Eigenleistung (Zucht)-Stuten

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    verwöhnt sind wir mitnichten. in den neunzigern war auf den körungen und bundeschampionaten noch schritt, starke rückenlinien, hankenbeugung und durch den körper schwingende bewegungen zu sehen. das ist heute nicht mehr gegeben. auf jeder körung in verden und vechta kommen einem da die tränen. in der dressur sind in den vergangenen jahren in der breite große rückschritte gemacht worden, die man jetzt mit hengsten aus dem nachbarland zu retten glaubt. daher sehe ich die eigenleistung der stuten für mich als sehr wichtiges merkmal an.
    Du brauchst nicht denken das es nur inder Dressur so ist - im Springen sieht die Welt nicht anders aus...

    Und die Hengste aus dem " Nachbarland" werden es auch nicht richten wenn die Herren BEAMTEN ihr System der REALITÄT nicht anpassen... Aber wie können sich Schreibtischtäter anpassen die am Rattenschwanz der Möchtegern Weltverbesserer hängen ???.

    Für mich sehe ich es so, das man viel mehr wieder auf die Pferde achten sollte wie auf das "durcheizen" dieses "SYSTEMS" was in seinen Grundfesten eh eine MODEERSCHEINUNG ist, dies hatte in den seltensten Fällen damit etwas zu tun die Zucht VORAN zu bringen. Eine Gewisse Clique hatte und und prpfitiert heute noch davon. Gute Pferde brauchen ZEIT - ZEIT die niemand mehr aufbringen will, da er sich von Gott und die Welt belabern lässt. Zum anderen Zweifel ich doch des öfteren so manchen Blick an - wenn es um "Körung und Auswahl" geht. So manchmal sind sich solche Kommissionen nicht im klaren welche Verantwortung sie eigentlich tragen (sollten!!!)

    Wie ich schon mal schilderte, 5 % BESSERE Pferde und dieses System bricht in sich zusammen... Und schon da sist nicht gewollt, da eben diese "Gruppe" stark ein Einfluss verlieren WIRD!!!.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    @ Werther

    Bezogen auf die gesamte, aktive Zuchtstutenpopulation (mit und ohne Eigenleistung bzw. Nachkommenleistung) bedeutet dies das nur ~8% der Stuten zum Zuchtfortschritt beitragen können! Alles andere überschwemmt den Markt mit ihren Produkten!
    Dann frag ich gleich mal direkt was denn Fortschritt ist??? ..

    Ich hatte eine :
    Goldpilz -Salut Stute, (3 Fohlen,1 S erfolgreich(Springen)), daraus habe ich ein Jährlingstute v. Spartacus
    eine Gloster-Gardestern I (PHS, Freispringen 9/10, daraus habe ich jetzt eine 4j. Stute v. Quaid.
    eine Augustinus xx - Fabriano -Eiger I (Freispringen 9/9,GGA 8, Rittigkeit 9...) davon habe ich eine Perigueux Stute die jetzt 3j. für 2014 tragend ist v. Spartacus...
    weiter eine Ramino-Domspatz (welche 3 Stuten im PHS hatt(e) die im Frespringen die 10 hatten davon eine Heraldik xx Stute..) davon habe ich einen StutJährling v. Galant de Semilly...
    Eine Herladik xx -Sidney -Gotthard -Perser xx Stute (HF. v. Spartacus 21013,tragend für 2014 v. Spartacus, wo ihre Mutter,Großmutter int. Pferde brachten, u.a. sogar siegreich in Weltcup Springen bzw. Aachen)
    Das ist meine Theorie v. ZÜCHTEN...und dann lasse ich mir ZEIT - Z E I T , das die Pferde reifen und dann sehen wir wieder weiter.

    Nach deiner Theorie wäre das in den 8 % drinne????...

    Jetzt gehts aber weiter...GENETISCH liege ich aber zurück - wenn du den "Fortschritt" in den Generationen unter die Nase geschoben bekommst. DESHALB ist mir das gelaber von "Fortschritt" das größte UNWORT des Jahrhunderts.

