For Pleasure v. Furioso II

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt. Trotzdem sind Wesen und Charakter schon früh erkennbar und liefern wichtige Indizien dafür, was einen später erwartet.
    Da hast du meine volle Zustimmung.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Das Fohlen coole Socken sind, gibt jedoch nur einen möglichen Vorgeschmack auf die spätere Rittigkeit im Jungpferdealter. Ich hoffe, dass du mir da zustimmen kannst.
    Ja, das stimmt. Trotzdem sind Wesen und Charakter schon früh erkennbar und liefern wichtige Indizien dafür, was einen später erwartet.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @druenert, also ich mag den Hengst sehr gerne und er steht ganz oben auf meiner Liste für 2017. Das Fohlen coole Socken sind, gibt jedoch nur einen möglichen Vorgeschmack auf die spätere Rittigkeit im Jungpferdealter. Ich hoffe, dass du mir da zustimmen kannst.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Tangelo vd Zuuthoeve macht super NK für den großen Sport. Jedoch kenne ich in Deutschland keinen Einzigen im Jungpferdealter, so dass ich Rittigkeit der NK noch nicht beurteilen kann. Kennst du viele NK hier in D? Die Masse wird wohl erst in 2-4 Jahren auf den Turnierplätzen in Jungpferdeprüfungen zu bewundern sein.
    Davon habe ich eine selbst im Stall. Absolut cool, kopfklar und einfach im handling. Da können Kinder und alte Omas mit umgehen. http://www.sportpferde-druenert.de/index.php?id=544
    Darüber hinaus kenne ich ca. eine Handvoll aus meinem Bekanntenkreis.
    Der Hengst selbst ist genauso cool und unkompliziert.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Calido I, da kenne ich persönlich gleich zwei Beispiele, wo Lieschen definitiv nicht einsitzen will.
    Lordanos, Lieschen Müller ja, aber bei Weitem nicht das Potenzial von FP-Nk, das Gleiche gilt für Catoki und Carrico.
    Tangelo vd Zuuthoeve macht super NK für den großen Sport. Jedoch kenne ich in Deutschland keinen Einzigen im Jungpferdealter, so dass ich Rittigkeit der NK noch nicht beurteilen kann. Kennst du viele NK hier in D? Die Masse wird wohl erst in 2-4 Jahren auf den Turnierplätzen in Jungpferdeprüfungen zu bewundern sein.

    Levisto streut bezüglich Typ und Vermögen. Hier in Brandenburg gibt es eine Reihe von NK.
    Bleibt der gute Argentinus.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Bei 4) gibt es sicher ein paar Hengste, jedoch gemessen am Leistungspotenzial recht wenig Hengste, die für die ganz große Piste vererben und gleichzeitig Pferde für Lieschen Müller machen. Wer fällt dir da ein?
    Calido I, Lordanos, Argentinus, Levisto Z, Tangelo van de Zuuthoeve, Catoki, Carrico

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Will ich aber aus meiner Leistungsstute ein Pferd mit Möglichkeiten für ganz oben züchten, ist FP bei entsprechenden abstammungsgemäßen und körperlichen Voraussetzungen der Stute sicher mit ein paar anderen Hengsten erste Wahl.
    @druenert, bei 1) stimme ich dir zu. Bei 4) gibt es sicher ein paar Hengste, jedoch gemessen am Leistungspotenzial recht wenig Hengste, die für die ganz große Piste vererben und gleichzeitig Pferde für Lieschen Müller machen. Wer fällt dir da ein?

