Hannoveraner Verband Wohin ? Teil III

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen
    Bin ich eigentlich nicht der Typ für.

    Dann muss man das halt ändern bzw. daran arbeiten. Ist-Zustände einfach so hinzunehmen ... ich dachte, das wäre nicht so Dein Ding . An diesem Punkt ist auch mal der Züchter selber gefragt, denn zum einen wird er in der Regel ab Hof nicht die Preise erzielen die er auf Auktionen erzielen kann, zum anderen sollte ihm klar sein, dass Auktionspreise benchmarks für die Handelspreise über Land sind. Will man seinen Zuchtverband untestützen oder windigen Händlern auf den Leim gehen, das frage ich Dich!

    .
    Also ich habe in den letzten 9 Jahren Reitpferde ausschliesslich ab Stall verkauft. Alles an Endkunden aus eigener Ausbildung mit der Unterstützung des Internets und vereinzelt über Vermittler. Keines meiner Pferde ging je an einen Händler. Ich bin damit weit besser gefahren, als meine Züchterkollegen, die über die Auktionen z.T: herbe Enttäuschungen erleben mussten. Dort werden doch heute nur noch 1/3 der Pferde für den Züchter wirtschaftlich vermarktet. Ich werde weiterzüchten, weil mein Weg kalkulierbar ist und in meiner Hand liegt und das Motto "direkt vom Erzeuger" immer noch halbwegs läuft.
    Andere Züchter haben Partnerschaften zu Ausbildungsbetrieben aufgebaut, die auch professionell und wirtschaftlicher vermarkten.

    Meinen Zuchtverband will ich unterstützen JA - aber ich will mich dabei nicht ruinieren.

    Zu notwendigen Änderungen der Bedingungen gab es am 1.4. jede Menge konstruktive Beiträge die zusammengefasst an die Verantwortlichen gehen.
    @Stanfour dürfte sich auch an unsere PZV-Versammlung erinnern, bei der die Qualität des AAZ-Beritts von mehreren Seiten kritisiert wurde.
    Zuletzt geändert von wilabi; 07.04.2013, 21:57.

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  • Stanfour
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Bin nicht Pessimist - bin gnadenloser REALIST -
    es geht doch nach wie vor um Sachlichkeit und nicht um persönliche Eigenschaften.


    vor 3 Jahren hätte sich auch niemand einen westfälischen Frühling vorstellen können.......

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  • Kai02
    antwortet
    Jau, die "pessimistische Minderheit" sowohl in OL als auch in Westf. scheint sich demnach ja immerhin durchgesetzt zu haben mit dem Kooperationsvorhaben.

    Träum weiter - es besteht aber die Gefahr, die Realität zu verschlafen...

    "Ironie-modus aus".

    (Sorry, das musste mal raus)

    Kai02

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  • wilabi
    antwortet
    Bin nicht Pessimist - bin gnadenloser REALIST -

    Die Folgen von 40% weiniger Fohlen kann man genauso rechnen, wie 45% weniger Starter in 3J in E-Prüfungen als Entwicklung der Kundschaft für morgen. Da muss man nichts mehr einschätzen. Das ist Wissen. Achtet auf den nächsten FN-Jahresbericht und seine Folgen.

    Legt es euch auf Termin und wir vergleichen uns in 3 Jahren noch mal.

    Vor 3 Jahren hätte sich kein Mensch eine Kooperation OL/Westf. vorstellen können und auch nicht, dass der hannoveraner Verband in wirtschaftliche Probleme gerät.....
    Zuletzt geändert von wilabi; 07.04.2013, 20:35.

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  • Stanfour
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Oha - Realitätsverdrängung ?
    kann man auch bei anderen vermuten. bei denen, die glauben, das "die breite basis" hinter der pessimistischen Einschätzung der Zukunft einer Minderheit steht.

