Das Erfolgsgeheimnis der Belgischen Pferdezucht

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Benny Beitrag anzeigen
    zu 3. Das ist eben die große Frage. ET ist etwas teurer als "herkömmliche " Zucht. Klonen ist erheblich teurer und "bewahrt" ja nur. Man hat keinen Zuchtfortschritt.
    Die Frage ist aber auch: Interessiert diejenigen, die mit der Spitze gut verdienen der Zuchtfortschritt? Investieren sie ihr erwirtschaftetes Geld in Zuchtfortschrtt oder perfektionieren sie die erfolgreiche Technik? Können diejenigen, die den Zuchtfortschritt daneben erbringen müssten von dem "Restmarkt" ihre Zucht finanzieren?

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  • CoFan
    antwortet
    @Benny Sicher, aber da als zweites Beispiel Lewitz angeführt wurde, kam bei mir die Frage nach der Dressur-Sparte auf.

    Du siehst dieses Modell also hauptsächlich als für das Marktsegmet "Spitzensport" tauglich an?

    @Ramzes Deshalb auch das "weiter-denken" im Sinne von "wohin könnte sich das entwickeln". Besonders erfolgreiche Hengste könnten geklont werden, um noch mehr Sperma produzieren zu können. Ebenso die Stuten. Die Zahl der Nachkommen von ein und derselben Gen-Kombi könnte somit noch einmal steigen.

    Übrigens: Gerade gelesen - Küchengirl durfte noch selbst Mama werden
    Zuletzt geändert von CoFan; 25.02.2015, 21:00.

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  • Ramzes
    antwortet
    H&H speaks to Hartwell Stud about the cloning of one of the most successful and influential sports horse sires ever

    Bei Kosten von 100.000 Tacken aufwärts wird es keine Cloning - Schwemme geben , CoFan .
    Exorbitante Spitzenpferde gibt es nicht wie " Sand am Meer " ,
    Cruising ...die Irische Vererberlegende .
    Und wie Benny schon sagte : Klonen " bewahrt " , eine Kopie
    fast 1 : 1 .aber nur fast .
    SEX - Re-Kombination der Gene , das passiert dann wieder
    bei der nächsten Stufe , wenn die Klone Samen spenden .
    Zuletzt geändert von Ramzes; 25.02.2015, 20:52.

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  • Benny
    antwortet
    Zitat von charlie22 Beitrag anzeigen
    Den Zyklus der Empfängerstute kann man schon mit dem der Trägerstute synchronisieren.
    Der Zyklus ist nur die halbe Miete. Entscheident ist der Zeitpunkt der Ovulation. Und diesen kann man nicht genau synchronisieren. Wenn die Empfängerstute mehr als einen Tag vor der Spenderstute ovuliert, ist sie nicht mehr einsetzbar. Ovuliert erst die Spenderstute hat man bis zu 3 Tagen Zeit, aber genau steuern lässt sich nichts.

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  • Benny
    antwortet
    @CoFan
    zu 1. Belgien ist nur in der Zucht von Springpferden führend. Über was sollten wir hier denn sonst diskutieren?
    zu 2. Es werden durch ET ja nicht automatisch weniger Fohlen geboren. Für jedes Fohlen braucht man auch mindestens 1 Portion Sperma. Es ändert sich also für die Hengsthalter nich so viel. Die Fokussierung auf bestimmte Hengstze gibt es ja heute auch schon, egal ob der internat. erfolgreiche Springhengst oder der 3 jährige, strampelnde Strahlemann von der letzten Körung.
    zu 3. Das ist eben die große Frage. ET ist etwas teurer als "herkömmliche " Zucht. Klonen ist erheblich teurer und "bewahrt" ja nur. Man hat keinen Zuchtfortschritt.
    Spitzensport ist aber im Markt auch nur ein relativ kleines Marktsegment, allerdings, wenn man die passenden Pferde hat, ein lukratives. Der einzelne Züchter wird sich seinen Weg selber suchen müssen.

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  • charlie22
    Ein Gast antwortete
    ----
    Zuletzt geändert von Gast; 25.04.2015, 16:00.

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  • CoFan
    antwortet
    Mir, als interessierter Mitleserin, stellen sich im Moment 3 Fragen:

    1. Der Titel lautet "... erfolgreiche belgische Pferdezucht" - es wird hier aber hauptsächlich über Springpferde diskutiert. Funktioniert dieses Modell auch im Dressur-Markt? Oder kann es dort in naher oder ferner Zukunft auch funktionieren?

    2. Wenn sich dieses Modell im Markt weiter verbreiten sollte, wären dann nicht zuallererst eine Vielzahl von Hengst-Haltern negativ betroffen? Denn dieses Modell setzt ja vor allem auf im Sport erfolgreiche Vererber.

