Eigenleistung (Zucht)-Stuten

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  • Suomi
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Ganz einfach. Die Stute muss wirklich überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. Eigenleistung im Sport oder SLP, Nachkommenleistung, Leistungen der direkten Mutterlinie (Mutter und Grossmutter).

    Zitat von zuckerschnute Beitrag anzeigen
    Im Idealfall kommt eine gute Stute natürlich aus einem top Mutterstamm mit etlichen Sport- und Zuchterfolgreichen Nachkommen, ist gesund, klar im Kopf, rittig, hat keine Unarten, eine top SLP, Erfolge im Sport und hat ein top Gebäude sowie dreit sehr gute Grundgangarten.
    ohne jetzt mit spitzem Bleistift rechnen zu müssen... so auf den ersten Blick (in Zeiten des Internet ja ziemlich einfach) - Wo fangen bei euch sportliche Erfolge der Stute, bzw. Nachkommen an. Seriensieger in L? M gewonnen/ plaziert, S gewonnen/ plaziert?, international...?

    Welche Noten bei der SLP sind für euch "top". - und ich möchte wetten, dass da die Meinungen auseinanderdriften. Wie gewichtet ihr das Interieur im Vergleich zum "Rest"?

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Noch was zum Thema "aufdröseln der einzelnen Disiplinen in der VS".

    DIE VIELSEITIGKEIT ist eine Leistungsprüfung, die als Gesamtheit gesehen werden muss.
    Sicherlich gibt es Individuen, deren Qualitäten in Dressur und Springen sich mit der Grundqualität eines Spezialisten durchaus messen kann. Aber generell wird die Fähigkeit des Pferdes beurteilt, sich in den drei Grunddisziplinen des Reitsportes akzeptabel zu präsentieren.
    Eine Prüfung als getrennte Prüfung auszuschreiben um die Dressur- und Spring Qualitäten eines VS Pferdes separat zu werten ist aber deutlich am Zweck vorbei.
    Es gibt, nicht einmal selten, kombinierte Prüfungen. Diese werden aber aus turniertechnischen Gründen so ausgeschrieben,und nicht um züchterische Daten zu erfassen.

    Das würde nur Sinn machen, wenn die Spezialisten dann ebenfalls in den beiden anderen Disziplinen antreten würden und deren Resultate gewertet würden.
    Da würde ich mir gerne einen amüsanten Tag machen um M-Springpferde zuerst in einer M-Dressur und anschliessend in einem M Gelände zusehen.Und noch viel netter ist es sicher einen Dressurreiter mit seinem M-Dressur-Pferd in einem Gelände und anschliessend im Parcours zusehen.
    Baldrian und Sauerstoffzelt steht bereit.
    ich staple da tief... ich würd mir den Spass schon bei A gönnen. Höher ist eh Utopie

    Aber im Falle ich verpasse das.. gebt mir bitte vorher Bescheid. Ich stifte ein gute Flasche Sekt
    Zuletzt geändert von Fife; 01.08.2013, 15:51.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Noch was zum Thema "aufdröseln der einzelnen Disiplinen in der VS".

    DIE VIELSEITIGKEIT ist eine Leistungsprüfung, die als Gesamtheit gesehen werden muss.
    Sicherlich gibt es Individuen, deren Qualitäten in Dressur und Springen sich mit der Grundqualität eines Spezialisten durchaus messen kann. Aber generell wird die Fähigkeit des Pferdes beurteilt, sich in den drei Grunddisziplinen des Reitsportes akzeptabel zu präsentieren.
    Eine Prüfung als getrennte Prüfung auszuschreiben um die Dressur- und Spring Qualitäten eines VS Pferdes separat zu werten ist aber deutlich am Zweck vorbei.
    Es gibt, nicht einmal selten, kombinierte Prüfungen. Diese werden aber aus turniertechnischen Gründen so ausgeschrieben,und nicht um züchterische Daten zu erfassen.