    Der Rest ist deine persönliche Meinung, die doch sehr von deinem eher negativen FP-Bild geprägt ist.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    @druenert, wenn ich Pferde mit der theoretischen Veranlagung für ganz oben ab Klasse S züchte, weiß ich als Züchter, dass dieses Potenzial nur von 10 Prozent der möglichen Reiter richtig auf die Piste gebracht werden kann. Das liegt in der Natur der Sache, da es nunmal nur wenige sehr gute S-Reiter gibt. Der Großteil der Reiter tummelt sich entsprechend ihrer Fähigkeiten sich im Bereich A-L. Die mangelnde reiterliche Fähigkeit (auch in der Ausbildung der jungen Pferde) eines Großteils der Pferdekäufer kann man doch aber nicht generell der Vererbung eines Hengstes entgegenhalten. Es mag ja sein, dass FP-NK nicht für den breiten Abnehmerkreis geeignet sind (ich persönlich kenne keine unrittigen Jungpferde von ihm - ich kenne jedoch nur zwei Jungpferde persönlich), aber darauf kann ich mich als Züchter einstellen. Ich muss nämlich entscheiden, was ich und für wenn ich züchten will. Will ich ein ordentliches Amateurpferd mit Verwendung für maximal M züchten, muss ich bestimmt keinen FP nutzen (schon wegen der Decktaxe). Will ich aber aus meiner Leistungsstute ein Pferd mit Möglichkeiten für ganz oben züchten, ist FP bei entsprechenden abstammungsgemäßen und körperlichen Voraussetzungen der Stute sicher mit ein paar anderen Hengsten erste Wahl.
    Erste Wahl ist FP auch dann sicher nicht,
    1) weil er schwierig anzupaaren ist,
    2) weil er trotz relativ hoher Leistungsdichte aufgrund seiner Eigenarten auch bei vielen guten S-Reitern nicht sonderlich beliebt ist,
    3) es genug andere Vererber gibt mit ähnlichem Potential für ganz oben bei geringeren Schweirigkeiten und höherem Reitkomfort,
    4) Potential für ganz oben und Amateurtauglichkeit sich keineswegs ausschließen müssen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zu Funky Fred: ganz ehrlich, als ich ihn als junges Pferd sah, hätte ich im Leben nicht geglaubt, dass er einmal dazu imstande ist, diese Leistung zu erbringen. Wirklich nicht!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @druenert, wenn ich Pferde mit der theoretischen Veranlagung für ganz oben ab Klasse S züchte, weiß ich als Züchter, dass dieses Potenzial nur von 10 Prozent der möglichen Reiter richtig auf die Piste gebracht werden kann. Das liegt in der Natur der Sache, da es nunmal nur wenige sehr gute S-Reiter gibt. Der Großteil der Reiter tummelt sich entsprechend ihrer Fähigkeiten sich im Bereich A-L. Die mangelnde reiterliche Fähigkeit (auch in der Ausbildung der jungen Pferde) eines Großteils der Pferdekäufer kann man doch aber nicht generell der Vererbung eines Hengstes entgegenhalten. Es mag ja sein, dass FP-NK nicht für den breiten Abnehmerkreis geeignet sind (ich persönlich kenne keine unrittigen Jungpferde von ihm - ich kenne jedoch nur zwei Jungpferde persönlich), aber darauf kann ich mich als Züchter einstellen. Ich muss nämlich entscheiden, was ich und für wenn ich züchten will. Will ich ein ordentliches Amateurpferd mit Verwendung für maximal M züchten, muss ich bestimmt keinen FP nutzen (schon wegen der Decktaxe). Will ich aber aus meiner Leistungsstute ein Pferd mit Möglichkeiten für ganz oben züchten, ist FP bei entsprechenden abstammungsgemäßen und körperlichen Voraussetzungen der Stute sicher mit ein paar anderen Hengsten erste Wahl.
    Zuletzt geändert von Gast; 18.10.2016, 08:40.

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  • DesireeCaroline
    antwortet
    Seine Vollschwester




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  • Candessa
    antwortet
    Könnte mal jemand die voll Schwester von funky Fred verlinken, oder wo finde ich die ?

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Es gibt sicher reichlich Pferde, die bei ihrer Ausbildung Schwierigkeiten bereiten, aber wenn am Ende das rauskommt - hat es sich wohl gelohnt.
    Na ja, mehr denn je ist es Glücksache, ob solche Pferde in den richtigen Händen landen. Der andere Teil mit weniger Glück landet umso häufiger beim Schlachter.
    Und als Züchter habe ich da wenig Einfluss drauf, wenn ich sie nicht endlos an der Backe behalten kann und will.

