Eigenleistung (Zucht)-Stuten

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  • hike
    antwortet
    Belle: Grundsätzlich gute Einstellung! Leider aber überhaupt nicht an der Wirklichkeit! Denn die wenigesten Stuten haben jemals einen Turnierplatz gesehen. Ein Teil hat wenigstens eine SLP. Und manche sind sogar nie in ihrem Leben geritten worden!

    Und wenn man sich mal den Weg ner SPS anschaut! Wann soll die Stute , denn noch Turnier laufen?

    3 jährig anreite, Eintragung, decken,
    4 mit Fohlen auf die Wiese
    5 jährig dann SLP

    Geht die dann in den Sport sind die anderen Pferde schon deutlich weiter& das kriegt man auch zu hören! " die ist doch schon 5!"

    Oder man haut 3 jährig im fruhjahr odet im Herbst noch die SLP rein...

    Im Prinzip gilt: Zucht vs Sport!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Belle Beitrag anzeigen
    daher ganz klar: stuten, die nicht leistung im sport bringen, haben normalerweise nichts in der zucht zu suchen.
    Sehe ich nicht so. Wenn der nahe Stamm der Stute (Mutter, Großmutter) gute Sportpferde gebracht hat, muss die Stute nicht selbst sporterfolgreich sein.

    Meine Stute (geb. 2000) hat 7 NK davon sind 4 NK bereits im reitfähigen Alter. Das erste Fohlen war ein SF-Fohlen und ist in die Zucht gegangen. Zwei NK aus 2005, 2006 sind SPR M** siegreich und platziert, der Dritte aus 2007 SPF M* siegreich. Die anderen NK sind 2jährig, 1jährig und ein Fohlen aus diesem Jahr. Ich finde schon, dass diese Stute die Zucht gehört.

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  • Benjie
    antwortet
    Ich weiss nicht wo das eigentliche Problem liegt. Ich selbst habe noch vor einigen Jahren als Amateur meine Jungstuten in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen vorgestellt. Und das erfolgreich. Gegen die Profis. Denn auch die kochen nur mit Wasser.
    also ich bin ein ganz passabler hobbykoch aber zumindest mir ist klar, das leute wie harald wohlfahrt oder alfons schubebeck mit dem selben wasser in einer ganz anderen liga kochen.
    genau so ist es mit meiner frau: die ist ne ganz passable hobbyreiterin, aber sie wird nie in der lage sein ein pferd so vorzustellen wie eine nicole casper. wir sehen das ja bei uns auf dem hof tagein tagaus.
    ein profi der sein geld wert ist wird immer in der lage sein, ein pferd besser vorzustellen als ein amateur. mit deiner aussage lügst du dich in die eigene tasche.

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  • Belle
    antwortet
    selbst bin auch eine amateurreiterin, die sich nach feierabend aufs pferd setzt und spass beim reiten haben will. daher kann ich gretas einstellung absolut nachvollziehen. ganz wichtig ist mir auch, dass die pferde rittig sind und einstellung haben.

    ABER: solche pferde habe ich auf dauer nur zu verfügung, wenn eine rittigkeit und leistung (beim dressurpferd überdurchschnittliche gga, versammlungsfähigkeit uvm) in der zucht verankert sind. und diese qualitäten bekomme ich vor allem dann gesichert und auf breiter basis, wenn die pferde im sport leistung bringen und sich beweisen müssen
    .
    a) das erwarte ich vor den hengsten. heute deckt keiner mehr mit vatertieren, die sich nicht sportlich beweisen (ausnahmen bestätigen die regel).
    b) das sollte im allgemeinen auch bei den stuten gelten. wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass idr die richtig guten pferde aus richtig guten stämmen kommen, in denen die stuten selbst im sport erfolgreich waren und/ oder überdurchschnittliche leistungsprüfungen abgelegt haben.

