Zitat von Paradox4life
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brilliant auf den punkt gebracht, herzlichen dank dafür!
... und wenn du mir jetzt noch erklärst wie du von rest-90 auf 20%ige wahrscheinlichkeit kommst gibt es nicht nur drei sondern auch fünf sternchen :-)
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Ein Gast antwortete@Grafina, tolles Fohlen!
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Zitat von Cordalmé Beitrag anzeigenIch würde KEINEN Hengst einsetzen (egal wie gut der ist) wenn er zu meiner aktuellen Stutenbasis nicht passt...bei aller Wertschätzung für FP...aber aktuell passt der nicht...noch nicht...Ferner habe auch ich druenert ebenso völlig neidfrei zur Trächtigkeit gratuliert...nur seine dargelegten Gründe...mal ehrlich...das hat nix...aber auch gar nix damit zu tun, wie ich mir "denken in Generationen" vorstelle oder verantwortungsvolles züchten...
http://www.horse-gate-forum.com/showthread.php?t=69035
Nun hat aber Drünert einen über Generationen gepflegten Stutenstamm mit einer ganzen Armada an sporterfolgreichen Nachkommen, hochdotierten Stuten und gekörten Hengsten gepflegt und gezüchtet. Irgendwie muss er ja wohl in Generationen gedacht haben, bzw. einfach eine Menge richtig gemacht, denn dem Vernehmen nach, möchte doch jeder Springpferdezüchter für den Sport produzieren.
Zusätzlich züchtet er im Gegensatz zu dir mit mehreren Stuten. Da ist es erstens legitim und zweitens gängige Praxis, einige Anpaarungen im Hinblick an Verkäuflichkeit der PRodukte zu wählen.
Außerdem bin ich mir sicher, dass seine Überlegungen funktionieren werden. In Vechta lief ein FP Fohlen, der war mit vier Monaten ne Handbreit höher als ein Hausschwein, drei Meter lang und irgendwie vollkommen typlos, der kostete richtig Asche.
Vielleicht hast du einfach seine Zuchtphilosophie noch nicht genügend hinterfragt, vielleicht sind auch verschiedene Philosophien gar nicht so schlimm, wenn man den anderen nicht gleich als Dilettanten, Trittbrettfahrer und Opportunisten betituliert?
Zusätzlich ist es doch vollkommen unerheblich, aus welchem Grundm an einen Hengst einsetzt, wenn man denn der Meinung ist, dass er zur eigenen Stute passt. ICh gebe freimütig zu, dass ich selber diverse Hengste eingesetzt habe, deren Rüssel und Pedigree ich nicht riechen kann, weil es mir in diesem speziellen Fall aus verschiedenen Beweggründen die beste Alternative erschien. Das kann auch gut und gerne mal ein marktgängiger Vogel sein, weil man nämlich nicht immer die Möglichkeit hat, alles mögliche an Jungvolk bis siebenjährig zu stapeln und debil grinsend von Philosophien zu schwadronieren.
Ich hätte es gerne, das meine Vierbeiner voin Luft und Liebe existieren, aber das tun sie leider einfach nicht. Deswegen müssen ein bis zwei PFerde pro Jahr wandern und ihren Kollegen den Hafer sichern.
Andersrum gibt es Hengste, die eine Menge Leute vollkommen glückselig machen, die ich auch selber sehr schätze, aber niemals einsetzen würde, weil ich entweder der MEinung bin, dass sie nicht zu meionen Ladies passen, oder aber mit ihren NAchkommen bloß persönliches Pech gehabt habe. Kleines Beispiel: Steht Contender im Pedigree, sterben die bei mir. Keine Ahnugn warum, ist aber so. Deswegen setz ich nix ein, was Contender führt. ISt für Außenstehende nicht logisch, jeder dem ich das erkläre, zeigt mir nen Vogel, ist für mich aber genauso Gesetz, wie dass ich für einen erfolgreichen Embryotransfer zusammen mit meiner Lieblingstierärztin Red Bull beim spülen trinken muss. Den echten, ohne Zucker.
