Greta,da hast du für dich ein Schnäppchen gemacht,aber derartige Käufe sollen ja nicht das Gros des Pferdehandels repräsentieren,wenn Züchten sich überhaupt noch rentieren,ich sprech gar nicht von "lohnen" soll.
Fakt ist,wer nicht über sehr gute Kontakte oder gar ein Netzwerk verfügt und nicht selbst ausbilden kann,noch dazu emotional nicht in der Lage ist,schwer Vermittelbares frühzeitig auszumustern,kann nicht auf dem Markt bestehen.
Bei den Großen werden die Fohlen im Alter von wenigen Monaten erstmalig gesichtet,woraufhin der erste Schwung schon mal aussortiert wird.Selbst ausgeildet oder angeritten werden die allerwenigsten.
Denn diese Großen haben schon schnell gemerkt,dass Durchschnitt sich nicht rentieren kann.
Oben wurde auch so eine Milchmädchenrechnung aufgeführt:
Man kaufe jetzt ein günstiges Fohlen,sagen wir mal a´1000.- Euro,ziehe es auf und reite es an.Dann ab in den Verkauf: muss sich doch alles Mal rechnen.
1000.- Kaufpreis
5000.- Aufzuchtskosten bis Anreiten (bei Fremdeinstallung)
2000.- für ca. 6 Monate Aufstallung inkl. Schmied,Eintragung,Impfen,tralala
und jetzt kommts:
in dem halben Jahr muss ich doch auch die Zeit berechnen,wo ich das Pferd in der Hand hatte,sagen wir mal 4 x pro Woche a´20.-
macht noch mal 2000.- obendrauf
da bin ich schon bei 10 K,ohne dass ich da einen wirklichen Gewinn obendrauf habe.
Wer zahlt das denn für einen "Normalo",der vielleicht größentechnisch und von den Bewegungen her nicht ins "Sportpferderaster" fällt? Und noch dazu gerade erst mal angeritten ist?
TÜV Frage mal ganz außen vorgelassen.
Da kann ich in der Zwischenzeit doch lieber meine Füße kraulen,da habe ich mehr von.Außergewöhnliche Superentwickler mal außen vorgelassen.
Also,diese Schiene kann es nicht sein,damit hebt man sich wieder keinen Deut vom "Gewöhnlichen" ab und bleibt auf der Strecke.
Pferdemarkt:Gucci oder Aldi..
Einklappen
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Ein Gast antworteteGlaubt hier wirklich einer von euch, dass für die Annahme zur Auktion nur die Qualität des Pferdes entscheidend ist? Das ist wie mit dem Glauben an den Weihnachtsmann. Meinen Kindern habe ich auch erzählt, dass es ihn gibt.Zitat von Irislucia Beitrag anzeigenBereitschaft auf Fohlenschau oder Auktion zu fahren,
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Jedes Jahr aufs Neue kommt Diese Diskussion... Ich finde sie immer wieder interessant und es kommen auch immer wieder neue Aspekte hinzu...
Ich schliesse mich ziemlich Ara an.... Wir haben ausschliesslich ab und zu ein Fohlen, weil wir selber beide reiten und in der Lage sind, ein junges Pferd mit den wichtigen Grundlagen zu versehen...
Was mich dabei noch etwas stoert, ist das die Pferdekaeufer von heute nicht einmal in der Lage sind, zu sehen was fuer ein junges Pferd wichtig ist und was nicht.....
Ich erinnere mich an den Thread wo jemand ein junges Pferd kaufte, was offenbar hauptsaechlich in der Halle ausgebildet wurde und welches mit neuen Umgebungen stark ueberfordert war.....
Ein normaler Pferdekaeufer von heute will ein strahlend aussehendes JUNGES Pferd, in der Halle schön strampelnd, und am besten mit 1er TUEV.....
Da ich nicht willig bin, bedingungsloses Geld fuer ein Pferd auszugeben, hab ich mir ein ganz anderes Konzept ueberlegt, wenn ich mir ein Pferd kaufe..... Ich bin zum Zuechter gefahren, bin mit ihm auf die modderige Weide gegangen und hab mir eine 8 jaehrige Zuchtstute aus supertollem Stamm, die schon 4 Fohlen hatte aber nur als 3 jaehrige 2 monate geritten war, gekauft.... Mehrere GP Pferde aus der Mutter und Tante.....
