Hannoveraner Verband Wohin ? Teil III

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  • carolinen
    antwortet
    Zitat von juliad.e. Beitrag anzeigen
    Bei dem Hofbrenntermin hast du völlig recht Kareen. Der ist beim Hannoveraner Verband mit Abstand besser. Da kommen auch wirklich Verbandsbeauftragte und nicht wie beim Oldenburger Verband Dritte die nur zum Brennen vom Oldenburger Verband beauftragt wurden.
    Das verstehe ich jetzt aber nicht. Für Hannover Brennen z.B. Wie bei Kareen die Landgestüter. Inwieweit ist das ein anders Beauftragter als die Leute, die der OL Verband beauftragt ? De facto sind die Gestüter ja keine Verbandsangestellten.
    Mir ist es persönlich ziemlich egal, wer da brennt - Hauptsache das wird vernuenftig gemacht. Undsie stressfrei wie zu Hause geht das nirgends anders. Die Fohlen die auf einer Schau gezeigt werden, wurden bisher zu Hause gebrannt. Und das würde ich immer so machen.
    Die Fohlenschauen sind teilweise dünn besetzt. Von daher halte ich es fuer schwierig neben den normalen auch noch späte im gleichen Bezirk anzubieten.

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  • Lilly go lucky
    antwortet
    Naja, Hofbrenntermine macht OL/OS in Absprache mit dem Züchter ja auch - und bisher war dann auch jedesmal jemand vom Verband hier. Allerdings habe ich vollstes Verständnis, wenn bei Brennterminen "weiter weg" das ein "Beauftragter" macht. Wäre ja wohl reichlich kostenintensiv, wenn dann aus Vechta jemand anreisen müßte.

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  • juliad.e.
    antwortet
    Bei dem Hofbrenntermin hast du völlig recht Kareen. Der ist beim Hannoveraner Verband mit Abstand besser. Da kommen auch wirklich Verbandsbeauftragte und nicht wie beim Oldenburger Verband Dritte die nur zum Brennen vom Oldenburger Verband beauftragt wurden.
    Natürlich kann man wie Druenert sagt auch im August noch zu einem Brenntermin in Niedersachen fahren. Mir geht es hier um Verbesserungsvorschläge um den Verband einfach noch attraktiver zu machen.
    Und beim Oldenburger Verband gibt es 8 Termin in Schleswig-Holstein.
    Beim Hannoveranern nur den einen. Und das finde ich sehr schade, da man sich nun mal auch mit einer tragenden Zuchtstute 10 mal überlegt 50 oder 200 km weit zu fahren, wenn man denn zu Fohlenschau will.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    ?? Also es gibt wohl keinen Verband in dem man sein Fohlen so einfach gebrannt bekommt wie in Hannover?? Wenn ich das Gereiße mit dem zum-Brenntermin-fahren mit dem vergleiche was bei uns beim Fohlenbrennen abgeht, dann ist der in Hannover übliche Hoftermin aber ein 1a Dienst am Züchter
    Außerdem brennt keiner so gekonnt wie unser "Haus-Gestüter". Stress für die Fohlen gleich null, Brandzeichen sehen toll aus. Also da gibt's aber so gar nichts zu mäkeln vor allem dann nicht wenn man sich schon mal ein paar Brenntermine anderenorts angesehen hat!
    Gestern war ich zum ersten Mal mit einem Fohlen los zu einem OL Brenntermin. Hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Aber wenn ich wählen kann, dann lass ich das doch lieber zu Hause machen
    Fohlenschauen richten ja im Übrigen die PZV aus, also wenn Du eine späte haben möchtest, schlag das doch einfach in Deinem eigenen PZV vor und bring dich mit ein.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von juliad.e. Beitrag anzeigen
    Was mich schon seit mehreren Jahren als Hannoveranerzüchter stört ist, dass es für Spätgeborene Fohlen (Juni) überhaupt keine Fohlenschautermine in meiner Region gibt (Schleswig-Holstein/Nördliches Niedersachen). Es gibt nun mal auch Stuten die nicht sofort aufnehmen und auf der Weide geboren, ohne Schnee ist es bekanntlich auch viel besser für die Langlebigkeit. Da ist es doch kein Wunder, dass viele Züchter ihr Fohlen lieber beim Oldenburger Verband brennen lassen, wo es Termin auch im Juli gibt.
    Klar gibt es einen Hoftermin, denn ich auch immer Nutze, aber da werden unsere Fohlen nun mal nicht für die Auktion ausgesucht.
    Warum gibt es keine Brenntermine mehr ab Juli im Norden? Es gibt doch nicht nur Züchter um Verden herum und auch nicht nur April Fohlen.
    @juliad.e: Es gibt jedes Jahr einen Nachbrenntermin in Fehrenbötel ca. um den 1.10. herum. Das genaue Datum steht noch nicht fest und wird noch bekanntgegeben, z. B. unter www.hannoveraner-sh.de

