Rheinland und Hannover (Hessen)

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  • Calt
    antwortet
    Ich bin kein Fan vom Sonnenkönig aus Wickrath
    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, das er die Zügel fest in der Hand hat. Bin auch schon leicht mit dem aneinander geraten. Bin selber seit 2010 da weg. Aber helfe Freunden noch immer bei Stuten- und Fohlenschau. Jetzt aber als TT dann.
    Und die spektakuläre Moderation der Hengstschau in Aachen, war auch die lauteste der letzten 20 Jahre, hatte ich das Gefühl. Da könnte man dem Sonnenkönig das Micro mal etwas leiser stellen. Das ist so das grasse Gegenteil zur PB in Verden mit dem genuschel von Herrn K.
    Zuletzt geändert von Calt; 12.06.2013, 09:37.

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  • see you
    antwortet
    Calt, ich finde das ja echt amüsant zu lesen was für Fans Herr Spoo hat! Dass er welche hat! Die auch seine Veranstaltungen mögen! Wie lange bist Du schon fort aus dem Rheinland?

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  • Calt
    antwortet
    Das Rheinland mit Hr. Spoo lässt sich auch nicht schlucken so einfach. Das haben die gar nicht nötig.
    Die Abteilung B wird sicher rheinisch und selbständig bleiben erst mal. Aber soweit sind wir ja noch nicht.
    Und der weg in Richtung Bundeszucht ist nun mal klar. Wer sich im Kreis um sich selber immer rum dreht, bremst sich selber aus. Tradition ist ja was schönes, aber auch eher was für Liebhaber.
    Alsfeld ist übrigens die Auktion, die eine Steigerung im Umsatz hatte. Und als Aussteller aus Hessen Süddeutschland zum Vorauswahl Termin angerückt sind, war die Kollektion schon voll, und die Züchter brauchten noch nicht mal mehr abladen auf dem Parkplatz. Bei all den Tränen, die in Niedersachsen so geweint werden. Das weiß aber dann keiner mehr.

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  • Nixe
    antwortet
    Toll dies alles zu lesen. Für und Wider, Vermarktung, Geschäft, Gewinn. Mit was handelt der Verband ? Ich dachte es geht hier um den Zuchtgedanken, um Pferde, Lebewesen. Dies alles liest sich wie die Fusionierung zwischen VW und Porsche.
    Züchten wir weil wir das große Geld machen wollen, dann können wir auch Lotto spielen. Bei mir ist der Grundgedanke ein anderer. Es macht mir Spaß ein kleines Lebewesen zu bekommen, was in Details verbessert werden konnte. Ein gutes Pferd, Leistungsbereit und stark, dass ist mein Zuchtgedanke und diese Gedanken mache ich mir seit Jahren schon ohne den H-Verband. Ich brauche niemanden, der sich in den Himmel hebt und das Pferd eines guten Züchters als seine Entdeckung preisgibt. ( Ich denke hier an Diva Royal)
    Dieses Jahr wieder. Fohlen durch und durch Hanno, aber nicht dort eingetragen. Ich bleibe meiner Linie treu und bin stolz darauf, dafür brauche ich nicht das Duo Sch.
    Auch andere Verbände haben tolle Pferde, bis vor kurzem waren diese teilweise nicht mal anerkannt, nun müssen sie und für die Rheinländer finde ich es toll, dass man an diesen Pferden nun nicht mehr vorbeikommt.
    Den Gedanken irgendwann in diesen Verband zurück zukehren lege ich erst mal auf Eis.......

