So schlimm ???

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  • greyrodent
    antwortet
    *g*
    Dissens, Ausbindemethoden (was, warum, wann, wie und ob überhaupt) wären dann jetzt aber ein separates Thema, das aber sicher auch sehr ...äh... spannend wäre.
    Ich bevorzuge auch die Doppellonge, aber so what, das gehört hier nicht her.

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  • max-und-moritz
    antwortet
    Zitat von gina Beitrag anzeigen
    Was ist das hier - der vorurteils pflege thread?
    Nein! Es zieht doch niemand pauschal über eine der Reitweisen her, aber daß in bestimmten "Lagern" mehr schwierigere Besi (sowohl für SB als auch für andere Einsteller) anzutreffen sind als in anderen halte ich für wahr.

    Mir ist völlig egal welcher Sattel wie rum auf dem Pferd liegt oder welches Halfter er anzieht, wie schön der (toller Ausdruck, ich übernehm den mal ) auf dem Pferd sitzende anzusehen ist, ob er Bodenarbeit, Zirzensik oder was auch immer macht - so lange es dem Pferd nicht schadet und er nicht auf Teufel komm raus missioniert ist es mir wurscht.

    Leider leider wird aber gerne missioniert und den Pferden geschadet, nein, nicht von allen, aber auch da sind Leute aus bestimmten Lagern Spitzenreiter. Die machen SB und Einsteller verrückt, die hören nicht auf, sie haben der Weisheit letzten Schluß.

    Libero, Du hast weiter oben gefragt warum ein bestimmtes Klientel überhaupt einstellen darf. Ställe, die arg investiert haben, müssen ihre Boxen voll haben egal womit, da kommt es auf die Kohle an und sie können nicht wählerisch sein.

    "Das Klientel" erzählt einem viel und das ist auch gut so, bloß darf man nicht alles glauben. Wenn man sich nach dem Gespräch in Ruhe überlegt, was da zwischen den Zeilen gesprochen wurde, weiß man was einem droht. Das macht aber nur die Erfahrung, bei mir hat es über 10 Jahre gedauert, bis ich so handle wie jetzt.

    Was glaubst Du, wie viele Leute mir erzählt haben, wie gut sie alles können und wissen weil sie ihre Pferde früher selber gehalten haben...! Fütterung, Zäumung, Hufbearbeitung, das Erkennen von Krankheiten, hat das Pferd Schmerzen etc. waren bei denen auf dem Stand von vor dem Krieg.

    Nein, nicht vom 2. von vor dem 1 WK bzw. von während des Krieges.

    Was sagst da zu denen, wenn das Pferd lahm ist und die sagen, der kann doch locker springen??? Sie haben es doch immer schon so gemacht, und der Vater auch, der war noch nieeee lahm!!!

    Ich bin ohne jetzt überheblich rüberkommen zu wollen fein raus mit meinem neuen kleinen Offenstall, da gibt es in der Umgebung keinen zweiten in der Art, ich hab nur 10 Einsteller und brauche nicht jeden nehmen.

    Das war aber auch schon anders, innerhalb 4 Monaten waren vor ein paar Jahren mal 4 Pferde weg. Das ist fast die Hälfte der Einsteller, da bin ich dann schon auch nervös geworden sag ich mal.

    Viele Grüße, max-und-moritz

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  • dissens
    antwortet
    Danke, liebe Ratte! Du sprichst mir aus der Seele! (Auch wenn ich tatsächlich relativ pauschal einen Widerwillen gegen Dreieckszügel hege^^)

