Naja, auf die breit gefächerten Diskussionen in diesem Forum wurden wir auch in unserem persönlichen Gespräch im Verbandshaus angesprochen. Da hiess es noch: Ich lese durchaus mit und andere auch....
Nach der DV kam dann das Wort Internetattacke zum Einsatz - lustig, da kann man nur noch lachen! Wir haben das Gespräch gesucht, unsere Fragen gestellt, Antworten erhalten, mussten teilweise unsere Meinung revidieren, lassen uns jedoch nicht nehmen, die Situation auch weiterhin kritisch zu hinterfragen.
Wenn ich dann, zahlendes Mitglied, öffentlich diffamiert werde, kann ich auch damit durchaus umgehen!
Und die" Folgen einer Verstrahlung durch unqualifizierten Umgang mit dem Laserschwert" halte ich dabei noch fuer humorvoll!
Sorry, wenn ich noch den Hannoveraner lese und auch manche Aussagen mit denen aus aelteren Ausgaben vergleiche - dann komme ich genau zu Kareens Gedankengaengen.
Rheinland und Hannover (Hessen)
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Ein Gast antworteteIn der Berichterstattung zur DV. Zuletzt habe ich davon gelesen in der aktuellen RuP. Man jammert sich aus, dass es im Vorfeld der DV - Moment, ich hab die Zeitung noch auf dem Schreibtisch liegen...
Hinter dem Borgmann-Artikel steht unten auf S.61 eine Drittelseite und irgendwo heißt es:
Viel interessanter finde ich aber die Passage weiter vorn:Im Vorfeld der Delegiertenversammlung hatte es Internet-Attacken und Gerüchteverbreitung gegen Geschäftsführung und Vorstand gegeben.
Unter der Überschrift "Hannover kämpft mit Problemen" ist zunächst vom negativen Jahresabschluss und den zurückgehenden Stuten- und Mitgliederzahlen die Rede. Und dann:
Liest sich für mich: Wir wissen zwar nicht genau woran es liegt aber an uns liegt es auf jeden Fall nicht. Und die Fusioniererei ist gleich auch noch 'schuld' an den Problemen. Ok. Soweit die Meldung in der RuP vom Juni 2013 die ziemlich genau aus der hauseigenen PM des Hannoveraner Verbands übernommen wurde und sich daher genau so liest wie sämtliche andere Wiedergaben zur hannover'schen DV zuvor.Begründet wird die derzeitige Situation der Pferdezucht in Deutschland und Europa mit Strukturwandel und Wirtschaftskrise, mit sinkenden Zahlen bei den registrierten Fohlen und den Bedeckungen sowie zunehmenden Fusionen der Pferdezuchtverbände.
Und keine drei Wochen nach Erscheinen dieser Meldung in der RuP kommt dann die weltbewegende (?) Meldung, dass jetzt H und Rheinland "zusammen gehen" wollen. Deutlicher ist die Planlosigkeit nicht mehr zu dokumentieren. Manchmal glaube ich, wir sind in der Klippschule gelandet...
Was soll uns das denn sagen? Die Fusionstendenzen sind zwar schlecht für die Zucht aber wir machen das jetzt auch weil's alle machen? Oder doch eher: Wir wissen einfach nicht weiter aber bevor wir gar nichts machen, machen wir mal irgendwas weil es besser aussieht?
Im übrigen finde ich es höchst bedenklich, dass man scheinbar den eigenen Leuten weniger traut als den (immerhin noch deutlich problembeladeneren) Kollegen in Westfalen (!!) Wie sonst ist zu erklären, dass Westfalen flächendeckend Bescheid wusste während im eigenen Hause wieder mal eine Geheimakte draus gemacht wurde. Meine Güte, die Pferdewelt ist doch ein Dorf und bei uns 'oben' geht man scheinbar immer noch davon aus, dass keiner etwas mitbekommt es sei denn Euer Gnaden gibt huldvollst eine Depesche heraus...
