Das Erfolgsgeheimnis der Belgischen Pferdezucht

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  • 100%Holsteiner
    antwortet
    Zitat von DINA Beitrag anzeigen
    und wenn ich dann an eine Holsteiner Fohleneintragung nahe Köln denke; da bekamen die Züchter
    eine Plakette " Holsteiner Prämienfohlen Auswärtige" erst hatte ich "Aussätzige" gelesen, musste mich dann aber verbessern. Aber meinst Du es wäre noch zeitgemäß Züchter, die nicht "in der Gnade der nahen Geburt" stehen und zwischen Kiel und Hamburg leben so abzutun?
    Ok das die Auswärtigen Züchter komplett und uneingeschränkt dazu gehören, das sollte mittlerweile eigentlich selbstverständlich sein.
    die Sache mit der Fohlenplakette ist einfach die, dass auch in Holstein jeder Körbezirk bzw. Landkreis seine eigenen Plaketten vergibt. da steht dann auch drauf "Fohlenchampionat Dithmarschen" etc.

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  • monka
    antwortet
    kann Benny nur zustimmen, ich habe selbst in Frankreich 6 Wochen franz. Pferde geritten Anfang der 80er

    Die Franzosen waren groß, trabten locker durch den Körper (z.T. mit viel Knieaktion), sprangen alles incl. Betonzäune ohne zu zucken und waren genauso rittig, wie die Pferde die ich in Deutschland angeritten/ geritten habe.
    Vielleicht kein Köpfchen 'zum aus dem Sektglas saufen', aber passend zum Pferd.
    Die Qualität der Reiter, die ich dort (auch auf dem Turnier) gesehen habe, war eher unterirdisch.
    Da konnte man wirklich sagen, das Pferd ging M trotz Reiter.

    Trotzdem hält sich das Vorurteil, daß die Franzosen 'maulig' sind bis heute.
    Die Belgier haben weniger Scheuklappen, als die deutschen Verbände.
    Der SBS akzeptiert jeden Hengst, der im WBFSH gekört ist. Da muß kein internationales Springpferd 3 x bei der Körkommissin vortraben
    Die überlassen ihren Züchtern die Auswahl der Hengste und fahren damit ja anscheinend ganz gut.
    Zuletzt geändert von monka; 27.02.2015, 18:31.

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  • Bohuslän
    antwortet
    Ganz egal wie viele Verbände ein Land beheimatet, ganz egal wie viele Stuten ein Züchter hat.... letztendlich spülen die Spitzenprodukte das Geld in die Kassen der Verbände und bestenfalls des Züchters. Es geht in erster Linie um reines Marketing, das bei internationalem Käuferklientel fast ausschließlich mit bekannten Namen funktioniert - entweder in der Abstammung des Pferdes oder des Verkäufers.

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  • Benny
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Wie lange das anhält, werden wir auf den nächsten Auktionen sehen. Auf jeden Fall sucht die Verbandsleitung händeringend nach geeigneten Pferden.

    In einem anderen Forum haben Züchter von der B Körung berichtet und waren ebenso ernüchtert, wie ich unter CMH.

    Und anstatt hier andere Meinungen als "Stammtischparolen" abzuqualifizieren, wär es mal ganz schön, wenn du neben deinen Negativ-Darstellungen aus deinem zweifellos vorhandenen Wissen uns auch mal mit einer positive Idee beglücken könntest, wie es deiner Meinung nach weitergehen kann.

    1:1 die Belgier kopieren ?
    Wir reden über Spitzensport, du kommst damit, dass mal irgendwer von der Belgischen Körung berichtet hat, die du nebenbei bei CMH verfolgt hast. Das ist wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Die sind typmässig nicht so wie unseren deutschen Pferde, das ist dort auch nicht das Zuchtziel. Die sollen springen, auch unter dem Reiter. Das ist dort Körbestandteil. Ehe sie überhaupt decken dürfen, müssen sie zum Kurztest. Ob die Pferde nach deutschem Verständnis "rittig" sind, ist der restlichen Welt egal. Sie erledigen ihren Job im Parcours und das zum Teil mit Leuten oben drauf, die nach unserem Verständnis erst mal reiten lernen müssten.Wie viele von denen, die auf der Körung waren, bekommen denn später Stuten? Nur die, die sich im Sport beweisen.
    Nicht nur von den Belgiern, auch von den Franzosen heisst es ja, sie sind häßlich, unrittig und können sich nicht bewegen. Als ich im August zur WM war, habe ich mir in der Normandie auch Gestüte angeschaut. Oh Wunder, da waren Typen, die sich auch alle ordentlich bewegten. Und Pferde die per se unrittig sind, kommen kaum in den Parcours dieser Welt klar.
    Welche Pferde laufen denn beim Bucha ins Finale? In der Regel doch nur solche, auf denen absolute Spezialisten sitzen, die auf 10cm genau an den Sprung reiten. Und wer kann das nachreiten?
    Zuletzt geändert von Benny; 27.02.2015, 17:41.