    ....und das nicht nur in Bezug auf die Marktsituation.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Oha - Realitätsverdrängung ?.
    Bin ich eigentlich nicht der Typ für.

    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht nur um den Absatz. Lt. Wiechers und Wegener ist es derzeit schon das viel grössere Problem Qualitätspferde für die Auktion zu bekommen. Viele gute Pferde werden mittlerweile über andere Kanäle vermarktet und viele ehemalige Auktionskäufer bedienen sich woanders. Die Qualität des AAZ-Beritts wird auch überall moniert. Ansonsten war das Auktionsgeschäft bisher eigentlich relativ unabhängig von der Marktlage - die Guten gingen immer.
    Dann muss man das halt ändern bzw. daran arbeiten. Ist-Zustände einfach so hinzunehmen ... ich dachte, das wäre nicht so Dein Ding . An diesem Punkt ist auch mal der Züchter selber gefragt, denn zum einen wird er in der Regel ab Hof nicht die Preise erzielen die er auf Auktionen erzielen kann, zum anderen sollte ihm klar sein, dass Auktionspreise benchmarks für die Handelspreise über Land sind. Will man seinen Zuchtverband untestützen oder windigen Händlern auf den Leim gehen, das frage ich Dich!

    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Dass sich der Markt "in Windeseile wieder" dreht, glaube ich kaum. Am 1.4. habe ich einige Zahlen aus dem FN-Jahresbericht 2011 aus dem Einsteigerbereich genannt, nach denen 2017 wohl die Inlandskundschaft genauso wegbricht wie die Pferde. In kÜrze wird der Bericht 2012 das noch einmal dramatisch bestätigen.
    Tut mir leid, aber diesbezüglich habe ich keinen Einblick - kann es folglich auch nicht objektiv beurteilen. Meine Lebenserfahrung sagt mit aber, erstens kommst es anders und zweitens als man denkt. In diesem Sinne bin ich der Meinung, dass da auch viel "Glauben" im Spiel ist, aber man sollte es selbstverständlich professionell analysieren und zeitnah monitoren um keine Entwicklungen zu verschlafen. Wüssten wir alle was zukünftig passiert, wären wir schon alle Millionäre.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen

    Du gehst davon aus, dass der Markt nicht wieder zu alter Stärke finden wird - das mögen andere Marktbeobachter anders sehen. Wie auch immer, der Markt kann sich in Windeseile wieder drehen, wenn sich rausstellt, dass Pferde knapp werden. Unwahrscheinlich ist das nicht.

    Ich subsummiere mal, dass für alle Marktteilnehmer im Moment die Situation nicht gerade rosig ist. Da finde ich es gut und richtig in alle Richtungen zu denken, und zu überlegen, wie man sich strukturell besser aufstellen kann ... und diesbezüglich hat Verden mit einem modernen Absatzzentrum, entsprechenden Kapazitäten, und seinen etablierten Strukturen Einiges zu bieten.
    Oha - Realitätsverdrängung ?
    Es geht doch nicht nur um den Absatz. Lt. Wiechers und Wegener ist es derzeit schon das viel grössere Problem Qualitätspferde für die Auktion zu bekommen. Viele gute Pferde werden mittlerweile über andere Kanäle vermarktet und viele ehemalige Auktionskäufer bedienen sich woanders. Die Qualität des AAZ-Beritts wird auch überall moniert. Ansonsten war das Auktionsgeschäft bisher eigentlich relativ unabhängig von der Marktlage - die Guten gingen immer.

