Zitat von silas
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So schlimm ???
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Ich habe mich nicht auf dieses eine Kind bezogen. Außerdem denke ich nicht, das jedes erstmal ängstliche Kind zum Reittherapie muss.
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Dann sollte ein solchs Kind auch zum therapeutischen Reiten gehen und hat in einer Reitstunde mit entsprechendem Anspruch nichts verloren.
Irgendwann ist es dann auch mal gut mit der Streichelpädagogik für Mutter und Kind.
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Da gebe ich Dir absolut recht! Gar keine Frage.Zitat von Finy Beitrag anzeigenKinder die schon nur zum Streicheln Richtung Pferd geschoben werden müssen und sich regelrecht dranschleichen um es mal mit den Fingerspitzen vorsichtig zu berühren und dann gleich wieder rückwärts springen haben einfach ein tief verankerte Angst...warum dann die Kinder "quälen" und dringend therapieren müssen??? Hab schon Kinder gesehen die monatelang schon heulend aus dem Auto steigen, wenn Muttern sie mal wieder zur Pflichtreitstunde karrt.
Es klang hier vorhin aber so, das jedes Kind bitte ratz-fatz "angstfrei" den Umgang mit dem Pferd erlernen soll. Und das finde ich schwierig, weil gerade Kinder da einfach oft Zeit brauchen, Pferde aber irgendwann ihre "besten Freunde" sind (siehe zum Beispiel therapeutisches Reiten)!
Aber einen Reitsatall/Reitlehrer zu finden, der es schafft Kindern mit Geduld und Freude versuchen das Pferd näher zu bringen, ist eher schwer zu finden (zumindest auf unserer Ecke). In 1-2 Jahren werde ich auch auf der Suche sein, ich bin gespannt!Zuletzt geändert von Britta-Lotta; 20.09.2013, 11:07.
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dann is doch alles gut...ich nehme mal an, dein Kind läuft von alleine aufs Pferd zu und du musst es eher ab und zu am Kittel schnappen dass es nicht darunter gerät... dann hat es auch keine Angstund den hat sie auch schon jetzt mit fast 3 Jahren
Kinder die schon nur zum Streicheln Richtung Pferd geschoben werden müssen und sich regelrecht dranschleichen um es mal mit den Fingerspitzen vorsichtig zu berühren und dann gleich wieder rückwärts springen haben einfach ein tief verankerte Angst...warum dann die Kinder "quälen" und dringend therapieren müssen??? Hab schon Kinder gesehen die monatelang schon heulend aus dem Auto steigen, wenn Muttern sie mal wieder zur Pflichtreitstunde karrt.
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An mancher Stelle ist der rauhe Umgangston meiner Ansicht nach angebracht, dann nämlich, wenn aus Nachlässigkeit Reiter und/oder Pferde in Gefahr gebracht werden oder für deren Wohl nicht mehr gesorgt ist. Unvermögen ist da keine Sünde, aber die völlig abgehende Selbsteinschätzung!!
Vor wenigen Wochen hat mich der Gipfel der Unfähigkeit erreicht. Ein Anruf einer Bekannten: sie hat mit ihrem Pferd (für Tochter, 10j. bestimmt), den Stall gewechselt, da die EX SB, die das Pferd mitritt und auch das Kind betreuen sollte, nur noch drauf rumgeprügelt hat, der Sch***gaul würde nur noch steigen und das hätte alles keinen Sinn. Nundenn, ich habe mich ein wenig gewundert, da mir das Pferd als höchst klar im Kopf und totenbrav in Errinerung war; ein richtiges Schaf. So einer, den man drei Wochen stehen lassen hätte können, und dennoch keinen falschen Tritt macht.
Also rief mich die Besitzerin an (Mutter), das Pferd würde rechtsherum irgendwie nicht mehr rund laufen, man könne es seit den Eskapaden der Ex-SB nicht mehr reiten. Ok, ich hin, Pferd longiert- links schon komisch, rechts -ausgebunden- stockelahm. Eindeutig aus dem Rücken, da ausgebunden deutlicher. Da reiten die auf dem lahmen Pferd rum und wundern sich, dass das bravste Schaf plötzlich Abwehrerscheinungen zeigt. Selbstkritik? Fehlanzeige.