    Ich definiere FORTSCHRITT anders - Fortschritt ist für mich ZEITLOS und nicht gebunden an irgend welche Polit Neurotisch veranlagten Menschen die einem suggestieren wollen - das man den "Papa" braucht das du noch ein "Springpferd" hast... und am Ende ist es nicht schlecht wenn man seine Pferde managed, und gezielt handelt ...
    Zuletzt geändert von Gast; 28.07.2013, 07:45.

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  • hike
    antwortet
    Die SP ist klar geregelt in den Zuchtprogrammrn und wird vom jeweiligen Bundesland verliehen. Ergo muss jeder sich an die Richtlinien halten und kann nicht einfach iwas iwie machen. Daher ist bei den meisten Verbänden mit 5 Schluss!

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  • werther
    antwortet
    Zitat von hike Beitrag anzeigen
    Aber die SP ist dann futsch, denn bis 5 ist der ganze Rest einfach abzuleisten. Und das ist Zucht vs Sport!
    Wenn du eine Stute hast welche 4, 5 und 6j. die Championatstour geht wird sogar ein Dr. Schade sein Amen dazu geben. Ganz sicher.

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  • hike
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Ganz einfach indem man auf 1, 2 oder gar 3 Fohlen verzichtet und die angehende Zuchtstute eingehend auf Herz und Nieren prüft. In SLP, ABP und TSP. Was sich dann als überragend herausstellt - ist es wert in die Zucht übernommen zu werden.

    Unsere Youngsters werden 3j. im Herbst anlongiert und mit dem ganzen Prozedere vertraut gemacht. Ab Frühjahr gehten sie dann in den Ausbildungsstall um dann 4j. erfolgreich in RPF Prüfungen vorgestellt zu werden - ggf. auch Championatstour. Im Herbst ist dann üblicherweise die SLP angesagt. Natürlich wir haben auch schon höchst erfolgreich in der Championatstour 5j. und 6j. vorgestellt. Erst danach geht es in die Zucht.

    Was nicht in die Zucht übernommen wird - wird verkauft und geht in den Sport. Was nicht heisst das diese Stuten nicht serienweise M** zu gewinnen!
    Aber die SP ist dann futsch, denn bis 5 ist der ganze Rest einfach abzuleisten. Und das ist Zucht vs Sport!

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  • werther
    antwortet
    Zitat von Fife Beitrag anzeigen
    das ist schon auch ne Krux. Rechne mal nach wieviel Fohlen da EINE Stute durchschnittlich bringen sollte (von den 8%) um den Bestand quantitativ zu halten
    Es stellt sich jetzt die entscheidende Frage nach Quantität ODER Qualität?

    Wie viele Fohlen eines Jahrgangs werden denn heute noch reel zu wirklich guten Preisen verkauft? Das Gleiche gilt doch auch für den Markt an Reitpferden! Welcher Prozentsatz eines Fohlenjahrgangs wird schlussendlich als Sportpferd eingetragen. Wie viele davon sind dann erfolgreich? Ich denke diese magischen 8% haben schon ihren Charme!

    Zu guter Letzt noch ein - meiner bescheidenen Meinung nach - zutreffendes Zitat:

    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Zu viele Muggelzüchter, sag ich doch. Künstliche Besamung und Hochglanzkataloge haben nicht zur Verbesserung der Zucht beigetragen, sondern nur zur Verbreiterung.
    Zuletzt geändert von werther; 27.07.2013, 23:57.

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Aktuell verfügen nur noch 40% - 50% der Zuchtstuten über Eigenleistung (SLP, ABP oder TSP) ODER über Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP). Nur für diese Stuten kann ein ZW (Zuchtwert) ermittelt werden!

