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  • hufschlag
    • 30.07.2012
    • 4174

    Quelle: YouTube https://share.google/vgvtyrhO2HYA4YLRv

    Der Markt der Zukunft

    Kommentar

    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 68

      Dieser Vortrag „Wie sieht das Reitpferd der Zukunft aus?“ Würde mich sehr interessieren. Ulm ist aber viel zu weit weg. Falls jemand hingeht, wäre ein Bericht schön.

      Die Preise auf der Westfälischen Winter Auktion waren auf jeden Fall sehr kundenfreundlich.
      06. Februar Vortragsabend | Die Stutenfamilien Baden-Württembergs von A bis Z // 20. Februar Pdiumsdiskussion | Wie sieht das Reitpferd der Zukunft aus?

      Kommentar


      • MissCatania
        MissCatania kommentierte
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        Habe mir gerade mal die Auktionsergebnisse aus Westfalen angeschaut und bin ehrlich erstaunt. Einige Pferde unter 12t€, paar sogar unter 10t€. Ist das normal? Sind die Röntgenbilder so schlecht? Oder woran liegt das?

      • Calitha
        Calitha kommentierte
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        Hab mir nicht alle angeschaut aber die, die ich von der Qualität ansprechend fand und günstig waren, hatten Befunde, wie Chips im Fesselgelenk, und andere waren von der Qualität auch einfach normaler. Und wieder bestätigt sich, dass ungerittenes gar nicht geht.

      • Kareen
        Kareen kommentierte
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        Da geht es schon los. Wenn Pferde, die klinisch überhaupt nichts haben wegen "Chips im Fesselgelenk" stehen gelassen werden. Nur an 14% aller Warmblüter findet man keine protokollpflichtigen röntgenologischen Auffälligkeiten, es scheiden aber nicht 86% aller Pferde wegen dieser Befunde vorzeitig aus dem Dienst aus, die meisten scheiden aus wegen Weichteillahmheiten, Atemwegs- oder Verdauungsstörungen. Da läuft also grundlend etwas falsch, in der Kundenaufklärung. Mit den MIM-tests sieht es ganz genau so aus. Der aktuellsten Forschung zufolge findet man nur bei 26% aller Warmblüter *keine* der als problematisch proklamierten genetischen Varianten. Werden nun 74% aller Pferde von weiten Teilen der Käuferschaft als "Unberührbare" behandelt, wird das in null komma nichts zu einer fatalen weiteren Einengung des Genpools führen, genau so, wie die allgegenwärtige Überbewertung von Bildgebung am klinisch gesunden (!) Pferd dazu führen wird, dass kaum noch jemand züchten mag, weil man selbst die gesunden Pferde nicht mehr kostendeckend verkaufen kann. Die guten und gesunden Pferde werden dann noch weniger werden und ehe man sich versieht war es das mit der Hochburg der Sportpferdezucht Europa.
    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 68

      Erstaunlich: Spitzenreiter bringen wirklich viele Pferde an den Start. Bei diesen Zahlen versteht man, dass Max Kühner in der Bayerns Pferde Zucht und Sport die Wichtigkeit seines Teams (Grooms und Homerider) hervorhebt. Interessant wäre in der Statistik noch, wie oft die Pferde für diese Summen an den Start gehen (müssen).
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      Kommentar

      • Nickelo
        • 16.07.2024
        • 68

        Leipzig vermeldet einen Besucherrekord mit 78600 Besuchern. DerVeranstalter spricht von vollem Erfolg. (Abgesehen vom Unfalltod von DAganix)
        Das sind doch wirklich erstaunlich viele, die zu solchen Events gehen. In München waren letztes Jahr etwa 86000.‘50000 waren in Wels Österreich.
        Jetzt wird es sogar eine neue Messe geben: Vom 20. bis 22. März 2026 findet in der Wiesengrundhalle in Kellinghusen, gut 60 Kilometer nordwestlich von Hamburg, erstmals die hippologische Fachmesse Holsteins Horse Emotions statt. Auf 800 Quadratmetern präsentieren rund 30 Aussteller ihre Produkte rund um Ausrüstung, Fütterung und Stalltechnik. Und das für 5 € Eintritt (?!).
        Ich selbst war in den Salzburg Amadeus Indoors. Ich fand es nicht „voll“, aber der Veranstalter sah mit 20000 Besuchern eine kleine Steigerung zum Vorjahr. Allerdings gab es zum Amadeus durchaus gemischte Presse.

