Wie kann es sein dass schon wieder diskutiert wird ob man Pferde blutig reiten darf, wenn sie doch dann gewinnen. Einem Gewinnerpferd geht es per Definition nicht schlecht? dem macht eine Schürfwunde in der Flanke nichts aus? Natürlich nicht. Aber für den Sport ist es ein ganz schlechtes und gewissenloses Zeichen.
"Blutregel"
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https://www.st-georg.de/news/pferde-...der-blutregel/Zitat von max-und-moritz Beitrag anzeigenHallo Neuzüchter,
wo wird das diskutiert?
Laut Schilderung der Beteiligten war es ein grenzwertiger Fall. Auf dem Bild sieht es auch wirklich nicht so aus, als wäre das dramatisch.
Wenn es stimmt, dass der Richter das noch nicht einmal aus der Nähe betrachtet hat, kann ich den Ärger darüber verstehen. Bei einem so wichtigen Verfahren sollte es verpflichtend sein, dass die Entscheidungsgrundlage genau geprüft und dokumentiert wird.
Grundsätzlich stehe ich zur Blutregel, das Verfahren der Feststellung muss aber klar definiert sein. Denn auch der Verdacht "hat erst geblutet, als der Steward dran rumgedrückt hat" geht natürlich auch nicht. Und daran wird sich auch nichts ändern. Denn es geht nicht nur um die Gewinnsummen sondern auch um den guten Ruf des Reiters.
edit: Das Argument "Pferd hat gewonnen, also geht es ihm nicht schlecht" ist für mich allerdings eindeutig ein schlechtes Argument.Zuletzt geändert von CoFan; 11.07.2017, 09:20.
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Mir gefällt der Kommentar von Frau Pochhammer: https://www.st-georg.de/blog/moment-...regel-der-fei/
Es gab eine kleine, aber eindeutig erkennbare Sporenverletzung und das Pferd hat bei der Kontrolle durch den Steward geblutet => Anwendung der blood rule.
Ob es nun "ein winziges bißchen" oder deutlich mehr geblutet hat ist hier unerheblich; es gibt eine klare Regel und die wurde angewendet, die Ergebnisse der Prüfung offenbar fotografisch dokumentiert.
Ich finde diese Konsequenz erfreulich.Zuletzt geändert von Gast; 11.07.2017, 13:28.
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Der gefällt mir auch. Wie gesagt, stehe ich zu der Regel. Ein wasserdichtes Verfahren, dass immer genauestens eingehalten wird, ist aber (wie man in dem Fall sieht) absolut wichtig.Zitat von Mary-Lou Beitrag anzeigenMir gefällt der Kommentar von Frau Pochhammer: https://www.st-georg.de/blog/moment-...regel-der-fei/
Es gab eine kleine, aber eindeutig erkennbare Sporenverletzung und das Pferd hat bei der Kontrolle durch den Steward geblutet => Anwendung der blood rule.
Ob es nun "ein winziges bißchen" oder deutlich mehr geblutet hat ist hier unerheblich; es gibt eine klare Regel und die wurde angewendet, die Ergebnisse der Prüfung offenbar fotografisch dokumentiert.
Ich finde diese Konsequenz erfreulich.
Ich habe aber weniger Angst, dass sich die FEI da von JT "kaufen" lässt. Der GCT Macher und die FEI sind ja nicht unbedingt immer einer Meinung. Und die FEI hat das ja gerade bei dem Thema GC League immer am Thema Tierschutz fest gemacht.
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Ich war etwas verwundert beim Anblick des aktuellen Titelbildes dieses St. Georg Artikels https://www.st-georg.de/news/springe...r-macht-kasse/
Ich halte DD für einen fairen Reiter, allerdings habe ich noch nie (jedenfalls nicht aktiv) bemerkt, dass jemand den "Sporenplatz?" ungeschoren lässt.
Meine erste Vermutung war, dass das wohl Absicht ist damit kein "Missgeschick" zusehen ist, wenn das Fell so kurz geschoren ist. Auf der anderen Seite könnte das Pferd auch nur empfindlicher reagieren, aber warum dann nicht die Sporen ganz weglassen? Ein Schelm der böses denkt? MMn eine fragwürdige Praxis. Was meint ihr?
