Eigene Sporterfolge der Zuchttiere hin oder her, klar ist in der Zucht die direkte Vererbungsleistung das Maß aller Dinge.
Dennoch halte ich es für vorteilhaft, wenn die Mutterlinie von gekörten Hengsten überdurchschnittliche Leistungen im Sport erbracht hat, wenn es sich um Junghengste handelt, halte ich es im Sinne der züchterischen Risikominimierung für unabdingbar. Möglicherweise hat man als Züchter diese Stuten im Sport gesehen oder sogar selbst geritten, kennt ihre Stärken und Schwächen, die objektiv im Sport zu Tage treten und kann diese Informationen für Anpaarungsentscheidungen nutzen. Leider sind Hengste aus selbst im Sport erfolgreichen Müttern und Großmüttern in der deutschen Springpferdezucht immer noch unterrepräsentiert.
Eigenleistung (Zucht)-Stuten
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Ein Gast antworteteZitat von Ara Beitrag anzeigenWarum unterstellst du, dass der überwiegende Teil der Züchter hier nach Namen züchtet und sich bei der Anpaarung keine Gedanken macht? Nur weil sie nicht alle Perigueux und Quaid nutzen? Ich finde bspw. Perigueux toll, habe aber keine passende Stute. Und nun?
Wenn es nicht passt, nützt der Name auch nicht viel. Ich denke, dass ein Großteil der Züchter dies weiß und beherzigt. Es gibt jedoch andersherum auch Hengste, die regelmäßig auch unabhängig von der Qualität der Stute eine gewisse Grundqualität weitergeben. Reicht dann bestimmt nicht für Olympia, aber für den durchschnittlichen Reiter allemal.
Gehts schon wieder los das man sich an zwei Namen aufzieht..
Ich brings mal glatt auf den Punkt:
geht ein "Hengst" nicht irgendwo im "Weltcup" ist er nix Wert...
Geht er das, hat auch noch so eine bescheuerte Abstammung ist er trotz allem der MESIAS... andere werden als STEIFTIERE tituliert, Altmodisch, kein Fortschritt usw..
Das nenne ich Meinungsmache ohne BEstätigung!!!.
Zum anderen wird das eigene in Hannover aus PRINZIP immer schlecht geredet, das ist mal Fakt - erlebe ich nicht nur hier sondern auch anderswo. Blut z.b. ist das schlimmste ewas passieren kann - jene die es nutzen haben eh was an der Waffel - wenn es aber weiter hinten ist - dann ist das natürlich gut... WIE PARADOX ist das denn???..
auch ein K.H. Böttcher schaut heute noch nach Blut - wenn er was interessantes finden würde. Da gibt es ganz interessante Gedanken von ihm.
Und deinen letzten Abschnitt unterstreiche ich - denn aus einer besonderen GRUNDQUALITÄT lässt sich etwas verbessern - nicht aus gemachten - aber das zu erkennen - auch im jungen Alter, das habe ich leider schon oft erlebt, ist schon eine "interessante" Erfahrung wie man das "interpretiert"... siehe Comte, Viscount und Co... das ist "Fortschritt" ..
so ein Gin Tonic ist Altmodisch... Perigueux taugt nix - hat nicht genug drinne usw. usw.. solche VÖLLIG DÄMLICHEN AUSSAGEN hört man sich an...
Such dirs aus - es gibt zig Beispiele wo man dicken Pickel bekommt.
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Das ist aber alles nicht mehr zum Thema. Oder Kriege ich die Kurve nur nicht ?
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Ein Gast antworteteWarum unterstellst du, dass der überwiegende Teil der Züchter hier nach Namen züchtet und sich bei der Anpaarung keine Gedanken macht? Nur weil sie nicht alle Perigueux und Quaid nutzen? Ich finde bspw. Perigueux toll, habe aber keine passende Stute. Und nun?Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
Und er züchtet defintiv nicht nach Namen
Wenn es nicht passt, nützt der Name auch nicht viel. Ich denke, dass ein Großteil der Züchter dies weiß und beherzigt. Es gibt jedoch andersherum auch Hengste, die regelmäßig auch unabhängig von der Qualität der Stute eine gewisse Grundqualität weitergeben. Reicht dann bestimmt nicht für Olympia, aber für den durchschnittlichen Reiter allemal.
