So schlimm ???

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  • hufschlag
    antwortet
    @greyrodent: mit dem Halsring hast du sicher recht- tolle Überprüfung, ob man schon eine unabhängige hand hat und zur kandarre wechseln kann- was mir ein Problem bereitet sind die, die das testen, wie von dir beschrieben, aber noch nicht mal mit Trense einmal rundrum kommen....
    @britta-lotta: was hat es mir "everybodies darling sein müssen als neuer im stal" zu tun, wenn man hallo sagt, wenn man kommt. und dass das nicht bei allen normal ist, das wurde hier, meiner meinung nach zurecht, kritisiert

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  • greyrodent
    antwortet
    Genau.
    "Ja, mit DEINEM (= Freizeitzausel mit 'n bißchen Rumreiterei) kann man das ja machen - aber MEINER ist ein Sportpferd!"
    Ich hab' dann auch schon mal trocken angemerkt, daß meiner gut mit Pilot und Modus xx dabei ist. Und daß man ihn, als ich ihn "fand", nicht mal führen, geschweige denn die Hufe hochnehmen (ach genau: Huftante, als ich ihr erzählte, daß ich auch noch mal Hufpflege "richtig" lernen will: "Aber denk dran, die sind nicht alle wie Deiner!") konnte, ohne sich größeren Gefahren auszusetzen.


    Stallbetreiber als Job wäre übrigens auch für mich ein No Go. Höchstens für Reha- oder Altersruhesitz-Pferde, wo sich die Besitzer höchstens alle paar Wochen mal blicken lassen.

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  • Tambo
    antwortet
    Soviel aber auch zum Nutzen von Bodenarbeit - ich kann mich (echte Panik auf Seiten des Pferdes mal ausgenommen, aber das kommt ja so gut wie nie vor) in den allermeisten Fällen darauf verlassen, daß mein Pferd auf mich hört, auch wenn ich nicht direkt bei ihm bin.
    Und meistens kriegt man dabei auch noch zu hören... "ach bei dem ist es doch soooo einfach".

    Und man denkt sich.... "na denn nimm du doch mal den kleinen und üb mit ihm" und sagt "nix" Weil man die ganze Erziehungsarbeit nicht ruinieren lassen will.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Das schöne daran ist ja, dass dieser Offenstall spätestens in 2 Jahren wieder frei wird, weil sich die Damen so miteinander verstritten haben, dass nix mehr geht.

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  • Joules
    antwortet
    Nachtrag:und sie sind nicht gegangen weil wir ihnen hier den Grund dafür gegeben haben :-)
    Sie haben jahrelang auf einen eigenen offenstall hingearbeitet und dann einen gefunden den sie günstig erwerben konnten :-)

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  • Syrah
    antwortet
    Nein, Carolinen. Wenn er die Sache im Griff hat, ist das überflüssig. Wer den ganzen Tag lang 'Erzieher spielen muß', hat was nicht verstanden oder es fehlt eben die nötige Autorität oder Klarheit in der Kommunikation oder bei den Regeln!

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  • Tambo
    antwortet
    Nein einfach und rechtzeitig jemanden rauswerfen.

    Ich möchte übrigens auf gar keinen Fall einen Reitstall führen wollen...... So viele Frauen auf einem Haufen.

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  • Joules
    antwortet
    Erzieher denke ich nicht..aber es ist so( finde ich):
    Wenn man als SB nix macht hauen die sich untereinander die Köpfe ein
    Wenn hier zb jmd sein pferd ununterbrochen therapiert sag ich nix..
    Selbst bei der Fruktose Intoleranz und auch bei der telepatin hab ich nix gesagt.ja,ich find es völlig ätzend und es käme für mich als pferdebesitzer nie in frage...aber da sehe ich meine Einmischung ( auch als SB) nicht gerechtfertigt.
    Wenn hier jmd gemobbt wird oder irgendetwas zu Lasten des Pferdes geht greife ich ein...
    Aber ehrlich:3 Kreuze darf ich schon machen wenn solche Leute dann gehen :-)