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Ich habe es grade eben auch mal gegoogelt. Ich bin nicht mehr so viel unterwegs wie vor 10 Jahren noch, ich schere zwar auch, aber geblutet hat da noch nie eines meiner Pferde, auch keine nennenswerte Abschürfungen im Bein/Sporenbereich, sodass sowas notwenig wäre. Gesehen habe ich sowas (ich glaube) nie.
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Das Thema Blood Rule in der ursprünglichen Form ist erstmal vom Tisch. Zum Glück! Die einzige Frage, die ich mir gestellt habe ist "warum nicht gleich so?" Finde es kaum nachvollziehbar, wie irgend Jemand der Meinung sein kann, das würden die Tierschützer so unkommentiert passieren lassen. Ganz dünnes Eis.
Siehe auch: https://www.st-georg.de/news/mehr-sp...fei-vom-tisch/
Die vorherige Fassung hatte mich zu diesem Post bewegt: http://blog.hippothesen.de/tierschut...eistungssport/
Zum Thema scheren: Also ich persönlich habe nie ein Quadrat am Pferd stehen lassen und hatte noch keinen, der irgendwelche Spuren von meinen Sporen davongetragen hätte. Geschweige denn Blut. Aber ganz ausschließen, dass es da Pferde mit extrem sensibler Haut gibt, würde ich jetzt auch nicht. Man darf ja nicht vergessen, dass in dieser Liga die Pferde üblicherweise deutlich öfter geschoren werden, als die 2-3 Mal pro Winterhalbjahr, die für den Hausgebrauch reichen. Da kann die Haut auch schon mal trocken und strapaziert sein.
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Das mit dem ungeschorenen Sporenschutz sieht man häufiger im internationalen Sport. Spannenderweise immer bei den gleichen Reitern.
Dazu gibt es auch so eine Art Bauchbinde. Die sieht man tatsächlich meist nur bei bestimmten Pferden. Und auf einzelnen Turnieren.
Den Rest darf jeder selbst interpretieren.
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dazu möchte ich mich zu Wort melden: ich habe so ein Sensibelchen. Bei dem habe ich auch eine vergrößerte Sattellage beim scheren stehen lassen.
Der ist im Frühjahr an manchen Stellen kahl. Ich versuche jetzt vermehrt mit Lammfell zu polstern...mal schauen ob das klappt.
Und wir reden hier nicht nur über die Schenkel/Sporenlage (im Winter wird er davon abgesehen wg dieser Problematik auch kaum mit Sporen geritten), hinterer Rand der Schabracke, wo die Zügel am Hals scheuern beim reiten...
man macht es sich zu einfach, wenn man nur mit dem Finger zeigt und es auf die Reitweise schiebt (allerdings will ich nicht ausschließen dass es auch Reiter gibt bei denen das darauf zurückzuführen ist).
Ihr solltet euch freuen, wenn euer Pferd nicht so empfindlich ist... ich wünschte meiner wäre es auch. Zerrupftes Huhn trifft es im Frühjahr ziemlich gut...(offen war er zum Glück - aber ich passe da auch extrem auf - noch nie)
PS Sporenschutz (diese "Bauchbinde" hab ich mal ausprobiert. Der ist aber verrutscht und ich war nicht glücklich damit, zudem ein ärgerliches Gefummel)
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Suomi: Daher schrieb ich ja bei manchen ist das immer so und andere Reiter haben mal ein einzelnes empfindliches Pferd. Ich kenne auch so einen Kanidaten, der hat z. B. das Halfter nur drauf wenn es unbedingt sei muss (beim Führen etc.). Sonst hat der sofort kahle Stellen. Aber das ist eben 1 Pferd von 40 in dem Stall...
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Ich habe auch ein Sternchen stehen lassen, wo mein Bein/Sporen liegt, da ich auch so ein Sensibelchen habe. Kann auch kein Halfter mit losem Ring für den Strick nutzen, davon ist sie unterm Kopf blutig offen
Kann nur die billigen mit fixiertem Ring nutzen und dann Genickschoner aus Lammfelll dran basteln.
