Rheinland und Hannover (Hessen)

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  • Pferdefreund
    antwortet
    @wilabi

    Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass die möglicherweise größeren "Gewinnpotentiale" auf Seiten der Rheinländer liegen könnten: wir gewinnen den vielleicht noch attraktivsten Marktplatz mit internationalem Publikum hinzu und geben mehr oder weniger "Geld" als Mitgift in die Verbindung.
    Die Kostenstrukturen werden sich mittelfristig verbessern und die Auswahl AN GEEIGNETEN Verkaufskandidaten wird sich vielleicht etwas verbessern.
    Wir Rheinländer haben nicht viele sinnvolle Alternativen. Die vielleicht angebrachteste Verbindung mit unseren unmittelbaren Nachbarn ist wohl nicht zustande zu bringen. Viele westfälische und rheinische Züchter bedauern dies.
    Eine einfache Kooperation wird uns mittelfristig auch nicht weiterhelfen. Und umsonst wird man uns den Marktplatz Verden nicht zur Verfügung stellen.
    Kostenstrukturen zu verbessern ist immer sinnvoll, aber es löst ja nicht wirklich das grundlegende Problem.
    Vielleicht ist es doch an der Zeit, über getrennte Auktionen von Springpferden und Dressurpferden nachzudenken.
    So wie Konglomerate in der Wirtschaft nicht mehr gewünscht waren, so mag dies vielleicht auch in der Pferdezucht auf absehbare Zeit die Zukunft werden.
    Letztlich müssen die Hannoveraner Züchter entscheiden, ob sie uns wollen oder nicht.

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  • wilabi
    antwortet
    @Pferdefreund
    kann durchaus sein, dass so eine Kooperation nach Jahren Früchte trägt.
    Kritisch sehe ich dann aber erst recht die wachsende Konzentration auf dem Dressursektor - Fühlen sich da Springpferdezüchter auf Sicht nicht in die Ecke gedrückt ?

    Mag ja sein, dass die weitere Spezialisierung der Zucht eines Verbandes u.U. ein Weg der Zukunft ist und man sich jetzt die Bräute danach aussucht. Mein Ding ist es nicht.

    Meines Erachtens wäre einen Kooperation ala Westf./OL ein guter Einstieg gewesen . Die Öffnung des Kör- und Auktionsplatzes Verden kommt m.E. viel zu früh - da wird u.U. viel Porzellan zerschlagen.
    Natürlich stehen die Rheinländer unter Druck aufgrund des mangelnden adäquaten Körplatzes und die Hannos, weil sie dringend Umsätze brauchen - aber win/win wird das so nicht.

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  • Pferdefreund
    antwortet
    @ wilabi
    Aus meiner Sicht ein hervorragender Beitrag und für mich als rheinischem Züchter interessant zu lesen!!

    Eine Zusammenarbeit und evtl. Fusion nur aus dem heutigen Blickwinkel zu betrachten, greift vielleicht aber etwas zu kurz.
    Die aufgezeigten Fragen wird in der aktuellen Marktsituation niemand zur Zufriedenheit aller so beantworten können, dass der Hannoveraner Züchter mit Freude einer solchen angestrebten Fusion zustimmen wird. Denn- in der jetzigen Marktphase bleibt zu befürchten, dass die Nachfrage nicht sprunghaft wieder ansteigt und evtl. hinzukommende rheinische Zuchtprodukte bislang für Hanno-Züchter "reservierte" Plätze einnehmen könnte.
    Ich stelle mir gerade mit Schrecken vor, wenn auf dem Hengstmarkt das teuerste Zuchtprodukt dann auch noch aus dem Rheinland käme und dergleichen auch noch beim Fohlenmarkt oder bei anderen Auktionen passiert. Nicht das dies wirklich zu befürchten wäre, aber wer weiß das schon...:-)

    Im Springpferdebereich haben wir nichts beizutragen...wer da ins Rheinland schielt, weiß das genau.
    Die meisten Fusionen -auch in der Wirtschaft- zeigen ihre Früchte häufig erst nach Jahren.
    Und wenn es dem renommiertesten Verband nicht gelingt. die Verbändelandschaft in Deutschland in vernünftige Strukturen zu führen, und zwar im Interesse aller Züchter, wer dann??

