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  • Nickelo
    antwortet
    Leipzig vermeldet einen Besucherrekord mit 78600 Besuchern. DerVeranstalter spricht von vollem Erfolg. (Abgesehen vom Unfalltod von DAganix)
    Das sind doch wirklich erstaunlich viele, die zu solchen Events gehen. In München waren letztes Jahr etwa 86000.‘50000 waren in Wels Österreich.
    Jetzt wird es sogar eine neue Messe geben: Vom 20. bis 22. März 2026 findet in der Wiesengrundhalle in Kellinghusen, gut 60 Kilometer nordwestlich von Hamburg, erstmals die hippologische Fachmesse Holsteins Horse Emotions statt. Auf 800 Quadratmetern präsentieren rund 30 Aussteller ihre Produkte rund um Ausrüstung, Fütterung und Stalltechnik. Und das für 5 € Eintritt (?!).
    Ich selbst war in den Salzburg Amadeus Indoors. Ich fand es nicht „voll“, aber der Veranstalter sah mit 20000 Besuchern eine kleine Steigerung zum Vorjahr. Allerdings gab es zum Amadeus durchaus gemischte Presse.

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  • Nickelo
    antwortet
    Erstaunlich: Spitzenreiter bringen wirklich viele Pferde an den Start. Bei diesen Zahlen versteht man, dass Max Kühner in der Bayerns Pferde Zucht und Sport die Wichtigkeit seines Teams (Grooms und Homerider) hervorhebt. Interessant wäre in der Statistik noch, wie oft die Pferde für diese Summen an den Start gehen (müssen).
    Angehängte Dateien

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  • Kareen
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    Da geht es schon los. Wenn Pferde, die klinisch überhaupt nichts haben wegen "Chips im Fesselgelenk" stehen gelassen werden. Nur an 14% aller Warmblüter findet man keine protokollpflichtigen röntgenologischen Auffälligkeiten, es scheiden aber nicht 86% aller Pferde wegen dieser Befunde vorzeitig aus dem Dienst aus, die meisten scheiden aus wegen Weichteillahmheiten, Atemwegs- oder Verdauungsstörungen. Da läuft also grundlend etwas falsch, in der Kundenaufklärung. Mit den MIM-tests sieht es ganz genau so aus. Der aktuellsten Forschung zufolge findet man nur bei 26% aller Warmblüter *keine* der als problematisch proklamierten genetischen Varianten. Werden nun 74% aller Pferde von weiten Teilen der Käuferschaft als "Unberührbare" behandelt, wird das in null komma nichts zu einer fatalen weiteren Einengung des Genpools führen, genau so, wie die allgegenwärtige Überbewertung von Bildgebung am klinisch gesunden (!) Pferd dazu führen wird, dass kaum noch jemand züchten mag, weil man selbst die gesunden Pferde nicht mehr kostendeckend verkaufen kann. Die guten und gesunden Pferde werden dann noch weniger werden und ehe man sich versieht war es das mit der Hochburg der Sportpferdezucht Europa.

  • Calitha
    kommentierte 's Antwort
    Hab mir nicht alle angeschaut aber die, die ich von der Qualität ansprechend fand und günstig waren, hatten Befunde, wie Chips im Fesselgelenk, und andere waren von der Qualität auch einfach normaler. Und wieder bestätigt sich, dass ungerittenes gar nicht geht.

  • MissCatania
    kommentierte 's Antwort
    Habe mir gerade mal die Auktionsergebnisse aus Westfalen angeschaut und bin ehrlich erstaunt. Einige Pferde unter 12t€, paar sogar unter 10t€. Ist das normal? Sind die Röntgenbilder so schlecht? Oder woran liegt das?

  • Nickelo
    antwortet
    Dieser Vortrag „Wie sieht das Reitpferd der Zukunft aus?“ Würde mich sehr interessieren. Ulm ist aber viel zu weit weg. Falls jemand hingeht, wäre ein Bericht schön.

