Edward

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  • Eisenschimmel
    antwortet
    Ein weiteres Thema, daß durch die WFFS-Hysterie ZERFLEDDERT wird ...

    ... bleibt doch Alle mal auf dem Teppich - und besonders DIE, die dies Thema immer wieder auf´s Tablett, und quasi gefühlt in jedem 2. Thema unterbringen(!) ...

    ... WFFS ist nicht der Untergang der Pferdezucht!!! ... und es gibt in der Pferdezucht sicher viele Themen, die bedeutend wichtiger und vorrangiger sind(!) ...

    Gruß vom Eisenschimmel

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  • hopplahop
    kommentierte 's Antwort
    Ich kapiere Deine Logik nicht. Was hat ein gesundheitliches Defizit mit dem anderen zu tun? Im Gegensatz zu vielen anderen Defiziten kann man WFFS relativ einfach, günstig und schnell aus der Welt schaffen. Das bedeutet nicht, dass man nicht an Verbesserungen in anderen Bereichen arbeiten sollte.

    Mein Vorschlag zwei Träger miteinander zu verpaaren war Ironie, da Du anscheinend Existenz, Verbreitung und Auswirkung von WFFS in der Pferdezucht anzweifelst.
    Zuletzt geändert von hopplahop; 04.07.2018, 14:54.

  • carolinen
    antwortet
    Zitat von Benny Beitrag anzeigen

    Und was genau möchtest du damit jetzt ausdrücken? Dass es jetzt ganz verwerflich ist, dass nicht alle sofort auf einen "Gendefekt" testen, von dem vor einem Jahr kaum einer wusste und dessen praktische Auswirkung auf die Pferdepopulation auch heute noch vollkommen unbekannt ist?
    Dann werde ich deutlicher: bloß weil Du in deinem beschränkten Universum noch niemanden mit einem Fall kennst, heißt es nicht dass es den Gendeffekt und seine Folgen bei ausgetragenen Fohlen nicht gibt.

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  • Charlie92
    kommentierte 's Antwort
    hopplahop das LG ist doch eh schon nur als Kostenfaktor abgestempelt, Die dürfen außer der Reihe keine Ausgaben ohne Genehmigung tätigen

  • hufschlag
    antwortet
    Dieses Thema hat doch schon einen eigenen threat- mit Edward hat das jetzt nix mehr zu tun
    Disskutiert doch bitte dort weiter

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  • Rübchen
    antwortet
    Zitat von Benny Beitrag anzeigen

    Und was genau möchtest du damit jetzt ausdrücken? Dass es jetzt ganz verwerflich ist, dass nicht alle sofort auf einen "Gendefekt" testen, von dem vor einem Jahr kaum einer wusste und dessen praktische Auswirkung auf die Pferdepopulation auch heute noch vollkommen unbekannt ist?
    Mir ist - ganz ehrlich - die Auswirkung auf die Pferdepopulation wurscht. Aber ich möchte a) das Risiko für einen Abort so gering wir möglich halten und b) möchte ich nie, nie wieder ein Fohlen sehen, dass mit einem solchen Gendefekt auf die Welt kommt. Ich hatte nämlich einmal das sehr zweifelhafte "Vergnügen". Es gibt diese Erkrankung und das Risiko / die Erblichkeit ist genau zu berechnen. Deshalb halte ich es für wichtig, den Trägerstatus von Hengst und Stute zu kennen, um einfach die Verpaarung zweier Träger zu vermeiden.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von chilii Beitrag anzeigen
    [SIZE=12px][FONT=arial]Die FN wiegelt ab wilabi , die reden sich zum jetzigen Zeitpunkt raus, dass sie nicht über die Köpfe der Zuchtverbände hinweg entscheiden können.

