So schlimm ???

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  • hufschlag
    antwortet
    ja leute, die Prügelstarfe in der Schule wurde auch abgeschafft mit ganz vielen! Vorteilen und ein paar ganz wenigen nachteilen- die schüler werfen auch mal ein Biefläschen nach ihrem Lehrern oder haben ein Messer dabei
    Also prinzipiell haben wir uns in die richtige richtung verbessert, aber alles hat halt auch ne Kehrseite

    Töchterchen aus reichen hause mit Super pony baut sich ein paar sprünge auf- spring paar mal, irgendwann, fallen stangen, reiterin quittiert das mit gerte und Insterburger- plöztich: das handy läutet: vollbremsung: dann wird 10 min telefoniert, schritt reiten ist nicht, das schweißbedckte pony steht japsend in der mitte. Telefonat zu ende angaloppieren, nächster Sprung- hätte es zu Zeiten der "Cholerischen" Reitleher, meiner meinung nach, nicht gegeben

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  • CoFan
    antwortet
    So war der nächste Reitlehrer in meiner Jungendzeit auch - wie gesagt, meine Mutter hatte das Drama damals ja von sich aus beendet. Und mich dann bei einer anderen Reitschule angemeldet.

    Aber wie ich jetzt gelernt habe, hat sie damit wahrscheinlich den Grundstein dafür gelegt, dass ich im Erwachsenen Alter auf die aus caspars Sicht falschen Ausbilder reingefallen bin

    edit: aber 50 Euro für 30 Minuten hab ich noch nie bezahlt ^^
    Zuletzt geändert von CoFan; 19.09.2013, 14:10.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Zitat von Ali Beitrag anzeigen
    Caspar mußte gerade lachen über die lange Peitsche,man könnte meinen wir hätten vor Jahren den gleichen RL gehabt aber man hatts gelernt . Auch mir hatt der RL der die Pferde immer selbst beschlagen hatt mal ein glühendes Eisen nachgeworfen weil ich das Jungpferd nicht halten konnte.Ich muß von dem RL so geschädigt worden sein das ich jetzt das Virus nach 40 Jahren immer noch stark habe
    Also meine Tochter wird hoffentlich auch gerne mal Reiten lernen. Sollte ihr da irgendwer die Peitsche um die Ohren hauen oder mit glühenden Hufeisen werfen, äh... der/die hätte ein Problem mit mir!

    Reitlehrer dürfen gerne eine Autoritätspersonen sein, müssen sie auch. Das ist aber nicht mit brüllen und Peitsche knallen gleichzusetzen! Mein Reitlehrer war vor 25 Jahren mit sicherheit auch nicht der "super Pädagoge", war wortkarg und grummelig. An "Schläge" und brüllen kann ich mich nicht erinnern. Wenn etwas nicht klappte, wurde nicht die Peitsche rausgeholt, sondern eine Stufe zurück geschraubt!

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  • CoFan
    antwortet
    Ich korrigiere dann auch meine vorherigen Aussagen:

    Ich gehöre ganz klar zur Wattebauschfraktion

    Denn ich werde mein Geld nicht irgendwelchen armen von Magengeschwüren geplagten Ausbildern in den Rachen werfen. Ich will ja ihr Leid auch nicht noch weiter steigern. Mir erspare ich damit Schläge und Tränen und dem Ausbilder tu' ich damit auch was Gutes.

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  • CoFan
    antwortet
    Ach klar, jeder der also kein Alkoholiker, Choleriker oder selbstmordgefährdet in der Branche ist, redet den Kunden also nur nach dem Mund und kassiert ohne Leistung?

    JETZT hab ichs verstanden

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  • Ali
    antwortet
    Caspar mußte gerade lachen über die lange Peitsche,man könnte meinen wir hätten vor Jahren den gleichen RL gehabt aber man hatts gelernt . Auch mir hatt der RL der die Pferde immer selbst beschlagen hatt mal ein glühendes Eisen nachgeworfen weil ich das Jungpferd nicht halten konnte.Ich muß von dem RL so geschädigt worden sein das ich jetzt das Virus nach 40 Jahren immer noch stark habe

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Genau hier liegt der Hase im Pfeffer !

    Es wollen sich die Wenigsten plagen.
    Das Pferd soll wie eine Maschine funktionieren.
    Der der oben sitzt möchte schön aussehen dabei.

    Aber so geht das nicht.
    Schon alleine aus Repekt vor dem Pferd sollte der Reiter sich bemühen es einigermassen Recht zu machen.


