Zitat von Fife
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Hier ein allerletzter Erklärungsversuch und Kommentar meinerseits:
Ich weiss nicht wie ihr immer auf die ominöse Zahl 5 kommt? Die Zuchtwerte werden ab der ERSTEN Eigenleistung oder der ERSTEN Nachkommenleistung berechnet. Je mehr Einzelleistungen vorhanden sind, desto genauer und sicherer wird die Aussage. Ab welcher Grenze die ZW veröffentlicht werden steht auf einem anderen Blatt. Aber der interessierte Züchter kann ja beim Zuchtverband seines Vertrauens nachfragen.
Bleiben wir beim Beispiel ABP der Klasse L. Bundesweit haben wir ~1.200 Starts in GPF-L und ~64.000 Starts in SPF-L. Die Einzelleistung eines Pferdes in einer SPF-L kann nun der Gesamtmasse von ~64.000 Starts gegenübergestellt werden. Aufgrund der vernünftig grossen Stichprobe (~64.000) kann nun die Einzelleistung verglichen und bewertet werden. Gauss'sche Verteilung, Mittelwert, Standardabweichung, ...! Ist die gezeigte Leistung nun Mittelmass, überdurchschnittlich, weit überdurchschnittlich, unterdurchschnittlich oder weit unterdurchschnittlich! Ja, und es gibt noch weitere Stufen jenseits von weit überdurchschnittlich und ganz grottenschlecht.
In der Vielseitigkeit - also in unserem Beispiel in GPF-L - fehlt es einfach an der Gesamtmasse an Starts (~1.200). Mathematisch, statistisch gesehen ist die Stichprobe ist einfach zu klein um einen wissenschaftlich vernünftigen Vergleich und Bewertung machen zu können. Es ist kein Problem der Technik. Es ist ein Mengenproblem der VS Reiterei als Rand-Sportart.
Ich schlage vor wir treffen uns erstmals in 5 und dann wieder in 10 Jahren hier im Forum. Mein Terminvorschlag Dienstag 31.07.2018! Und dann schauen wir mal was jeder so zwischenzeitlich an Erfolgen vorzuweisen hat!




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