    Das trifft m.E. nicht zu:

    Hier Zität aus der ZVO der FN , die bindend ist für die angeschlossenen Zuchtverbände: § 2 Rechtliche Grundlagen

    Die rechtlichen Grundlagen dieser Zuchtverbandsordnung sind die Bestimmungen der Europäischen Union sowie die von den Ursprungszuchtbüchern in deren Rahmen aufgestellten Grundsätze, die tierzuchtrechtlichen und tierschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundes und der Länder, die Satzung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) einschließlich der im Rahmen ihrer Aufgaben erlassenen Regelwerke sowie ergänzende Beschlüsse der FN-Organe.

    § 3 Umsetzung durch die Mitgliedsvereinigungen

    Die Züchtervereinigungen übernehmen die Bestimmungen der ZVO nach Maßgabe der Satzung der FN in ihre eigenen Satzungen und Zuchtbuchordnungen.

    Darüber hinaus legen sie in ihren Satzungen für ihre Mitglieder verbindlich fest, dass diese im Umgang mit und bei der Ausbildung von Pferden die „Leitlinien Tierschutz im Pferdesport“ des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, die „Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“ und die „Resolution zur reiterlichen Haltung gegenüber dem Pferd/Pony“ der FN einhalten, sowie sich an den „Richtlinien für Reiten und Fahren“ der FN orientieren.

    Die gesetztlichen Bestimmungen (EU-Verordnungen/Tierschutzgesetz/, Tierzuchtgesetz usw.) werden im Anhang als Grundlage genannt.

    Insofern wäre hier mehr möglich, als ein allgemeines Rundschreiben mit freundlichen Hinweisen an die Einzelverbände, die vor den grossen Hengsthaltern ohnehin kuschen (müssen). M.M. nach erneutes Versagen der Abt. Zucht der FN- wie auf anderen Spielfeldern (Zuchtwerte, Gesundheitsdatenbank, Veröffentlichung bekannter Nachkommens-/Deckzahlen usw. usw.). Aber das interessiert in der deutschen Zuchtlandschaft niemanden. Am wenigsten die Züchter selbst.

    Dazu kommt eine hippologische Presselandschaft, die in züchterischen Fragen durch das Engagement der massgeblichen Leute bei Hengsthaltern, Veranstaltern, Einzelverbänden usw. "part of the game" ist und damit nicht mehr kritisch berichtet und kommentiert. Auch da sind unsere Nachbarn in GB und NL erfrischend offener.




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  • Benny
    antwortet
    Zitat von hopplahop Beitrag anzeigen
    #173.1

    hopplahop kommentierte
    03.07.2018, 20:29
    Kommentar bearbeiten


    Und, was ist daran verwerflich, dass der Testentwickler jetzt in einem Testlabor arbeitet?

    Na klar kennen die alle nicht solche Fälle - aber dass eine tragende Stute im Herbst/Winter auf einmal leer ist hat fast jeder größere Züchter jedes Jahr.

    P.S.: Wenn Du nicht dran glaubst, dann teste doch einfach mal Deine Stuten und verpaare die Trägerstuten mit Trägerhengsten und berichte nach ein paar Jahren Deine Beobachtungen. Nicht alles was man nicht wahrhaben will (weil ungünstige Veränderung für einen persönlich) ist auch falsch.
    Zuletzt geändert von hopplahop; 03.07.2018, 21:16.
    Was ist denn das für eine schwachsinnige Aussage? Wozu sollte man bewusst solche Pferde verpaaren? Aber ja, Stuten resorbieren. Dafür gibt es aber mit Sicherheit nicht die eine Ursache, sondern verschiedene. Wer kann das genau benennen. Ich finde es bedeutend schlimmer, wenn Stuten (oder Hengste), die aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Reiten oder Fahren taugen, in die Zucht genommen werden. Da sind gesundheitliche Probleme für die nächste Generation schon vorprogrammiert. Ich würde es auch schlimm finden, wenn Fohlen geboren würden, deren Haut reisst, aber wie gesagt, ich selber hatte das bei fast 300 selbstgezogenen Fohlen noch nicht und ich kenne auch niemanden (einschliesslich unseres Zuchtleiters), der je von so etwas gehört hätte.