    Eine Auswahl im Juli für die Elite-Fohlenauktion Mitte August ist organisatorisch nicht mehr möglich, da die Kataloge sonst nicht mehr rechtzeitig gedruckt werden können.
    Spätgeborene Fohlen können aber auf verschiedenen Auswahlterminen im Zuchtgebiet für die Elite-Herbstauktion vorgestellt werden. (Ort und Termin siehe "Hannoveraner")

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  • juliad.e.
    antwortet
    Was mich schon seit mehreren Jahren als Hannoveranerzüchter stört ist, dass es für Spätgeborene Fohlen (Juni) überhaupt keine Fohlenschautermine in meiner Region gibt (Schleswig-Holstein/Nördliches Niedersachen). Es gibt nun mal auch Stuten die nicht sofort aufnehmen und auf der Weide geboren, ohne Schnee ist es bekanntlich auch viel besser für die Langlebigkeit. Da ist es doch kein Wunder, dass viele Züchter ihr Fohlen lieber beim Oldenburger Verband brennen lassen, wo es Termin auch im Juli gibt.
    Klar gibt es einen Hoftermin, denn ich auch immer Nutze, aber da werden unsere Fohlen nun mal nicht für die Auktion ausgesucht.
    Warum gibt es keine Brenntermine mehr ab Juli im Norden? Es gibt doch nicht nur Züchter um Verden herum und auch nicht nur April Fohlen.

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  • wilabi
    antwortet
    Ich denke auch, es wird eine andere DV werden. Die kritischen Geister sind geweckt - es ist dringend nötig.

    Eine Veranstaltung, wie im letzten Jahr, bei der über die sich abzeichnenden wirtschaftlichen Probleme mit einer Fehlplanung der Einnahmen und durch Zeitdruck wg. der nachfolgenden "Halleneinweihung" hinweggewischt wurde, ist nicht mehr vorstellbar. Allein das ist ein Fortschritt.

    Die veröffentlichte Diskussion um die eingegangene Kooperation OL/WESTF hat viele Mitglieder zusätzlich nachdenklich gemacht.

    Ich hoffe auf eine sachliche, lebhafte Diskussion analog Ostermontag.

    Schliesslich sind wir nicht Westfalen - es gibt keine "shit-storys", sondern "nur" dringenden Anpassungsbedarf der zukünftigen Ausrichtung und Organisation - auf Basis eines satzungsgemäß gestellten Antrages.
    Zuletzt geändert von wilabi; 09.04.2013, 21:49.

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  • Kai02
    antwortet
    "Wir sind mittendrin." (Wilabi)

    Genau so ist es, die letzten Tage und Wochen mit den Entwicklungen/Diskussionen in unserem eigenen Verband und mit den nun öffentlich gewordenen neuen Kooperationsgedanken anderer Verbände zeigen deutlich, dass ein dynamischer Prozess im Gang ist.
    Diese Entwicklung wird morgen sicher auch beim letzten Delegierten angekommen sein und ich bin mir sicher, dass ein jeder derselben mit wachem und kritischen Interesse morgen erwartet, in welcher Weise inhaltlich substantiell diese Zukunftsausrichtung von Vorstandsseite aus bestückt ist.

    Herausforderungen sind auch neue Chancen...
    Auf zu neuen Ufern, damit wir in Hannover die Nase wieder vorn (be)halten!

    Ich bin gespannt auf morgen.

    Kai02

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  • wilabi
    antwortet
    ...mit ruinieren meine ich die mittlerweile aufwändige Auktionsbeschickung bei relativ bescheidenen Auktionserlösen. Deine Empfehlung war ja den Verband mit der Zurverfügungstellung von Pferden zu unterstützen.
    Solange ich zuhause besser fahre, lasse ich das sein. Im übrigen muss sich der Verband damit auseinandersetzen, dass es inzwischen andere erfolgreiche Vermarktungskanäle gibt. Über das Internet ist der Markt transparenter geworden und private Agenturen (Five-Star-Horses, S. Miesner) haben sich etabliert und sind in ihren Bedingungen kalkulierbarer und variabler. Wir haben Jahrzehnte vom Köhlerschen Modell leben können - das wird uns in Zukunft nicht mehr allein tragen können.