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  • DesireeCaroline
    antwortet
    Also einen Funky Fred als abschreckendes Beispiel zu nehmen ist ja nun wirklich amüsant. Neben seinem kürzlichen 2.Platz im GP von Oslo sollte man auch seinen Doppelnull Runde im Nationenpreis von Rotterdam nicht vergessen. Vielleicht ist er nicht der athletischste aber irgendetwas muss er mitbringen um diese Resultate zu erbringen, keine Frage ist Marcus ein fantastischer Reiter, jedoch kann er nicht Zauber, deshalb muss Funky auch ein bisschen Talent mitbringen.
    Sehr spannend finde ich es zum Beispiel wenn man Funky mal mit seiner Vollschwester vergleicht, beide sind sehr unterschiedlich und spiegelt meiner Meinung auch gut wieder, weshalb ich es als sehr schwer empfinde FP einzusetzen. Wir überlegen schon seit drei Jahren zu welcher Stute er gut passen könnte und verschieben es immer wieder [emoji28]


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  • Cordalmé
    antwortet
    Ganz genau so ist @Ara

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @druenert, deine Aussage ist aber nun wirklich völlig aus dem ZUsammenhang.
    Ich finde es weiterhin zum Schmunzeln, dass ein Pferd als abschreckendes Beispiel für die Vererbung von FP genannt wird, welches erfolgreich 5* geht. Kannst du gerne anders sehen, nur deine Begründung überzeugt wenig.

    Es gibt sicher reichlich Pferde, die bei ihrer Ausbildung Schwierigkeiten bereiten, aber wenn am Ende das rauskommt - hat es sich wohl gelohnt. Bei vielen Pferden kommt nach viel Anstrengung nicht mal ein vernünftiges L-Springen raus. Da hat es sich dann noch weniger gelohnt.

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  • Cordalmé
    antwortet
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Ich denke da gibt es nichts zu schmunzeln...
    Erst recht nicht, wenn es um die Abwägung von Nutzen und Risiken aus der Perspektive des Züchters geht.
    Ich schmunzel mit @Ara 😀
    ...Und ja Druenert...Abwegen ist ganz wichtig...besonders, wenn man Kasse ohne Überzeugung machen will 🤔


    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Ara Beitrag anzeigen
    Das abschreckende Beispiel "Funky Fred" war gerade mit M. Ehning Zweiter im Welt-Cup-Springen 5*in Oslo. Da musste ich irgendwie schmunzeln.
    Ich denke da gibt es nichts zu schmunzeln. Dass ein Anteil der FP-Nachkommen zu solchen Erfolgen fähig sind, wissen wir ja. Aber genauso wissen wir um die vergleichsweise hohen Schwierigkeiten bei ihnen auf dem Weg dorthin. Diese völlig auszublenden, führt zu keiner angemessenen Bewertung.
    Erst recht nicht, wenn es um die Abwägung von Nutzen und Risiken aus der Perspektive des Züchters geht.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von fanniemae Beitrag anzeigen

    ähnlich verhält es sich mit anschauungsbeispielen aus dem stall ehning u da gab es reichlich u es wurde meisterlich geritten. auch das hat die begehrlichkeit nicht angeregt u gerade ein funky fred gilt eher als abschreckendes denn als einladendes beispiel.
    Das abschreckende Beispiel "Funky Fred" war gerade mit M. Ehning Zweiter im Welt-Cup-Springen 5*in Oslo. Da musste ich irgendwie schmunzeln.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Etwas OT: Ich bin dann auch gespannt wenn die ganzen Kannan-NK hier in DEutschland unter den Sattel kommen und wie verkäuflich sie hier sind.

    Das ist mal ein Zitat DINA auf dem Thema "Kannan"

    KANNAN ist kein klass. Fohlenmacher ,- wie auch For Pleasure keiner war, die Nachkommen
    sind keine Freispringspezialisten,- waren die NK von For Pleasure auch nicht, die NK springen
    in A-L-M nicht spektatulär, taten die NK von For Pleasure auch nicht ! und damit sind sie
    für die meisten Züchter in Deutschland uninteressant, aber wenn es in die gehobenen Klassen geht
    dann kommen die KANNAN und FOR PLEASURE Nachkommen für die Belgische,- Niederländische
    und Französiche Zucht an die Spitze des Internationalen Ergebnisslisten !
    KANNAN führt exellente Gene und eignet sich hervorragend durch seine Linienzucht auf FURIOSO XX über FURIOSO II u. den Vollbruder MEXICO sowie den nahen GOTTHARD sowie NIMMERDOR
    mit den einst überragenden u. im Exterieur korrekten F- Blut für Linienzucht mit entsprechenden
    deutschen Stuten. Dabei vererbt KANNAN einen sehr guten Rücken, -den viele deutsche Springpferde zwar fürs Freispringen, aber nicht für den internat. Springsport konstruiert haben.

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