Und sowas macht mich wütend. Da ziehen die Weiber an dem Pferd herum und lassen sich 0,0 helfen. Die Besitzerin hat sich wenigstens Rat geholt, auch wenn sie die "Lahmheit" als solche nicht benennen konnte; die gestand sich wenigstens ein, dass man mal einen Profi zur Hilfe bitten muss.
Und sowas macht mich einfach wütend!!
By the way, mir ist es egal, ob die Leute ihre Pferde blaugelb, mit Westernsattel oder dressurmäßig (natürlich die unangefochtene Krönung der Reiterei

) beschäftigen. Hauptsache, sie sind überhaupt beschäftigt und niemand nimmt Schaden.
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Ich kenne aus unserem Stall genug Kinder, die durch brave Schulponys Mut und Vertrauen zu "ihrem" Pony entwickeln konnten und sich dadurch regelmäßig gesteigert haben und sich so auch später an andere Kaliber rangetraut haben. Gerade bei (Anfänger-) Kindern gehört Zeit doch wohl dazu!!!
Ich hoffe nicht, das meine Tochter nach der 5 Stunde bescheinigt bekommt ob sie Reiterin wird oder nicht! Solange sie Spaß dran hat (und den hat sie auch schon jetzt mit fast 3 Jahren) hoffe ich doch, wird sie irgendwann mal einen guten und geduldigen Reitlehrer haben!Zuletzt geändert von Britta-Lotta; 20.09.2013, 10:55.
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Aber um nochmals auf den Anfang zurückzukommen:Zitat von caspar Beitrag anzeigenLanger Rede kurzer Sinn.
Keine Pensionäre mehr, keine Einsteller mehr, kein Rum-Gezicke und kein Ärger mehr.
Himmlische Ruhe auf dem Hof. - Endlich -
Dann ist bald wirklich Ruhe auf jedem Hof. Denn dann können nacheinander alle zusammenpacken. Erst die Pensionsställe (die gerne mal die eigenen Pferde durch die Einsteller mitfinanzieren lassen), dann die Aufzuchtställe (dort steht durchaus auch Junggemüse in Pension) und zuletzt die Züchter (kauf ja keiner mehr was). Nur noch Eigenbedarf im eigenen Stall. Soll es wirklich so aussehen? Ich tausche mich fürchtbar gerne aus, solange das Gespräch nicht unter die Gürtellinie geht. Und in jedem Stall findet man solche Leute, wenn man nur ein wenig feinfühlig ist.
Warum hat man dann noch Einsteller, wenn sie einem eh alle nur auf den Sack gehen?
Warum gibt man Unterricht, wenn man nur noch gefrustet ist?
Warum züchtet man, wenn das Klientel für die Zuchtprodukte immer Unwissender zu werden scheint und man eigentlich gar nicht an Tüddeltanten verkaufen will? Irgendwo muss dieser Personenkreis doch auch eingekauft haben.
Leben und leben lassen und dann funktioniert es auch gemeinsam in einem Stall. Meine Meinung.
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Oh je, ist doch egal, seit wann jemand reitet oder ob Kind oder Erwachsener.
Bei uns erhalten Erwachsene und Kinder sogenannte Probiertermine - da sieht einerseits der RL, was an Potential vorhanden ist und der RS kann schauen, ob so ein Pferd überhaupt sein Ding ist. Je nach Wunsch können diese Termine als Einzel- oder in der Gruppensttunde stattfinden, meist kristallisiert sich dann schnell heraus, wo es lang geht.
Ich halte es für vollkommen legal, dass Kinder sich bei unterschiedlichen Beschäftigungen ausprobieren dürfen, ist aber klar, dass etwas nicht von längerfristiger Dauer sein kann, weil z. B. Doch beim reiten eine tiefer sitzende Angst offensichtlich wird, dann ist dies halt nicht die richtige Beschäftigung. Besser ein rechtes Wort zur rechten Zeit.
Auch Kinder müssen lernen, dass sie nicht alles erreichen können, von dem sie träumen. Wie sollen sie denn sonst durch's Leben kommen?
