Eigenleistung (Zucht)-Stuten

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Die wenigsten Reiter können doch mit einem Charakterpferd umgehen.
    Zerbrecht Euch doch nicht den Kopf über Leistungsvererbung. Überlegt lieber mal, wie man das reiterliche Niveau auf den Stand der Zucht anheben kann.

    In diesem Forum wird für meinen Geschmack deutlich zu viel theoretisiert.
    Danke, darauf laufen hier schon ein paar Beiträge hinaus. Nur hat diesen Aspekt noch keiner so treffend auf den Punkt gebracht.
    =>> die Suche nach einem passenden Hengst ist eigentlich schon wesentlich einfacher als die Suche nach einem passenden Reiter.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Die wenigsten Reiter können doch mit einem Charakterpferd umgehen.
    Zerbrecht Euch doch nicht den Kopf über Leistungsvererbung. Überlegt lieber mal, wie man das reiterliche Niveau auf den Stand der Zucht anheben kann.

    In diesem Forum wird für meinen Geschmack deutlich zu viel theoretisiert.

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  • gina
    antwortet
    mir scheint- die charakterfrage
    entwickelt sich zur charakterfrage ...;-)

    Mit einem gut ausgebildeten Reiter, der genügend unterschiedliche Erfahrungen gesammelt hat, wird dies Pferd seine Eigenschaften positiv entwickeln und weit kommen.
    Mit einem verhaltenen Reiter wird es irgendwann Schlitten fahren und sich einen schlechten Ruf erwerben - dabei handelt es sich um ein und dasselbe Pferd.
    ich würde hier
    verhalten durch schlecht und
    reiter durch das gesamte bedienungspersonal ersetzen wollen.



    Finde es wenig nachvollziehbar, wenn bei der Auswahl von Zuchtstuten auf den Charakter keinen Wert gelegt wird. Das Zuchtziel sollte doch ein Spitzenpferd in allen Bereichen sein.
    da wäre zunächst die frage - wie def man diesen charakter ?
    welche eigenschaften sind vllcht auch noch spartenspez gewünscht ?

    welche hervorstechenden eigenschaften machen es mögl eine bessere slp abzulegen ?

    allein die grundqual in bewegung und frspr
    oder
    eher die fähigkeit sich bereits in sehr jungem alter ungeachtet aller äusseren einflüsse "vorstellen" zu lassen?

    und
    was nehme ich aus dieser information mit für die zucht ?

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Ach Drünert...

    Die Zitrone hast du erfunden - das war schon immer dein Mesias aus dem ein Prophet wurde...

    Und zu Perigueux - es liegt mir fern das jeder diesen "Hengst" nutzt...

    Nur dieses ewige schlechtreden, das hat man gerade ganz oben fest im Griff.

    Das man sich bei jedem Hengst Gedanken macht, dürfte auch im Zitronenland schon angekommen sein - hoffe ich mal.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    geht ein "Hengst" nicht irgendwo im "Weltcup" ist er nix Wert...

    Geht er das, hat auch noch so eine bescheuerte Abstammung ist er trotz allem der MESIAS... andere werden als STEIFTIERE tituliert, Altmodisch, kein Fortschritt usw..


    Und deinen letzten Abschnitt unterstreiche ich - denn aus einer besonderen GRUNDQUALITÄT lässt sich etwas verbessern - nicht aus gemachten - aber das zu erkennen - auch im jungen Alter, das habe ich leider schon oft erlebt, ist schon eine "interessante" Erfahrung wie man das "interpretiert"... siehe Comte, Viscount und Co... das ist "Fortschritt" .. so ein Gin Tonic ist Altmodisch... Perigueux taugt nix - hat nicht genug drinne usw. usw.. solche VÖLLIG DÄMLICHEN AUSSAGEN hört man sich an...

    Such dirs aus - es gibt zig Beispiele wo man dicken Pickel bekommt.
    @Oh-Gloria, gratuliere zum Gewinn der Zitrone des Monats!
    Du schaffst es aber auch jedes Topic mit Deinen Ergüssen zu sprengen. Diese Meisterschaft ist unerreicht.

