GOT - Neue Gebührenordnung für Tierärzte - Erfahrungen

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  • Kareen
    PREMIUM-Mitglied
    • 06.01.2001
    • 7470

    Es ging um Praxen nicht um Tierärzte. TÄ in Industrie, Ämtern, Vertrieb und Forschung sind für die GOT ungefähr so relevant, wie für die Kuh der Sonntag.
    Und die TÄ Praxen sind offenbar stark rückläufig, kann sein, dass das an den unseligen Aufkäufen und Konglomeraten liegt. Müsste man mal beleuchten.

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    • Ramzes
      Ramzes kommentierte
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      Das kann man dann ja sellbstständig aus der sehr detaillierten umfassenden Gesamtübersicht der Bundestierärztekammer herausarbeiten
      #297 ...
  • Ramzes
    • 15.03.2006
    • 14651


    5-10 % der Tierarztrechnungen bei versicherten Haustieren
    UNKORREKT , bei den Versicherungen nachgeprüft .

    Frage : wie hoch könnte der Anteil dann sein , wenn der einsame , unbedarfte , fachlich "inkompetente " , emotional
    gebundene Einzelkämpfer ENDKUNDE gar nicht in der Lage ist zu prüfen , wenn es nicht über Versicherung läuft ???

    Kommentar

    • Charly
      • 25.11.2004
      • 6009

      Ramzes, wenn du schon die Quelle verlinkst, dann bitte auch lesen

      In etwa 5-10% der Tierarztrechnungen von versicherten Haustieren stimmt die eingereichte Rechnung nicht mehr der Originalbehandlung überein.

      was nciht heißt, dass die eingereichte Rechnung fachlich falsch sind, sondern lediglich, dass sie abweicht...
      ich vermute stark, dass der Behandler hier noch was hinzugefügt hat, so dass die Rechnung entsprechend höher ist

      Kommentar


      • Ramzes
        Ramzes kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Okay , dann ist Abweichung die diplomatischere Beschreibung von im Prinzip unkorrekt ?

      • schnuff
        schnuff kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Wie soll das gehen?
        ...zum erstellen der Rechnungen gibt es einige Programme, du kannst sie von einer Rechenstelle erstellen lassen, aber die einzelnen Therapie und Diagnostikschritte musst du schon angeben, bei uns ist es im Nachgang nicht so einfach die Rechnung zu ändern.
    • max-und-moritz
      • 04.06.2006
      • 3432

      Zitat von Charly Beitrag anzeigen
      (...) Was nciht heißt, dass die eingereichte Rechnung fachlich falsch sind, sondern lediglich, dass sie abweicht...
      ich vermute stark, dass der Behandler hier noch was hinzugefügt hat, so dass die Rechnung entsprechend höher ist
      Wie kann man sowas dann nennen? Beschiß wäre möglich oder lieber Versicherungsbetrug?

      Kein Wunder, daß die Versicherungsbeiträge ins uferlose steigen.
      Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

      Kommentar


      • Ramzes
        Ramzes kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Charly konnte die Überschrift in dem link # 302 nicht richtig " interpretieren " , wirft mir aber in # 303
        " Leseschwäche " vor .
        VERSICHERUNGSBETRUG ...steht wortwörtlich in der Symposiumsankündigung !!!
        ...und das nicht in Posemuckel im Regionalteil , sondern anlässlich des Tierärztekongresses in LEIPZIG
        2026 . Da nehme ich mal an , dass das Problem den Versicherern schon länger unter den Nägeln hängt , wenn das jetzt so offensiv " intern " kommuniziert
        wird .
    • Ramzes
      • 15.03.2006
      • 14651

      Zitat von Nickelo Beitrag anzeigen
      Seltsam, dass sich nirgends eine Interessengemeinschaft aus Pferde-, Katzen., Hunde-, und Kleintierverbänden bildet. Wenn man die FacebookSeite der Züchterforum u.a. durchliest, zeigen sich so viele schreckliche Momente, dass man z.t. fassungslos zurückbleibt …
      Ja das sollte man meinen , dass sich da was tut .

