EM Dressur in Aachen

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  • Penfold
    antwortet
    Kommt es mir nur so vor, oder wird das eigentliche Thema langsam mit Nebenkriegsschauplätzen verwässert? 😉

    Gesendet von meinem HTC One_M8 mit Tapatalk

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  • Minkle
    antwortet
    Vielleicht sollte man auch beim Vergleich derKrankheitsstatistik von Freizeit- und Turnierpferden den jeweiligen Altersdurchschnitt der Pferde und die häufige Vornutzung der Freizeitpferde als Turnierpferde bis sie eben aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so stark belastbar bzw. zuverlässig startbereit sind berücksichtigen.

    Aus eigenen Beobachtungen würde ich mal schätzen dass das Durchschnittsalter der Freizeitpferde deutlich über dem der Turnierpferde liegt und das zu nicht unerheblichem Teil aus dem Grund, dass viele Freizeitpferde in ihrer ersten Karriere eben Turnierpferde waren und daher viele Zipperlein aus dieser Zeit mitgebracht haben und natürlich daher auch nicht mehr so jung wie der Schnitt der Turnierpferde sind.

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    http://www.gestuet-sprehe.de/de/deck...esperados-frh/
    Und da letztendlich das Thema hieß : EM Aachen wünsche ich
    dem Team Desparados ( TG - Sperma ) / Sprehe für die Zukunft
    alles Gute und good luck auf dem Weg zur (Gold)-medaille !
    Erstmal wünsche ich dem Paar Bröring-Sprehe und seinen Gästen ein rauschendes Hochzeits-Fest dieses Wochenende

    Iwo habe ich übrigens gelesen, dass sie sich für Desperados diesen Winter Dispens vom Vererber-Job wünscht, dass sie das aber leider nicht zu entscheiden hat. ^^

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  • mikatsu
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Mikatsu , es gibt noch div. andere Untersuchungen , die eben diesen Trend aufzeigen , daß Freizeitpferde NICHT gesünder sind als Turnierpferde !
    Der Trend IST auffallend und da gibt es hier eine Unterabteilung
    Gesundheit , ...da kann man direkt nachlesen und so ab und an
    die " Katastrophen " in den Ställen derer , die hier ganz vorn
    anprangern .
    in dem Punkt widerspreche ich Dir auch gar nicht,
    ich sehe auch genug in Reitställen, was ich nicht nachvollziehen kann und ich für die Tiere auch eher traurig finde.
    Wie ich schon sagte, die einen werden krank geritten, die anderen stehen tgl. regelmäßig 20 h in der Box und bewegen sich viel zu wenig. Letzteres vergleiche ich durchaus mit Menschen, die tgl. 18 h hauptsächlich sitzen ... im Auto, im Büro, im Zug, im Konferenzraum, wieder im Auto, auf Sofa ...die ganze Zeit ohne viel Tageslicht ... das ist im Grunde beim Menschen auch so eine Art nicht artgerechte Boxenhaltung .. und die Krankheitssymptome sind dann auch vergleichbar und betreffen dann z.B. genau so den Bewegungsapparat. Beim Pferd sagt man "es lahmt" ... beim Mensch ist es im Grunde das gleiche.

    Ein Problem dürfte in meinen Augen die Möglichkeit der Vergleiche der Zahlen von früher zu heute spielen und damit die Beurteilung des sogenannten "Trends".
    Da es keine gut bzw. wahrscheinlich so gut wie keine aussagefähigen Dokumentationen über die FRÜHEREN Krankheiten von Freizeitpferden gibt ... und über die heutigen wahrscheinlich auch nicht, ist es sehr schwer, die Entwicklung der Krankheiten und deren Häufigkeiten im Trend richtig zu beurteilen.

    Bei Sportpferden ist die Belastung sehr hoch und es wird sicher nicht alles im Sinne der Gesundheit der Tiere optimal gemacht. Bei sehr viel Training und hohen Leistungsanforderungen werden alle Organismen mit der Zeit in den Gelenken verschlissen, v.a. wenn keine individuell optimal flankierenden Maßnahmen dazu praktiziert werden (insb. auch Ernährung spielt hier eine große Rolle)