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Könnte Dir nicht deutlicher zustimmen! Mit dieser Forderung stößt Du aber bei den dreien mit dem Betonkopf auf taube Ohren. Es ist doch alles super und alles geht seinen Gang. Änderungsbedarf = Null das haben wir doch im letzten halben Jahr mehr als deutlich gesagt bekommen ob nun via Verbandsgazette oder via 'also über den Antrag stimmen wir gar nicht ab ätschbätsch'.
    Es hat auch nichts mit Schlechtreden zu tun wenn man einfach sachliche Schieflagen anmahnt an denen aufgrund persönlicher Befindlichkeiten oder gekränktem Stolz nichts gemacht wird. Ich möchte wirklich den Tag erleben an dem mal jemand die Verantwortung für die Misere übernimmt und endlich zugibt, dass man Mist gebaut hat.
    Jeder Verkehrsminister tritt zurück wenn irgendwo ein Bus umkippt aber wir leisten uns immer noch einen Zuchtleiter der selbstgefällig da sitzt als sei nichts gewesen und unser Präsi plus einem weiteren GV-Mitglied sieht tatenlos zu wie weiter demontiert wird. Manchmal glaube ich, dass irgendein Privatmensch uns den geschickt hat um die Bude von innen sturmreif zu schießen. Jedenfalls drängt sich der Schluss auf wenn man es mal genau betrachtet.
    Praktischerweise haben die drei es aber auch geschafft, jeden der innerhalb des Verbands irgendwie Aussicht auf Erfolg gehabt hätte systematisch mundtot zu machen oder gleich ganz aus dem Verein zu ekeln. Es wundert mich nicht dass so viele wirklich gute Leute sich schon abgewendet haben und dem Verband jetzt bestenfalls gleichgültig gegenüber stehen.

    Und wenn Du hier Verschwörungstheorien aufzeigst att C-inkognito dann möchte ich Dich daran erinnern, wie der Zwergenaufstand mal begonnen hat: Mit einem Riesenkatalog an konstruktiven Verbesserungsvorschlägen und dem satzungsmäßig vorgesehenen Vorgang, Anträge für die DV einzubringen. Was, so frage ich Dich, hat man daraus gemacht? Eine Art Hexenjagd die stellenweise haarscharf an Rufmord grenzt.

    Was bleibt uns "Profis" im Verband denn anderes übrig als uns selbst zu helfen? Ich meine im übrigen, dass die Problematik ja bei weitem nicht nur die Vollerwerbler betrifft, die mit Zucht und dem Drumherum ihren Lebensunterhalt verdienen so wie ich.
    Im Gegenteil es sind genau die Züchter am meisten betroffen die Hannover groß gemacht haben: Die mit den ein bis zwei Stuten die weder Zeit, Interesse noch Ressourcen haben, für sich eine eigene Vermarktungsschiene zu unterhalten. Gerade für diese sollte ein Verband doch da sein. Die Kasselmanns, Ramsbrocks und Böckmanns dieser Welt können es selbstverständlich auch (und vermutlich sogar besser) ohne Verbandsmitwirkung. Aber die Zuchtwelt muss weiterhin Raum bieten für die Masse sonst ist am oberen Ende der Gauß-Kurve nicht mehr genug für die Spitze da.
    Am Wochenende hat mal wieder einer Alwin Schockemöhle zitiert mit der Aussage "mein Bruder ist der größte Pferdezüchter Deutschlands, aber wenn er ein Weltpferd haben will, dann muss er sich das genau so kaufen wie jeder andere auch"

    Es wäre vermessen, anzunehmen, dass die sagen wir mal Magnaten der Zucht es auch allein schaffen könnten, unsere sportliche Spitze zu bestücken. Das werden sie nicht hinkriegen. Der 'kleine Züchter' kann es aber auch nicht schaffen, so weiter zu züchten wie bisher, wenn ihm nicht geholfen wird, auch die nicht-Weltpferde wenigstens halbwegs kostendeckend an den Mann oder die Frau zu bringen.

    Und dafür werde ich mich weiter einsetzen. Früher oder später klappt's dann auch wieder mit dem Führungspersonal bei meinem Zuchtverband und bis dahin: Flache Bälle. Impulse muss man auch erstmal wirken lassen. Ob oder ob es nicht klappt mit dem Rheinland daran wird sich nicht das Schicksal der deutschen Pferdezucht entscheiden. Das entscheidet jeder von uns für sich im kleinen.

    Mit einem Verband ist es nicht anders als mit der Pferdeausbildung. Wenn der Reiter versagt entwickelt so ein Pferd eigene Ideen und am Ende muss dann der Reiter entweder besser werden oder er muss das Pferd abgeben.