    Ich kenne auch genügend Ausbilder, die stressfrei ihre 30 Minuten für 50 € runterreissen.
    In der Bahn stehen, den Kopf ein wenig schief, die Hände auf dem Rücken verschränkt.
    "Jawoll, genau, gut so ! Ein wenig mehr in die Ecke, ein bisschen mehr schliessen."..... etc.
    Die bauen einen Parcours auf und lassen ihre Schüler drüber reiten.
    "Jawohl, das war gut, das nächste mal ein wenig dichter, etwas mehr Bein, etwas mehr am Kopf behalten.
    Das war garnicht schlecht. Dein Pferd muss ein wenig empfindlicher am Bein werden. Ich habe da... oder ich weiss da genau das Richtige....."

    Und eine Woche später wieder das selbe. Und dann wird ein Pferd verkauft, oder ein Sattel oder ein Lehrgang

    P.S. Es gibt viele dinge in der Reiterei, die muss man nicht hinterfragen.
    Die Antworten hierzu findet man in den Richtlinien. Das hat sich auch nicht geändert im Laufe der Zeit, weil sich nämlich der Körperbau des Pferdes nicht wesentlich verändert hat in den letzten 2000 Jahren.
    Lesen bildet.
    Zuletzt geändert von Gast; 19.09.2013, 13:35.

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  • Libero34
    antwortet
    noch nach dem Unterricht heulen. Das geht jawohl mal gar nicht!
    Das kann ich so nicht unterschreiben. Wenn gesunder Ehrgeiz dahinter sitzt dann kullert da auch mal ne Träne das ist einfach so!
    Und im Lebtag würde ich dem Schüler nicht sagen "super sieht gut aus" nur damit er zufrieden ist! Wenns scheisse ist dann ist es scheisse, dann MUSS ich das sagen. Und dann gibt es eben so Stunden da fruchten die Lösungsansätze nicht und dann ist man halt mal frustriert und heult. Besser als dem Pferd die Schuld zu geben und drauf zu hauen. Klar versuche ich dann motivierten aufzutreten, aber manchmal hilft das eben auch nicht.

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  • CoFan
    antwortet
    Tut mir leid, auch wenn es angeblich den Kindern früher genauso wenig geschadet hat, dass sie bei Ungehorsam geprügelt wurden - das sind absolute NoGo's. Ich gehöre nicht zur Wattebauschfraktion, aber irgendwo sind eindeutig Grenzen. Und da ist es mir egal, mit welchen Methoden wer früher was gelernt hat.

    Und wenn ich cholerisch schreibe, meine ich definitiv kein kontrolliertes Touchieren von Reiter oder Pferd.

    Naja, wenn somit die arbeitende Bevölkerung als Reitschüler ausscheidet, müssen halt doch wieder die reichen Kiddies her oder die Millionärsgattin *gg*.

    Ich selbst habe es übrigens immer so gehalten, dass ich zur Not auch Stunden abgebrochen habe, wenn ich gemerkt habe, dass ich es an dem Tag einfach nicht auf die Reihe bringe. Und bin danach tatsächlich ins Gelände oder was auch immer. Leider weiß man das vorher ja nicht bei der Terminvereinbarung, wie "gut" ich an dem Tag aus dem Büro rauskommen werde.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Sorry, aber wenn ich für einen reitlehrer zahle, will ich weder von einer peitsche getroffen werden noch nach dem Unterricht heulen. Das geht jawohl mal gar nicht!

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Unser Reitlehrer hat auch gelegentlich mit der langen Peitsche nachgeholfen und aus "Versehen" meist den Reiter getroffen.
    Das haben alle überlebt und geschadet hat es keinem - im Gegenteil.
    Unser Reitlehrer hatte die Freiheit zu sagen : Besser sie steigen ab und kaufen sich ein Fahrrad.
    Ohne dass es ihm eine Abmahnung vom Vorstand eingebracht hat.
    Mir hat es was gebracht, auch wenn ich gelegentlich nach der Stunde geheult habe, wenns nicht funktioniert hat. Ich hab was gelernt dabei. Und den Grundstock meines jetzigen Wissens hab ich da erhalten.

    Wenn jemand im Job gestresst ist, sollte er vielleicht nicht das Pferd zum abreagieren missbrauchen. Wenn ich gestresst bin reite ich Schritt in's Gelände und zwar alleine.

    Es gibt in meinen Augen 2 Sorten Reitschüler und 2 Sorten Reitlehrer.
    1. Schüler, denen es ernst ist und die was lernen wollen, dafür auch Ungemach und gelegentlich rauheren Tonfall akzeptieren. Die sind gut aufgehoben bei einem Reitlehrer der "alten Schule" und lernen was.
    2. Schüler die beschäftigt werden wollen, keinen Stress haben möchten und einmal pro Woche vom Pferd durch die Bahn getragen werden möchten. Für die tuts ein Trainer C, der immer schön dikutiert, am liebsten mitten in der Bahn und sich anhört, dass der Schüler doch das tut, was die Dame da unten gesagt hat, aber das Pferd leider nicht drauf reagiert.
    Nach der Reitstunde wird dann gern und ausgiebig darüber diskutiert, dass das Pferd die äusseren Hilfen nicht annimmt und auch so schlecht sitzen lässt.....etc.