    Um Dir trotzdem auf Deine abwegigen Unterstellungen eine Sachliche Antwort zu geben:

    Grundsätzlich mag ich Perigeuex als Sportpferd durchaus. Ich halte ihn auch nicht für einen schlechten Vererber. Wenn er für mich trotzdem nicht allererste Wahl ist hat dies folgende Gründe:
    Ich habe viele Fohlen von ihm gesehen. Mein Eindruck zu seiner Vererbung ist, dass er nicht stempelt. Aus sehr guten Müttern hält er das Niveau, bei weniger guten verbessert er nicht.
    Seinen Vater Perpignon finde ich etwas hölzern, außerdem stammt er nicht aus einem sportlich interessanten Stamm.
    Deutlich erkennbar bei Perigueux sind auch Interieureigenschaften des Pilot, die bei allen sonstigen Vorzügen eben ganz und garnicht jede Stute vertragen kann.
    Perigueux ist außerdem hoch und schmal mit einem sehr langen Mittelstück. Auch hier muss es passen.
    Alles in allem gibt es viele andere Hengste gleichen sportlichen Niveaus, die wesentlich leichter anzupaaren sind.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @ Silas,

    deinem Beitrag kann ich nur zustimmen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Da ich die Zucht neben meinem Beruf betreibe, habe ich nicht die Zeit und mittlerweile auch nicht mehr die reiterlichen Fähigkeit die Pferde erfolgreich im Turniersport vorzustellen. Die Stuten gehen in den Beritt. Über einen Verkauf entscheide ich später. Obwohl ich nach jetziger Überzeugung die Capriol nicht verkaufen will.

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  • hike
    antwortet
    Behalten und selber reiten? Oder verkaufen oder zur Verfügung stellen?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von hike Beitrag anzeigen
    Was behaltet ihr denn für Stuten in der Zucht? Ich meine damit eure eigene Nachzucht, nicht beigekaufte oder geleaste oder geliehene ältere Stuten! Bei mehreren weiblichen Nachkommen einer Stute?
    Die Capriol wird 3jährig gedeckt und geht dann in den Sport. Genauso werde ich mit ihren Halbschwestern verfahren, wenn sie sich gut entwickeln.

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  • hike
    antwortet
    Was behaltet ihr denn für Stuten in der Zucht? Ich meine damit eure eigene Nachzucht, nicht beigekaufte oder geleaste oder geliehene ältere Stuten! Bei mehreren weiblichen Nachkommen einer Stute?

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  • silas
    antwortet
    @ Ara
    Bei Deiner zweijährigen trifft dann wieder : der Reiter formt das Pferd -zu. Mit einem gut ausgebildeten Reiter, der genügend unterschiedliche Erfahrungen gesammelt hat, wird dies Pferd seine Eigenschaften positiv entwickeln und weit kommen.
    Mit einem verhaltenen Reiter wird es irgendwann Schlitten fahren und sich einen schlechten Ruf erwerben - dabei handelt es sich um ein und dasselbe Pferd.

    Neben allen Kriterien, die ein Züchter anwendet um ein móglichst optimales Pferd zu ziehen, ist der Punkt des Erkennens der Qualität unterm Sattel massgeblich für den weiteren Lebensweg des Pferdes.

    Da beisst für mich keine Maus den Faden ab - mit der Ausbildung der Remonte endet die Arbeit des Züchters.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Frufru Beitrag anzeigen
    Du hast doch selbst deinen Stutenbestand reduziert, und anderen Züchtern wirfst du vor, dass sie so eine Stute nicht nehmen? Die Zeiten sind vorbei, dass die Züchter sagen, das probiere ich. Kann nämlich auch viel Geld kosten, eine Stute aus dem Sport gleich tragend zu bekommen. Das hat nichts mit Modernität der Abstammung zu tun
    Der erste Satz ist völlig Banane - sorry, das ist völliger Blödsinn!!!.