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  • DINA
    antwortet
    Es tut mir leid, wenn Dich "100% Holsteiner" (Dein Nickname spricht ja für sich), wenn Dich meine Phantasie verletzt:
    aber finanziell sieht es doch gar nicht so gut aus.., und so richtig teures "Tafelsilber" für Millionen Euro sehe ich derzeit auch nicht im Holsteiner Eigenhengstbestand, das Land Schleswig-Holstein hat als Land schon lange nichts mehr zu verteilen..., Mecklenburg/ Vorpommern gehört leider zu den Einkommens schwächsten Regionen.. wo soll den das nötige Geld herkommen, um qualifizierte Mitarbeiter und teure Werbemaßnahmen zu bezahlen; ich hatte beim letzten Besuch im Elmshorn eher das Gefühl das nötige Geld für Erhaltungsarbeiten an der "Hardware" fehle...
    und wenn ich dann an eine Holsteiner Fohleneintragung nahe Köln denke; da bekamen die Züchter
    eine Plakette " Holsteiner Prämienfohlen Auswärtige" erst hatte ich "Aussätzige" gelesen, musste mich dann aber verbessern. Aber meinst Du es wäre noch zeitgemäß Züchter, die nicht "in der Gnade der nahen Geburt" stehen und zwischen Kiel und Hamburg leben so abzutun?

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von DINA Beitrag anzeigen
    zu Ramzes u. der Enwicklung d. Pferdezucht in der Vorkriegzeit: Wo stammen diese Zahlen her??

    die Fakten, die mir schnell zugänglich sind , sehen ganz anders aus:

    siehe Klaus Christian Richter, Die Geschichte der deutschen Kavallerie 1919. 1945, Weltbildverlag 1994

    oder Prof. Dr. W. Bölke, seinerzeit ord. Prof. für Tierzucht an der Uni in Danzig, Die Zucht des edlen
    Warmblutpferdes Untertitel : Eine kritische Studie, W.Limpert Verlag 1938
    hier wird u.a. beklagt, ...daß die von oben geforderte schnelle Vermehrung der Zucht in den letzten Jahren..zu einem zwangsläufig deutlichen Qualitätsverlust der neu eingestellten Hengste
    führe..
    oder Dr. Fritz Schilke, ehemals Zuchtleiter der Ostpreusischen Stutbuchgesellschaft in Ostpreussen und später Westdeutschland, wohl im Rahmen seiner Dissertation, die Daten abgeduckt im seinem Buch:
    Trakehner einst und jetzt, BLV Verlag, 2 Auflage, die Bedeckungszahlen, der im Zuchtregister (Stutbuch) registrierten Stuten:
    1919 56777 ...1929 13738 1933 19923 1934 24051 1935 29937 1936 31537 1937 32874

    Meist Du die über 60 % Steigerung der Bedeckungen nur der Registerstuten 1929 zu 1937 nur in Ostpreussen wäre aus Interesse an Freizeit- und Sportpferden erfolgt ??


    Wie Du sicherlich weißt , fiel diese Zeit in die von der Landwirtschaft
    aus der Notlage fehlender Absatzwege für Remonten geforderte Verstärkungsphase .
    Trotz gestiegener Anzahl der Reitvereine und allen Bemühungen im In-und Ausland
    dem Ostpreußen als Reit-und Turnierpferd Absatz zu verschaffen ,
    konnten diese die fehlenden Ankäufe der Armee nicht kompensieren .
    " Die Zahl der angekauften Remonten ging beim Hunderttausendmann-Heer
    auf ein Fünftel der Vorkriegszeit zurück " .
    In Ostpreußen wurde auch ein Stutbuch Schweres Arbeitspferd
    geführt mit wachsender Bedeutung und vermehrter Konkurrenz
    als Verdrängungszucht ( s.a. Ermländer ) .
    " Die Zahl der ostpreußischen Kaltblutzüchter wuchs sprunghaft von Jahr zu Jahr . "
    In der " nur " 30 j. Geschichte des Stutbuches gab es mit knapp
    21.500 Stuten in etwa knapp 5000 Stuten weniger als
    WB-Ostpreußen ( 1944 ),überwiegend in bäuerlicher Hand .
    s.a . Trunz , Pferde im Lande des Bernsteins .
    Dementsprechend stiegen auch die Bedeckungen durch Hengste
    Schweres Arbeitspferd bei den passenden Stuten Vorregister I und II
    des Warmblutzuchtverbandes .

