Genomische Selektion

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  • Titania
    • 22.04.2006
    • 4366

    #21
    Habe mal direkt eine für mich gute Anpaarung mit meiner Stute (halb Shagya-Araber) durchlaufen lassen...
    Erstaunt war ich über ihre schlechten Springwerte. In der SLP gab es gar kein Springen für sie! Woher kommen dann die Werte, rein über die Genetik des Vatertieres (dressurmäßig gezogener Hannoveraner)?
    "Quickmarie" (Quicksilber/Pamino ShA) im Alter von 2 Jahren

    www.gestuet-reichshof.de

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    • Elfi
      Elfi kommentierte
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      Vermutlich....vielleicht hast einen in der Ahnentafel der da ganz miserable Werte hatte und das zieht sich durch

    • Pferdi
      Pferdi kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Kannst du bitte mal den Link posten? In mein Hannoveraner finde ich nichts ;-)
  • Kareen
    PREMIUM-Mitglied
    • 06.01.2001
    • 7468

    #22
    Ab einer Lernstichprobe von 5.000 sind beim Pferd sinnvolle, weil einigermaßen sichere Zuchtwerte zu bestimmen, deshalb wurde seit uns 2012, als uns erstmals eine Gesundheitsdatenbank versprochen wurde, diese Größenordnung als Ziel festgelegt und 2015 wiederholt publiziert (u.a. auf der FFP-Jahrestagung zum Thema in Vechta) . Ab 20.000 Individuen sind Sicherheiten ist schon eine Sicherheit von >0.7 der Zuchtwerte zu erwarten. Wir haben in D pro Jahr immer noch über 25.000 geborene Warmblutfohlen (pro Jahr!), bei uns wurden 2015 die ersten Proben gezogen, seither sind also nicht weniger als 300.000 Fohlen im Land eingetragen worden, und dazu gab es noch Stutbuchaufnahmen und Hengstkörungen. Selbst wenn der OL/OS ganz allein gesammelt hätte, hätte die Zielvorgabe von 5000 schon innerhalb weniger Jahre erfüllt sein können. Was ist da also schiefgelaufen? Ich vermisse eine transparente Berichterstattung zum Sachstand. Außer ein paar Einzelvorträgen (z.B. 2017 DGfZ oder 2019 Hannoveraner BZV S-H), weiteren vollmundigen PM und der Webseite (Equinephenotypes) ist kaum etwas zu finden. Und auf letzterer wiederum ist seit Jahren unter Aktuelles auch nichts weiter zu finden, als Berichte über die jährlichen Linearbeschreibungs-Workshops und etwas WFFS-Aufbereitung aus 2019. Mario von Depka sprach bei einem Vortrag, der nun auch schon bald 7 Jahre her ist von einem aktuellen Stand von 500 Proben.
    Also zielgerichteter Hochdruck sieht für mich anders aus.

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    • Ramzes
      • 15.03.2006
      • 14623

      #23


      ...gehst Du auf 2025 Tagungsband

      2012 - 2024 knapp 65.000 Proben
      Zuletzt geändert von Ramzes; 23.02.2026, 20:13.

      Kommentar

      • Ramzes
        • 15.03.2006
        • 14623

        #24
        Beim Rind haben Österreicher 2021 Fleckvieh von Multistep auf Singlestep einer fortschrittlicheren Kombinationsmethode umgestellt , höhere Sicherheiten . 2025 die GER - Holsteins .
        Für die Reitpferdezucht ist das dann auch geplant .