    3. Wenn man dieses Modell über mehrere Generationen weiter "denkt" und noch dazu die Klon-Welle mit berücksichtigt, würde die genetische Vielfalt doch ziemlich darunter leiden. Kann es deshalb nicht nur dann langfristig funktionieren, wenn parallel eine "altomodische" Zucht auf breiter Genetik-Basis regelmäßig frische erfolgreiche Genetik liefert?

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  • Benny
    antwortet
    Zitat von silas Beitrag anzeigen
    Meines Wissens koennen Empfaengerstuten, aufgrund der medizinischen Gleichschaltung, der evtl. Mehrfachen Spuelung, falls sich der Embryo nicht ideal eingenistet hat, nur eine bedingte Anzahl von Jahren eingesetzt werden, habe da mal eine interessante Reportage gelesen und war gelinde gesagt entsetzt.
    Da hast du wohl etwas verwechselt.
    1. Ist es nicht möglich, Spender und Empfängerstute gleichzuschalten. Daher braucht man für eine Spenderstute auch immer mehrere Empfängerstuten um zur Übertragung eine passende zu haben. Brunstsynchronisation funktioniert beim Schwein, beim Pferd aber eben nicht.
    2. Werden Empfängerstuten nicht gespült. Die Spenderstuten werden 6,5 bis 7 Tage nach ihrer Ovulation gespült. Die Lösung wird gefiltert und wenn ein Embryo drin ist, wird er auf die Empfängerstute übertragen. Das ist wie eine Besamung, nur mit viel weniger Flüssigkeit. Wenn der Embryo sich nicht einnistet, rosst die Stute wieder ganz normal.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Von der künstlichen Besamung hat aber auch der kleine Züchter profitiert.

    Sollten sich ET als flächendeckende "Produktionstechnik" etablieren, ist es das Ende der Landespferdezucht mit seinen bekannten Strukturen.

    Vielleicht ist es ja auch für den Verbraucher eine positive Vision, dass er (so wie bei Audi) zukünftig sein Pferd bei einem industriellen Erzeuger a la Lewitz via Online-Konfigurator zusammenklicken und vorbestellen kann. Pedigree, Eignung, Abnahmestatus (Embryo, Fohlen, Reitpferd), Farbe usw. usw.

    Das ist alles Fortschritt und damit positiv zu sehen. Wie ich oben aber schon gesagt habe, bin ich altmodisch und ich gebe das an der Stelle auch gerne zu.
    ET wird nicht flächendeckend werden , ET wird auch in
    Zukunft bei den Spitzenstuten bzw. den engsten Verwandten ,
    wahrscheinlich mit höheren Anteilen , aber nicht " flächendeckend "
    verbreitet sein .
    Die " Landespferdezucht " im klassischen Sinne gibt es schon länger
    nicht mehr , der Anteil bäuerlicher Zuchten sinkt , der Anteil weiblicher Züchter
    / Reiter ist seitdem gestiegen , der Anteil Privathengsthaltung ist
    dominierender , die Zuchten sind globaler orientiert ( " Mixer " ) ,
    die Zuchten sind spezialisierter ( Dr./Spr.) , der Turnier - " Zirkus "
    ist professioneller ( weniger Amateure an der Spitze ) .
    Klonen wird auch in Zukunft eher die Ausnahme sein .
    Nachkommen geklonter Pferde müssen sich genau wie alle anderen
    auch erst " bewähren " .

    In der Pferdezucht wird es irgendwann Marker - Selektion
    geben , ...in puncto Gesundheit / Fruchtbarkeit / Leistung .

    Hier ein Beispiel aus der Rinderzucht : Hitzetoleranz

    Ja , ...und da wird es in Zukunft evtl. vermeidbarer sein ,
    erbliche Minusvarianten z.B. bestimmte Melanome zu vermehren .

    Ja , und Du nutzt auch nicht mehr einen alten C64 - Computer
    und ja , Dein Telefon hat inzwischen mehr Speicherplatz als
    damals die Apollo - Raketen - Leitzentrale , Deine Waschmaschine
    hat Futzi - Logik , Du fliegst nicht mehr mit einem Zeppelin
    durch die Gegend und Dein Auto sieht nicht aus wie eine
    pferdelose Kutsche !
    Du bist moderner als Du vorgibst " altmodisch " zu sein !!!
    Zuletzt geändert von Ramzes; 25.02.2015, 17:12.

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  • silas
    antwortet
    Meines Wissens koennen Empfaengerstuten, aufgrund der medizinischen Gleichschaltung, der evtl. Mehrfachen Spuelung, falls sich der Embryo nicht ideal eingenistet hat, nur eine bedingte Anzahl von Jahren eingesetzt werden, habe da mal eine interessante Reportage gelesen und war gelinde gesagt entsetzt.