    Es gab somit Querverbindungen .
    Leider gibt es kaum gesammeltes Material , z.B.
    als Buch nur über die zweitbedeutendste junge Rasse
    Ermländer in Ostpreußen .


    ab S. 244 ,....Kapitel Braunsberg
    Anfang der Kaltblutzucht 1880 A. Romanowski , Mehlsack ,
    Kreis Braunsberg ...Von Mehlsack aus hat sich
    die Zucht mit belgischen Hengsten dann über das
    Ermland und schließlich über ganz Ostpreußen
    ausgebreitet .....Mischblüter
    ( S.Lehndorff :Ein Leben mit Pferden )


    Romanowski ,...Flucht

    offtopic , ...lediglich als Antwort !
    Zuletzt geändert von Ramzes; 27.02.2015, 20:12.

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  • 100%Holsteiner
    antwortet
    Zitat von DINA Beitrag anzeigen
    und jetzt lasse ich einfach mal meine Phantasie spielen:


    Also warum nicht als "PrämiumSpringpferdesegment" bei den Hannoveraner mit einziehen.
    Das sollte hier mal ein Zuchtleiter versuchen, die Holsteiner in Hannover einzugliedern... der wird mit Forken und Fackeln aus dem Land gejagt! Bevor das passiert würde ich noch lieber die Mecklenburger bei uns aufnehmen, die hat ja noch keiner geschluckt! Und auch das ist eigentlich schon unvorstellbar... aber HANNOVER? Ich bitte dich...

    Das Thema war hier ja eigentlich Erfolg der Belgischen Pferdezucht. Und auch da gibt es mehrere Verbände!
    Im letzten Ranking von 2014 ist sBs auf 3, BWP auf 5 und Zangersheide auf 10. Dazu kommt noch AES die zwar eigentlich in England sitzen aber mit ihrer noch moderateren Einstellung in Belgien massiv Züchter ködern. Macht 4 Verbände in einem Land das bedeutend kleiner ist als Deutschland! Da kann doch logischerweise eine Zusammenführung der deutschen Verbände gar nicht das Ziel sein!
    Also ich kann das nicht mehr hören...

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  • DINA
    antwortet
    und jetzt lasse ich einfach mal meine Phantasie spielen:

    Dr. Nissen verdienter Zuchtleiter der Holsteiner wird in wenigen Jahren in den Ruhestand treten.
    Mit ca. 2000 Fohlen kann auch der Holsteinerverband qualifizierte Mitarbeiter nicht bezahlen,
    Und die Fluktuation der Mitarbeiter im Elmshorn spricht auch Bände, der befreiende Durchbruch ist nicht in Sicht...
    Also warum nicht als "PrämiumSpringpferdesegment" bei den Hannoveraner mit einziehen.

    Die Hannoveraner haben doch Erfahrung mit Fusionen: Hessen- Rheinland , mit dem
    Rheinischen Pferdestammbuch in Verden wird das "Mittlere offenere Segment" bedient,
    warum nicht eine "Springpferdevermarktungszentrale" mit dem Motto: Das Beste im Norden"
    in Elmshorn ! (Dann kann die Türüberschrift: Das Leben ist zu kurz um Dressur zu reiten " auch erhalten bleiben, direkt mit Trainingszentrum, After- Pre-Sale Springzentrale...

    die Trakehner mit 600 Fohlen leben auch von ihrem "Eingemachten", dank der Vorsorge der alten Ostpreussen habe sie noch eine "Trakehner Stiftung " im Rücken.. aber immer nur auszahlen geht auch nicht.
    Zuchtleiter L. Gehrmann hat seit Jahren Probleme mit seinem "Rückgrat", könnte ja bisschen früher in Pension gehen und Bücher schreiben oder wie bsher auf irgendwelchen Kreuzfahrtschiffen
    nach Kundenkontakten suchen... und wenn dann in wenigen Jahren auch Dr. Sch. Schleppinghoff in
    Pension geht...ach ja Gehrmanns jetzige Stellvertreter Dr. Hahne , daß wär dann schon so ein richtiger Fusionszuchtleiter:
    jetzt Trakehner Stallgeruch annehmen, über ein Vollbutthema promoviert- , kommt aus Oldenburg!, Schwiegersohn zu Gerd Sosath, der ist nett, das würde passen.
    Die TRakehner brächten auch noch eine gute Mitgift mit unter das Oldenburger Dach, und ganz praktisch: nach dem Oldenburger Lied; Land der edlen Rösser.. Manneskraft.. und so, könnte man
    direkt das schöne Ostpreussenlied anstimmen: "Land der dunklen Wälder und kristallnen See" könnte
    auch auf den Teuteburgerwald und die Dümmer-Dammer Seenplatte gelten.. oder ?
    Und in Vechta würde die Zentrale dank Trakehnerunterstützung ausgebaut.. eine Trakehner Lounge
    für VIPS , vom Feinsten!
    Ob dann allerdings G. Sosath neuer Präsident des Oldenburger Marke werden könnte? Fachlich - Menschlich hätte ich nichts dagegen, aber 2 aus einer Familie, aber wie heißt das Sosath Motto so schön Zucht und Sport an einem Ort: würde doch dann auch passen...
    ach ja und wenn dann Wilken Treu aus Westfalen tatsächlich Landstallmeister in Moritzburg würde, gar nicht auszudenken , was das für ein Oldenburgisch-Westfälisches- Trakehner - Portofolio da entstehen würde,
    natürlich sind die Brände bis dahin abgeschaft.... ach ja alles nur Phantasie...
    Zuletzt geändert von DINA; 27.02.2015, 16:39.