Andersherum könnte ja vielleicht ein Schuh draus werden: Idee anlässlich einer Gesamtvorstandssitzung präsentieren, Meinungsbild dazu einholen, dann mit dem Verhandlungspartner an einen Tisch und dann über Satzungsänderung nachdenken wenn überhaupt klar ist, was werden soll.
Der Schritt der Information und der Meinungsbildung wird aber wieder einmal vergessen, genau wie Werner H. auch schon mal als Wahlleiter das Abstimmen lassen vergisst. So herum geht es nicht und ewig lässt sich das auch ein Gesamtvorstand ganz sicher nicht mehr gefallen, so vorgeführt zu werden.
Ich behaupte auch die Prognose, dass die Rheinischen Züchter im Schnitt deutlich selbstbewusster sind als seinerzeit der durchschnittliche Hessische Züchter. Einer der Herren rutscht ja heute noch auf den Knien herum weil er als "Ausländer" überhaupt in den heiligen Zirkel des Geschäftsführenden Vorstands gewählt wurde. Ich bitte Dich, mit der Haltung kann man doch kein Vorstandsamt bekleiden??? Da gehören für mich aufrechte Leute hin, die nicht nur selbstständig denken können sondern auch ein Gewissen und eine große Portion menschliches Gespür haben.
Das andere wird sich nicht mehr lange halten und es kommt jetzt schon darauf an, dass wir den Unterbau verstärken damit man darauf aufbauen kann wenn die neue Führungsriege erst gefunden und in Position ist. Unser Verband ist groß und hat immer noch jede Menge Fachleute auf Lager. Irgendwann kommt ein paar der Altvorderen der richtige Geistesblitz und dann schafft man sich auch die Kernprobleme vom Hals, es ist ja keine Hexenkunst sondern eigentlich ganz einfach. Bis dahin sollte man auf der Sachebene unbeirrt weiter arbeiten und sich über jedes gute Ergebnis freuen.
Vor allem darf man sich von dem ganzen Querel nicht die Freude am Pferd vermiesen lassen, denn dieses Miesepetrige hatten wir auch wirklich lange genug. Da nehme ich mir lieber ein Beispiel an dem Herrn von dem es bei der DV so ein fulminantes Schlusswort gab, dass mir sprachlos die Kinnlade herunterfiel.
Und überhaupt: "Das Leben ist zu kurz, um Schritt zu reiten und schlechte Zigarren zu rauchen." Wer hat das noch gesagt, Bürkner oder Churchill? Auf jeden Fall ist da viel Wahres dran, auch wenn man lieber gute Schokolade als gute Zigarren wählen sollte.
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...wie kommst du denn darauf, dass ich den GF meine ? Die PM mit diesen Bemerkungen ist übrigens von der Homepage des Verbandes verschwunden - erschien aber vor 10 Tagen noch in der Juni-Ausgabe von Reiter&Pferd in Westfalen.Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigenKann die Sichtweise gut nachvollziehen - siehe den aktuellen Versuch den GF lächerlich zu machen, indem man ihn mit einer Star Wars-Figur vergleicht.
Vielleicht hatten die ja wirklich ein IT-Problem und der Presseabteilung sind die Begrifflichkeiten und Themen durcheinander geraten....
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Glaube durchaus, dass insbesondere, aber nicht ausschließlich, Ihr Beiden damit gemeint seid. Wenn Ihr es genau wissen wollt, müsst Ihr in Verden anrufen.Zitat von wilabi Beitrag anzeigenBrrr - das war eher ein Statement für Insider - bezog sich in keiner Weise auf deine Beiträge, sondern auf die vom Verband verbreitete Pressemitteilung zur DV, in der von "Internetattacken" die Rede ist. Erwähnte Kareen weiter oben.
Kann die Sichtweise gut nachvollziehen - siehe den aktuellen Versuch den GF lächerlich zu machen, indem man ihn mit einer Star Wars-Figur vergleicht.
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Na dann ist ja gut ... war halt unterhalb meines zitierten Textes platziert.Zitat von Kareen Beitrag anzeigenatt. C-Inkognito, ich glaub, Dich meint er nicht .