    Nur ~16% der Gesamtpopulation (mit Zuchtwert - also mit Eigen- ODER Nachkommenleistung) verfügen somit über einen Zuchtwert grösser Mittelwert + 1 Standardabweichung (μ + 1σ) und können damit positiv zum Zuchtfortschritt beitragen!

    http://www.kwpn.org/site/main/articl...8-000c299e1a48

    Bezogen auf die gesamte, aktive Zuchtstutenpopulation (mit und ohne Eigenleistung bzw. Nachkommenleistung) bedeutet dies das nur ~8% der Stuten zum Zuchtfortschritt beitragen können! Alles andere überschwemmt den Markt mit ihren Produkten!
    das ist schon auch ne Krux. Rechne mal nach wieviel Fohlen da EINE Stute durchschnittlich bringen sollte (von den 8%) um den Bestand quantitativ zu halten

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  • werther
    antwortet
    Zitat von hike Beitrag anzeigen
    Leider aber überhaupt nicht an der Wirklichkeit! Denn die wenigesten Stuten haben jemals einen Turnierplatz gesehen. Ein Teil hat wenigstens eine SLP. Und manche sind sogar nie in ihrem Leben geritten worden! Und wenn man sich mal den Weg ner SPS anschaut!

    - 3 jährig anreite, Eintragung, decken,
    - 4 mit Fohlen auf die Wiese
    - 5 jährig dann SLP

    Wann soll die Stute , denn noch Turnier laufen?
    Ganz einfach indem man auf 1, 2 oder gar 3 Fohlen verzichtet und die angehende Zuchtstute eingehend auf Herz und Nieren prüft. In SLP, ABP und TSP. Was sich dann als überragend herausstellt - ist es wert in die Zucht übernommen zu werden.

    Unsere Youngsters werden 3j. im Herbst anlongiert und mit dem ganzen Prozedere vertraut gemacht. Ab Frühjahr gehten sie dann in den Ausbildungsstall um dann 4j. erfolgreich in RPF Prüfungen vorgestellt zu werden - ggf. auch Championatstour. Im Herbst ist dann üblicherweise die SLP angesagt. Natürlich wir haben auch schon höchst erfolgreich in der Championatstour 5j. und 6j. vorgestellt. Erst danach geht es in die Zucht.

    Was nicht in die Zucht übernommen wird - wird verkauft und geht in den Sport. Was nicht heisst das diese Stuten nicht serienweise M** gewinnen können!
    Zuletzt geändert von werther; 27.07.2013, 23:56.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von Belle Beitrag anzeigen
    wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass idr die richtig guten pferde aus richtig guten stämmen kommen, in denen die stuten selbst im sport erfolgreich waren und/ oder überdurchschnittliche leistungsprüfungen abgelegt haben... daher ganz klar: stuten, die nicht leistung im sport bringen, haben normalerweise nichts in der zucht zu suchen.
    Zitat von Belle Beitrag anzeigen
    in den neunzigern war auf den körungen und bundeschampionaten noch schritt, starke rückenlinien, hankenbeugung und durch den körper schwingende bewegungen zu sehen. das ist heute nicht mehr gegeben. auf jeder körung in verden und vechta kommen einem da die tränen. in der dressur sind in den vergangenen jahren in der breite große rückschritte gemacht worden, die man jetzt mit hengsten aus dem nachbarland zu retten glaubt. daher sehe ich die eigenleistung der stuten für mich als sehr wichtiges merkmal an.
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Meine Stute (geb. 2000) hat 7 NK davon sind 4 NK bereits im reitfähigen Alter. Das erste Fohlen war ein SF-Fohlen und ist in die Zucht gegangen. Zwei NK aus 2005, 2006 sind SPR M** siegreich und platziert, der Dritte aus 2007 SPF M* siegreich. Die anderen NK sind 2jährig, 1jährig und ein Fohlen aus diesem Jahr. Ich finde schon, dass diese Stute die Zucht gehört.
    Aktuell verfügen nur noch 40% - 50% der Zuchtstuten über Eigenleistung (SLP, ABP oder TSP) ODER über Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP). Nur für diese Stuten kann ein ZW (Zuchtwert) ermittelt werden!