    Bei Freizeitpferden ist die Belastung sicher geringer, aber oft sind dann für die Entstehung der Krankheiten die Haltungsbedingungen, die Ausbildung der Pferde, das Reitverhalten der Reiter ausschlaggebender .. sowie natürlich auch die genetischen Anlagen des Pferdes.
    Aber wir alle sehen uns um und beobachten, wie Freizeitreiter bzw. Hobby-Sportreiter und sein Pferd so zusammenpassen.
    Ich habe ein gutes Auge für Bewegungsabläufe beim Menschen und erkenne ausbildungsbedingt menschliche Bewegungsschwächen und deren anatomische Fehlstellungen alleine vom Gangbild und deren gewöhnliche Haltung ziemlich zuverlässig. Diese Schwächen übertragen sich alle auch über das Becken des Menschen auf den Rücken seines Pferdes und haben damit chronisch Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat des Pferdes.
    Mit den eigenen körperlichen Schwächen will sich z.B. kaum ein Reiter im Freizeit oder Hobbysportbereich beschäftigen. Gibt genug Pferdephysiotherapeuten, die das 100 fach anmahnen, trotzdem will sich kaum ein Reiter mit seinen eigenen körperlichen Schwächen beschäftigen und an sich arbeiten. Insofern wundert mich auch nicht so sehr, dass Freizeitpferde auch ihr "Säckchen" unbeachtet dauerhaft zu tragen haben und das so lange, bis sie anfangen zu lahmen usw., ohne Spitzenleistungen bringen zu müssen.

    Wie ich schon schrieb:
    Wenn ich Untersuchungen über orthopädische Probleme von Menschen, zu denen ja auch alle Reiter gehören, neben solche von Pferden halte ..
    Zuletzt geändert von mikatsu; 19.08.2015, 12:03.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
    *Like*

    Und da letztendlich das Thema hieß : EM Aachen wünsche ich
    dem Team Desparados ( TG - Sperma ) / Sprehe für die Zukunft
    alles Gute und good luck auf dem Weg zur (Gold)-medaille !

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    http://www.dressage-news.com/?p=32367

    So , möge Totilas nach einer einzigartigen Karriere mit
    ups and downs nun in den Händen des Teams gesunden
    und dann 2016 zu einer realistischeren Decktaxe zur
    Verfügung stehen .
    Dann braucht er sich nicht mehr zwischen Testosteron
    und Kür auf höchstem Niveau austarieren und darf
    nun ganz Macho sein .
    Einige seiner Turnierkameraden ohne Eier haben zumindest
    in diesem Punkt keine Entschuldigung , wenn´s mal
    daneben geht .
    Den Hengsten im Turniersport wünsche ich Besitzer , die
    Zucht und Sport mit Hilfe von Tiefgefriersperma besser
    in Einklang bringen und Stutenbesitzer , die rel. rational
    und ohne übertriebene Vorbehalte gegen TG dieses nutzen ,
    wie es in anderen Ländern schon vermehrt der Fall ist .
    Ich hoffe , daß nun auch der Hype um ihn etwas nachläßt .
    *Like*

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    http://www.dressage-news.com/?p=32367

    So , möge Totilas nach einer einzigartigen Karriere mit
    ups and downs nun in den Händen des Teams gesunden
    und dann 2016 zu einer realistischeren Decktaxe zur
    Verfügung stehen .
    Dann braucht er sich nicht mehr zwischen Testosteron
    und Kür auf höchstem Niveau austarieren und darf
    nun ganz Macho sein .
    Einige seiner Turnierkameraden ohne Eier haben zumindest
    in diesem Punkt keine Entschuldigung , wenn´s mal
    daneben geht .
    Den Hengsten im Turniersport wünsche ich Besitzer , die
    Zucht und Sport mit Hilfe von Tiefgefriersperma besser
    in Einklang bringen und Stutenbesitzer , die rel. rational
    und ohne übertriebene Vorbehalte gegen TG dieses nutzen ,
    wie es in anderen Ländern schon vermehrt der Fall ist .
    Ich hoffe , daß nun auch der Hype um ihn etwas nachläßt .
    ...Stutenmanagement


    Mikatsu , es gibt noch div. andere Untersuchungen , die eben diesen Trend aufzeigen , daß Freizeitpferde NICHT gesünder sind als Turnierpferde !
    Der Trend IST auffallend und da gibt es hier eine Unterabteilung
    Gesundheit , ...da kann man direkt nachlesen und so ab und an
    die " Katastrophen " in den Ställen derer , die hier ganz vorn
    anprangern .