DD halte ich auch für einen sehr fähigen, fairen Reiter.
Die Blood Rule halte ich für richtig und wichtig, allerdings geht es gar nicht, wenn es eine alte (evtl. sogar Weideverletzung??) war und der Steward diese "aufpiddelt". Da wäre 4-Augen-Prinzip angebracht.
Allerdings finde ich, dass vor allem im ländlichen Bereich generell zu wenig Gebisse und Mäuler kontrolliert werden...
Auf einem Turnier im November wurde eine Reiterin nach der A-Dressur allerdings zu den Richtern gerufen und hat eine Standpauke mit dazu passender Note erhalten - das Pferd war sowas von stumpf und hatte auf beiden Seiten einen großen, kahlen Bereich von übermäßigem Sporengebrauch.
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Das mit der Schur ist nicht so neu und ich denke es ist nicht zum Kaschieren von Sporenlöchern gedacht sondern um dem vorzubeugen. Mein Pferd ist z.B. an den Buggelenken nicht mit geschoren weil die Decken da sonst die Haare brechen und ich habe wirklich schon einige probiert.Auch Freizeitpferde sin Profis!
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Aus gegebenem Anlass...
Hat irgendjemand von Euch herausgefunden, welche Nationen genau für die Aufweichung der Bloodrule gestimmt haben? Und wenn keiner weiß, wie die einzelnen Nationen abgestimmt haben, wie kommen eigentlich die Aussagen in den einzelnen Artikeln zustande? Kann ja wenn es keine offizielle Veröffentlichung seitens der FEI gibt nur im Vorhinein eruiert worden sein, indem die Journalisten bei den Föderationen angefragt haben. Also transparent ist schon etwas anderes.
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Es gibt einen Beitrag von Jan Tönjes auf LinkedIn, den ich leider nicht hier hier verlinken kann.
Da steht, dass die skandinavischen Länder, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Schweiz und die Niederlande gegen die aufweichung der Blood Rule gestimmt haben. Diese Länder stellen aber einen prozentual höheren Anteil an aktiven Sportlern dar, sind von den anderen Überstimmt worden .
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Ich kopiere hier einmal einen Beitrag von Jan Tönjes auf LinkedIn herein und hoffe, dass das in Ordnung ist...
Es sind vorallem die nordeuropäischen Länder, die gegen die Aufweichung der Blood Rule gestimmt haben, d.h. alle anderen waren dann wohl dafür.
Der Reitsport ist bekanntlich immer auf der Suche nach neuen Sponsoren. Die aktuelle Entscheidung der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI eröffnet da neue Möglichkeiten. Haushaltstücher oder Schwämme könnte man akquirieren. Denn „wisch und weg“ bzw. „Schwamm drüber“ gelten ab 1. Januar 2026 für Blutstropfen am Maul eines Pferdes oder an Stellen, die nicht durch reiterliche Einwirkung des Reiters/der Reiterin in Mitleidenschaft gezogen sein können. Mit 76,68 Prozent der 76 gültigen Stimmen hat sich das Gremium im fernen Hongkong für die Regeländerung im Springsport entschieden. Verletzungen durch Sporen werden weiterhin sanktioniert. Blutet das Pferd nur leicht im Maul, liegt es im Ermessen der Veterinäre, ob das Pferd weiter eingesetzt werden darf. Bei kleinsten Blutmengen, so das Argument der Befürworter der neuen Regel, würde das Wohlbefinden sicher nicht gestört, der viel zitierte Biss auf die Lippe oder die Zunge…
Neu ist ein Sanktionierungssystem: Findet sich Blut, das durch Ausrüstung oder den Reiter verursacht worden ist, gibt es ab 2026 eine offizielle Verwarnung. Bei der zweiten offiziellen Verwarnung innerhalb von zwölf Monaten wird der Reiter für einen Monat gesperrt und zahlt 1.000 Schweizer Franken Strafe. Die FEI lobt diese Entscheidung in einer Pressemitteilung mit den Begriffen, die der moderne Mensch gern liest: „Transparenz“, „Verlässlichkeit“, „Fortschritt“…