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        • Nickelo
          • 16.07.2024
          • 70

          #25
          Vielleicht unnötig. HobbyHorsing bekommt Konkurrenz. Der Trend geht zum Kuhtrecking. Der neue Cowboy bzw. das Cowgirl springt ganze Parc“Kuh“re oder startet „Kuh“robred-Galopprennen.
          Kühe sind einfach schon weiter selektiert. Wer reiten will, findet seinen Weg! Wieviel Spaß das macht, zeigen zahlreiche Fotos in der Presse.
          Angehängte Dateien

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          • anthea7819
            • 17.04.2012
            • 1304

            #26
            5.000 Lernstichprobe ist gar nichts.
            Da hat sich viel in der Erkenntnis dessen, was nötig ist um halbwegs sichere Zuchtwerte zu bekommen geändert.
            Im Rinderbereich wo riesige Datenmengen hinterlegt sind plus z.T. Singelstep geschätzt wird bei Milchwerten von Sicherheiten zwischen 0,7 - 0,85 sprich bei 70-85 %.
            Und ich denke, da sind wir uns alle einig, die Pferde haben: Milch-Menge plus Inhaltsstoffe lassen sich viel einfacher und standardisierter bestimmen als Rittigkeit oder Gangartenqualität (und da macht es eine Welt aus ob man für den Schritt bei der Erhebung des Wertes mal eine 7,0 hatte (weil das Jungpferd gestresst war) oder eine 8,0).
            ... vom Interieur rede ich mal lieber nicht...

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            • Ramzes
              • 15.03.2006
              • 14623

              #27
              Da ja nun die WB - Reitpferdepopulationen sich im Prinzip ja schon seit einiger Zeit in die 2 Spezialsparten Dressur und Springen gliedern und das europaweit " vermixt " macht es doch Sinn ALLEN Populationen einen einheitlichen Modus zu geben . So erhöht sich automatisch die Datenmenge .

              Kommentar

              • Ramzes
                • 15.03.2006
                • 14623

                #28
                Mit markerlosen KI - unterstützten , VALIDIERTEN , Ganganalysemethoden bekommt man dann auch mal in eine objektivere Bewertung .
                Bewertung Freispringen als Abfolge von " Bewegung " lässt sich sicherlich demnächst auch validiert KI - unterstützt entwickeln und einbauen .
                Ähnliche Systeme dann auch zur Exterieurbewertung .
                Und das dann in das gesamte System integriert !

                Es will doch hier keiner leugnen , dass es gerade in der Pferdezucht - Vernetzung , SUBJEKTIV , mit fifty shades of Grey der Objektivität zu geht ?
                Gleich unter Gleichen ? Wohl kaum !!!

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                • Kareen
                  PREMIUM-Mitglied
                  • 06.01.2001
                  • 7468

                  #29
                  Danke für den Link Ramzes. Umso rätselhafter, warum man nach 20 Jahren und 65000 Proben trotzdem nicht hinkriegt, Gesundheitszuchtwerte zu etablieren, weder mit BLUP-Modell, noch mit genomischer Profilierung. Warum? Die SLO schmilzt dahin und unsere Verbände produzieren nach wie vor mit Hochdruck Pferde, deren Shelvlife viel zu oft genug schon unterhalb des üblichen Nutzungseinstiegsalters endet. Ein Tier ist kein Kühlschrank, dem es zumindest nicht direkt weh tut, wenn er drei Woche nach Ablauf der Gewährleistung den Sittich macht. Echt nicht mehr zum Aushalten.

                  Nachtrag: Nach Durchsicht des Artikels und Vortrags fällt uns genau was auf? Richtig, es geht ausschließlich um Kriterien der Linearen Beschreibung. Gesundheit kommt da überhaupt nicht (mehr?) vor.

                  Kommentar

                  • Ramzes
                    • 15.03.2006
                    • 14623

                    #30
                    Viele gesicherte Marker für einen Komplex zu finden , zu validieren , ...integrieren , transparent zu kommunizieren ist nun mal eine andere Hausnummer als eine single Mutation mit einfachem Erbgang , Testentwicklung , Test ( WFFS )FFS , Testung , transparent im HVP und Deckanzeige .
                    Im übrigen hat sich in 20 Jahren das Gebiet der Genomsequenzierung entwickelt , schneller , preisgünstiger , detaillierter ... Die benötigten Rechnerkapazitäten etc.etc.
                    Das Ganze ist dynamisch und in 10 Jahren gibt es wieder
                    neue Möglichkeiten .
                    Von der Brieftaube u..a. zum heutigen Standard deines mobiles incl. apps war der Weg bedeutend länger , Ironie aus .
                    Die Übersetzer - KI von heute ist z.B halbwegs brauchbar ,

                    https://www.researchgate.net/publication/49620738_Fine_Mapping_of_a_Quantitative_Trait_Locu s_for_Osteochondrosis_on_Horse_Chromosome_4