    @Ara
    Und da ist deine Stute mit einem erfolgreichen NK in SPF-M und zwei erfolgreichen NK in SPR-M** gut mit dabei. So etwas nennt man Nachkommenleistung! Somit verfügt deine Stute sicherlich über einen deutlich positiven FN-Zuchtwert!


    Nur ~16% der Gesamtpopulation (mit Zuchtwert - also mit Eigen- ODER Nachkommenleistung) verfügen somit über einen Zuchtwert grösser Mittelwert + 1 Standardabweichung (μ + 1σ) und können damit positiv zum Zuchtfortschritt beitragen!

    http://www.kwpn.org/site/main/articl...8-000c299e1a48

    Bezogen auf die gesamte, aktive Zuchtstutenpopulation (mit und ohne Eigenleistung bzw. Nachkommenleistung) bedeutet dies das nur ~8% der Stuten zum Zuchtfortschritt beitragen können! Alles andere überschwemmt den Markt mit ihren Produkten!
    Zuletzt geändert von werther; 27.07.2013, 23:54.

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  • werther
    antwortet
    Ich weiss nicht wo das eigentliche Problem liegt. Ich selbst habe noch vor einigen Jahren als Amateur meine Jungstuten in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen vorgestellt. Und das erfolgreich. Gegen die Profis. Denn auch die kochen nur mit Wasser.
    Zitat von Benjie Beitrag anzeigen
    genau so ist es mit meiner frau: die ist ne ganz passable hobbyreiterin, aber sie wird nie in der lage sein ein pferd so vorzustellen wie eine nicole casper. wir sehen das ja bei uns auf dem hof tagein tagaus. ein profi der sein geld wert ist wird immer in der lage sein, ein pferd besser vorzustellen als ein amateur. mit deiner aussage lügst du dich in die eigene tasche.
    Ich spreche nicht von den dünn gesäten und begnadeten Ausbilderinnen/Profis wie Nicole Casper, Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider, ...!

    Du bist doch auch alljährlich auf dem Landeschampionat anwesend. Die allermeisten der Jungpferde werden dort von Profis vorgestellt. Die abgelieferten Leistungen der sogenannten Profis sind manchmal fraglich und wenig professionell. Wenn ich überlege das diese Profis den ganzen Tag im Sattel sitzen (sollten). Die kochen nur mit Wasser.

    P.S.
    Zu meiner wirklich aktiven Zeit bin ich gegen und mit Profis wie Hansi Bauer, Siegfried Getke, Joachim Jung, ... geritten. Ich weiss schon wie man ganz dicke Bretter bohrt!

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  • Belle
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    @Belle, wenn deine Stute 4jährig ein Fohlen bekommt, kannst du frühstens im späten Sommer mit dem Muskelaufbau und Training anfangen. Bis die Stute etwas in Form ist, ist die Saison fast vorbei. Dann fängst du im nächsten Jahr als Quasi-Neuling in den A-Prüfungen an. Klar kann sie 5jährig L laufen, aber da musst du die Stute schon sagen wir mal richtig Drillen. Ob das im Interesse des Erfinders ist? Es gibt natürlich auch Ställe, die 5jährige Pferde (Fohlenstuten, nicht mal ein volles Jahr unter dem Sattel) durch M-Aufbauprüfungen jagen.
    das ist falsch.

    die stuten werden 3j angeritten und gehen in die zucht. vierjährig fangen wir langsam an, so dass die 5j a und gegen ende der saison auch eine dpf-l gehen können, 6j macht man dann auf l weiter und gegen ende m, wenn es das pferd entwicklungsmäßig anbietet. das funktioniert einwandfrei und ich bin auch kein freund von drill oä. mit über die uhr drehen hat das nicht das geringste zu tun. ein pferd mit guter veranlagung und rittigkeit kann unter normalen umständen (keine verletzungen oä) diesen ausbildungsweg ohne überforderung erfolgreich gehen.