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  • greyrodent
    antwortet
    Naja, Finy, ich hab' gleich auf der ersten Seite einen Beitrag entdeckt, in dem
    "-Stangenarbeit
    -NHT
    -Zirkuslektionen
    -Halsringreiten
    -ohne Sattel reiten
    -nur mit Pad reiten"
    als "schlimm" und gleichbedeutend mit "wer das macht, rennt auch jedem Guru hinterher" dargestellt gefunden.
    Ich finde diese Dinge nicht schlimm. Nicht jeder muß sie machen, manche Leute sollten's auch besser bleiben lassen (diejenigen z. B. die unter "Bodenarbeit" verstehen, daß man sein Pferd ein bißchen im Kreis über Stangen führt und mit Leckerli vollstopft), aber sie können auch eine nette Ergänzung zum Reitprogramm sein oder sogar ein (zeitweiser oder längerfristiger) Ersatz. Zum Beispiel bei Rentnerpferden, die sich trotzdem freuen, wenn man mit ihnen was macht, bei Pferden, die den Spaß "am Menschen" verloren haben, bei Rekonvaleszenten, die sich zwar bewegen, aber noch keinen Reiter tragen sollen etc.
    Und was spricht dagegen, auch mal ohne Sattel oder mit 'nem Pad zu reiten? Schult das Gleichgewicht... Mit Halsring reiten zeigt, ob man den Zügel wirklich nur für's Feintuning einsetzt und das Pferd gut auf Gewicht und Schenkel reagiert - eigentlich ein guter Test, ob man die Kandare wirklich schon in die Hand nehmen sollte.
    Und so weiter und so fort.

    Nachtrag @Libero: natürlich kann man ein Pferd auch ohne das ganze Zeugs vernünftig ausbilden. Generationen von Pferden und Reitern in Europa haben das bewiesen. Aber deshalb ist die Methode (ich faß' das jetzt der Einfachheit halber einfach mal alles zusammen, obwohl's ein kunterbuntes Sammelsurium ist) doch nicht notwendigerweise "schlecht", nur weil sich bestimmte Leute lieber mit "Getüddel" aufhalten, statt anständig was mit dem Pferd zu machen. Richtige Bodenarbeit ist übrigens ziemlich untüddelig, sondern eine Arbeit, die extrem viel Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion erfordert. Genau wie Reiten.
    Zuletzt geändert von greyrodent; 18.09.2013, 11:25.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Ich finde greyrodent hat es sehr gut auf den Punkt gebtacht!

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  • Libero34
    antwortet
    Na ja wobei Mann oder Frau ja schon, wenn sie sich einem Vergleich unterziehen oder einer Bewertung doch recht schnell aufmerksam darauf werden das SIE falsch liegen. Aber erst der Vergleich macht es möglich!

    Turnierreiter klar, wenn ich mit ner 4,und nach Hause trabe brauch ich das nicht schönreden, wobei das auch noch vorkommt...

    Auf einem Hoftag, habe ich in dem besagten Stall mal eine geführte GHP ausgeschrieben. Der Andrang war riesig und etliche Zuschauer da, also großes Interesse. Komisch das die Pferde meiner Schüler problemlos durchkamen (wo der Schwerpunkt lag auf der Dressurausbildung) und die Tanten die Plane und Co täglich in die Halle schleppten kamen nicht mal in die Halle, weil dort Zuschauer standen!

    Ich denke wenn mein Pferd mir vertraut und ich ihm Sicherheit gebe dann kann kommen was will, mein Pferd bleibt bei mir und rennt nicht panisch davon. Da ist es egal ob vom Boden oder von oben! Egal ob Halfter oder nicht!
    Ich werde immer angesprochen auf mein aktuelles Pferd, was sich immer brav und rittig präsentiert und 2x die Woche eine reine, hektische Anfängerin durch die Gegend trägt. Das Pferd ist ausgeglichen und mit sich zufrieden sonst würde es nicht so laufen wie er läuft.
    Das ich das Tier so arbeite, das sieht keiner.... die behaupten immer das Pferd wäre halt so brav weil es brav ist. Sehe ich anders aber gut.
    Zuletzt geändert von Libero34; 18.09.2013, 11:14.

