Eigenleistung (Zucht)-Stuten

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  • Benjie
    antwortet
    also die ländlichen tuniere die ich in frankreich gesehen habe, waren ganz anders als bei uns. die haben dort sehr viele sprünge in den prüfungen, wenig gebogenen linen oder schwierige distanzen. der trick beim springen scheint dort zu sein, schnell auf gerader line zu reiten und das pferd nicht auseinanderfallen zu lassen. man kann die reiterrei und anforderungen an die pferde nur sehr bedingt miteinander vergleichen.

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  • monka
    antwortet
    wie wär's mit Jungpferdeprüfungen wie in Frankreich. Da ist jeder 1., der 0 und in der Zeit ist. Preisgeld wird geteilt, aufgelistet wird nach der Zeit.

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  • Benjie
    antwortet
    Den selben Parcour am selben Tag, oder eine Tag später NUR NACH ZEIT!!!.
    ich krieg ja immer das kalte grauen wenn ich dieses stangengejage in a&l springen sehe. das hat doch sehr oft mit reiten nicht viel zu tun und das jetzt mit jungen pferden, hälst du das wirklich für einen guten einfall?
    springpferdeprüfungen dienen einfach auch dem zweck jungpferde vertrauensvoll an den tuniersport zu gewöhnen, das wort aufbauprüfung verwendet man hier nicht zu unrecht. wenn ein sechsjähriger dann schon genug vertrauen hat kann man ja springprüfungen reiten.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Ganz einfach. Die Jungstute mehrmals in Jungpferdeprüfungen, Aufbauprüfungen, ... an verschiedenen Veranstaltungen und damit verschieden besetzten Richtergremien vorstellen. Möglichst grössere Veranstaltungen - da diese üblicherweise besser besetzt (Pferde, Reiter, Richter, ...). Bei jedem Start vorne mit dabei - dann ist wohl alles klar. Aber wenn jedesmal in der 2ten Hälfte des Starterfeldes oder noch weiter hinten rangiert??? Dann muss ich mir vielleicht schon Gedanken machen.
    !
    Da´nn sollte man aber mal ernsthaft darüber nachdenken ob die jetzigen Jungpferdeprüfungen ausreichen um eine reele Selektion zu erlauben. Das Zweifel ich mit breiter Brust an!!!.

    Beispiel Springpferdeprf.:

    Das rangieren anch Noten, das ausarbeiten der "Manier" und das vorgeben der Abstammung usw... ich finde das lächerlich.

    Alternativ (Beispiel):

    Auf einem Turnier Kategorie 5 und/oder 6j. Springpferde:
    • Prüfung anbieten nach dem jetzigen System, wo ein Zeitrahmen eingebaut ist mit der vergabe v. Noten
    • Den selben Parcour am selben Tag, oder eine Tag später NUR NACH ZEIT!!!.
    • am folgenden Tag eine Springpferdeprf. mit langen Wegen - also herausstellen der Galoppade, zu reiten, Linien usw. usw..
    Was man alles machen kann, wenn man will um entsprechend zu selektieren - um auch die entsprechende QUALITÄT gezielt herauszustellen, das wäre mal ein FORTSCHRITT in diesem Gemüseeintopf!!!.

    Man gewinnt momentan keinen VORTEIL gegenüber den angrenzenden Ländern...

    Fortschritt ist für mich, etwas zu erarbeiten - eine Qualität zur Verfügung zu stellen die so durch gezielte Züchtung und ARBEIT nicht vorhanden ist.

    Dies gibt es so nicht - und nach "Platzierungen/Siegen" in den bisher angebotenen Springpferdeprf. zu selektieren muss man sich ernsthaft überlegen ob man nicht aufs falsche Pferd setzt!!!.

    Für mich ist das bisher Rückschritt - vor einigen Jahren sicherlich Richtig - heute so nicht mehr!!!
    Zuletzt geändert von Gast; 02.07.2013, 18:51.

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Ich werte solche Dinge nicht aus, aber ich bin erstaunt über dieses Ergebnis. Das Ergebnis bedeutet letztlich, dass mindestens 60 Prozent aller Fohlen aus Müttern kommen, die "Nichts" vorweisen können. Entsprechend sinkt die Qualität des Durchschnitts der angebotenen Pferde.