Aber ich vermute mal, keiner dieser Pferdekauefer die hier immer Ihre Stories ausbreiten, haette ein etwas abgeklappertes Pferd (Fohlen noch bei Fuss) erwogen...
Ich hab sie durchroentgenlassen und zu mir geholt.... Waere sie 4 jährig gewesen und unter dem Sattel eines Profis, haette ich sie vermutlich nicht bekommen oder nicht bezahlen können.....
Ich geniesse im Moment, was fuer Talente in Ihr schlummern.... Sie ist mir dankbar, das sie entlich eine Aufgabe hat und gibt sich soviel Muehe, das ich schon ein ganz schlechtes Gewissen hab...
Aber wer ausser mir will so ein Pferd.... Und wenn ich so die Anzeigen studiere, gibt es TAUSENDE von solchen Stuten...
Ist jammerschade fuer die armen Pferde.... Und mit Pferdekaeufern hab ich fast nie Mitleid... Die verdienen das nicht besser... Und das mit dem Osten finde ich den absoluten Hammer..... Das erlebe ich taeglich. Sobald jemand entdeckt, das ich im Osten wohne, ist es vorbei.... .Zuletzt geändert von Greta; 29.08.2013, 09:27.
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ebenso verhält es sich mit der gesundheitqualität kommt nicht mit dem klapperstorch automatisch mitgeflogen,
sondern generiert sich zunächst mal aus dem genpool
ist ja geradezu inflationär mit wievielen baustellen stuten zum hengst gezogen wird
mal ganz ehrlich und genau hingeschaut,
eine stute, der eine grundgangart fehlt- oder gar mehrere
ist vllcht einfach morsch
weil mit gesunden gräten könnte die auch laufen......
ebenso verhält es sich mit der springerei
eine lose henne, mit schwachem buckel und bodenscheu auf der vordersocke
sollte besser unbelegt bleiben
denn der spielraum für hoffnungen ist äusserst gering, dass der hengst alles richten kann....
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fangen wir damit mal an ;-)Ein Toppferd braucht Qualität, es braucht Gesundheit ....
qualität kommt nicht mit dem klapperstorch automatisch mitgeflogen,
sondern generiert sich zunächst mal aus dem genpool
wenn ich mir die "besseren" aufbauprf spr anschaue, sehe ich in sprpf l und m 90% - gemachte pferde - bei den restlichen 10% ist gar nicht mal vom ergebnis her, sondern vom umgang mit der stange zu erwarten / wenns gut läuft zu sehen, dass diese pferde für ländlich ab m* bis sagen wir mal s* gut sein werden.vllcht besser.......
bei den 90% sehe ich 70% pferde, die ein amateur noch nicht mal über a-l sicher bis ins ziel bringen wird.
warum?
weil der amateur/ freizeitreiter eben darauf angewiesen sein wird, dass das ding "sein ding" macht und den reiter mitnehmen kann.
bei den meisten pferden scheitert es schon daran, sich selber zu tragen - geschweige denn einen reiter.
ok,ziehen wir von den 70% noch 40 ab - weil scheixxe ausgebildet, zu schnell fertig gemacht ect
springen ist ein gefährlicher sport......
und ich würde never ever mein leben in die hand / auf den rücken eines pferdes geben, dass nicht genau weiss was es tut.
das womit die kids und freizeit turnierreiter am we unterwegs sind gehört teilweise in gefahrenklasse 11
und
es liegt mitnichten daran, dass die alle sooo schlecht reiten.
das gesamtpaket pferd, mit allen seinen defiziten scheint mir da eher für verantwortlich.......
mal einen einzelspr üb 1,30 macht noch keinen frühling,
da sind sie sicher in der gesamtheit besser geworden, aber die gesamtpopulation springpferd ist doch schon arg verwässert.
vllcht genau um den überschüssigen anteil von ca 40%, die den markt gewaltig entlasten würden
und
dennoch jahr für jahr zuviel produziert werden ??
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Ein Gast antworteteMal ehrlich, wie viel Prozent der Züchter können dies leisten? Da fängt es schon mit dem Zeitaufwand an, der dahinter steht. Marquisa findet noch dazu, dass es sich nur rechnen kann, wenn der Züchter selbst ausbildet.Zitat von Irislucia Beitrag anzeigenEin Züchter muss sich und seine Zuchtbemühungen heutzutage mehr definieren, um verkaufen zu können. Er sollte ein Konzept haben, bzw. eine Nische oder schlicht herausragende Qualität, um sich von der Masse abzuheben. (Seine eigene "Marke" aufbauen.) Aber auch das allein reicht noch nicht aus: gute Kontakte zum Verband/ Vermittlern, ordentliche Verkaufsbilder, ansprechendes Videomaterial, die Bereitschaft auf Fohlenschau oder Auktion zu fahren, Unterstützung von den lokalen Sportreitern etc. Die Liste ist endlos und insbesondere wer im Fohlenalter verkaufen will, darf es sich kaum noch erlauben hier Schwächen zu zeigen.