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  • CoFan
    antwortet
    @caspar Ich kenn übrigens auch Ausbilder, die was drauf haben, die weder Alkoholiker noch Zyniker oder sogar Choleriker wurden. Oder Stallbesitzer (guter, ständig voller eher sportlich orientierter Stall), die Erfolg haben ohne solche Probleme. Die haben aber allesamt eine gelassenere und wesentlich professionellere Einstellung zu ihrer Kundschaft.

    Und sogar Profis mit eigenem Stall, eigener Sportkarriere im Aufbau, parallel noch als fahrende Reitlehrer fleissig unterwegs, die auch nicht solche Probleme hatten.

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  • King George
    antwortet
    für mich ist es einfach ein armutszeugnis, das jemand seine sucht nicht mal die 1-2 stunden unter kontrolle halten kann.... und ich finde es einfach respektlos dem pferd gegenüber

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Ich hab höchstes Mitgefühl mit dem armen Schw... von Reitlehrer. Der wollte es möglichst allen Recht machen, weil er ja sein Einkommen daraus bezieht. Und wenn Du das tun musst, denn bekommst Du entweder Magengeschwüre, man wird zum Säufer, man wird Choleriker oder sarkastisch.
    Wenn man als Ausbilder was drauf hat.
    Wenn man nix drauf hat ist man everybodys darling eckt nirgens an und bringt aber auch nichts zuwege ausser die Schüler zu beschäftigen.
    Ich fasse es nicht, für die armen Reitleher wird eine Ausrede gesucht, warum sie denn so von der Bahn abgekommen sind. Würdest Du das auch über den Arzt sagen, der Dir gerade aus Versehen das falsche Bein abgenommen hat, weil ihm vorher sein Chef dumm gekommen ist?

    Ach ja, dieser besagte "arme Kerl" ging später so weit, dass er Schüler und Pferd von unten mit der Gerte .... äh gezüchtigt hat. Upps, vorher wohl mal wieder zu viele nervige Reitschüler gehabt. Kann ja mal passieren.

    Sorry, sowas geht überhaupt nicht. Wenn ich mit der Kundschaft und den üblichen Begebenheiten in einer Branche nicht zurecht komme, habe ich den falschen Beruf gewählt. Egal ob Reitlehrer oder Friseur.

    edit: Was mich an dieser Argumentationsweise stört ist, dass es sozusagen einen Freifahrschein für diejenigen gibt, die mit Reiter und Ross ihr Geld verdienen. Aber die, die das Geld bringen (was sie dann woansers verdient haben) sind an allem Schuld. Und da zählt nicht, ob sie vielleicht vom Job gestresst sind. Tolle Strategie, sollte ich mal versuchen in meinem Job auch so anzuwenden
    Zuletzt geändert von CoFan; 19.09.2013, 12:45.

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  • silas
    antwortet
    @ dissens

    Telefonieren und Rauchen auf dem Pferd = Aufmerksamkeit ist nicht mehr beim Lebewesen Pferd, dass sich jederzeit unvorhersehbar verhalten kann. Ich spreche hier mehr von der Sicherheit des Reiters, beim Rauchen droht gar eine Brandverletzung - auch nett, auf dem Pferd abaschen und mal eben das Tier treffen....

    Kaugummikauen, Bonchen lutschen, etc = froehlichen Luftroehrenschnitt wuensche ich - und vor allen Dingen, jemanden, der das auch durchfuehren kann. Nenne aber bei Bedarf gern mal einen Bestattungsunternehmer.

    Es gibt eine Menge Regeln, die haben gar nichts mit "das war schon immer so" zu tun, sondern ergeben sich, bei normalem Verstand von selbst.

    Irgendwie schiesst Du momentan über's Ziel.

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  • Tambo
    antwortet
    Ich kenne einige sehr sehr gute Trainer, die was draufhaben aber weder cholerisch noch sarkastisch sind.......

    Und einige die nix draufhaben und trotzdem oder gerade deswegen sarkastisch werden.