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  • Finy
    antwortet
    irgendwie Reden doch hier wieder alle aneinander vorbei. Hier hat doch keiner behauptet das er Westernreiter, Geländereiter, etc GRUNDSÄTZLICH doof findet???!! Dem ist mit nichten so. Wie bereits auch an anderer Stelle geschrieben ist bei uns wirklich ALLES vertreten. Ich habe bei jeder Sparte Leute mit denen ich problemlos auskomme, oder sogar gut befreundet bin...egal ob Western Gelände Legrete, Springen, Dressur, VS. Und genauso gibt es bei all denen die "speziellen", bei denen man täglich mehrfach nur den Kopf schüttelt. Das muss ich vorallem bei all denen, die ihr Pferd aus Angst vor dem Reiten, täglich nur 20min Schritt führen, bei sonst Boxenhaft mit 3-4 Stunden Weide, obwohl man auch noch anderweitig Möglichkeiten hat ein Pferd zu bewegen...Longieren, laufen lassen, Matschkoppel etc, etc, etc. Und Kopfschütteln muss ich auch bei der Fraktion "Beratungsresistent". Jeder fängt mal an...aber spätestens wenn das Pony zum 3. Mal alleine heimrennt sollte man doch was merken. Beim nächsten Mal ist vielleicht die Straße dazwischen!!! Wir hatten dieses Jahr schon einen Beinbruch in der Box...warum??? Weil man der Meinung war dass dreieinhalb Flöckchen Späne in einer Box mit Betonboden und 1,75 großem beschlagenen schusseligem Pferd ausreichen...mistet sich ja so leicht dann!!! Da war Pferdchen vorher schon mind. 2mal flachgelegen...man hat mehrfach Bescheid gesagt...beim letzten Mal war eben da Bein ab!!! Macht nix...2 Wochen später war ein neues da... selbes Spiel, neues Glück?

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  • streeone
    antwortet
    greyrodent

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  • greyrodent
    antwortet
    Was ich an diesem Thread ja ganz lustig finde, ist, daß sich Leute, die offensichtlich nicht einmal genau wissen, wozu Knotenhalfter, Plastikplanen und Zirkuslektionen gut sein können, darüber echauffieren.

    Natürlich gibt's die Tüddelfraktion, ist ja gar keine Frage. Aber ganz ehrlich: unter den Leuten, die ich im Laufe meines Lebens so kennengelernt habe, habe ich die komplett "Ahnungslosen" über die Reit- und Umgangsweisen ziemlich gleichmäßig verteilt wahrgenommen.
    Was ist denn besser daran, wenn jemand zwar auf S-Niveau reitet, sein Pferd aber regelmäßig kolikt? Oder webt? Oder die über die Bande gelegte Jacke gar fürchterbar findet? Oder nur mit Beschlag überhaupt laufen kann? Da liegt doch dann wohl auch einiges im Argen - es fällt nur (je nach Perspektive) manchen Leuten nicht so wirklich auf...

    Was ich mir wünschen würde, wäre ein bißchen mehr Augenmaß und Offenheit in der Betrachtung des jeweils "Anderen".
    Um die o. g. Begriffe aufzugreifen:
    Zirkuslektionen - können wertvolle Gymnastik sein, Vertrauen fördern und "sauren" Pferden wieder Spaß an der Arbeit mit Menschen vermitteln
    Plastikplanen - sind gut, um Pferde an Situationen zu gewöhnen, die sie zuerst einmal als problematisch einstufen und ihnen zu vermitteln, daß man sich nicht durch Flucht entziehen muß, sondern sich einer vermeintlichen Gefahr - im Vertrauen auf den Menschen - auch stellen kann (nicht jedes Pferd braucht das, aber manchen hilft es sehr)
    Knotenhalfter - kann in der Hand eines Menschen, der es zu bedienen weiß, nicht nur ein Korrekturmittel sein, sondern durch eine feine, leichte und präzise Einwirkung auch der Verfeinerung von Hilfen und Signalen dienen, was ein schwammiges Stallhalfter nie leisten könnte

    Das könnte man jetzt noch auf Dinge wie Stangenarbeit (ein Stangensalat kann einem Pferd helfen, seine Füße auch in unwegsamem Terrain vorsichtig und mit Bedacht zu setzen - ein Pferd, das immer nur auf gutem Reitboden läuft, tut sich dann im Gelände gern mal weh), Bodenarbeit generell undundund ausdehnen.