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  • ReitponyOWL
    antwortet
    Zitat von aurusfarm Beitrag anzeigen
    Was passiert mit dem rheinischen Ponys im Falle der Fusion?
    Da wird sicher das Rheinland seinen eigenen Weg weiter gehen. Das Rheinland hat ja bisher auch sep. von Westfalen die Kleinpferde und Ponys gekört. Für die Reitponyzüchter besteht nun anscheinend nicht mehr die Möglichkeit, die Ponys über eine Auktion zu vermarkten. Da bin ich mal gespannt, ob sich der Auktionsplatz Verden dahingehend öffnen wird oder ob die Rheinischen Ponyzüchter eine eigene Vermarktungsplattform in Wickrath schaffen werden.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Wenn der Vorgang nicht demokratisierbar ist dann ist ein Verein ohnehin die falsche Rechtsform Vereine haben immer noch mit gutem Grund eine Satzung und die wird seit Jahr und Tag mit Füßen getreten und das lässt sich eine zunehmende Anzahl zahlender und ihre Mitgliedspflichten erfüllender Mitglieder nicht mehr dauerhaft gefallen. ...
    Wieviele es tatsächlich sind, und ob alle tatsächlich nur Stimmvieh sind, das lasse ich mal dahingestellt. Glaube vielmehr, dass hier Einige versuchen auf Kosten vom Zuchtverband vermehrt ihr eigenes Süppchen zu kochen ... und das durch kontinuierliche Nörglerei parallel in unterschiedlichen Zuchtverbänden. Wohin das geführt hat kann man sich in Wesfalen anschauen. Gute Nacht Zuchtverband!

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  • C-Inkognito
    antwortet
    @hannoveraner

    Keiner hat gesagt, dass Mergers alleine die Situation retten werden - hier in diesem Thread geht es aber gerade um die veröffentlichte Allianz zwischen den Rheinländern und den Hannoveranern.

    Es muss an allen Fronten Verbesserungen geben, auch im operativen Geschäft. Sowohl neue Geschäftsmodelle müssen überlegt und ausprobiert werden, als auch daran gearbeitet werden, dass sich solvente Kunden wieder zunehmend beim Hannoverschen Zuchtverband gut aufgehoben fühlen, und das bekommen, was sie erwarten. Es geht kein Weg daran vorbei, dass der Kunde ins Zentrum aller Aktivitäten gehört. Nur ein zufriedener Kunde wird auch tatsächlich kaufen.

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  • aurusfarm
    antwortet
    Es steht ja ganz klar da, es soll Fusion geben. Für mich gleichzusetzen mit "hannover schluckt rheinland". Sehr interessant finde ich wie sehr liberal Hannoveraner Verband 2013 geworden ist bzgl Hengste.

    "So ist es geplant, bereits im Oktober 2013 die Hannoveraner Hauptkörung in Verden für Mitglieder des Rheinischen Pferdestammbuchs und ihrer Pferde (rheinländisch und westfälisch) zu öffnen. Die Hannoveraner Körkommission soll dafür um einen Vertreter des rheinischen Pferdestammbuchs erweitert werden."

    Werden alle in Rheinland bis jetzt gekörten Hengste dann auch direkt anerkannt?

    Was passiert mit dem rheinischen Ponys im Falle der Fusion?

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Wenn der Vorgang nicht demokratisierbar ist dann ist ein Verein ohnehin die falsche Rechtsform Vereine haben immer noch mit gutem Grund eine Satzung und die wird seit Jahr und Tag mit Füßen getreten und das lässt sich eine zunehmende Anzahl zahlender und ihre Mitgliedspflichten erfüllender Mitglieder nicht mehr dauerhaft gefallen. Um gar nichts anderes geht's.
    Ich stelle nochmal die Frage: Wozu eine Versammlung abhalten wenn sich die 'Neuigkeiten' doch viel billiger per Newsletter verteilen lassen

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  • hannoveraner
    antwortet
    Kinners, das finanzielle Problem ist doch auch, dass z.B. in Hannover bisher mit den Auktionen sehr viel Geld verdient wurde. Da hat sich in letzter Zeit leider das Blatt mehr gewendet als einem lieb sein kann. Und das zu einer Zeit, in der eine Riesen-Investition getätigt wurde. Die Profivermittler und -Händler können derzeit anscheinend ohne die Verbände für sich besser wirtschaften und die Verbände tuen sich im Augenblick schwer an solvente Kunden zu kommen. Da brennt es vielmehr!!