Wo kann man denn diese angesprochenen Internetattacken nachlesen?
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Brrr - das war eher ein Statement für Insider - bezog sich in keiner Weise auf deine Beiträge, sondern auf die vom Verband verbreitete Pressemitteilung zur DV, in der von "Internetattacken" die Rede ist. Erwähnte Kareen weiter oben.Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigenWovon sprichst Du eigentlich?
Nur zur Klarstellung: Ich war zur Herbstkörung 2012 das letzte Mal in Verden an der Aller.
Du hast da sicher niemanden mit dem Lichtschwert bedroht.
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Ein Gast antworteteatt. C-Inkognito, ich glaub, Dich meint er nicht .
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Wovon sprichst Du eigentlich?Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
Es bleibt nur der Verdacht, dass da jemand in Verden vom heimlichen StarWars-spielen im Büro Alpträume bekommen hat, in denen jemand mit dem Lichtschwert vor der Nase rumfuchtelte. Das wäre eine mögliche Eigendefinition von Internetattacken. Aber was haben wir damit zu tun ? Nix.
Nur zur Klarstellung: Ich war zur Herbstkörung 2012 das letzte Mal in Verden an der Aller.
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...na, dann bin ich ja beruhigt - dagegen bin ich auch - endlich mal etwas, das uns verbindet.Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigenEs geht gegen miese Stimmungsmache, Schwarzseherei, Eigenbrödlerei, Besserwisserei, und Verleumdung von einzelnen Amtsinhabern.
@Kareen:
Übrigens fühle ich mich auch nicht unter dem Begriff Internetattacken angesprochen.
Aus beruflichem Hintergrund kenne ich das als
a) Versuch, durch erstellen von versenden von Killerprogrammen Computer zu zerstören. Ham wa nich. Dass es vor der DV keine Planung gab, lag nicht an abgerauchten Computern.
b) Versuch, durch Knacken der Passwörter, Zugang zu Systemen und E-Mail Konten zu bekommen, um die Kommunikation auszuspionieren. Ham wa auch nicht. Dass da in Verden eingereichte Leserbriefe, RIchtigstellungen verschütt gehen, kann nicht daran liegen.
Es bleibt nur der Verdacht, dass da jemand in Verden vom heimlichen StarWars-spielen im Büro Alpträume bekommen hat, in denen jemand mit dem Lichtschwert vor der Nase rumfuchtelte. Das wäre eine mögliche Eigendefinition von Internetattacken. Aber was haben wir damit zu tun ? Nix.
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Ein Gast antworteteDurch. Es muss heißen durch einzelne Amtsinhaber
att. Wilabi ich fühle mich dadurch in keiner Weise angesprochen. Weder sehe ich schwarz noch mache ich miese Stimmung. Eher im Gegenteil ich habe stark den Eindruck, dass sich die Stimmung deutlich verbessert hat, immerhin hat sich schon viel bewegt (klar, das wäre alles auch ohne den Zwergenaufstand passiert...)
Besserwisserei, Eigenbrödlerei usw. das sind völlig subjektive Empfindungen. Wenn C-Inkognito das so sieht ist das für mich kein Problem. Ich sehe es eben anders.
Ich maße mir allerdings schon an, da ich seit geraumer Zeit mein Geld mit Pferden verdiene und das auch noch weiter zu tun gedenke, meine eigenen Entscheidungen so zu treffen wie ich sie für richtig halte und wenn ich finde, dass ein ZL keinen guten Job macht und mich dadurch aktiv in meinen züchterischen Interessen behindert, dann werde ich das auch so zum Ausdruck bringen, denn im Gegensatz zu C-Inkognito sehe ich mich durchaus in Verantwortung stehend. Meinen Kindern und meinem Betrieb gegenüber zum Beispiel oder auch vor meiner Kundschaft der ich das Hin und Her in der Zuchtpolitik unseres Verbandes auch nicht mehr wirklich schlüssig erklären kann.