Fairerweise muss man sagen, dass die FEI in besagter Pressemitteilung auch darauf hinweist, dass die Zustimmung nicht ungeteilt war. Tatsächlich hatten viele europäische Nationen im Vorfeld darauf hingewiesen, dass Blut am Pferd generell nichts zu suchen habe. Und dass es ein denkbar schlechtes Zeichen sei in einer Zeit, in der der Pferdesport von Teilen der Öffentlichkeit immer kritischer gesehen wird, eine solche Regelung zu verabschieden. Missverständnissen vorzubeugen, so die FEI, sei ein Vorteil der neuen Regelung. Das mag in der internen Kommunikation zwischen Richtern, Stewards und Veterinären der Fall sein. Dumm nur, dass der Kommunikation nach außen dabei weniger Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Schon am (europäischen) Vormittag hatte die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter über die Entscheidung in Hongkong berichtet. Zur Illustration diente ein Schimmel über einem Oxer mit einem blutigen Riss auf Höhe der Sporen. Kein Wort, dass solch eine Verletzung auch weiterhin zum Ausschluss führt und Sanktionen nach sich zieht. Die Sportschau illustriert eine dpa-Meldung auf ihrer Homepage mit dem blutenden Maul eines Galopprennpferdes. Anderer Sport, aber das weiß nicht nur derjenige nicht, der das (falsche) Bild ausgesucht hat. Das weiß auch die breite Öffentlichkeit nicht. Die erfährt beim WDR in den Radionachrichten um 12 Uhr aber von der Entscheidung. Ein Sport unter Beobachtung.
Ein Blick auf die Nationen, die gegen die Neuregelung gestimmt haben und – mal mehr, mal weniger deutlich – Kritik an ihr geäußert haben, zeigt: Die 26,32 Prozent Gegenstimmen repräsentieren prozentual weitaus mehr Aktive in der Weltrangliste. Die skandinavischen Länder, Großbritannien, Österreich, die Schweiz, die Niederlande und vor allem auch Deutschland zählen zu den Nationen, die dem Vorschlag eine Abfuhr erteilt haben. Und wenn man schaut, wo die Aktiven aus diesen Ländern auf der Weltrangliste stehen, dann ist es sicher nicht vermessen zu sagen, dass die Mehrheit, der den Springsport prägenden Nationen dem neuen Vorschlag eher kritisch gegenübersteht. Sicherlich wird es unter den Reiterinnen und Reitern auch solche geben, die sich mit der Neuregelung gut arrangieren können. Dennoch bleibt der fade Beigeschmack, dass Föderationen, die keinen nennenswerten Anteil am weltweiten Springgeschehen haben, hier einer Entscheidung zum Erfolg verholfen haben, ohne deren Tragweite für diejenigen, die Tag für Tag für ihren Sport einstehen und sich teilweise rechtfertigen müssen, zu bedenken.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat sich von vornherein klar positioniert. Ihr Präsident Martin Richenhagen hat das Ziel seines Verbandes und damit das nationale Regelwerk klar definiert: „Unser Anspruch ist, im Pferdesport Vorbild zu sein. Das bedeutet: höchste Standards im Umgang mit unseren Pferden. Pferde mit frischem Blut im Einwirkungsbereich oder einer Verletzung werden hierzulande disqualifiziert und so soll es auch bleiben.“
Bleibt zu hoffen, dass wir keine diskussionswürdigen Bilder im kommenden Jahr zu sehen bekommen. Aachen richtet die Weltmeisterschaften 2026 aus. Und da gilt dann das internationale Regelwerk. Hoffentlich muss 2026 kein Kommentator oder keine Kommentatorin dem deutschen TV-Zuschauer erläutern, warum Blut am Pferd in gewissen Fällen irrelevant ist. Oder den Schweden, den Niederländern, den Dänen …
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Was für eine verheerende Signalwirkung das hat, der Reitsport schafft sich selbst ab. In der Sache mögen sie ja Recht haben, eine winzige Menge Blut muss kein großes Drama und auch keine Tierquälerei sein, aber im Wettkampf (wo man unter Beobachtung der Öffentlichkeit steht) müssen einfach höhere Standards gelten. Ich habe es in all den Jahren auch schon zweimal gehabt, dass ein Pferd sich auf dem Turnier auf die Zunge gebissen hat, war überhaupt nichts wildes, keine Ahnung warum das passiert ist, vielleicht durch den Stress, hätte es selbst gar nicht gemerkt, aber ein Ausschluss finde ich in dem Fall absolut gerechtfertigt und richtig. Natürlich ist man im ersten Moment enttäuscht, aber das Wohl des Pferdes steht an erster Stelle. Wie möchte ich einem Nicht-Pferdemenschen erklären, wo die Grenze zwischen tolerierbarem Blut und nicht tolerierbarem Blut liegt. Das kann man einfach niemanden erklären. In der heutigen Zeit hätte man doch wissen müssen, was diese Entscheidung für ein Signal sendet und was für ein Shitstorm folgen wird...