    Das würde nur Sinn machen, wenn die Spezialisten dann ebenfalls in den beiden anderen Disziplinen antreten würden und deren Resultate gewertet würden.
    Da würde ich mir gerne einen amüsanten Tag machen um M-Springpferde zuerst in einer M-Dressur und anschliessend in einem M Gelände zusehen.Und noch viel netter ist es sicher einen Dressurreiter mit seinem M-Dressur-Pferd in einem Gelände und anschliessend im Parcours zusehen.
    Baldrian und Sauerstoffzelt steht bereit.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Ich denke, dass die Verbände bei der Vermarktung überbewertet werden.
    Das hat die Vergangenheit deutlich gezeigt.
    Wenn ich zu einer Auktion meinen eigenen Kunden mitbringen muss, dann kann ich einfacher, billiger und stressfreier für das Pferd zuhause vermarkten.
    Insofern ist es auch egal bei welchem Verband ich meine Stute eintragen lasse.
    Wenn der Nachkomme 5 jährig die ersten Plazierungen hat ist es egal ob und wie die Mutter leistungsgeprüft ist.
    Projekt Nurmi ist auch aus verkaufstechnischen Überlegungen heraus sehr zu empfehlen.
    Wir arbeiten noch daran, im ehemaligen Gestüt Charlottenhof ein Projekt Nurmi Süd zu etablieren.

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von Timmy Beitrag anzeigen
    Wo geht man denn hin, wenn man Blutgeprägte Stuten hat??
    Projekt Nurmi

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  • Rübchen
    antwortet
    @hike: Die Aussage "Neuzüchter" müssen an die Hand genommen werden, finde ich absolut richtig.

    Konkreter Fall: 8jährige Stute, noch nicht öffentlich vorgestellt, aufgrund ihrer Größe und einer Verletzung erst spät und sehr vorsichtig in Arbeit genommen, Oldenburgisch gebrannt, Mutter hannoversche StPrSt, Standort Schleswig Holstein. Die Stute selbst war für die Eliteauktion in Vechta angenommen, hat sich dort aber verletzt. Aus der Mutter 2 gekörte Hengste, Eliteauktionsfohlen und 2 sporterfolgreiche VS-Pferde.

    Mein Plan ist, die Stute von meiner Trainerin im nächsten Jahr vorstellen zu lassen und wenigesten 1-2 Jahre im Sport laufen zu lassen, bevor sie in die Zucht geht. Die Stute selbst ist sehr rittig, bewegungsstark und kopfklar und genau das möchte ich bei den Nachkommen auch erhalten.

    Ich würde auch gern schon mal in die Arbeit der Zuchtverbände reinschnuppern. Wer wäre der geeignete Ansprechpartner. Lieber Oldenburg, wegen der Geschwister, die z.T. sehr hoch bezahlt über die Auktion gegangen sind und der deshalb vielleicht besseren Vermarktbarkeit über den Verband oder Hannover, wegen der hannoverschen StPr-Mutter und weil Verden für uns einfach eine Stunde näher ist als Vechta?

    Ich wäre für Tipps und Meinungen wirklich dankbar.

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  • Timmy
    antwortet
    Wo geht man denn hin, wenn man Blutgeprägte Stuten hat??

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Unabhängig von der Masse. Um in das jetzige System zu passen müssten der VS Dressurteil als ganz normale Dressurprüfung und die VS Springteil als normale Springprüfung ausgeschrieben sein. Offen für alle! Auch für die Spezialisten! Der Geländeteil dann als seperate Prüfung - aber wie schon gesagt - hier mangelt es aber an der Masse (aussagefähige Stichprobengrösse).
    so allmählich wird das OT mit den Zuchtwerten.

    .... ich sags mal zu der Aussage so. "passen nicht ins System"
    So was ist eine Aussage die zB ein Anwender an der Erfassungsmaske treffen kann. "das Feld gibts hier nicht"

    => Frag doch mal den Programierer/Mathematiker...
    der will dann wissen wie er es zu verechenen hat und wie zu gewichten.

    und wenn du mich fragst, müssen die Gelände / VS / (Fahren) stärker gewichtet werden. Wie willst du sonst dem Züchter und/oder Käufer den Einsatz von Edelblut schmackhaft machen? Alle klagen über die Trampeltiere und Trecker die wir immer mehr als Zuchtprodukte haben.. wie kriegen mers anders hin ?