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Stärkung derSpringpferdezucht. Seit Jahren treten wir trotz Spingpferdeprogramm auf derStelle. Der Markt für Sportpferde besteht zu 60% aus Springpferden. Die Auktionskollektionen der Hannoveraner zu 70% aus Dressurpedigrees - in der Masse kaum noch absetzbar
    Angeblich ist doch alles besser geworden???... bald 2000 Pferde im Springpferdeprogramm, Es sind seit zig Jahren so viele hengste aus anderen Populationen nutzbar ...

    Schicki Micki Hengste gibt es in großer Zahl...

    Also eine Frage sei erlaubt:

    Wie kommt es das man so langer Zeit kein Bein vors andere bekommt...

    Das Deutsche Meisterschaften von einem reinen Hannoveraner gwonnen werden -Perigueux,Frauen... Das bei den Frauen 7 der ersten 12 Pferde Hannoveraner sind und man bei den Männer sie mit der Lupe finden muss.

    Jetzt bin ich mal provokativ:
    Wie weit hat denn die Holst. Nutzung die Hann. gebracht - oder gar geschadet - letztere Frage dürfte ja mal gestattet sein.

    Ist das denn noch züchten oder ist das vermehren was heute betrieben wird...

    Und am Ende wäre mal EHRLICHKEIT gefragt... am ehesten zu sich selber..

    Auch dieses thema spielt mit der FUSION Rheinland-Hannover eine große Rolle!!!.
    Zuletzt geändert von Gast; 14.06.2013, 02:56.

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  • wilabi
    antwortet
    Wir sollten von den persönlichen Befindlichkeiten mal wiederzurückkommen zur Kernfrage:

    Macht dieseKooperation/Fusion in der angekündigten Form Sinn ?
    Je länger ich darüber nachdenke, umso entschiedener wird alsHanno-Züchter meine ablehnende Haltung.

    Begonnen hat es mit der Ankündigung der KOOP OL+Westf.: http://www.horse-gate-forum.com/showthread.php?61857-Oldenburg-Westfalen&p=1199601&viewfull=1#post1199601
    Diese hat inhaltlich nicht viel mit der Ankündigung Rheinl/Hanno zu tun. Es gingum 3 konkrete Felder der Zusammenarbeit und Optionen für die Zukunft. Mehr erstmal nicht. Damals war ich enttäuscht, dass Hannover bei diesen Themen nicht dabei war.

    Die Ankündigung der Fusion Rheinl/Hann dagegen richtet sich auf Bereiche, die im Hannoveraner Verband schon einen kritischen Status haben, weil die geplanten Strategien nicht greifen. In einigen Teilen wird die Fusion mit den angekündigten Massnahmen die Situation noch verschärfen:

    Steigerung der Auktionen und Anzahl Auktionspferde, um die gesteigerten Kapazitäten der AAZ auszulasten und den Kapitaldienst dafür zu befriedigen. Die letzten 12 Monate haben mehr als deutlich gezeigt, dass das nicht funktioniert. Rückkaufquote immer höher –fallende Durchschnitterlöse. Glaubt man wirklich, dass 10 zusätzliche Pferde aus dem Rheinland mehr Käufer nach Verden locken und das die Situation besser wird ? An allen Standorten wurden in den letzten Monaten die Kollektionen verkleinert.
    Zusätzlich wird der Verdener Hengstmarkt mit der Brechstange geöffnet. Der Jahrgang 2011 ist quantitativ schon sehr stark reduziert – das lässt erwarten, dass nochmal 10-15% weniger körfähige Hengste aufgetrieben werden. Den Umsatzeinbruch muss man fürchten. Hier kann das Rheinland die Lücken schließen. Aber auch hier ist dieFrage, ob die Rechnung aufgeht – werden die Hengsthalter bei deraktuellen Entwicklung weiter in dem Umfang einkaufen, wie in Vorjahren ? Wenn es schlecht läuft, werden die heimischen Hengstaufzüchter mit der Faust in der Tasche auf der Tribüne sitzen und im nächsten Jahr noch mehr auf andere Körplätze ausweichen.