    Diese Dinge pauschal als Unsinn abzutun ist genau so hilfreich wie die Pauschalaussage "Dreieckszügel sind Tierquälerei". Viele dieser Dinge stammen aus der Westernreitweise - ursprünglich reine Gebrauchsreiterei, bei der es wichtig war, daß das Pferd nicht nur gehorsam, sondern auch mutig, geschickt, aufmerksam und im Fall des Falles (z. B. beim Kühe einfangen) auch zu eigenständigen Entscheidungen in der Lage war. Was ist daran prinzipiell schlecht? Die Umsetzung macht's. Und da wären wir wieder beim Anfang, daß nämlich Dummheit statistisch verteilt ist und sich nicht auf einzelne Lager konzentriert.

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  • Libero34
    antwortet
    was ist das hier - der vorurteils pflege thread?

    ich kenne eine menge leute mit knotenhalfter , deren pferde 10x besser ausgebildet, 100x länger gesund und sich offensichtlich 1000x besser entwickeln konnten
    als das gros der biester, die strikt nach ausbildungsordnung fn hantieren.

    das ganze forum ist voll von anfragen mein pferd macht/kann/will dieses und jenes nicht , ist platt ....

    da werden dann die fn gurus gerufen

    ist das einen deut besser ?
    Meine alte Stute (Springpferd) lief mit 24 Jahren 8x besser als manch 16 jähriger im Stall! Vor allem Taktklar. Die konnte ich Achtung mit Trense, mit Halfter und Strick und sogar ohne alle außen rum galoppieren.
    Und nein ich rufe keinen Guru ich rufe niemanden, ich hab meinen Reitlehrer und den wöchentlich das reicht meistens aus.

    Du die/ihr könnt eurer Pferd putzen bis kein Haar mehr zu sehen ist. Aber wenn ich sehe das was im argen liegt in der Beziehung, weil das PFerd nur geführt wird, weil BEsi Angst dann sage ich das!
    Und wie oben beschrieben für mich können die egal aus welcher Sparte kommen, wenn ich sehe (und da sind die Pferde nun mal alle gleich) zufrieden sind und eben nicht unterfordert oder überfordert hab ich gar kein Problem damit.

    Das Pferd ist ein Steppentier und braucht Bewegung und es braucht ordentlich Galopp um seine Lunge durchzublasen. Da reichen Pylone und Halfter mit Strick und der knietiefe Matschpaddock nun mal nicht aus.
    Genauso wie das bis unters Kinn einbandagierte Dressurpferd, was nur Box und Halle sieht!

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  • silas
    antwortet
    Ich habe einen persönlichen Grusel vor diesen ""Alternativlingen" und ihren Gurus entwickelt, das fângt beim Hufbearbeiter an, geht über diverse Therapeuten und endet bei den Ausbildungsgurus, ihren Methoden und Hilfsmitteln.

    Diese Kundenfraktion benutzt gern das Wort "artgerecht" und "tierschutzwidrig" und ist, nach meiner Erfahrung, am ungnadigsten mit dem Lebewesen Pferd. Wenn Pferd nicht funktioniert, muss es ein Wehwehchen haben, das, sollte es tatsächlich existent sein, sicherlich zu teuer ist. Nirgendwo höre ich mehr Klagen über eine Rekonvaleszenszeit, in der das Pferd nur eingeschränkt oder nicht nutzbar ist, oder gar die Überlegung das Pferd nun abzuschaffen, um ein gesundes Pferd zu erwerben.

