Isabell Werth- Doping

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Emerald Beitrag anzeigen

    @Veracruz: Als neuer Stern am Dressurhimmel war mir der Name bis letzte Woche auch gänzlich unbekannt.

    Aber für mich war dieser Beitrag vom ZDF ein neuer Stern in der langen Reihe der Serie von Beiträgen, wie zimmere ich mir die Aussage zurecht, die ich gerne haben will. Hauptsache es klingt doping-kritisch.

    Fing bei mir aber schon mit der Tatsache an, dass der Eindruck vermittelt wurde, die Diedrichsmeiers wären auf Schulbetrieb angewiesen.

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  • pelana
    antwortet
    @Bohuslän: Danke...

    Aber an diesem Beispiel sieht man doch, dass schnell eine recht große Unsicherheit entstehen kann...

    Zum Thema: "Im Zweifel füttert man sowas nicht": Gerade dieser Stoff scheint ja fast überall enthalten zu sein (was ja anscheinend auch erlaubt ist...)
    Und dabei handelt es sich nicht um den einzigen Stoff über den man sich zumindest mal Gedanken machen muss, wenn man ihn einsetzt...

    @Lemmy: Dabei handelt es sich nicht um ein Pulver sondern ein Ergänzungsfuttermittel, welches bei stark beanspruchten Pferden den Energiehaushalt stabil halten soll , und welches die Muskelbildung unterstützen soll. Es wurde und aber eigentlich von unserer Osteopathin für ein krankes Pferd empfohlen (der geht sowieso nicht zum Turnier), beim durchlesen fand ich es aber für eines unserer Sportpferde auch recht interessant. Da er aber nunmal zum Turnier fährt und auch auf etwas größeren Veranstaltungen geht (klar bei allen Turnieren muss man mit einem "sauberen" Pferd an den Start gehen, aber die Gefahr eines Testes ist doch ländlich deutlich geringer) habe ich mir die Inhaltsstoffe halt sehr genau durchgelesen und bin halt darüber gestolpert...
    Zuletzt geändert von pelana; 06.07.2009, 22:33.

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  • Emerald
    antwortet
    Hat zufällig jemand am Samstag im Sportstudio das Interview mit der Pechstein gesehen, der Eisschnelläuferin, die jetzt in der Dopingmangel ist? Gut, da lagen zwischen Vorfall und Interview ein paar Monate, aber das war meiner Meinung nach wieder so ein typisch einstudiertes und vom Anwalt abgesegnetes, aalglattes "Ich hab nix gemacht, Schuld sind natürlich die anderen...", während Isabell Werth mit ihren fürchterlich verheulten Augen sehr, sehr menschlich und ehrlich wirkte.



    @Veracruz: Als neuer Stern am Dressurhimmel war mir der Name bis letzte Woche auch gänzlich unbekannt.

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  • Veracruz9
    antwortet
    Ich fand das Interview von IW im Sportstudio schon glaubwürdig - wobei ich diesen kurzen Beitrag von/über Fam. Diedrichsmeyer ja schon ziemlich - schlecht finde, zumindest hinsichtlich der Aussagen des Kommentators.

    - seit wann ist M.D. so eine große Dressurreiterin? Ich habe sie wenn dann im Springsattel gesehen.
    - DIe Nervosität von Shiveringpferden während der Prüfung ???
    - Einerseits wird berichtet, I.W. soll Whisper als Versuchskaninchen missbraucht haben - andererseits schmeißen sie aber mit % hinsichtlich der Wirkung um sich...

    Und ich hoffe das die FN auch langsam zu einem Umgang MIT den Reitern kommt - sei es Lieschen Müller oder die großen Stars.
    Da muss der Reiter was gescheites an die Hand bekommen.