Das kann jeder andere unlogisch finden und mich gerne auch dafür belächeln, aber MEINE Erfahrungen führen zu MEINEN Wahrnehmungen und MEINEN Entscheidungen. Genauso ist das auch bei dir und bei Drünert. Meinungen sind stets etwas sehr sehr subjektives und dementsprechend nicht von jemand anderem abzuqualifizieren. Das ist meine Meinung und schlichtweg auch ein Zeichen vernünftiger Diskussionskultur.
Hättest du geschrieben, dass du ganz persönlich niemals einen 'Hengst aufgrund monetärer Überlegungen zum NAchzuchtabsatz einsetzen würdest, gut, kein Ding, deinen Meinung, dien Bier.
Aber zu behaupten, dass kein Züchter mit Prinzipien diesen Gedankengang verstehen könne, sorry, das funktioniert einfach nicht. Weder kannst du alle Züchter mit PRinzipien kennen, noch kennst du einen Querschnitt der Züchter generell. Noch dazu haben verschiedene Züchter, da verschiedene Menschen, verschiedene Prinzipien.
Und, bevor mir hier auch Niveausenkung vorgeworfen wird: Ich ganz privat und persönlich, kenne auch eine Menge Springreiter. Vom ländlichem M-Weltmeister bis zum international erfolgreichen Kaderreiter. Und allen, wirklich allen, ist es vollkommen egal, welche Blutführung ihre reitbaren Untersätze haben, so sie denn heile über die Latten kommen. Die nehmen auch Esel x Ziege, wenn es 160 drin hat und fragen weiss Gott nicht nach der siebzehnten Generation.
Die wenigen For Pleasures, die ich persönlich kenne (schätze so 20) allesamt aus den Anfangsjahren seines Schaffens, sind zu 90% klein, kratzig, nölig und mit einer Einstellung gesegnet, die weder Profi noch Amateur glücklich macht(e).
Dann gab es allerdings zwei, die wirklich tolle PFerde waren und es schließlich und endlich auch in den großen Sport geschafft haben. Denen hat man die Qualität aber auch von Anfang an angesehen, die taten es vierjährig genauso wie später in den Großen Preisen. Die waren auch nicht schwer verkäuflich oder wurden in SPF gelocht, sie wurden dort ganz simpel einfach nicht vorgestellt. Beide gingen fünfjährig zwei mal zum Turnier und ab sechsjährig dann gegen die Uhr.
MEINER ganz persönlichen Erfahrung nach, kann man bei FP also entweder mit 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit ins Klo greifen, oder man kriegt eine Granate. FÜR mich ist die 10% Granate kein Zuchtziel, also lass ich die Finger davon. Wer einen internationalen züchten will, kann das sicherlich mit FP durchaus. Kann man aber auch mit Cornet, oder mit Casall, oder Toulon, oder Nabab, oder Quick Star, oder Baloubet, oder oder oder.
Jeweils in Verbindung mit der passenden Stute, und einer gehörigen Portion Glück, und Händchen, was Beritt und ggfls Verkauf des Produkts anbelangt.
Vielleicht sollte in diesem Thread mal wieder stärker der Fokus darauf gelegt werden, was für Stuten FP denn tatsächlich braucht und nicht wer ihn warum nutzen soll oder darf und warum nicht...
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Hier mal ein fachlicher Beitrag:
HF von Firth of Lorne-Vulkano FRH-Contender
aus dem direkten Mutterstamm von L.B. Convall, Sieger im Großen Preis von Aachen
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Ein Gast antworteteBis auf Funky Fred, kenne ich die von dir beschriebenen Pferde leider nicht vom persönlichen Eindruck her. Jedoch kann "handverlesen - S- erfolgreich" in der Breite wohl nicht stimmen. Von den 449 NK (gelistet bei der FN), die in 2008 siebenjährig oder älter warem, sind 185 NK S-erfolgreich. Das sind 41,2 Prozent. Da wir leider in Deutschland keine offiziellen Deckungszahlen haben, bleibt diese Wert relativ. Aber ich wage zu behaupten, dass er sicher nicht zu den größten Vieldeckern zählte. Dies hatten wir jedoch schon einige Male hier erörtert.Zitat von fanniemae Beitrag anzeigen
die handverlesenen kandidaten, die bis s gekommen sind, hatte man reichlich u nachhaltig gelegenheit allwochenendlich im sport zu begutachten.
die begehrlichkeit hielt sich in sehr engen grenzen.