    es mag ja sein, dass die verwandten des stammes zeugnis von dem leistungspontezial abgeben. nach meiner erfahrung sind das auf dauer einzelfälle, weil eben das heutige niveau verlangt, dass auch die stuten leistungsmäßig selektiert werden müssen, wenn man eine konsequente leistungszucht für höhere aufgaben anpeilt. die springpferdezucht macht das seit zwei jahrzehnten überaus erfolgreich vor. viele stämme in oldenburg und hannover und bei den trakehner zehren heute vom ruhm der vergangenheit, aktuelle und in der breite verankerte aushängeschilder auf hohem niveau werden gerade in den bekannten stämmen seltener. und hier muss ich auch @hannoveraner widersprechen. verwöhnt sind wir mitnichten. in den neunzigern war auf den körungen und bundeschampionaten noch schritt, starke rückenlinien, hankenbeugung und durch den körper schwingende bewegungen zu sehen. das ist heute nicht mehr gegeben. auf jeder körung in verden und vechta kommen einem da die tränen. in der dressur sind in den vergangenen jahren in der breite große rückschritte gemacht worden, die man jetzt mit hengsten aus dem nachbarland zu retten glaubt. daher sehe ich die eigenleistung der stuten für mich als sehr wichtiges merkmal an.
    Zuletzt geändert von Belle; 27.07.2013, 20:29. Grund: tippfehler

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  • hannoveraner
    antwortet
    warum Sporterfolge kein "Muss" für jede Stute sein muss?? ---Sporterfolge muss man immer im Zusammenhang mit dem Ausbilder sehen. Klar soll das jetzt keine Entschuldigung für die sein, die nix gerissen haben im Sport. Als Züchter musst Du schon wissen, was Du vor Dir hast und die pro's und contra's möglichst gut einschätzen können. Kennst Du Deinen Stamm seit Generationen fällt es Dir sehr viel leichter, Deine Stute einzuschätzen als wenn Du dir eine Stute aus einem Dir unbekannten Hause kaufst. Sind aber in unmittelbarer verwandschaftlichen Stammnähe viele gute Reit- & Sportpferde, muss in meinen Augen eine qualitätvolle aber vlt. wegen Spätreife, Unfall, Sensibilität unter großem Aufwand zu trainierende Stute nicht es selbst zeigen. Für ihren Werdegang können die Pferde in der Regel im Einzelfall nicht immer was.

    Ist denn die breite der Zucht so viel schlechter geworden?? Ich glaube, in vielen Dingen ist die Zucht verdammt viel besser geworden. Wir sind nur sehr viel verwöhnter!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @Belle, wenn deine Stute 4jährig ein Fohlen bekommt, kannst du frühstens im späten Sommer mit dem Muskelaufbau und Training anfangen. Bis die Stute etwas in Form ist, ist die Saison fast vorbei. Dann fängst du im nächsten Jahr als Quasi-Neuling in den A-Prüfungen an. Klar kann sie 5jährig L laufen, aber da musst du die Stute schon sagen wir mal richtig Drillen. Ob das im Interesse des Erfinders ist? Es gibt natürlich auch Ställe, die 5jährige Pferde (Fohlenstuten, nicht mal ein volles Jahr unter dem Sattel) durch M-Aufbauprüfungen jagen. Ist ehrlich gesagt nicht mein Ding. Einem guten Pferd gibt man auch die Zeit zum Reifen. Aber das muss jeder selbst wissen.

    Bei meiner Stute funktioniert die Zucht auch ohne Eigenleistung und letztlich zählt für den Züchter doch nur der Erfolg der Nachzucht. Hauptsache sie funktioniert!

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  • Belle
    antwortet
    in zwei jahren fünf- und sechsjährig können die a-l oder wenn es sich anbietet bis m laufen in aufbauprüfungen. das sagt schon einiges aus.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Belle Beitrag anzeigen
    @ ara: mir erscheint deine aussage widerprüchlich, denn wenn du richtigerweise erkennst, dass der stamm gute sportpferde bringen muss -
    -
    dann muss nachzucht zwangsläufig in den sport. darum kommt man nicht herum. am besten eben auch die stuten, die in die zucht sollen, sonst ist der satz "nur das beste in die zucht" makulatur.