        Kommentar

        • Nickelo
          • 16.07.2024
          • 68

          Markt der Zukunft:

          Flanders-Embryos erneut über den ganzen Globus verstreut (gekürzt aus Springreiter.de)


          Es mag noch einige Zeit dauern, aber das arabische Springreiten wird in Zukunft eine neue Generation von Sportpferden auf der (inter)nationalen Bühne begrüßen dürfen.
          Arabische Besitzer und Reiter nutzten die Gelegenheit, sich während der Flanders Embryo Auction in Abu Dhabi mehrere Embryos zu sichern. Fünfzehn Embryos wurden am Freitag, dem 23. Januar, an Käufer aus aller Welt verkauft und erzielten einen Durchschnittspreis von 26.267 Euro.

          Der allererste Embryo wurde sofort für den Spitzenpreis von 52.000 € an die Emirate verkauft. Nicht Chacco-Blue, United Touch S oder Emerald, sondern ein Nachkomme des Appaloosa-Springpferdes J-Nius V.V. Z stand im Rampenlicht. Dieses Fohlen wird voraussichtlich um den 20. Februar herum geboren und stammt aus der 1,60 m Grand Prix-Stute Isaura Ter Putte (Tinka’s Boy), der Halbschwester von Elvis Ter Putte (1,60 m Grand Prix).?
          Das Angebot an Embryos aus Spitzenstämmen hat enorm zugenommen. Es werden immer noch sehr gute Preise gezahlt, aber nur für etwas, das wirklich herausragend ist“, analysierten Luk Van Puymbroeck und Gerald Lenaerts.

          Wie ist das eigentlich: ab dem Zeitpunkt des Embryokaufs trägt der Embryokäufer die Kosten für den Embryo bzw. das Fohlen? Gut für den Züchter bzw. Pferdeproduzenten, er spart viel an TA und gibt das Aufzuchtrisiko weiter.

          Vielleicht könnte man das Geschäftsmodell sogar noch steigern, indem man nur die Eizelle(n) der (Spitzen)Stute versteigert. Dann könnte sich der Besitzer den Hengst nach seinen Wünschen aussuchen und würde auch die Decktaxe, Besamungskosten ect. tragen….

          Also mich wundert es sehr, dass dieser“Wundertütenkauf“ doch auf Interesse stößt. Auch und gerade bei einer Klientel, die das Geld hat, sich sehr gute volljährige Pferde zu kaufen.

          Gleichzeitig, finde ich, sollten sich alle europäischen Zuchtverbände darüber Gedanken machen, wie sie die irgendwo in der Welt geborenen, tatsächlichen Spitzenpferde für die europäische Zucht ggf. greifbar machen. „Gekört über Leistung“ dürfte ja mehrere Probleme mit sich bringen. So könnte der arabische Reiter vielleicht nicht so weit sein oder ein Pferd fällt erst auf, wenn es im internationalen Sport erscheint. Das stünde dem heute oft zu beobachtenden Griff zum Junghengst ganz schön im Wege.

          Kommentar


          • Ramzes
            Ramzes kommentierte
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            Hmmm , diese Art von " Wundertütenkauf " , genetisch überwiegend elitäre Embryonen , gibt es aber nun schon seit einigen Dekaden vorab im Bereich der Polo - Pferdezucht Südamerikas .

          • Ramzes
            Ramzes kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Dir ist aber in gewisser Weise schon klar , dass nicht wenige " ausländische " Reiter in Europa , ...auch logo in GER , trainieren bei ausgewiesenen Spitzensportlern Springen , Dressur ,...Eventing .

          • Ramzes
            Ramzes kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Es ist durchaus möglich , die Eizelle einer gewünschten Spitzen - Stute mit dem gewünschten Sperma Spitzenhengst zu beglücken , Embryo auf Bestellung sozusagen als Geschäftsmodell .
        • Ramzes
          • 15.03.2006
          • 14610

          Ja , üblich ist der Gefahrenübergang mit Kauf Embryo / Embryonen oder anderen spez. Vereinbarungen .
          Für anschliessende Risikoabsicherung gibt es diverse Möglichkeiten der VERSICHERUNG Embryo .