    Dass sich der Markt "in Windeseile wieder" dreht, glaube ich kaum. Am 1.4. habe ich einige Zahlen aus dem FN-Jahresbericht 2011 aus dem Einsteigerbereich genannt, nach denen 2017 wohl die Inlandskundschaft genauso wegbricht wie die Pferde. In kÜrze wird der Bericht 2012 das noch einmal dramatisch bestätigen.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    ... allein 20% der Pferde wurden vorher schon aus der Kollektion genommen. ...
    Das machen die Oldis doch schon seit ewigen Zeiten (Pferde ohne Gebot/vorher rausgenommen) um den Durchschnittspreis künstlich in die Höhe zu treiben.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Es ist wie früher beim Tanzen: Wenn man zu spät kommt, sind die schönsten Bräute vergeben !!!
    Ich muss gerade ganz gewaltig grinsen ('tschuldigung). Irgendwie mag ich diese Vergleiche und diese Denke. -> "Think out of the box!"

    Ja, die letzten Auktionen sind nicht so dolle gelaufen, egal wo. Das hat aber etwas mit der Gesamtsituation im Pferdebusiness zu tun ... . Du gehst davon aus, dass der Markt nicht wieder zu alter Stärke finden wird - das mögen andere Marktbeobachter anders sehen. Wie auch immer, der Markt kann sich in Windeseile wieder drehen, wenn sich rausstellt, dass Pferde knapp werden. Unwahrscheinlich ist das nicht.

    Ich subsummiere mal, dass für alle Marktteilnehmer im Moment die Situation nicht gerade rosig ist. Da finde ich es gut und richtig in alle Richtungen zu denken, und zu überlegen, wie man sich strukturell besser aufstellen kann ... und diesbezüglich hat Verden mit einem modernen Absatzzentrum, entsprechenden Kapazitäten, und seinen etablierten Strukturen Einiges zu bieten.

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  • wilabi
    antwortet
    Ihr habt es genauso wenig verinnerlicht, wie unsere Verantwortlichen.

    Wir haben in 3 Jahren 40% weniger Pferde - für die Auktionen, auf Stutenschauen, auf der Körung - soll ich jetzt glauben, dass die Verkaufsumsätze, die Qualität der Stuten und die Basis für die Selektion der Hengste besser werden ?? Träumt weiter ! Für eine Selektion braucht man erstmal eine entsprechende zahlenmässige Basis - dass nur die schlechten Tiere aus der Zucht genommen werden, ist doch ein absolutes Ammenmärchen !
    Definitiv ist unser Apparat in Verden damit nicht lebensfähig. Man kann jetzt versuchen, dass "wegzusparen", oder zu versuchen über Allianzen die kritische Masse zu erhalten, um das Niveau von Marketing und Service zu halten.

    Wir sind in Hannover - wie fast kein Verband - vom Auktionsgeschäft abhängig. Dieses Geschäftsmodell, dass uns seit Köhlers Zeiten gut unterstützt, wird in der Zukunft überall an Bedeutung verlieren.

    Der Katastrophe in Holstein folgte gestern die gleiche "Klatsche" für die Vermarktungskünstler in Vechta.
    Gegenüber Vorjahr 40% weniger Umsatz, Durchschnittspreis 35% gesunken, weniger Pferde, weniger Auslandsanteil - allein 20% der Pferde wurden vorher schon aus der Kollektion genommen.

    Eine Kooperation ist meiner Meinung nach keine Option - sie ist in Anbetracht der Entwicklungen ein MUSS !!
    Und : Es ist wie früher beim Tanzen: Wenn man zu spät kommt, sind die schönsten Bräute vergeben !!!
    Zuletzt geändert von wilabi; 07.04.2013, 17:48.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Ich sehe es wie Frufu...

    Wohl eher für Holstein, als Hannover.

    Hier zählt viel mehr das man wieder ein QUALITÄTSPFERD züchtet und vermarktet wie so viele Pferde die man heute vorfindet die weder Fisch noch Fleisch sind und als - "Normales Gebrachspferd" seinen Markt finden soll - den es aber so nur noch in bescheidenem Masse vorfindet.

    QUALITÄT ist DAS Markenzeichen einer IDENTITÄT und die muss man verkaufen.

    Dinge hierzu habe ich einen beitrag vorher vorgetragen...