    wenn ich dann noch meine persönlichen erfahrungen mit pferdezüchtern bedenke - und ich kann mich selbst davon nicht ausnehmen - kommt hinzu, dass die alle ihre eigenen pferde überbewerten, genau mit dem argument "ich kenn das pferd am besten" oder die "mutter konnte schon lesen und schreiben".

    daher sollte man sich nichts vormachen: die stuten müssen leistung beweisen oder bewiesen haben, und zwar nicht punktuell mit einer reitpferdeschleife oder der slp, sondern über wenigstens mal eine turniersaison. die problematik der berittfrage und der erfolg auf turnieren ist mir bewusst und ich sehe das differenzierter. unterm strich ist meine erfahrung, dass man in der summe korrekt beurteilt wird und daher aussagekräftige tendenzen im turniersport ausmachen kann. andernfalls macht die zucht rückschritte und pferde, an denen wir amateuere in der freizeit vergnügen haben, werden seltener. warum ist der pferdemarkt denn mit soviel durchschnittsware bestückt? nette pferde, aber nicht mehr. bis man einen guten findet, muss man heutzutage suchen.

    daher ganz klar: stuten, die nicht leistung im sport bringen, haben normalerweise nichts in der zucht zu suchen.

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  • Greta
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Nörgler, ewig Unzufriedene, im falschen System lebende, angeblich Benachteiligte, ... hat es schon immer und wird es wohl immer geben!
    Ich bin nicht unzufrieden..... Hab ich doch geschrieben.... Wir haben das Pferd selber gezogen und ausgebildet und waren total zufrieden wie es qualitativ im Vergleich zu den anderen vorgestellten Pferden aussah.... Ich finds nur wirklich schade, das man dann hier lesen muss, das Pferde ohne Schleifen nichts taugen..... Und mein Mann hat halt nicht die Moeglichkeiten jedes Wochenende aufs Turnier zu fahren wie die Profis.... Die 2 mal wo er losfährt muss er halt damit leben, das er keine Schleife bekommt..... Aber wir sehen es schon seit vielen Jahren so, das es taeglich Spass machen muss und man Freude an den Fortschritten hat... Wie gesagt, ich wehre mich nur gegen das was hier suggeriert wird, das nur Pferde mit möglichst vielen Erfolgen tolle Zuchtpferde sind.....

    Denn das stimmt definitiv nicht..... Ich reite zB grade meine neue Stute (mehr oder weniger) an. Sie ist 9, wurde mit 3 2 Monate geritten und hat dann nur Fohlen bekommen. Sie hat hocherfolgreiche Geschwister und Verwandte (und zwar richtig oben, nicht nur die Basisprüfungen) hat aber selber bisher nichts gemacht. Tja ich hab mich draufgesetzt und bin losgeritten (und ich bin nicht besonders mutig...)
    Und jeden Tag fange ich bisher da an, wo ich am Tag vorher aufgehoert habe.... Das ist fuer mich Rittigkeit.
    Ich vermute mal die meisten von Euch wuerden so ein Pferd nicht mit der Kneifzange anfassen.... Viel zu alt um noch was damit zu machen..... Aber ich bin vollkommen baff von Ihrer Einstellung. Aber sie hat keine Schauerfolge und keine Schleifen (weil sie nie vorgestellt wurde...) und????? was sagt mir das jetzt ueber ihre Qualitäten???
    Wenn sie diese Qualitaeten an Ihre Kinder weitergibt, dann werden wohl einige Reiter gluecklich sein....

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  • werther
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    Das ist das SYSTEM TURNIERSPORT
    Nörgler, ewig Unzufriedene, im falschen System lebende, angeblich Benachteiligte, ... hat es schon immer und wird es wohl immer geben!

    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    da es leider nicht wie in Belgien,Holland ...
    Wenn im europäischen Ausland alles doch viel, viel besser ist! Im Zuge der EU Freizügigkeit einfach dort Mitglied werden. Die Pferde dort eintragen lassen und dort an den Start bringen.

