Pferdesteuer - es wird immer enger....

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  • Ramzes
    antwortet
    Bad Hersfeld/Heringen. Die Stadt Bad Hersfeld wird beim Hessischen Staatsgerichtshof eine kommunale Grundrechtsklage wegen Verletzung des Konnexitätsprinzips erheben. Das hat die Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen der SPD, Grüne, FWG-Fraktion sowie der Fraktionsgemeinschaft beschlossen.


    Tja , dann müssen die Pferdebetriebe eben klagen nach dem Verursacher-Prinzip .

    s. Artikel Klage gegen Land Hessen wegen Kostenerstattung doppische
    Haushaltsführung .

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  • IceCream
    antwortet
    Zitat von SANTANA1980 Beitrag anzeigen
    @ Ramzes, danke!!!

    Das kann wohl nur jemand nachempfinden, der auch ein Unternehmen führt...
    Ich kann das auch nachvollziehen und es tut mir für die Unternehmer unendlich Leid. Aber wenn der Besitzer nicht zufällig zu meinem besten Freundeskreis gehört, würde ich dennoch wechseln. Und das nicht wegen der blöden 200 Euro, sondern weil ich alle anderen Gemeinden von der Idee abbringen möchte. Da setze ich das große Ganze über das Wohl des einzelnen Betreibers. Die Verantwortung trägt die Politik/der Wähler. Ansonsten hast du bald deutschlandweit eine flächendeckende Pferdesteuer....

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  • Ramzes
    antwortet
    [QUOTE=Ramzes;1142348]Fife , kleiner Komiker ?!
    Stell Dir vor , Du bist der Betrieb . Meist sind es ja Betriebe , die aus div. Gründen
    ( Nachfrage , Stadtrandlage , Ausreitmöglichkeit etc.) auf Jahrzehnte ihren
    ursprünglich ldw. Betrieb auf Pferdehaltung spezialisiert haben .
    Dazu gehören je nach Klientel auch div. Investitionen bis hin zur Halle ,
    Reitplatz , Umgestaltung Stalltrakt etc.
    Und das kostet Geld und das gibt Dir im besten Fall Deine Hausbank ,
    da wenn Eigentum risikolos zu besichern .
    Keine Einnahmen - keine Tilgung/Zinsen - Hof weg !!!
    Umnutzung in was bitte schön ?
    Standortwechsel heißt Verkauf , wer kauft denn dann in einem Bereich
    wo es keine Nachfrage mehr gibt .
    Klar gehen Reiterhöfe auch " krachen " , aber meist schleichend ,
    wo man noch hätte den einen oder anderen Hebel umlegen können
    .
    Aber nicht so ,[B] von einem Tag zum anderen ![/QUOTE[/B]]

    Sagte ich doch !!! So schnell kannste gar nicht gucken .
    Zuletzt geändert von Ramzes; 15.12.2012, 08:54.

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  • Fife
    antwortet
    Nur wirst bei fehlender Auslastung sehr schnell, und nicht schleichend in den Ruin fahren. Die Auslastung wird sinken ! DAS ist Fakt. Deine Fixkosten bleiben !
    Wie lange kannst als Betrieb so was aushalten ?



    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Fife , kleiner Komiker ?!
    Stell Dir vor , Du bist der Betrieb . Meist sind es ja Betriebe , die aus div. Gründen
    ( Nachfrage , Stadtrandlage , Ausreitmöglichkeit etc.) auf Jahrzehnte ihren
    ursprünglich ldw. Betrieb auf Pferdehaltung spezialisiert haben .
    Dazu gehören je nach Klientel auch div. Investitionen bis hin zur Halle ,
    Reitplatz , Umgestaltung Stalltrakt etc.
    Und das kostet Geld und das gibt Dir im besten Fall Deine Hausbank ,
    da wenn Eigentum risikolos zu besichern .
    Keine Einnahmen - keine Tilgung/Zinsen - Hof weg !!!
    Umnutzung in was bitte schön ?
    Standortwechsel heißt Verkauf , wer kauft denn dann in einem Bereich
    wo es keine Nachfrage mehr gibt .
    Klar gehen Reiterhöfe auch " krachen " , aber meist schleichend ,
    wo man noch hätte den einen oder anderen Hebel umlegen können .
    Aber nicht so , von einem Tag zum anderen !

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  • Ramzes
    antwortet
    So isses .

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @ Ramzes, danke!!!

    Das kann wohl nur jemand nachempfinden, der auch ein Unternehmen führt...

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Fife Beitrag anzeigen
    auch wenn da einer seinen Stallbetreiber NICHT im Stich lassen will. Es kommt auf jeden Fall dazu daß die Ställe im versteuerten Bereich weniger Auslastung haben werden. Das geht schleichend weil es immer eine gewisse Fluktation in Ställen gibt.
    = bei jeder Neubelegung stehen die Ställe in direktem Preisvergleich !