                    2010...OECD Hannoveraner , hier Marker auf einem besimmten Chromosom zu wahrscheinlicher bestimmter Region .

                    Ein Marker unter vielen noch nicht genau " entdeckten " mit den heute zur Verfügung stehenden Methoden und Datenbanken .





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                    • Ramzes
                      • 15.03.2006
                      • 14623

                      #31
                      Nicht alles , das meiste , was den Tierarzt " ernährt " ist nicht direkt oder veranlagungsbedingt erblich ! Oder ?

                      Da gibt es den " Sittich " leider zur TA - Rechnung oben drauf .

                      Kommentar

                      • Kareen
                        PREMIUM-Mitglied
                        • 06.01.2001
                        • 7468

                        #32
                        Was zum Beispiel meinst Du ist nicht erblich? Für die meisten Plagen des alten Testaments dürfte es eine genetische Komponente geben, das eine Merkmal ist höher, das andere weniger erblich, aber es fällt mir kaum ein Leiden ein, für das es nicht zumindest eine genetische Komponente gäbe. Und wenn man daran schrauben kann, warum sollte man diese Möglichkeit vertun? Immerhin hat man schon vor Urzeiten mal "Hufrolle" und Ton deutlich dadurch reduzieren können, dass man nach Phänotypen aussortiert hat. Hat ja seinen Grund, weshalb es heute kaum noch Wenzel in irgendwelchen Abstammungen gibt, da kam der Specialeffekt von HL nahezu serienmäßig mit.
                        Und da man heute weiß, dass man mit dem Aussortieren von Merkmalsträgern, teils sogar Anlagenträgern nicht überall weiter kommt bzw. sich sogar möglicherweise ein Eigentor schießt (Stichwort Verengung des Genpools), drängt sich da nicht umso mehr die Notwendigkeit auf, im Sinne der Akzeptanz züchterischen Vorgehens, endlich auch gesundheitliche Aspekte in den Fokus zu rücken und mit den heute verfütbaren (!) Mitteln anzupacken? Ich meine ja.

                        Es gibt Abstammungen, da kann man die Uhr danach stellen, wann sie (erstmals) wegen Koliken auf dem OP Tisch liegen, ich gebe mal so einen Stakkato als Beispiel, der selbst (stets top gemanaged) zwei Mal chirurgisch von der Schippe gesprungen und in vielerlei anderer Hinsicht ein "zäher Hund" war, und (meiner persönlichen Erfahrung nach) viele seiner Nachkommen auch mit einer hohen Anfälligkeit für Koliken behaftet. Nimmt man mal COPD7RAO oder Sommerekzem, meinetwegen noch ERU dazu, dann noch mal die Bindegewebsbeschaffenheit unter die Lupe genommen (Stichworte wären z.B. FTU und DSLD), und schon hat man fast alle Abgangsursachen auf der Zielscheibe. OCD mit ihrer je nach Gelenk sehr variierenden Erblichkeit (zwischen 0.01 und 0.52) möchte ich gern mal außen vor lassen, leider hat man sich in den letzten 20 Jahren fast ausschließlich darum gekümmert und andere, aus klinischer Sicht deutlich wichtigere Probleme darüber nahezu völlig außer Acht gelassen.
                        Und das finde ich aus züchterischer Sicht mindestens grob fahrlässig. Es lässt sich übrigens auch von Gesunderhaltung und der Behandlung der Fälle, die tatsächlich unter 'shit happens' fallen und auch bei bestmöglicher Haltung und vorsichtiger Anpaarung auftreten, auskömmlich leben. Da muss man sich als TA nicht aus Existenzangst nicht wissentlicher Krankzüchtung beteiligen.