    ...
    im übrigen haben wir es genauso gemacht. unsere stuten fohlen vierjährig und gehen dann 1-2 jahre im sport. soviel zur wirklichkeit. manche anpaarung sieht man durch auch mal differenzierter und kritischer im nachhinein und lernt daraus. die nachzucht lässt sich besser absetzen. dafür verzichtet man auf 1-2 fohlen, doch die investition lohnt sich aus meiner sicht in bezug auf qualität.
    Wo ist da der Widerspruch?

    Und was kannst du denn mit einer 4jährigen Stute in 1-2 Jahren im Sporteinsatz reißen? Das reicht bei Springpferden gerade einmal für das 1x1. Mit dem Ergebnis, wau die Stute ist SPF A** platziert.

    Wenn die (Voll-) Geschwister der Stute M-S erfolgreich gehen, muss ich die Stute selbst nicht mehr zwingend in den Parcour schicken!

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    Mein lieber "Werther", ein Nörgler oder als Benachteiligter fühle ich mich nicht und distanziere mich weit davon. Mein Anliegen ist nicht das "Diskutieren" um den heißen Brei, sondern das ansprechen der SACHE, Dinge die einen beschäftigen - wenn man noch halbwegs sowas wie Gefühl hat. Als erstes HERR Richter mache ich es aus SPAß am PFERD...eine Ahnung überhaupt was SPAß ist???.. Das könnte sich als Schwierig herausstellen...



    Ich komme gerade von einem Turnier, wo ich leider wieder so ein "Bauernopfer" erleben durfte. Ein 6j. Con Amore Wallach der mit viel Vermögen ausgestattet ist, aber im Kopf völlig fertig. Dieser Wallach wurde von einem 14/15j. Mädchen erworben - die das Pferd vom Züchter kaufte für kleines Geld, der ihn wiederum Aufgrund seiner Qualität die ja nicht zu verkennen war im PROFI beritt brachte. Der H.Simon dürfte auch dir ein begriff sein, leider hat er dies so nicht durchgestanden - Nervlich (wie das wohl zustanden gekommen ist???). Jetzt lässt sich das Junge Mädchen Zeit, und siehe da - mit viel Mühe hat sie defintiv viel erreicht, davor ziehe ich den Hut!!!. Mit der Jungen Dame funktioniert dies recht gut - und beachtlich ist auch, das der Wallach viel vertrauen zu ihr hat. WO WAR DIES VORHER???... Und - WO WAR DIE ZEIT die solch ein Pferd vielleicht braucht???. Ich betone es noch einmal, das Pferd hat enorme Qualität am Sprung, nur mit der 08/15 Metode und Zack Zack, ggeht und ging das nicht.

    Das wäre wieder mal so ein Pferd was durch DEINE Mühle gemahlen wurde... Glückwunsch...

    Interessant ist das ein so junges Mädchen mit GEDULD mehr erreicht hat wie die PROFIS die dutzende M und S Siege verbuchen - KOMISCH..Oder ???

    Dann gibt es noch jene Richter - wie sicherlich auf jedem Turnier wo "Schüler,Bekannte etc." mitreiten und in den Bekannten "Stilspringen" trotz naja...immer noch die "Trostschleife" bekommen... Ist die auffällig oder zufällig???.

    Das so jemand wie du mit "Insider Informationen Richter Tätigkeiten ausübt liegt wohl auf der Hand, das die dieses "Wasserwaagen" System stützen müssen wohl auch, denn sie profitieren davon. Das aber die Pferde und Reiter jene sind, die darunter mehr oder weniger leiden, da werde ich petzig!!!!.
    Als erstes heißt es doch, die Reiter sind so schlecht geworden - schlechte gab es früher wie heute auch... das aber die kleinen Amateur Reiter und Reiterinen das schlucken müssen was für die "Profis=Händler" nicht gut genug ist, und solche Psycho Wracks (nicht immer, aber doch recht häufig, wenn ein wenig mehr Qualität zu erkennen ist..) eben "reiten sollen"...das die ewige Kritik am Reiter hängt, das kotzt mich an!!!.