    Und als Stallbetreiber würde ich da schnell wachwerden, wenn unter diesen Rahmenbedingungen die erste Box leer bleibt. => Umnutzung oder Standortwechsel !
    Fife , kleiner Komiker ?!
    Stell Dir vor , Du bist der Betrieb . Meist sind es ja Betriebe , die aus div. Gründen
    ( Nachfrage , Stadtrandlage , Ausreitmöglichkeit etc.) auf Jahrzehnte ihren
    ursprünglich ldw. Betrieb auf Pferdehaltung spezialisiert haben .
    Dazu gehören je nach Klientel auch div. Investitionen bis hin zur Halle ,
    Reitplatz , Umgestaltung Stalltrakt etc.
    Und das kostet Geld und das gibt Dir im besten Fall Deine Hausbank ,
    da wenn Eigentum risikolos zu besichern .
    Keine Einnahmen - keine Tilgung/Zinsen - Hof weg !!!
    Umnutzung in was bitte schön ?
    Standortwechsel heißt Verkauf , wer kauft denn dann in einem Bereich
    wo es keine Nachfrage mehr gibt .
    Klar gehen Reiterhöfe auch " krachen " , aber meist schleichend ,
    wo man noch hätte den einen oder anderen Hebel umlegen können .
    Aber nicht so , von einem Tag zum anderen !
    Zuletzt geändert von Ramzes; 15.12.2012, 08:43.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    tsss, Umnutzung oder Standortwechsel...wie stellst du dir das so einfach vor?
    Da stehen Existenzen auf dem Spiel!!!

    Nee, also, demonstrieren usw. ist eine gute Sache,....aber mutwillig einzelne Existenzen ruinieren, nur um meinen Unmut über die Pferdesteuer zu demonstieren...das geht mir entschideden zu weit!!!!

    Meine Meinung!!!

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  • Syrah
    antwortet
    So leid es mir für die betroffenen Stallbetreiber tut, aber je eher sämtliche Pferde, die nicht als 'gewerblich' laufen, aus dem Gemeindekreis entfernt werden, desto eher ist der Spuk beendet. Für mich ist das, neben den rechtlichen Mitteln, der beste Weg, schnell klar zu machen, was für ein Quatsch das ist.

    Warum insbesondere die hessischen Reiter nicht stärker vor Ort vertreten waren, ist mir schleierhaft. Hier in meinem Umfeld sind sich die Leute des Problems auch nicht wirklich bewußt aber ich hätte schon gedacht, dass die Leute vor Ort schon merken, was passiert.

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  • Fife
    antwortet
    auch wenn da einer seinen Stallbetreiber NICHT im Stich lassen will. Es kommt auf jeden Fall dazu daß die Ställe im versteuerten Bereich weniger Auslastung haben werden. Das geht schleichend weil es immer eine gewisse Fluktation in Ställen gibt.
    = bei jeder Neubelegung stehen die Ställe in direktem Preisvergleich !

    Und als Stallbetreiber würde ich da schnell wachwerden, wenn unter diesen Rahmenbedingungen die erste Box leer bleibt. => Umnutzung oder Standortwechsel !


    Zitat von SANTANA1980 Beitrag anzeigen
    Also, so bescheuert das mit der Pferdesteuer auch ist, noch schlimmer finde ich, wenn man Betriebe in den Ruin treibt, indem alle Pferdebesitzer anfangen, ihre Pferde auf umliegende Gemeinden zu verteilen.....
    Ich würde mir auch ein bisschen mehr Solidarität mit den Stallbetreibern wünschen!
    Und ICH würde mein Pferd wegen 200€/Jahr nicht ausstallen und damit den Ruin des Stallbetreibers in Kauf nehmen...
    Aber, vielleicht habe ich als Unternehmen da eine andere Denkweise....

    Sorry, mußte ich jetzt mal loswerden!

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  • IceCream
    antwortet
    Zitat von SANTANA1980 Beitrag anzeigen
    Also, so bescheuert das mit der Pferdesteuer auch ist, noch schlimmer finde ich, wenn man Betriebe in den Ruin treibt, indem alle Pferdebesitzer anfangen, ihre Pferde auf umliegende Gemeinden zu verteilen.....
    Ich würde mir auch ein bisschen mehr Solidarität mit den Stallbetreibern wünschen!
    Und ICH würde mein Pferd wegen 200€/Jahr nicht ausstallen und damit den Ruin des Stallbetreibers in Kauf nehmen...
    Aber, vielleicht habe ich als Unternehmen da eine andere Denkweise....

    Sorry, mußte ich jetzt mal loswerden!
    Im Prinzip hast du Recht. Aber wenn es wirklich darum geht, die Pferdesteuer wieder 'abzuschaffen' ist das Ausspielen der einzelnen Gemeinden gegeneinander, wohl die letzte Möglichkeit. Erkennen die Gemeinden, dass die Pferdesteuer keine Gewinne erzielt, dürfen die davon ablassen. Dass das auf Kosten Einzelner passiert, ist natürlich traurig.

    Dennoch: Auch wenn 200 Euro/Jahr nicht die Welt sind. Ich würde aus Prinzip mein Pferd umstellen. Ich finde den Ansatz dieser Steuer so extrem widerlich....