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Ist der Hengst jetzt so unmodern? Ich finde, ein schönes pedigree.
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Da ich seine Stuten nicht genau kenne, kann ich zu den Anpaarungen nicht viel sagen.Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigenK.H. Böttcher hat z.b. dieses Jahr etwas gemacht was du nie gemacht hättest - darauf wette ich..
Denn die wahre Philosophie kennst du von ihm glaube ich nicht..
z.b. hat er dieses jahr seine Dinard L -Sandro -Prinz Gaylord - Gotthard Die Mutter v. Georgia (v. Goldfever I - Come On -Prinz Gaylord - ..)tragend v. Perigueux , sowie zwei Stuten v. Quaid FRH...
v. Embassy I -Sidney -Gotthard ..
Auch wenn Perigueux und Quaid nicht meine allererste Wahl sind, halte ich sie trotzdem nicht für völlig abwegig.
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Ein Gast antworteteBeitrag vorher ergänzt...Zitat von hike Beitrag anzeigenGloria: du scheinst die Philosophie ja zu kennen
also Butter bei die Fische.
Wie paart er den die perigueux und quaid Nachkommen an? Vielleicht im perigueux und quaid Threat!
Wir unterhalten uns recht häufig...
Habe ja eine Stute aus seiner Zucht...
Und er züchtet defintiv nicht nach Namen
Immerhin hatte er bei den 3j. Pferden einen nicht zu verachteten "unmodernen" Hengst dabei, Gin Tonic v. Graf Top - Sandro - Prinz Gaylord - Gotthard - Perser xx ... wegen diesem Pferd hatte ich schon so manchem "Disput"... wurde ja bekanntlich 3. gegen 68 "Konkurrenten" (!!)..
Das zum Thema "erkennen" oder etwas für die "Zukunft" suchen...
Für so manchen ist das "unmodern", ich kann so etwas sehr gut gebrauchen..
Zuletzt geändert von Gast; 22.06.2013, 22:02.
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Gloria: du scheinst die Philosophie ja zu kennen
also Butter bei die Fische.
Wie paart er den die perigueux und quaid Nachkommen an? Vielleicht im perigueux und quaid Threat!
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Ein Gast antwortete@ Drünert
K.H. Böttcher hat z.b. dieses Jahr etwas gemacht was du nie gemacht hättest - darauf wette ich..
Denn die wahre Philosophie kennst du von ihm glaube ich nicht..
Er achtet ungemein auf das Interieur, auf Bewegung, Rittigkeit und auch er hat sich geirrrt und gehandelt...
Lernt man nicht von jenen die es ihr Leben lang erfolgreich vorgemacht haben???..
z.b. hat er dieses jahr seine Dinard L -Sandro -Prinz Gaylord - Gotthard Die Mutter v. Georgia (v. Goldfever I - Come On -Prinz Gaylord - ..)tragend v. Perigueux , sowie zwei Stuten v. Quaid FRH...
v. Embassy I -Sidney -Gotthard ..
Ich denke schon das er sich etwas dabei gedacht hat..
Zuletzt geändert von Gast; 22.06.2013, 21:48.
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Bitte nicht schummeln! Du bist doch gar nicht so alt!Zitat von caspar Beitrag anzeigenMeine Rede seit 1945
Zuletzt geändert von werther; 22.06.2013, 21:13.
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Richtig. Ob eine Pferd-Reiter-Kombination funktioniert, hängt maßgeblich davon ab, ob der betreffende Mensch seine eigene Rangposition zutreffend einschätzen kann. Viele überschätzen sich und erklären anschließend das Pferd zum Verbrecher.Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigenRanghoch/rangniedrig ist zwischendurch auch mal abhängig von dem Rest der Truppe und ob es Probleme bereitet ist stark abhängig vom Menschen, der damit tüdelt.
Die Eigenleistung der Zuchtstuten ist zweifellos ein Mosaikstein. Sie sollte, genau wie bei den Hengsten, aber um Gottes Willen auch nicht überschätzt werden.