    Ich werfe niemanden vor das er so eine Stute nicht nimmt. Ich werfe den "Weltverbesserern" vor das sie die QUALITÄT an der Abstammung und "Zeitgemäß" festmachen!!!. Wer das noch glaubt, sieht auch jeden Tag den Weihnachtsmann...

    Du verwirfst den Zusammenhang!!!.

    Wie und was, mein Gott das muss jeder für sich selbst entscheiden - ich hatte ein wenig Glück dabei das die älteren Stuten tragend wurden und zu dem Stutfohlen. Auf der anderen Seite ist dies wiederum hoch interessant, da man sich ggf. weniger einen Kopf machen könnte wegen zu großer "Träumer" Ideen, die man "Züchterisch" ggf. erst beseitigen muss - wenn man dies überhaupt noch kann - denn das steht wieder auf einem anderen Blatt!!.

    Was die Zahl der Pferde betrifft, ist weniger oft mehr... lieber wenig und gut wie ein Stall voll Viehcher, wo man die hälfte lieber am nächsten Tag nicht sehen würde.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von dressurpferde@email.de Beitrag anzeigen

    Finde es wenig nachvollziehbar, wenn bei der Auswahl von Zuchtstuten auf den Charakter keinen Wert gelegt wird. Das Zuchtziel sollte doch ein Spitzenpferd in allen Bereichen sein.

    Dass Pferde nur Spitzenleistungen bringen, wenn sie schon ohne wirkliche Anforderungen in jungen Jahren durchgeknallt sind, ist ein Märchen, mit dem sich so manch einer die charakterlichen Defizite schön redet.
    Wie bereits geschrieben, geht es nicht um einen schlechten Charakter. Eine Stute mit einem schlechten Charakter gehört nicht in die Zucht! Es geht darum, dass viele Hochleistungspferde andere Anforderungen an die Ausbildung und an ihre Reiter stellen.

    Wenn man seine Zuchtprodukte wirklich genau beobachtet, merkt man den Unterschied schnell.
    Ich habe bspw. eine 2jährige Capriol. Die hat Bewegung, Kraft und Geist, alles was man sich bei einem 2jährigen Pferd wünscht. Ich weiß jedoch bereits jetzt, dass die nie ein "Kinderpony" wird, dass ich jedem Reiter unter den Hintern schieben kann. Das verwechseln viele mit Unrittigkeit. Die versucht immer zu testen. Das Schöne ist jedoch, dass sie schnell begreift und bei richtigem Auftreten des Gegenübers auch ihre Reaktion entsprechend anpasst und mitmacht.

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  • Frufru
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    Es geht ja nicht immer nur um die Spitze - auch im ländlichen bereich sieht es oft nicht anders aus. Manche Reiter wären froh wenn sie ihre Sporterfolgreiche Stute die jetzt in die Jahre gekommen ist, noch in gute Hände kommt z.b. als Zuchtstute. Geht mir gerade auch so - mir wurde eine Forsyth - Diskus - Gotthard angeboten, selbst M gewonnen, die Mutter S hoch erfolgreich. Aber man kann sie sich ja nicht alle heimstellen.

    Für so viele "Züchter" ist das wieder nicht "Modern" genug.
    Du hast doch selbst deinen Stutenbestand reduziert, und anderen Züchtern wirfst du vor, dass sie so eine Stute nicht nehmen? Die Zeiten sind vorbei, dass die Züchter sagen, das probiere ich. Kann nämlich auch viel Geld kosten, eine Stute aus dem Sport gleich tragend zu bekommen. Das hat nichts mit Modernität der Abstammung zu tun

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von sporthorses100 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob dies nicht erwünscht ist. Tatsache ist aber, dass viele Top-Stuten der deutschen Springpferdezucht verloren gehen, weil sie für gutes Geld ins Ausland gehen oder weil sie nach Meinung ihrer Reiter bzw. Eigentümer "zu Schade" für die Zucht sind. Wobei ich allerdings einräumen muss, dass der Spagat zwischen Sport und Zucht bei Stuten naturgemäß ungleich schwieriger ist als bei Hengsten.
    Es geht ja nicht immer nur um die Spitze - auch im ländlichen bereich sieht es oft nicht anders aus. Manche Reiter wären froh wenn sie ihre Sporterfolgreiche Stute die jetzt in die Jahre gekommen ist, noch in gute Hände kommt z.b. als Zuchtstute. Geht mir gerade auch so - mir wurde eine Forsyth - Diskus - Gotthard angeboten, selbst M gewonnen, die Mutter S hoch erfolgreich. Aber man kann sie sich ja nicht alle heimstellen.

