So schlimm ???

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von Annemarie Beitrag anzeigen
    Bin zwar keine ausgebildete RL mit irgendwelchen Zertifikaten, habe aber schon so manchen Reitern und Pferden sehr gut helfen können.

    Ein kleines Beispiel: die Reiterin kenne ich über Jahre recht gut, weis wo es zwickt und zwackt, weis auch was täglich gemacht wird. Das Pferd kenne ich sowieso sehr gut, weil ich es fast täglich betreue und versorge. Ich, als non-Profi, erkenne sofort woran es hakt, kann direkt einwirken, weil ich mich wirklich einfühlen kann. Wir hatten z.B. erfolgreich eine Versammlung erarbeit, wozu ja immer eine gewisse Konzentrationsfähigkeit des Reiters mit seinem Pferd und des "RL's" gehört. Alles war eigentlich OK, an mehreren Tagen, sogar über Wochen.
    Da ich dafür eigentlich kein direktes Geld verlange, war meine Arbeit anscheinend irgendwie nix wert. Demnächst kommt irgendsoeiner, der wird wahrscheinlich mit 50 € /Std."belohnt". Die Frau hat gehört, er wäre so ein guter Reitlehrer, auch irgendwas mit Barrock und irgendwie und irgendwas.
    Mir als Pferdepflegerin versucht sie so ganz nebenbei den Lohn von 10 auf 7 € runterzudrücken, weil sie ja so hohe Ausgaben hat.
    die 50 Euro sind ja dann auch ein schönes Konzentrations-hilfsmittel

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Bin zwar keine ausgebildete RL mit irgendwelchen Zertifikaten, habe aber schon so manchen Reitern und Pferden sehr gut helfen können.

    Ein kleines Beispiel: die Reiterin kenne ich über Jahre recht gut, weis wo es zwickt und zwackt, weis auch was täglich gemacht wird. Das Pferd kenne ich sowieso sehr gut, weil ich es fast täglich betreue und versorge. Ich, als non-Profi, erkenne sofort woran es hakt, kann direkt einwirken, weil ich mich wirklich einfühlen kann. Wir hatten z.B. erfolgreich eine Versammlung erarbeit, wozu ja immer eine gewisse Konzentrationsfähigkeit des Reiters mit seinem Pferd und des "RL's" gehört. Alles war eigentlich OK, an mehreren Tagen, sogar über Wochen.
    Da ich dafür eigentlich kein direktes Geld verlange, war meine Arbeit anscheinend irgendwie nix wert. Demnächst kommt irgendsoeiner, der wird wahrscheinlich mit 50 € /Std."belohnt". Die Frau hat gehört, er wäre so ein guter Reitlehrer, auch irgendwas mit Barrock und irgendwie und irgendwas.
    Mir als Pferdepflegerin versucht sie so ganz nebenbei den Lohn von 10 auf 7 € runterzudrücken, weil sie ja so hohe Ausgaben hat.

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Was mich bedenklich stimmt ist die Verschiebung der Prioritäten.

    Wenn das Outfit oder Drum Herum wichtiger geworden ist als der Inhalt - dann wird bedenklich.
    Ist es wirklich eine Verschiebung der Prioritäten? Oder sind heute nicht einfach viel mehr zu Pferd unterwegs und deshalb ist diese Anzahl gestiegen? Und nochmal: dieser ganze Schnickschnack rund ums Pferd, vom bunten Bandagenset bis hin zu Klangschalen (keine Ahnung, ob es die auch schon im Stall gibt *gg*) - das kostet heute fast nix mehr (gemessen an der Kaufkraft) und dieser Markt wurde die letzten Jahre doch erst geschaffen. Nicht nur bei den Pferden, auch bei den Hunden, den Kindern und was weiß ich noch wo.

    Sogar so ein Verkaufs-Profi wie Glökler steigt in diesen Markt ein. Das ist nicht als Gag gemeint. Der Mann ist clever ohne Ende, da wird wohl noch der eine oder andere Euro Potenzial da sein.

    Ich bin ganz sicher auch kein Fan von dem ganzen Schnickschnack. Aber es ist nun mal so: es gibt viele die darauf abfahren und auf der anderen Seite stehen Leute, die den Bedarf bedienen. Ist halt so. Aber nicht alle, die da mitmachen sind "falsch" drauf.

