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  • Nickelo
    • 16.07.2024
    • 85

    Falls irgendjemand mal Anschauungsmaterial braucht, die zeigen, wie man Pferde nicht fotographieren und präsentieren sollte, findet bei dieser Auktionsplattform reichlich Beispiele.

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    • juno
      juno kommentierte
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      meine Güte, ich dachte zuerst beim Anblick der Bilder, die hätten die Schulpferde unsere Reitervereins fotografiert. Da sind ja einige Jammergestalten dabei, kriegen die denn alle nichts anständiges zu fressen?
  • Marie_Mfr
    • 25.01.2012
    • 177

    Ein paar Aufnahmen von vorne gehen, aber die Aufstellung im Seitenbild. Durchwegs gruselig, noch schlechter wäre noch ein Bild per Drohne gewesen. Ein Profi war da nicht am Werk ..

    Kommentar


    • Calitha
      Calitha kommentierte
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      Ernsthafte Frage: Was daran ist so gruselig? Ich sehe viele Fotos, bei denen man ein realistisches Bild bekommt. Dass die Pferde nicht durchweg hübsch oder gut bemuskelt sind, dafür kann der Fotograf ja nichts. Und bei einer Auktion würde ich gern hinterher nicht überrascht sein, wenn das ersteigerte Pferd nicht ausschaut wie das aufgehübschte Bild aus dem perfekten Winkel.

    • Nickelo
      Nickelo kommentierte
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      Wenn man nicht von vorne herein nach Abstammung kauft, ist es Hauptaufgabe des Bildes, das Interesse für das eine Pferd unter den vielen anderen zu wecken. Es muss herausstechen, ein Blickfänger sein. Wenn ein Bild mich nicht fängt, klicke ich oft gar nicht weiter. Anschauen fahre ich dann auch nicht.
      Was gehört für mich dazu:
      Aufnahme vom Kopf mit wachem, offenem, interessiertem Blick, Hintergrund passend (Abzeichen, ggf. Licht auf Mähne oder ein Spezial)

      Pferd in Seitenaufstellung, wie man es vom Vormustern kennt, niemals schräg oder schmalbrüstig von vorne.
      Kopf erkennbar (hier z.b. bei einigen Schimmeln nicht der Fall)
      Hals, Oberlinie und Kruppe durch individuell geschicktes Aufstellen zeigen. In die Länge gezogen oder gar vorlastig finde ich z.b. ganz schrecklich.

      Absolut wichtig: Hintergrund farblich zum Pferd passend.
      Hintergrund für stehende Pferde ohne Schattenspiele, Lichtreflexe, und v.a. Ohne schiefe Linien, die Pferd krumm erscheinen lassen.
      Richtige Belichtung (nicht zu dunkel). Fell glänzend!

      Fotos von Beinen und Hufen von vorne auf geradem Untergrund.

      Videos vom natürlich bei Reiten, aber auch vom Verhalten beim Putzen, Führen.
      Beim Reiten sollte das Pferd nicht zu weit weg sein und nicht vom Betrachter weg galoppieren und auch nicht so oft im Wald verschwinden. (Mein Wunschpferd, Nr 33).
      Im Video einen guten Abschluss finden. Z.b. Standbild

      Das ist ja ein professionelles Unternehmen, für das die Pferdeverkäufer viel Geld zahlen und sie möchten ja auch einen möglichst hohen Erlös in der Auktion erzielen, da dürfen sie meiner Meinung nach schon perfekte und auch viele Bilder erwarten.

      In ehorses finde ich z.b. die Pferde von Angelina de Vittorio sehr schön präsentiert, aber auch den Videos amerikanischer Freizeitpferde kann ich immer mehr abgewinnen, auch wenn diese mit einer Länge von manchmal sogar 20 min denn doch zu lange sind.
      Das neue Video-Format der Fohlenauktionen, in denen die Besitzer das Fohlen und/ oder die Stute kurz auch selbst vorstellen, gefällt mir ebenfalls.

    • Calippo
      Calippo kommentierte
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      So furchtbar schlecht finde ich die meisten Aufnahmen gar nicht. Was mich eher mißtrauisch machen würde, sind die Preise. Kann das denn sein, dass sie echt für die Gebote weggehen? Die Auktion läuft ja nur noch 4 Stunden und es sind ja teilweise Pferde mit Turniererfahrungen. Okay, so einige medizinische Befunde sind vorhanden, wo man überlegen sollte. Aber wenn ich bedenke, dass mancherorts halb zugerittene Tinker und allerlei Pferde aus Gott was was für Ländern ohne TÜV oft für das mehrfache angeboten werden, bin ich doch schon erstaunt. Frage mich dann, wer auf welchem Pferd letztlich sitzen bleibt.
  • hufschlag
    • 30.07.2012
    • 4187

    Täglich 30 bis 50 Anfragen bei der Pferdeklappe in Zülpich


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    • max-und-moritz
      • 04.06.2006
      • 3434

      Danke Hufschlag, daß Du statt den wenigen erzielten Spitzenpreisen bei Auktionen etc. einen Artikel über die große Masse der am Limit krebsenden Basis verlinkt hast.