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                        • Ramzes
                          • 15.03.2006
                          • 14623

                          #33
                          Hm , verstehe ich das jetzt richtig ?
                          Bei der Auswahl der Besamungshengste wirkst Du quasi selfmade Genomic beratend ein , rätst zu anderen Hengsten ?
                          Und was passiert , wenn die dann trotzdem den " Sittich "
                          machen ? Gewährleistung für die " Beratung " gibt es ja wohl nicht .
                          Konsequent wäre es doch , das Geschäft der Reproduktionsmedizin dann einkommensneutral komplett aus dem " Portfolio " zu nehmen .

                          Kommentar

                          • Ramzes
                            • 15.03.2006
                            • 14623

                            #34
                            Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
                            Was zum Beispiel meinst Du ist nicht erblich? Für die meisten Plagen des alten Testaments dürfte es eine genetische Komponente geben, das eine Merkmal ist höher, das andere weniger erblich, aber es fällt mir kaum ein Leiden ein, für das es nicht zumindest eine genetische Komponente gäbe. Und wenn man daran schrauben kann, warum sollte man diese Möglichkeit vertun? Immerhin hat man schon vor Urzeiten mal "Hufrolle" und Ton deutlich dadurch reduzieren können, dass man nach Phänotypen aussortiert hat. Hat ja seinen Grund, weshalb es heute kaum noch Wenzel in irgendwelchen Abstammungen gibt, da kam der Specialeffekt von HL nahezu serienmäßig mit.
                            Und da man heute weiß, dass man mit dem Aussortieren von Merkmalsträgern, teils sogar Anlagenträgern nicht überall weiter kommt bzw. sich sogar möglicherweise ein Eigentor schießt (Stichwort Verengung des Genpools), drängt sich da nicht umso mehr die Notwendigkeit auf, im Sinne der Akzeptanz züchterischen Vorgehens, endlich auch gesundheitliche Aspekte in den Fokus zu rücken und mit den heute verfütbaren (!) Mitteln anzupacken? Ich meine ja.

                            Es gibt Abstammungen, da kann man die Uhr danach stellen, wann sie (erstmals) wegen Koliken auf dem OP Tisch liegen, ich gebe mal so einen Stakkato als Beispiel, der selbst (stets top gemanaged) zwei Mal chirurgisch von der Schippe gesprungen und in vielerlei anderer Hinsicht ein "zäher Hund" war, und (meiner persönlichen Erfahrung nach) viele seiner Nachkommen auch mit einer hohen Anfälligkeit für Koliken behaftet. Nimmt man mal COPD7RAO oder Sommerekzem, meinetwegen noch ERU dazu, dann noch mal die Bindegewebsbeschaffenheit unter die Lupe genommen (Stichworte wären z.B. FTU und DSLD), und schon hat man fast alle Abgangsursachen auf der Zielscheibe. OCD mit ihrer je nach Gelenk sehr variierenden Erblichkeit (zwischen 0.01 und 0.52) möchte ich gern mal außen vor lassen, leider hat man sich in den letzten 20 Jahren fast ausschließlich darum gekümmert und andere, aus klinischer Sicht deutlich wichtigere Probleme darüber nahezu völlig außer Acht gelassen.
                            Und das finde ich aus züchterischer Sicht mindestens grob fahrlässig. Es lässt sich übrigens auch von Gesunderhaltung und der Behandlung der Fälle, die tatsächlich unter 'shit happens' fallen und auch bei bestmöglicher Haltung und vorsichtiger Anpaarung auftreten, auskömmlich leben. Da muss man sich als TA nicht aus Existenzangst nicht wissentlicher Krankzüchtung beteiligen.


                            Dr. med. vet. Verena Maria Herb Board-eligible Resident des European College of Veterinary Ophthalmology (ECVO), Mitglied des International Equine

                            Bei Tigerschecken ist Erblichkeit inzwischen bekannt , 2022/23 .

