Isabell Werth- Doping

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  • monti
    antwortet
    @Emerald
    von wegen Weide kann ich dir nur recht geben:
    ich hatte mal einen total korrekten bildhübschen aber etwas trotteligen Wallach, der bei meiner RB über irgend eine Wurzel gestolpert ist und Ringband und Hufrolle und blablbla - laut TA.... ..und der hat mir auch gleich Kostenvoranschlag wegen OP gemacht.....

    wir waren aber damals am Stall bauen und hatten sowieso keine Zeit.....Wallach eine Saison auf Koppel geworfen und nicht mehr angeguckt - nie mehr Probleme gehabt.... gesprungen bin ich aber nicht mit ihm....wäre aber bei uns beiden sowieso zu gefährlich gewesen: ich kein Auge und er tollpatschig....

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  • Emerald
    antwortet
    Zitat von gigoline Beitrag anzeigen
    hat dieses interview schon jemand verlinkt ?
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/conte...2?inPopup=true
    Das war der Beitrag auf den ich mich weiter vorne bezogen hab. Nur war mir die Mediathek bis eben unbekannt. Ich setz da mehr auf die Livegucker.

    Zitat von wilson73 Beitrag anzeigen
    sonst werden wohl bald alle Profireiter zu Hause bleiben müssen und dann reitet Lieschen Müller für Deutschland Nationenpreise.
    Wenn sie's kann?! Man sieht doch, wie schnell das geht, daß entweder Reiter oder Pferd weg vom Fenster sind. Irgendwann sind auch die Vorräte an Werths, Beerbaums und Co mal aufgebraucht.

    Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
    Wisst ihr was mein erster Gedanke war, als ich diesen Beitrag im ZDF gesehen habe?

    Na klar, die Diedrichsmeiers verdienen ihre Brötchen mit Schulpferdereitern
    So ähnlich ging's mir auch. Wenn ich (von "Medienhetze" verunsicherter) Nichtreiter und Mutter eines Reitschülers wäre, würde ich vermutlich auch eher das Geld für die Reitstunde in einem Betrieb sparen, wo auch Profis reiten (weil die ja eh alle dopen und deshalb doof sind ) und Kindchen bei Bauer Hotte mit dem dicken Pony ins Gelände schicken.
    Weg von den Leuten mit den Spritzen in der Tasche, Hauptsache, das Kind kann aufm Pferd sitzen. Für Aachen hätte es ja eh nie gereicht.


    Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
    Zumal, ich denke dieses Präparat ist an Shivering-Pferden nicht getestet? Woher nehmen die alle dann diese Weisheit? (ernstgemeinte Frage) Wenn es nicht getestet ist, wären das dann doch wieder nur Spekulationen, oder?
    Ist denn der Wirkstoff neu in diesem Einsatzgebiet oder war das wirklich ein kompletter Schuß ins Blaue? In etwa wie "Mein Fuß fault ab, ich nehm mal 'ne Aspirin und gucke, ob's damit morgen besser wird"?

    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Im Kriege hing sogar das Leben von Soldaten davon ab.
    Eben. Heute hängt nur ganz viel Geld daran.