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  • DINA
    antwortet
    Die (Zucht)politik der anderen zu betrachten zu analysieren heißt ja auch automatisch zu überlegen,
    welche Auswirkungen hat das auf die Zuchtpolitik im eigenen Land ?

    und da möchte ich nochmal in die Analogie zur weltweit erfolgreichen deutschen Automobilindustrie
    eintreten, Stichwort: Made in Germany bzw. etwas über meine persönlichen Erwartungen
    was die deutsche Pferdezuchtlandschaft angeht.

    1. Das Warmblutpferd aus Deutschland wird als "Made in Germany wahrgenommen und gesucht.

    Meinen Bekannten aus aller Welt ist,- bei aller Freude an Pferden-, nicht unsere Kleinstaaterei zu vermitteln:
    ja das ist ein Trakehner oder Westfale oder Oldenburger , Hannoveraner... ,die suchten einen
    Gribaldi Nachkommen (egal was er koste), hatten verstanden daß er kein originäres "Dutch-Horse" war, ( wurden von mir an die deutschen Verbände weitergeleitet: es war halt grade kein Gribaldi im Auktionslot...,kommt der auch in gute Hände, zu jung... zu alt...) sie sind dann mit einer agilen
    Niederländischen Kundenbetreuerin dort fündig geworden, und haben noch weitere Kunden dorthin
    empfohlen- die werden wir in Deutschland nie wiedersehen !

    2. der VW Konzern hat wohl 17 Marken in seinem Portofolio, so sagt man wohl heute, für jeden Geldbeutel etwas. Und als bekennender Skodafahrer sage ich natürlich auch: Skoda steht drauf-
    WV und Audi Technik steckt drin !
    bei BMW MIni ROVER Rolls Roys ist es doch auch so !

    3. So lange die Pferdezucht zur Landwirtschaft gehörte , wollte jedes Bundesland mit seinem Landwirtschaftsministerium und den Landwirtschaftskammern mitreden und bestimmen:
    und mit Verlaub: da kam auch viel viel Mist raus! (nur ein Beispiel: in Rheinland-Pfalz dürfen
    Staatsprämienstuten auf Geheiß der Grünen Landwirtschaftsministerin keinen Brand haben,
    also kriegen nicht die Stuten bester Bonität , sondern die in richtiger ideologischer Ausrichtung die
    Staatsprämie..)

    aber jetzt gehört unsere Pferdezucht in Deutschland zur Rubrik: Hundezucht, Kannichen und
    Kleintiere, Kanarienvögel, Wellensittiche und das sollten wir uns schleunigst klar machen!
    auch wegen der bereits versäumten Lobbyarbeit, sonst werden wir in einigen Monaten alle
    wie bei der Hundesteuer kräftig Vergnügungssteuer zahlen müssen...
    Zuletzt geändert von DINA; 27.02.2015, 19:49.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Meine Rede. Es spricht meiner Ansicht nach auch überhaupt nichts dagegen, dass in den Fragen von Vermarktung und Markenentwicklung mehrere Zuchtverbände zusammenarbeiten und/oder 'ausgliedern' an privatwirschaftlich strukturierte Dienstleistungsanbieter. Horsetelex zeigt z.B. wie es gehen kann (nicht muss!)
    Das Ziel die richtigen Kunden und Pferde zusammenzubringen und darüberhinaus die Kundenkreise mit Beratungsbedarf dort abzuholen wo sie stehen sollte doch jeder Zuchtorganisation zu eigen sein und steht einer Zuchtselektion in der jeder nach seiner Facon 'sein Ding' macht überhaupt nicht entgegen.
    Verabschieden muss man sich jedoch ganz sicherlich von ein paar doch schon recht verfilzten Zöpfen und das ist leichter als man denkt.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von Kluger Hans Beitrag anzeigen
    wilabi,