ähnlich verhält es sich mit anschauungsbeispielen aus dem stall ehning u da gab es reichlich u es wurde meisterlich geritten. auch das hat die begehrlichkeit nicht angeregt u gerade ein funky fred gilt eher als abschreckendes denn als einladendes beispiel.
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Erster Absatz deines zitierten Textes: sehe ich genau so...warum auch das Fahrrad neu erfinden...Zitat von carolinen Beitrag anzeigenMan gucke sich auch einmal an, auf was für einer Stute FP eingesetzt wurde und frage sich, ob man selber so etwas im Stall hat.
(Wilabi - mir geht es ein wenig wie Dir - nun muss ich nur noch den Ghostwriter des großen Hannoveranerzüchters entlarven - wenn das Wetter wieder schlechter und es zu früh dunkel zum Reiten wird)
Nur mangelt es ja heute schon vielen Stuten zu den scheinbar funktionierenden "Zutaten", wie z.B. Domspatz um nur eine zu nennen...
Zum zweiten Absatz deines Textes- wenn ich helfen kann?...
Die ersten zwei Links meiner Signatur bieten ja die Möglichkeit mit mir auch außerhalb des HG in Kontakt zu treten...
Wird und wurde von vielen bereits genutzt, die früher im HG waren und die Nase voll haben von diesem "gleich palaber" einiger Leute hier...
Transparenter geht es nicht mehr...
Ich finde es toll wieviel Leute ich dadurch schon kennen gelernt habe...
Gerade zum Thema FP 😉
Zitat von carolinen Beitrag anzeigenManchmal frage ich mich auch, ob hier nicht oft einfach der Neid mitschwingt. Es gibt nicht viele Züchter, die die Hengste nutzen, die er nutzt. Und auch nicht viele, die mit TG in gleichem Ausmaß und Erfolg arbeiten.
druenert hat hinreichend erläutert, wieso er FP selber in diesem Jahr genutzt hat.
Ich weiss nicht, warum er das überhaupt tut, ist er doch eigentlich keinem Rechenschaft schuldig. Dann wird er für die nachvollziehbaren Gedanken, die zu der Entscheidung führten von der Seite angemacht. Ökonomische Gründe sind nun wirklich legitim, insbesondere, wenn sich damit z.B. andere züchterischen "Experimente" finanzieren lassen. Es ist auch ein himmelweiter Unterscheid, ob man mit einer Stute ein bischen vor sich hinzüchtet, oder mit mehreren Stuten knallhart auf Selektion bedacht seit (Stuten-)Generationen arbeitet. Ein Blick in das Jahrbuch hilft vielleicht, das zu verstehen. Man gucke sich auch einmal an, auf was für einer Stute FP eingesetzt wurde und frage sich, ob man selber so etwas im Stall hat.
(Wilabi - mir geht es ein wenig wie Dir - nun muss ich nur noch den Ghostwriter des großen Hannoveranerzüchters entlarven - wenn das Wetter wieder schlechter und es zu früh dunkel zum Reiten wird)Zitat von carolinen Beitrag anzeigenManchmal frage ich mich auch, ob hier nicht oft einfach der Neid mitschwingt. Es gibt nicht viele Züchter, die die Hengste nutzen, die er nutzt. Und auch nicht viele, die mit TG in gleichem Ausmaß und Erfolg arbeiten.
druenert hat hinreichend erläutert, wieso er FP selber in diesem Jahr genutzt hat.
Ich weiss nicht, warum er das überhaupt tut, ist er doch eigentlich keinem Rechenschaft schuldig. Dann wird er für die nachvollziehbaren Gedanken, die zu der Entscheidung führten von der Seite angemacht. Ökonomische Gründe sind nun wirklich legitim, insbesondere, wenn sich damit z.B. andere züchterischen "Experimente" finanzieren lassen. Es ist auch ein himmelweiter Unterscheid, ob man mit einer Stute ein bischen vor sich hinzüchtet, oder mit mehreren Stuten knallhart auf Selektion bedacht seit (Stuten-)Generationen arbeitet. Ein Blick in das Jahrbuch hilft vielleicht, das zu verstehen. Man gucke sich auch einmal an, auf was für einer Stute FP eingesetzt wurde und frage sich, ob man selber so etwas im Stall hat.