Allein der Zeitaufwand ist für Züchter, die dies neben ihrem Beruf mit 2-3 Stuten machen nicht zu schultern. Da bleiben rein von dem Zeitaufwand nur die Züchter übrig, die eine Landwirtschaft betreiben oder einen eigenen Pensions- und Ausbildungsstall oder ein eigenes großes Gestüt.
Auch nicht zu vernachlässigen ist der Standort der Zucht. Wenn ich in Brandenburg OL oder OS züchte, habe ich es deutlich schwerer in den Dunstkreis des Verbandes zu kommen. Der Besuch von Auktionen oder Schauen kostet hier die doppelte Zeit und auch das doppelte Geld.
Sollte dies tatsächlich das Resümee sein, unter welchen Aspekten eine Zucht in der Zukunft nur erfolgreich sein kann, dann bleiben wohl nur eine sehr geringe Anzahl von Züchtern und ich bin leider auch raus.
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Ich glaube, das spiegelt sich nicht nur beim Pferdekauf, sondern in vielen Bereichen des Lebens wider. Internet macht's möglich... Man wird doch durch die Medien regelrecht dazu aufgefordert zu handeln, zu feilschen, Preise zu vergleichen... usw. Wer von uns hat das nicht gemacht? Und dank Internet kann ich Preise viel großflächiger vergleichen, als das noch vor etwa 20 Jahren der Fall war.Zitat von Lindenhof Beitrag anzeigenDa schreien alle Reiter, die Kosten sind bei einem Hobby irrelevant. Warum ist das dann nicht beim Pferdekauf so?
Weiterhin trägt das Online-Angebot (Internet, Video, Foto per Mail etc) doch viel dazu bei, dass der Markt für die Interessenten viel größer wird. Man am Computer alles vorher "vergleichen" kann (extra in Anführungszeichen geschrieben, denn wirklich vergleichen kann man nur direkt vor Ort). Ich glaube, dass es heute - für den Käufer (auch für Verkäufer) - viel schwerer ist, ein Pferd zu kaufen. Gerade WEGEN des großen Angebots. Schlimm für die Leute, die sich nicht entscheiden können... und jeden Moment könnte doch noch das Traumpferd doch noch viel günstiger um die nächste Ecke kommen... vermutlich sind wir alle im Herzen irgendwo noch Jäger geblieben...
Ich weiß noch, wie ich mein erstes, vom eigenen Geld bezahltes, Pferd gekauft habe. Anzeigen im Landwirtschaftlichen Wochenblatt studiert (OHNE Bild), im Radius von etwa 100 Kilometern. Angerufen, mit dem Verkäufer geredet. Hingefahren, probegeritten. Und das vierte Pferd das ich angesehen habe gekauft (hab ich heute noch). Im Prinzip ging's damals doch nur drum: gefällt mir das Pferd? Passt es zu mir? Kann ich mir es leisten?
Heute ist das alles viel, viel schwieriger.
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Ich kann als Autokäufer auch nicht zum Autohändler sagen: Der neue VW Passat darf aber nur 4000 Euro kosten, schlussendlich will ich damit nur ab und an einkaufen fahren.... Wenn ich natürlich einfach nicht mehr im Budget habe, dann muss ich Abstriche beim Wagen machen und ein "älteres" Modell mit "mehr Kilometer" kaufen, dass nicht so lange wie der "Neuwagen" halten wird.
Mit der Billigheimer-Mentalität ist aber folgendes passiert: Die Preise sind gesunken, die Qualität (der Pferde) nicht besser oder schlechter als in der Vergangenheit. Die nächsten Jahre wird die Qualität aber tatsächlich schlechter (inklusive Ausbildung): Viele guten Züchter haben ihre guten Stuten aus der Zucht genommen, die Ausbildung muss auf Sparflamme laufen.