    Und das ist mit eines der größten Makel in Hannover, das man eine Körung heute noch als Markt tituliert, anstatt eine Investition in die Zukunft mit bester Qualität (Sprich Vererber und keine Endprodukte - denn von diesen hat man viel - ZUVIELE "gekört" gehabt um irgend welche Interessen willen - eben ein Gebrauchspferd - nichts anderes ist dabei heraus gekommen.... Hätte man eine Reihe von POSITIV Vererbern wäre das SICH PRÄSENTIEREN und vermarkten etwas anderes. Durchschnitt ist heute fehl am Platze..

    Eines könnte man aber vielleicht aus all der "Expertenzuchten" lernen, das ein Ausbildungs Pferd besser ist wie ein "Spezialisten Pferd" was von Anfang an den Reiter vor Probleme stellt, es aber mit einer soliden Ausbildung immer mehr Qualitäten offenbaren kann. Dies betrifft nicht nur das Springen - sicherlich auch die Dressurpferde...

    QUALITÄT muss das Ziele sein und die fehlt ÜBERALL, und das ist kein Witz..
    Zuletzt geändert von Gast; 06.04.2013, 20:07.

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  • Frufru
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen

    Ich sehe nur Vorteile - und man wird ja mal träumen dürfen.....
    Wohl eher für Holstein, als Hannover. Holstein ist in Sachen Vermarktung über den Verband nicht so gut aufgestellt wie der Hann.Verband. Da lief in früheren Jahren der Abverkauf direkt vom Stall, deshalb mußte vom Verband gar kein großer Aufwand bzgl. Vermarktung betrieben werden. Hannover war da sehr viel rühriger in Bezug auf Kundenkontakte, -pflege und Vermarktungsstrategien.

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  • wilabi
    antwortet
    @ oh-gloria.

    Ich habe nicht geschrieben, dass wir die Identität unserer Zucht aufgeben wollen. In meiner "Vision" hängen die originären Fahnen der Verbände ja nebeneinander.
    Ich sehe in den drei primär genannten Feldern eine Kooperation wie OL/Westf als notwendig und ohne Berührungen zu züchterischen Fragen.

    Neue Projekte wie die genomische Selektion sind für eine Zucht wichtig - die technische Umsetzung kostet Geld, genauso Auslandsmarketing, Edv-gestützte Verwaltung- und Informationssysteme.
    Habern wir in 3-4 Jahren noch die kritische Masse, das allein zu stemmen ? Die Holsteiner müssen sich die gleiche Frage stellen.

    Und in der Vermarktung wären die Holsteiner die ideale Ergänzung im Portfolio. Hier sind wir schwach. Macht sich internationales Publikum noch auf die Socken, um wie jetzt zur Elite knapp 20 Elite-Springer (wenns denn welche sind...) zu sichten ?
    Zusammen mit Holstein mal 70 Eliten beider Verbände auf einer speziellen Auktion anzubieten, wär doch mal ein interessantes Projekt. Dazu bündelt man die Marketing-Ressourcen und den Service.

    Last but not Least können wir in Zukunft wohl kaum den Glaspalast und die AAZ in der heutigen Form allein tragen. Die Anzahl der Fohlen in diesem Jahr entspricht der Anzahl zu Beginn der 80iger Jahre. Und damals hatten wir nicht so einen Apparat an den Hacken.

    Ich sehe nur Vorteile - und man wird ja mal träumen dürfen.....

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Guckt Ihr hier, das ganze in der Originalfassung (minus eine Stelle die ich zum Schutze der Person aus meinem Vortrag 'Chronologie' entfernt habe):













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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    So - jetzt kooperieren OL/OS und Westf. Genau in den Punkten, die ich für Hannover in TII und III angemahnt habe: Verwaltungsysteme (software-Web-Lösungen) Gesundheitsstatus, genomische Selektion - allgemein gemeinsame Meisterung der zukünftigen Entwicklungen.
    Genau der richtige Schritt - für Einzelgänger wird es in den nächsten 5 Jahren schwer zu überleben. Die Themen kosten Geld, Manpower etc - das kann bei der derzeitigen Entwicklung nur in Kooperationen stemmen.