(Wilabi - mir geht es ein wenig wie Dir - nun muss ich nur noch den Ghostwriter des großen Hannoveranerzüchters entlarven - wenn das Wetter wieder schlechter und es zu früh dunkel zum Reiten wird)
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Ich würde KEINEN Hengst einsetzen (egal wie gut der ist) wenn er zu meiner aktuellen Stutenbasis nicht passt...bei aller Wertschätzung für FP...aber aktuell passt der nicht...noch nicht...Ferner habe auch ich druenert ebenso völlig neidfrei zur Trächtigkeit gratuliert...nur seine dargelegten Gründe...mal ehrlich...das hat nix...aber auch gar nix damit zu tun, wie ich mir "denken in Generationen" vorstelle oder verantwortungsvolles züchten...das ist aneinanderreihen von NamenZitat von Paradox4life Beitrag anzeigenAndersherum gedacht: Warum ist es andererseits in Ordnung, dass Züchter den Hengst über alle Maßen loben und als Weltrettungsspringpferdesuperdupergoldesel bejubeln und ihn NICHT einsetzen?
Zuletzt geändert von Cordalmé; 20.09.2016, 14:14.
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Zitat von Cordalmé Beitrag anzeigenDas ein druenert hier "angemacht " wurde, liegt wohl eher daran, daß kein Züchter mit eigenen PRINZIPIEN verstehen kann, wie gegen Selbigen verstoßen wird und nur meint als Trittbrettfahrer paar Euro mehr zu verdienen...klar kann man das machen aber da sollte man sich mit "schlauen Anpaarungsempfehlung" zurück halten...
http://www.horse-gate-forum.com/showthread.php?t=69035
Andersherum gedacht: Warum ist es andererseits in Ordnung, dass Züchter den Hengst über alle Maßen loben und als Weltrettungsspringpferdesuperdupergoldesel bejubeln und ihn NICHT einsetzen?
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ich finde dein beitrag hat eine konstruktive diskussion verdient.Zitat von Ara Beitrag anzeigen.... Ich hatte an den Anfang dieser neuerlichen Diskussion die Aussage von A.Kreutzer auf dem BuCha gestellt. Er stellte fest, dass die (deutsche) Reiter nun doch sehr verwundert sind, wie gut die FP-Nk auf einmal springen. Überall tauchen sie nun oben auf. Man wolle sogar den FP von Sosath (gewonnener Deckgutschein ) einsetzen. Ich finde, dass das ein Beitrag ist, über den es sich als Springpferdezüchter durchaus lohnt zu diskutieren.
ich glaube auch gern dass herr k sowas gesagt hat.
dennoch macht eine schwalbe keinen sommer und "alle" deutschen springreiter zu verallgemeinern ist immer so ne sache...
ich hatte exakt diese FP diskussion in den letzten ein zwei jahren desöfteren bei uns am stall mit dem ein od anderen springprofi.
der tenor dieser persönlichen diskussion war ein gänzlich anderer.
insbes als die affinität zum grossraum OS/WAF den meisten "nah-bei" profis bereits in frühen jahren sehr anschaulich die werdegänge der diversen FPs aus dem stall zilling nahegebracht hat. u die dame hat den hengst von beginn an im exzess und auf alle möglichen stuten eingesetzt. eine ganz private FPzucht sozusagen, die für sich genommen eine bell-curve bereits füllt.
die handverlesenen kandidaten, die bis s gekommen sind, hatte man reichlich u nachhaltig gelegenheit allwochenendlich im sport zu begutachten.
die begehrlichkeit hielt sich in sehr engen grenzen.
ähnlich verhält es sich mit anschauungsbeispielen aus dem stall ehning u da gab es reichlich u es wurde meisterlich geritten. auch das hat die begehrlichkeit nicht angeregt u gerade ein funky fred gilt eher als abschreckendes denn als einladendes beispiel.
gleichwohl anerkennt man gern die erfolge der FPspitzen, insbes im ausland. dennoch reizt das niemanden nun unbedingt einen FP haben zu wollen.
mich persönlich erinnert diese völlig überflüssige FP diskussion in ihrer endlosschleife stets an arpeggio als ideales gegenbeispiel zu FP.
der erste jahrgang war da, die ersten 7-jährigen überzeugten in S u jeder, aber wirklich jeder wollte einen haben. und dabei hat der hensgt nur ein paar westfälische stuten gedeckt...
d a s war damals einhelligkeit unter "allen" deutschen springreitern - und nicht nur unter den deutschen.
die ausländischen leckten sich genau so die finger danach.Zuletzt geändert von fanniemae; 20.09.2016, 13:25.