      Zitat aus dem Bericht, besser kann man es nicht sagen: Dass die Reiterwelt sich grundlegend wandelt, sehen beide, der Tierarzt wie die Tierschützerin. Und beide blicken pragmatisch darauf. „Seit dem Zweiten Weltkrieg waren Pferde eigentlich ein Luxusgut“, konstatiert Holger Wurthmann. Es gebe viel zu viele Pferde, findet Nina Aschoff. Aber die, die da seien, müssten die Chance auf ein artgerechtes Leben haben.

      Seit Mitte der 90er Jahre "holt man sich ein Pferd" ohne den dafür schon immer nötig gewesenen finanziellen Background zu haben. Und ohne dran zu denken, was außer dem Kaufpreis monatlich an Kosten anfällt.

      Schon damals sind einige meiner Einsteller nur mit Hängen und Würgen über die Runden gekommen, manche gar nicht. Bei jedem neuen Einsteller hatte ich Bedenken, die Monatsmiete überhaupt zu bekommen und ja, es gab einige Totalausfälle. Eine Mutter ging putzen, um der Tochter das Pferd grad so zu finanzieren.

      Inzwischen habe ich ja nur noch Rentner, denen mit überschaubarem Geld bei mir die letzten Jahre finanziert werden. Seit langem schon hat sich keine meiner Einstellerinnen - das waren z. T. junge Frauen und gute Reiterinnen - ein weiteres Pferd gekauft.

      Die Tochter einer Bekannten bekommt aktuell Reitunterricht. Sie hat mir erzählt, daß die Reitlehrerin dem Mädchen gesagt hat sie habe das Zeug um "weiter zu kommen". Gott im Himmel, wie kann man einem Kind solche Hoffnungen machen? Die Familie wird sich nie im Leben ein eigenes Pferd leisten können und schon gleich gar kein gutes Pferd!

      Auf Kleinanzeigen stehen unendlich viele Inserate mit "Schweren Herzens" und "Wegen veränderten Lebenssituationen" zu verkaufen / zu verschenken.

      Vor ein paar Monaten habe ich mit einem Pferdetierarzt gesprochen. Er sagt, die Zweit- und Drittpferde der Sportreiter brechen weg, der Trend geht zu einem Pferd.

      Ja, die Pferdewelt wird sich ändern...!

      ...übrigens hätte ich mir ohne die Möglichkeit, es daheim und in Selbstversorgung am Hof zu halten, nie ein Pferd leisten können.

      Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

      Kommentar


      • Nickelo
        Nickelo kommentierte
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        So beobachte und sehe ich das auch. Wegen der immensen und langjährigen finanziellen Belastung sehe ich inzwischen sogar Aktionen wie Vielfalt Pferd schon fast als fahrlässig an. Man macht Kindern die Zähne lang, ohne dass eigentlich die finanziellen, personellen und räumlichen Grundlagen bestehen. Entweder gibt es Streit zuhause über das strikte Nein auf die Frage „Darf ich reiten“ oder gar die Forderung „Ich will aber“ oder man hat eben etwa 1000€ pro Monat zur völlig freien Verfügung.
        Natürlich weiß niemand, wie die Situation in 10 Jahren sein wird, aber eines ist doch so klar wie Kloßbrühe. Jeder einzelne wird vielmehr für seine private Versorgung zahlen und viel mehr Rücklagen bilden müssen als jemals zuvor. Staatliche Leistungen werden zurückgehen, staatliche Leistungen stärker bezahlt werden müssen. Vieles wird nur mehr über zeitintensiven sozialen Zusammenhalt möglich sein (Sei es z.b. Pflege von Angehörigen oder das Betreiben eines örtlichen Schwimmbades oder der Eishalle über ehrenamtliche Aufsichten ect.) und das bei sicher steigenden Arbeitszeiten.
        Wenn ich dann lese, dass nahe von finanzstarken Städten bzw. Metropolregionen neue Anlagen oder private Ställe entstehen, dann bin ich immer etwas verwundert. Aber das ist einfach die Finanzspitze. Ein Züchter, der dorthin (oder nach China ect.) verkaufen kann, kann sich glücklich schätzen. Hier werden es immer mehr Pensionsställe oder auch Offenstallhaltungen, bei denen der Pferdebesitzer immer mehr Arbeitsleistungen selbst erbringt, um die monatlichen Kosten nicht weiter steigen zu lassen. Reiten tritt dann in den Hintergrund, Sportreiten sowieso. An ein neues Pferd denkt hier keiner. Hier stehen sogar einige schöne private Pferdehaltungen zum Verkauf.
        Ob so etwas wie „Ponyreiten am (Ferien)Bauernhof“ oder Ställe, die ein Konzept aus Reitbeteiligungen an ehemalige Pferdebesitzer aufbauen, eine Zukunft haben, weiß ich nicht.
        Ich fände, Zuchtverbände und FN sollten sich mal umschauen, wie andere Länder ihre Reitsysteme zur Nachwuchsgewinnung und für die Normalos aufbauen.
    • Ramzes
      • 15.03.2006
      • 14680