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  • HDT
    antwortet
    Ich hoffe, das ihr das was Ihr da schreibt, nicht auch noch glaubt. es gibt jetzt im Basisprüfungsbereich geschlossene Prüfungen. Schaut Euch mal eine an und dann schreibt wieder.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    @ Werther

    Manchmal muss ich des öfteren Schmunzeln - und des öfteren den Kopf schütteln.

    Ich glaube nicht das du die Realität verstehen möchtest, ich zähle Dinge auf, die hier auch User genannt haben, und Dinge die damit zusammen hängen das der ach so große Fortschritt eine riesige Luftblase ist - die eigentlich schon geplatzt ist.
    • Nicht falsch verstehen, das bedeutet nicht, dass ich von den Pferden nichts fordere. Ich finde bloß, altersgerechtes REMONTE reiten sieht anders aus
    Dies schrieb User Jule89, und das mein lieber "Werther", ist die Realität in den Reitpferdeprüfungen, quetschen, und pumpen, das letzte irgendwie "rausreiten", und die zusammen zieherei ist wohl Standard geworden, vorne halten und unten Vollgas... Ich schau mir die "Reitpferdeprüfugnen" schon garnicht mehr an, da ich dies abstoßend finde!!!. Mit einer Umsichtigen Ausbildung hat dies nichts zu tun. Ich hab das schon mal bei diesem "Vitalis" Thema geschrieben: Es steht immer mehr der EFFEKT vor der eigentlichen AKTION (so betrachtet man auch die hengste...bei all der Armut gegen das Elend), man meint das wäre nicht so, der sollte aber mal die dunkle Sonnenbrille absetzen und seine Glasbausteine in Form einer Brille die wirklich sich mal die Ausbildungsskala der Pferde vor Augen ablaufen lässt veranschaulichen - ich komme da zu einem völlig anderen Ergebnis wie du!!!!.



    • Das Gefühl, in diesen Prüfungen nicht erwünscht zu sein, hab ich mittlerweile auch...Traurig, von User Greta,Reitpferdeprüfugnen
    Hat die Frau garnicht mal so unrecht, auch in Springpferdeprüfungen usw. Im Grunde wird dies auch unterstützt in Form von NOTEN, das die Handelsställe - denn die Leben ja davon (man lässt mal JETZT das System in aller Ruhe vor den Augen ablaufen....nah... klingelts..)



    ihren Kram an den Mann/Frau bringen können. Beobachte das sehr oft (durch das , das ich selbst eingie Junge Pferde habe die heran wachsen, fahre ich immer öfters auf die Turniere und versuche das System zu "verstehen"...was ja schon garnicht gewollt ist - nur mal am Rande.

    Das Worst Szenario für dieses System wäre, wenn du als ruhiger Sachlicher Züchter - Ausbilder -Vermarkter mit einem TOP Pferd auskreuzen würdest wo die Richter nicht mehr anders können - was ja sicherlich nicht lange gut geht, da gewisse Kreise dir das Pferd abhängen wollen, nur um es aus dem System zu bekommen (habe ich schon gesehen, solche Fälle...nur keine falsche bescheidneheit) gesehn hast du das Pferd NIE MEHR. Auch wenn es in den USA vielelicht heute nur noch hinter einer Villa auf der Wiese steht (wo es ihnen sicherlich besser geht...) konnten die "Profis" - nämlich diue HÄNDLER - denn nichts anderes sind sie - wieder tief durchatmen... Jetzt stell dir aber mal vor du gibst so ein pferd nicht her (so ein Fall kenne ich aber noch nicht - leider...) - DIE drehen durch, dessen bin ich mir sehr sicher.





