Naja, ich verstehe schon was sie meint. Der Drogenhändler weist ja auch jede Schuld von sich und sagt, wenn keiner meine Drogen kaufen würde, dann würde ich keine handeln. Der Vergleich hinkt natürlich weil es ja nicht strafbar ist, eine Hühnerfarm zu betreiben und das Risiko, am Verzehr der Produkte das zeiltiche zu segnen hoffentlich deutlich geringer ist als bei harten Drogen.
Deiner Argumentation kann ich auch folgen, natürlich liegt die Verantwortung für das Geschehen am Markt erstmal bei der Nachfrageseite. Man darf aber nicht vergessen, dass die nennen wir es mal Lobby sehr geschickt die menschliche Natur auszunutzen vermag. Man kann aber nicht jede Kaufentscheidung für ein billiges Industrieprodukt als Zustimmung zum Status Quo werten. Jedes Umfrageergebnis spricht dagegen und ich finde es nicht zulässig, diese recht eindeutige Mehrheitsmeinung zu ignorieren mit dem Argument, dass wir ja einen weit höheren Anteil an tierschutzkonform Zeug hätten, wenn die Nachfrage da wäre. Ich möchte sogar so weit gehen, dass die industrielle Agrarwirtschaft auch nicht 'menschenschutzkonform' ist, denn der Job des Hühner ein- und ausräumens ist mit Sicherheit auch keiner um den sich die Arbeitnehmer reißen. Für einen Schlachter kann ich mir auch angenehmeres Arbeiten vorstellen, als bei Atlas am Band zu stehen und im Akkord Schweinehälften zu bearbeiten. Die Lebensqualität leidet nicht nur bei den Tieren sondern auch bei den Menschen. Selbst viele Landwirte geben zu, dass sie eigentlich lieber ganz anders wirtschaften würden.
Das gleiche gilt für die immer noch trotz allen Widerstands zulässigen Schlachtvieh-Lebendtransporte. Bei kaum einem anderen Thema ist es so offensichtlich, dass der Bürgerwille in unserer aktuellen politischen Landschaft bestenfalls Randbedeutung hat...
Deiner Argumentation kann ich auch folgen, natürlich liegt die Verantwortung für das Geschehen am Markt erstmal bei der Nachfrageseite. Man darf aber nicht vergessen, dass die nennen wir es mal Lobby sehr geschickt die menschliche Natur auszunutzen vermag. Man kann aber nicht jede Kaufentscheidung für ein billiges Industrieprodukt als Zustimmung zum Status Quo werten. Jedes Umfrageergebnis spricht dagegen und ich finde es nicht zulässig, diese recht eindeutige Mehrheitsmeinung zu ignorieren mit dem Argument, dass wir ja einen weit höheren Anteil an tierschutzkonform Zeug hätten, wenn die Nachfrage da wäre. Ich möchte sogar so weit gehen, dass die industrielle Agrarwirtschaft auch nicht 'menschenschutzkonform' ist, denn der Job des Hühner ein- und ausräumens ist mit Sicherheit auch keiner um den sich die Arbeitnehmer reißen. Für einen Schlachter kann ich mir auch angenehmeres Arbeiten vorstellen, als bei Atlas am Band zu stehen und im Akkord Schweinehälften zu bearbeiten. Die Lebensqualität leidet nicht nur bei den Tieren sondern auch bei den Menschen. Selbst viele Landwirte geben zu, dass sie eigentlich lieber ganz anders wirtschaften würden.
Das gleiche gilt für die immer noch trotz allen Widerstands zulässigen Schlachtvieh-Lebendtransporte. Bei kaum einem anderen Thema ist es so offensichtlich, dass der Bürgerwille in unserer aktuellen politischen Landschaft bestenfalls Randbedeutung hat...


). Im Ernst, so von einer Bekannten gehört.
Kommentar