    Der Züchter der jedesmal am Olymp verzweifelt, der Profi der fürs kleine Geld den großen Kracher erwerben will und fürs große Geld die verkauft, die eben es aus verschiedenen umständen nicht für ganz oben geschafft haben. Das ist das System.... Und imemr der Satz "Du MUSST doch verkaufen, du bist doch Züchter"... Als erstes: Ich lebe nicht davon, ich züchte das, wo ich mir vorstellen könnte das man auch Spaß dabei hätte, und ich verkaufe das , was ich verkaufen will... und mich irgend welche Polit Neurotisch veranlagten Menschen mich unterwerfen, das liegt mir fern!!!.

    Das ist DEIN System Herr WERTHER Richter!!!.


    so wie ge/beschrieben wirds wohl kein Einzelfall sein.
    => ich selbst hatte als ersten eigenes Pferd auch so ein geschrottetes Pferd. Völlig durchgeknallt. Das waren 2 Jahre Arbeit um die wieder auf den Boden zu bekommen. Aber Turniersport ging nie mehr.

    Anders ihre Nachkommen. Sorgfältig ausgebildet brachten die alle Leistung. Der eine mehr auf Turnier, der andere im Freizeitbereich. Die sind nun in die Tage gekommen aber immer noch sensibel, leistungsbereit und fähig. Und dabei auch von Kindern zu reiten.
    => diese Stute hatte auch KEINE (nachweisbare) Eigenleistung und trotzdem beste Eignung als Zuchtstute, wie ja ihre Kinder bewiesen haben.
    (Ihre Geschwister liefen ALLE auf L-Niveau dressur + springen. Eine Schwester brachte einen der bis Weltrangliste 6.Platz gewertet wurde. )

    Und wie schon von anderer Seite geschrieben. Lokal sind die bekannt. Reiter der Pferde fragen immer wieder nach Nachwuchs bei mir an.
    Zuletzt geändert von Fife; 27.07.2013, 14:48.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Nörgler, ewig Unzufriedene, im falschen System lebende, angeblich Benachteiligte, ... hat es schon immer und wird es wohl immer geben!
    .
    Mein lieber "Werther", ein Nörgler oder als Benachteiligter fühle ich mich nicht und distanziere mich weit davon. Mein Anliegen ist nicht das "Diskutieren" um den heißen Brei, sondern das ansprechen der SACHE, Dinge die einen beschäftigen - wenn man noch halbwegs sowas wie Gefühl hat. Als erstes HERR Richter mache ich es aus SPAß am PFERD...eine Ahnung überhaupt was SPAß ist???.. Das könnte sich als Schwierig herausstellen...


    Ich komme gerade von einem Turnier, wo ich leider wieder so ein "Bauernopfer" erleben durfte. Ein 6j. Con Amore Wallach der mit viel Vermögen ausgestattet ist, aber im Kopf völlig fertig. Dieser Wallach wurde von einem 14/15j. Mädchen erworben - die das Pferd vom Züchter kaufte für kleines Geld, der ihn wiederum Aufgrund seiner Qualität die ja nicht zu verkennen war im PROFI beritt brachte. Der H.Simon dürfte auch dir ein begriff sein, leider hat er dies so nicht durchgestanden - Nervlich (wie das wohl zustanden gekommen ist???). Jetzt lässt sich das Junge Mädchen Zeit, und siehe da - mit viel Mühe hat sie defintiv viel erreicht, davor ziehe ich den Hut!!!. Mit der Jungen Dame funktioniert dies recht gut - und beachtlich ist auch, das der Wallach viel vertrauen zu ihr hat. WO WAR DIES VORHER???... Und - WO WAR DIE ZEIT die solch ein Pferd vielleicht braucht???. Ich betone es noch einmal, das Pferd hat enorme Qualität am Sprung, nur mit der 08/15 Metode und Zack Zack, ggeht und ging das nicht.