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von IceCream Beitrag anzeigen
    Ich hoffe die Pferde werden am Ende alle umgestellt und die Stadt bleibt auf Verwaltungskosten sitzen. Das wäre nun das beste um die Steuer im Gesamten ad absurdum zu führen. Derzeit sollte man sich freuen, wenn man an der Grenze zu unseren Nachbarstaaten wohnt. Flexibilität ist ein feines Gut.
    Ich finde dabei weniger den zu errichtenden Betrag schlimm, als viel mehr die Tatsache der Willkür dieser Steuer gekoppelt mit Populismus.
    unbestritten muß eine Reaktion erfolgen. Aber dann mit Trommeln und Trompeten. Damit die Bevölkerung es auch mitkriegt.
    - zieht ein Pferd in den Nachbarkreis/Gemeinde um, sollt das nicht still und leise vonstatten gehen. Immer mal die Presse mit dazu nehmen.
    - Fallen Theapiestunden aus => Presse
    - leere Ställe => Presse
    - Reitsportladen mach weniger Umsatz >=> Presse

    nach dem ersten Geschäftsjahr der Gemeinde ein Einnahme/Ausgebenrechnung verlangen !! + Presse
    Die Zahlen anschauen und aufdecken wenn die schöngeschrieben sind !! => zur Presse wenn die nen Mist rechnen
    Nich nur die direkten Zahlen vergleichen. Auch die Auswirkungen auf Fremdenverkehr, Gewerbesteuer usw.

    Für saubere Daten muß aber auch der IST-Bestand dokumentiert sein. Also mal mindestens die Anzahl der Pferde muß nach einer gewissen Zeit vergleichbar sein !!
    Zuletzt geändert von Fife; 15.12.2012, 08:01.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Also, so bescheuert das mit der Pferdesteuer auch ist, noch schlimmer finde ich, wenn man Betriebe in den Ruin treibt, indem alle Pferdebesitzer anfangen, ihre Pferde auf umliegende Gemeinden zu verteilen.....
    Ich würde mir auch ein bisschen mehr Solidarität mit den Stallbetreibern wünschen!
    Und ICH würde mein Pferd wegen 200€/Jahr nicht ausstallen und damit den Ruin des Stallbetreibers in Kauf nehmen...
    Aber, vielleicht habe ich als Unternehmen da eine andere Denkweise....

    Sorry, mußte ich jetzt mal loswerden!

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  • Elke
    antwortet
    Da haste recht.

    Aber es muss auch Ställe geben, die noch Platz haben und gerade im Winter Pferde aufnehmen können.
    Man kann sie auch fleißig Monat um Monat weiterverkaufen...

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  • IceCream
    antwortet
    Zitat von Elke Beitrag anzeigen
    http://www.hna.de/nachrichten/werra-...t-2666079.html

    Was hat der Hix bloß für Beziehungen, dass immer pro Hix geschrieben wird...
    weiß er freier Journalist war und auch für die HNA geschrieben hat??
    Ich hoffe die Pferde werden am Ende alle umgestellt und die Stadt bleibt auf Verwaltungskosten sitzen. Das wäre nun das beste um die Steuer im Gesamten ad absurdum zu führen. Derzeit sollte man sich freuen, wenn man an der Grenze zu unseren Nachbarstaaten wohnt. Flexibilität ist ein feines Gut.
    Ich finde dabei weniger den zu errichtenden Betrag schlimm, als viel mehr die Tatsache der Willkür dieser Steuer gekoppelt mit Populismus.

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  • Elke
    antwortet
    ich mag dem so gern in die Suppe spucken....

    man muss den Bürgern doch die Augen öffnen können.....verflixt!

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Warts mal ab, wer bald mit einem Landtagsmandat belohnt wird... So profiliert man sich für die Politschranzenkarriere...

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  • Elke
    antwortet
    Bad Sooden-Allendorf. Die bundesweit erste Pferdesteuer ist beschlossen. Am Freitagabend hat die Stadtverordnetenversammlung die Abgabe mit Mehrheit beschlossen. 16 Parlamentarier stimmten dafür, zehn dagegen, fünf enthielten sich.


    Was hat der Hix bloß für Beziehungen, dass immer pro Hix geschrieben wird...
    weiß er freier Journalist war und auch für die HNA geschrieben hat??

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  • Elke
    antwortet
    FF, nix gegen Thüringen, aber noch sind etliche angrenzende Gemeinden ohne dies Diskussion.
    Da auch in unserer Kommune gestern Abend getagt wurde, hoffe ich trotzdem, dass die den Quatsch nicht einführen...sie können nurn dran verdienen, wenn die BSA'ler ihre Pferde zu uns stellen.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Daran dachte ich jetzt weniger, sondern an somanche unverständliche Reaktion der Bevölkerung. "Was wollen die denn hier", haben sich wohl einige mokiert. Wenn die Thüringer schlau sind, weit isses ja nicht, sorgen sie dafür, daß ihr Land frei bleibt von derartigen Nettigkeiten und nehmen das als kostenlose Wirtschaftsförderung.

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