    Ich denke, wir müssen alle auch einfach akzeptieren, dass jede Generation ihre ganz eigenen Seiten hat. Sowohl im Guten wie auch im Schlechten. Es gibt da auch immer so Wellen - in den 90ern waren alle voll auf dem Fun-Ego-Tripp, die letzten Jahre haben sich Werte wie Familie und Freunde wieder weiter in den Vordergrund geschoben. Es treibt einigen Ökonomen den Schweiß auf die Stirn, dass bald Generationen erwachsen werden, die sehr viel weniger Wert auf ein eigenes Auto legen. Und trotzdem wird sich die Welt weiter drehen - und wir alle müssen lernen, mit den Gegebenheiten umzugehen und Lösungen finden für die Probleme, die sich stellen. Nicht der Vergangenheit "nachweinen".

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  • Roullier
    antwortet
    [QUOTE=Suomi;1266473]also generell - um nicht ins Detail zu gehen - wundert mich es immer, wie wenig gesunden Menschenverstand die Leute doch besitzen, bzw. wie realitätsfremd oder abgehoben(?) manche Leute sind. Erstaunlicherweise fällt das mir nur so extrem im Stall/ Verein auf... im "normalen" Leben eher weniger. Aber da merkt man es vielleicht nicht so schnell...?[/QUOTE
    Oh doch.die gibt es auch im wahren leben!geh mal bewusst im supermarkt einkaufen

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  • hufschlag
    antwortet
    @bananenmopsi: es wäre wirklich schade, wenn du deshalb diesen wundervollen Sport aufgibst.
    Ich komme aus der Gegend, die Casper ganz am Anfang beschrieben hat mit den vielen neuen Ställen.
    ich habe meinen gefunden, in dem ich sehr zufrieden bin und habe eineige Bekannte in andern Ställen, die für mich nicht so ideal wären, meine Bekannten dort sind aber sehr zufrieden. Ich will damit sagen: nicht aufgeben, es gibt viele gute Ställe mit angenehmen Stallklima!!!

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  • Mondnacht
    antwortet
    Das mit den Bandagen war ja auch nur als Beispiel gedacht...

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Um das mal klar zu stellen.
    Mich regen pink-grün karierte Bandagen nebst Schabracke und Mützchen auch nicht auf.
    Ich setz halt dann eine Sonnenbrille auf.
    Jeder kann seinen persönlichen Geschmack pflegen wie er lustig ist.

    Was mich bedenklich stimmt ist die Verschiebung der Prioritäten.

    Wenn das Outfit oder Drum Herum wichtiger geworden ist als der Inhalt - dann wird bedenklich.

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  • CoFan
    antwortet
    Zu den Sachen, die mich schon lange nicht mehr aufregen gehören Farbausführungen von Bandagen, tägliches Umstylen des Pferdes etc. Warum sollte es auch? Tut dem Pferd nicht weh und kostet mich selbst ja nix. Kurbelt die Wirtschaft an und die Ausstatter können damit die Sonderangebote finanzieren, bei denen ich vielleicht mal zugreifen würde. Seit ich das so sehe, ertrage ich auch das grellste Neongrün vor meinen Augen

    Ich habe irgendwann mal gelernt, meine Nerven aufzusparen und mich nicht über sowas aufzuregen. Ändern kann ich es eh nicht und wie gesagt, tut dem Pferd nicht weh (auch wenn jetzt gleich wieder bemerkt werden wird, dass dem armen Tier dann bestimmt wieder an einer anderen Ecke was fehlt)

    Mich nervt hier diese Neigung zur Generalisierung und dazu sich selbst über andere pauschal zu erheben. Wobei ich da auch noch sagen kann - nicht mein Problem, denn ich krieg keine Magengeschwüre dabei. Wenn man dann aber in dieser Branche sein Geld verdienen will, aber mit so einem alltäglichen Kram nicht umgehen kann und dann hier das Meckern und/oder Jammern und/oder Hetzen und/oder Lästern anfängt - bin ich vollkommen mitleidsbefreit und irgendwann auch mal genervt.

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  • Mondnacht
    antwortet
    Mensch, keiner hält sich ja für komplett fehlerfrei, aber ich glaube, ab und an tut ein bisschen Dampf ablassen, entweder beim Kaffekränzchen oder eben hier im Forum ganz gut, oder?