    Ich habe beileibe keine Schwierigkeiten beim Genuss von Pferdefleisch,mir sind auch hiesige Zuechter bekannt, die nicht gelungene Nachzuchten zum Metzger bringen, das ist in Ordnung. Lieber ein absehbares Ende, als lebenslanges Leid, wobei ich Leid mittlerweile schon mit ewig schonender Haltung bzw behandlungswuerdiger Haltung definiere.


    Muesste ich jedes Jahr eine gewisse Quote meiner Tiere schlachten lassen, waere ich Fleischproduzent, kein Pferdezuechter, genau das will ich nicht.
    Zuletzt geändert von silas; 25.02.2015, 16:23.

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  • gina
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Das wäre auch nicht mein Ding. Aber generell würde ich ET bei einer Stute nicht ausschließen, wenn es bei der Stute aus Altersgründen nicht mehr klappt, meine eigene Stute als Trägerstute fungiert und ich gerne Nachzucht zum weiteren Züchten aus dieser Stute hätte.
    et kommt für meine stuten aus div gründen nicht in betracht,
    gerade auch wenn eine stute altersbedingt kein fohlen mehr austragen kann, weiss ich nicht ob die natur an dieser stelle nicht ein handfestes argument liefert - diese stute nicht mehr zur zucht zu nutzen.

    was andere machen registriere ich wertfrei - ist aber nicht mein ding


    was ich grundlegend sehr erschütternd finde, wieviele stuten als zuchtstuten derzeit auf den markt geworfen werden, im alter von teilweise unter 4- 20+ mit zum teil grossen gesundheitlichen einschränkungen, mittelmässig bis unbedeutend gezogen- bei 1-2 "bekannteren " namen im papier.
    gezogen mit fokus auf nettes reitpferd-spring od dressur "betont" aber von keinem genug, krank um dann als zuchtstute - weil "über" - noch weitergereicht zu werden.
    echt eine schande!!

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Die künstliche Besamung wurde anfangs doch auch
    nicht von allen begrüßt und heute ist es fast Standard .
    Einige Länder sind mit TG , ET und Embryonen schon
    weiter .
    Von der künstlichen Besamung hat aber auch der kleine Züchter profitiert.

    Sollten sich ET als flächendeckende "Produktionstechnik" etablieren, ist es das Ende der Landespferdezucht mit seinen bekannten Strukturen.

    Vielleicht ist es ja auch für den Verbraucher eine positive Vision, dass er (so wie bei Audi) zukünftig sein Pferd bei einem industriellen Erzeuger a la Lewitz via Online-Konfigurator zusammenklicken und vorbestellen kann. Pedigree, Eignung, Abnahmestatus (Embryo, Fohlen, Reitpferd), Farbe usw. usw.

    Das ist alles Fortschritt und damit positiv zu sehen. Wie ich oben aber schon gesagt habe, bin ich altmodisch und ich gebe das an der Stelle auch gerne zu.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Das wäre auch für mich völlig ok. Da macht der Fortschritt auch nichts kaputt, wenn es Einzelentscheidungen sind (siehe Eingangsstatement) und nicht 10 Jahre mal 5 Embryonen pro Jahr.
    Die künstliche Besamung wurde anfangs doch auch
    nicht von allen begrüßt und heute ist es fast Standard .
    Einige Länder sind mit TG , ET und Embryonen schon
    weiter .

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Das wäre auch nicht mein Ding. Aber generell würde ich ET bei einer Stute nicht ausschließen, wenn es bei der Stute aus Altersgründen nicht mehr klappt, meine eigene Stute als Trägerstute fungiert und ich gerne Nachzucht zum weiteren Züchten aus dieser Stute hätte.
    Das wäre auch für mich völlig ok. Da macht der Fortschritt auch nichts kaputt, wenn es Einzelentscheidungen sind (siehe Eingangsstatement) und nicht 10 Jahre mal 5 Embryonen pro Jahr.

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  • Drenchia
    antwortet
    Der Schlachter ist gnädig, aber der Deutsche mit seinem kruden Tierschutzverständnis ist unberechenbar. Da werden im Namen der Tierliebe Lebewesen mit Hilfe der Tierärzte durchs Leben gequält. Angesichts mangelnder Konsequenz der Züchter wird dieser Markt zunehmend befeuert, erschreckend. Gefühlsduselei ist unangebracht und wenn jemand aus wirtschaftlichen Erwägungen darauf verzichtet, auch gut.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir vorstelle, ich würde aus einer sporterfolgreichen Stute nach dem o.g. einfachen Kochrezept 5 Embryonen erzeugen, die ich vielleicht sofort verkaufte oder einfrieren lassen - was macht dann die Zucht noch aus ?
    Das wäre auch nicht mein Ding. Aber generell würde ich ET bei einer Stute nicht ausschließen, wenn es bei der Stute aus Altersgründen nicht mehr klappt, meine eigene Stute als Trägerstute fungiert und ich gerne Nachzucht zum weiteren Züchten aus dieser Stute hätte.