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Ja. Du glaubst es nicht - aber das wird bereits berücksichtigt. Je höher die Prüfungsklasse - desto grösser der Reiter- und Mgmt.-Einfluss. Welcher ja nichts mit den Vererbungsparametern zu tun hat. Die grösste nachgewiesenen Erblichkeitsgrade sind nunmal in SLP, VA, HLP und dann in ABP festzustellen.
    Werther,
    daß das mit der Novellierung der Berechnung berücksichtigt als die Leistungklassen dazugenommen wurde ist mir klar.
    => hier ist aber die Gewichtung anders.
    => Gelände und Fahren wird aber GAR NICHT berücksichtigt.

    .....und da kam nir grad der Gedanke, ich muß nun den jungen Mädels, die die Tanten meiner Stuten reiten erzählen, die sollen doch lieber in M reiten als in S ? = damit der Zuchtwert besser ist !?

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  • Finy
    antwortet
    habe selbst in BW 2mal eine Feldprüfung mit meinen Stuten gemacht und war oft als Zuschauer anwesend. Unschöne Bilder beim Fremdreiter gabs da nie. Die werden alle ganz brav und unaufwendig geritten...wenn die Reiter das Gefühl haben sie müssten "da mal richtig dran" um eine Stute ordentlich ans laufen zu kriegen, wird das natürlich nicht gemacht, sondern schlägt sich in der Note nieder...is ja nicht umsonst eine Rittigkeitsnote und keine "mal sehen was man mit Gewalt noch alles rausreiten kann Note"

    Hinweise wie "Sporen kennt die noch nicht" nehmen die Fremdreiter hier gerne an: "Danke für den Hinweis, dann werd ich sie möglichst weghalten."

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  • Ali
    antwortet
    Also bei uns in BW werden die Richter und Fremdreiter bereits schon in der Ausschreibung bekannt gegeben.
    Habe bis jetzt alle meine Zuchtstuten eine SLP machen lassen und noch nie eine schlechte Erfahrung gemacht.

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  • hannoveraner
    antwortet
    vielleicht sollten sich unsere Statistik-Freunde mal mehr mit dem Datenmaterial beschäftigen. Die in der ZWS genutzten Wege sind ohne Zweifel top. Bei dem Datenmaterial und den genutzten Merkmalen kann man aber natürlich sehr geteilter Meinung sein....

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  • Jule89
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Dann haben wir Zahlen. Dann haben wir ein Bild. Und dann unterhalten wir uns wieder über Stichprobengrössen. Wobei statistische Aussagen - egal wie abgesichert - in euren Augen ohnehin absoluter Blödsinn sind.
    Vielen Dank auch für diese Unterstellung. Es gibt durchaus noch einige andere hier im Forum, die nicht ganz unbeleckt in Sachen Biometrie und Statistik sind.

    @angie: Das ist nicht nur in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich. Habe in den letzten Jahren in einer Prüfungsanstalt nicht ein mal dasselbe Prozedere bei SLP erlebt. Jeder Durchgang eine neue Idee. Sei es nun das Freispringen oder die Reitaufgabe. Leider haben wir hier nur minimale Alternativen, außer wir kutschieren 300 km durchs Land.

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  • angie
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Eine SLP ist eine Zuchtprüfung gemäss §330 LPO. Somit gelten auch hier die allgemeinen Vorschriften der LPO insbsondere §51 Prüfungs- und Vorbereitungsplätze.

    "... bei jeder PLS muss mindestens ein Vorbereitungsplatz vorhanden sein ... Seine Grösse muss in angemessenem Verhältnis zum Prüfungsplatz stehen ... Event. Abweichungen sind von der zuständigen LK zu genehmigen ... Die Bodenverhältnisse auf dem Vorbereitungsplatz sind ebenso sorgfältig zu beachten und in Ordnung zu halten wie auf dem Prüfungsplatz ..."
    ...

    Aber sehenden Auges zu starten und sich danach zu beschweren???

    Wenn allerdings die Spielregeln während der laufenden Prüfung geändert wurden - eindeutig Protest!!!
    Du vergisst dabei allerdings, dass die Anforderungen bei einer SLP Landessache sind und mit der LPO herzlich wenig zu tun haben!
    Sonst könnte es ja nicht sein, dass es je nach Bundesland Unterschiede gibt!