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  • Carole
    antwortet
    Danke

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  • Bohuslän
    antwortet
    Mir ist klar, dass dies am Thema vorbei ist - hier noch schnell was ich über Tryptophan gefunden habe. Wer dann noch an diesem Thema interessiert ist macht vielleicht nen neuen Threat auf.

    http://www.salvana-pferde.de/dokumen...euren_%201.pdf


    LG

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  • miri555
    antwortet
    Hier ein Interview von Sief Janssen aus der Aachener Zeitung:

    Dressur-Teamchef: «Strafe für Werth kann nicht gerecht sein»

    Von Klaus Schmidt | 03.07.2009, 18:29 (Aachener Zeitung)

    Aachen. Als engagierter Botschafter der deutsch-niederländischen Beziehungen im Dressur-Spitzensport ist Sjef Janssen in den letzten Jahrzehnten nicht aufgefallen. Gerade das macht die Sache interessanter: «Isabell Werth und wir leben seit vielen Jahren mit- und gegeneinander», sagt der «Oranje»-Teamchef, Trainer und Ehemann von Anky van Grunsven.

    Dazu gehöre «Respekt voreinander», doch der gehe in diesen Tagen der deutschen Öffentlichkeit und dem nationalen Reitverband (FN) völlig ab. «Da ist ein großer Fehler passiert bei Isabell und ihrem Pferd Whisper», sagt Janssen über den Fluphenazin-Fund, «doch jetzt die deutsche Dressur-Lady und eine der größten Sportlerinnen so zu erledigen, so respektlos zu behandeln, das kann keiner außerhalb der deutschen Grenzen verstehen.»

    Sjef Janssen, der 1983 als Aktiver mit der Equipe EM-Bronze in Aachen geholt hatte, ist «total perplex» über die deutsche Mentalität. «Natürlich waren auch Anky und ich sehr erschrocken, als wir die Nachricht vom angeblichen Dopingfall Werth gehört haben. Doch was dort passiert ist, kann jedem von uns passieren. Wir sind keine Banditen, sondern Sportsleute, die ihren Sport lieben.» Über die Reaktionen hierzulande kann sich Janssen nur wundern: «Erst wird gejubelt, dann geht man Richtung Kirchhof.»

    Als der 59-Jährige nach dem Sieg im Nationenpreis seine Zweifel am angemessenen Umgang in Deutschland mit Isabell Werth geäußert hatte, bekam er - was bemerkenswert ist für Pressekonferenzen - einen ordentlichen Applaus. «Aber nicht von den deutschen Journalisten.» Nicht nachvollziehbar ist für Janssen auch das Verhalten der FN. «Das hat mich umgehauen, als ich las, man wolle notfalls vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen, wenn die Strafe des Weltverbandes gegen Isabell nicht hoch genug ausfalle. Das ist einzig und allein eine Sache zwischen FEI und Werth. Aber die FN hat so etwas ja auch schon mit Christian Ahlmann gemacht. Und jetzt geht Isabell ermordet in die Presse. Das ist kein Zeichen von Erwachsensein. Sie schießen schon vorher», vor der für kommenden Donnerstag erwarteten Anhörung in Lausanne, «statt erst mal Klarheit zu kriegen. Das würde es bei uns niemals geben.»

    Sjef Janssen liebt deutliche Worte und hat auch noch welche für den Weltverband übrig. «Vor 20 Jahren haben sie die Nulllösung eingeführt. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Pferd muss behandelt werden können, die FEI muss da jetzt schnell was ändern.» Die nationalen Mannschafts-Tierärzte haben einen Brief verfasst und Klarheit eingefordert. Janssen: «Wenn man unseren Sport allerdings kaputtmachen will, muss man alles lassen, wie es ist.»

    Es wird gesprochen unter den Teilnehmern, «die Stimmung hier ist in diesem Jahr nicht gewaltig. Und weil Isabell fehlt, drückt es auch die sportliche Qualität. Wird der Fall sportjuristisch fair enden? «In meinen Augen», sagt Sjef Janssen, «kann die Strafe für Isabell nicht gerecht sein.»

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  • con
    antwortet
    na, jetzt bin ich aber von den Socken, Tryptophan kommt erstens natürlich in Getreide vor, wäre also sehr schwer NICHT zu geben, zweitens wäre es doch mal wichtig herauszufinden ob es bei Pferd auch eine ESSENTIELLE Aminosäure ist, denn dann muss sie ja über die Nahrung zugeführt werden!!! Und dann müsste man ja irgendwelche natürlichen Grenzwerte haben?

    Da mir aber neulich ein FN-Prüfer gesagt hat das Pferde keinen Reflux haben weil sie keine Gallenblase haben, und in zwei offiziellen Lehrbüchern steht das Pferde ausserhalb einer Box (auf Koppel etc) NIE weben (können) während ich da ein Prachtbeispiel kenne....würde mich jetzt gar nix wundern.