    Und wir in Hannover ?
    Haben wir das nicht nötig - weil wir ja so gut aufgestellt sind ?
    Hat man uns nicht gefragt - (wegen unserer gemeinhin bekannten Grosk....) ???

    Zum Stemmen von Zukunkftsthemen brauchen wir - genau wie die anderen Verbände- Kooperationen. Die finanziellen Spielräume sind durch den Umbau Niedersachsenhalle eingeschränkt und werden in den nächsten Jahren durch die rapiden Rückgänge der Population weiterhin eingeengt.

    Da gibt es nördlich ein Zuchtgebiet mit ähnlichen Poblemen.
    Wissen unsere Verantwortlichen, wo Elmshorn liegt???

    Ein Model OL+OS wäre denkbar - HA+HO - hört sich doch gar nicht so schlecht an -ODER ?
    Jede Menge Synergien wären zu erschliessen !!!

    Vor meinem "visionären" geistigen Auge sehe ich schon die weisse Fahne neben der gelben auf dem Platz der TIerzucht wehen. Elite-Auktion 2017 - ergänzt um 20 Spring-Eliten aus dem Nachbarzuchtgebiet. Damit sich der Glaspalast "trägt".

    Zusammenarbeit in Zucht- und Vermarktung - Zentralisierung der Verwaltungssysteme - auch unsere nördlichen Nachbarn haben durch über 40% Fohlen zunehmende Probleme.

    Aber wo sind die Strategen in der hannoveraner Führung, die soweit denken ? Haben wir einen PS oder einen von Bevervoerde, die die Zeichen der Zeit erkannt haben ??!!

    "Denk ich an Hannover in der Nacht - bin ich um den Schlaf gebracht"

    Deine Aussage finde ich interessant...

    Eine Zusammenarbeit im Bürokratischen Bereich ist sehr wichtig, der "Schriftliche Wasserkopf" nimmt immer größere Dimensionen an, die man wirtschaftlich alleine nicht stellen wird. Was die Qualität des Pferdematerials betrifft um eine Auktion zu bestücken sehe ich nicht so...

    Warum???

    Als erstes verkaufe ich mich; meine identität, mein Produkt...und das Transparent, und am Ende sollte die Frage stehen - WARUM KAUFE ICH EINEN HANNOVERANER, dieses Gefühl werden wohl die wenigsten haben. Das man es über Jahrzehnte versäumt hat Zukunftsorientiert eine solide Basis zu schaffen liegt nicht daran das man unzählige "Potenziele Fremdhengste" anerkannt hatte, denn die standen ja zur Verfügung und das in sehr hoher Zahl.. es liegt in meinen Augen viel mehr daran das man Verden als - DEN MARKT- sieht und ausspricht...so wurde dies über zig Jahre-Jahrzehnte angesehen. dies ist er aber nicht, man orientierte sich an Dingen die der Entwicklung nicht folge leisten konnten und können.

    Der Gipfel ist für mich auf dem HengstMARKT-Hörung, der im eigentlichen Sinne der Markt zukünftiger HENGSTE sein sollte die der Zucht helfen, leider ist aus diesem Markt in den seltensten Fällen überhaupt etwas zählbares gekommen (Springpferdezucht)... dies liegt nicht an der Mangelnden Qualität die durchaus da ist - sie liegt aus meiner Sicht viel mehr daran, das man jeden "Feuerwerk" ein "Aaahhhhhhh.." folgte und man sich überall daran beteiligen wollte, dies kann man nur - wenn man SICH nicht verkaufen kann und daraus resultierend sein Gesicht - sprich Identität verliert.