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  • carolinen
    antwortet
    Ich weiss nicht ? Soll sich ein Stallbetreiber wirklich den ganzen Tag zwischen seine Truppen stellen und Erzieher spielen müssen ?! Sorry, da sehe ich seine Aufgabe beileibe nicht

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  • greyrodent
    antwortet
    Zitat von carolinen Beitrag anzeigen
    3 reiten: Pferd steht in der Mitte und Longe eine Seite eingehakt und andere liegt komplett auf dem Boden ! Der Longierende steht neben dem Pferd relativ weit hinten und hat nichts in der Hand, mit dem er/sie das Pferd halten könnte nd fummelt so an Ausbindern oder anderen Hilfsteilen rum, dass er die Hände voll hat. Das ist schlichtweg potentiell gefährlich.
    (...)
    Es ist wirklich nicht die Reitweise, sondern a) die fehlende Grundausbildung im Umgang mit dem Pferd und den damit verbundenen Sicherheitsrisike und b) die anscheinend weniger werdende Grunderziehung und Benehmen der Menschen.
    Das mit der liegenden Longe ist ja mal wieder ein typischer Fall von "bei den Cowboys gesehen, daß man Pferde einfach so stehen lassen kann, aber nicht drüber nachgedacht, daß die Pferde das auch erst mal lernen müssen". Darin sehe ich durchaus ein zentrales Problem - die Leute schnappen irgendwo irgendwas auf, aber machen's dann halt nicht richtig.

    Ich tue genau das zu Übungszwecken mit meinem Pferd übrigens auch manchmal. Aber nicht, wenn 3 Leute auf'm Platz sind. Angefangen habe ich damit erst, nachdem wir über lange Zeit das Kommando "Steh!" (auch wenn ich mich von Dir entferne, mal außer Sichtweite bin, um Dich herumtanze, gerade was anderes mache, nebenan die Luzie abgeht etc. pp.) geübt hatten. Hat den Vorteil, daß ich einfach vom Pferd springen, "Steh!" rufen und mich um meine regungslos am Boden liegende Mitreiterin kümmern konnte, während _ihr_ Pferd erst mal quer über den Hof (der ist fest eingezäunt, aber der Reitplatz hat nur eine Begrenzung in Bodenhöhe) die Sau rausließ. Ein etwas unbedarfter Geist hätte aus dieser Situation vielleicht geschlossen, daß man das mit jedem Pferd gleich so machen kann...
    Soviel aber auch zum Nutzen von Bodenarbeit - ich kann mich (echte Panik auf Seiten des Pferdes mal ausgenommen, aber das kommt ja so gut wie nie vor) in den allermeisten Fällen darauf verlassen, daß mein Pferd auf mich hört, auch wenn ich nicht direkt bei ihm bin.

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  • Joules
    antwortet
    @syrah:genau diese Fraktion meinte ich auch..
    Da wurde ein ganz ganz Böses pferd bei uns (weil es nicht reglos beim anbinden stehen blieb) mit "Profi-westerausbilder) ca 4x im rennschritt auf blanker Kandare rückwärts über unseren kompletten Asphalthof (Länge ca 300m) geritten.immer schön die Sporen rein.
    Ich dann also raus und mal meine Meinung dazu gesagt.sprich:Schluss,aufhören-und zwar sofort
    Da dürfte ich mir tatsächlich anhören das man das mit westernpferden so tut!!!
    Ja ne is kla :-)
    Wenn jmd richtig gut Western reiten kann habe ich da ebenfalls gar nix gegen.aber es gehört eben weit mehr dazu als auf einen 3 jährigen ne blanke Kandare zu klatschen,dicke Sporen anzuziehen und das pferd mit nach hinten heraus gelatschter Hinterhand und völlig unter Tempo 3 Stunden übers Viereck zu eiern.
    Ebenso weiß ich nicht ob ich als Dressurreiter nicht beurteilen kann ob ein stop zu üben ist indem man das Tier 20x vor einen Zaun donnern lässt.
    ?????
    Da man immer wieder zu hören bekam das da ein FN Profi keine Ahnung von hätte habe ich wohl das auch erkannt und daher -um meine Ahnungslosigkeit besser verstecken zu können-Türen und Tore für eben diese Fraktion verschlossen :-)

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  • carolinen
    antwortet
    Zitat von Tante Beitrag anzeigen
    .[...]3 Pferde in der Halle parallel schleudern und ein paar Reiter? Gute Übung für chaotische Abreiteplätze. Nur dumm wenn die auf den Pferd sitzenden (bewusst nicht Reiter), dann ein Problem haben, wenn ich nicht nur im Schritt rumschleiche, sondern Trab und Galoppiere.