Den verschärften Tonfall haben die beiden Herren Vorstandsführer selbst angeschlagen und werden sich entsprechend sicher nicht wundern, wenn dann auch entsprechende Konter kommen. Die muss man halt aushalten wenn man so mit seinen Mitgliedern umgeht. Druck erzeugt Gegendruck und wer dachte, die Angelegenheit sei mit dem Versuch des Wegignorierens bei der DV im April ausgesessen, hat sich eben getäuscht. Der nötige Reformprozess ist angestoßen und das ist auch gut so. Vielleicht wäre es doch eine gute Idee gewesen, sich mal unvoreingenommen an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen für die aufgezeigten und mittlerweile nicht mehr in Abrede gestellten Probleme zu suchen.
Aber das ist eben mit dreien der fünf GV-Mitglieder nicht zu machen. Ich habe aber wenigstens alles dazu versucht. Sobald diese drei weg sind, hänge ich mich auch wieder für meinen Zuchtverband rein. Kann sein, dass es tatsächlich noch vier Jahre dauert, vielleicht geht es aber auch schneller. Ich habe auf jeden Fall besseres zu tun als darauf zu warten, dass drei Herren im fortgeschrittenen Alter ihre Denkweise an das Jahr 2013 anpassen. Dafür ist mein Leben zu kurz und ich kann und will es mir auch wirtschaftlich gar nicht leisten, auf solche Leute zu warten. Es gibt genügend Menschen, von denen ich viel halte mit denen man etwas Positives an den Start bringen kann. Warum sollte ich meine Ideen jemandem aufdrängen der offensichtlich gar nichts davon wissen will? Ich habe ja keinen Missionierzwang oder so etwas. Nur vom Vorwurf des Schwarzsehens und der Miesmacherei fühle ich mich deswegen in keiner Weise angesprochen eben weil ich viel Zeit und Energie darauf verwendet habe, Lösungen zu suchen und anzuregen. Aber wenn's nicht gewünscht ist? Mit Gewalt lässt sich kein Bulle melken...
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Es geht gegen miese Stimmungsmache, Schwarzseherei, Eigenbrödlerei, Besserwisserei, und Verleumdung von einzelnen Amtsinhabern.Zitat von wilabi Beitrag anzeigen... es geht offensichtlich gegen Kareen und mich ...
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@Silas: Aber Deine Konstruktion gefällt mir aus mehreren Gründen nicht: Ein zentraler Verband wäre ein Monopolbetrieb der ein kaum zu kontrollierendes Eigenleben entwickeln wird und die Gefahr herrauf beschwört selbstherrliche Funktionäre hervorzubringen, die dann auch kaum aus ihren Sesseln zu fegen wären wenn es denn nötig werden sollte. Aktuelle Beispiele, die sich noch in der Zeit der Gebietsmonopole entwickelt haben werden ja zu Recht hier beklagt. Zweitens, die gemeinsame Nutzung und Beschickung von Auktionplätzen nach Quoten etc., dass hört sich nach Planwirtschaft und wird in der Praxis nicht funktionieren. Zentrakl gesteuerte Planwirtschaft ist vor mehr als 20 Jahren zusammengebrochen, weltweit.
Ich bevorzuge 2 -3 starke Verbände, die sich durchaus harten Wettbewerb um die besten Beziehungen zu ihren Mitgliedern, die besten Kundenbeziehungen, die besten Vermarktungswege, die besten Zuchtstrategien, die günstigsten Kosten etc. etc. liefern und sich dadúrch gegenseitig schlank, frisch und munter halten und damit auch wettbewerbsfähig in einem globalen Markt bleiben. Konkurrenz belebt das Geschäft. Beispiel aus der Wirtschaft: Würden BMW, Daimler und Audi den Weltmarkt für Luxusautos so stark dominieren wenn sie Teile desselben Konzerns gewesen wären?
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die derzeitige "Misere" ist doch nicht die Folge einer zu großen Verbandsvielfalt.
Es ist eher ein Problem mangelnder Nachfrage zu vertretbaren Preisen für die ganz ganz normalen
Pferde. Und das hat vielschichtige Ursachen, die hier aufzuzählen sicherlich den Rahmen sprengen würde.