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  • Grace Kelly
    antwortet
    Zitat von Carole Beitrag anzeigen
    Das mit dem Tryptophan interessiert mich jetzt aber auch !

    Und wo kann ich das bei der FN nachlesen ?

    Pferdesport Deutschland – Infos, News und Angebote rund um Reiten, Zucht, Turniere und Pferde in Deutschland.


    Unter Punkt 12, fast ganz am Ende steht es drin.

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  • Carole
    antwortet
    Das mit dem Tryptophan interessiert mich jetzt aber auch !

    Und wo kann ich das bei der FN nachlesen ?

    In sämtlichen Futtermitteln von Havens ist nämlich Tryptophan drin !
    Und ich hab das auch so in Erinnerung, dass das eine Aminosäure ist.

    Und Havens war grosser Sponsor bei der WM in Aachen und auch immer beim CHIO.

    Würd mich daher schon wundern, wenn Tryptophan Doping wäre und die haben es dann in allen ihren Müslis und Pellets drin.

    Füttere nämlich das Havens Müsli ohne Hafer und bin super zufrieden damit.
    Würd jetzt ungerne das Futter wechseln.

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  • Bohuslän
    antwortet
    Jetzt muss ich mich doch mal melden. Ich verfolge die Diskussion schon ne ganze Weile. Was mir allerdings fehlt ist die Verantwortung der Pferdebesitzer bei der ganzen Dopingproblematik. Der Reiter trägt die Verantwortung für das Pferd und muss auch seinen Kopf dafür hinhalten. Das ist völlog korrekt. Aber wenn ich als Pferdebesitzer mein Pferd zu einem Profi gebe und dieser dann unter Verdacht kommt, oder gar erwischt wird, ziehe ich doch die Konsequenzen. Habt ihr schon mal von so einem Vorgang gehört?
    Ist für die alle das Tier nur eine Kapitalanlage? Ich komm da nicht mehr mit.



    Zitat von pelana
    @ Kareen: Mir wurde ein Zusatzfuttermittel empfohlen, hörte sich laut Beschreibung sowohl des Herstellers als auch der Beiden Personen, die es mir nahe legten, für mich gut und für unsere Pferde passend an. Wir haben einen Sack mitbekommen und beim genauen durchlesen las ich dann Tryptophan in den Inhaltsstoffen. Auf der Internetseite der FN wird (L)Tryptophan als Dopingsubstanz erwähnt. Der Stoff ist in einer sehr sehr geringen Menge enthalten, und da steht auch nicht (L)Tryptophan, sondern "nur" Tryptophan.
    Da ich mich in der Hinsicht aber zu wenig auskenne, bin ich mir nun nicht sicher, ob ich dieses Futter bedenkenlos füttern kann oder nicht...


    Meines Wissens ist L Tryptophan eine essentielle Aminosäure und vor allem in Fleisch, Nüssen, Milch- und Milchprodukten und auch in Kakau enthalten. Sie kann vom Körper - vom menschlichen - nicht selbst gebildet werden. Es würde mich interessieren, ob das beim Pferd anders ist.

    Alter Schwede

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  • Lemmy
    antwortet
    Zitat von pelana Beitrag anzeigen
    @ Kareen: Mir wurde ein Zusatzfuttermittel empfohlen, hörte sich laut Beschreibung sowohl des Herstellers als auch der Beiden Personen, die es mir nahe legten, für mich gut und für unsere Pferde passend an. Wir haben einen Sack mitbekommen und beim genauen durchlesen las ich dann Tryptophan in den Inhaltsstoffen. Auf der Internetseite der FN wird (L)Tryptophan als Dopingsubstanz erwähnt. Der Stoff ist in einer sehr sehr geringen Menge enthalten, und da steht auch nicht (L)Tryptophan, sondern "nur" Tryptophan.
    Da ich mich in der Hinsicht aber zu wenig auskenne, bin ich mir nun nicht sicher, ob ich dieses Futter bedenkenlos füttern kann oder nicht...

    Werde das mit unserem Tierarzt klären, muss mich aber nun mal auf seine Aussage verlassen.