    Vermarktung von Pferden über Ausbildung in den Vermarktungszentren: Hat vor Jahren in Vechta nicht funktioniert, AAZ inVerden nicht ausgelastet, Reit- und Fahrschule leer oder verpachtet, Alsfeld immer noch mit Defiziten. H. Reents aus der Finanzberatungskommission hat dieFrage gestellt: Wozu brauchen wir die Reit- und Fahrschule noch ? Brauchen wirWickrath als weiteren Klotz am Bein ? Ich glaube, ein paar Kooperationen mit privaten Handels- und Ausbildungsställenim Rheinland wäre für die Vermarktung in einem schrumpfenden Markt die bessere,risikoarme Alternative.
    Stärkung derSpringpferdezucht. Seit Jahren treten wir trotz Spingpferdeprogramm auf derStelle. Der Markt für Sportpferde besteht zu 60% aus Springpferden. Die Auktionskollektionen der Hannoveraner zu 70% aus Dressurpedigrees - in der Masse kaum noch absetzbar. Dazu kommt jetzt ein Verband, der in seiner genetischen Basis noch dressurlastiger ist. Und eigentlich auch mit Blutlinien,die wir selbst schon hinreichend zur Verfügung haben. Damit werden wir wohl kaum die Wahrnehmung und die Attraktivität des Auktionsstandortes Verden für diesen Markt steigern. Es besteht die Gefahr, dass sich die Springpferdezüchter endgültig den Spezialverbänden zuwenden.

    Mein Eindruck ist:
    Unter dem Druck der finanziellen Situation hat man relativ kurzfristig bei der erst besten Gelegenheit zugeschlagen. Vor allem die gemeinsame Körung ist eigentlich in derKürze kaum zu regeln.

    Einzig die administrative Integration der 4000 Stuten und2000 Züchtern kann Kostenvorteile bringen. Ich fürchte aber, dass H. Spoo sich für den Erhalt seiner Mitarbeiter und Strukturen stark machen wird, so dass man das – zumindest für die nächsten Jahre – nichts spüren wird.

    Wo liegen die Chancen ? – Ich kann sie nicht konkret sehen.
    Bei den positiven Statements finde ich eigentlich nur Modephrasen wie „Globalisierung“, „Internationalisierung“, „Wachsen statt Weichen“, „Synergien erzielen“ , „Win-Win-Situation“, „Marktanteilegewinnen“. Hört sich immer gut an, wird immer wieder gern genommen. Ich verstehe dazu auch die hoffnungsvolle Erwartung der rheinischen Züchter.

    Wo sind bei der geplanten Fusion die konkreten „Passereffekte“?
    Wo sind die konkreten wirtschaftlichen Effekte ?
    Wo ergeben sich konkret neueMarktchancen ?

    Hier war die Rede von Win-Win-Situationen der Verbände – ist das zwangsläufig gleichzusetzen mit der Win-Win Situation der Züchter an der Basis ? Oder geht es hier nur noch um die Erhöhung der kritischen Masse zum Erhalt eines viel zu groß geratenen Apparates ?

    Kooperation, Fusion als Allheilmittel der Zukunft fürZuchtverbände ? Mit Sicherheit nicht. Die Vielfältigkeit der deutschen Zuchtszene ist ein grosser Nachteil und auf der anderen Seite in seinen gewachsenen regionalen Strukturen ein Vorteil.
    KWPN als Beispiel ist zentralisiert und gleichzeitig im Kern auf ein Gebiet kleiner Niedersachsen konzentriert. Das ist gut für den Zusammenhalt, die direkte Kommunikation und die Identifikation. Den emotionalen Faktor sollte man bei solchen Entwicklungen nicht außer acht lassen. @hannoveranerhat die Frustration und in weiten Teilen der Züchterschaft treffend beschrieben. Was kommt da als „Entfremdung“ noch dazu, wenn auf dem Hengstmarkt und auf den kommenden Auktionen rheinisch/westfälisch gebrannte Pferde in einem durch Hann. Züchter teuer bezahlten Glaspalast erscheinen ? Was sind die Folgen ? In der Unternehmensführung wird die Corporate Identity derMitarbeiter (hier Mitglieder) als enorm wichtig für die Motivation und den Unternehmenserfolg angesehen.