    Wie beim Freispringen:
    Mal vorher bekannte Distanzen und anführen (!) im Trab wie z.B. bei den Trakis, mal freilaufend aus dem Trab in Distanzen, die Standardabmessungen aus dem Galopp entsprechen wie gerade erlebt , die man vorher nicht einmal erfahren konnte!
    Auch wenn meine Stute es (mit von mir geforderter Peitschenunterstützung - die sie sonst nie nötig hatte) gut geregelt bekommen hatte, gab es diverse andere, die am Oxeraussprung verreckt sind - das war auch schon völlig daneben!

    Oder auch der Rittigkeitsteil:
    Mal eine vorgegebene Aufgabe wie in Schleswig-Holstein, wo statt spektakulärem Gestrampele im Trab nur im Galopp Sprünge verlängern verlangt wird und weder Aussitzen noch Bahnfiguren wie Zirkel, Schlangenlinien oder so - das testen nämlich ggf. die Fremdreiter, wenn die Stute sich anbietet!
    Im Gegensatz dazu das gerade erlebte Reiten nach Weisung der Richter, die vor dem Galopp trotz der schlechten Bedingungen schon Trabverstärkungen fordern! Wer da ernsthaft noch von Angemessenheit redet, dem ist nicht mehr zu helfen !
    Aber genau diese Auskunft gab es seitens des (Hanno-)Verbandes auf vorherige Nachfrage!

    Es wäre ja schön, wenn überall gleiche Anforderungen/Bedingungen herrschen würden - aber dem ist zumindest bei Feldprüfungen nicht so - ich kenne aus eigener Erfahrung allerdings auch nur die bei den Trakis, Hannos und Holsteinern. Abgesehen davon sind auch die Gewichtungen der Teilprüfungen unterschiedlich...

    Und was sollte ein Protest bringen? Bei wem denn auch?
    Es gibt weder einen LK-Beauftragten (die LK hat nämlich damit gar nichts zu tun), noch ein anderes "Zielobjekt":
    Der Veranstalter? Er stellt Freiwillige für die Ablauforganisation und Aufbau des Freispringens - mit Glück haben die davon auch Ahnung (sonst läuft es wie erlebt...)!
    Die Richter? Da will ich mich lieber nicht weiter zu äußern und wer die sind, erfährt man auch erst vor Ort...
    Der/die Fremdreiter? Wohl kaum - wobei ich auch schon mal einen vom Pferd geholt hätte, wenn er nicht sofort sein "Reiten" umgestellt hätte. Da hat man eben Glück oder nicht, aber es ist auch nur eine der Noten. Bei besagter Veranstaltung war auch vorher nicht klar, wer das sein wird - der eigentlich vorgesehene Fremdreiter war verletzt. Aber wenigstens war der Ersatz auch in Ordnung...

    Es ist ein bißchen länger geworden, aber das musste ich einfach mal loswerden !

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  • werther
    antwortet
    Zitat von dumbledore Beitrag anzeigen
    Ich verstehe also nicht, wenn die höheren Platzierungen weniger gewichtige werden
    Das Thema "Management" hatten wir bereits vor einigen Tagen - bitte einfach zurückblättern und lesen.

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  • dumbledore
    antwortet
    ...
    Zuletzt geändert von dumbledore; 31.07.2013, 23:52.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von Fife Beitrag anzeigen
    Dressur und Parcours sind vergleichbar. Nicht absolut. Mit der Vereinfachung wurde dem anders ausgerichteten Schwerpunkt Rechnung getragen. => alternativ wären Kombinierte Prüfungen möglich. Aber da wird das Feld wieder genauso realtiv geschlossen sein. Oder wieviele der "Speziallisten" traut sich in eine andere Disziplin?
    Unabhängig von der Masse. Um in das jetzige System zu passen müssten der VS Dressurteil als ganz normale Dressurprüfung und die VS Springteil als normale Springprüfung ausgeschrieben sein. Offen für alle! Auch für die Spezialisten! Der Geländeteil dann als seperate Prüfung - aber wie schon gesagt - hier mangelt es aber an der Masse (aussagefähige Stichprobengrösse).