    Man kann in kurzen Sätzen folgendes feststellen:

    Der große FORTSCHRITT beginnt auf der Körung wo irgend welche wie auch immer gearteten "Weitsichtigen" Weltverbesserer meinen etwas machen zu müssen um die Zucht zu "verbessern"... mit Hilfe von "AKTION - siehe oben"..
    (Aktion=den Menschen etwas vermitteln, das ein Sache in Form v. Hengst,Blutführung,Bewegung etc. ein noch MODERNERES Pferd hervor bringt, was auch immer Modern ist... MODERN ist z.b. für mich ZEITLOS, leider nicht für die Beamten, die ihre Wasserwaage ausrichten müssen - wenn sie das überhaupt können)





    Nach der Körung wird viel trallala und Schicki Micki um die Geschichte gemacht, es wird hier schon angefangen zu managen: Hengste auf gewisse Stationen - viele Stuten - so manch gute Stute ist da nun auch dabei. DDarauf wird gleich forciert wie man die besseren gleich an die PROFIS bekommt (was sind PROFIS = siehe oben!!!,HÄNDLER)

    Die bringen die Tiere raus...
    Ob die wirklich was taugen, sei mal dahin gestellt - denn wenn das so wäre, dann erklärt mir mal einer wo all das Blut der Hengste der letzten 30 Jahre geblieben ist???... und die zig tausend Nachkommen...
    Dieses System spult sich immer wieder ab, und mit FORTSCHRITT und durchdachtem handeln hzat dies nichts zu tun - für mich ist das beschiss, nur riecht mal glaube ich die Sche**e nicht mehr, da man sich dran gewöhnt hat, ein anderen DUFT hatte man eh nicht im Riechkolben.
    Das ist das SYSTEM TURNIERSPORT





    Das Schlimmste was passieren könnte wäre: Wenn wir im Schnitt 5 % ...ja dies würde langen - BESSERE Pferde hätten - das System würde zusammenbrechen!!!. Denn das jetzige System basiert auf dem Kapital-System...Schneebälle zu werfen. Nur wenn die Schneebälle keine Ziele mehr haben (Kunden), da das Kapital weniger wird - durch die all durchdachte Politik, die auf BEAMTEN beruht - die ja so Weitsichtig sind, dann macht es irgend wann mal *klick*... dann gehts nicht mehr...

    Und wenn du meinst es geht nicht mehr - kommt von irgend wo ein BEAMTER (Schreibtischtäter) her und schreibt die Regeln neu... leider nicht im Sinne des Verbrauchers, sondern für den PROFI (=Händler) das er sein Schneebälle wieder werfen kann. Auf der Strecke bleibt zu erst das PFERD und dann der Verbraucher.

    - AMEN -
    Zuletzt geändert von Gast; 27.07.2013, 06:53.

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  • werther
    antwortet
    Obwohl dies gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema
    "Eigenleistung (Zucht)-Stuten"
    zu tun hat.

    Zitat von Annemarie Beitrag anzeigen
    Was will denn ein Amateur, ein Hobby-Reiter in Reitpferdeprüfungen? Der/die hat doch da wohl garnix mehr zu suchen
    Ich weiss nicht wo das eigentliche Problem liegt. Ich selbst habe noch vor einigen Jahren als Amateur meine Jungstuten in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen vorgestellt. Und das erfolgreich. Gegen die Profis. Denn auch die kochen nur mit Wasser.

    Zitat von Jule89 Beitrag anzeigen
    fehlende Abreitemöglichkeit hatte ich auch schon bei ner Reitpferdeprüfung. Das lag aber damals an der grottoiden Organisation des ganzen Turniers. Früh um 7 erste Prüfung war meine RPF. Bis kurz vor 7 gab es keine Meldestelle, keine Starterliste, keiner wusste wann er reiten musste, wir wussten nicht mal, was für ne Aufgabe geritten wird, ob zu 4. oder zu 2. oder was auch immer.
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Gerade in Reitpferdeprüfungen hast Du inzwischen bis zu 80% Profis, die mehrere Pferde starten, ergo die Reihenfolge verändern, damit sie in jeder Abteilung starten können
    Wo? In welchem Land reitet ihr eigentlich? Gibt es da eine FN? Mit verbindlichen organisatorischen Vorgaben?