    Danach merkt man, dass es auch andere Leute aufregt und fühlt sich vielleicht ein bisschen bestätigt und schon regen einen die rosa/gelb/hellblau gemusterten Bandagen vom Stallnachbarn nicht mehr so auf!

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  • Suomi
    antwortet
    also generell - um nicht ins Detail zu gehen - wundert mich es immer, wie wenig gesunden Menschenverstand die Leute doch besitzen, bzw. wie realitätsfremd oder abgehoben(?) manche Leute sind. Erstaunlicherweise fällt das mir nur so extrem im Stall/ Verein auf... im "normalen" Leben eher weniger. Aber da merkt man es vielleicht nicht so schnell...?

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  • greyrodent
    antwortet
    Finy, genau solche RLs meine ich, die einfach fehlen. In der Lage, energisch aber sachlich die Dinge mal auf den Punkt zu bringen.
    Ich erinnere mich noch an den RL damals, da war ich so 7 oder 8 und hatte meine ersten "richtigen" Reitstunden, der mich anbrüllte, ich solle endlich eine Parade geben. Pech bloß, daß ich (natürlich) überhaupt keine Ahnung hatte, was 'ne Parade ist. Also hab' ich an den Zügeln gezogen (Pferd sollte ja langsamer werden) und der RL hörte auf, mich anzubrüllen. Schlußfolgerung des Kindes: Parade = am Zügel ziehen. Der hatte auch mindestens 40 Jahre Erfahrung auf'm Buckel - und trotzdem als _Unterrichtender_ (wie er als Reiter war, kann ich nicht beurteilen) in der Halle definitiv nix zu suchen.

    Was das generelle "Rumreiten" auf Dingen, die einem persönlich nicht schmecken, betrifft:
    Mir rollen sich oft genug die Fußnägel auf, wenn ich Beiträge von Leuten lese, die
    - die akute schwere Rehe ihres Pferdes lieber mit Homöopathie behandeln als mit einem anständigen NSAID
    - Wasseradern suchen und dann ihr Bett umstellen oder Steine zum "umleiten" irgendwo hinstellen
    - alle Impfungen pauschal für irrsinnig schädlich erklären
    und so weiter und so fort.

    Denen könnte ich ja auch unter die Nase reiben "Ihr seid bloß zu blöd oder zu faul, mal anständig was zu lernen!" Und in dem Fall sogar mit Fug und Recht, da es um belegbare Dinge geht und nicht einfach nur um das Verfolgen anderer Unterrichtsmethoden oder anderer Ziele. Und trotzdem halt ich i. d. R. so lange die Klappe, wie's nicht gar zu arg wird (= solange niemand behauptet "das ist aber bewiesen" oder echte Fehlinfos verbreitet) und der Schaden sich auf den Geldbeutel des Schreibenden oder sein eigenes Wohlergehen beschränkt. Ein jeder werde glücklich nach seiner Facon.

    Insofern finde ich's verständlich, wenn man sich darüber aufregt, wenn einem reale Knalltüten über den Weg laufen - aber jeden, der's anders macht als man selber für komplett merkbefreit zu erklären, ist eine ziemlich überholte Einstellung. Hätten alle Leute die immer gehabt, säßen wir jetzt noch in der Höhle...

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  • Bananenmopsi
    antwortet
    Zur Eingangsfrage: So schlimm? JA! Es ist so schlimm (geworden).

    Schaue ich mich in meinem jetzigen Stall um - ich bin entsetzt, was für Leute Pferde halten. Und was für Leute meinen, ausreichend Wissen rund ums Pferd zu haben - und welche Leute meinen, andere unterrichten zu müssen etc.

    Was mir vor allem auffällt, wie wenig die Leute über das LAUFtier Pferd heutzutage noch wissen. Da menschelt es an allen Ecken und Enden - und wenn genug Unwissende auf einem Haufen sind, wird der größte Schwachsinn auf einmal zur Wahrheit Wenn dann auch noch zur Unwissenheit der Menschenschlag "eigentlich-zu-wenig-Geld-für-ein-Pferd-also-spare-ich-halt-am-Equipment/TAetc." dazukommt - gute Nacht! Von der allgemeinen Einstellung zum Tier fange ich gar nicht erst an - Respekt vor dem Geschöpf ist für die meisten ein Fremdwort (frage mich, ob die mit ihren Mitmenschen auch so respektlos umgehen..).