Der o. g. K. H. Böttcher ist ein erfahrener und erfolgreicher Züchter, dem mein voller Respekt gehört. Seine Zuchtphilosophie, mehrjährige Prüfung aller Zuchtstuten im Sport, hat erwiesenermaßen positive Resultate gebracht.
Trotzdem führen viele Wege nach Rom.
Einen anderen Ansatz verfolgte der von mir ebenfalls hochgeschätzte Uwe Dreesmann und hatte damit noch größeren Erfolg. Er war ein sehr guter Beobachter und legte größten Wert auf ihm wichtig erscheinende Interieureigenschaften. Er hatte eine klar definierte Vision, was er züchten wollte und suchte seine Zuchttiere gezielt danach aus (bewährtes Leistungsblut mit hohem Vollblutanteil). Dabei legte er auf einen Turniereinsatz seiner Stuten keinen Wert. Es reichte ihm, deren Tauglichkeit zu Hause unter dem Sattel intensiv zu testen. Um so schärfer selektierte er nach der gezeigten Vererbungsleistung. Wer hier die hohen Erwartungen nicht erfüllte, wurde schnell eliminiert. Seine Anpaarungen waren stets wohldurchdacht. Er nahm sie im Ausschlussverfahren vor. Dabei hatte er stets eine europaweite Auswahl von ca. 50 Spitzenhengsten, die er Schritt für Schritt nach logischen Überlegungen immer weiter eingrenzte. Auf diese Weise produzierte er Spitzenpferde am laufenden Band und von Generation zu Generation. Die Erfolgsquote/ -dichte war beeindruckend. Er benötigte keine 33 Jahre zum Aufbau von 4 Generationen.
Was können wir hieraus lernen?
1. Die Leistung eines Züchters bemisst sich aus seiner Erfolgsdichte.
2. Diese ist ein Maß für den erzielten Zuchtfortschritt pro Zeiteinheit.
3. Die Vererbungsleistung der Zuchttiere ist entscheidend. Die sportliche Leisung liefert nur Indizien hierfür.
4. Sobald gesicherte Erbinformationen vorliegen, verliert die Sportleistung an züchterischer Relevanz.
5. Die wahre Kunst des Züchtens ist das frühzeitige Unterscheiden der vererbungsstarken Tiere von den Nieten, wie auch immer man dies erreicht.Zuletzt geändert von druenert; 22.06.2013, 21:05.
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Und ein Reiter sollte sich bemühen, ein Reiter zu werden, seine eigene Ausbildung nicht aus den Augen verlieren und möglichst viele Erfahrungen mit vielen pferdischen Lehrmeistern sammeln.Zitat von Ara Beitrag anzeigenEs ist meiner Meinung nach eine Illusion, wenn man denkt, dass man ein Hochleistungspferd züchten kann, dass jeder Reiter am langen Zügel reiten kann.
Ich finde es daher auch immer etwas merkwürdig, wenn ein Fohlen zum Kuscheltier mutieren muss und dann der tolle Charakter gelobt wird. So etwas ist nicht förderlich für ein Tier. Der Charakter wird damit letztlich negativ beeinflusst. Viel wichtiger finde ich die Akzeptanz des Rangverhältnisses. Alles andere fußt darauf. Ansonsten muss und darf ein Pferd ein Pferd sein.
Nur mit der nötigen Erfahrung ist ein Reiter in der Lage ein Pferd zu fordern und zu fördern - die Anlagen, die ein Pferd mitbringt und mir entgegenbringt kann ich nur mit ausreichender Erfahrung beurteilen und die entsprechenden "Hebel" bedienen.