    Sollte das Pferd gar etwas älter sein UND ein gesundheitliches Problem haben, beschleunigt sich der Ablauf der Diskussion bis zum Umsetzen, einer der Ideen erheblich.

    Was ich auch gar nicht leiden kann:
    Gibt es mal ein reiterliches Problem, kann man das nach meiner Erfahrung mit entsprechendem Unterricht und Training beheben. Es kostet vielleicht mal mehr Zeit, ist auf Dauer aber sehr befriedigend, sowohl für Pferd, wie Reiter. - Nein, hier wird sehr bald, nach Konsultation mehrerer Gurus, das Pferd verkauft. Wer regelmässig Verkaufsanzeigen liest, weiss, was ich meine.

    Mich berührt es sehr unangenehm, wenn ich mitkriege, wie diese Freizeitreiterfraktion aber auch jedes Thema aus der Cravallo diskutiert (Internetwissen machts möglich), selber aber nicht mal eine gescheite E-Dressur reiten kann und innerhalb von 4 Jahren, drei eigene Pferde zugrunde richtet, nacheinander wohlgemerkt.

    Ich haette im Winter auch gern wieder eine Halle und finde es tageweise unangenehm, wie das Michelinmaennchen auf dem Pferd zu sitzen und nur Schrittarbeit machen zu koennen, aber genau diese beschriebene Reiterfraktion brauche ich nicht mehr.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Dieser Thread zeigt doch, und das auf beiden Seiten, das Reiter/innen ganz schön eingefahren bis intollerant über zickig sind. Mal nach recht und links zu gucken scheint für manche wirklich schwierig zu sein, "leben und leben lassen" nicht möglich! Natürlich gehört hilfsbereitschaft und ein angemessener Umgangston in die Stallgemeinschaft. Aber nur weil an sein Pferd irgendwo unterstellt, "heirate" ich nicht gleich die Stallgemeinschaft und muss nicht "everybodys darling" sein! Gerade wenn man neu ist, scheint das fast Pflicht zu sein.
    Zuletzt geändert von Britta-Lotta; 18.09.2013, 09:50.

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  • gina
    antwortet
    Zitat von Libero34 Beitrag anzeigen
    Tambo aber auch hier bedarf es genau wie bei der Kandare Ahnung vom Pferd! Du hast keine Ahnung wie viele Pferde ich gesehen habe die sich nicht ansatzweise am Knotenhalfter gestört haben!
    Aber wie jemand schon schrieb, wenn ich mein Pferd schon nicht so rückwärtsrichten kann liegt schon was im argen.

    Der Umgang mit dem Pferd wird doch heute nicht mehr erlernt! Quasi das 1x1 vom Boden was sitzen muss und dann eben die Grundausbildung des Pferdes. Eben auch weil Lieschen Müller und Uschi wissen es besser! Sind aber nicht in der Lage ihre Pferde von der Wiese bis in die Box zu führen.
    Und anstatt das zu üben! Sprich Box - Wiese- Box wird ein Guru angerufen, ein anderes Halfter drauf geschnallt, dann wird in der Halle rückwärtsrichten geübt und dann geht's noch mal an das eigentliche Problem Box- Wiese- Box und ? funzt immer noch nicht
    was ist das hier - der vorurteils pflege thread?

    ich kenne eine menge leute mit knotenhalfter , deren pferde 10x besser ausgebildet, 100x länger gesund und sich offensichtlich 1000x besser entwickeln konnten
    als das gros der biester, die strikt nach ausbildungsordnung fn hantieren.

    das ganze forum ist voll von anfragen mein pferd macht/kann/will dieses und jenes nicht , ist platt ....

    da werden dann die fn gurus gerufen

    ist das einen deut besser ?

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  • Libero34
    antwortet
    Tambo das sagte ich ja! Richtige Pferdemenschen brauchen so ein Halfter in der Regel nicht und wenn dann wird sowas zur Korrektur genutzt und gut. Aber schau dich doch mal um, wer so Halfter trägt.