    Für so viele "Züchter" ist das wieder nicht "Modern" genug.

    und das meinte ich z.b. damit das die "Weltverbesserer" wohl am wenigsten sich mit der ZUCHT beschäftigen, als mit dem schlechtreden!!!. Das können sie in Perfektion - kannst du hier wie im reelen Leben verfolgen!!

    und dann kommen wieder NAMEN ins Spiel wo der kreislauf mit so manchem Niedergang einher kommt.

    Das ist die Moderne Pferdezucht - nichts anderes!!!


    Zitat von sporthorses100
    Leider sind Hengste aus selbst im Sport erfolgreichen Müttern und Großmüttern in der deutschen Springpferdezucht immer noch unterrepräsentiert.


    Zuletzt geändert von Gast; 23.06.2013, 09:55.

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  • hannoveraner
    antwortet
    Zitat von dressurpferde@email.de Beitrag anzeigen
    Finde es wenig nachvollziehbar, wenn bei der Auswahl von Zuchtstuten auf den Charakter keinen Wert gelegt wird. Das Zuchtziel sollte doch ein Spitzenpferd in allen Bereichen sein.

    Dass Pferde nur Spitzenleistungen bringen, wenn sie schon ohne wirkliche Anforderungen in jungen Jahren durchgeknallt sind, ist ein Märchen, mit dem sich so manch einer die charakterlichen Defizite schön redet.
    wir sollten in der Diskussion aufpassen, nicht zu sehr ins schwarz/weiß zu geraten obwohl vorher gar nicht schwarz/weiß argumentiert wurde. Es gibt immer Beispiele für verschiedenste Argumentationen und nicht zu vergessen sind eben auch die Pferde, die gerade in der Anfangszeit auch etwas intensiver bekümmert werden müssen als andere und bei denen kam man 5jährig nie auf den Gedanken, dass sie mal "speziell" waren. Hab Beispiele vor Augen in verschiedenster Richtung, auch von unkompliziertest in der gesamten Jugend, Anreiten usw.,---war S-siegreich, aber Dampf & Härte reichte nicht für GP, andererseits ein Spitzenpferd für St.Georg-Nveau auch mit normalem Reiter. Ob das gut oder schlecht ist, oder eben eine brauchbare Zwischenstation, hängt ab vom individuellen Zuchtziel.

    aber richtig ist auch, dass die verschiedensten Argumente genutzt werden um sich selbst schön zu reden....