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m.M.n. ziemlich wurscht...Seit wann reitet das Kind denn?
ich hab über 5 Jahre jede Ferien Anfängerunterricht ( sprich Longenkinder) täglich bis zu 15 Stück unterrichtet. Nicht nur auf dem Pferd, sondern auch im Umgang und in der Theorie. Da trennt sich ruck zuck die Spreu vom Weizen... wer an Tag 3 immernoch Angst vorm Reiten UND vorm Pferd hat, der hat die auch noch nach 3Jahren. Konnte das damals gut beobachten, waren ja oft über längere Zeit die gleichen Kadetten die dort Reiterferien machten.
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Stop ich bin der letzte der nicht um ein Kind bemüht wenn ich sehe das will! Aber wenn ich sehe es will nicht warum dann zwingen und ermutigen!?
Ne das ist tuzituzi und das mach ich nicht!
Auch falsch gelesen! Ich schrieb, weil es so gut reinpasst zwischen Ballett und Klavier! Das muss das Kind von heute nämlich alles machen, wenn es nach Mutti geht!beim Ballett ist die besser aufgehoben"
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Im Umgang mit einem Pferd kann man nichts weichreden, dazu ist das Gefährdungspotential viel zu gross.
Es gibt definitiv Menschen, die nicht für den Umgang mit Pferden geeignet sind. - Wie sagte meine Oma immer? Frag nicht so viel, das ist so! - Und dann war sie echt genervt von mir. Also lernte ich, spätestens dann mal die Klappe zu halten.
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Ja, mich hat jemand aufgehoben und "Buzi-Butzi" gesagt. Nämlich in der höflichen, motivierten und auch lustigen Art und Weise, das es mir Mut gemacht hat! Wenn in einer Reitstunde mit den neu eingerittenen Ponys zu viel passiert ist, wurde uns sogar eine Stunde gut geschrieben! Als anerkennung der "Hilfe"!
Man kann Kindern auch Mut machen! Und muss nicht gleich sagen "beim Ballett ist die besser aufgehoben" ... Und es war nicht vorletztes Jahr, als ich von den Ponys geflogen bin, sondern vor 25 Jahren!
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Ach Libero, ich kenne weder Dich noch das Kind; nur die beiden zusammengefassten Aussagen von Deiner Seite.
Und nein, ich werde mein Mitleidsgen ganz sicher nie ablegen. Warum auch? Ich freue mich täglich, noch Mitleid empfinden zu können ;O)
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eben!mein allererster rl erklaerte meinen eltern und mir seinerzeit, wir braeuchten erst reitklamotten zu kaufen, wenn er sein ok dazu gibt, es sei ja nicht gesagt, dass ich fuer diesen sport geeignet sei. Solange sass ich also in alter hose und gummistiefel auf dem pferd, herrje, ich wollte unbedingt reitklamotten....
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Das finde ich: "leider Geil" !Zitat von sahen Beitrag anzeigenDaraus habe ich gelernt: Mein Stall ist keine Demokratie, sondern eine Monarchie und ich bin die Königin *gggg* Und an erster Stelle steht das Wohlbefinden der Pferde. An zweiter ein reibungsloser Betriebsablauf und an dritter die Interessen der Reiter. Wobei 2. und 3. kaum Übershcneidungen haben, weil die Arbeiten im Stall vormittags stattfinden und die Reiter meist nachmittags da sind.






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Sorry aber seht ihr, hier wird alles und alles schon wieder weich geredet. Warum kann man nicht mal akzeptieren das dieses Kind kein Reitkind wird! Nein nach allen Regeln muss hier auf biegen und brechen versucht werden das Kind auf den Rücken und an den Umgang zu gewöhnen den es doch scheinbar deutlicher nicht verneinen kann!
Das Kind bzw. die Mutter ist vorher mehrfach schon aufgefallen. RL war wie gesagt GSD meiner Meinung und ich bin froh das die RL es genauso sieht.
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Britta Lotta...du bist 3mal runtergesegelt...d.h. du bist aber 2mal nochmal rauf!!! Der Großteil der heutigen Kids streicht schon nach dem 1. mal Abfliegen die Segel und sollte wieder erwarten das Kind trotzdem nochmal raufwollen stürzt vermutlich die besorgte Mutter in die Bahn und wird es zu verhindern wissen!
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