GOT - Neue Gebührenordnung für Tierärzte - Erfahrungen

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  • Johnny's
    • 02.06.2014
    • 144

    ANFAHRT netto 3,50 €/km also ANFAHRT brutto 4,17 €/km inkl. 19% USt.

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    • Calippo
      Calippo kommentierte
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      Jede Menge Umfragen und ich denke, in jeder werden Pferdehalter und Tierärzte ihre eigene Sache verteidigen. Interessant ist aber, dass in der Masterarbeit ca. 40% der Pferdehalter sich kein neues Pferd mehr anschaffen wollen. Diese Zahl ist schon bedenklich!

    • Ramzes
      Ramzes kommentierte
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      Notfälle werden logo auch eingeschoben in ganz normale Tour . Da wird dann entweder Bescheid gesagt , dass es später wird , ... bzw. auch mal Termin verschoben .
      Die transportfähigen Notfälle Klinik oder ..."Liegendtransport" ...TBA .
      Für Notfälle an sich hat man schliesslich Verständnis !.

    • schnuff
      schnuff kommentierte
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      Schon cool, Ramzes, wie du den Ablauf ( natürlich, digital) der Praxisabläufe planst.
      ... nein, SO geht das meistens nicht!
  • Nickelo
    • 16.07.2024
    • 70

    Interessante Einblicke in die Erfahrungen eines Tierarztes gibt die Blog-Seite des langjährigen Kleintierpraxisinhabers Ralph Rückert. Er stellt am 19.12.25 eindeutig fest, dass die GOT- Auswertung sicher nicht dazu führen wird, dass die Behandlungspreise sinken werden.
    Stellvertretend für viele andere seiner lesenswerten Beiträge habe ich allerdings eine etwas ältere, sehr direkt formulierte Seite verlinkt.
    Neue GOT - Teil 2: Die Hetzkampagnen der Reiterlichen Vereinigung FN - eine Polemik - In meinem Tiermedizin-Blog finden Sie Beiträge mit ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen der Tiermedizin.

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    • hufschlag
      • 30.07.2012
      • 4174

      Mr fakenews
      Von wegen, nichts wird billiger
      Lassen wir Butter als irrelevant weg.
      Er erinnert sich aber hoffentlich schon noch, dass Kraftstoff weit über 2 Euro war und gerade wieder mindestens 30 Prozent billiger ist
      Immerhin bei einer fahrpraxis kein kleiner Posten

      Verstehe gar nicht, warum man sowas hier einstellt.
      Kann man ja ohne großen Aufwand in Teilen als schlicht unwahr identifizieren

      Kommentar


      • Nickelo
        Nickelo kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hm, interessanter Ansatz. Die Löhne und Gehälter der Zukunft könnten sich demnach bilden aus einem fixen Sockelbetrag - bspw. 2/3 - und einem variablen Anteil, je nach den tatsächlichen Ausgaben für den sog. „Warenkorb“.
        Blöd nur, dass erstens die Lebenshaltungskosten insgesamt gesehen immer nur steigen, und zweitens keiner einmal erreichte Lohnhöhen je wieder ohne größten Protest aufgibt. Man stelle sich einmal das Gespräch mit den Angestellten vor. („Ihr Weg ins Büro ist wegen der besseren Pendlerpauschale nun viel billiger, deshalb kürze ich Ihren Lohn, …“)
        Auch andere Branchen kennen keineswegs ein Billiger. Oder glaubt jemand ernsthaft, ein Restaurantbesuch wird nun für den Gast preiswerter, nur weil der Steuersatz sinkt?
        Natürlich ist es so, dass man nicht mit allen Positionen des TA konform geht, aber ich finde die Seiten trotzdem lesenswert. Seine eindeutige Stellung zur neuen GOT zeigt einem die Sichtweise außerhalb der eigenen Bubble der Tierhalter, die die Preissteigerungen als unzumutbar und unvernünftig empfindet. Jeder sollte die Argumentationsweise der jeweils anderen Seite kennen. Darüber hinaus hat mich berührt, was er über den Umgang mit alten Tieren und auch über das eigene Altern erzählt.
        Insgesamt ist es natürlich so, dass niemand gezwungen ist, die Blogs anderer zu lesen …
    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 70