    Die einzigen mit denen ich in dem grausamen Bauernstall keine Probleme hatte, waren die Westernreiter, einfach weil man bei denen galoppieren konnte und bei denen funzte Gas und Bremse. Sprich keine Eckpunkte. Für Terrorzicke übringens ganz starke Eckepunkte. Die Westernreiter haben immer den Boden umgegraben *ernstnick* WEIL die immer gestoppt haben.
    (haben sie zwar nicht, weil der Boden für Stopps zu fest war und sie hatten auch keine Sliders drunter)
    Aber der Uschi waren sie halt ein Dorn im Auge, da hat sie dann einen Rundumschlag gemacht. Der Barockreitlehrer sowie der Westerntrainer bekamen dann Besuch vom Finanzamt bzw. von der Steuerverhandung.

    Da war Krieg sag ich euch... Da sind freilaufende Pferde noch Peanuts gegen

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  • Tambo
    antwortet
    Libero, dann ist aber nicht das Halfter das Problem....

    Übrigens wenn es Probleme mit Westernreitern gibt, sollte man bedenken, dass die andere Bahnregeln haben und besprechen, welche Bahnregeln gelten...

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  • Finy
    antwortet
    so... unsere SB hat gestern ( ich glaube zum ersten Mal) eine Einestellerin, die einfach nicht "reinpasst", höflich gebeten sich doch zeitnah was anderes zu suchen. Die ist erst vor 2 Wochen eingezogen. Ist auch so ein Exemplar welches nichtmal Hallo sagen kann. Habs 3 mal versucht, beim 3mal hab ich ...ähhh gebrüllt??!!! und sie mußte sich angesprochen fühlen, sonst war keiner in der Nähe Aber keine Antwort...nur blöd geguckt. Beim reiten muss man in Deckung gehen, Bremse und Lenkung funktionieren manchmal nicht richtig...Geschwindigkeit anpassen, vorrausschauen???? nö...
    Da Pferdchen seine Freiheiten braucht läuft es auch gerne mal frei auf der Stallgasse rum, wird einfach auf der Wiese abgestellt (wohlgemerkt ohne Zaun drumrum) findet sich dann irgendwo auf dem Hof wieder und wenn man sie drauf aufmerksam macht, kanns natürlich überhaupt nicht sein dass das IHRER ist, weil: "Der macht sowas nicht!!!" Sie war 2mal da zum Stall anschauen, 2mal wurden ihr die Gepflogenheiten zum Koppelgang erklärt (Stundenweise, Wetterabhängig, 2-er oder 3-er Gruppe, leider wollte sich bisher niemand Frau Komisch zusammentun), zusätzlich steht es in schriftlicher Form am schwarzen Brett. Matschkoppel jederzeit benutzbar... nein, alles doof, geht gar nicht. Es folgte eine "Kontaktanzeige" am schwarzen Brett: Das neue Pferd sucht einen Partner/in für gesellige Koppelstunden. Sie kommt übrigens zu Zeiten in denen sie jeden irgendwann trifft und persönlich sprechen kann!!!

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  • Libero34
    antwortet
    Tambo aber auch hier bedarf es genau wie bei der Kandare Ahnung vom Pferd! Du hast keine Ahnung wie viele Pferde ich gesehen habe die sich nicht ansatzweise am Knotenhalfter gestört haben!
    Aber wie jemand schon schrieb, wenn ich mein Pferd schon nicht so rückwärtsrichten kann liegt schon was im argen.