    Das nur zum Thema der Verunsicherung... Gehöre auch nicht zu den Leuten, die sonst was in ihre Pferde reinpumpen, oder Pülverchen hier sonst was da... Mache mir aber auch meine Gedanken, weil ich im großen und ganzen leider einfach zu unwissend bin ...
    Im Zweifelsfall füttert man halt sowas nicht. Was soll den dat Pülverkens bewirken? Hier würde ich mich auch nicht auf die Aussage des TAs verlassen. Die sind teilweise auch "überfordert".

    LEMMY

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Warree Beitrag anzeigen
    Bei Hormonwerten gibt es ja auch keine Null-Lösung Solche nachgewiesenen Extremfälle könnten z.B. einen entsprechenden Eintrag in den Equidenpass bekommen und wären damit vom Verdacht des Dopings befreit.
    Aber im Normalfall weiss man das erst nach der ersten Dopingprobe, dass das ein Ausnahme-Wallach ist. Und danach würden erst die Nachweise erbracht, dass es bei ihm "normal" ist. Und ob das Reglement sowas vorsieht? Also erhöhte Grenzwerte ohne Strafe?

    @Kareen
    Sehr guter Beitrag
    Von dem, was Pferde angeblich brauche, lebt doch eine ganze Industrie. Angefangen von Pülverchen A über Zusatzfutter B und Hufglanzpaste C bis hin zu Spezialsattelpad X, Wattedecke Y und Exoticfruchtleckerlie Z. Und der Reiter kauft sich damit das Gefühl, seinem Liebling etwas Gutes getan zu haben - kaltes Wasser aus dem Schlauch oder die Simpelsatteldecke ohne Kordelrand sind dafür zu banal.

    Anstatt sich nun auch noch Sorgen zu machen, den Vierbeiner durch all den Kram auch noch zu versehentlich zu dopen, könnte man alternativ mal überlegen, was man von dem ganzen Zeug wirklich braucht. Und bei dem, was wirklich nötig ist, beim Tierarzt gründlich nachfragen.
    Dieses Thema lässt sich beliebig erweitern auf menschliches Gesundheitsverhalten oder Pülverchen für Hund und Katze. Man sollte dabei aber nicht die Gruppendynamik unterschätzen *gg* Wie oft passiert es, dass einer/eine der Werbung erliegt, dann aber viele andere das nachahmen und mitmachen - völlig unkritisch aber mit dem guten Gefühl "Ich tue meinem Pferd/mir/meinem Hund/meiner Katze was Gutes"

    Beim TA nachfragen? Um Gottes Willen, man ist doch clever Der verdient nix dran, also sagt der eh "Nein, unnötig" (Achtung, Ironie!)

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  • Warree
    antwortet
    Ich hab zum Glück einen Tierarzt, der nicht darauf aus ist, mir dauernd irgendetwas anzudrehen

    Selbst als meine eine wirklich schwere Sprunggelenksverletzung hatte, haben wir nur während des Heilungsprozesses was fürs Gelenk zugefüttert, auf meine Frage, ob ich das fortsetzen soll, meinte er nein, das Geld könnte ich mir sparen

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  • pelana
    antwortet
    @ Kareen: Grundsätzlich hast du ja Recht, dass es ja eigentlich sehr genau geregelt ist was man füttern darf, und was nicht...
    Bin aber momentan selber etwas "verunsichert". Mir wurde ein Zusatzfuttermittel empfohlen, hörte sich laut Beschreibung sowohl des Herstellers als auch der Beiden Personen, die es mir nahe legten, für mich gut und für unsere Pferde passend an. Wir haben einen Sack mitbekommen und beim genauen durchlesen las ich dann Tryptophan in den Inhaltsstoffen. Auf der Internetseite der FN wird (L)Tryptophan als Dopingsubstanz erwähnt. Der Stoff ist in einer sehr sehr geringen Menge enthalten, und da steht auch nicht (L)Tryptophan, sondern "nur" Tryptophan.
    Da ich mich in der Hinsicht aber zu wenig auskenne, bin ich mir nun nicht sicher, ob ich dieses Futter bedenkenlos füttern kann oder nicht...

    Werde das mit unserem Tierarzt klären, muss mich aber nun mal auf seine Aussage verlassen.