    Als Anreiz und Arbeitsauftrag! Vielleicht suchst du im NEON für 2013 einfach heraus wieviele ABP Prüfungen es in GPF-L und in DPF-L bzw. SPF-L gegeben hat. Für den TSP bitte Prüfungen in GEV-L und in DRE-L bzw. SPR-L. Es reicht vollkommen der Einzugsbereich der Landeskommission Baden-Württemberg. Dann noch bitte mit Anzahl der Starter.

    Dann haben wir Zahlen. Dann haben wir ein Bild. Und dann unterhalten wir uns wieder über Stichprobengrössen. Wobei statistische Aussagen - egal wie abgesichert - in euren Augen ohnehin absoluter Blödsinn sind.
    Zuletzt geändert von werther; 31.07.2013, 22:15.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von Fife Beitrag anzeigen
    Die Masse machts? Dann muß man ja auch die S-Erfolge aus der Betrachtung / Berechnung herausnehmen
    Ja. Du glaubst es nicht - aber das wird bereits berücksichtigt. Je höher die Prüfungsklasse - desto grösser der Reiter- und Mgmt.-Einfluss. Welcher ja nichts mit den Vererbungsparametern zu tun hat. Die grösste nachgewiesenen Erblichkeitsgrade sind nunmal in SLP, VA, HLP und dann in ABP festzustellen.

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  • werther
    antwortet
    Eine SLP ist eine Zuchtprüfung gemäss §330 LPO. Somit gelten auch hier die allgemeinen Vorschriften der LPO insbsondere §51 Prüfungs- und Vorbereitungsplätze.

    "... bei jeder PLS muss mindestens ein Vorbereitungsplatz vorhanden sein ... Seine Grösse muss in angemessenem Verhältnis zum Prüfungsplatz stehen ... Event. Abweichungen sind von der zuständigen LK zu genehmigen ... Die Bodenverhältnisse auf dem Vorbereitungsplatz sind ebenso sorgfältig zu beachten und in Ordnung zu halten wie auf dem Prüfungsplatz ..."

    Ein Beispiel von Anfang Juni 2013 alles unter Wassers stand und reihenweise Turniere abgesagt wurden:

    "Sowohl die normalen Prüfungs- als auch die normalen Vorbereitungsplätze standen - obwohl allerbeste Sandplätze - komplett unter Wasser und konnten nicht benutzt werden. Man entschloss sich - in Absprache - die Dressur- und Springprüfungen jeweils in die 20x60 Hallen zu verlegen. Zum Abreiten Dressur durfte jeweils eine Gruppe von 3 Reitern in die Halle und 15 Minuten abreiten. Dann 2 Reiter raus und der 3te konnte sofort seine Aufgabe reiten. Für die anderen galt - Schrittreiten auf den Asphaltwegen. Die beiden anderen Reiter hatten dann vor Aufgabenbeginn noch 1-2 Minuten Zeit im Prüfungsviereck ihre Runden zu drehen. Ein sehr aufwendiges Prozedere aber machbar - da aufgrund der Wetterverhältnisse maximal nur ~25% der genannten Reiter am Start waren. Und die am Samstag am Start waren kamen mit Sicherheit am Sonntag nicht wieder. Die PKW's und LKW's steckten bis zu den Achsen im Dreck."

    Wenn solche irregulären Verhältnisse herrschen dann gibt es - meiner Ansicht nach - die Möglichkeit:
    - gar nicht anzureisen
    - in Absprache mit dem LK Beauftragten, dem Veranstalter und den Reitern - vor Ort - nach akzeptablen Lösungen zu suchen (siehe oben)
    - falls dies nicht möglich ist - ohne Start wieder abzureisen

    Aber sehenden Auges zu starten und sich danach zu beschweren???

    Wenn allerdings die Spielregeln während der laufenden Prüfung geändert wurden - eindeutig Protest!!!
    Zuletzt geändert von werther; 31.07.2013, 22:01.

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  • dumbledore
    antwortet
    Zitat von hike Beitrag anzeigen
    Es gibt die guten und die Wichtigtuer !
    wie überall, stimmt.

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