    Und natürlich gehört auch die Fitness und das Können
    etc. des Reiters dazu , ...Z.B. Sturzprophylaxe , Fitness-und
    Gymnastik , Ausgleichssport ,...das siehst Du sicherlich
    ähnlich , oder ?
    Zuletzt geändert von Ramzes; 19.08.2015, 11:37.

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  • mikatsu
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Mikatsu , ich habe die Quelle angegeben , lies es da im Detail , es ist
    eine Dissertation , die sicherlich nicht so oberflächlich und
    stümperhaft zu Ergebnissen gekommen ist , wie die eine
    oder andere Aussage hier .
    ich habe mir die Diss gerade angesehen, es ist so wie ich es mir dachte.
    Es ist eine Arbeit, die im Schwerpunkt die Haltungsbedingungen in ausgewählten Betrieben in einem Bundesland untersucht hat. Insofern sicher ein nicht unerheblicher Aufwand und es finden sich einige interessante Infos in der Arbeit.
    Hinsichtlich der Untersuchungen von Krankheiten bei Pferden (Ergebnisse ab Seite 104) schwächelt die Arbeit allerdings, was der Doktorand auch einräumt:
    "Die Befragung über gesundheitliche
    PProbleme kann nur als eine Annäherung an die

    Anzahl von klinischen Erkrankungen der
    Pferde betrachtet werden. Die Befragungen
    wurden teilweise sehr ablehnend und „zurü
    ckhaltend“ beantwortet, so daß für den
    Problemkreis „Fruchtbarkeit“ gar
    keine Daten erhoben werden konnten."

    Die Angaben der Befragten sind retrospektive Schätzwerte (also absolut subjektive Angaben), die auf keiner eigenen Dokumentation in den Betrieben beruhen. Viele Betriebe führen solche Dokumentationen auch gar nicht durch. Der Doktorand kann somit zwar diese Zahlen in seiner Arbeit angeben, aber der Wert der Daten ist unzureichend, da nicht überprüfbar. Inwiefern richtige Angaben gemacht worden sind, kann man auch nicht überprüfen.
    Die Einteilung der Pferdegruppen ist damit auch unscharf und möglicherweise fehlerhaft oder mindestens sehr ungenau.
    Da das Ziel der Diss auch ein anderes ist, als die Ermittlung der Krankheitsstatistik von Pferden in Niedersachsen, sind diese Daten für die Diss auch eher sekundär. Wie so oft werden sie eben mit aufgeführt, weil man Daten hat.
    Fakt ist: Grundsätzlich sind die Ergebnisse retrospektiver Datenerhebungen in Studien, die auf keinen gut dokumentierten Datenmaterial beruhen, eher kritisch in ihrem Aussagegehalt zu bewerten.


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  • Ramzes
    antwortet
    AACHEN, Germany, Aug. 17, 2015--At this historic and storied show grounds seven years ago, Edward Gal rode a black stallion named Moorlands Totilas in what was "small" tour but a year later was giant in dressage earning scores that previously were only dreamed about and winning legions of new fans in a virtual revolution for the sport


    So , möge Totilas nach einer einzigartigen Karriere mit
    ups and downs nun in den Händen des Teams gesunden
    und dann 2016 zu einer realistischeren Decktaxe zur
    Verfügung stehen .
    Dann braucht er sich nicht mehr zwischen Testosteron
    und Kür auf höchstem Niveau austarieren und darf
    nun ganz Macho sein .
    Einige seiner Turnierkameraden ohne Eier haben zumindest
    in diesem Punkt keine Entschuldigung , wenn´s mal
    daneben geht .
    Den Hengsten im Turniersport wünsche ich Besitzer , die
    Zucht und Sport mit Hilfe von Tiefgefriersperma besser
    in Einklang bringen und Stutenbesitzer , die rel. rational
    und ohne übertriebene Vorbehalte gegen TG dieses nutzen ,
    wie es in anderen Ländern schon vermehrt der Fall ist .
    Ich hoffe , daß nun auch der Hype um ihn etwas nachläßt .