    Das wäre wieder mal so ein Pferd was durch DEINE Mühle gemahlen wurde... Glückwunsch...

    Interessant ist das ein so junges Mädchen mit GEDULD mehr erreicht hat wie die PROFIS die dutzende M und S Siege verbuchen - KOMISCH..Oder ???

    Dann gibt es noch jene Richter - wie sicherlich auf jedem Turnier wo "Schüler,Bekannte etc." mitreiten und in den Bekannten "Stilspringen" trotz naja...immer noch die "Trostschleife" bekommen... Ist die auffällig oder zufällig???.

    Das so jemand wie du mit "Insider Informationen Richter Tätigkeiten ausübt liegt wohl auf der Hand, das die dieses "Wasserwaagen" System stützen müssen wohl auch, denn sie profitieren davon. Das aber die Pferde und Reiter jene sind, die darunter mehr oder weniger leiden, da werde ich petzig!!!!.
    Als erstes heißt es doch, die Reiter sind so schlecht geworden - schlechte gab es früher wie heute auch... das aber die kleinen Amateur Reiter und Reiterinen das schlucken müssen was für die "Profis=Händler" nicht gut genug ist, und solche Psycho Wracks (nicht immer, aber doch recht häufig, wenn ein wenig mehr Qualität zu erkennen ist..) eben "reiten sollen"...das die ewige Kritik am Reiter hängt, das kotzt mich an!!!.

    Der Züchter der jedesmal am Olymp verzweifelt, der Profi der fürs kleine Geld den großen Kracher erwerben will und fürs große Geld die verkauft, die eben es aus verschiedenen umständen nicht für ganz oben geschafft haben. Das ist das System.... Und imemr der Satz "Du MUSST doch verkaufen, du bist doch Züchter"... Als erstes: Ich lebe nicht davon, ich züchte das, wo ich mir vorstellen könnte das man auch Spaß dabei hätte, und ich verkaufe das , was ich verkaufen will... und mich irgend welche Polit Neurotisch veranlagten Menschen mich unterwerfen, das liegt mir fern!!!.

    Das ist DEIN System Herr WERTHER Richter!!!.
    Zuletzt geändert von Gast; 27.07.2013, 14:05.

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  • Belle
    antwortet
    @ ara: mir erscheint deine aussage widerprüchlich, denn wenn du richtigerweise erkennst, dass der stamm gute sportpferde bringen muss -
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so. Wenn der nahe Stamm der Stute (Mutter, Großmutter) gute Sportpferde gebracht hat, muss die Stute nicht selbst sporterfolgreich sein.
    -
    dann muss nachzucht zwangsläufig in den sport. darum kommt man nicht herum. am besten eben auch die stuten, die in die zucht sollen, sonst ist der satz "nur das beste in die zucht" makulatur.


    @hike: das ist überhaupt nicht fernab der realität. in holstein werden viele stuten bis in aufbauprüfungen erfolgreich geprüft. nur in der dressur können züchter und reiter heutzutage anscheinend nicht mehr die nötige zeit und geduld in ihre pferde investieren und wundern sich dann, dass die qualität im schnitt sinkt. natürlich nicht bei den eigenen pferden.

    im übrigen haben wir es genauso gemacht. unsere stuten fohlen vierjährig und gehen dann 1-2 jahre im sport. soviel zur wirklichkeit. manche anpaarung sieht man durch auch mal differenzierter und kritischer im nachhinein und lernt daraus. die nachzucht lässt sich besser absetzen. dafür verzichtet man auf 1-2 fohlen, doch die investition lohnt sich aus meiner sicht in bezug auf qualität.

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  • hike
    antwortet
    Und meine Stute hat den Sport in Dressur und springen kennen gelernt und auch Platzierungen. Da verkauft sich die Nachzucht besser. Aber nur in der Region ! Wenn ich das hatte investieren müssen ( profiberitt) ich wäre pleite!

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  • hike
    antwortet
    Stimmt benjie ! Und die Richter wissen das auch

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