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  • Benny
    antwortet
    Zitat von carolinen Beitrag anzeigen

    Ich habe auch noch nie gehört wie Antriebsarten von Raketen heissen und trotzdem fliegen die.
    Und was genau möchtest du damit jetzt ausdrücken? Dass es jetzt ganz verwerflich ist, dass nicht alle sofort auf einen "Gendefekt" testen, von dem vor einem Jahr kaum einer wusste und dessen praktische Auswirkung auf die Pferdepopulation auch heute noch vollkommen unbekannt ist?

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  • chilii
    antwortet
    Die FN wiegelt ab wilabi , die reden sich zum jetzigen Zeitpunkt raus, dass sie nicht über die Köpfe der Zuchtverbände hinweg entscheiden können.

    Ich möchte nicht wissen wie die Reaktion auf die Einführung von Routine Untersuchungen im human Medizinbereich waren.
    Wenn aber bei 1000 Untersuchungen 1 Fall verhindert werden kann. Dann ist das ganze schon gerechtfertigt.

    Wenn ein HH Kenntnis von der Trägerschaft seines Hengstes hat macht er sich auch hier in D nach BGB (§823) in Sachen Haftungsproblematik angreifbar.
    Außerdem verpflichtet das TschG (11b) jeden Züchter dazu zu verhindern, dass seine Zuchtprodukte an Folgen der Zucht leiden.
    Darüber hinaus gilt für die nächste Decksaison:
    EU-Richtlinie, die ab 1.11.2018 vorschreibt, den genetischen Status von Zuchttieren in der Tierzuchtbescheinigung zu veröffentlichen:
    Verordnung (EU) 2016/1012 Kapitel VII, Art. 30 Nr 7c



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  • hopplahop
    kommentierte 's Antwort
    Blödsinn.!Der Test kostet keine 40 Eiro und das LG Celle hat weniger als 100 aktive Hengste.

  • Charlie92
    antwortet
    Zitat des LG Celle bezüglich WFFS auf Instagram:

    "wir stehen bereits mit der TiHo in Hannover und dem Ministerium in Hannover in Kontakt"

    Also abwarten, was bei rum kommt. Dass ein staatlicher Betrieb mit der Hengstzahl nicht von heute auf morgen alle Hengste testen lassen kann, dürfte für jeden nachvollziehbar sein, allein schon aus kostengründen Bedarf es erst Absprachen und der Genehmigung von oben

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  • carolinen
    antwortet
    Zitat von Benny Beitrag anzeigen
    Der Test ist ein Top Geschäftsmodell. Dazu sollte man wissen, dass derjenige, der diesen Gendefekt "erforscht" hat, jetzt bei einem Labor arbeitet, das darauf testet. Ich kenne sehr viele Züchter und niemand hat vorher je von einem Fohlen mit der beschriebenen Symtomatik gehört.
    Ich habe auch noch nie gehört wie Antriebsarten von Raketen heissen und trotzdem fliegen die.

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  • darya
    antwortet
    Die wenigsten Fohlen werden ausgetragen. Phänomene wie unerklärliche Aborte bzw. Stuten, die von einem Hengst nicht tragend werden können auch mit WFFS zusammen hängen.
    Bei der natürlichen Paarung führen gleiche Gendefekte oft dazu, dass sich die Partner nicht riechen können. Durch die künstliche Besamung wird diese natürliche Schranke ausgeschaltet.

    Und ich finde es absolut okay, wenn man aus seiner Forschung Kapital schlägt. Es ist usus, dass Fachleute auf ihrem Gebiet arbeiten - alles andere macht auch keinen Sinn. WFFS ist kein PR Gag, sondern Realität. Jeder mag selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Ich für meinen Teil habe meine Stute testen lassen.