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  • dressurpferde@email.de
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Es ist meiner Meinung nach eine Illusion, wenn man denkt, dass man ein Hochleistungspferd züchten kann, dass jeder Reiter am langen Zügel reiten kann.
    JEDER Reiter ist natürlich immer so eine Sache, gibt ja auch die Sorte, die schon in Angstschweiß ausbricht, wenn sie ihren an Gemütsruhe nicht zu überbietenen Tinker in den Wald reiten sollen.
    Wenn mit JEDER aber ein talentierter Amateurreiter gemeint ist, mit Gespür für ein sensibles Tier, dann ist und darf das keine Illusion sein.
    Dass Pferde im Hochleistungstraining hier oftmals ungeeignet sind, ist unstrittig. Aber behutsam abtrainiert verrichten doch nun einige ehemalige Hochleistungssportler ihren Dienst zufrieden als Lehrmeister und Freizeitpartner. Spätestens bei den Vollblütern, die ja ausschließlich auf Spitzenleistung ohne Rücksicht auf Charakter, Rittigkeit oder ähnliches gezüchtet werden, kennt jeder einen ehemaligen Renner, der zufrieden seiner neuen Aufgabe im Freizeitsport mit einem jedermann Reiter nachkommt. Klar wird es immer wieder Ausnahmen geben, bei denen das nicht funktioniert, dies ist dann aber mehr dem Charakter geschuldet, als der eigentlichen Leistungsfähigkeit.
    Dass nur wenige Spitzensportler gleichzeitig während ihrer Zeit im Spitzensport von einem Amateur geritten werden können, bedeuted ja nicht, dass sie es gar nicht können. Viele der Spitzenpferde sind vor ihrer Entdeckung, im normal talentierten Züchterhaus angeritten und auf ihren ersten turniersportlichen Schritten begleitet worden, ganz ohne Probleme und mit Sicherheit auch am langen Zügel. Wären diese Pferde nicht von einem Spitzenreiter entdeckt und gefördert worden, würden sie vermutlich auch im Amateursport ihren Dienst verrichten, nur eben deutlich weniger erfolgreich.
    Natürlich gibt es Pferde wie Satchmo, die definitiv zu keiner Zeit Amateur geeignet waren, aber eben auch das andere Extrem, Pferde die trotz AKTIVEM Hochleistungssport von einem talentierten Jedermann geritten werden können.
    Uthopia ist so ein positives Ausnahmebeispiel, er wird mehrmals die Woche vom Stallpersonal ausgeritten, selbstverständlich auch am langen Zügel.

    ... Oder man erinner sich an Feine Dame von Herbert Blöcker, diese Stute startete ihre Karriere als Verleih-Pferd auf Sylt (bis 6jährig - erst danach begann überhaupt eine sportliche Nutzung).


    Finde es wenig nachvollziehbar, wenn bei der Auswahl von Zuchtstuten auf den Charakter keinen Wert gelegt wird. Das Zuchtziel sollte doch ein Spitzenpferd in allen Bereichen sein.

    Dass Pferde nur Spitzenleistungen bringen, wenn sie schon ohne wirkliche Anforderungen in jungen Jahren durchgeknallt sind, ist ein Märchen, mit dem sich so manch einer die charakterlichen Defizite schön redet.

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  • sporthorses100
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    und nicht erwünscht, da sie angeblich den FORTSCHRITT behindern - verfolgst du das nciht schon seiot Monaten,Jahren... ????
    Ich weiß nicht, ob dies nicht erwünscht ist. Tatsache ist aber, dass viele Top-Stuten der deutschen Springpferdezucht verloren gehen, weil sie für gutes Geld ins Ausland gehen oder weil sie nach Meinung ihrer Reiter bzw. Eigentümer "zu Schade" für die Zucht sind. Wobei ich allerdings einräumen muss, dass der Spagat zwischen Sport und Zucht bei Stuten naturgemäß ungleich schwieriger ist als bei Hengsten.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von sporthorses100 Beitrag anzeigen
    Leider sind Hengste aus selbst im Sport erfolgreichen Müttern und Großmüttern in der deutschen Springpferdezucht immer noch unterrepräsentiert.
    und nicht erwünscht, da sie angeblich den FORTSCHRITT behindern - verfolgst du das nciht schon seiot Monaten,Jahren... ????

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    um jetzt zum Thema wieder zu gelangen:

    Prüfen finde ich enorm wichtig - dies haben auch erfolgreiche Züchter im Rahmen ihrer Fähigkeiten,Zeit usw. getan (siehe K.H.Böttcher)... geschadet hat es den Pferden nicht, ERKENNTNISSE haben sie viele daraus gewonnen - so bekommt man schnell eine ganz andere Ansicht zur Zucht, zu "Namen" und den Aufbau und Entfalltung des "Stammes".
    Man kann sicherlich das selbst erfühlte anders beurteilen wie jemand der theoretisch am Schreibtisch nach "Abstammungen" arbeitet - Klangvolle Namen wo ggf. garnix dahinter steckt.

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