Da schreien alle Reiter, die Kosten sind bei einem Hobby irrelevant. Warum ist das dann nicht beim Pferdekauf so? Gerade der Pferdekauf ist meist der kleinste Posten - die darauffolgende Haltung (mit Tierarzt, Hufschmied, Pension, Beritt, Unterricht, Ausrüstung, etc.) ist das, was ins Geld geht. Warum darf ein solider Züchter nicht wenigstens einen angemessenen Preis (ich spreche da von ca. 8000 - 10.000 Euro) für sein drei- bis vierjähriges, angerittenes Pferd verlangen? Rundum sind die Preise hochgegangen (gerade im Süden zahlt man sich oft dumm und dämlich alleine fürs Heu und Einstreu), viele Züchter hat die Mehrwertsteuererhöhung zusätzlich empfindlich getroffen, nachdem das Finanzamt jetzt 19 statt 7 Prozent von ihnen haben will. Wer bezahlt das tatsächlich? Das Finanzamt sagt, das soll der Endverbraucher zahlen - in der Realität bezahlt der Züchter dafür - und das aus einem schon nicht kostendeckenden Preis. Die Folge ist die Einordnung durch das FA in die Liebhaberei, d. h. er kann nicht mal die eingefahrenen Verluste mehr geltend machen. Und das, obwohl vor einigen Jahr noch bei soliden Pferden (ohne grobe Mängel) halbwegs ordentliche Preis (wenn auch selten Gewinn) eingefahren werden konnte. Woher konnte der arme Züchter wissen, dass das so kommen wird? Die Nachzucht, die heute vierjährig ist, war in der Zuchtsaison 2008 bereits im Stutenleib...
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Also ich glaube, so hatte Oh-Gloria sich das aber nicht vorgestellt (kicher)
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ich glaube, dass ist das wirkliche Problem, die Masse reitet immer schlechter, drumm wollen die auch kein geld ausgeben, wozu auch? ich habe schon ein pferd von der Auktion kommen sehen, den ich nach 6 monaten nicht mal mehr wiedererkannt habe , lief wie ein Maultier- ich will sagen, wenn ich nix kann, dann kann ich qualität 1. nicht erkennen und 2. nicht erhalten geschweige denn fördern. darum auch die Trab bilder, diese Leute können nicht sehen, ob der Galopp gut ist. Ich bin erschüttert, wie wenige "sportreiter" erkennen, wenn ein Pferd pass geht.... na ja und dann kaufen sie halt billig, da ist halt nicht so viel kaputt- oder wenn geld keine rolle spielt eins, dass sie überhaupt nicht bedienen könne- daher dann die Bilder auf dem Turnier.. Einzigste Idde: bei einem Kaufinteressenten immer mal davon aus gehen, dass er keine Ahnung hat und ihm genau erklären: dieses Pferd tritt im Schritt 3 über, das ist gut, das ist Geld wert...
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Ein Gast antworteteFür den Pferdemarkt finde ich den Vergleich mit Gucci oder Aldi reichlich unzutreffend. Warum? Viele herausragende Sportpferde sind unter schlechten Bedingungen groß geworden, ein Rembrandt z.B. im Schweinestall. Außerdem ist es ein Trugschluss zu glauben jedes gutes Papier würde in den Topsport gelangen. Da begegnete mir letztens erst wieder eine Baloubet d.R./ Quick Star im E-Spr, die ich geschenkt nicht hätte haben wollen.
Die "Marke" ist also relativ egal, wir Züchter vergessen gern einmal, dass nämlich für den Reiter nur eine Sache entscheidet: Tut der's? Es ist keine Kunst ein gutes Sportpferd zu erkennen, wenn es erst einmal auf S-Niveau läuft. Dafür braucht es weder ein top Pedigree noch sonstige Komponenten, die sich nach leichtem Strickmuster bei der Anpaarung zusammenfügen lassen. Ein Toppferd braucht Qualität, es braucht Gesundheit und es braucht vor allem den richtigen Reiter!
Deswegen ist die Vermarktung des Pferdes in die richtigen, fördernden Hände auch so wichtig. Viele Züchter haben sehr gute Qualität im Stall, aber es gibt nur sehr wenige Topställe, wo diese Qualität auch entsprechend gefördert werden kann. Dass die guten Pferde dorthin finden ist immer mehr Aufgabe eines Züchters, wenn er auch nur in die Nähe von olympischen Meriten für seine Pferde kommen will.