    Wie kann man solche Fohlen oder Pferde vermarkten? (Es fällt schon schwer mit Fohlen aus Müttern, die ordentliche Ergebnisse der NK nachweisen können) Wo bleiben diese Pferde? Wenn die Stute im Züchterstall schon nicht ausgebildet und vorgestellt wurde, werden es die NK wohl auch nicht.

    Ich habe dieses Jahr auch keine Stute gedeckt, da ich nicht sammeln will und keine Lust habe ordentliche Fohlen und Pferde zum Schleuderpreis zu verkaufen. Ich habe mich da der Illusion hingegeben, dass jetzt vermehrt die Stuten aus der Zucht genommen werden, welche keine eigenen Leistungen oder Nachkommenleistungen vorweisen können. War das ein Trugschluss? Wird der Pferdemarkt tatsächlich der "the market of lemons"?
    ja die Hoffnung hatte ich auch. Die Guten bleiben, die weniger guten bleiben leer.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von werther Beitrag anzeigen

    Aktuell verfügen nur noch ~40% der Zuchtstuten über Eigenleistung (SLP, ABP oder TSP) ODER über Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP).
    Ich werte solche Dinge nicht aus, aber ich bin erstaunt über dieses Ergebnis. Das Ergebnis bedeutet letztlich, dass mindestens 60 Prozent aller Fohlen aus Müttern kommen, die "Nichts" vorweisen können. Entsprechend sinkt die Qualität des Durchschnitts der angebotenen Pferde.

    Wie kann man solche Fohlen oder Pferde vermarkten? (Es fällt schon schwer mit Fohlen aus Müttern, die ordentliche Ergebnisse der NK nachweisen können) Wo bleiben diese Pferde? Wenn die Stute im Züchterstall schon nicht ausgebildet und vorgestellt wurde, werden es die NK wohl auch nicht.

    Ich habe dieses Jahr auch keine Stute gedeckt, da ich nicht sammeln will und keine Lust habe ordentliche Fohlen und Pferde zum Schleuderpreis zu verkaufen. Ich habe mich da der Illusion hingegeben, dass jetzt vermehrt die Stuten aus der Zucht genommen werden, welche keine eigenen Leistungen oder Nachkommenleistungen vorweisen können. War das ein Trugschluss? Wird der Pferdemarkt tatsächlich der "the market of lemons"?

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  • gina
    antwortet
    Zu viele Muggelzüchter, sag ich doch.


    meine rede

    @werther
    du brauchst dich bloss hier im forum umzuschaun
    .......stütchen hat den gelben schein eingereicht, welchen hengst nehme ich schnell......

    @fife

    das zieht sich wohl durch sämtl zuchtgebiete
    viele der sehr guten stuten werden leer gelassen um den markt wenigstens auf der eigenen scholle ein bisschen zu reglementieren.
    dafür fluten mindest im verhält 1:1 jedes jahr neue "muggelzüchter" den markt.
    und das so lange bis das angebot endgültig verwässert ist.

    die herausragenden linien, die jahr für jahr mit besseren nachkommen glänzen sind doch im überangebot der masse immer schwerer auszumachen.

    und es hilft keinem auch nur ein stück weit weiter, wenn anlässlich von fohlenschauen herzallerliebste fohlis mit wackelarxxx und putzigem gesichtsausdruck mit irgendwelchen prämien bedacht werden.
    genausowenig, wie stütchen die 3 jährig brav in der abteilung trotten ein sternchen für die slp bekommen


    wems richtig grausen will, der mag sich die einschlägigen anzeigen der div verkaufsplattformen zur gemüte führen.
    da gibts arme seelen zuhauf ........mit denen niemand was anfangen kann oder will - aber stütchen musste ja mal zum hengst gezogen werden.....

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Ich hatte die vergangenen Tage und Wochen die Gelegenheit verschiedene Fohlenschauen und Hauptbrenntermine (Baden-Württemberg, Hannover, Oldenburg) zu besuchen. Das Studium und die Auswertung der Kataloge (~750 Fohlen) ergab ein - in meinen Augen - erschreckendes Bild.