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vor jahren war ich mal bei einer podiumsdiskusion da meinte iw: daß das was ein amateur zum reiten brauchen würde, für sie untauglich wäre! das selbe sagte ein michi jung auch zu mir.Zitat von Fife Beitrag anzeigenda soll nun aber keiner auf die Idee kommen, "speziell" sein wäre die Vorraussetzung für spätere gute Leistungen. Das soll die Ausnahme darstellen (hoffe ich mal, Benjie ?)
warscheinlich braucht man für spitzenleistung einfach auch mal kampfgeist und den muss ein reiter dann in die bahnen lenken können, das er mit einem und nicht gegen einen kämpft.
ich gehe sogar so weit zu behaupten, das wenn pferde mit hohem potenzial, die viel kampfgeist haben und deshalb nicht so rittig sind, nicht den richtigen reiter finden auch in der wurst landen.Das ist offtopic: was passiert mit dem Pferd, das für Olympia gezüchtet wurde und jetzt nicht gut genug ist? Dann ist es so speziell das Otto Normal es nicht bedienen kann& dann kann's in die Zucht oder zum Metzger!
Geht nicht gegen ieinen User!
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Das ist offtopic: was passiert mit dem Pferd, das für Olympia gezüchtet wurde und jetzt nicht gut genug ist? Dann ist es so speziell das Otto Normal es nicht bedienen kann& dann kann's in die Zucht
oder zum Metzger!
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Ein Gast antworteteDa geht es den Pferden wie den Menschen. Induviduen die sich von der Masse abheben und besondere Leistungen bringen, sind auf ihre Art und Weise immer speziell. Sonst könnten sie sich nicht von der Masse abheben, dazu bedarf es einiger Eigenschaften, die die Masse nicht hat.Zitat von Benjie Beitrag anzeigenich habe oft erleben dürfen das die pferde für ganz oben, sehr speziell sind.
Wer sich internationale Turniere ansieht, bekommt schnell mit, dass der Großteil dieser Pferd halt nicht von Jedermann zu bedienen sind. Damit sind keine bösartigen Charaktereigenschaften gemeint, sondern der Fakt, dass diese Pferde auch entsprechend gefördert und bedient werden wollen. Denn die haben halt den Biss und das Besondere.
Es ist meiner Meinung nach eine Illusion, wenn man denkt, dass man ein Hochleistungspferd züchten kann, dass jeder Reiter am langen Zügel reiten kann.
Ich finde es daher auch immer etwas merkwürdig, wenn ein Fohlen zum Kuscheltier mutieren muss und dann der tolle Charakter gelobt wird. So etwas ist nicht förderlich für ein Tier. Der Charakter wird damit letztlich negativ beeinflusst. Viel wichtiger finde ich die Akzeptanz des Rangverhältnisses. Alles andere fußt darauf. Ansonsten muss und darf ein Pferd ein Pferd sein.
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ich glaub, in der absoluten Spitze des Sports ist ein verhältnismäßig hoher Satz von speziellen Individuen, die zu gewissen Zeiten auch mal als schwierig gelten. Auch bei den Dressurlern.
Ranghoch/rangniedrig ist zwischendurch auch mal abhängig von dem Rest der Truppe und ob es Probleme bereitet ist stark abhängig vom Menschen, der damit tüdelt. Kommen "starke" Pferdepersönlichkeiten mit unerfahrenen Leckerlie-Aufzüchtern zusammen, kann es kriminell werden. Andersrum kommen viele erfolgreiche und gut handelbare Pferde mit "Verbrecher-Abstammungen" in den Sport, wenn erfahrene Hände dran wirkten, die ein Gefühl für Zügel anziehen und nachgeben haben. Aber Du musst auch Lust dazu haben und es geistig, körperlich und zeitlich können.
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Das ist sicher immer wahr!
Dennoch: wollen wir jetzt gar nicht mehr selektieren? Kein Sport, kein Reiten, etc. Nur weil letztendlich auch immer der Reiter, der Zufall des Verkaufs ne Rolle spielt?
Für mich klares Nein! Ich werde weiter Slp, Championate, Turniere neben dem Alltag nutzen. Ebenso die Einträge in die div. Leistungsstutbuchern der FN!