Ein Züchter muss sich und seine Zuchtbemühungen heutzutage mehr definieren, um verkaufen zu können. Er sollte ein Konzept haben, bzw. eine Nische oder schlicht herausragende Qualität, um sich von der Masse abzuheben. (Seine eigene "Marke" aufbauen.) Aber auch das allein reicht noch nicht aus: gute Kontakte zum Verband/ Vermittlern, ordentliche Verkaufsbilder, ansprechendes Videomaterial, die Bereitschaft auf Fohlenschau oder Auktion zu fahren, Unterstützung von den lokalen Sportreitern etc. Die Liste ist endlos und insbesondere wer im Fohlenalter verkaufen will, darf es sich kaum noch erlauben hier Schwächen zu zeigen.
Rechnen können und zu wissen wann man seine Pferde zu welchen Preis besser abgibt, als ewig daran festzuhalten, gehört ebenfalls dazu. Da liegt die Schmerzgrenze für jeden woanders. Jeder kann sich auch mal bei der Hengstauswahl vertun oder verletzungsbedingte Ausfälle haben. Nervig sind nur diejenigen, die so tun, als ob sie ihre Pferde grundsätzlich teuer verkaufen und in Wahrheit ihre Fohlen am Ende des Jahres für 1.500€ verscheuern oder ihre alten Merrys bzw. missglückten Zuchtprodukte zum Schlachter karren. Es gibt genug "Züchter", die noch nie einen guten Preis für ihre Nachzucht erzielt haben und trotzdem munter weiter Stuten belegen. Bin sicher die letzte, die die Qualität eines Pferdes am Verkaufspreis festmacht, aber da sollte man sich mal über seine Wettbewerbsfähigkeit Gedanken machen.
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Was ich hier an dieser Diskussion nicht verstehe ist die Aussage, dass man für ländlich A - M keinen Lampenaustreter braucht,sondern nur was Rittiges?
Ich wohn hier nun weiß Gott in der Pampa von Ostfriesland, aber ganz ehrlich hier gewinnst du keine A mit nem Normalen! Und weiß Gott keine L... Gerade in den Aufgaben E und A, wo noch in zweier Gruppen geritten wird, da verliert der Rittige unauffällige doch immer gegen den festen aber spektakulär trabenden. Klar wärs toll spektakulär und rittig zu haben, das kostet dann aber wohl extra.
Wenn ich dann an die Intermediaire in rastede denke, da waren es dann die Rittigen, die vorne waren.
Und außerdem,solange man sogar hier in der Gegend nur ne Stunde weiter fahren muss um wirklich gute Pferde mit vollem Papier und bis A ausgebildet beim Händler für 3000 Euro kaufen kann, warum sollten die Reiter mehr ausgeben? Aufzucht, Gesundheit etc. ja klar versteh ich, aber solange es solche Angebote gibt werden die Leute fast immer das günstigere Pferd kaufen. Aldi halt!
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die Chinesen kaufen en block und en gro direkt bei einem MassenzüchterZitat von carolinen Beitrag anzeigenDas tun sie ja. Schließen die Verdener Reitschule und schicken der Lehrer langzeit nach China um dort in 2012 knapp unter 20 Pferde zu verkaufen. China ist mir in 2013 noch nicht in den Laender der Auktionskunden aufgefallen - aber das mag nichts heißen. Toller Erfolg !!!!
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Das tun sie ja. Schließen die Verdener Reitschule und schicken der Lehrer langzeit nach China um dort in 2012 knapp unter 20 Pferde zu verkaufen. China ist mir in 2013 noch nicht in den Laender der Auktionskunden aufgefallen - aber das mag nichts heißen. Toller Erfolg !!!!Zitat von dressurpferde@email.de Beitrag anzeigenDann sollten Zuchtverbände vielleicht besser Trainingskurse für Reiter subventionieren, anstatt sich zu sehr auf das Auktionsgeschäft als Werbeplattform zu fokussieren. Damit könnte dann auch die Kundenbindung gefestigt werden.
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Und auch diese Rechnung geht nur auf, wenn du der Meinung bist, dass Reiten/Ausbilden grundsätzlich "Hobby" sei und man 1 Jahr Beritt plus Turniervorstellung (diesen Zeitraum veranschlage ich, da kein Schnellsymstem-Reiter) nicht rechnen darf. Denn auch sonst bin ich mit dem € 1.000-Fohlen später weit über 4-5T....Zitat von Lisa83 Beitrag anzeigen...............und dann die Absetzer für unter 1000€ loswerden müssen.