    Gesendet von meinem ALE-L21 mit Tapatalk

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  • hopplahop
    kommentierte 's Antwort
    Und, was ist daran verwerflich, dass der Testentwickler jetzt in einem Testlabor arbeitet?

    Na klar kennen die alle nicht solche Fälle - aber dass eine tragende Stute im Herbst/Winter auf einmal leer ist hat fast jeder größere Züchter jedes Jahr.

    P.S.: Wenn Du nicht dran glaubst, dann teste doch einfach mal Deine Stuten und verpaare die Trägerstuten mit Trägerhengsten und berichte nach ein paar Jahren Deine Beobachtungen. Nicht alles was man nicht wahrhaben will (weil ungünstige Veränderung für einen persönlich) ist auch falsch.
    Zuletzt geändert von hopplahop; 03.07.2018, 20:16.

  • hopplahop
    kommentierte 's Antwort
    Wenn es nach dem Tierschutzgesetz und EU-Verordnungen geht, hätten diese schon seit 3-4 Jahren eingehalten werden müssen (nämlich so lange gibt es schon den Test) ... aber wo kein Kläger, da auch kein Richter.

    Und wie lange gibt es schon laut Tierschutzgesetz und EU-Verordnung diese Verpflichtung? Könntest Du mal die genauen Paragraphen zitieren?

  • Benny
    antwortet
    Zitat von chilii Beitrag anzeigen
    wilabi - befass sich mal mit dem Thema Tierschutzgesetz, EU - Verordnungen die aus gutem Grund die Verpaarung von zwei Trägertieren verbietet usw.
    .
    Der Test ist ein Top Geschäftsmodell. Dazu sollte man wissen, dass derjenige, der diesen Gendefekt "erforscht" hat, jetzt bei einem Labor arbeitet, das darauf testet. Ich kenne sehr viele Züchter und niemand hat vorher je von einem Fohlen mit der beschriebenen Symtomatik gehört.

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  • Roeschen
    antwortet
    Danke für Deine hilfreiche Antwort Bettersweet und auch für den Hinweis auf WFFS Darya. Ich werde meine Tierärztin nach dem Test fragen.
    Edward bleibt mein Favorit, aber ich würde trotzdem gerne etwas über First Selection erfahren, denn der steht hier gleich um die Ecke, was natürlich sehr praktisch wäre.

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von chilii Beitrag anzeigen
    wilabi - befass sich mal mit dem Thema Tierschutzgesetz, EU - Verordnungen die aus gutem Grund die Verpaarung von zwei Trägertieren verbietet usw.

    .
    Schrieb ich nicht oben, dass ich bei der Anpaarung darauf achten werde ? Hengste von Hengsthaltern, die nicht veröffentlichen, scheiden dann generell aus. Aber sie werden es müssen - auch die LG'S. Das ist das einzig gute an der Hysterie.

    Tierschutzgesetz und EU-Verordnungen lese ich nicht, man kann sich den Tag mit sinnvolleren Themen versauen. Tierschutz muß auch nicht gesetzlich verordnet werden, sondern muß gelebt werden.

    Schöne wäre es gewesen, wenn die FN über diese Argumentation als Dachorganisation die Gelegenheit ergriffen hätte, hier mal per "Order de Mufti" das Verhalten zumindest auf Verbandsebene gleich zu schalten und transparent zu halten. Das Tierschutzgesetz und wohl auch das Tierzuchtgesetz finden Berücksichtigung und Referenzierung in der Zuchtverbandsordnung, die für alle Verbände gilt.

    Aber an Transparenz ist weder der Einzelverband noch die FN interessiert. Die Interessen der mächtigen Hengsthalten sind von je her ein höchst schützenswertes Gut in der deutschen Pferdezucht.

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  • zhanna
    kommentierte 's Antwort
    Die ist wirklich toll!

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