    ich bin zu 100 Prozent bei Deiner Argumentation. Das Problem ist jedoch, dass Züchter und Endverbraucher im In- wie Ausland glauben, dass sie den Formel I-Wagen brauchen, auch wenn in Wirklichkeit für 95 Prozent aller Beteiligten der feldwegtaugliche Kombi die bessere Alternative wäre. Deshalb schielen alle auf die Abstammungen im Spitzensport. Dies ist nicht zuletzt durch das volksverdummende Marketing der den Markt dominierenden Hengsthalter zustande gekommen. Auch die Verbände tragen hieran eine Mitschuld. Wer denn alt genug ist, um im Pferdesport und in der Zucht auch mal 40 oder 50 Jahre zurückblicken zu können, der wird feststellen, dass wir heute in Deutschland ungleich mehr rittige, menschenfreundliche und mit sehr gutem Interieur ausgerüstete Pferden haben als noch in den 60er oder 70er Jahren. Wer einmal in Belgien oder Frankreich auf einem ländlichen Turnier war, der wird bestätigen, dass es dort in der Masse ungleich mehr häßliche und wenig rittige Pferde gibt als hierzulande. Die Kunst dürfte es sein, nach der Spitze zu trachten und dabei dennoch den Normalsport nicht zu vernachlässigen. Soll heißen: Spitzenhengste (und auch Stuten), von denen ich nicht überzeugt bin, dass sie auch Pferde hervorbringen können, die von Normalsterblichen zu bedienen sind, sollte man meiden.
    So ist das. Wir brauchen ein MARKETING für Leistungsperdezucht und keine Rattenfängerei von Hengsthaltern, denen die vor allem jüngeren Züchter hinterherlaufen, wie die Lemminge
    Zuletzt geändert von wilabi; 27.02.2015, 15:55.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von gina Beitrag anzeigen
    ;-)

    welche ziele sollten das sein?


    die mär vom "rittigen" a-2**m pferd für den türkischen od iranischen markt, der übers jahr 20 - 30 seelen abnimmt?
    und wie lange glaubst hält das an?
    wann die werden die iranischen kollegen feststellen, dass sie in benelux auch bedient werden ?

    die mär vom hässlichen, bescheuerten belgier kann man sich abends am stammtisch erzählen - der wahrheit entspricht sie nicht. im gegenteil - ich kann dir anhand der aktuellen hengstvorstellungen in d und den parcours in der unter 7 altersklasse an 2 händen abzählen welche biester halbwegs in der lage sind die anforderungen ohne permanentem eingriff von oben / aussen zu erfüllen.
    Wie lange das anhält, werden wir auf den nächsten Auktionen sehen. Auf jeden Fall sucht die Verbandsleitung händeringend nach geeigneten Pferden.

    In einem anderen Forum haben Züchter von der B Körung berichtet und waren ebenso ernüchtert, wie ich unter CMH.

    Und anstatt hier andere Meinungen als "Stammtischparolen" abzuqualifizieren, wär es mal ganz schön, wenn du neben deinen Negativ-Darstellungen aus deinem zweifellos vorhandenen Wissen uns auch mal mit einer positive Idee beglücken könntest, wie es deiner Meinung nach weitergehen kann.

    1:1 die Belgier kopieren ?

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  • 100%Holsteiner
    antwortet
    Zitat von gina Beitrag anzeigen


    @coeur
    deine beweihräucherung des holsteiners in allen ehren - anlässlich der aktuellen hengstschau scheint mir deine prognose doch arg weit hoch gegriffen. wenn casall - aussen vor - das auffallendste talent ein nicht gekörter holländer ist, mit der einzige, der in der lage schien die ihm gestellten aufgaben ohne gefahr für leib & leben oder gar des reiters zu absolvieren.
    hast du nur den einen Hengst gesehen? da waren deutlich mehr mit richtig Qualität!

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von Arielle Beitrag anzeigen
    @wilabi: Wen meinst Du oben wiederholt mit wir? Deine Hannos? Alle deutschen Verbände gleichermassen?

    .
    Ja - ich sehe hier alle Züchter mit weniger als 5 Stuten in einem Boot. Wir können als Einzelkämpfer nicht konkurrieren. AUsser OS - und da ist PS mit seiner Org auch ein Closed shop.