    Die Preise auf der Westfälischen Winter Auktion waren auf jeden Fall sehr kundenfreundlich.
    06. Februar Vortragsabend | Die Stutenfamilien Baden-Württembergs von A bis Z // 20. Februar Pdiumsdiskussion | Wie sieht das Reitpferd der Zukunft aus?

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  • hufschlag
    antwortet
    Quelle: YouTube https://share.google/vgvtyrhO2HYA4YLRv

    Der Markt der Zukunft

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  • hufschlag
    antwortet
    Er war eine der schillerndsten Persönlichkeiten am Firmament der Pferdezuchtszene in den letzten Jahren: Der Unternehmer Matthias Schlamminger (Autokaufhaus ...


    Ein großer " Einkäufer "
    Es gab Gerüchte, dass ganze ist bisserl zu groß geworden
    Der Bestand soll nun reduziert werden

    Er stellt mit 9 hengsten den mit Abstand größten Aussteller bei der DSP körung kommende Woche

    Wir haben "Glück " dass Pferde im Ausland so boomen

    Ob man das für sein Pferd möchte, ein Leben in China, Japan oder bei der Arabern muss jeder selbst wissen

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  • hufschlag
    antwortet
    Du glaubst, man kann die derzeit wirklich schlechte Marktlage mit Samen export nach Japan verbessern?

    Kann ich nicht ernst nehmen

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  • Nickelo
    antwortet
    Was für eine nette Geschichte über eine ehemalige Elite und hier könnte eine Marktlücke sein.
    Es geht um For Comtess Royal . (2008 Florenciano - Show Star x Fruhlingsball, Herbert Laumann) gezüchtet. Sie war dreifache Finalistin beim Bundeschampionat. Die Stute kam später in den Stall von Heiner Schiergen und wurde dort an die Japanerin Akiko Yonemoto, Tochter des japanischen Pferderenn-Legende Katsumi Yoshida, verkauft. Es stellten sich bei deutschem Training S Erfolge ein, bis eine Verletzung das Paar stoppte.
    Damit begann ein neues Kapitel im Leben der Stute. Sie wurde in Japan in Akikos Stutenherde integriert, mit der Akiko ein Dressurpferdezuchtprogramm starten will. Das ist aber nicht so einfach. Akiko erzählt in eurodressage: „In Japan gibt es komplizierte Regeln für den Import von eingefrorenem Pferdesperma aus Europa. Im Moment dürfen wir nur aus Frankreich importieren. Wir haben versucht, Comtess mehrmals mit eingefrorenem Sperma prominenter französischer Dressurhengste zu decken – aber ohne Erfolg.
    Deshalb haben wir sie 2024 im Natursprung zu unserem eigenen Vollbluthengstes geführt. Rey de Oro ist ein berühmter Hengst, der fünf japanische Gruppe-Rennen gewonnen hat, auch das Japan Derby. 2025 kam der kleine Hengst Falconeri zur Welt. Alle Weidekameraden sind Vollblüter, die Rennpferde werden. 2026 wird er nun einen Halbgeschwister bekommen. Dieses Mal von Danciano de Mallaret. Sie liebt es Mutter zu sein und jetzt wurde sie auch durch eingefrorenes Sperma tragend.“
    Akiko erklärt weiter: „Die Zucht von Reitpferden hat in Japan gerade erst begonnen. Es gibt kaum Auswahl an Hengsten, und die künstliche Besamung muss noch stark verbessert werden. Gezüchtet wird mit Vollblütern, die nur natürlich gedeckt werden dürfen. Wir versuchen, die Qualität der Reitpferde in Japan Schritt für Schritt zu verbessern. For Comtess ist dabei sehr wichtig, weil sie eine so hochwertige Stute ist. Wir glauben, dass ihre Nachkommen aus eingefrorenem Sperma die nächsten Superstars der japanischen Dressur werden. Wir glauben, dass unsere kontinuierliche Arbeit auch einen kleinen Beitrag zur Entwicklung der Reitkultur in Japan leisten kann.“
    Gutes Ziel:
    Aber wieso darf man in Japan nur mit französischem Sperma züchten?