    Und was die Ruhepausen angeht: Ich bleibe ein großer Fan der Weide. Ich habe neulich einen alten Schützling besucht, Ex-Dressurcrack, ging wegen Sehnenschadens in Rente. Das Pferd war damals eine Goldgrube für jeden Tierarzt, da war jede Woche was anderes, immer was kostspieliges. In den letzten sechs Jahren, seit dem Betreten der Wiese quasi, war (neben den üblichen Sachen wie Impfung und Wurmkur etc. natürlich) genau EINMAL der Doc da.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Wenn man manche hier so reden hört/liest, entsteht ja fast der Eindruck, dass es ohne Medikation gar nicht möglich ist, ein Pferd im S-Bereich fit zu halten. Wenn dem so wäre, dann müsste eigentlich der Sport ganz abgeschafft werden oder zumindest so weit umgestellt, dass die Viecher nicht mehr reihenweise 'fitgespritzt' werden müssen.
    Was haben die Olympioniken-Reiter wohl gemacht bevor Phenylbutazon und Co. rauskam? Von den Kavallerieschulen mal ganz zu schweigen. Damals mussten die Pferde doch auch unter harter Belastung gesund gehalten werden. Im Kriege hing sogar das Leben von Soldaten davon ab.
    Ich behaupte dass ein Großteil der gesundheitlichen Probleme von vierbeinigen Spitzensportlern vermeidbar wären wenn mehr Rücksicht auf die Belastungsgrenzen (körperliche wie psychische) genommen würde.
    Und ganz ehrlich: Wer denn unterwegs die Karten legt, muss dann eben wirklich in den Ruhestand oder einer weniger intensiven Sportnutzung zugeführt werden. Setzt doch auch ein völlig falsches züchterisches Signal wenn Grenzwerte für bestimmte Substanzen eingeführt werden. Der Unberechenbarkeit von Tests würden übrigens auch Grenzwerte nichts entgegensetzen, denn es ist je nach Substanz durchaus möglich, dass ein Testwert heute niedriger ausfällt als morgen, wenn z.B. aufgrund von Fettmobilisierung, hormoneller Stoffwechselumstellung oder Stress solche Stoffe vermehrt aus dem Gewebe ins Blut gelangen. Merke: Serumspiegel ist nicht gleich Gehalt im Körper...
    Wenn Pferde mit gesundheitlichen Problemen nur deshalb nicht behandelt werden, weil ein Reiterlein oder Besitzer Angst vorm Dopingtest hat, dann besteht das Problem nicht in der Null-Toleranz sondern in der Einstellung der verantwortlichen Menschen. Es ist ja nicht so, dass jemand nur weil er im Spitzensport reitet, starten müsste. Weder eine Isabell Werth noch ein Ludger Beerbaum müssten Insolvenz anmelden oder Hartz IV beantragen, wenn sie ihren Pferden die angemessene Ruhepause zum Medikamentenabbau einräumten. Der herbeigeredete Therapienotstand ist insofern fiktiv und vollkommen unsinnig.

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  • DieRatte
    Ein Gast antwortete
    Wenn ich mal meine Tierärztin zitieren dürfte...
    Gespräch gestern zwischen ihr und meiner Miteinstellerin, es ging um die weitere Behandlung des Tieres:
    "Die Entscheidung liegt bei Ihnen!"

    Damit ist doch alles gesagt, oder?

    Wenn ich wegen Depressionen zum Psychodoc gehe und der sagt zu mir "springen Sie mal da aus dem Fenster, damit sie einmal das Gefühl erleben, wie es ist, völlig frei zu fliegen!", dann tu' ich das doch auch nicht, nur weil ich ihn gut bezahlt habe...

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  • Donnerwetter
    antwortet
    ...womit wir wieder beim alten Problem wären, daß auch Lieschen Müllers Pferd nur vorne mittanzen kann, wenn es gedopt ist.

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  • wilson73
    antwortet
    Na dann möchte ich nicht wissen wie Lieschen Müller in der Luft zerrissen wird wenn´s der erste Platz von hinten ist

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  • frau holle reloaded
    antwortet
    Zitat von wilson73 Beitrag anzeigen
    sind sonst werden wohl bald alle Profireiter zu Hause bleiben müssen und dann reitet Lieschen Müller für Deutschland Nationenpreise.
    und,was wäre so schlimm daran???wenn lieschen müller`s pferde fit und nicht gedopt sind...nur her damit!

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  • bagatelle
    antwortet
    Sorry, aber
    Ich z. Bsp. verlasse mich voll auf meinen Tierarzt, schließlich bezahlt man ja auch nicht gerade wenig.
    Das kenne ich ganz anders rum, schließlich lebt der TA von seiner Dienstleistung und wenn ein Besitzer es will und zahlt gibt es genug TA die es im Sinne des Reiters auch machen!

    War bei genug Aussagen dabei, a la; Pferd hat dies und das, was willst du? Start am Wochenende oder langfristige Heilung????

    Was glaubst du denn wieviele TA da auf die Einkünfte verzichten zum Wohle des Pferdes???

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  • Warree
    antwortet
    Die wissen ja das die jeweiligen Pferde auf Turnieren eingesetzt werden. Ich z. Bsp. verlasse mich voll auf meinen Tierarzt, schließlich bezahlt man ja auch nicht gerade wenig.
    Und dann sollte der für sein teures Geld halt auch wissen, wann ein Mittel nicht mehr nachweisbar ist?

    Irgendwie vergleichst du da Äpfel mit Birnen. Es geht nicht darum, dass das Pferd von IW irgendeine Wundsalbe auf einen Kratzer geschmiert bekommen hat, sondern wissentlich mit einem eindeutig als Dopingmittel klassizifizierten und für Pferde nicht mal zugelassenen Medikament behandelt wurde. Warum es für solche "Tierversuche" auch noch Grenzwerte geben soll, kann ich nicht nicht nachvollziehen. Genausowenig übrigens, wie man als Profireiter sein ja eben nicht gerade billiges Pferd für solche Experimente überhaupt zur Verfügung stellt. Die können ja auch schief gehen - oder gibt es da etwa schon genügend Erfahrungswerte anderer "prominenter" Pferdebesitzer?