    Ausserdem: Es sind nicht MEINE Hannoveraner. Wenn du hier mal 2 Jahre zurück recherchierts, dann wirst du feststellen, dass ich mich mit "Meinem" Verband über kritische Auseinandersetzung total überworfen hab.
    Ich bin mit hann. Pferden aufgewachsen und seit 40 Jahren verbunden. Das bleibt. Ist das jetzt zu beanstanden ?
    Zuletzt geändert von wilabi; 27.02.2015, 15:54.

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  • DINA
    antwortet
    zu Ramzes u. der Enwicklung d. Pferdezucht in der Vorkriegzeit: Wo stammen diese Zahlen her??

    die Fakten, die mir schnell zugänglich sind , sehen ganz anders aus:

    siehe Klaus Christian Richter, Die Geschichte der deutschen Kavallerie 1919. 1945, Weltbildverlag 1994

    oder Prof. Dr. W. Bölke, seinerzeit ord. Prof. für Tierzucht an der Uni in Danzig, Die Zucht des edlen
    Warmblutpferdes Untertitel : Eine kritische Studie, W.Limpert Verlag 1938
    hier wird u.a. beklagt, ...daß die von oben geforderte schnelle Vermehrung der Zucht in den letzten Jahren..zu einem zwangsläufig deutlichen Qualitätsverlust der neu eingestellten Hengste
    führe..
    oder Dr. Fritz Schilke, ehemals Zuchtleiter der Ostpreusischen Stutbuchgesellschaft in Ostpreussen und später Westdeutschland, wohl im Rahmen seiner Dissertation, die Daten abgeduckt im seinem Buch:
    Trakehner einst und jetzt, BLV Verlag, 2 Auflage, die Bedeckungszahlen, der im Zuchtregister (Stutbuch) registrierten Stuten:
    1919 56777 ...1929 13738 1933 19923 1934 24051 1935 29937 1936 31537 1937 32874

    Meist Du die über 60 % Steigerung der Bedeckungen nur der Registerstuten 1929 zu 1937 nur in Ostpreussen wäre aus Interesse an Freizeit- und Sportpferden erfolgt ??
    Zuletzt geändert von DINA; 27.02.2015, 16:05.

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  • Kluger Hans
    antwortet
    wilabi,

    ich bin zu 100 Prozent bei Deiner Argumentation. Das Problem ist jedoch, dass Züchter und Endverbraucher im In- wie Ausland glauben, dass sie den Formel I-Wagen brauchen, auch wenn in Wirklichkeit für 95 Prozent aller Beteiligten der feldwegtaugliche Kombi die bessere Alternative wäre. Deshalb schielen alle auf die Abstammungen im Spitzensport. Dies ist nicht zuletzt durch das volksverdummende Marketing der den Markt dominierenden Hengsthalter zustande gekommen. Auch die Verbände tragen hieran eine Mitschuld. Wer denn alt genug ist, um im Pferdesport und in der Zucht auch mal 40 oder 50 Jahre zurückblicken zu können, der wird feststellen, dass wir heute in Deutschland ungleich mehr rittige, menschenfreundliche und mit sehr gutem Interieur ausgerüstete Pferden haben als noch in den 60er oder 70er Jahren. Wer einmal in Belgien oder Frankreich auf einem ländlichen Turnier war, der wird bestätigen, dass es dort in der Masse ungleich mehr häßliche und wenig rittige Pferde gibt als hierzulande. Die Kunst dürfte es sein, nach der Spitze zu trachten und dabei dennoch den Normalsport nicht zu vernachlässigen. Soll heißen: Spitzenhengste (und auch Stuten), von denen ich nicht überzeugt bin, dass sie auch Pferde hervorbringen können, die von Normalsterblichen zu bedienen sind, sollte man meiden.

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  • Arielle
    antwortet
    @wilabi: Wen meinst Du oben wiederholt mit wir? Deine Hannos? Alle deutschen Verbände gleichermassen?

    Wenn wir uns schon eine Zuchtlandschaft mit vielen Verbänden leisten, warum sollten dann alle das gleiche Ziel verfolgen?
    Wenn ein Verband mittlerweile eine Stutengrundlage und eine Züchterschaft hat, die für ganz oben nicht mehr so viel geliefert hat, und deshalb das Wort Weltrangliste für sich streicht, kann es doch andere geben, die nach wie vor sagen: "We aim for the stars!". Das würde auch den Konkurrenzdruck entzerren.

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  • gina
    antwortet
    ;-)

    welche ziele sollten das sein?


    die mär vom "rittigen" a-2**m pferd für den türkischen od iranischen markt, der übers jahr 20 - 30 seelen abnimmt?
    und wie lange glaubst hält das an?
    wann die werden die iranischen kollegen feststellen, dass sie in benelux auch bedient werden ?

    die mär vom hässlichen, bescheuerten belgier kann man sich abends am stammtisch erzählen - der wahrheit entspricht sie nicht. im gegenteil - ich kann dir anhand der aktuellen hengstvorstellungen in d und den parcours in der unter 7 altersklasse an 2 händen abzählen welche biester halbwegs in der lage sind die anforderungen ohne permanentem eingriff von oben / aussen zu erfüllen.

    weil entscheidendes fehlt um das prädikat rittig zu erhalten.