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womit der satz- das gute in den sport - das beste in die zucht wieder an bedeutung gewinntUnd ob ein ranghohes Pferd gelernt hat (mit Respekt und Vertrauen), sich seinem Reiter unterzuordnen und auch für seinen Reiter (nicht nur für sich selbst) über sich hinaus zu wachsen oder sich ein rangniedriges Pferd seinem Reiter mit absolutem "will to please" unterordnet um weit über seine körperlichen Grenzen hinauszuwachsen, spielt züchterisch wohl keine Rolle. Beide Pferde brauchen einen Reiter, der sein Pferd und dessen Bedürfnisse genau einzuschätzen weiß und beide Sorten Pferd sind nur von einem absolut erfahrenen Reiter an ihre Leistungsgrenze zu fördern.
ein - wie auch immer "gemachtes" pferd wird niemals seine augenscheinlichen höhepunkte vererben können
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Ein Gast antworteteMeine Rede seit 1945
Die Zucht kann nur die Grundlage bilden.
Spitzenleistung erwächst nur aus der Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter auf "freiwilliger" Basis.
Manch einer verguckt sich halt in ein Pferd und sieht was in ihm, was sonst keiner sieht.
Ist wie bei einem Bildhauer.
Der schmirgelt halt alles weg, was nicht in sein Bild passt.
Drum wird meiner Meinung nach der Vererbungsleistung zu viel Wert beigemessen und der soliden Ausbildung von Pferd und Reiter zu wenig.
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Nun wird es doch ein wenig schwarz/ weiß.Zitat von gina Beitrag anzeigenfakt ist mal, dass gerade nk aus müttern die NICHT der monchichi abteilung stammen sich über generationen einen platz ganz oben auf den leistungsträgerlisten gesichert haben.
im schatten von stutenpersönlichkeiten dieser kategorie kann sich der charakter ein fohlen bestens entwickeln.
und wenn ich ganz ehrlich sein soll.......
ein persönliches ausschlusskriterium für eine stute wäre sicher mal der gerade hier im hg so beliebte "underdog", der sich lieber unter die achsel seines besitzers verkriecht, als sich dem leben zu stellen.
handschmeichler, die weder innere einstellung noch äussere härte weitergeben können - weil sie sie gar nicht vorhanden ist.
Das Leistungsträger und Pferde mit der richtigen (sportlich erfolgreichen Einstellung) ausschließlich aus Müttern stammen die rankhoch sind, ist definitiv Quatsch! Genauso wie rangniedrige Pferde keine körperliche Härte aufweisen können.
Zum Glück hat die körperliche Gesundheit und ihre sportliche Haltbarkeit nichts mit dem Rank der Pferde zu tun. Dass die Konstution eines Pferdes jedoch zu einem großen Teil erblich ist, ist hingegen unstrittig. Weswegen man den Zuchteinsatz eines frühzeitig aus dem Sport verabschiedeten Tieres (Hengst oder Stute) immer genau überdenken sollte. Aber auch das ist vollkommen unabhängig vom Rank, den das jeweilige Tier innehält.
Und ob ein ranghohes Pferd gelernt hat (mit Respekt und Vertrauen), sich seinem Reiter unterzuordnen und auch für seinen Reiter (nicht nur für sich selbst) über sich hinaus zu wachsen oder sich ein rangniedriges Pferd seinem Reiter mit absolutem "will to please" unterordnet um weit über seine körperlichen Grenzen hinauszuwachsen, spielt züchterisch wohl keine Rolle. Beide Pferde brauchen einen Reiter, der sein Pferd und dessen Bedürfnisse genau einzuschätzen weiß und beide Sorten Pferd sind nur von einem absolut erfahrenen Reiter an ihre Leistungsgrenze zu fördern.
Genausowenig wie rangniedrig gleichbedeutend mit feige ist, genausowenig garantiert ein hoher Rank eine Kämpfernatur pro Reiter.
Züchterisch bedenklich sind doch aber eher Pferde, die mit einer "mir ist alles egal, wo ist das Sofa"-Einstellung daher kommen (vom Rank unabhängig, denn die Sorte gibt es auch in dominant/ hoher Rank).
Workaholics mit "will to please" können sich gerade in der langfristigen Arbeit zum echten "Spaßmobile" und Leistungsträger entwickeln, auch wenn sie rankniedrig sind. Genauso wie rankhohe Pferde zur Belastungsprobe werden können, weil sie immer wieder Schwierigkeiten mit der Unterordnung gerade in schwierigen Situationen haben und manchmal nie die angstrebte Zuverlässigkeit erreichen.
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