    Zusammengefasst wäre es: Bürokratische Zusammenarbeit JA, Identität ausbauen wäre viel wichtiger, sonst geht man im laufe der Zeit in der Masse unter, dies wäre fatal!!!

    Identiät ist gleich für mich mit Qualität mit der Handschrift eines Hannoveraner Pferdes...

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  • wilabi
    antwortet
    So - jetzt kooperieren OL/OS und Westf. Genau in den Punkten, die ich für Hannover in TII und III angemahnt habe: Verwaltungsysteme (software-Web-Lösungen) Gesundheitsstatus, genomische Selektion - allgemein gemeinsame Meisterung der zukünftigen Entwicklungen.
    Genau der richtige Schritt - für Einzelgänger wird es in den nächsten 5 Jahren schwer zu überleben. Die Themen kosten Geld, Manpower etc - das kann bei der derzeitigen Entwicklung nur in Kooperationen stemmen.

    Und wir in Hannover ?
    Haben wir das nicht nötig - weil wir ja so gut aufgestellt sind ?
    Hat man uns nicht gefragt - (wegen unserer gemeinhin bekannten Grosk....) ???

    Zum Stemmen von Zukunkftsthemen brauchen wir - genau wie die anderen Verbände- Kooperationen. Die finanziellen Spielräume sind durch den Umbau Niedersachsenhalle eingeschränkt und werden in den nächsten Jahren durch die rapiden Rückgänge der Population weiterhin eingeengt.

    Da gibt es nördlich ein Zuchtgebiet mit ähnlichen Poblemen.
    Wissen unsere Verantwortlichen, wo Elmshorn liegt???

    Ein Model OL+OS wäre denkbar - HA+HO - hört sich doch gar nicht so schlecht an -ODER ?
    Jede Menge Synergien wären zu erschliessen !!!

    Vor meinem "visionären" geistigen Auge sehe ich schon die weisse Fahne neben der gelben auf dem Platz der TIerzucht wehen. Elite-Auktion 2017 - ergänzt um 20 Spring-Eliten aus dem Nachbarzuchtgebiet. Damit sich der Glaspalast "trägt".

    Zusammenarbeit in Zucht- und Vermarktung - Zentralisierung der Verwaltungssysteme - auch unsere nördlichen Nachbarn haben durch über 40% Fohlen zunehmende Probleme.

    Aber wo sind die Strategen in der hannoveraner Führung, die soweit denken ? Haben wir einen PS oder einen von Bevervoerde, die die Zeichen der Zeit erkannt haben ??!!

    "Denk ich an Hannover in der Nacht - bin ich um den Schlaf gebracht"

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Endspurt. Wenn alle kommen die sich angemeldet haben, sind wir bislang um die 60 Leute Wer angemeldet ist, bekommt auch Sitzplatzgarantie

    Ein bißchen Zeit ist ja noch.

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  • carolinen
    antwortet
    Es reichte ja schon, wenn Oh-Gloria (und natürlich jeder andere, der Mitglied ist ebenso !), an jede Person des geschäftsführenden Vorstandes und seinen Delegierten seine Meinung schriftlich kundtut und den Delegierten um entsprechende Abstimmung auf der DV anhält.

    Nochmal für alle Delegiere kommt von lat. delegare = hinschicken, anvertrauen, übertragen
    Der Delegierte sollte also nicht nach seinem Gutdünken entscheiden, sondern nach dem Willen der Personen, die er vertritt.
    Und woher soll so ein Delegierter wissen, was der Mitgliederwille ist, wenn man es ihm nicht mitteilt !

    Wer "seinen" Delegierten nicht kennt - diese werden auf der Bezirksversammlung gewählt und entsprechend muss dieser mitteilen können/müssen, wer das ist.

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  • silas
    antwortet
    Und.....?

    Bist Du am Montag dabei?