                            https://vgl.ucdavis.edu/news/vgl-res...k7ME-IlMDoGnKw Okt.25


                            Ansonsten gibt es MULTIPLE Faktoren für eine Krankheit , die schon seit zig Jahrhunderten existiert .
                            Zuletzt geändert von Ramzes; 24.02.2026, 12:29.

                            Kommentar

                            • Ramzes
                              • 15.03.2006
                              • 14623

                              #35
                              Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen

                              Dr. med. vet. Verena Maria Herb Board-eligible Resident des European College of Veterinary Ophthalmology (ECVO), Mitglied des International Equine

                              Bei Tigerschecken ist Erblichkeit inzwischen bekannt , 2022/23 .

                              https://vgl.ucdavis.edu/news/vgl-res...k7ME-IlMDoGnKw Okt.25


                              Ansonsten gibt es MULTIPLE Faktoren für eine Krankheit , die schon seit zig Jahrhunderten existiert .



                              ...

                              Kommentar

                              • Ramzes
                                • 15.03.2006
                                • 14623

                                #36
                                Purdue equine veterinarian Laurent Couëtil studies asthma in horses, which is like human asthma. Deciphering its causes and complications can help doctors address the condition in humans and horses.

                                ASTHMA ist ein MULTI- multi komplexes System ...
                                in erster Linie STAUB mit all seien " Inhaltsstoffen " .
                                Forschungen Pferd / Mensch könen sich gegenseitig Erkentnisgewinn verschaffen .

                                Von der Genetik her steht die Vermutung im Raum , dass
                                mütterliche Vererbung eine stärkere Rolle spielt .
                                Für Neurodermitis festgestellt .

                                Die weltweit größte Allergie-Studie zeigt, dass das Risiko für Neurodermitis, Heuschnupfen, und Asthma meist gemeinsam vererbt wird. Die Ergebnisse eines Konsortiums mit Forschungsgruppen vom MDC und der Charité erschienen nun in „Nature Genetics“.

                                Neurodermitis , Heuschnupfen , Asthma genetisch im Zusammenhang ...u.a Charite Berlin




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                                • Kareen
                                  PREMIUM-Mitglied
                                  • 06.01.2001
                                  • 7468

                                  #37
                                  Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
                                  Hm , verstehe ich das jetzt richtig ?
                                  Um es kurz zu beantworten: Nein.

                                  Klar berate ich jeden, der fragt, nach bestem Wissen und Gewissen und es fließen sowohl zugängliche Daten aus Forschung und Zuchtwertschätzung ein, als auch meine eigenen Erfahrungswerte, selbst züchterisches Bauchgefühl. Letzeres naturgemäß vor allem da, wo objektive Daten (noch) fehlen oder vorenthalten werden.
                                  Das macht hoffentlich jeder, der beruflich mit Zucht und Pferdegesundheit befasst ist, und um Rat gefragt wird. Mit selfmade genomic hat das nichts zu tun, ich kann gut unterscheiden, was Stand der Forschung ist und was meine eigene Casuistik/Empirie. Und wenn jemand, der um meine Meinung bittet, den Unterschied nicht kennt, auch kein Problem, dann erkläre ich es. Dafür bin ich ja da. Die meisten Kunden setzen ohnehin am Ende des Tages den Hengst ein, den sie selbst favorisieren, und das ist auch ihr gutes Recht, schließlich müssen sie ja für die Folgekosten aufkommen und nicht ich. Beim Fohlenkauf ist es dasselbe. Mehr als zu- oder abraten kann man nicht. Die Entscheidung liegt bei dem, der sein Portemonnaie für den Kauf aufmacht.

                                  Kommentar

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                                  Erstellt von Suomi, 05.08.2022, 16:52
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                                  Erstellt von Ashley, 19.03.2006, 16:39
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                                  Erstellt von Limette, 16.12.2024, 11:07
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