Die "Überflieger" gehen immer...auch heute und an den meisten Auktionsplätzen.
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Arielle, aber genau dies Szenario: ein bis zwei zentrale Verwaltungen, nur noch wenige, handverlesene Auktionszentren - das wird es in DEM einen deutschen Zuchtverband geben.
Die Vorstände arbeiten bereits alle ehrenamtlich, sie erhalten einen Auslagen- bzw. Aufwandsersatz, bei jemandem, der viel unterwegs ist, summiert sich das ein wenig mehr, als bei einem Stubenhocker. Die Zuchtleiter arbeiten dann auch ehrenamtlich, zu genau diesen Bedingungen, Verwaltungspersonal wird natürlich erheblich abgebaut.
Durch die Konzentration auf bestimmte Auktionsplätze ( statt jetzt zwei Vermarktungszentren - Verden und Alsfeld bemi Hannoveraner Verband) werden ebenfalls Kosten gesenkt, die einzelnen Verbände zahlen nach einem Nutzungsschlüssel.
Wie ich lernen durfte, allein die Registrierung und das Führen der Stutbücher, etc. bringt keinerlei Verluste - nur dieser Dienst eines Verbandes, ohne Vermarktung, lässt die Kassen klingeln. Die Vermarktung, in ihrer jetzigen Form, schreibt die Zahlen rot.
Naja, die einzelnen Geschäftsführer fallen weg - das wird für die eine oder andere Persönlichkeit natürlich schwer zu verdauen sein - aber bei einem zentralen Verband, der vorher mit allen anderen fusioniert hat, wird es auch auf eben diesen Effekt hinauslaufen.
Den Vorteil sähe ich tatsächlich darin, die regionalen Zuchtziele beibehalten zu können.
Irgendwo in diesem Thread stehen die Worte:....unser schönes hannoversches Pferd.... - kann man auch durch Rheinländer, etc. ersetzen - muss aber eigentlich nicht sein.
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Das bezweifel ich stark, denn auch mit mehr gutem Willen bei allen Beteiligten wird es kaum zu machen sein. Für eine grobe Orientierung, welche Verbandstrukturen auf Dauer in der deutschen Pferdezucht finanzierbar sind, reicht eine sehr einfache Rechnung: Wenn die Einnahmen der Verbände sehr eng an die Anzahl der Fohlengeburten gebunden ist und diese Zahl sich halbiert, und auch in der Hochzeit nicht wesentliche Überschüsse erzielt wurden, dann müssen zum Überleben auch die Strukturkosten auf die Hälfte reduziert werden. D. h. die Kosten aller Verbände zusammengenommen müssen um 50 % abgebaut werden. Da m. E. neue Aufgaben im Vermarktungsbereich (Erschließung neuer Märkte, neue Strukturen um auch Normalos kostendeckend vermarkten zu können etc.) auf die überlebenden Verbände zukommen die nicht für Null geleistet werden können, sind selbst nach 50 % Kostenabbau für die Finanzierung neuer Aufgaben spürbare Gebührenerhöhungen erforderlich!Zitat von silas Beitrag anzeigenIch könnte mir die notwendige Zentralisierung der deutschen Pferdezucht durchaus auch unter Beibehaltung der einzelnen Verbände und ihrer Zuchtziele vorstellen.
!
Das klingt überhaupt nicht nach Anpassungen hier und da, das klingt nach tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. Übrigens nicht nur in der ZV Landschaft sondern in der gesamten Pferde-Industrie: Reitställe, Bereiter, Ausrüstung, Futter, Tourismus, Anzahl Hengste, Anzahl Stuten, Hengsthaltungen, Einnahmen der sog. Fachpresse, Versicherungen, Tierärzte/Pferdeklinken, Pharmaindustrie, Anzahl Züchter, Hufschmiede, Gurus aller Art etc., etc. Eine Branche muss sich neuen Marktbedingungen anpassen - wie viele andere vor ihr........... und viele es auch geschafft haben!
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Ich könnte mir die notwendige Zentralisierung der deutschen Pferdezucht durchaus auch unter Beibehaltung der einzelnen Verbände und ihrer Zuchtziele vorstellen.