    Warum ist es mit trotzdem nicht egal ?
    Wenn man sich über 30 Jahre mit Hannoveraner PFerde beschäftigt hat, regelmässig Auktionen besucht und mit gewissem Stolz den gelben Aufkleber am Auto spazieren fährt, dann kann man nicht dabei tatenlos zusehen, wie sich dieses Label schrittweise selbst hinrichtet.
    2010 habe ich mich das erste Mal für die Verbandspolitik interessiert, als ich vom Projekt Niedersachsenhalle gehört habe. Danach habe ich immer wieder Parallelen zu meinen beruflichen Erfahrungen in den neuen Bundesländern in der Nach-Wende-Zeit beobachtet - (Überdimensioniertes Bauen wg. der tollen Fördergelder -> Planung ohne Wirtschaflichkeitsbetrachtung -> fehlendes Risiko-Management -> Wegbrechende Märkte/Überkapazitäten -> Insolvenz/Sozialplan).

    Wir sind mittendrin.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    ...Meinen Zuchtverband will ich unterstützen JA - aber ich will mich dabei nicht ruinieren. ...
    Dein Engagement in Ehren (und sicherlich auch wertvoll, da Du anscheinend in der Lage bist die Finanzlage gut zu verstehen und einzuordnung), aber in wieweit ruinierst Du Dich persönlich, wenn Du Selbstvermarkter (merke "nicht Schnellvermarkter" ;-) bist, und Dein Zuchtverband tatsächlich rote Zahlen schreiben "würde"? Du vermarktest Deine Pferde anscheinend selber (über Internet, Vermittler, Stammkunden, ...), von daher könnte es Dir doch relativ egal sein!?

    Ich sehe es mit dem Auktionsgeschäft etwas anders als Du. Die Auktionspreise geben die Richtung vor für das Handelsniveau über Land - auch für Deine Pferde. Die Absatzzentrale ist unser Aushängeschild und lockt auch immer wieder neue Kunden an. Mit weit überdurchschnittlichen Pferden können auch Preise erzielt werden, die man ab Hof eigentlich nie geboten bekommt - es ist eben eine Auktionsgeschäft, welches auch mal in die Hose gehen kann ... das wissen alle, die schon mal Pferde auf Auktionen verkauft haben. Und selbstverständlich hat der Kunde auf Auktionen den großen Vorteil eine große Zahl vorausgesuchter getüfter Pferde präsentiert zu bekommen, aus denen er nur noch auswählen muss.

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  • wilabi
    antwortet
    ...es ging nicht um die Pferde und deren Qualität - es ging um Synergien im Bereich Verwaltung, Zuchtprojekte und Vermarktung. Bitte diese Themen nicht ständig vermischen.

    Alle Verbände stehen vor Herausforderungen: Gravierende Veränderungen in der Szene machen Strukturveränderungen notwendig - Da haben alle auch das gleiche Problem: Ohne Moos nix los !

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  • hannoveraner
    antwortet
    da sind auch einige sehr gute Pferde dabei!!auch gerade für die Ausbildung und nicht nur für die Jungpferdechampionat! viel Erfolg den Käufern & Verkäufern!

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Genau. Ich sag doch alles wird gut Eine Hausfrau hat das im Gefühl! Am Wochenende heizen wir hoffentlich die Positivspirale an weil wir heute nämlich bestimmt den ultimativen Auktions-Knaller für NJ auftun.

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  • hannoveraner
    antwortet
    Hannover wird jetzt solange eingeredet, dass sie schlechtere Pferde haben, dass sie es selbst mittlerweile anscheinend glauben!!
    WBFSH-Wertung ist nu ca. Halbzeit, im Springen steht HAnnover direkt hinter Holstein. Jahrbuch Zucht sagt für 2012 für die gewinnreichsten Springer in den Top 10: 4 Hannoveraner, 1 Holsteiner, 1 Bayer, 4 Ausländer.

    Dressur augenblicklich Hannover führend in der WBFSH mit 6 Vertretern unter den besten 12. Hannovers Probleme wollen die anderen Verbände gerne haben..... was aber nicht heissen soll, dass mannicht permanent etwas verbessern muss in Zucht, Vermarktung & Organisation. Aber Hannover wird ins Nirwana geredet. Und da muss man aufpassen, dass wir die Negativ-Spirale nicht noch extrem anheizen!!