      Nun ja , der FN - " Häuptling " war Equipechef Olympia China , Reiten in Hong Kong 2008 . Engelbert - ( Oh die Stauss - Connection , ...wo die Turniertrottel oft solches Outfit tragen ,...fragen kostet nichts ) , so korrekt Engelbrecht - Bresges wurde 2007 CEO des Hong Kong Jockey Clubs . Ich kann mir nicht vorstellen , dass die beiden sich damals wie heute nicht mal über den Weg gelaufen sind und geschnackt haben .Der HKJC
      hat quasi als solcher Elite- Status auf mehreren Gebieten . Nicht nur was den Wettumsatz betrifft , der inzwischen mehr als 50 % aus Fussball , ca. 45 % aus Pferdewetten generiert wird . So unterstützt der HKJC mit sehr hohen Beträgen soziale Projekte , Sport . Den festen Platz hat Förderung des Reitsports , Kinder - Nachwuchsförderung .
      Von solchem monetären Background träumt nicht nur Germanien !




      Hong Kong ist die Stadt in China mit den meisten Millionären , Centi- Millionären und Milliardären ....

      Die Conghua-Rennbahn des Hong Kong Jockey Club liegt nahe Songyuan, rund 180?km von Hongkong und etwa 60?km vom Stadtzentrum Guangzhous entfernt. Zentrales architektonisches und konstruktives Element ist das Dach, das sowohl die gestalterische Identität des Projekts prägt als auch dessen ingenieurtechnischen Anspruch widerspiegelt. Die weit gespannte Seilkonstruktion über dem Paradeplatz und den Tribünen greift traditionelle ...

      Dieses Architektenteam hat die Haupttribühne des Conghua - Rennbahn - Zentrums auf dem Festland nahe Hong Kong
      als Projekt .
      Vielleicht kann der Ex - AGCO - Fendt - Topmanager ja für Schulpferdesponsoring allgemein und ein paar Pony-Projekte Stuttgart speziell anklopfen .

      Kommentar

      • max-und-moritz
        • 04.06.2006
        • 3434

        ... alles recht und schön für ein paar Züchter! Den normal verdienenden Eltern, deren Kinder reiten möchten und den vielen nicht auf Rosen gebetteten Pferdebesitzern wird's nicht helfen.

        Denen hilft auch keine FN oder sonst wer.

        Und was passiert mit den hoffnungsvollen Jungpferden, die den Erwartungen dann doch nicht entsprechen? Das sind sicher viel mehr als irgendwo hin ins gelobte Ausland verkauft werden.
        Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

        Kommentar


        • Ramzes
          Ramzes kommentierte
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          ...jetzt drehe doch mal den Kalender 30 -40 Jahre zurück , gab es da etwa keine Jungpferde , die den Erwartu gen nicht entsprachen ?
          Gab es da nur Eltern mit Asche auf der Tasche ? Gab es da auch das eine oder andere TalentINN , die sich durchgewuselt haben sogar nur mit Taschengeld , eigene kleine Jobs , ...vom Trockenreiten bis zum Beritt ..
          Gab es nicht auch damals Marktpreise von bis , auch nach dem Motto : bereue , aber verkaufe ...?

          Pferdebesitz und Reiten ist nun mal etwas teurer , ohne Frage und gerade von Dir just erwähnt auch bezüglich des Unterhalts auch mal fehleingeschätzt .
          Ich wiederhole : Reiten war / ist kein Breitensport im Sinne von günstig , praktisch , quadratisch , gut !
          Reiten lernen ist anstrengend , auch mal frustrirrend , ...beglückend , ...mit Höhen und Tiefen , ...

          Ich wüsste nicht das Reiten auf der Liste der Menschenrechts- Charta steht .

          Es soll auch Reitende jenseits FN - registriert geben .
          Pferdesport Deutschland – Infos, News und Angebote rund um Reiten, Zucht, Turniere und Pferde in Deutschland.
      • hufschlag
        • 30.07.2012
        • 4187

        Dass machen sie überall
        Wir haben auch eine mit kind, aus der was werden kann.
        Natürlich nur mit dem entsprechenden Pfad
        Wurde natürlich angeschafft und alle hören sich an, dass der xy schon gesagt hat dass aus ihr was werden wird

        Ein paar A plazierungen kann man die letzten beiden Jahre auch schon vermeiden und Kind fängt jetzt an zu studieren

        Kommentar

        • hufschlag
          • 30.07.2012
          • 4187

          Ich glaube, derzeit sind halt viele coronakäufe am Markt....

          In die Breite wird der Markt sicher nicht mehr wachsen, aber der derzeitige Überschuss pendelt sich wieder ein

          Kommentar

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