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  • 100%Holsteiner
    antwortet
    Zitat von Arielle Beitrag anzeigen
    Ein no go ist für mich hingegen das Klonen. Logisch begründen kann ich meine Ablehnung aber nicht.
    mit dem Klonen scheint es aber weiter zu gehen. http://www.gfeweb.com/en/stallions-l...rey,54432.html

    34 bei horsetelex registrierte Fohlen in den letzten 2 Jahren. http://www.horsetelex.nl/horses/progeny/554526
    da kommen sicherlich noch einige dazu die dort nicht eingepflegt wurden, und wenn man sich mal die Verbände anguckt bei denen die registriert sind wären wir wieder beim eigentlichen Thema
    der Hengst hat natürlich den Vorteil, dass er ein Vollblüter ist und sein "Vollbruder" international hoch erfolgreich lief, aber scheinbar ist der Hunger auf neue Blutlinien in Belgien recht groß...

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  • 100%Holsteiner
    antwortet
    Zitat von Arielle Beitrag anzeigen
    Völlig nüchtern sehe ich hingegen wieder den zweiten von Diana angesprochenen ethischen Aspekt, den des "Lecker Veulen". Ich glaube in diesem Bereich sind wir Deutsche ziemlich einsam in unserer Einstellung und auch voller Widersprüche. Hähnchen, Schweine, Rinder, Fische essen viele von uns bedenkenlos, bei Pferden hat die Mehrheit wohl Probleme, und wenn eine Giraffe im Zoo geschlachtet wird, treibt es vielen von uns den Blutdruck in lebensbedrohliche Höhe.

    Welche Sicht habt Ihr auf diese Dinge?
    genau richtig! manchmal muss man eben erkennen, wenn das eigene Zuchtprodukt nicht den Anforderungen des Marktes entspricht.
    Für Fohlen oder Jährlinge mit deutlichen Mängeln gibt es einfach keine Käufer. Und wenn ich diese für 1000€ an einen zwielichtigen Händler verkaufe hab ich keine Ahnung wo die landen, beim Schlachter kann ich mir sicher sein was mit denen passiert. alles eine Frage des Gewissens...

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  • wilabi
    antwortet
    Wenn ich mir vorstelle, ich würde aus einer sporterfolgreichen Stute nach dem o.g. einfachen Kochrezept 5 Embryonen erzeugen, die ich vielleicht sofort verkaufte oder einfrieren lassen - was macht dann die Zucht noch aus ? Nicht mehr sonntags-morgens übern Zaun hängen, FOhlen angucken und überlegen, ob es richtig war, Hengste begucken macht eigentlich auch keinen Sinn mehr, die Internationalen bekommt man eh nur schwer zu Gesicht oder die sind lange tot - entscheidend ist Gewinnsumme. Macht das noch Freude ?
    Oder mal schnell 5 Traber-Stuten aus F holen, damit die vor meinen Augen austragen. Hab ich da noch den gleichen "Draht" zu dem, was da vor meinen Augen rumläuft ??

    Würde ich Stolz oder Freude empfinden, wenn irgend ein mir unbekanntes Wesen mit meinem Namen als Züchter über die internationalen Plätze springt ????


    NEIN - NEIN - NEIN

    Soll machen, wer will - ICH nicht

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Arielle Beitrag anzeigen

    Völlig nüchtern sehe ich hingegen wieder den zweiten von Diana angesprochenen ethischen Aspekt, den des "Lecker Veulen". Ich glaube in diesem Bereich sind wir Deutsche ziemlich einsam in unserer Einstellung und auch voller Widersprüche. Hähnchen, Schweine, Rinder, Fische essen viele von uns bedenkenlos, bei Pferden hat die Mehrheit wohl Probleme, und wenn eine Giraffe im Zoo geschlachtet wird, treibt es vielen von uns den Blutdruck in lebensbedrohliche Höhe.

    Welche Sicht habt Ihr auf diese Dinge?
    Aus meiner Sicht ist das in Ordnung. Obwohl ich das selbst für mich nicht könnte. Ich kann nicht einmal meine Hühner schlachten. Sie sterben an Altersschwäche.

    Das mit dem ET sehe ich ähnlich. Ich stehe derzeit auch vor der Entscheidung, ob ich bei der 22jährigen sporterfolgreichen SF-Stute einen ET-Versuch wage.

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