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Aufschlussreich ist auch der Artikel in der Pferderevue.
Die neue Regelung wurde mit 56 Für- und 20 Gegenstimmen beschlossen.
Die kritische Berichterstattung über den Reitsport zur Hauptabendzeit in den öffentlich rechtlichen Sendern (brisant 11.11.25) zeigt, wie berechtigt Elisabeth Max Theurers Angst, Reitsport könne bzw. werde seine Berechtigung für Olympia verlieren, ist.
Ob das dann allerdings auch das Ende des internationalen Turniersports ist, sei dahin gestellt. Man kann ja beobachten, dass zwar in Deutschland selbst große Turniere aus finanziellen Gründen nicht mehr organisiert werden können, aber die Reiter und die Pferde sind Jet-Setter geworden. Und ich glaube fast, vielen Reitern ist der Start im Ausland lieber, da dort Erfolg deutlich über Tierwohl gestellt werden kann. Die Möglichkeit, über Werbeflächen den Umsatz zu steigern, die Siegprämie und ein kurzzeitiges Amusement des Publikums rechtfertigen alles. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Spitzenreiter sich traut, ein Pferd auf dem Abreiteplatz mit blanken Schlaufzügel zu reiten, das noch dazu deutlich lahmt? Das geht doch nur, wenn man sich sicher ist, dass kein Stewart etwas sagen wird.
Die Hintergrundrecherche „Zwischen Lieben und quälen- Reitsport“ (11.11.25) MRD/ARD rückt übrigens die ländliche Turnierreiterei in den Blick.
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Wer sehen will, mit welcher Selbstverständlichkeit mit dem Schlaufzügel abgeritten werden kann, der kann das Video über die Seite Aktuelle Nachrichten . Reitturniere.de vom 11.11.25 ansehen. Es ist dort über die facebookSeite der Dressurstudien verlinkt. Wenn man sieht, wie stark das Pferd im Trab am Ende des Videos auf dem Vorderbein lahmt, kann man kaum glauben, dass jemand da einfach weiterreitet. Über die Qualität der Richter und des VET - Checks reden wir am besten gar nicht.
Mag sein, dass der eine oder andere der Fachkompetenz der öffentlich rechtlichen Berichterstattung in Sachen Reitsport kritisch gegenübersteht, aber auch Pferdeexperten wehren sich zunehmend gegen die Behandlung der Tiere, wie der verlinkte Artikel zeigt. Dieser setzt sich mit der Art der Zäumung auseinander. Das Ergebnis, eine Zäumung auf Kandare sei nicht per se ein Problem, und die Bestätigung der alten Weisheit,, ein Gebiss sei nur so hart wie die Hand, die sie führt, mag dabei auf den ersten Blick beruhigend für die Reiter wirken, aber das Entscheidende ist, 100% der beobachteten Pferde sind offenbar deutlich gestresst.Angehängte Dateien
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