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  • Drenchia
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Komisch ist nur , daß auch bei der nicht im Turnierrummel
    tätigen Reiterei die Ställe voll sind mit Wehwehchen - unreitbar ,
    stimmt´s , FF ??
    .
    Die sind nicht nur in der Masse unreitbar, diese Pferde müssen "Spass" daran haben, trotz erheblicher körperlicher Einschränkungen " die Reiter im Schritt im Gelände herumzutragen". Erbarmungslose Nutzung bis zum Tod ist unter den "Experten an der Bande" leider Realität. Auch wer stolz ist, sein Pferd bereits nach einer Stunde "an den Hilfen" zu haben tritt den Tierschutz meist in die Tonne. Der shitstorm, der auch hier im Forum losgetreten wurde, ist mit Kompetenz nicht zu erklären. Die Reiterei kann einem gefallen oder nicht, aber "Tierquälerei" findet im großen Stil auf anderer Ebene statt.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    ...
    Furioso - Fan , ...schön , daß Du Deine Aussage derart radikal
    geändert hast !
    # 363

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  • Ramzes
    antwortet
    Mikatsu , ich habe die Quelle angegeben , lies es da im Detail , es ist
    eine Dissertation , die sicherlich nicht so oberflächlich und
    stümperhaft zu Ergebnissen gekommen ist , wie die eine
    oder andere Aussage hier .

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  • mikatsu
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    ....

    Bevor hier wieder generell eine Turnierreiter - Hetze entsteht :

    Sportpferde
    15 % Husten, Atemwege
    10 % Koliken , Magen , Darm
    12 % Lahmheiten , Bewegungsapp.

    Zuchtpferde
    15 %
    14 %
    9 %

    Freizeitpferde
    16 % Husten , Atemwege
    17 % Koliken , Magen , Darm
    18 % Lahmheiten , Bewegungsapp.

    ( TiHo Hann., Diss. 2003 , Korries : Pferdehaltungen Niedersachsen )

    ...
    Dass sich verschiedene Symptome durch die Population einer Art mit etwa gleicher prozentualer Verteilung nachweisen lassen, finde ich nun nicht so überraschend.

    Um diese Statistik genauer bewerten zu können, wäre die Information der einbezogenen Altersgruppen der Pferde erforderlich.

    Grundsätzlich ist Gesundheit kein Normalzustand, Krankheit gehört zum Leben eines Organismus dazu. Niemand ist immer gesund.

    Ich könnte Statistiken von Menschen daneben legen und das Auftreten von orthopädischen Erkrankungen bei Sportlern und Nicht-Sportlern betrachten, in beiden Gruppen sind die Menschen mit Symptomen geschlagen. Die einen vom Dauersitzen und ggf. damit verbundenem Übergewicht, die anderen leiden unter typischem Verschleiß, Überlastungen und falschen Trainingsmethoden bei meist angeborenen orthopädischen Schwachstellen in unterschiedlichem Maß.

    Die einen Pferde werden falsch geritten, die anderen stehen 23 h tgl. in der Box ... beides ist für den Bewegungsapparat eines Pferdes auf Dauer schädlich und zeigt sich mittelfristig auch in entsprechenden Symptomen.

    Ähnliches gilt für de benannten Lungen- oder Darmsymptomatiken bei Pferden, deren Ursachen sehr vielfältig sind.

    Solche Statistiken sind mal so interessant, sagen aber für sich alleine m.E. nicht wirklich etwas aus, wenn diese Zahlen so undifferenziert präsentiert werden.
    Zudem ist die Methode der Zahlenermittlung und Einteilung der Gruppen ebenfalls relevant! Für ich gibt es in den Gruppen z.B. Überschneidungen ... Zuchthengste, die auch Sportpferde sind usw. ... wie wurde denn da überhaupt nach Gruppen getrennt?

    LG
    Zuletzt geändert von mikatsu; 19.08.2015, 09:39.

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  • darya
    antwortet
    Unabhängig von dieser Diskussion muss man leider sagen, dass speziell Turnierreiten immer weniger als Breitensport bezeichnet werden kann. Und das liegt an den enorm gestiegenen Kosten. Wenn ich mir angucke wie viel Geld man monatlich aufwenden muss um ein Pferd im Reitstall mit entsprechendem Training (Beritt / Unterricht), Drumherum (TA, Hufschmied, etc.) + Turnierkosten (Anhänger, etc.) halten zu können, dann sind die Vorwürfe ein Sport für "Besserverdienende bzw. Reiche" angebracht. Wenn dann noch solche Bilder und unverantwortliche Vorgehensweisen dazukommen schrumpft die Akzeptanz zusätzlich. Ich finde die Dressur - Performance auf der EM war einfach unterirdisch - da kann das Ergebnis der letzte Prüfung auch nicht drüber wegtäuschen.