          Kommentar

          • Titania
            • 22.04.2006
            • 4364

            Um noch einmal auf die ursprüngliche Überschrift zurück zu kommen...
            Was sagt ihr denn zu den Ergebnissen der gestrigen Hannoveraner Auktion, gerittene 4 und 5-jährige Pferde?
            Meine Meinung:
            Katastrophal, wirtschaftliche Totalschäden für fast alle Verkäufer!
            "Quickmarie" (Quicksilber/Pamino ShA) im Alter von 2 Jahren

            www.gestuet-reichshof.de

            Kommentar


            • schnuff
              schnuff kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Ein guter Bekannter meinte, es gab zwei Kategorien Pferd: die besseren mit schlechtem TÜV und die, na ja...mit gutem TÜV.
          • hufschlag
            • 30.07.2012
            • 4174

            Habe ich gar nicht mitbekommen

            Die DSP lag auch deutlich unter Vorjahresniveau, vor allem bei den gekörten

            ( lag vielleicht auch daran, was gekört wurde und was die Leute zum reiten wollten, das klaffte schon krass auseinander- wenn nicht gekörte mehr als 3 mal soviel bringt ein gekörter )

            Hast du die ein bisschen genauer angesehen?
            Immer öfter liegt es au daran, dass der Tüv so schlecht ist, dass man gar nicht glauben kann, dass sowas überhaupt bei einer Auktion dabei ist....???

            Kommentar


            • Nickelo
              Nickelo kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              TÜV so schlecht ? - da stellen sich mir zwei Fragen. Was also tun mit diesen Pferden? Wohin mit ihnen - zum Schlachter? Und TÜV wirklich zu schlecht für das, was in Zukunft von den Pferden an Leistung erwartet wird?
              Ganz abgesehen davon, dass ein Einser TÜV nicht vor Frührente nach Unfall oder Krankheit oder schlechtem Reiten schützt. Was ich so sehe, werden gerade die Guten belastungsmäßig oft "so richtig rangenommen".

            • hufschlag
              hufschlag kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Wie was tun?
              Für kleines Geld verkaufen

              Der TÜV ist, wie er ist.
              Im dsp war ein ganz tolles Pferd mit 2 Chips, die raus müssen
              Wurde versteigert aber halt billiger
              Ob der jetzt trotzdem genauso hält wie ohne Chips, wie soll man das wissen? Es gibt kein Vergleichsmodell ohne.

              Aber dass der weniger bringt als einer ohne ist logisch, verstehe nicht, warum man in Frage stellt, dass das so in Ordnung ist

              Der Käufer hat safe Kosten für die OP und ein Risiko, das andere Käufer nicht haben wenn keine op ansteht

              Was damit machen

              Wer züchtet muss vielleicht auch mal kalkulieren, dass einer nicht verkäuflich ist
              Reiter sollen sie hegen und pflegen bis sie in hohem Alter sanft entschlafen. Auch Züchter haben eine Verantwortung
              Wobei ich denke
              Solange sie schmerzfrei sind, findet sich schon ein Liebhaber ( selbstverständlich mit Verlust)
              Wenn nicht ist einschläfern natürlich eine Option

              Was sollte die Frage bewirken?
              Viele Pferde gehen zum schalchter, sogar gesund. Stichwort fohlenschnitzel.
              Finde ich jetzt nicht schlimmer als Kalbsschnitzel

            • Nickelo
              Nickelo kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Und genau so ist eben in Hannover und anderswo passiert.
              Pferde für kleines Geld an Reiter, die sich vorstellen können, ein Ziel mit dem Pferd zu erreichen, z.b. eine gute Zeit zu verbringen.
              Der Verkäufer hatte hoffentlich schöne Tage mit seinem Fohlen oder Reitpferd und ist nicht auf Kostendeckung oder gar Gewinn angewiesen.

              Wie du schon oft festgestellt hast, Hufschlag: ein Hobby kostet immer Geld - und man muss es sich leisten können und wollen.
          • Nickelo
            • 16.07.2024
            • 68

            In der Tat. Dort konnte man günstig Pferde kaufen. Es wurden 64 Pferde versteigert.

            10 Pferde kosteten 9000 e oder weniger. Für 9 dieser 10 gab es nur ein Gebot.
            Der billigste (Hengst von Fynch Hatton, vom Foto her ganz ansprechend) blieb sogar bei 6000 e! Nun ja : nicht kastriert und ungeritten wird er erst einmal Kosten verursachen. Kastration weiß ich nicht, aber wer nicht selbst zureiten kann, braucht Beritt. Der schlägt hier in der Region zwischen 1000 und 1400 e pro Monat zu Buche.

            51 kosteten unter 20000 e.
            die nächsten 9 kosteten unter 30000.
            Nur 4 darüber. 54500 war der teuerste /Fürst Toto

            Dass dies auf gar keinen Fall kostendeckend für die Verkäufer war, ist offensichtlich.