      Anderes Beispiel :
      Mitte 2025 hat die Bundestierärztekammer , Vereinigung der Landestierärztekammern zum 3., bzw. 4. Mal dagegen ausgesprochen dem Verband der Angestellten Tierärzte
      eine Beobachterfunktion in den Gremien zuzugestehen !
      Es geht also um die Vorstufe einer Art von zukünftiger Mitbestimmung von inzwischen mehrheitlich Angestellten TÄ ,
      mehrheitlich Frauen .
      Just werden aber gerade Pressemeldungen bezüglich der GOT - Evaluierung herausgegeben , wo man als zahlender Tierarzt- / Versicherungskunde quasi noch dankbar sein sollte für die GOT .JÄHRLICHE Anpassung .

      Die Bundestierärztekammer empfiehlt vorzugsweise Premium-plus Tarife , Versicherer empfehlen " btk - konforme " Tarife ...bis GOT 4-fach , Hund/Katze .

      The Germany pet insurance market size was estimated at USD 1.18 billion in 2024 and is projected to grow at a CAGR of 15.4% from 2025 to 2030

      Der Pet - Insurance Markt ist lukrativ und umkämpft ,
      s. Wachstumsprognose ...

      Kommentar

      • Rigoletto
        • 03.08.2014
        • 416

        Zum Thema Versicherungen: Ich hab 3 Katzen aus dem Tierheim, alle sind sehr sehr krank und halb tot vom Tierschutz in Obhut genommen worden. Das typische mit den Katzen auf Bauernhöfen, wo sich keiner zuständig fühlt und keiner kümmert. Im Tierheim wurden sie gepäppelt und waren dann kaum vermittelbar, weil sie halt alle schlecht sehen bzw blind sind und Parvo positiv waren (sind sie jetzt nicht mehr). Sie sind keine Freigänger , sondern haben ein wirklich schönes Gehege und wir geben uns Mühe denen das Leben schön zu machen. Wir haben halt die Möglichkeit dazu und ich habe keine Probleme damit, dass ich die Katzen adoptiere, die ganz schlechte Chancen haben.
        ABER: Ich hab mich schon erkundigt, die versichert mir keine Versicherung. Eben wegen der ganzen Vorschäden.
        Dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Tiere, deren Chancen eh schon sehr schlecht stehen, noch weniger Vermittlungschancen haben.
        Kanns das echt sein?!?

        Kommentar


        • Ramzes
          Ramzes kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Rigoletto , es soll tatsächlich Hofkatzen geben , um die sich sehr wohl gekümmert wird ! So auch auf Ldw. OHNE ,mit Pferdepension , Ferienwohnungen (Kastration/Sterilisation , Parasiten , ...TA z.B. Abszess o.ä. ) als Mäusefänger , Streicheltiere eigene Kinder , Gäste .
          Leider auch immer mal wieder Fremdkatzen !
          Die sind oft sehr scheu , klauen sich nachts was vom
          Futter , Katzenschlupf .
          Ich finde , dass man das nicht verallgemeinern sollte .
          Es soll Leute aus der Stadt geben , die ihre Katzen auf dem Land freilassen , andere Städter hegen und pflegen sie , sogar mit Treppchen für die Freigänger .
          Katzenelend gibt es in der Stadt genug ,besonders an Brachgelände Industrie o.ä.