    Welche Aufgabe (RP1, DA3, DL3, ...) geritten wird steht sowohl in der Ausschreibung als auch in der Zeiteinteilung und ist somit jedem bekannt.

    Meldeschluss bzw. Erklärung der Startbereitschaft ist üblicherweise 1 Std. vor Prüfungsbeginn. Kurz darauf ist die Starterliste incl. Gruppeneinteilung fertig und verfügbar.

    Sollte es sich bei der besagten Prüfung um die erste Prüfung des Tages handeln, so kann es sein das Meldeschluss bzw. Erklärung der Startbereitschaft auf den Vorabend z.B. 20:00 Uhr vorgezogen wird. Auch dann ist die Starterliste/Gruppeneinteilung kurz nach Meldeschluss telefonisch von der Meldestelle zu erfragen - aber üblicherweise wird dann die Starterliste/Gruppeneinteilung bereits am Vorabend ins NEON hochgeladen und veröffentlicht.

    Wir hatten jedenfalls noch nie Probleme.
    Zuletzt geändert von werther; 27.07.2013, 00:02.

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  • Greta
    antwortet
    Ich wuerde auch gerne ein paar eigene Erfahrungen bringen.. Unsere letzte Reitpferdepruefung fand ich Richtertechnisch sehr interessant... Alle Pferde waren unglaublich eng von den Wertnoten her... Alle mit Profireitern waren in der Plazierung, alle anderen (8) waren dann R1 und R2 mit derselben WN..... (6 Pferde mit derselben Note auf einem Platz..)
    Damit konnte sich vermutlich niemand beschweren und die richtigen Reiter hatten die Schleifen.... Gut, wir sind ohne Erwartungen hingegangen und haben dabei gesehen, das unsere Stute Grundgangartenmaessig zu den besten Pferden gehörte, obgleich schwer zu beurteilen, da viele Pferde so ueber Tempo vorgestellt wurden, das man die Grundgangarten kaum noch beurteilen konnte..... Aber ich fuerchte so ist das heutzutage..... Man muss hingehen, um sich zu vergleichen und um fuer sich zu sehen, woran man arbeiten muss und die Schleifen bekommen die anderen. Bei denen gehts ja auch um Geld...., die leben davon. Haetten wir das Pferd zu dem Profi gestellt, haette es vermutlich ne Schleife bekommen.... So sind wir mit 6 anderen R2 geworden.......
    Das soll jetzt kein Beschweren sein, aber fuer mich zeigt es, wie das System heute funktioniert und darum glaube ich nicht an Pruefungsergebnisse.... Ich glaube, das nur die Besitzer und Reiter wirklich abschaetzen koennen welche Qualitaeten ein Pferd hat.....

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  • Jule89
    antwortet
    Auch wenn es nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun hat:

    @sporthorses: Auch wenn du mich wahrscheinlich für inkompetent hältst, das System des Startbuchstabens ist mir durchaus vertraut, danke für den Hinweis. Nach Startbuchstaben wäre ich in der 4. oder 5. Abteilung gewesen, mit einem jungen Pferd fange ich bei diesem Zeitrahmen nicht an, schon ne halbe Stunde vor dem Beginn der Prüfung abzureiten. Es war tatsächlich so, wie Furioso-Fan geschrieben hat, ich war so ziemlich der einzige "Nicht-Profi" dort und wurde dann 5 min vor Beginn der Prüfung vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich denke, ich habe das Beste daraus gemacht, aber es stört mich auch nicht, bei einem Starterfeld nicht platziert zu sein, dass vorrangig aus zusammengeknallten 3-jährigen besteht, die geritten werden wie 6- oder 7-jährige. Nicht falsch verstehen, das bedeutet nicht, dass ich von den Pferden nichts fordere. Ich finde bloß, altersgerechtes REMONTE reiten sieht anders aus. Des weiteren bin ich vorrangig gestartet, um das Pferd mal ein bisschen Turnierluft schnuppern zu lassen.