      Hier die Möglichkeit sich zur GOT zu äußern
      Seit der Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sind die Tierarztkosten deutlich gestiegen. Parallel dazu berichten viele Pferdehalter von massiven Beitragserhöhungen bei Pferdeversicherungen. Mit dieser Umfrage möchten wir Deine Erfahrungen sammeln und sichtbar machen. Die Umfrage ist anonym. Einzelne Aussagen können anonymisiert im nächsten Heft der Fair zum Pferd | Dressur-Studien veröffentlicht werden.

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      • MissCatania
        MissCatania kommentierte
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        Bezieht sich leider auf ein Pferd von den Fragen her. Daher für jemanden mit mehreren Pferden schwierig zu beantworten und wenn ich mir irgendeins/das teuerste/billigste herrauspicke ja auch irgendwie wenig repräsentativ... Schade.

      • Nickelo
        Nickelo kommentierte
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        Man kann den Fragebogen doch bei Interesse mehrfach hintereinander ausfüllen. Für jedes Pferd eben einmal.

      • Rigoletto
        Rigoletto kommentierte
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        Hab es gleich mal für beide Pferde ausgefüllt und bin sehr deutlich geworden, auch wenn ich nicht glaube dass es was bringt- ich fühl mich jetzt besser und hab was gemacht. Yes!!
    • Rigoletto
      • 03.08.2014
      • 415

      Ich hab mich neulich im Stall mit einer unterhalten über OP- Versicherungen, welche sie hat und was die kostet... Da sagte sie, dass es mittlerweile Standard sei, dass auf das Einreichen einer größeren Rechnung bei der Versicherung die Kündigung von Seiten der Versicherung folgt. Ich weiß, dass ich das auch schon mal irgendwo gelesen habe. Ich weiß aber nicht mehr wo, vielleicht hier im Forum, vielleicht irgendwo anders...

      Wie sind euere Erfahrungen?

      Hab meinen Großen übrigens bei der Ülzener abgemeldet, als die plötzlich >80 Euro pro Monat kosten sollte und den Kleinen hab ich für 50 Euro/Monat bei der Barmenia angemeldet.

      Ich glaube eigentlich nicht, dass die TA-Kosten für uns wieder sinken werden. Evaluation hin oder her, ich bin nicht optimistisch

      Kommentar


      • Jingle
        Jingle kommentierte
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        Ich bin seit rd. 15 Jahren bei der Uelzener und habe darüber mein altes Pony 1x am Gleichbein operieren lassen und eine größere Zahnextraktion. Mein aktuelles Reitpferd hat sich bereits 2 aufwendige Zahnextraktionen mit CT und aufwändigen Spülungen im Nachgang gegönnt (mittlerer 4 stelliger Bereich). Eine Kündigung habe ich nicht erhalten. Mein Jährling ist nicht mehr bei der Uelzener OP-versichert (knapp 1.000 € im Jahr war der aufgerufene Tarif)
    • hufschlag
      • 30.07.2012
      • 4174

      Was ich so mitbekomme, ist das sehr unterschiedlich.
      Ich war mit einer im Stall, die hat ihr Pferd 3 mal Kolik operieren lassen innerhalb von 2 jahren und wurde nicht gekündigt
      andere bekommen die Kündigung schon nach der 1. OP ( was ich nicht wirklich verstehe, sehr wenige machen eine zweite oder sogar 3. OP)