          Zum 01.08.2023 wurde die Gefahrenabwehrverordnung der Hansestadt Stendal über das Verhalten auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen geändert. Die neue Regelung besagt, dass Katzenhaltende, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, diese zuvor von einem Tierarzt/einer Tierärztin kastrieren lassen müssen. Die Durchführung ist von einem Tierarzt/einer Tierärztin schriftlich bestätigen zu lassen sowie für die Lebenszeit der Katze aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen. Dies gilt nicht für weniger als fünf Monate alte Katzen. Im Zuge der Kastration ist die Katze durch einen Transponderchip zu kennzeichnen und in einem Heimtierregister registrieren zu lassen. Diese Regelung gilt nur für Katzen, welche nach dem 01.08.2023 geboren wurden. Für die Zucht von Katzen können auf Antrag Ausnahmen von der Kastrationspflicht zugelassen werden, sofern eine Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird. Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig der Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen nicht nachkommt, wenn diesen Zugang ins Freie gewährt wird. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.   Warum wurde diese Regelung erlassen? Die Beweggründe werden hier dargestellt: Die Katze ist beliebteste Haustier in Deutschland. Im Jahr 2021 lebten rund 16,7 Millionen Hauskatzen in den Haushalten Deutschlands meist glücklich und zufrieden bei Menschen, die sich um sie kümmern und sie versorgen. Doch neben diesen rund 16,7 Millionen Katzen streunen unversorgt und häufig infiziert mit tödlichen Erkrankungen noch schätzungsweise zwei Millionen ausgesetzte oder fortgelaufene Katzen und deren Nachkommen durch Städte und Gemeinden. Kaum sieben Monate alt vermehren sich die Tiere unkontrolliert - auch mit Hauskatzen, deren Besitzer*innen sich der Verantwortung nicht bewusst sind und ihrem unkastrierten Tier Freilauf gewähren. Eine weibliche Katze kann bis zu zwei Mal pro Jahr Junge bekommen. Pro Wurf kommen dabei durchschnittlich zwei bis sechs Kitten zur Welt. Bekommt eine Katze innerhalb eines Jahres beispielsweise acht Junge und diese vermehren sich im gleichen Tempo, sind es nach zwei Jahren bereits 40 Katzen. Nach vier Jahren haben bereits 1.000 Katzen das Licht der Welt erblickt. Unerwünschte Katzenwelpen werden dann leider häufig getötet, einfach ausgesetzt oder gelangen bestenfalls ins Tierheim. Doch die Tierheime sind deutschlandweit schon jetzt hoffnungslos überfüllt und der jährlichen Flut weiterer Katzenbabys nicht mehr gewachsen. Der Mensch steht deshalb in der Pflicht, die unkontrollierte Fortpflanzung zu stoppen. Die Kastration ist dafür das beste Mittel. Nur so kann Katzenelend beseitigt und der Verbreitung von Erkrankungen vorgebeugt werden. Weiterhin gefährden freilaufende Katzen die einheimische Singvogelpopulation. Sowohl Hauskatzen als auch ihre verwilderten Artgenossen gehen auf die Pirsch und erbeuten Vögel, aber auch andere Wildtiere wie größere Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger. Auch Singvögel gehören zum Beutespektrum. Wie das Institut für Haustierkunde der Universität Kiel ermittelt hat, machen sie immerhin gut zwanzig Prozent der Beutetiere aus. Trotz jahrtausendelanger Domestikation ist die Katze ein Raubtier geblieben und hat viele Eigenschaften ihrer wilden Stammform bewahrt. So lassen Katzen das Jagen nicht, auch wenn sie gut mit Futter versorgt sind und es eigentlich nicht nötig hätten, auf Nahrungssuche zu gehen. Weniger streunende Katzen bedeuten also auch weniger getötete Vögel. Insbesondere dann, wenn es sich um eine erhebliche Anzahl freilebender Katzen innerhalb einer Kommune handelt, erhöht sich die Gefahr der Ausbreitung von Krankheitserregern beziehungsweise der Belästigung der Bevölkerung. Aufgrund ihres häufig schlechten Allgemeinzustandes – bedingt durch Stress, Ernährungsmängel, Infektionskrankheiten, Parasitenbefall usw. – können freilebende Katzen eine große Anzahl an Krankheitserregern ausscheiden und daher auch an einer Übertragung von Infektionskrankheiten und Parasiten auf Katzen aus Privathaushalten beteiligt sein. Zudem kann, neben einer möglicherweise vorhandenen moralischen und hygienischen Belästigung der Bevölkerung, eine Zoonose-Gefahr für den Menschen nicht ausgeschlossen werden (durch Endo- und Ektoparasiten, Hautpilze, bakterielle und virale Erreger, beispielsweise von Bartonellose (Bakteriengattung) und gegebenenfalls sogar Tollwut). In Deutschland gibt es bislang noch keine bundesweite Vorgabe, deshalb ist eine Regelung auf kommunaler Ebene notwendig. Personen, die sich eine Katze anschaffen, egal ob ein männliches oder ein weibliches Tier, welches nach dem 01.08.2023 geboren wird, müssen also zukünftig die Kosten für eine Kastration und Kennzeichnung mit einem Transponderchip einplanen. Die Registrierung bei einem Heimtierregister ist im Übrigen kostenlos und hilft, vermisste Tiere zu ihren Besitzern zurückzubringen. Im Januar und Februar ist die beste Zeit, um Katzen - sofern sie älter als fünf Monate sind - zu kastrieren, um die Kittenflut im Frühjahr und Sommer zu verhindern.


          ...und in Ballungsgebieten erst recht .
          Kastrationskampagnen div. Katzenstreuner - Hilfsvereine .
      • Ramzes
        • 15.03.2006
        • 14651

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