    Zumindest gefühlsmäßig war es früher nicht so schlimm. Klar, "früher" war auch nicht alles besser, aber anders.

    Heute hätte man die Möglichkeit, sich dank Internet etc. umfassend über Pferde und deren Bedürfnisse zu informieren. Warum tun das die meisten aber nicht bzw. lesen sich alles so zurecht, dass es für sie (und ihren Geldbeutel/ihre Hirngespinste etc. - nicht fürs Pferd..) passt?

    Und warum tummeln sich die ganzen tollen, wissenden Pferdebesitzer anscheinend immer nur in Foren?? Wenn ich hier einige Statements lese, denke ich, mit solchen Leuten könnte ich gut im Stall leben - in der Realität treffe ich aber vielleicht einen unter 1.000, der auch nur annähernd das Wissen hat und auch lebt, was hier viele vorgeben zu wissen/zu leben..

    Das Umfeld ist mein Hauptgrund, warum ich mir nach meinem jetzigen Pferd keins mehr anschaffen möchte. Ich halte das ganze Drumherum einfach nicht mehr aus - auch wenn es eigentlich kein schöneres Hobby für mich gibt/gab.

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  • silas
    antwortet
    Finy - das meine ich.

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  • Finy
    antwortet
    hach...da muss ich an den letzten Lehrgang denken...Mädel (17) mit vorigem Pferd bis L-Trense platziert, hat nun ein Nachwuchspferd (5). Tolles Pferd mit sehr guten GGA und viel Schwung. Die "Heimreitlehrer" erzählen ihr was von "Nase vor" und "der muss über den Rücken gehen", beginnen großartig mit Lektionen wie Trab-Halt, Rückwärtsrichten etc.
    Tatsache ist aber, dass das Mädel das Pferd weder sitzen kann, noch ordentlich durchs Genick reiten und auch nicht korrekt angaloppieren kann ( eine Hand zu 90% falscher Galopp). Und SO wollten sie sie in eine Dressurpferde A reinreiten lassen !
    Die RL vom Lehrgang hat versucht an all diesen Dingen akriebisch mit ihr zu arbeiten. Irgendwann war die natürlich gefrustet...kann ja net von jetzt auf gleich funktionieren was monatelang versäumt wurde. Und als sie daraus noch ungerecht zum Pferd wurde, gabs den (verdienten) großen Einlauf! und zwar mit der unverblümten Wahrheit. "Du bist reiterlich einfach noch nicht weit genug...du mußt erst sitzen lernen und lernen wie man ein Pferd ordentlich durchs Genick reiten...vorher brauchst du auch an "Nase vor und über den Rücken" gar nicht zu denken. Und schon gar nicht an Sachen wie Trab-Halt und sonstige wilde Dinge. Und wenn du SO in eine Dressur reinreitest... willst du dir ein 4,0-Abo buchen? Das reicht nicht mal für eine E-Dressur!!!
    Jahaaaa... da haben selbst alle Umstehenden betreten geschluckt und geschwiegen. Mädel hat sich lange am Riemen gerissen und erst geheult als das Pferd bereits verladen war. Aber das war einfach mal nötig und vorallem grundehrlich!!! Das Mädel reitet übrigens weiterhin bei dieser RL Lehrgänge mit. Sie weiß zum Glück, dass man es hier nur gut mit ihr meint, auch wenn es hart war das so zu hören. Aber nun kann sie an sich arbeiten!
    Ich wette aber, dass von 10 Schülern mind. 8 nach so einer Ansage nie wieder erschienen wären!
    Zuletzt geändert von Finy; 19.09.2013, 14:57.

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  • silas
    antwortet
    Ich habe den Eindruck, hier hat sich etwas gewaltig hochgeschaukelt. Wir sollten vielleicht alle mal wieder etwas Bodenhaftung kriegen.

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  • CoFan
    antwortet
    @silas Ich bin da voll bei Dir.

    Aber wenn hier pauschal allen cholerischen RL die Absolution ausgesprochen wird, egal was auch immer sie dann verzapft haben, hört es für mich auf.

    Denn eines kann man sich ganz einfach merken. Choleriker haben ihre Emotionen in bestimmten Situationen nicht unter Kontrolle, egal ob sie mit Reiter oder Pferd oder sonstwas umgehen. Und damit sind sie nicht besser als ein Teil der Kundschaft, die hier beklagt wird.