    @coeur
    deine beweihräucherung des holsteiners in allen ehren - anlässlich der aktuellen hengstschau scheint mir deine prognose doch arg weit hoch gegriffen. wenn casall - aussen vor - das auffallendste talent ein nicht gekörter holländer ist, mit der einzige, der in der lage schien die ihm gestellten aufgaben ohne gefahr für leib & leben oder gar des reiters zu absolvieren.

    @wilabi
    benny hat hierzu schon 2 seiten zuvor eine sehr realistische einschätzung abgegeben - die m.e. auch den d markt treffend skizziert

    @wilabi
    In meinen Augen hast du in deiner Interpretation einen grundsätzlichen Denkfehler der da lautet: Spitzenpferd= unrittig /schwer bedienbar und am besten noch nicht mal anschaubar.
    Wo läuft denn ein grosser Teil der in Belgien/ Frankreich gezogenen "unrittigen" Springpferde? Eigentlich in der ganzen Welt, egal ob in Europa, Amerika, Asien oder dem Arabischen Raum. Und das sind zum Teil Gebiete, die wir hier als reitsportliches Entwicklungsland betrachten. Die Pferde aber laufen erfolgreich, fast egal, wie schwach die Reiter da oben drauf sind. Also muss in Punkto Leistungsbereitschaft/ Rittigkeit doch irgendwo eine Menge funktionieren. Wenn das nicht so wäre, müssten uns ja unsere hübschen, schön springenden, gut zu reitenden, super selektierten Pferde "Made in Germania" von aller Welt förmlich aus der Hand gerissen werden. Das ist nur leider nicht so.
    Zuletzt geändert von gina; 27.02.2015, 15:24.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von Benny Beitrag anzeigen
    @wilabi
    In meinen Augen hast du in deiner Interpretation einen grundsätzlichen Denkfehler der da lautet: Spitzenpferd= unrittig /schwer bedienbar und am besten noch nicht mal anschaubar.
    Wo läuft denn ein grosser Teil der in Belgien/ Frankreich gezogenen "unrittigen" Springpferde? Eigentlich in der ganzen Welt, egal ob in Europa, Amerika, Asien oder dem Arabischen Raum. Und das sind zum Teil Gebiete, die wir hier als reitsportliches Entwicklungsland betrachten. Die Pferde aber laufen erfolgreich, fast egal, wie schwach die Reiter da oben drauf sind. Also muss in Punkto Leistungsbereitschaft/ Rittigkeit doch irgendwo eine Menge funktionieren. Wenn das nicht so wäre, müssten uns ja unsere hübschen, schön springenden, gut zu reitenden, super selektierten Pferde "Made in Germania" von aller Welt förmlich aus der Hand gerissen werden. Das ist nur leider nicht so.
    Es ist nun mal so, dass die Belgier Kriterien, wie Rittigkeit und Exterieur nicht auf dem Zettel haben.
    Gestern abend gerade einen Hengst beobachtet, weil das LG Celle meint, mit der Abstammung CLinton/Heartbreaker/Ramiro uns Züchter einen Hengst mit "internationalem Pedigree" kredenzen zu müssen. Der kann springen, hat sich aber von der Abreitehalle bis in die Vorführung benommen, wie die Axt im Walde. Hässlich und schwer. Mag sein, dass er Springen kann - wie viel der bisher in den letzten 40 Jahren erarbeiteten Rittigkeits- und Exterieurmerkmale müssen wir aufgeben, wenn wir solche Hengste einsetzten. Ist Zuchtfortschritt allein aus Springvermögen definiert ?

    Und genau da ist die Chance der dt. Verbände. Wir müssen uns in unserem Zuchtziel definieren und vielleicht auch klar abgrenzen. Bei den Reitern, die bei Paule kaufen, handelt es sich i.d. R . um Spitzenreiter, oder um solche, die es werden wollen und daher in Mühlen, Riesenbeck etc. ausgebildet werden. Das das mit den Pferden nicht immer gut funktioniert, zeigen die vielen hin-und-zurück Wechsel bei diesen PFerden.
    Hier gab es in den letzten 12 Monaten sehr positive Signale über die Verdener Auktionen. Im Sommer kaufte ein Iraner 15 Pferde für den lokalen Sport, die er im Lande versteigerte. Im Winter kaufte ein Türke 8 Pferde für den lokalen Markt. Fast ausschliesslich Springpferde mit der Zusatzanforderung "Amateurtauglich". Die Winterauktion brachte für Springpferde das erste Mal einen wesentlich besseren Durchschnitt, als für Dressurpferde. Auch in den s.g. "Reitsport-Schwellenländern" entwickelt sich rund um die zahlreichen neu erstellten Reitsportanlagen eine lokale Struktur.
    Nicht zu vergessen, dass der heimische Markt mit seinen Amateuren der mit weitem Abstand größte lokale Markt ist.