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  • tomms
    antwortet
    Also auch auf die Gefahr hin das ich hier zerrissen werde. Ich denke für eine Zusammenarbeit zwischen den Verbänden wird es höchste Zeit. Denn ist es nicht so, dass die weniger werdenden Kunden zu erst auf das Pferd schauen und ihnen es eigentlich völlig egal ist welcher Brand da hinten drauf ist? Das Pferd muss funktionieren und wenn möglich lange gesund bleiben und seinem Besitzer Freude bereiten. Machen wir uns doch bitte nichts vor. Die Kleinstaaterei hier in Deutschland geht zu Ende. Es wird vielleicht etwas länger dauern weil der ein oder andere an seinem Sitz klebt, aber in 20 Jahren wird darüber keiner mehr reden. Dann gibt es den Trakehner (vielleicht), das Warmblut (vielleicht ja Europäisches Sportpferd), Vollblut usw.... . Und das war es? Was ist daran so schlimm? Für die Pferde nichts solange bei der Zucht auch immer auf die Gesundheit der Kreatur geachtet wird (z.B. Langbeinigkeit, OCD usw. ). Wir bauen doch auch keine Autos wo es vielleicht noch um den Markengedanken geht und auch da kann man ja jetzt schon mal genau hinschauen. Wie viel Porsche ist denn noch in einem Porsche? Für mich ist wichtig als Züchter das ich die Gesundheit meiner Pferde immer im Auge behalte und das die Produkte funktionieren. Ich bin mir sicher dann finde ich auch meinen Markt egal mit welchem Brand.
    Hannover als größter Verband hätte da die Möglichkeit zukunftsweisend zu arbeiten aber ich denke hier sieht man sehr gut was ich mit "an Sitzen kleben" meine. Lasst uns doch bitte alle nach vorne gehen auch wenn wir uns mal kurz verlaufen dann geht man halt mal einen Schritt zurück und biegt dann richtig ab. Immer noch besser als zu warten und dann festzustellen oh die anderen sind ja schon da.
    Zuletzt geändert von tomms; 08.04.2013, 06:16.

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  • monka
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Nicht vergessen HOL geniesst einen gewissen Ruf und ist immer noch die Nr.1 der Weltrangliste - aber ohne Vermarktungsorganisation.
    Da muss ich dich korrigieren aktuell

    BWP/ KWPN/ SF dann Holstein

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  • angie
    antwortet
    Ich kann wilabi nur zustimmen:
    Wenn bei einer Auktion die erwartet springbetonten Holsteiner auch vermarktet würden, könnte auch ein ggf. unerwartet gut springender Hannoveraner sein Käuferklientel finden!
    Wichtig ist doch, dass die entsprechenden Interessenten überhaupt Interesse zeigen - und das kann natürlich auch genau andersherum funktionieren.
    Solange - überspitzt gesagt - kein Holsteiner auf der Suche nach einem Dressurpferd und ein Hannoveraner nach einem Springpferd ist, bringt man die beiden Seiten nicht wirklich zusammen.
    Die Oldenburger mit der Springpferdezucht haben da zwar etwas angeschoben, sind aber irgendwie noch sehr getrennt.
    Es wäre sehr schade, wenn die aktuelle Chance der Kooperation - solange kein anderer Verband schneller ist - vergeben werden würde.
    Ich habe in SH Hannos und Old gezüchtet und würde mich wohl die Platze ärgern, wenn hier statt mit den Hannos - die ja vermehrt zumindest in der Dressur eingesetzt wurden - auf einmal eine Kooperation z.B. mit SF eingegangen werden würde.
    Die Vermischung andersherum steht ohnehin außer Frage, aber das ist bei den Old nicht anders - sollen die den Hannos zuvorkommen und auch noch die Holsteiner (nicht nur) vermarktungstechnisch einverleiben?
    Der Zug rollt m.E. nicht nur, sondern nimmt Fahrt auf - wehe, wer den Aufsprung nicht schafft...

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen
    Kooperation der Zuchtverbände halte ich ebenfalls in vielen Bereichen für sinnvoll und naheliegend (gemeinsame verbesserte Zuchtdatenerfassung und Auswertung, lineare Beschreibung, genomische Selektion, Nutzung von Verwaltungsressourcen etc.)
    Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass es sich auch um eine Konkurrenzsituation handelt. Natürlich macht es wenig Sinn, wenn sich die Verbände gegenseitig mit Prachtbauten zu übertrumpfen versuchen, die nachher mangels geeigneter Vermarktungspferde halb leer stehen.
    Andererseits dürfte es z. B. für hannoversche Springpferdezüchter eher noch schwieriger werden ihre Pferde zu vermarkten, wenn man sich die holsteinische Konkurrenz ins Haus holt.
    Konkurrenzsituation - sehe ich eigentlich nicht. Es ist schon lange her - aber in Oldenburg wurden auch lange Pferde mit hann. Brand verkauft - das ging so lange, bis die OL selbst genug Pferde hatten, um eine Elite-Auktion zu beschicken. Aber bis dahin war das ok.