    Es geht ja nicht um den Registrierverein, auch wenn es möglichst viele Mitglieder geben muss, um oben angesprochenes Defizit etwas zu mindern. Durch die Registrierung verdient der (auf jeden Fall hannoversche!) Verband Geld. Schaut mal die Kosten für den E-Pass bei den Rheinländern an und dann guckt mal in die hannoversche Gebührenordnung. Oder hat es was mit den kurzen Wegen im Rheinland zu tun und den langen in Hannover????? Dann wird's nun nicht grad besser......

    Mit der "Masse" allein kommt man nicht weiter, befürchte ich, auch wenn Klasse immer leichter aus der Masse wachsen kann.....

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Dem stimme ich zu. Untätig zu bleiben ist keine zukunftsträchtige Option. In einer solchen Zusammenarbeit liegen Chancen und Risiken. Es kommt auf die Ausgestaltung an.
    Genauso ist es - am wichtigsten sind die Ausgestaltung und die dahinterliegenden Konzepte die funktionieren müssen (welche wir aber zur Zeit noch nicht kennen), und zwar nicht an der Ist-Situation ausgerichtet, sondern zukunftsweisend. Und überall wo sich Chancen bieten, gibt es auch Risiko ... das sollten auch die wilabis dieser Welt wissen. Nichtstun ist keine Alternative, sondern führt zwangsläufig zum Scheitern.

    Das war bestimmt nicht die letzte Allianz die geschmiedet wurde, in Zeiten in denen jeder Zuchtverband sehen muss wo er bleibt. Hannover hat mit Sicherheit sehr viele Stärken (gute Pferde, Know How, eine starke Züchterschaft, stabile politische Verhältnisse, langfristiges internationales Kundenpotential mit Vertrauen in ein modernes Absatzzentrum, ...) die man herausstellen sollte bei der Suche nach passenden Partnern. Alle anderen Zuchtverbände haben die gleichen Probleme - da hilft nur offen aufeinander zugehen und erkennen, a) was Sinn macht, und vor allem b) welche Zuchtverbände von den Kulturen zueinander passen. Es gibt hinreichend Untersuchungen die zeigen, dass der entscheidende Faktor bei erfolgreichen Mergers nicht die wirtschaftlichen Kennzahlen sind, sondern dass die Firmenkulturen zueinander passen (oder passend gemacht werden). Würde mich nicht wundern, wenn demnächst auch noch eine Zuchtverband mit Stärken im Springbereich dazukommen würde ... erzwingen kann man das nicht, aber man wird aktiv Ausschau halten. Diese Phasen von Konzentrationen und Mergers in Krisenzeiten hat es schon in sehr vielen Branchen gegeben, und übrig geblieben sind am Ende immer nur die Großen, die dann langfristig gut aufgestellt in der Lage waren die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen.

    Und wenn dann ein wilabi als Eigenvermarkter und Dauernörgler daherkommt, und wissen will, mit wem die nächste strategische Allianz geschmiedet wird, dann bekommt er halt genau das zu hören was er hören will (Stichwort: Bestätigung der eigenen Meinung führt zur Besänftigung von Nörglern). Business Development ist halt ein sensibles Feld, das nicht demokratisierbar ist.


    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist, wie das züchterische Niveau und die Außendarstellung verbessert werden kann. Da gibt es Verbesserungsbedarf, der nicht allein durch Fusionen zu lösen ist. Nur so kann man wieder für mehr Kunden attraktiver werden.
    Ja, stimmt.

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  • Radina
    antwortet
    @ponyhof

    die Oldenburger sind als Verband an sich offener liberaler im Gegensatz zu den Hannoveranern
    ich war längere Zeit Mitglied bei den Hannoveranern ,um das zu beurteilen .

    Und beide oder bestimmt alle müssen Ihre Satzung Ändern um Fusionen durch zu setzen .


    @ drunert Du hast Recht mit dem was Du sagst meine Meinung
    "Nostalgie und übertriebenes Identitätsdenken bedeutet Rückschritt. Damit verliert man nur weitere Marktanteile. Die Zukunft gehört m. E. einer liberalen, klar leistungsorientierten Zuchtpolitik ohne Scheuklappen"

    @ wilabi "Das hat nichts mit wirksamer, umsetzbarer Zukunftsstrategie oder Gewinnung von Marktanteilen zum Wohle der hannoverschen Zucht zu tun."