    [...]
    Ich sag auch nichts, wenn jemand mit Longenende am Boden schleudert. Und das Ende sich langsam um die Füße schlängelt. Die war mehr als beratungsresistent. Hatte nur ein immer ein Auge auf das Ende, ob es sich mal zu zieht.
    Ich habe nichts gegen longieren bei 3 Reitern in der Halle, wenn der longierende in der Lage ist, sein Pferd weit genug vom Hufschlag entfernt zu halten, wenn einer kommt, dass man gefahrlos durchpasst. Derjenige mal einen kleinen Zirkel longiert wenn jemand bittet, MT durch die Diagonlae reiten zu wollen etc.

    Was ich oben sagen wollte war: 3 reiten: Pferd steht in der Mitte und Longe eine Seite eingehakt und andere liegt komplett auf dem Boden ! Der Longierende steht neben dem Pferd relativ weit hinten und hat nichts in der Hand, mit dem er/sie das Pferd halten könnte nd fummelt so an Ausbindern oder anderen Hilfsteilen rum, dass er die Hände voll hat. Das ist schlichtweg potentiell gefährlich.
    Wenn sie sich selber die Longe um die Bein wicklen und stolpern fallen - so what. aber ein eh schon nerviges und guckiges Pferd in keinster form mehr an der Hand zu haben .... nee dazu habe ich wohl schon zuviel komsiches gesehen.

    Es ist wirklich nicht die Reitweise, sondern a) die fehlende Grundausbildung im Umgang mit dem Pferd und den damit verbundenen Sicherheitsrisike und b) die anscheinend weniger werdende Grunderziehung und Benehmen der Menschen.

    Solche Situationen gibt es regelmäßig mit unterscheidliche Protagonisten:
    Steht eine Glasflasche auf der Stallgasse - sagt A: könntest Du die bitte wegeräumen ?
    B: Wieso, ich will das noch trinken !
    A: Hast Du bemerkt dass es heute voll ist und mehrere durch die Stallgasse auch aneinander vorbeigehen ?
    B: Ja - und ?
    A: Was ist, wenn einer die Flasche aus Glas umstößt ?
    B: Ouh ja, daran habe ich gar nicht gedacht, die könnte kaputtgehen.

    Kommt jemand in die Halle, mache die nach innen aufgehende Tür zu.
    A: Wieso machst Du die Bandentür zu ? Ich will in 5 Minuten rausreiten.
    B: Dann steigst Du bitte ab und machst sie Dir auf und wieder zu. Die Tür ragt soweit nach innen, dass man sich sein Knie anhauen kann und darum mache ich die, wenn ich reite, zu. Wenn Ihr alleine seid, könnt Ihr sie gerne auflassen, mir egal.

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  • Syrah
    antwortet
    In einem Reitstall/Reitverein ist es Aufgabe des Stallbetreibers, für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Wenn das nicht funktioniert, ist es schlußendlich ausschließlich ein Managementproblem. Jeder Stallbetreiber hat das selber in der Hand und sollte auch tunlichst, im Interesse aller Einsteller, dafür sorgen, dass alles rund läuft. Wer sich nicht den Regeln des jeweiligen Stalles unterwerfen kann, muß sich eben was anderes suchen.

    Ich bin froh, dass ich bei mir zu Hause machen kann, was ich will. Bin auch eher weniger der Typ für einen Reitstall. Ich beneide niemanden darum, der einen Reitstall führen muß, zumal die wenigsten Leute auch die entsprechenden Führungsqualitäten (und zwar inkl. der nötigen Softskills, denn ich meine damit nicht, dass 'führen' bedeutet, cholerisch schreiend über den Hof zu rennen!) und das nötige Durchsetzungsvermögen haben.