    Mir fällt dazu die aus der Glocke abgewandelte Empfehlung vonWilhelm Busch für Heiratswillige ein:
    „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet !“
    Zuletzt geändert von wilabi; 13.06.2013, 21:26.

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  • Stanfour
    antwortet
    @Hannoveraner

    Diskussionsveranstaltungen die nicht einer "Anti"-Haltung unterliegen können durchaus bereichern und dadurch evtl auch auf ein breiteres Interesse stossen.

    Wie schon vorher beschrieben, helfen konstruktive Diskussionen mit "offenen" Teilnehmer sehr wohl weiter. Dort darf dann auch gerne kontrovers diskutiert werden, ohne dabei in eine zu große Selbstdarstellung(von welcher Person/Seite) zu verfallen. Sie sollte ausschliesslich der "Sache" dienen.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von silas Beitrag anzeigen
    Sag mal C-Inkognito, warum ist Dein letzter Post Nr. 118 denn ploetzlich mit auffallend fehlerhafter Rechtschreibung verfasst? Das ist doch sonst nicht Dein Stil.
    Echt? Keine Ahnung, schreibe eigentlich wie immer ... und wenn es schneller von der Hand geht, kann schon mal ein Rechtschreibfehler reintuschen.

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  • hannoveraner
    antwortet
    @c-inkognito: ich glaub nicht, dass die Preise abhängig sind vom Vorstand&Geschäftsführung. Da gehören noch einige andere Dinge dazu.

    Viele andere Dinge sehe ich ähnlich. Letztendlich haben ja auch der gewählte Vorstand und der Geschäftsführende Vorstand im speziellen den auftrag, Dinge umzusetzen. In unserer schnellen Welt geht es dann auch mal mit Volldampf voraus und bis zur dritten delegiertenversammlung in 2013 (ob das wohl Rekord ist in Hannover??) sind es noch 2 Monate, in denen auch die Delegierten und Mitglieder informiert werden können und diese sich auch informieren. In dieser besonderen augenblicklichen Konstellation kann ich das Tempo sogar nachvollziehen. Frag mal die Rheinländer!!

    Also ruhig Blut & auch mal die positiven Seiten sehen....oder auf jeden Fall suchen!!

    @stanfour: der hat was. Aber seh auch die Diskussionsveranstaltung so, dass man auch von Argumenten überzeugt werden kann. Das könnte anderen auch gut stehen......

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  • silas
    antwortet
    Sag mal C-Inkognito, warum ist Dein letzter Post Nr. 118 denn ploetzlich mit auffallend fehlerhafter Rechtschreibung verfasst? Das ist doch sonst nicht Dein Stil.



    Ich wundere mich.

    Allein die Tatsache, dass bereits in der ersten Veroeffentlichung von Satzungsaenderung die Rede ist, heisst doch, es MUSS ein mehrheitlicher Beschluss mit weitreichenden Folgen gefasst werden. Und eine Satzungsaenderung muss auch gemaess der zurzeit gueltigen Satzung angekuendigt, veroeffentlicht, diskutiert und abgestimmt werden - braucht also doch ein wenig mehr Vorbereitung und Zeit, auf beiden Seiten.

    Und letztendlich muss der Vorstand dann auch mit seinen Mitgliedern und deren gewaehlten Vertretern kommunizieren, ansonsten gibt es irgendwann keinen Verband mehr - und *hupps*n dann wird auch kein Vorstand oder GF mehr benoetigt!