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  • CoFan
    antwortet
    Wisst ihr was mein erster Gedanke war, als ich diesen Beitrag im ZDF gesehen habe?

    Na klar, die Diedrichsmeiers verdienen ihre Brötchen mit Schulpferdereitern

    Sicher ist aber ein negativer Ruf des Reitsports nicht gerade förderlich für Reitschulen. Aber ob es deshalb wirklich weniger Pferdebesitzer gibt?

    Und wieder gehen sie (incl. eines Mediziners) von einer möglichen Leistungssteigerung eines Shivering-Patienten durch die "Einnahme" dieses Medikamentes aus. Etwas, was lt. Kareen diesem Wirkstoff so gar nicht zugeschrieben wird.

    Zumal, ich denke dieses Präparat ist an Shivering-Pferden nicht getestet? Woher nehmen die alle dann diese Weisheit? (ernstgemeinte Frage) Wenn es nicht getestet ist, wären das dann doch wieder nur Spekulationen, oder?

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  • wilson73
    antwortet
    Das ist schon richtig. Ich bin eben auch der Meinung das die Tierärzte mit zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Die wissen ja das die jeweiligen Pferde auf Turnieren eingesetzt werden. Ich z. Bsp. verlasse mich voll auf meinen Tierarzt, schließlich bezahlt man ja auch nicht gerade wenig.

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  • Britta
    antwortet
    Zitat von wilson73 Beitrag anzeigen
    Ich bin trotz allen der Meinung das die Nullösung abgeschaft und Grenzwerte eingeführt werden müssen
    hat ja mit der Diskussion hier nichts zu tun. Hier geht es doch nicht um Medikation und entsprechende Grenzwerte, sondern um Doping...

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  • wilson73
    antwortet
    Ich bin trotz allen der Meinung das die Nullösung abgeschaft und Grenzwerte eingeführt werden müssen die genau deffiniert sind sonst werden wohl bald alle Profireiter zu Hause bleiben müssen und dann reitet Lieschen Müller für Deutschland Nationenpreise.

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  • bagatelle
    antwortet
    ....und mit meinem lieblingstierarzt

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  • gigoline
    antwortet
    hat dieses interview schon jemand verlinkt ?
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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Stümpt.

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Neurosen haben aber ja nun nix mit Shivering zu tun oder? Dass die 'Boxenhaft' bei Sportpferden angeprangert ist finde ich völlig in Ordnung. Komisch nur, dass das auf diese Doping-Geschichte draufgesattelt wird denn das sind doch eigentlich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe oder?
    Naja, man kann natürlich argumentieren, dass zur Behebung der durch "schlechte" Haltung bedingten Probleme dann doch wieder Mittelchen eingesetzt werden müssen. Oder gegen die Folgen des Dauerdrucks (Thema Rollkur und Co) muss wieder was gefüttert werden.

    Aber ich bin auch der Meinung, dass es hier nicht wirklich "passt". Zumal ich das nicht nur dem Spitzensport anlasten würde. Falsches oder schlechtes Eingehen auf die Bedürfnisse des einzelnen Pferdes findet man vom Wald- und Wiesenreiter über den Amateur bis hin zum Profi. Und die Bekämpfung der Folgen mit Pülverchen oder Gurumethoden genauso.

    Aber wenn man den Spitzesport anprangert kriegt man einen Interviewtermin, bzw. nur mit so einem Interview erhöhe ich die Auflagenzahl etc. Das Dopingverhalten des normalen Breitensportlers oder sogar Nicht-Sportlers interessiert auch nur wenige.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Neurosen haben aber ja nun nix mit Shivering zu tun oder? Dass die 'Boxenhaft' bei Sportpferden angeprangert ist finde ich völlig in Ordnung. Komisch nur, dass das auf diese Doping-Geschichte draufgesattelt wird denn das sind doch eigentlich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe oder?

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  • Tambo
    antwortet
    Auch billige Hengste und sogar Wallache und Stuten können neurotisch werden.

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  • gigoline
    antwortet
    "Sie hat eigentlich eine sehr positive Einstellung zu den Tieren."

    sagt er auch wenn man genau liest- und mir fällt sofort das "eigentlich" auf - bzw. stört mich.... (eben mich persönlich... evtl. liegt dies aber daran- dass ich unheimlich viel Korrektur lesen muss und auf solche Formulierungen achte...

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