Wie hier schon mehrfach festgestellt wurde, erleben alle Verbände den Einbruch bei der Auktionsvermarktuing gleichermassen.
Man könnte bestimmte Verwaltungsvorgänge bundesweit in zwei oder drei Zentren zusammenfassen, bei den Auktionsplätzen müsste ausgelotet werden, wo, welche Kundschaft anzutreffen ist. Vermutlich gäbe es dann insgesamt weniger Auktionsplätze, diese vielleicht aber mit einem gutem, breit aufgestelltem Lot durch alle Verbände bestückt und mit entsprechender Kundschaft am jeweiligen Veranstaltungsort.
Derzeit sieht es doch oft in der Realität so aus, dass ausländische Kundschaft von einem zum nächsten Auktionsplatz zieht....oft auch mit einem gewissen Termindruck im Gepäck - ist ja auch nicht unbedingt für eine Kaufentscheidung förderlich.
Pferde könnten entweder nach einem Verteilerschlüssel im Verhältnis zu den aktiven Stuten eines Verbandes zahlenmässig pro Verband angenommen werden, oder von jedem Verband darf eine bestimmte Anzahl Pferde zur Auktion angeliefert werden.
Für ein solches Szenario setze ich allerdings in der Kommunikation geschulte Vorstände und Geschäftsführer voraus, die ohne Machtgerangel um vermeintliche Pfründe handeln und die Transparenz nicht als Schimpfwort empfinden, sondern ihre Aufgabe darin sehen, dieses Wort mit Leben zu füllen!
Unter solchen Bedingungen *träum* erhält auch das Wort Kooperation gleich einen anderen Klang!
Auch bei der sicherlich notwendigen Umgestaltung unserer Verbandsarbeit in Deutschland gilt: Wer will, der kann!
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Es wäre zubegrüßen, wenn hier nicht in der 3. Person Dinge unterstellt werden, die dann ohne Begründung/Beleg einfach in den Raum geworfen werden. So ist das einfach nur schlechter Stil. es geht offensichtlich gegen Kareen und mich . Wir haben hier immer offen und direkt unsere Standpunkte auch sachlich begründet vertreten und unsere Identitäten preisgegeben.Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigenWieviele es tatsächlich sind, und ob alle tatsächlich nur Stimmvieh sind, das lasse ich mal dahingestellt. Glaube vielmehr, dass hier Einige versuchen auf Kosten vom Zuchtverband vermehrt ihr eigenes Süppchen zu kochen ... und das durch kontinuierliche Nörglerei parallel in unterschiedlichen Zuchtverbänden. Wohin das geführt hat kann man sich in Wesfalen anschauen. Gute Nacht Zuchtverband!
Dass die "kontinuierlich Nörgelei" zum Niedergang der Westfalen beitgetragen hat, ist doch wohl ein schlechter Witz ?
Der erste westfälische Frühling war die Folge von Miss- und Vetternwirtschaft und eines Abtrünnigen, der dies Sache öffentlich gemacht hat. Mit informativer Begleitung dieses Forums und einem Neuanfang, unter dessen Bedingungen und kontinuierlicher personeller Aufstellung die Rheinländer vielleicht nicht abgesagt hätten.
Der zweite westfälische Frühlung war dessen Revision, getrieben von Leuten mit ganz persönlichen Interessen. Auch dies wurde hier im Forum mit viel Hintergrundwissen sehr kritisch diskutiert . Hätten alle Delegierten dieses Hintergrundwissen zum Zeitpunkt der ersten DV gehabt, wäre der "Betriebsunfall" (O-Ton eines bedeutenden Delegierten) wohl ausgeblieben. Es war die Abstimmung der Delegierten, die den Verband hingerichtet haben - es waren nicht die kritsch- mahnenden Stimmen. Insofern genau der Beweis, dass noch viel mehr Transparenz, kritische Betrachtung und Meinungsaustausch zur Meinungsbildung notwendig ist.