    Der Hannoveraner Verband hat schon einiges Geschluckt z.B. Hessen was hat es gebracht ? Das wurde aus wirtschaftlichen Gründen gemacht und nicht aus Zuchttechnischen . Was hat es gebracht wirtschaftlich ? Hannover steht immernoch nicht so dolle da .

    Wir können es drehen und wenden es wird letztendlich auf einen oder Zwei große Verbände rauslaufen .

    Abgesehen davon sorry es gibt doch kaum noch reine Zuchtlinien die rein Holstein,Hannover,Westfälisch ..... sind in fast jedem Pedigree kommt irgendwo was anderes drin vor .Ist das schlimm?
    Ich beurteile ein Pferd nach dem was es kann, nicht nachdem wie es aussieht und was da für ein Brand im Papier steht .
    Zuletzt geändert von Radina; 12.06.2013, 06:13.

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  • hannoveraner
    antwortet
    ...wie ist Wickrath denn mit Reitern besetzt?? Da wurden ja erst Stellen ausgeschrieben??

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  • Titania
    antwortet
    Auch gemeinsam werden sie die Welt nicht verändern - heißt, die Marktlage für normale bis gute Pferde bessern...
    Die Spitzenpferde finden auch so ihre Abnehmer. Da hat der Hannoveraner Verband jetzt nur noch eine größere Auswahl für die Auktionskäufer der besten Pferde.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Dem stimme ich zu. Untätig zu bleiben ist keine zukunftsträchtige Option. In einer solchen Zusammenarbeit liegen Chancen und Risiken. Es kommt auf die Ausgestaltung an. Kirchturmpolitik hat in einer globalisierten Welt keinen Platz mehr. Auf dem Markt bestehen kann man heute nur noch, wenn man sich dem internationalen Qualitäts- und Leistungsvergleich stellt. Nostalgie und übertriebenes Identitätsdenken bedeutet Rückschritt. Damit verliert man nur weitere Marktanteile. Die Zukunft gehört m. E. einer liberalen, klar leistungsorientierten Zuchtpolitik ohne Scheuklappen. Die Reiter, für die wir ja züchten, interessieren sich nicht für Brandzeichen und Verbandsbürokratischen Hickhack. Die interssieren nur die Qualität der Pferde. Entscheidend ist, wie das züchterische Niveau und die Außendarstellung verbessert werden kann. Da gibt es Verbesserungsbedarf, der nicht allein durch Fusionen zu lösen ist. Nur so kann man wieder für mehr Kunden attraktiver werden.
    Wo werden denn hier Marktanteile gewonnen ?
    Hier wurde allenfalls ein Verkaufsbüro dazugewonnen und Produktionskapazitäten. Wieviel hundert internationale Stammkunden bringen die Rheinländer mit ?
    Die Auktions-Kundenkontakte liegen (wenn überhaupt vorhanden) in Handorf bei H. Richter.
    Was bringen uns die Rheinländer an Produkten, die wir in Hannover nicht schon längst in (zu) grosser Masse anbieten ?
    Schon Alsfeld konnte die Hoffnungen auf eine wirkungsvolle Vermarktungsplattform für das Rhein-Main-Gebiet nie erfüllen.
    Kooperationen machen Sinn bei sich ergänzenden Produkten und bei möglichen Synergien. Letzteres ist hier der einzig positive Aspekt, wenn man im Bereich von Verwaltung und Zuchtbuchführung konsequent aus 2 mach 1 spielt. Das wiederum dürfte aufgrund der Entfernungen auch wieder nicht konsequent umsetzbar sein.
    Recht gebe ich dir,was den Qualitätsgedanken und den internationalen Vergleich betrifft. Aber dann überleben in der Industrie bei schrumpfenden Märkten diejenigen, die konsequente Produktentwicklung betreiben, um über qualitative Alleinstellungsmerkmale Marktanteile zu gewinnen. Klasse statt Masse.

    Hier wird lediglich versucht, die kritische Masse zur Beibehaltung des Apparates zu erhalten. Da steht jemand in Verden vor der Deutschlandkarte und spielt Monopoly.
    Das hat nichts mit wirksamer, umsetzbarer Zukunftsstrategie oder Gewinnung von Marktanteilen zum Wohle der hannoverschen Zucht zu tun.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen
    Ich weiß gar nicht so genau wie ich es sagen soll ... OK, schreibe ich mal einfach was ich denke:

    Lauter Klugscheißer auf Bildzeitungsniveau die sich hier (mal wieder) produzieren!