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von Super Pony Beitrag anzeigen
    Ist ja richtig, aber WILL der Verband überhaupt mit seinen Mitgliedern reden?
    Ich denke schon.

    Nur ist es so, dass bestimmte Leute in der Verantwortung sind, und diese können nicht jede Entscheidung mit jedem Verbandsmitglied zu Ende ausdiskutieren. Auch kann man nicht jeden Tag nach Lust und Laune und wer sich mal wieder geäußert hat seine strategische Ausrichtung ändern. Wer sich engagiert, Kompetenz mitbringt, und nicht auf Konfrontation und persönliche Angriffe aus ist, sondern auf Teamarbeit, wird sicherlich auf offene Ohren treffen. Die meisten der Verbandsmitglieder haben aber weder Zeit noch Lust sich tagtäglich im Detail mit dem Verbandsgeschehen auseinanderzusetzen - deren Meinung und Einstellung sollte aber dennoch beachtet werden, denn sie sind genauso Vereinsmitglieder wie diejenigen, die immer alles besser wissen und dies auch ausschweifend zum Besten geben. Die Geschäftsführung muss alle Mitglieder respräsentieren, nicht nur die Hoppla Hop hier komm ich Typen.

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  • Super Pony
    antwortet
    Ist ja richtig, aber WILL der Verband überhaupt mit seinen Mitgliedern reden?

    Habe nicht das Gefühl, weder Hannover noch Rheinland

    ... Westfalen und Oldenburg aber auch nicht...

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen
    ... Stören tuts nur die, die Angst haben, dass andere Meinungen überhand nehmen.
    Nicht nur.

    Diese athmosphärischen Störungen haben einen negativen Einfluß auf das Auktionsgeschäft ... sozusagen eine "self fulfilling profecy" im Sinne so mancher Authoren hier. Das mag diese Authoren zwar selber in Ihrem Ego schmeicheln, und persönlich auch nicht sonderlich stören (da sie ja eh nicht über die Absatzzentrale in Verden vermarkten), es ist aber weder im Sinne des Zuchtverbands noch im Sinne seiner Mitglieder.

    Diese Diskussionen müssen und werden auch geführt, sie sollten auch offen geführt werden, jedoch in einem angemessenen Ton, mit gegenseitigem Respeckt, sachlich zielorientiert, nicht-öffentlich, und ausschließlich unter Vebandsmitgliedern. Hier im Forum hingegen wird doch größenteils Populismus betrieben, und dieser wird auch gerne durch dem Verband nicht nahe stehende Trittbrettfahrer für eigene Zwecke ausgenutzt. Da hilft es wenig, dass Kareen und wilabi hier ihre Mitgliedsnummern veröffentlichen.
    Zuletzt geändert von C-Inkognito; 13.06.2013, 16:40.

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  • druenert
    antwortet

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  • Stanfour
    antwortet
    ....diese Fusion schreit doch geradezu nach einer weiteren Diskussionsrunde im Niedersachsenhof. Der nächste Feiertag ist der 03.10. bis dahin bleibt dann ja auch noch genügend Zeit die Kinderbetreuung , den Wellnessbereich und die kulturhistorische Begleitveranstaltung zu organisieren. Um dann viele Dinge dort zu entwickeln, die dann dann fristgerecht eingereicht und kurz vor dem finalen Termin wieder zurückgezogen werden. Um dann mit dem Titel "Erwachen der Zwerge" seine Fortführung findet.

    Ein vorheriger Artikel, gesponsort in der sich eh gerade selbstauflösenden Fachpresse, ist selbstverständlich zwingend notwendig.

    Ich finde das passt hier sehr gut her, denn man kann nicht wirklich alles ernst nehmen, was hier verfasst wird.