            Ob die Verkäufer versucht haben, die Pferde privat oder über eine Verkaufsplattform zu verkaufen ? Das würde mich interessieren. Wenn auch dies schon gescheitert sein sollte, war ja die Auktion sozusagen der letzte Grashalm - und bei den laufenden Kosten, die man für ein Pferd hat, können sie vermutlich froh sein, dass sie ein Pferd weniger im Stall haben. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!

            Bei uns sind im letzten Jahr drei Seniorenpferde und ein Reitpferd gestorben Nachfolger gibt es keine. Selbst für diese günstigen Preise nicht. Im Gegenteil, zwei weitere wäre durchaus nicht abgeneigt, ihre Pferde zu verkaufen, wenn sie einen passenden Platz finden würden (und auch nicht mit weniger als der Hälfte des Einkaufspreises herausgehen würden, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass aus ehemaligen Turnierpferden Freizeit- und Ausreitpferde geworden sind) )
            Es sind einfach die Unterhaltskosten für die Pferde viel zu hoch geworden. Pro Jahr sollte man hier in der Region pi mal Daumen für alles mit 10000 e rechnen - wenn keine außerplanmäßigen TA Kosten dazu kommen. Das sind z.b. bei mir 1/4 des Jahreseinkommens. Gleichzeitig nimmt der Reitspaß immer weiter ab, was weniger an den Pferden liegt, denn an den gesamten Umständen.

            Ich kenne übrigens überhaupt kein junges Mädchen mehr, das noch als Ziel hat, Turnierreiterin zu werden. Im Umkreis von 50 km gibt es meines Wissens nur zwei Reitschulen, die Pferde im turnierfähigen Modus haben, mit denen man Reitabzeichen machen und sogar an Prüfungen E/ A starten kann.
            Obwohl im Dezember und Januar durchaus Kurse auf benachbarten Reitanlagen ausgeschrieben waren, würde ich insgesamt die Trainingslage als eher schlecht bezeichnen. Reitstunden kosten mehr als Nachhilfestunden für die Schule und die sind oft viel nötiger. Für Auswärtskurse haben die Eltern entweder nicht die Fähigkeiten oder nicht die Möglichkeiten. Ob sie darin überhaupt einen Sinn sehen, wage ich zudem zu bezweifeln.

            Ich war eigentlich ziemlich überrascht, dass heuer erneut einige Turniere ausgeschrieben sind, die letztes Jahr doch wenig Teilnehmer hatten. Um München herum gibt es sogar eine recht große Zahl.
            Ich selber glaube, man sollte nur züchten, wenn man Spaß daran hat, das Pferd dann selber reiten will oder einen Kunden direkt im Blick, besser sogar direkt an der Hand hat. Kostendeckend oder gar mit finanziellem Gewinn dürfte immer mehr zur Ausnahme werden.

            Kommentar

            • hufschlag
              • 30.07.2012
              • 4174

              Das ist zum Teil richtig aber eben nur zum Teil
              Es gibt hier noch genügend günstige unterstell Möglichkeiten, natürlich ohne Halle und mit misten, zumindest paar mal im Monat gibt es noch viel unter 500

              Die starter zahlen in der Region nicht überhaupt nicht rückläufig
              im Gegenteil, die Startplätze müssen nach wie vor begrenzt werden, sond läuft es wie letzten Herbst, 100 starter in der S dressur, das war fast ein ganzer Tag für eine Prüfung

              Keine Ahnung, warum du Dinge behauptest, die einfach nicht wahr sind

              Man kann hier ein Pferd für die Hälfte halten halt ohne Luxus

              Kommentar


              • Flix
                Flix kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich finde es lustig, wie man gerade zur aktuellen Jahreszeit von einem Stall ohne Halle träumen kann.

                Natürlich weil es so viel billiger ist, das Pferd täglich zu einer Halle mit galoppierbarem Boden zu fahren?

                Wer das mit einem Pferd-finanzierenden Vollzeitjob koordiniert kriegt und kein Influenzer ist, hat gewiss keine Familie.

                Und das soll die Basis für Breitensport werden?

                Ich denke dem Reitsport bricht die Tierwohlfrage zusammen mit dem Mangel an Reitschulen, die reelles Reiten und gutes Management vermitteln,
                das Genick. Wobei das Eine zum Anderen führt.

                Mit Reitbeteiligungen ließe sich Vieles erleichtern.
                Aber sowohl Reiter, die ordentlich reiten und Pferdewissen haben, als auch Pferdebesitzer bei denen man RB sein möchte,
                sind selten und heiß begehrt.