Und wenn jemand unsere kritischen Statements nicht mag, dann gibt es den Ignore-button. Auf Gegenargumete wollen wir gern eingehen - Unterstellungen und polemische Titel wie "Dauernörgler" dürften einer in diesem Forum gewünschten kritischen und sachlichen Auseinandersetzung wohl kaum dienen.Zuletzt geändert von wilabi; 12.06.2013, 16:30.
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...derzeit wohl 3.Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen...wie ist Wickrath denn mit Reitern besetzt?? Da wurden ja erst Stellen ausgeschrieben??
Zusätzlich wird derzeit ein Leiter Ausbildung gesucht
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na, so krass würd ich das alles nicht ausdrücken wollen. Bis der letzte delegierte genug Einsicht hat, diese Entwicklung wirklich abschätzen zu können, ist verdammt viel Zeit weggerannt.
Hier und da les ich "feindliche Übernahme". Das ist ja nicht euer Ernst. Wenn ich mich nicht irre, gab es Stunk in NRW, innerhalb Westfalens sowie zwischen Westfalen & Rheinland, eine Pressemitteilung der kooperation von Westfalen & Oldenburg und nahezu eine Patt-Situation der Fronten innerhalb Westfalens, die eine unzufriedene Hälfte womöglich abwandern lässt. Die Situation ist heiss und es wird gehandelt. Inwieweit das Vorgehen umfassend bedacht ist oder eher mit heisser Nadel gestrickt ist, können wir hier gar nicht abschätzen.
Den Verbänden brennt es gewaltig an der Naht aufgrund der Bedeckungseinbrüche. Inwieweit es schlagkräftiger wird durch Fusionen, kann ich nicht beurteilen, bezweifel aber eine Besserung in allen Teilen. Hannover sollte erstmal seine Probleme lösen anstatt sich neue zu schaffen---- auch wenn sie nur gefühlt sind von der alten Züchterschaft. Die Logistikprobleme aufgrund der Entfernung werden nicht einfacher, Das Vermarkten in Verden ist schwer, Alsfeld spricht nicht extrem vermehrt Süddeutschland an (schaut mal wo die Pferde hingehen) ---wie wirds mit Wickrath laufen??
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Ein Gast antworteteJa, wenn man weit genug unten anfängt ist es leicht, ein Wachstum darzustellen. Das ist doch jetzt nicht Dein Ernst oder?Zitat von Calt Beitrag anzeigenAlsfeld ist übrigens die Auktion, die eine Steigerung im Umsatz hatte.
Was will uns der Künstler damit sagen? Dass schon die Fusion mit Hessen niemandem genützt hat und es darum begrüßenswert ist, dass jetzt auch noch mit dem Rheinland fusioniert werden soll? Ich finde die Idee von Kooperation ja nicht per se schlecht und auch könnte mir auch Wege vorstellen wie man das positiv gestalten könnte. Aber allein die Art und Weise wie das wieder eingestielt wird zeigt doch, dass die beiden Protagonisten an der Spitze nichts aber auch gar nichts aus den vergangenen Monaten gelernt haben und es sich bei den angekündigten Verbesserungen um Lippenbekenntnisse gehandelt hat und sonst gar nichts. Ich meine, man kann doch nicht auf der einen Seite vollmundig verkünden, dass es mit dem erweiterten Vorstand ein effektives Gremium gebe das die von mir geforderten Kontrollfunktionen erfülle und kaum ein halbes Jahr später zieht man die nächste Nummer gewissermaßen rückwirkend zum Abnicken am erweiterten Vorstand vorbei durch ohne dass auch nur irgendeine Information vorab an die Delegierten gegeben worden ist geschweige denn eine Meinungsfindung stattgefunden hat? Ist es nicht bezeichnend, dass die Info eher via Münster ihren Weg in die Hannoversche Otto-Normalbevölkerung findet als dass sie vom GF aus dahin gegeben wird wo sie eigentlich zu allererst hinmüsste, nämlich zum erweiterten Vorstand? Wenn schon die Delegierten nicht darüber vorab informiert werden was geplant ist und immerhin wieder eine Satzungsänderung bedingt dann doch wenigstens der erweiterte Vorstand der ja schließlich mit der Ausarbeitung und Umsetzung der Kooperation befasst sein müsste?Und als Aussteller aus Hessen Süddeutschland zum Vorauswahl Termin angerückt sind, war die Kollektion schon voll, und die Züchter brauchten noch nicht mal mehr abladen auf dem Parkplatz. Bei all den Tränen, die in Niedersachsen so geweint werden. Das weiß aber dann keiner mehr.