    Es gibt auch Schüler, die merken ob der Typ in der Ecke oder in der Mitte einen weiterbringt oder nur sein Ego weiterentwickelt.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Es mag ja sein, dass das Handy beim Ausritt ein wichtiges Zubehör ist und auch der Sicherheit dient.
    Ich spreche von Heranwachsenden beider Geschlechter, die sofort nach der Reitstunde, oder auf dem Turnier der Umwelt per Handy ihre Eindrücke mitteilen müssen. Sie kommen aber nicht auf die Idee ihrem Pferd vorher den Gurt zu lockern. Im Gegenteil, war das Ergebnis weniger befriedigend bekommt der blöde Gaul einen in die Fresse gezogen, weil das dumme Vieh doch endlich mal hinstehen soll.
    Ich hab höchstes Mitgefühl mit dem armen Schw... von Reitlehrer. Der wollte es möglichst allen Recht machen, weil er ja sein Einkommen daraus bezieht. Und wenn Du das tun musst, denn bekommst Du entweder Magengeschwüre, man wird zum Säufer, man wird Choleriker oder sarkastisch.
    Wenn man als Ausbilder was drauf hat.
    Wenn man nix drauf hat ist man everybodys darling eckt nirgens an und bringt aber auch nichts zuwege ausser die Schüler zu beschäftigen.

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  • dissens
    antwortet
    Zitat von silas Beitrag anzeigen
    Sorry, aber telefonieren, rauchen oder Kaugummikauen, etc. auf dem Pferd SIND in meinen Augen sicherheitsrelevante No-Go's. Ob mit oder ohne (40 Jahren) Pferdeerfahrung.
    Und? Wärest Du so nett und würdest mir deine Sichtweise BEGRÜNDEN?

    Genau DAS meinte ich: "Ist halt so, wird nicht hinterfragt! Basta!"I
    Und da wundert Ihr Euch über den Zulauf der weniger konventionell ausgerichteten Trainer?

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Libero34 Beitrag anzeigen
    Du erwartest Respekt? Der RL in der Mitte vielleicht auch?!
    Wie ich es hasse, wenn Standard der Schüler durchpariert und mir erstmal erklärt warum das jetzt nicht funktioniert oder noch schlimmer, die dann im Maul ziehen und dem Pferd in die Rippen treten und sagen "geht nicht.... das blöde Mistvieh".... Ich finde es sehr schwierig da ruhig und sachlich zu bleiben. Bleibe ich auch nicht. Aber ich kann danach wieder abschalten und bin normal freundlich.
    Ich denke die Leute die da in der Mitte stehen müssen schon ein gewissen Maß an Autorität mitbringen. Ich reite auch nur bei einem RL vor dem ich Respekt habe und er mich trotzdem motivieren kann an meine Leistungsgrenze zu gehen und das ganze macht auch noch Spaß.

    Wischiwaschi gibt es überall und meist in Reitställen mit schlechter Führung (wir sprachen ja ein paar Seiten vorher drüber) wo Hinz und Kunz Unterricht gibt.

    Casper ich bin da ganz bei dir mit der Pferdevergangenheit. Ich bin am Stall groß geworden, hab früher an der Bande gestanden und jeden gefragt ob ich sein Pferd trocken reiten dürfte, hab Ställe gemistet und jeden anderen Kram nur um am Stall und bei den Pferden zu sein. Da sitzt das 1x1 seit Jahren!
    Und wie ich es nicht leiden kann, wenn man mich zitiert, ohne den Gesamtzusammenhang meiner Aussage zu werten.

    Ich rede von einem zynischem, teils cholerischen RL (nicht nur zum Reiter sondern auch zum Pferd) und hier kommen Antworten wie, ach dem armen Kerl ist sicher der Chef blöd gekommen und ausserdem sind die Standard Reitschüler eh alle Weicheicher .....

    Merkt Ihr eigentlich noch was? Wer sein Geld mit Tieren oder Menschen verdient, muss es sich gefallen lassen, dass von ihm verlangt wird, dass er mit beiden umgehen kann.

    Ihr könnt mir glauben, ich erwarte von niemandem etwas, was ich nicht selbst auch bereit bin zu leisten. Wäre ich heute an der Stelle meiner Mutter, die ihrer Tochter vom Haushaltsgeld die Reitstunden abgespart hat und müsste mit ansehen, wie sie von einem schlecht gelaunten Zyniker runtergemacht wird, würde ich das auch beenden. Denn auch dieses Geld muss man nicht jemandem in den Hals werfen, der sichtlich ungeeignet ist im Umgang mit Kindern. Die Erkenntnis über seinen Umgang mit Pferden kam dann ja erst später im Laufe der Jahre hinzu.

    Im Endeffekt ist dieser Ausbilder menschlich gesehen eine ziemlich tragische Figur, denn das einzige was ihm im Weg gestanden hat, war er selbst. Aber beim Jammern über die ach so doofen Reitschüler wäre er 100%ig ganz vorne dabei. Er hatte auch mal einen Stall mit Einstellern - hat auch nicht funktioniert. Wundert mich nicht. Aber Mitleid habe ich auch nicht.

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  • silas
    antwortet
    Sorry, aber telefonieren, rauchen oder Kaugummikauen, etc. auf dem Pferd SIND in meinen Augen sicherheitsrelevante No-Go's. Ob mit oder ohne (40 Jahren) Pferdeerfahrung.

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