      Ich würde nicht Kolik operieren und habe auch keine Versicherung

      Kommentar

      • juno
        • 26.06.2011
        • 717

        Ich habe kürzlich knapp 500 Euro für die Operation eines Meerschweinchens bezahlt. Meinem Kastrat wurde ein Atherom (Grützbeutel, verstopfte entartete Talgdrüse) entfernt. Darf man auch keinem erzählen ? aber dem Schweinemann geht es jetzt viel besser!
        Angehängte Dateien

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        • Rigoletto
          Rigoletto kommentierte
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          Ach denk dir nix. Als ich vor einiger Zeit mit meiner Katze beim TA war, da kamen Leute mit einer Gans. Ich weiß nicht wa sie hatte, aber es hat 300 Euro gekostet. Ja mei...

        • juno
          juno kommentierte
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          ich saß mal im Wartezimmer, da kamen Leute mit einer Stockente rein, die sie privat in ihrem Garten hielten; die Ente hatte Arthrose und bekam Goldfaden-Implantate ins Hüftgelenk (oder so, weiß nicht mehr genau). Die konnte danach wieder besser watscheln. Ich weiß aber nicht mehr, was die bezahlt haben.
          Ne Bekannte von mr ist Kleintierpraktikerin, die hat mal erzählt, es kam eine lokale "Clan-Größe" mit seinem Staffordshire in die Praxis, der hat das Gebiss des Hundes "vergolden" lassen und dem Hund solche "Grillz" (so ein Rapper-BlinBling-Zeug) an die Zähne drantackern lassen, das hat 45.000 Euro gekostet!

        • Rigoletto
          Rigoletto kommentierte
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          Das ist krass. Find ich auch blöd von dem TA, dass der sich für so nen Sch*** hergibt
      • schnuff
        • 09.08.2010
        • 4296

        Wenn ich das gerade lese, bekomme ich spontan eine Stehfrisur, soll heißen, mir stehn die Haare zu Berge

        Kommentar

        • Nickelo
          • 16.07.2024
          • 70

          In dem Artikel „Wenn der Tierarzt zum Luxus wird“ von Equipages fallen interessante Zahlen.
          Jens Thormälen, Züchter, Reiter und Vorstandsmitglied der „Vereinigung deutscher Tierhalter“ hat viele Zahlen zusammengetragen, zunächst im eigenen Reitverein, später dann in größerem Umfang, und mit den neuen Gebührensätzen abgeglichen.
          Sein Ergebnis: „Lahmheitsuntersuchungen sind ungefähr 74 Prozent teurer geworden, Lungenuntersuchungen knapp 50 Prozent, Kolik tatsächlich ungefähr 100 Prozent, nur Röntgen ist ein bisschen günstiger geworden“. Das Wort „versicherungsoptimierte Abrechnung“, das unter Veterinären kursiert, bringt ihn auf die Palme. Er habe sich in die Materie hineingearbeitet. „Eine Kolik-Operation, die vorher vielleicht mit 7.000, 8.000 Euro berechnet wurde – dass die jetzt mal zwischen 15.000 und 20.000 Euro kostet“, stelle viele vor die Frage, wie diese Kosten zu stemmen sind.
          Auch deshalb hat er bei der Tierkörperbeseitigung in NRW nach den jährlichen Zahlen gefragt. „Wenn ich nach alter GOT round about 7.000 Abholungen hatte durch die Tierkörperbeseitigung, ist diese Zahl ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Im letzten Jahr waren es, glaube ich, 11.000 Abholungen. Wir reden dann von Tausenden Abholungen mehr im Vergleich zum vorigen Jahr.“ Was er nicht direkt ausspricht, aber meint: Angesichts der Angst vor den Kosten entscheiden sich Pferdehalter womöglich gegen eine OP und dafür, das Tier sterben zu lassen.

          Der Artikel zitiert aber auch einen bekannten Tierarzt (Kreling), der weiter steigende TA-Preise nicht für ausgeschlossen, sondern eher für wahrscheinlich hält, v.a. wegen des höheren Personalaufwandes.

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