    Der Umgang mit dem Pferd wird doch heute nicht mehr erlernt! Quasi das 1x1 vom Boden was sitzen muss und dann eben die Grundausbildung des Pferdes. Eben auch weil Lieschen Müller und Uschi wissen es besser! Sind aber nicht in der Lage ihre Pferde von der Wiese bis in die Box zu führen.
    Und anstatt das zu üben! Sprich Box - Wiese- Box wird ein Guru angerufen, ein anderes Halfter drauf geschnallt, dann wird in der Halle rückwärtsrichten geübt und dann geht's noch mal an das eigentliche Problem Box- Wiese- Box und ? funzt immer noch nicht

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  • Tambo
    antwortet
    @Tambo: Also quasi die Kandarre für die Bodenarbeit? Aber mal im Ernst: Wenn ich ein Pferd mit Halfter nicht problemlos rückwärts gerichtet bekomme, habe ich in der Tat ein Problem. Ob da ein schärferes Halfter die Lösung ist...?
    Ganz bestimmt nicht, aber es soll auch Leute geben, die Kandare richtig schreiben und damit umgehen können. Genauso ist ein Knotenhalfter ein Werkzeug, ich kann mit einem Schraubendreher die Schraube in die Wand drehen oder versuchen sie reinzuprügeln.

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  • Tante
    antwortet
    Anscheinend kann mir wenig erschüttern. Wenn mich jemand nicht grüßt? Sag ich laut "Hallo" und gut ist. Ich brauche die nicht, und sie mich nicht: Passt.

    3 Pferde in der Halle parallel schleudern und ein paar Reiter? Gute Übung für chaotische Abreiteplätze. Nur dumm wenn die auf den Pferd sitzenden (bewusst nicht Reiter), dann ein Problem haben, wenn ich nicht nur im Schritt rumschleiche, sondern Trab und Galoppiere.

    Ich kann voll verstehen, dass man vor meinem Schimmel Angst hat. Wenn der richtig Arbeitet, ist etwas Dynamisches, grosses Graues in der Halle, daß "Auf den Pferd sitzende" (gefällt mir jetzt ;-) ) einfach nicht einschätzen können. Hab nie jemand über den Haufen geritten und hab den Schimmel meist auch nur in der leeren Halle geritten. War für beide Seiten entspannter.

    Ich sag auch nichts, wenn jemand mit Longenende am Boden schleudert. Und das Ende sich langsam um die Füße schlängelt. Die war mehr als beratungsresistent. Hatte nur ein immer ein Auge auf das Ende, ob es sich mal zu zieht.

    Was ich nicht verstehen kann, sind Einsteller, die einen anpflaumen, dass sie nicht an ihrem Putzplatz putzen können. Alle anderen Plätze waren einfach schon besetzt.
    Die ihren Wallach bewusst neben eine schlägernde Stute stellen beim Putzen, statt 2 m weiter an einen freien Platz. Leider war die Stute immer rossig und hat nicht geschlägert. Und dann moppen anfangen, wenn man nicht Streiten anfängt, sondern nur den Kopf schüttelt.

    Tante
    PS: Hab mich da jeden Tag gefragt, warum nicht mehr passiert im Stall.

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  • Waterloo
    antwortet
    carolinen, es ist echt schade, wenn du eigentlich einen guten Stall hast, und dann wegen sowas evtl gehst, aber ich kann das gut verstehen.
    Leider ist es nicht nur im Stall so, dass die gute Kinderstube verloren geht. Egal, in welchem Verein du bist.

    Wenn bei uns neue Leute kommen, bringen sie normal etwas Sekt und Knabberzeug zum Einstand mit.
    Aber letztens hatte ne Neue ne geniale Idee. Nicht nur die Reiter sind auf ihre Kosten gekommen. Sie hat einen riesigen Eimer mitgebracht gefüllt mit Äpfeln, Bananen, Möhren und Leckerlies für die Hotte Hühs.

    Nochmal, bei uns ist nicht alles Gold was glänzt, aber die Mehrheit ist gut.

    Falls jemand in der Nähe ist, wir haben am Wochenende Turnier


    Wir freuen uns auf jeden Besucher und mich findet ihr rund um den Dressurplatz

    Wenn ich das hier so lese, muss ich echt sagen, dass ich wohl mit dem Stall echt Glück hatte. Bin inzwischen über 4 Jahre hier.

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