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Ein Gast antworteteDu kannst wirklich glauben, dass ich keinen Neid empfinde. Ich drücke ihm auch die Daumen für sein Fohlen. Ich setze ebenfalls TG ein, aber sicher nicht auf eine Maidenstute.Zitat von carolinen Beitrag anzeigenManchmal frage ich mich auch, ob hier nicht oft einfach der Neid mitschwingt. Es gibt nicht viele Züchter, die die Hengste nutzen, die er nutzt. Und auch nicht viele, die mit TG in gleichem Ausmaß und Erfolg arbeiten.
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Das wiederum finde ich spannend - im allgemeinen betrachtet.Zitat von Ara Beitrag anzeigenPS OT: Ich bin mal ganz gespannt auf die Vermarktbarkeit der vielen Kannan-NK in der nächsten Zeit in Deutschland. Die legen nämlich auch erst richtig los, wenn es höher wird. Sie sind meistens weder schön, noch können sie mit der deutscher "Schönspringerei" punkten.
Sind Züchter, die derartige Hengste einsetzen eher die, die es aussitzen wollen und können, dass ihr Zuchtprodukt zunächst "rumdümpelt" ?
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Manchmal frage ich mich auch, ob hier nicht oft einfach der Neid mitschwingt. Es gibt nicht viele Züchter, die die Hengste nutzen, die er nutzt. Und auch nicht viele, die mit TG in gleichem Ausmaß und Erfolg arbeiten.Zitat von HDT Beitrag anzeigenAra, wir reden hier über einen Hengst, der nicht mehr lebt. Mir ist das mit dem TG von FP zu riskant und auch zu teuer. Einer, der das Risiko auf sich genommen hat, der wird hier dumm angemacht.
druenert hat hinreichend erläutert, wieso er FP selber in diesem Jahr genutzt hat.
Ich weiss nicht, warum er das überhaupt tut, ist er doch eigentlich keinem Rechenschaft schuldig. Dann wird er für die nachvollziehbaren Gedanken, die zu der Entscheidung führten von der Seite angemacht. Ökonomische Gründe sind nun wirklich legitim, insbesondere, wenn sich damit z.B. andere züchterischen "Experimente" finanzieren lassen. Es ist auch ein himmelweiter Unterscheid, ob man mit einer Stute ein bischen vor sich hinzüchtet, oder mit mehreren Stuten knallhart auf Selektion bedacht seit (Stuten-)Generationen arbeitet. Ein Blick in das Jahrbuch hilft vielleicht, das zu verstehen. Man gucke sich auch einmal an, auf was für einer Stute FP eingesetzt wurde und frage sich, ob man selber so etwas im Stall hat.
(Wilabi - mir geht es ein wenig wie Dir - nun muss ich nur noch den Ghostwriter des großen Hannoveranerzüchters entlarven - wenn das Wetter wieder schlechter und es zu früh dunkel zum Reiten wird)
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Ein Gast antworteteDas kann ich völlig nachvollziehen. Ich habe auch nur eine Maidenstute (wo er passt) und das ist mir ebenfalls zu riskant. Daher kann mal ja durchaus mal über NK diskutieren, die es sich vielleicht lohnt einzusetzen.Zitat von HDT Beitrag anzeigenAra, wir reden hier über einen Hengst, der nicht mehr lebt. Mir ist das mit dem TG von FP zu riskant und auch zu teuer.