Egal. Wir werden das Problem hier nicht lösen, das Problem löst sich meiner Ansicht nach erst, wenn der unvermeidliche Wechsel an der Führung in Hannover da ist. Einzige Frage die sich stellt ist die, wer eine so in die Bredouille gebrachte Flotte heil wieder in den Hafen bekommt und vor allem wer sich diese Augiasstall-Aufgabe antun will.
Das einzige was an der Sache zuversichtlich stimmt ist, dass es auf verbranntem Boden besonders gut wächst. Nachdem das vorhandene tatsächlich schon bis auf die Grundfesten (AAZ, LRFS, internationale Führungsposition) abgebaut ist, kann das Folgeteam gewissermaßen ganz unvoreingenommen arbeiten. Theoretisch.
Aber bevor das Handicap an der Spitze nicht weg ist wird sich da auch keiner mehr einen Finger krumm machen der nicht schon mit einem Vorstandsamt betraut ist und darum keine andere Wahl hat.
Im Moment müssen alle die das Wohl des Verbandes im Blick haben durchhalten, die Ruhe bewahren und vor allem dürfen sie nicht aufhören jeder an seinem Platz die Dinge voranzubringen die voran gebracht werden müssen und dazu gehört in erster Linie die Kontaktpflege untereinander und die Entwicklung tragfähiger Vermarktungsstrukturen die auch zukunftstauglich und finanzierbar sind.
Die Zeit ist reif. Wir müssen es anpacken. Das Führungsproblem löst sich dann auch irgendwann. Nur warten darf man darauf nicht dafür ist schon zu viel Zeit verstrichen in der man die Weichen richtig hätte stellen müssen.
Vielleicht wäre es auch im Nachhinein besser gewesen, sich gar nicht lange mit dem Versuch aufzuhalten, die Misere innerhalb der bestehenden Strukturen anzugehen aber nachher ist man immer schlauer. Dass Widerstand gegen Reformbestrebungen geleistet wird liegt in der Natur der Sache, aber dass dieser Widerstand so weit in Richtung Selbstzerfleischung gehen würde, das konnte wirklich niemand voraussehen.
Das mahnende Beispiel von Westfalen sollte doch eigentlich wachsam machen und auch bei uns gab es einen Fall persönlicher Vorteilnahme der auch nur so mehr oder weniger befriedigend aus der Welt geschafft werden konnte.
Da sitzen die eigentlichen Feinde des Verbandswesens. Nicht an der Tastatur bei irgendwelchen fiktiven "Internetattacken"
Glücklicherweise schlafen die Züchter bei weitem nicht so auf dem Baum wie sich das der eine oder andere Doktor wohl wünschen mag und die Zeit arbeitet eindeutig für und nicht gegen den überfälligen Wechsel. Ist ähnlich wie beim Hufgeschwür. Raus kommt es irgendwie, die Frage ist nur wo und wann. Auf jeden Fall lässt der Schmerz dann sehr schnell nach und das wird auch beim Hannoveraner Verband so sein. Lebensbedrohlich ist so was nicht, nur eben höchstgradig schmerzhaft und hinderlich.
Auf jeden Fall nützt es nichts zu beklagen, dass der Patient die drei anderen Beine jetzt mehr belastet. Das muss er tun wenn er weiter vorankommen will.
Wie sagt noch der Kindermund? Der Fährt hat vier Beine an jeder Ecke eine. Und hat er mal keine umfallt. Dann doch lieber auf den anderen drei Beinen bis das vierte wieder tippelt. In diesem Sinne bis die Tage.
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