    Ich sehe es als Belebung des Springpferdebereichs. Der wird innerhalb der Vermarktung breiter und macht uns wieder für internationale Käufer als Anlauf- und Einkaufsort attraktiv. Nicht vergessen HOL geniesst einen gewissen Ruf und ist immer noch die Nr.1 der Weltrangliste - aber ohne Vermarktungsorganisation.

    Für nicht mal mehr 20 hann. Springpferde auf der Eliteauktion von der nr7 der Weltrangliste setzen sich immer weniger in den Flieger, um nach Verden zu kommen.

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  • druenert
    antwortet
    Kooperation der Zuchtverbände halte ich ebenfalls in vielen Bereichen für sinnvoll und naheliegend (gemeinsame verbesserte Zuchtdatenerfassung und Auswertung, lineare Beschreibung, genomische Selektion, Nutzung von Verwaltungsressourcen etc.)
    Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass es sich auch um eine Konkurrenzsituation handelt. Natürlich macht es wenig Sinn, wenn sich die Verbände gegenseitig mit Prachtbauten zu übertrumpfen versuchen, die nachher mangels geeigneter Vermarktungspferde halb leer stehen.
    Andererseits dürfte es z. B. für hannoversche Springpferdezüchter eher noch schwieriger werden ihre Pferde zu vermarkten, wenn man sich die holsteinische Konkurrenz ins Haus holt.

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  • hannoveraner
    antwortet
    ich denke wir müssen aufpassen, dass wir nicht zuviel vermischen und für zu beobachtende Phänomene immer den "einen schuldigen Punkt" suchen wollen. Zu erwarten ist der fortlaufende Niedergang der Mittelschicht in unserer Gesellschaft was sich auch bei der Vermarktung bemerkbar macht. Die Kosten in und rund um die Pferdehaltung & - ausbildung werden wohl verhältnismäßig nicht niedrieger werden, es wird weiterhin "Großanbieter" sowie Züchter ohne eigene Ausbildungsmöflichkeit geben, die rigoros ihre Bestände an Jungpferden 3jährig durchsieben und zum doppelten Schlachtpreis abgeben, was in meinen Augen auch unwahrscheinlich Druck auf den breiten Markt macht und zunehmend die Preise im Normalsegment bombardiert.

    Wir müssen aber auch aufpassen, dass wir nicht alles extrem schlecht reden und auch bestehendes schlechter reden als es ist. Es werden zur Zeit Gründe gesucht, warum es zur Zeit auf den Auktionen nicht so läuft--- da kommen dann Lagerdiskussionen auf---> Züchter/Aussteller suchen die Schuld eher bei den Verbänden/Auktionsmachern, die Verbände/Auktioner weisen auf eher schlechtes oder "nicht passend trainiertes" Pferdematerial hin. Wollen wir wirklich diese Grabenkämpfe öffentlich machen oder müssen wir alle beteiligten uns nicht alle n bischn zurücknehmen und einfach versuchen selbst besser zu werden?? Wäre auf jeden Fall reeller!!

    Ein größes Auktionerproblem ist doch auch folgendes: viele, die ordentlich Geld für ein Pferd auf den Tisch legen wollen, verlassen sich auf ihren persönlichen Berater, der bei Privatvermittlungen erheblich mehr verdienen kann. Pikant für mich---- da sind viele Vermittler und Ausbildungsstelle bei, die Bekanntheit, Beziehungen und Know-how auf den Verbandsauktionen gelernt haben und nun privat den Markt abgrasen.

    Wie sagte Hartwig: jetzt muss eigentlich jeder Züchter jedes Jahr einen neuen Pferdefreund/-liebhaber für die Gesamtheit dazugewinnen und nicht nur jammern, dass nix mehr geht. Neue Nachfrage generieren! Am besten für den Mittelbau, der einen ordentlich gerittenen auch mal für 10 bis 15 kaufen kann. Da ist ja momentan der "Frustmarkt".

    Wir hatten auch vor ein paar Jahren kleine Frühjahrskollektionen oder mal schlecht laufende Auktionen.

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