    Aktuell verfügen nur noch ~40% der Zuchtstuten über Eigenleistung (SLP, ABP oder TSP) ODER über Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP).

    Vor Jahren waren dies - im bundesweiten Durchschnitt - noch ~50% der Zuchtstuten. Wo soll das noch hinführen? Keine Selektion mehr?
    ich müßte nun mal die Statisiken suchen. Sinngemäß habe ich im Kopf, das der Anteil (bei Bawue und Traki) der Anteil der geprüften Stuten die letzten Jahre gestiegen ist.
    => wenn das für die beiden Zuchtbücher auch gilt, wäre der Schluß daraus, das gerade die geprüften Stuten NICHT(weniger) gedeckt wurden bzw dehren Fohlen nicht/weniger auf Schauen gezeigt wurden.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Zu viele Muggelzüchter, sag ich doch.
    Künstliche Besamung und Hochglanzkataloge haben nicht zur Verbesserung der Zuch beigetragen, sondern nur zur Verbreiterung.

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  • werther
    antwortet
    Ich hatte die vergangenen Tage und Wochen die Gelegenheit verschiedene Fohlenschauen und Hauptbrenntermine (Baden-Württemberg, Hannover, Oldenburg) zu besuchen. Das Studium und die Auswertung der Kataloge (~750 Fohlen) ergab ein - in meinen Augen - erschreckendes Bild.

    Aktuell verfügen nur noch ~40% der Zuchtstuten über Eigenleistung (SLP, ABP oder TSP) ODER über Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP).

    Vor Jahren waren dies - im bundesweiten Durchschnitt - noch ~50% der Zuchtstuten. Wo soll das noch hinführen? Keine Selektion mehr?
    Zuletzt geändert von werther; 30.06.2013, 22:23.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Es gibt viele sog. Fachleute, die eine Menge von sich geben, den lieben langen Tag. Nur weiss man nie vor welchem Hintergrund das gerade gefallte Urteil entstanden ist. In der Szene tummeln sich so unglaublich viele Schauspieler und Profilneurotiker.
    Auf wessen Urteil soll oder will ich mich da verlassen?
    Ganz einfach. Die Jungstute mehrmals in Jungpferdeprüfungen, Aufbauprüfungen, ... an verschiedenen Veranstaltungen und damit verschieden besetzten Richtergremien vorstellen. Möglichst grössere Veranstaltungen - da diese üblicherweise besser besetzt (Pferde, Reiter, Richter, ...). Bei jedem Start vorne mit dabei - dann ist wohl alles klar. Aber wenn jedesmal in der 2ten Hälfte des Starterfeldes oder noch weiter hinten rangiert??? Dann muss ich mir vielleicht schon Gedanken machen.

    Wie ist der reele Vergleich, die Relation, ... des eigenen Pferdes mit den Pferden der Spitzengruppe dieser Prüfungen? Wo stehe ich?

    Wenn mehrere Richtergremien unabhängig voneinander zu einem vergleichbaren Schluss (Ergebniss) kommen - dann wird wohl etwas dran sein!

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  • werther
    antwortet
    Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen
    Ein schöner Schnack über dier Wertigkeit der Zuchtstuten neben dem oben erwähntem (was ich vollkommen unterschreibe!) ist, wenn GP-Ausbilder sagen: "die ist zu schade für die Zucht!!" das hat auch was!
    Das geht doch runter wie Öl - oder? Gemäß dem Leitsatz "... nur das Beste in die Zucht ..." gehören solche Stuten - meiner Meinung nach - unbedingt in den Zuchteinsatz! Um aber einen parallelen Zucht- und Sporteinsatz zu ermöglichen kann man ggf. über ET nachdenken. Kenne mehrere Züchter die dies erfolgreich gemacht haben - bin aber persönlich kein Freund davon.

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  • silas
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    In der Szene tummeln sich so unglaublich viele Schauspieler und Profilneurotiker.
    Auf wessen Urteil soll oder will ich mich da verlassen ?

    ...auch unter den Zuchtrichtern....., leider.....auch da zählt manches Mal der Name / Geldbeutel des Züchters / Besitzers bei der Beurteilung eine Rolle....