    Die Pferdelandschaft in Deutschland und Europa verändert sich drastisch - wer nicht wachsen will wird weichen müssen. Die Rheinländer wollen nicht im westfälischen Chaos mit untergehen (verständlich), von daher suchen sie langfristig einen großen starken Partner. Hannover muss im Kampf um Markanteile wachsen, von daher passt das Bündnis mit den Rheinländern gut. Für mich eine klare win - win Situation ... wenn man was draus macht!

    Die meisten der hier negativ Schreibenden sind nicht in der Verantwortung, und wollen es nach eigenem Bekunden auch nicht sein. Muss ganz ehrlich sagen, dieses Negativgerede geht mir gehörig auf den Senkel, und ich bin davon überzeugt, dass genau das zur weiteren Verschlechterung der Situation beigetragen hat und weiter beiträgt. Und auch dieses primitive Gerede mit Demokratie von unten finde ich einfach nur lächerlich, wenn es um solche sensiblen und strategisch wichtigen Ausrichtungen geht ... auch wenn Einige hier meinen, sie hätten die Weisheit mit großen Löffeln gefressen, und würden alles viel besser durchblicken als die Verantwortlichen auf Seiten der Rheinischen und Hannoverschen Zuchtverbände.

    So, ich habe fertig.
    ..spiegel draufhalten und dann siehst du Bildzeitungs-Niveau.

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  • sporthorses100
    antwortet
    Zwei Dressurpferdezuchtgebiete treffen aufeinander, ist doch schön!

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen
    Die Pferdelandschaft in Deutschland und Europa verändert sich drastisch - wer nicht wachsen will wird weichen müssen. Die Rheinländer wollen nicht im westfälischen Chaos mit untergehen (verständlich), von daher suchen sie langfristig einen großen starken Partner. Hannover muss im Kampf um Markanteile wachsen, von daher passt das Bündnis mit den Rheinländern gut. Für mich eine klare win - win Situation ... wenn man was draus macht!
    Dem stimme ich zu. Untätig zu bleiben ist keine zukunftsträchtige Option. In einer solchen Zusammenarbeit liegen Chancen und Risiken. Es kommt auf die Ausgestaltung an. Kirchturmpolitik hat in einer globalisierten Welt keinen Platz mehr. Auf dem Markt bestehen kann man heute nur noch, wenn man sich dem internationalen Qualitäts- und Leistungsvergleich stellt. Nostalgie und übertriebenes Identitätsdenken bedeutet Rückschritt. Damit verliert man nur weitere Marktanteile. Die Zukunft gehört m. E. einer liberalen, klar leistungsorientierten Zuchtpolitik ohne Scheuklappen. Die Reiter, für die wir ja züchten, interessieren sich nicht für Brandzeichen und Verbandsbürokratischen Hickhack. Die interssieren nur die Qualität der Pferde. Entscheidend ist, wie das züchterische Niveau und die Außendarstellung verbessert werden kann. Da gibt es Verbesserungsbedarf, der nicht allein durch Fusionen zu lösen ist. Nur so kann man wieder für mehr Kunden attraktiver werden.

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  • Arielle
    antwortet
    Erklärte Absicht lt. Pressemitteilung ist die Fusion. Und nur die macht Sinn wenn man die latenten Vorteile wirklich voll heben will. "Kooperation" ist das "Gedöns" dahin, u.a. der Versuch auch verharrende Kräfte mitnehmen zu können.
    Ein Landschaft mit 2 - 3 starken, international kompetitiven Verbänden hätte sicher viele Vorteile gegenüber der jetzigen - nicht mehr lebensfähigen - Situation aber auch sehr viele Vorteile ggb. einer Monopol-Verbandslösung! Jetzt ist sehr viel Flexibilität auf Funktionärs- als auch auf der Mitglieder-Ebene erforderlich. Wie weit ist die vorhanden???

    Was und wen gibt der eine, was und wen gibt der andere Verband auf? Was kommt ganz und gar unter die Räder?
    Die Antwort auf diese Frage werden schon bald deutlich werden lassen, wohin die Reise geht. Es bleibt spannend.

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