Rheinländer über den Tisch gezogen??
Ok, es geht um Zahlen!
Gestern Abend haben wir hier beim Züchtestammtisch mit einen Steuerberater über das Thema gequatscht. Der Mann war richtig gut informiert, hat sich wohl die ganzen Verträge in Wickrath durchgelesen . Jetzt ist mir klar, warum die rheinischen Ponyleute gegen die Fusion stimmen.
1. die Warmblutabteilung (die am meisten Beiträge/Gebühren bringen)geht zu den Hannoveraners. Das restliche Rh. PfStB besteht nur noch aus den Ponyleuten, Kaltblut- u. Friesenzüchtern, die viel weniger Geld einbringen. Auch weniger Auktionsgebühren USW.
2. Das Rh. PfStB schiebt einen Großteil seines Kontoguthabens (150,000€) zu den Hannos rüber.
3. das Rh. PfStB verschenkt 70 % seiner Anteile an der "Pferdezentrum Wickrath GMBH" an die Hannos.(Frage: ist das Ding wirklich 0€ wert????) Einzige Gegenleistung: das Zentrum muss mind. 15 Jahre weiter betrieben werden.
Aber jetzt kommt der Hammer:
4. das Rest-Pfedestammbuch (Pony, Kaltblut USW) bzw. die Züchter dieser Rassen müssen in Zukunft "die Mittel zur Erhaltung der Anlage des Pferdezentrums" aus ihrer Tasche an die Pferdezentrum Wickrath GMBH zahlen. Wenn also das Dach der Reithalle undicht wird oder die Heizung kaputt geht oder der Maler durchgehen muss, können die Hannoveraner, die ja dann 70 % Anteile für 0€ kriegen, die Rechnung locker an die Ponyzüchter weitergeben? Wo giebts denn sowas???
Geht's noch? Damit ist doch die Pleite vorprogrammiert!!! Woher sollen die Ponyzüchter das Geld holen, um die Anlage in Schuss zu halten, in der die Hannoveraner ihre Pferde vermarkten?
Also der Steuerberater meinte, die Rheinländer hätten sich über den Tisch ziehen lassen. Und das der Verband seinen Züchtern solche Sachen freiwillig hätte erklären müssen und nicht darauf warten darf, dass einer das im Kleingedruckten findet. Er meinte auch, dass die Hannoveraner die Kohle der Rheinländer unbedingt noch in diesem Jahr brauchen, um ihre Bilanz einigermaßen glatt zu kriegen.
Wahrscheinlich haben Adolf-Theo Sch. und Jüppi W. das längst erkannt und deshalb "njet" gesagt.
Zitat von silas
Beitrag anzeigen
Gestern Abend haben wir hier beim Züchtestammtisch mit einen Steuerberater über das Thema gequatscht. Der Mann war richtig gut informiert, hat sich wohl die ganzen Verträge in Wickrath durchgelesen . Jetzt ist mir klar, warum die rheinischen Ponyleute gegen die Fusion stimmen.
1. die Warmblutabteilung (die am meisten Beiträge/Gebühren bringen)geht zu den Hannoveraners. Das restliche Rh. PfStB besteht nur noch aus den Ponyleuten, Kaltblut- u. Friesenzüchtern, die viel weniger Geld einbringen. Auch weniger Auktionsgebühren USW.
2. Das Rh. PfStB schiebt einen Großteil seines Kontoguthabens (150,000€) zu den Hannos rüber.
3. das Rh. PfStB verschenkt 70 % seiner Anteile an der "Pferdezentrum Wickrath GMBH" an die Hannos.(Frage: ist das Ding wirklich 0€ wert????) Einzige Gegenleistung: das Zentrum muss mind. 15 Jahre weiter betrieben werden.
Aber jetzt kommt der Hammer:
4. das Rest-Pfedestammbuch (Pony, Kaltblut USW) bzw. die Züchter dieser Rassen müssen in Zukunft "die Mittel zur Erhaltung der Anlage des Pferdezentrums" aus ihrer Tasche an die Pferdezentrum Wickrath GMBH zahlen. Wenn also das Dach der Reithalle undicht wird oder die Heizung kaputt geht oder der Maler durchgehen muss, können die Hannoveraner, die ja dann 70 % Anteile für 0€ kriegen, die Rechnung locker an die Ponyzüchter weitergeben? Wo giebts denn sowas???
Geht's noch? Damit ist doch die Pleite vorprogrammiert!!! Woher sollen die Ponyzüchter das Geld holen, um die Anlage in Schuss zu halten, in der die Hannoveraner ihre Pferde vermarkten?
Also der Steuerberater meinte, die Rheinländer hätten sich über den Tisch ziehen lassen. Und das der Verband seinen Züchtern solche Sachen freiwillig hätte erklären müssen und nicht darauf warten darf, dass einer das im Kleingedruckten findet. Er meinte auch, dass die Hannoveraner die Kohle der Rheinländer unbedingt noch in diesem Jahr brauchen, um ihre Bilanz einigermaßen glatt zu kriegen.
Wahrscheinlich haben Adolf-Theo Sch. und Jüppi W. das längst erkannt und deshalb "njet" gesagt.


Kommentar