    Das vergessen wir oft, wir haben es auf allen Ebenen auch mit Menschen zu tun - deshalb, ein gesundes, eigenes Beurteilungsvermögen ist wohl kaum zu unterschätzen - man kann es lernen.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Ich bin jetzt seit 40 Jahren dabei, zuerst als Reiter, dann als Züchter.
    Mein Mann noch länger. Er entstammt einer Familie von Viehhandlern und ritt Springen bis S.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ganz wenige Leute gibt, deren Urteil ich glauben kann.
    Es gibt viele sog. Fachleute, die eine Menge von sich geben, den lieben langen Tag.
    Nur weiss man nie vor welchem Hintergrund das gerade gefallte Urteil entstanden ist.

    Hat der oder die Interesse am Kauf und möchte darum kein reelles Urteil ansprechen ?
    Mochte sich der oder die bei uns einschmeicheln und gibt darum ein gutes Urteil ?
    Weitere Variante, der Beurteiler möchte einfach an meinen Geldbeutel.
    Oder hat der oder die schlicht keine Ahnung und ist ein Quasselidis Labasackis.


    In der Szene tummeln sich so unglaublich viele Schauspieler und Profilneurotiker.
    Auf wessen Urteil soll oder will ich mich da verlassen ?

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  • hannoveraner
    antwortet
    qwerther: wenn ich aber den Stamm kenne mit allen Vorzügen und Nachteilen und ich wiess dass grade ein spätreifes Exemplar vor mir steht, warum soll ich dann drei Jahre warten wenn mein Urteil fest steht?? Da lass ich doch 3jährog decken und nicht 5jährig, nur damit sie 5jährig gegen die 3jährigen in der SLP sehr gut vorbereitet antritt. Kenn Exemplare, die haben 4jährig bei ihren ersten Starts ungemein rebelliert, auch auf dem Hänger, un d zwei/drei Jahre später kennst Du die nicht wieder- Wo fängt es an, wo hört es auf?? Ich bin bestimmt nicht gegen den Sport, um Gottes willen, aber die Pferde können nix dafür, wer wie damit rumhantiert. Aber ich verlange auch von jedem "Züchter", dasss niemand besser über das Pferd Bescheid weiss als er selbst!!! Und da liegt die Latte hoch!!

    Ein schöner Schnack über dier Wertigkeit der Zuchttsuten neben dem oben erwähntem (was ich vollkommen unterschreibe!) ist, wenn GP-Ausbilder sagen: "die ist zu schade für die Zucht!!" das hat auch was!

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  • werther
    antwortet
    @gina
    ausschliesslich Dressur

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  • werther
    antwortet
    Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen
    ist das vielleicht etwas allgemein gesprochen?? Du machst grad den Aufruf, sein Pferde-/Zuchtwissen an der Garderobe abzugeben und allein seinen Ausbildern & Richtern zu vertrauen...
    @hannoveraner. Natürlich sage ich das nicht. Siehe meinen Betrag 238

    Natürlich habe mein eigenes Gefühl, meine eigene Beurteilung. Aber diese Meinung will ich während der täglichen Arbeit im Ausbildungsstall, auf SLP und ABP unter Turnierbedingungen bestätigt haben. Erst unter echten Prüfungsbedingungen (Vorbereitung, LKW Transport, fremde Umgebung, fremde Pferde, Abreiten, Prüfung, Siegerehrung, Regeneration, ...) sehe ich ob das Jungpferd ganze Drumherum der Turnierreiterei souverän und ausgeglichen meistert.

    Wenn sich meine höchst persönliche Meinung mit der Beurteilung des erfahrenen Profi-Ausbilders, den Ergebnissen von SLP und Turnierergebnissen in ABP deckt/übereinstimmt und das Jungpferd das ganze Prozedere souverän und ausgeglichen meistert - dann ist es eine wirklich Gute welche in die Zucht gehört!

    Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen
    kenne welche, die es nicht machen und internationale Medaillen in Serie auf die Erfolgskonten ihrer nicht-prämierten Stuten schreiben--- aber der Vergleich mit anderen ist schon wichtig, nur gibt es auch Qualitäten, die nicht dreijährig hinreichend bewertet werden können, auch aufgrund von körperlicher Spätreife
    Ich spreche nicht von Prämien (Schauerfolgen) was aber natürlich als Zugabe ganz nett ist. Auch nicht davon 3jährige unter dem Sattel vorzustellen. Unsere Youngsters werden 3j. im Herbst anlongiert und mit dem ganzen Prozedere vertraut gemacht. Ab Frühjahr gehten sie dann in den Ausbildungsstall um dann 4j. erfolgreich in RPF Prüfungen vorgestellt zu werden - ggf. auch Championatstour. Im Herbst ist dann üblicherweise die SLP angesagt. Natürlich wir haben auch schon höchst erfolgreich in der Championatstour 5j. und 6j. vorgestellt.

    Ich plädiere einfach dafür sich raus zu trauen! Sich der Konkurrenz im öffentlichen Vergleich zu stellen! Zu sehen/festzustellen wo man aktuell steht. Und dann schliesslich selbst zu beurteilen ob die Stute es wert ist in die Zucht zu gehen!

    Wobei wir jetzt wieder am Anfang des Threads sind:
    Nur ~50% der aktiven Zuchtstuten - bundesweit - haben Eigenleistungen (SLP, ABP oder TSP) ODER Nachkommenleistungen (SLP, VA, HLP, ABP oder TSP) vorzuweisen! Erschreckend wenig!
    Zuletzt geändert von werther; 26.06.2013, 22:20.

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  • gina
    antwortet
    @werther
    Hübsche, freundliche, korrekte und gesunde Pferde. Fast alle verkauften Nachwuchspferde aus unseren Stuten werden zwar professionell gecoached - werden aber ausnahmlos von Mädchen und jungen Frauen - hocherfolgreich im Sport bis S** vorgestellt.
    springen oder dressur ?

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  • hannoveraner
    antwortet
    Zitat von werther Beitrag anzeigen
    Dann gehören wir gerne zu denen welche - deiner Ansicht nach - mit dem Krückstock durch die Pferdezucht humpeln! Aber alle unsere Zuchtstuten haben sich in jungen Jahren mehrfach hocherfolgreich bewiesen - waren immer ganz vorne mit dabei! Andere "Züchter" hingegen scheuen den direkten Leistungsvergleich und vertrauen ausschliesslich auf Ihre eigene subjektive Einschätzung - und das sind aber dann die Nörgler, die Unzufriedenen, die ewig Benachteiligten und im falschen System lebenden!
    ist das vielleicht etwas allgemein gesprochen?? Du machst grad den Aufruf, sein Pferde-/Zuchtwissen an der Garderobe abzugeben und allein seinen Ausbildern & Richtern zu vertrauen... kenne welche, die es nicht machen und internationale Medaillen in Serie auf die Erfolgskonten ihrer nicht-prämierten Stuten schreiben--- aber der Vergleich mit anderen ist schon wichtig, nur gibt es auch Qualitäten, die nicht dreijährig hinreichend bewertet werden können, auch aufgrund von körperlicher Spätreife. Das und die Beurteilung dritter muss man für sich aber auch bewerten können. Das hat aber nicht zwingend etwas mit Unzufriedenheit zu tun.

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  • werther
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Für diese Menschen ist ein schwarz auf weiß zu lesender Leistungsnachweis der Krückstock, mit dessen Hilfe sie durch die Pferdezucht humpeln
    Dann gehören wir gerne zu denen welche - deiner Ansicht nach - mit dem Krückstock durch die Pferdezucht humpeln! Aber alle unsere Zuchtstuten haben sich in jungen Jahren mehrfach hocherfolgreich bewiesen - waren immer ganz vorne mit dabei! Andere "Züchter" hingegen scheuen den direkten Leistungsvergleich und vertrauen ausschliesslich auf Ihre eigene subjektive Einschätzung - und das sind aber dann die Nörgler, die Unzufriedenen, die ewig Benachteiligten und im falschen System lebenden!

    Traut euch raus mit eueren Merrys. Haltet die Nase in den Wind. Stellt euch der echten Konkurrenz. Und beurteilt dann selbst wo Ihr aktuell steht! Und ob die Stute es wert ist in die Zucht zu gehen!
    Zuletzt geändert von werther; 25.06.2013, 22:33.

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