    In diesem Thread wird auch deutlich, dass die verschiedenen Reitweisen im Alltag oft einfach nicht zusammen passen. Und damit meine ich insbesondere die Trennung zw. Turnierreitern/Profis/vernünftige Freizeitreiter und 'Freizeitreitern', die eben in die Kategorie 'schwierig' fallen (aus welchen Gründen auch immer). Ich meine damit auch nicht die Trennung zw. Western- und Englischreitern, denn die o. g. Kategorien gibt's in beiden Lagern.

    Die Fraktion 'schwierige Freizeitreiter' hat hier vor zwei Wochen auch für besonderen Spaß gesorgt. Der örtliche 'Westernclub' hatte zur 'Fuchsjagd' gerufen. Besagter Club genießt aus gutem Grund bei allen normalen Reitern (egal, welcher 'Partei' sie angehören) der Gegend einen üblen Ruf, da dort unter 'Westernreiten' verstanden wird, einem möglichst schlecht gerittenen Pferd einen möglichst großen Westernsattel und ein möglichst auffälliges Gebiß zu verpassen, um dieses Gespann dann mit einem möglichst unfähigen Schwachmaten zu versehen, der aber immerhin mit Westernhut, Westernstiefeln und Bierflasche ausgestattet ist und sich fortan 'John oder Jane Wayne' nennt. Na, jedenfalls hatten die Herrschaften Fuchsjagd. Ich habe das nur bemerkt, weil ich gerade ins Dorf fahren wollte und dabei an einer Weide vorbei komme, auf der ich tragende Stuten und Jungvolk laufen habe. Diese liegt am Ende eines Privatweges, an dessen Eingang merkwürdige Leute mit Westernhut und Verkehrswachtwesten standen. Ich habe die gefragt, wer sie sind und was sie hier machen. Antwort: Hier geht gleich eine Fuchsjagd durch. Ich sage: Wären Sie so nett, dafür zu sorgen, dass die langsam an meinem Pferden vorbei reiten? Antwort: Wieso, können die das sonst nicht ab? Ich darauf: Von welchem Verein kommen Sie eigentlich? Darauf kam überhaupt keine Antwort mehr, was mich nicht gerade beruhigte. Ich habe mich also mit meinem Auto neben meiner Weide postiert und abgewartet, was so passiert. Irgendwann tauchten dann also diese Helden auf und pausierten auf dem Acker neben meiner Weide. Wie schön, ich hatte eh nix Besseres zu tun. Reichlich Bier wurde getrunken. Irgendwann ritten sie dann weiter, möglichst dicht an meinem Auto vorbei (Abstand Steigbügel zu Außenspiegel keine 2 cm, diverse Schweife 'schweifwedelten' ans Auto, obwohl ich so dicht wie irgend möglich am Zaun geparkt hatte). Böse Blicke trafen mich, ich guckte böse zurück;-)) Gott sei Dank waren meine Pferde schlauer, als der 'Westernreitclub' und verzogen sich ans hintere Ende der Weide.
    Das unerträgliche Gekeife der 'Oberaufseherin' werde ich so schnell auch nicht wieder vergessen.

    Und ich möchte nochmal deutlich sagen, dass ich keine Vorurteile gegen Westernreiter habe und selber überzeugter Rodeofan bin (okay, die Veranstaltungen dazu in Deutschland sind, dank der lieben Tierschützer, wirklich armselig, und der ganze Westernkram passt irgendwie auch nicht so richtig nach Deutschland, wenn man mal ehrlich ist...). Aber die Truppe hat wirklich allen Klischees entsprochen. Wer die kennt, hat zu Recht Vorurteile!

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  • greyrodent
    antwortet
    Öh... pardon - das bezog sich auf Dein Beispiel von Deinem offensichtlich sinnvoll ausgebildeten Pferd und den Tüddeltanten, die nicht mal in die Halle kamen. Mach sozusagen einen geistigen Punkt hinter "bewiesen" - der Rest war nur so allgemeiner Schreibfluß, weil ich gerade dabei war und ging gar nicht mehr direkt an Dich
    Zuletzt geändert von greyrodent; 18.09.2013, 13:10.