Denn wenn man so eins kauft, aufzieht und selber anreiten kann, 4j. dann paar Schleifen in DPF/SPF, die kann man dann als Verkäufer(!) für kleineres Geld verkaufen als sie eigentlich von Besamung an gekostet haben, ohne mit Minus da rauszukommen. ................
LG Liesl
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Caspar hat leider recht, es wird meistenteils nur auf den Trab z.B. eines Fohlens geachtet und Schritt und Galopp sind in den Hintergrund gerückt, wobei man früher eher auf die zwei wichtigen Gangarten, nämlich Schritt und Galopp geachtet hat, denn das sind die Gangarten an denen man nicht viel drehen kann, sind sie nicht da, dann isses auch nix. Trab kann verbessert werden, aber heute wollen alle nur die Fohlen im Trabe sehen, alles weitere scheint uninteressant zu sein. Ich mache immer Videos von Galopp, Schritt und Trab und höre oft, ob ich nicht nur Trab zeigen könnte. Da fällt mir nix mehr dazu ein.
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Danke, Tina!
Trotzdem gibt es eben Leute, die vllt 3mal in ihrem Leben ihre Stute(n) decken lassen auch welche, die sich schon genaue Gedanken machen.
Also ist die Grenze zw. Züchter und Hobbyzüchter wohl schwer zu ziehen.
Aber auch da scherst du jetzt alle über einen Kamm (Caspar übrigens auch, nicht alle Reiter sind schlecht!)wenn der grundgedanke / anspruch das niveau hat - hauptsache ein fohlen aus meiner merry- galopp könnte besser, rücker fester, das ganze nicht sooo lang, etwas rittiger( beim longieren buckelt sie schon mal, weniger glotzig, nicht immer fehler im a1*chen - weil springt zwar gerne-kann aber nicht hoch,
trab ist nicht wichtig, und schritt könnte mehr schreitend
das ganze dann mit einem farbwunsch verbunden - sowas führt doch einen zuchtgedanken ad absurdum
Und das finde ich eben nicht fair denen gegenüber, die sich durchaus mehr Gedanken darüber machen.
Ich weiß, dass es solche mehr als genug gibt. Aber eben längst nicht alle.
Auch Züchter haben nicht nur Stuten mit perfektem Ex- und Interieur und 10er Bewegungen im Stall.
Ich glaube viel mehr, dass die Preisproblematik sich nicht ändern wird, solange es einfach die Leute gibt, die Jahr für Jahr decken lassen was geht und dann die Absetzer für unter 1000€ loswerden müssen.
Denn wenn man so eins kauft, aufzieht und selber anreiten kann, 4j. dann paar Schleifen in DPF/SPF, die kann man dann als Verkäufer(!) für kleineres Geld verkaufen als sie eigentlich von Besamung an gekostet haben, ohne mit Minus da rauszukommen.
Und das sind ja keine Graupen, die musste als Absetzer einfach nur weg.
Grundsätzlich finde ich die Diskussion sehr interessant und in der Form in der sie jetzt geführt wird (nämlich sachlich!) les ich auch immer gerne alle Meinungen!
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Ein Gast antwortete
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Dann sollten Zuchtverbände vielleicht besser Trainingskurse für Reiter subventionieren, anstatt sich zu sehr auf das Auktionsgeschäft als Werbeplattform zu fokussieren. Damit könnte dann auch die Kundenbindung gefestigt werden.
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Ein Gast antworteteHeute:
Trab - die Gangart, die man am einfachsten verbessern kann.
Früher konnten fast alle einigermassen ordentlichen Reiter aus einem normalen Trab einen Guten machen.
Schritt - die Gangart, die man am schnellsten kaputt kriegt.
Sehe ich fast jedes WE im Viereck. Mit der Hand festgehaltene Pferde mit daher fester Oberlinie und 5 er Schritt. Nach der Aufgabe, beim Rausreiten ist der Schritt dann wieder gut.
Springen - Fehler im A* macht der Reiter, nicht das Pferd. Die haben so viel Grundqualität, dass sie oft sogar trotz der Reiter fehlerfrei bleiben.
TÜV - ich kenne so viele Pferde, die mit 2-3 TÜV ihr Leben lang erfolgreich unterwegs waren. Nur, die meisten Suchenden haben sowas von keine Ahnung, dass sie am liebsten eine Garantiekarte mit zum Pferd haben möchten.
Da kann man züchten was man will, solange sich reiterlich nix ändert werden die Leuts auch keine Pferde finden.
So wahr!!!
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