    Choleriker ist nämlich nicht gleichbedeutend mit "schreit mal, wenn es zu arg wird".

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  • streeone
    antwortet
    [/QUOTE]Töchterchen aus reichen hause mit Super pony baut sich ein paar sprünge auf- spring paar mal, irgendwann, fallen stangen, reiterin quittiert das mit gerte und Insterburger- plöztich: das handy läutet: vollbremsung: dann wird 10 min telefoniert, schritt reiten ist nicht, das schweißbedckte pony steht japsend in der mitte. Telefonat zu ende angaloppieren, nächster Sprung- hätte es zu Zeiten der "Cholerischen" Reitleher, meiner meinung nach, nicht gegeben[/QUOTE]

    Das hab ich nie gemacht und hatte auch keinen cholerischen Reitlehrer, sondern einfühlsame Lehrer, die Kritik konstruktiv rübergebracht haben. Menschen wie mich motiviert Lob zu Höchstleistungen, aber für einen rauen Ton bin ich zu zart besaitet. Dann hätte ich das Reiten längst an den Nagel gehängt.

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  • CoFan
    antwortet
    @hufschlag

    Klar, die hätten dann von unten die Peitsche ausgepackt und die Reiterin ordentlich verprügelt. Ach nee, das hätten sie natürlich niemals gemacht, denn sie hätten ja das Pferd treffen können, und DAS geht ja gar nicht. Denn wenn sie auch Choleriker waren, die Pferde haben nieeemals darunter gelitten.

    *ironiemodusaus*

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  • silas
    antwortet
    So allmählich wird es hier absurd.

    Es gibt eine Menge ordentlicher Ausbilder, die sich auch weiterbilden und einen angenehmen Umgangston berherrschen. Aber auch diese Leute kommen in Grenzsituationen und je nachdem, wie ihr eigener Anspruch ist, gehen sie mit diesen Situationen um.

    Der eine hilft nach und trifft auch mal unglücklicherweise den RS mit dem Ende der Longierpeitsche. Oder, was als Ansprache gedacht ist, wird (gerade von Kindern oder Jugendlichen) falsch verstanden und dann fliessen auch mal Tränen. Und wenn einer beim x-ten Mal einfach eine Anweisung ignoriert, dann brüllt es aus der Mitte....

    Alles schon miterlebt, meine Tochter seinerzeit auch. Achja, und làuft das Pferd nicht und der Reiter kommt nicht durch, dann flog auch mal ein Sandklumpen / Handschuh, etc. Haben wir hier alles überlebt, die Tränen meiner Tochter auch.

    In diesen Situationen, die nicht alltäglich sind, muss man auch mal aushalten können, da merkt man, ob einem dieser Sport wichtig ist.

    Leider sind aber viele RS von heute, egal ob Kind oder Erwachsener, dazu nicht mehr in der Lage - sprich- die Kritikfähigkeit ist nicht mehr gegeben. Oftmals wird eine solche Situation dann zum Anlass genommen, unter irgendeinem Vorwand das Etablissement zu wechseln. Ob RL oder auch der Stall, wie wurde hier schon so schón geschrieben? Man nennt sie Wanderratten - davon gibt es sehr viele und ihre erste Frage ist oft: Ist das ein XY- Reitlehrer?

    Dazu muss ich sagen, den Alki-RL habe ich vor einigen Jahren selbst erlebt, ein hervorragender RL, aber mich hat gestört, dass er ständig trank und unter Strom die Kinder unterrichtete. Mehrere Gespräche brachten keine Besserung, da haben wir ihm den Rücken gekehrt.
    Zuletzt geändert von silas; 19.09.2013, 14:14.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Zitat von hufschlag Beitrag anzeigen
    ja leute, die Prügelstarfe in der Schule wurde auch abgeschafft mit ganz vielen! Vorteilen und ein paar ganz wenigen nachteilen- die schüler werfen auch mal ein Biefläschen nach ihrem Lehrern oder haben ein Messer dabei
    Also prinzipiell haben wir uns in die richtige richtung verbessert, aber alles hat halt auch ne Kehrseite
    Aha, und das ist nur so weil sie nicht mehr von den Lehrern geschlagen werden. Interssante Ansicht....

    Vernunft bei bringen mit "Gewalt und Gebrüll" ...
    Zuletzt geändert von Britta-Lotta; 19.09.2013, 14:16.

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