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  • Calt
    antwortet
    Man hätte das Thema auf den Bezirks-Versammlungen im Frühjahr ansprechen können. Oder die Delegierten Anschreiben können, wie auch immer. Immerhin muss die Satzung ja wieder etwas geändert werden auf beiden Seiten.
    Egal ob die Idee nun erst mal Richtig oder Falsch ist. Ich gehe mal davon aus, im Rheinland ist das auch nicht gemacht worden. Oder?
    Die rheinischen Züchterfreunde haben es auch aus dem Internet, oder lesen es in der nächsten Ausgabe ihrer Zeitschrift.

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  • Nixe
    antwortet
    @pferdefreund: wir haben Eure Hengste mit Erfolg genutzt, 3 Ehentuschis und 3 Florestane und haben von Hannover zu hören bekommen. was wollt ihr denn mit denen? Wir haben unsere Konsequenz gezogen und haben in anderen Verbänden und Holland Fans von Euren Hengsten gefunden. Was erwartet Ihr von den Hannos. Ich fürchte um Eure Hengste?

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  • aurusfarm
    antwortet
    Zitat von Jungzüchter Beitrag anzeigen
    Eine kleine und feine Körung in Wickrath wird es nun nicht geben. Die Verkaufsaussichten dürften in Verden deutlich besser sein. Zudem werden mit den neuen Blutlinien und Neukunden positive Emotionen ausgelöst. Ein Mehrwert für Hannover und Rheinland.
    Wer glaubt wird selig... und Dein Wort im Gottes Ohr. Zu wünschen wäre es für alle!

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  • Jungzüchter
    antwortet
    Es ist gut, dass die Baumeister des "neuen" Verbandes schnell gehandelt haben. Den Züchtern wurde hierdurch Planungssicherheit gegeben. Die wichtigste Veranstaltung eines Verbandes ist die Körung. Die Rheinländer haben bisher ihre Hengste in Münster zur Körung und Vermarktung vorgestellt. Diese fand aber 2012 sehr unterkühlt statt. Die Armenhauspolitik war deutlich sichtbar und hat die Stimmung sicherlich nicht gesteigert. Eine kleine und feine Körung in Wickrath wird es nun nicht geben. Die Verkaufsaussichten dürften in Verden deutlich besser sein. Zudem werden mit den neuen Blutlinien und Neukunden positive Emotionen ausgelöst. Ein Mehrwert für Hannover und Rheinland.

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  • silas
    antwortet
    Grundsätzlich befürworte ich solche Kooperationen und sehe tatsächlich auch Vorteile für beide Seiten. Über deren Ausgestaltung habe ich, bedingt durch meinen Beruf, sicherlich ganz andere Ansätze im Kopf - in mittelständischen Unternehmen, mit umfangreicheren Geschäftsgebaren und zahlreicheren Mitarbeitern, funktionieren derartige Organisationsstrukturen erfolgreich.

    Dieses Gefühl, hier vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, stört mich ebenfalls.

    Für mich ergibt sich dann immer die Fragestellung: Will ich so behandelt werden, bzw. wenn man mich in dieser Situation bereits dermaßen behandelt, welche Formen wird der Umgang in viel weitreichenderen Entscheidungen annehmen?

    Beruflich fahre ich da eine ganz klare Linie - privat auch. Meine Zucht wurde laut Finanzamt zur Liebhaberei, also zum Hobby erklärt - eine Entscheidung, die ich durchaus verinnerlicht habe, meine Herren Vorstände!

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  • firewomen
    antwortet
    Möglicherweise ein schönes Beispiel für das Thema Fakten und wie von den Zuchtverbänden mit Tatsachen tatsächlich umgegangenen wird: Heute habe ich mit dem Inhaber einer nicht nur in Westfalen bekannten Hengststation gesprochen. Er meinte, dass bei der Sommerauktion in Münster-Handorf deutlich mehr Pferde von ihren Ausstellern zurückgekauft worden seien, als die 7, die mittlerweile bekannt sind. Er sprach von bis zu 16 Pferden. Wenn dies stimmt, ist es ein gutes Beispiel dafür, dass die Verbände ihren Mitgliedern und Züchtern sowie ihren Kunden die Wahrheit gar nicht sagen und sie weiterhin für dumm verkaufen wollen.

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