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  • Libero34
    antwortet
    Tambo glaub mir Variante 2 in der übelsten Form..

    Nachtrag @Libero: natürlich kann man ein Pferd auch ohne das ganze Zeugs vernünftig ausbilden. Generationen von Pferden und Reitern in Europa haben das bewiesen. Aber deshalb ist die Methode (ich faß' das jetzt der Einfachheit halber einfach mal alles zusammen, obwohl's ein kunterbuntes Sammelsurium ist) doch nicht notwendigerweise "schlecht", nur weil sich bestimmte Leute lieber mit "Getüddel" aufhalten, statt anständig was mit dem Pferd zu machen. Richtige Bodenarbeit ist übrigens ziemlich untüddelig, sondern eine Arbeit, die extrem viel Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion erfordert. Genau wie Reiten.
    Wo hab ich denn geschrieben das es schlecht ist? Ich schreibe immer wieder das gleiche, seit ca. 3 Seiten *gg*

    Das man dem Pferd gerecht werden muss und nicht umgekehrt.

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  • Mona88
    antwortet
    Zitat von greyrodent Beitrag anzeigen

    Nachtrag @Libero: natürlich kann man ein Pferd auch ohne das ganze Zeugs vernünftig ausbilden. Generationen von Pferden und Reitern in Europa haben das bewiesen. Aber deshalb ist die Methode (ich faß' das jetzt der Einfachheit halber einfach mal alles zusammen, obwohl's ein kunterbuntes Sammelsurium ist) doch nicht notwendigerweise "schlecht", nur weil sich bestimmte Leute lieber mit "Getüddel" aufhalten, statt anständig was mit dem Pferd zu machen. Richtige Bodenarbeit ist übrigens ziemlich untüddelig, sondern eine Arbeit, die extrem viel Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion erfordert. Genau wie Reiten.
    Genau darauf wollte ich nach der Frage von Sinn und Zweck des Knotenhalfters hinaus. Danke!

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  • Tambo
    antwortet
    Aber sobald ich Bauchschmerzen bekomme, dann muss ich handeln. Ich hab der Esoteriktante auch verboten mit ihrem 30 jährigen Wallach in meinen Unterricht zu kommen. Geht dann einfach nicht.
    Ich kenne nun beide nicht, weder dich noch die Esoteriktante, noch ihren 30 jährigen..... Was ist denn überhaupt das Problem ? Die 30 Jahre, da gibt es Pferde die sind fitter als ein morscher 3 Jähriger. Die Esotherik...... Wie äußert sich die pendelt sie den ganzen Tag am strick über dem 30 jährigem Pferd in der Halle ???

    Oder ist das Hüh schlicht und einfach lahm, dann leidet sie aber nicht unter Guru oder Esotherik oder falschem Handwerkszeug, sondern unter Betriebsblindheit.

    Und die gibet auch unter anderen.

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  • Libero34
    antwortet
    Ich weiß Max-und-Moritz. Manchmal steckt man da in einer Zwickmühle.



    Was sagst da zu denen, wenn das Pferd lahm ist und die sagen, der kann doch locker springen??? Sie haben es doch immer schon so gemacht, und der Vater auch, der war noch nieeee lahm!!!
    Das selbe was ich einst zu dem Rehepferd gesagt habe das 3 Tage am Stück fast nur gelegen hat.
    Entweder ihr holt den Tierarzt oder ich das Veterinäramt.
    Zuletzt geändert von Libero34; 18.09.2013, 16:26.

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  • madonna
    antwortet
    Persönlich finde ich es übrigens besser wenn man nach einem stressigen Tag mit dem Pferd spazieren geht oder Bodenarbeit macht als auf Krampf zu reiten. Diese Erkenntnisse habe ich leider auch erst zu spät gehabt und mir und meinem Pferd nicht immer die schönsten Situationen beschert. Heute sehe ich das gelassener und fahre für mich besser damit.

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  • maulwurf
    antwortet
    Ich mag meinen Blick über den Tellerrand, ohne den Blick auf den Boden MEINES Tellers zu verlieren.

    ... by the way: Ich longier am liebsten mit Ausbindern *g*

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