    @Annemarie: Das Gefühl, in diesen Prüfungen nicht erwünscht zu sein, hab ich mittlerweile auch...Traurig. Ich kann mich bloß immer wieder daran erfreuen, dass besagtem Pferd (übrigens aus eigener Zucht über einige Generationen) ein halbes Jahr später von einem Dressurausbilder Klasse S sehr viel Talent bescheinigt wurde....

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Sporthorses, die Bemerkung ist unfair.
    Gerade in Reitpferdeprüfungen hast Du inzwischen bis zu 80% Profis, die mehrere Pferde starten, ergo die Reihenfolge verändern, damit sie in jeder Abteilung starten können.
    Was will denn ein Amateur, ein Hobby-Reiter in Reitpferdeprüfungen ? Der/die hat doch da wohl garnix mehr zu suchen. Auch wenn seine/ihre selbst gezogenen Jungpferde mit einem eigenen Zuchtstuten-Pedigree bis ach was weis ich wievielen Generationen .....

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Sporthorses, die Bemerkung ist unfair.
    Gerade in Reitpferdeprüfungen hast Du inzwischen bis zu 80% Profis, die mehrere Pferde starten, ergo die Reihenfolge verändern, damit sie in jeder Abteilung starten können.

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  • sporthorses100
    antwortet
    Tja Jule89, da solltest du mal dein eigenes Zeitmanagement überdenken. Es gibt in jeder Prüfung einen bestimmten Anfangsbuchstaben, mit dem die Startfolge festgelegt ist, so dass man mit einem simplen Dreisatz innerhalb weniger Sekunden auch ohne Meldestelle seine ungefähre Startzeit ermitteln kann.

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  • Jule89
    antwortet
    fehlende Abreitemöglichkeit hatte ich auch schon bei ner Reitpferdeprüfung. Das lag aber damals an der grottoiden Organisation des ganzen Turniers. Früh um 7 erste Prüfung war meine RPF. Bis kurz vor 7 gab es keine Meldestelle, keine Starterliste, keiner wusste wann er reiten musste, wir wussten nicht mal, was für ne Aufgabe geritten wird, ob zu 4. oder zu 2. oder was auch immer. Ich hatte dann das Pech, in der ersten Gruppe zu sein. Bin 2 Runden Schritt aufm Abreiteplatz geritten und dann musste ich schon rein. Suboptimal, aber aufregen bringt an der Stelle auch nichts. Den anderen Startern gings doch genauso.... Geärgert hab ich mich dann aber über den einen Richter, der danach fragte, was ich mit einem soooo grünen Pferd hier wolle, das wäre ja "schon" 4, da könne man mehr erwarten. Tja, ja ich hatte mir auch mehr erwartet, aber mein Pferd war 1. noch gar nicht warm und 2. ein bisschen überrumpelt von der Situation. Das verbucht man dann unter Erfahrungen und hakts ab!

    SLP letztes Jahr in einer Reithalle bei gefühlt 60° drinnen und ner Luftfeuchte wie im Tropenwald. Dann noch ewige Warterei, da waren die Stuten nachmittags zur Reitprüfung völlig platt.
    Zuletzt geändert von Jule89; 25.07.2013, 07:23.

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  • angie
    antwortet
    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich weglachen !