    Lebendige Diskussion wird der Sache guttun und eine geordnete Herangehensweise seitens der "Zwergenrebellen" macht die Aktion glaubwuerdig.

    Ich lese ganz begeistert, was Kareen hier an Rueckmeldungen veroeffentlicht hat. Danach teilen weitaus mehr Mitglieder diese Gedankengaenge, als zunaechst vermutet.

    Mit jedem Teilnehmer am Montag, wird sich der Geschaeftsfuehrende Vorstand dieser Tatsache nicht mehr verschliessen koennen.

    Und jede Stimme, deren Herz so ueberzeugend im "Hannoverschen" schlaegt, wie Deine, kann zur Ueberzeugung beitragen.

    Endlich mal eine anregende Veranstaltung am Ostermontag, statt oeder Familienpflichttreffen mit Dauermampferei!
    Zuletzt geändert von silas; 28.03.2013, 06:10.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Ich habe vor deiner Sache alle Achtung!!!... Das muss man auch mal öffentlich sagen..

    Viele haben schon immer (sorry Mods..) den "Leck mich am Arsch" Gedanken...

    Das hat die nie interessiert und wird es sie nie... die schwimmen mit wohin es geht.

    Dann gibt es Leute die sich den Mund franzlig reden und immer wieder "diplomatisch" weiter weg geschoben werden...immer das elende bla bla bla...

    Das man auch nicht mal kapiert das auch nicht mal wenige die Nase voll haben von dieser Pseudo "Zuchtpolitik", und man immer wieder gewisse Personen hofiert, dann braucht man sich nicht wundern das es mal richtig kracht.

    Für mich habe ich eines als Zielsatz: Wenn solche Hensgte wie dieser Gin Tonic wieder untergehen, dann soll der Verband gleich heute all meine Pferde abmelden, denn auf den Rest dieser Dudelsippe kann man verzichten. Pferdeleute gibt es da nur einen und das ist M.Schäfer...

    Karreen, wenn ich auf so eine Veranstaltung gehe, dann wirds sicherlich sehr laut. Wenn du wüsstest wie es in einem kocht, ...

    Und von einem Brockmann der meint er könne die Bibel zitieren um die Pferdezucht voran zu treiben und andere die einen für dumm halten wollen, dann soll es machen wer will... Wenn sie "arbeitende Jungzüchter" immerhin ist man ja noch unter vierzig an ihrer Arbeit boykotieren will, denn es ist ja fast absicht das man jedes mal einen vor den Kopf bekommt, sollen sie ihre Valentinos, Torontos und comte "Elite" an Lieselotte Müller in Klein Kleckerdorf verkaufen...da mache ich nicht mehr mit.

    Ich glaube hier können nur wenige nachfühlen wie es wirklich in einem vorgeht...

    Man müsste mal einem Brockmann die abgeschnittenen Pferdeköpfe vor die Füße werfen was an Fohlen alleine letztes jahr wohl die Klinge am Halse hatte oder jetzt dran glauben müssen und werden. und dann kommmt da so einer und propagiert das man decken lassen soll wie blöd...

    WAS SIND DAS FÜR PFERDELEUTE???

    Die Junghengste Elite hat er eh nie geschätzt..siehe Quaid, völlig vermanagt mit seinen "Elitekriegern", das haben sie schon immer in Perfektion hinbekommen.

    Jeder Mode Mist wurde mitgemacht, Tatsachen wurden und werden heute noch verklärt. Ein Murks wird da gemacht, ne ne ne... meine Gesichtszüge sehen gerade die eines Teufels sehr ähnlich. Und das spiegelt auch die Körerei der "Beamten" wieder...

    Wenn man nicht wirklich so viel Herzblut hätte an dem HANNOVERSCHEM Pferd, was noch HANNOVERSCH ist, da wäre mir die Sache völlig egal...
    Zuletzt geändert von Gast; 27.03.2013, 20:22.

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