    Das nur zum Thema der Verunsicherung... Gehöre auch nicht zu den Leuten, die sonst was in ihre Pferde reinpumpen, oder Pülverchen hier sonst was da... Mache mir aber auch meine Gedanken, weil ich im großen und ganzen leider einfach zu unwissend bin ...
    Zuletzt geändert von pelana; 06.07.2009, 11:58.

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  • Bina1
    antwortet
    Und bei dem, was wirklich nötig ist, beim Tierarzt gründlich nachfragen
    Und dann natürlich gleich das viel bessere Mittel bei ihm beziehen.

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  • Warree
    antwortet
    Zitat von Bina1 Beitrag anzeigen
    Wegen eines solchen Märchens und einer positiven Probe wurde mal ein Traberwallach 4 Wochen in die Klinik gestellt. Dort musste man nach 4 Wochen bestätigen, das er immer einen derartigen Testosteronwert hat und trotzdem Pumperlgesund war. Die Dopingsperre musste aufgehoben werden.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt.

    Ich hatte mal ein Pferd mit einem erhöhten Cortisolspiegel und das ohne Tumor an Hypophyse oder Nebenniere. Der war dabei einfach gesund und wurde auch ziemlich alt. Bei jedem Turnier hab ich das brav angegeben, aber bei einer Dopingkontrolle hätte ich vermutlich erstmal alt ausgesehen.
    Bei Hormonwerten gibt es ja auch keine Null-Lösung Solche nachgewiesenen Extremfälle könnten z.B. einen entsprechenden Eintrag in den Equidenpass bekommen und wären damit vom Verdacht des Dopings befreit.

    @Kareen
    Sehr guter Beitrag
    Von dem, was Pferde angeblich brauche, lebt doch eine ganze Industrie. Angefangen von Pülverchen A über Zusatzfutter B und Hufglanzpaste C bis hin zu Spezialsattelpad X, Wattedecke Y und Exoticfruchtleckerlie Z. Und der Reiter kauft sich damit das Gefühl, seinem Liebling etwas Gutes getan zu haben - kaltes Wasser aus dem Schlauch oder die Simpelsatteldecke ohne Kordelrand sind dafür zu banal.

    Anstatt sich nun auch noch Sorgen zu machen, den Vierbeiner durch all den Kram auch noch zu versehentlich zu dopen, könnte man alternativ mal überlegen, was man von dem ganzen Zeug wirklich braucht. Und bei dem, was wirklich nötig ist, beim Tierarzt gründlich nachfragen.

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  • Bina1
    antwortet
    Story von dem erhöhten Testosteronwert im Blut eines Wallachs nach einer natürlich auch externen Behandlung
    Wegen eines solchen Märchens und einer positiven Probe wurde mal ein Traberwallach 4 Wochen in die Klinik gestellt. Dort musste man nach 4 Wochen bestätigen, das er immer einen derartigen Testosteronwert hat und trotzdem Pumperlgesund war. Die Dopingsperre musste aufgehoben werden.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt.

    Ich hatte mal ein Pferd mit einem erhöhten Cortisolspiegel und das ohne Tumor an Hypophyse oder Nebenniere. Der war dabei einfach gesund und wurde auch ziemlich alt. Bei jedem Turnier hab ich das brav angegeben, aber bei einer Dopingkontrolle hätte ich vermutlich erstmal alt ausgesehen.

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  • Waltess
    antwortet
    Aber jetzt hat die Presse erst mal die Eisschnellläufer in der Mangel, und die Pferde und Reiter sind out.

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  • CoFan
    antwortet
    @Kareen Du hast natürlich vollkommen Recht.

    Aber wenn eine Vielzahl von Reitern verunsichtert ist, ist das ein Zeichen, dass diese Regeln in ihrer Abgrenzung eben nicht allen so klar sind. Und das ist ein Armutszeugnis. Aber nicht einseitig für die, die sie nicht verstehen, sondern auch für die, die sie aufstellen und kommunizieren.

    edit: Dabei dürfen wir aber auch nicht die Industrie ums Pferd aus den Augen lassen. Vieles was heute im Pferd landet, ist eh meist unnötig fürs Pferd. Aber dass es im Pferd landet, ist den Bedürfnis-Schaffens-Künsten dieser Industrie geschuldet.
    Zuletzt geändert von CoFan; 06.07.2009, 11:22.

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