Ich denke nicht, dass druennert hier von allen FP-Fans dumm angemacht wird. Ich persönlich finde jedoch seine Einstellung zum Hengst, den Einsatz des Hengstes und die Begründung dazu nicht nachvollziehbar. Auch wenn sich die Zucht sicher an wirtschaftlichen Aspekten orientieren muss, geht solch eine Einstellung für mich gar nicht. Nie würde ich einen Hengst, den ich nicht mag und der für mich mehr Nachteile als Vorteile verkörpert, aus nur wirtschaftlichen Aspekten einsetzen. Da stimmt etwas nicht. Jeder hat das Recht sich mal zu irren. Größe ist jedoch, wenn man seinen Irrtum auch zugeben kann. FP und sein Einsatz hat sicher auch einige Nachteile (ich habe das oben für mich beschrieben) und für die Züchter war bis dato die Vermarktung der NK sicher alles andere als optimal. Aber der Hengst hat durchaus bewiesen, dass er in großer Anzahl Pferde für ganz oben liefern kann. Voraussetzung dafür ist, dass diese NK in die richtigen Hände geraten. Nach meiner Meinung war das in Deutschland nicht oft der Fall, weil sie eben oft kleiner sind, keine große Galoppade haben und einfach nicht den Schönspringidealen entsprechen. Ihr Qualität zeigt sich erst richtig, wenn es an höhere Klassen geht. Dadurch wurden sicherlich einige NK zu früh abgeschrieben und der Züchter war finanziell der Dumme.
PS OT: Ich bin mal ganz gespannt auf die Vermarktbarkeit der vielen Kannan-NK in der nächsten Zeit in Deutschland. Die legen nämlich auch erst richtig los, wenn es höher wird. Sie sind meistens weder schön, noch können sie mit der deutscher "Schönspringerei" punkten.Zuletzt geändert von Gast; 20.09.2016, 12:46.
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Das ein druenert hier "angemacht " wurde, liegt wohl eher daran, daß kein Züchter mit eigenen PRINZIPIEN verstehen kann, wie gegen Selbigen verstoßen wird und nur meint als Trittbrettfahrer paar Euro mehr zu verdienen...klar kann man das machen aber da sollte man sich mit "schlauen Anpaarungsempfehlung" zurück halten...
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Aber jedes mal aus dem Busch zu springen, wenn es unqualifiziert wird, ist dir nicht zu blöd?Zitat von HDT Beitrag anzeigenAra, wir reden hier über einen Hengst, der nicht mehr lebt. Mir ist das mit dem TG von FP zu riskant und auch zu teuer. Einer, der das Risiko auf sich genommen hat, der wird hier dumm angemacht.
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Besten Dank...Zitat von Ara Beitrag anzeigenHerzlichen Dank! Bei so einem Post kann man schon ins Zweifeln kommen, ob hier ein wirklicher Austausch von Meinungen gewollt ist oder nur Gleichklang. Ich hatte an den Anfang dieser neuerlichen Diskussion die Aussage von A.Kreutzer auf dem BuCha gestellt. Er stellte fest, dass die (deutsche) Reiter nun doch sehr verwundert sind, wie gut die FP-Nk auf einmal springen. Überall tauchen sie nun oben auf. Man wolle sogar den FP von Sosath (gewonnener Deckgutschein ) einsetzen. Ich finde, dass das ein Beitrag ist, über den es sich als Springpferdezüchter durchaus lohnt zu diskutieren.
Ich sehe es genau so und fand deinen Post sehr gut um das Thema wieder hoch zu holen...
und NEIN...man muss nicht einer Meinung sein...das ist nicht schlimm 😉
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Ein Gast antworteteHerzlichen Dank! Bei so einem Post kann man schon ins Zweifeln kommen, ob hier ein wirklicher Austausch von Meinungen gewollt ist oder nur Gleichklang. Ich hatte an den Anfang dieser neuerlichen Diskussion die Aussage von A.Kreutzer auf dem BuCha gestellt. Er stellte fest, dass die (deutsche) Reiter nun doch sehr verwundert sind, wie gut die FP-Nk auf einmal springen. Überall tauchen sie nun oben auf. Man wolle sogar den FP von Sosath (gewonnener Deckgutschein ) einsetzen. Ich finde, dass das ein Beitrag ist, über den es sich als Springpferdezüchter durchaus lohnt zu diskutieren.Zitat von HDT Beitrag anzeigenMein fachlicher Beitrag: Ich sehe es wie Drunert und Wilabi. Ist denn hier auf den letzten, gefühlt, 10 Seiten etwas fachliches geschrieben worden?
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