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  • Elfi
    kommentierte 's Antwort
    Hufschlag, ich glaub die Dicken waren nur ein spontan zufällig gewähltes Beispiel....es geht eher um die innere Einstellung, und ja, das kann ich bestätigen, mir fällt immer wieder auf, dass die Leute sich nicht mehr antrengen wollen, durchbeissen wollen. Der Begriff "quälbar", den man ja so manchem braven Pferd attributiert, gilt für mich auch für Reiter oder Pferdemenschen. Der Wille an sich und seiner Performance zu arbeiten und dabei auch wirklich mal zu schwitzen, zu keuchen und an bzw. über seine körperlichen/mentalen Grenzen zu gehen um sich zu verbessern. Ich habe so oft das Gefühl die Leute sitzen da und warten bis Ihnen das "Können" zufliegt.....Nebenbei wird eine geraucht und vielleicht noch ein Sektchen oder Käffchen geschlürft und die Klappe aufgerissen und gescheit rumgeschwafelt. Wenn dann mal ein RL kommt und wirklich Tacheles redet bzw. mal wirklich eine fordernde Unterrichtseinheit stattfindet, dann sind sie überfordert und geben auf. Dann ist der RL der Falsche (und ich denke mir der RL hats einfach nur mal auf den Punkt gebracht). Ich mag sowas, bin schon oft auf dem Pferd gesessen und mir ist der Schweiß vor Anstrengung und Konzentration von der Nase getropft, aber rückblickend kann ich sagen, dass das auch wirklich Fortschritte gebracht hat. Ob ich "gut" reite, möchte ich nicht beurteilen, wo ich aber mir durchaus, so rückblickend betrachtet, sicher bin, ist, dass ich eine deutliche Entwicklung gemacht habe (in den letzten Jahrzehnten muss man sagen) und das ist das Resultat meines "Masochismus" und darauf bin ich dann doch ein bisserl stolz. Und ich werde so weitermachen, schwitzen und quälen (nicht das Pferd!).

  • hufschlag
    kommentierte 's Antwort
    Ich weiß jetzt nicht, was du damit sagen willst
    Ich kenne einige übergewichtige Menschen, die täglich viel zum Bruttosozialprodukt beitragen, viel arbeiten und dank hoher Einkommen auch kräftig Steuern zahlen

    Unsere nicht leister wg Drogen oder Psycho fallen eher durch Untergewicht auf.

    Ich weiß tatsächlich nicht, was du uns mit den dicken eigentlich sagen willst

  • Flix
    antwortet
    Dafür ist Koppen, Weben und Boxenlaufen kein Gewährsmangel (mehr). Das nimmt doch den (Auf)Züchtern einiges an Stress.

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  • Mondnacht
    kommentierte 's Antwort
    Ich glaubem, dass liegt einfach daran, dass kaum einer sich durchbeissen möchte. Reiten lernen bedeutet auch Frustration zu überwinden, sich selber zurückzunehmen, an seinen eigenen körperlichen Schäwchen zu arbeiten und wirklich selbstbeherscht zu sein. Leider funktionieren Pferde nicht alles so wie Ostwind...
    Mein Lieblingsbeispiel ist immer die Reitschule bei mir gegenüber mit den Kaltblütern als Gewichtsträger, damit die armen übergewichtigen Menschen auch Reiten dürfen.
    Wir werden uns ins Deutschland noch mehr umgucken, wenn wir niemanden mehr finden, der richtig anpacken kann. Was bin ich froh, dass ich meine Kinder offensichtlich anders erzogen habe...