                Keine Ahnung, ob mein Kind mal Reiter oder Pferdebesitzer werden möchte. Er ist erst 5.
                Ermöglichen könnten wir ihm sehr viel.

                Aber ganz ehrlich: Ich bin mir nicht so sicher, ob das — und die Turnier-Bubble im Besonderen — so ein angenehmes gesellschaftliches Umfeld ist.
                Soll er lieber klettern, oder Parkour-Turnen, Mountainbiken oder was ihm sonst so
                Spaß macht.

              • Elfi
                Elfi kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich hab das eher anders gemeint......Als ich bis vor ca. 3 Jahren noch Vollbeschlag hatte, hab ich da KEINE 200,-- EUR bezahlt....auch nicht im Münchner Speckgürtel..... danach hatte ich noch zwei Jahre Beschlag nur vorne, ich glaub das waren so um die 130,-- all inclusive. Da muss ich mich wohl gedanklich bei meinem Schmied entschuldigen dafür dass ich oft mit seinen Preisen gehadert habe. Und ja: Man kann auch unter 500,-- EUR Stallmiete pro Pferd bezahlen, allerdings eben dann wie besprochen als (Teil-) Selbstversorger und vermutlich ohne Halle. Ich überlebe seit über 20 Jahren ohne Halle und bei solchen Wetterlagen wie aktuell ist Reiten halt einfach nicht. Und ja, ich habe einen Vollzeitjob. Trotz der widrigen Umstände habe ich es auch bis M geschafft auf Turnier, also es geht durchaus, ich kann auch nirgends bei schlechtem Wetter in die Halle fahren, das ist bei uns in der Gegend nirgends erwünscht. Klar, im Winter ist es schonmal zäh.....

              • max-und-moritz
                max-und-moritz kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich hatte mein ganzes Reiterleben außer beim Unterricht keine Halle zur Verfügung. Wir sind immer nur ausgeritten, wenn mit den Pferden was geübt wurde gab es einen Grasplatz. Und nein, früher war sicher nicht alles besser, aber wir haben es nicht anders gekannt.

                Die Leute, die Ende der 70er / Anfang der 80er Pferde in Ställen mit Halle stehen hatten, waren in einer ganz anderen Gehaltsklasse als meine Eltern und später ich selber.

                Ich denke, genau da wird es wieder hin gehen. Reiten und Pferd haben ja, aber wie oben schon geschrieben in Ställen ohne Halle mit Mithilfe im Stall.

                Seit ca. 3 Jahren inseriere ich erfolglos meinen Selbstversorgerstall hier am Hof, das interessiert keinen. Zumindest noch nicht.
            • Nickelo
              • 16.07.2024
              • 68

              Auch in anderen Ländern ist die Vorstellung auf Körungen kaum mehr kostendeckend. Auf der KWPN Auktion der DressurHengste kosteten 16 der 26 bis einschließlich 30000 €. Die beiden günstigsten waren bei 19000 und 17000 €.
              Der teuerste kostete 345000€ (Toto Gold von Toto Junior/Apache; Weihegold-Enkel), der nach Schweden verkauft wurde.
              Bei den Springern blieben 12 der 19 Hengste unter der 30000€ Grenze. Der teuerste, ein New Pleasure/Harley , kostete 75000€. Der Körsieger, ein Chakoon Blue, ging nicht in die Auktion. Der billigste 13000€.

              Kommentar


              • Ramzes
                Ramzes kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Korrekterweise müsste man da eine Zeitreihe ausarbeiten . Es gibt immer ein unteres Ende , wo auch zu DM Zeiten schon die Kosten grenzwertig " gedeckt " waren .
            • Nickelo
              • 16.07.2024
              • 68

              Was für ein optimistischer Blick in die Zukunft! Investoren aufgepasst : Isabell Werth möchte einen Fond „Zucht, Kauf, Ausbildung, Verkauf talentierter Dressurpferde“ auflegen und spricht von einer möglichen Rendite von 7%. Unbedingt reinhören! Minute 22-30.
              Auch der restliche Podcast ist sehr interessant. Er gibt sehr gute Einblicke in ihre Geschichte des Dressursports, die Entwicklung der Dressurpferde und allerlei über das Pferdebuisness.
              Ist das witzig, wenn ein Interviewer eingesetzt wird, der von gar nichts auch nur den Hauch von Ahnung zu haben scheint …
              Um den Beitrag zu starten, muss man auf die Kopfzeile drücken oder ihn auf Reitsport.de öffnen.

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