    1. Nein, ich gehöre nicht zu den Nörglern, die ständig auf den Richtern "rumhacken"!
    Aber wenn ein Seriensieger in Reitpferdeprüfungen - gegen gekörte Hengste (!) - und Gebäudenoten immer zwischen 7 und 8,5 auf einem Landeschampionat auf einmal nur eine 6 erhält, wird man sich doch wohl mal wundern können, oder?
    Vor allem, wenn ausgerechnet dieser Hengst ein Jahr später für das Titelbild des Kataloges der Eliteauktion ausgewählt wird!
    Auf wundersame Weise schien er gebäudetechnisch offensichtlich mutiert zu sein, weil es beim Landeschampionat auf einmal eine 8 dafür gab und (nicht nur) damit die Finalteilnahme...

    2. Vorbereitungs- und Prüfungsplätze:
    Es wäre schön, wenn für eine SLP (Feldprüfung) die gleichen Anforderungen wie für Reitpferdeprüfungen auf Turnieren gelten würden!
    Leider "verschwenden" offensichtlich weder die Zuchtverbände noch die meisten Veranstalter einen Gedanken daran nach dem Motto "friss Vogel oder stirb"...
    Jedes normale Turnier hätte ich bei den diesjährigen Witterungsverhältnissen im Mai gecancelt, aber eine SLP? Bis dahin hatte ich auch noch gehofft, dass die Richter ein wenig Fingerspitzengefühl haben - wie bereits beschrieben keine Abreitemöglichkeit und ich konnte es mir eben nicht aussuchen! - nix da ...
    Wenn dann nur vierjährige Stuten durch willkürliche Änderung der Startreihenfolge dabei sind, ist man unter diesen Voraussetzungen mit einer Dreijährigen natürlich der Looser - aber mit Nobodys kann man das ja machen...

    Muss man sich da wirklich wundern, dass Zweifel an Richterbeurteilungen entstehen?

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  • Pani
    antwortet
    Eine meiner Stuten wurde bei ihrer Stutbucheintragung nicht gut bewertet und kam auch nicht weiter...
    ...heute ist genau dieses Pferd die Landessiegerstute in München geworden.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von sporthorses100 Beitrag anzeigen
    Oh je die Richter sind´s mal wieder schuld. Bringt eure Pferde max. 4-mal bei unterschiedlichen Richtergruppen in Basis- und Aufbauprüfungen im beurteilenden Richtverfahren an den Start und die Grundtendenz wird zu 100 % richtig sein. Fast alle Reiter, Züchter und Pferdebesitzer beschweren sich über Unterbewertung, keiner aber über Überbewertung.
    Zitat von Super Pony Beitrag anzeigen
    Nicht immer auf uns (Richter) schimpfen sondern lieber selbstkritisch das eigene Pferd ansehen
    Endlich!

    Wenn man richtig qualitätsvolle und richtig gute Pferde vorstellt bist du immer vorne mit dabei!!! Egal in welcher Prüfung! Egal vor welchem Richergremium! Egal in welchem Zuchtverband!

    Denn an richtig guter Qualität kann KEINER vorbei!

    Genau! Die Grundtendenz ist immer richtig. Aber diejenigen es dann immer noch nicht wahrhaben wollen, das sind dann die Nörgler, die Unzufriedenen, die ewig Benachteiligten und im falschen System lebenden!
    Zuletzt geändert von werther; 24.07.2013, 22:59.

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  • Super Pony
    antwortet
    Bei einer 6.5 im Gebäude müssen keine groben Verstellungen vorliegen dann gibt's was unter 5

    Nicht immer auf uns ( Richter ) schimpfen sondern lieber selbstkritisch das eigene Pferd ansehen

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  • sporthorses100
    antwortet
    Oh je die Richter sind´s mal wieder schuld. Bringt eure Pferde max. 4-mal bei unterschiedlichen Richtergruppen in Basis- und Aufbauprüfungen im beurteilenden Richtverfahren an den Start und die Grundtendenz wird zu 100 % richtig sein. Fast alle Reiter, Züchter und Pferdebesitzer beschweren sich über Unterbewertung, keiner aber über Überbewertung.

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