  • hufschlag
    kommentierte 's Antwort
    wobei Fjordis und Tinker etc voll im kommen sind- man denkt, die sind viel braver als die pösen überzüchteten WB- das netzt ist voll von
    Hilfe mein fjord, Tinker welsh bockt, beißt steigt, schlägt nach mit, reißt sich los
    Alles wie beim WB

  • Mondnacht
    kommentierte 's Antwort
    Es ist wirklich traurig, aber es gibt einfach kaum noch Ställe, wo man vernünftig auf Schulpferden reiten lernt. Habe letztes Jahr verzweifelt eine Reitbeteilung für meine Stute gesucht und hatte als Anforderungsprofil sicheres A- Niveau in der Anzeige. Das war eine interessante Erfahrung, nächstes Mal schreibe ich gleich Reitanfänger und nur mit Unterricht. Das ist wirklich gefährlich, ein junges Mädchen ohne Erfahrung auf ein gut ausgebildetes Pferd zu setzen, meine Stute wird dann eher frech (wenn sie sich überhaupt anreiten lässt). Die Mädels können da ja nichts für, die denken wirklich, dass sie reiten können...

  • Kareen
    antwortet
    Das ist so, aber das Anspruchsdenken zieht ja weite Kreise und geht in der Schule und Ausbildung schon los. Wenn ich schon von Azubis höre, die dieses oder jenes in der Ausbildung nicht zu machen bereit sind. Fegen, Aufräumen, Misten, Katzenkotze wegmachen usw. gehört nun mal dazu.
    Genau wie die gefühlten 10.000 Stellengesuche von gelernten Bereitern, die aber um Gottes Willen weder anreiten noch misten wollen. Ja wofür brauche ich die denn dann? Die fertig gerittenen soll doch idealerweise dann die kaufende Kundschaft reiten und nicht das teure (teuer auch hauptsächlich wegen der immensen Lohnnebenkosten und überbordenden Arbeitsschutzauflagen) betriebseigene Personal?

    Bei den Kaufinteressenten wird heute ja oft schon das Erlernen eines handunabhängigen einigermaßen geschmeidigen Sitzes verweigert, ob unbewusst, weil sie einfach nicht wissen, wie ein Sitz aussehen und sich anfühlen sollte, oder aus purer Bequemlichkeit. So kann das dann nichts werden. Dann suchen sie aber nach Pferden für mindestens M aufwärts obwohl sie die niemals reiten können werden, und bitte keine Cobs, Fjordis oder sonst irgendwelche schmerzbefreiten Rassen.

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  • Mondnacht
    kommentierte 's Antwort
    So ähnliche GEschichten kenne ich zu Hauf! Am besten finde ich dann die Eltern, die der Meinung sind, dass ihre Töchter nicht regelmäßig Unterricht benötigen, denn sie sollen sich erstmal auf das Pferd einstellen.

  • MissCatania
    kommentierte 's Antwort
    Ich nenne es gerne Garantiementalität. Es wird nur gekauft was 100% gesund ist und es wird auf gar kein Fall irgendein Risiko eingegangen. Ja, aus Chips kann ein Problem entstehen, muss aber nicht. Und das gilt für vieles andere auch. Und auch das auf dem Papier gesündeste Pferd kann tot umfallen. Bei Lebewesen gibt es einfach keine Garantie. Weder für Gesundheit noch für irgendwelche Eigenschaften. Als Verkäufer kann man das Pferd nur nach bestem Wissen beschreiben und auf die Entwicklung beim Käufer hat man dann keinen Einfluss...

  • MissCatania
    kommentierte 's Antwort
    Die meisten Pferde werden kaputt geritten, da kann ich nur zustimmen. Dann kommt noch die Werkstattmentalität zum tragen, 1x Beritt oder Physio oder so und schon soll das jahrelange schlechte Reiten ausgeglichen sein... es will sich keiner selbst die Hände schmutzig machen. Ich kaufe ein ausgebildetes Pferd und das soll bitte einfach funktionieren. Man kann aber ein 6j Sportpferd nicht wie ein 25j Schulpferd (was immer brav bleibt und stoisch Reiterfehler erträgt und auch nach mehreren Stehtagen einfach ausgeritten werden kann) behandeln...

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