    Ich ziehe da mal eine Parallele zur Automobilindustrie.
    Da gibt es die Formel I als Rennsport mit hochentwickelten Fahrzeugen für die absolute Spitze. Die können normale Autofahrer nicht bedienen und sie taugen auch nicht für den Strassenverkehr und sind hässlich. Trotzdem diente die Formel I als Vorreiter vieler technischen Errungenschaften der Serienfahrzeuge, wie z.B. der Airbag

    Daneben gibt es die Autos für die Endverbraucher von Audi, BMW und Mercedes. Die sind auch sportlich, taugen aber für den Strassenvekehr, sind bequem und werden nach ästhetischen Gesichtspunkte modelliert.

    Die Belgier produzieren für die Formel I, wir müssen Audi, BMW oder Mercedes werden. Derzeit produzieren wir nur schöne Karrossen, mit wenig Leistung. Daher brauchen wir die Entwicklung der Formel eins - aber dosiert, so dass Alltagstauglichkeit und Ästhetik nicht eingeschränkt werden. Nachbauen auf breiter Front wäre tödlich.

    Dazu muss man auch für die internationalen Märkte ein Image aufbauen, bei dem man auch klar sagt: Uns interessiert die Weltrangliste wenig, wir haben andere Ziele (der Zug ist , wie gesagt ohnehin abgefahren).

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  • Coeur
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    @Couer
    Dass die Holsteiner, gemessen an der FOhlenanzahl im Sport noch eine überragende Rolle spielen ist unbestritten.
    Aber:
    Kein deutsche Zuchtverband hat einen derartigen Aderlass verkraften müssen. Von 5102 reg. Fohlen in 2009 sind die zurück auf 2995 in 2013. Ich denke in 2014 haben die ihre Population halbiert.
    Wenn dann die These zutrifft Spitzensportprodukte=Spitzenvermarktung, dann ist das verwunderlich.

    Die Holsteiner werden schrittweise von diesen Märkten genauso abgekoppelt, wie die anderen Verbände. Sieh dir die Platzierungslisten der erste Youngster-Tour in Göteborg an - 1 Holsteiner, sonst dominierten die in Skandinavien. Dto. Sunshine-Tour, Dto. Wellington. Der radikale Rückgang der Pferde wir das weiter beschleunigen. Gerade in diesen Prüfungen ist die Verdrängung der deutschen Verbände drastisch.
    Dass die Holsteiner 50 % Bestandsrduktion haben ist bedauerlich für den Verband und die Mitrabeiter, mich als Züchter tangiert es weniger, ich finde diese Marktbreinigung gut und hoffe auf eine Normalisierung des Marktes, knapperes Angebot = normale, dem Aufwand enstspechende Preise.

    Was die Erfolge der Holsteiner betrifft gerade die aktuelle 2 Prüfungder Nachwuchspferde von Göteburg:

    Plats Ryttare Häst Premier Fel Tid (76)
    1
    Marcus Ehning ZRFV Borken e.V.
    Calanda 42 Calido - Chasseur I Maren Schmitt-Nolte 11250 0 62,99
    2
    Nicole Holmén
    Certina Cartier - Pluspunkt Nicole Holmén 9000 0 63,27
    3
    Henrik von Eckermann ZRFV Riesenbeck e.V.
    Lord Chambertin 2 Lord Z - Chambertin Gerken, Kai Kai Gerken 6750 0 63,31
    4
    Ludger Beerbaum ZRFV Riesenbeck e.V.
    A Corrada Corrado I - Caretino Arundell & Ludger Beerbaum Stables GmbH Beerbaum 4500 0 63,83

    Das sind bei diesen 4 erst platzierten >75% Holsteiner Genetik von den ersten 4 Pferden 2 Holsteiner.

    Ich bin aber ansonsten bei Dir/euch wir müssen aufpassen und dürfen uns nicht auf diesen oben genannten Erfolgen ausruhen.

    Wir (alle beteiligten Züchter und Organe) brauchen Tempo und Flexibilität (akzeptanz von neuen Wegen) bei unseren Entscheidungen.

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