    Inwieweit die Totilas-Besitzer jetzt versuchen werden Schadensbegrenzung zu betreiben wird sich zeigen. An eine deutlich geringere Decktaxe glaube ich zumindest nicht. Man kann sich ja mal ausrechnen wie viel mehr Stuten der Hengst bekommen müsste, um eine Preisreduzierung wieder auszugleichen und wie begehrlich Totilas alsVererber ist?
    Zuletzt geändert von darya; 19.08.2015, 09:35.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Dissens, ich habe mich auf die Äuérung der Bundestrainerin zum Blut bezogen.
    Tut mir leid, wenn ich was geschrieben habe.
    Ich kanns ja wieder löschen, wenn es Deinen Befindlichkeiten so nachhaltig widerspricht, daß es Magengeschwüre gibt. Es lebe LDR - war es das, was Du hören wolltest?
    Und das Thema mit den Äpfeln und den Birnen müssen wir auch nicht nochmal durchkonjugieren. *Kopfschüttel*

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Danke , Dissens !
    Anky van Grunsven is geschrokken van de verkoop van Totilas (v. Gribaldi) aan Paul Schockemöhle, maar begrijpt het besluit van de voormalige eigenaar

    Die Eigentümer von damals Moorland´s Totilas hätten bei Tod
    jedenfalls nichts bekommen , jeder weiß , wie schnell so etwas passieren kann
    im Sport , auf der Koppel , im Stall etc. .
    Eben, auch hier wieder: wer von uns kennt das nicht, Kolik, Weideunfall etc.

    Und für die Versicherungsverschwörer: Versicherungen sind keine Gelddruckereien, wenn ich x Millionen bei Tod (oder Untauglichkeit) erhalten will, müssen die irgendwo als Einnahmen über Beiträge hereingekommen sein. Soviele 10.00 Euro Versicherungen, die das mitfinazieren könnten, gibt es sicher nicht. Da zahlt der Versicherungsnehmer für die x Millionen sehr ordentliche Beiträge. Mal ganz davon abgesehen, dass die Auflagen zur eigenen Risikominimierung durch die Versicherungen auch entsprechend sein werden.

    Und ganz doof sind die auch nicht im Regulierungsfall. Versicherungsbetrug ist übrigens eine Straftat.
    Zuletzt geändert von CoFan; 19.08.2015, 09:24.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Penfold Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich eine normale top down Reaktion. Die berühmten, erfolgreichen Strategen machen es vor und es gibt immer wieder Lämmer die, ohne etwas zu hinterfragen, hinter dem "vorgelebten" hertrotten. Wenn die Großen des Sports das vormachen, dann muss es richtig sein. Die Vorbildfunktion sollte man sich auch in der Reitsportszene bewusst machen. Aber auch ein Großkreutz pinkelt mal in Hotelzimmer. Macht das deshalb jemand nach.......? Jeder ist doch sein eigener Herr..... sollte er zumindest.

    Gesendet von meinem HTC One_M8 mit Tapatalk
    Vorbildfunktion sollte JEDER haben , im Kleinen wie im Großen ,
    im Reitverein , Stall und Öffentlichkeit !
    Neben top- down Reaktionen gibt es auch die lawinen-
    artigen shitstorms , ...da wird auch nicht immer so viel
    hinterfragt , da werden die Großkreuze sogar " gekackt " .

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Danke, mikatsu, für deine Erklärungen. Finde ich sehr hilfreich.

    Und, sorry, ff, aber dieses ständige "der Gal hat ihn schon kaputtgemacht" geht mir ehrlich gesagt langsam echt auf die Nerven. Jetzt kriegst Du es halt ab.
    Wieviel haben die für den Gaul bezahlt? 10 Millionen? Und Du glaubst ernsthaft, dass er, bevor so viel Geld übern Tresen ging, nicht von den Ohrmuscheln bis zum letzten Schweifhaar mit allem durchgecheckt wurde, was es an bildgebenden Verfahren und Experten gibt? Aufwachen!
    Danke , Dissens !
    Anky van Grunsven is geschrokken van de verkoop van Totilas (v. Gribaldi) aan Paul Schockemöhle, maar begrijpt het besluit van de voormalige eigenaar

    Die Eigentümer von damals Moorland´s Totilas hätten bei Tod
    jedenfalls nichts bekommen , jeder weiß , wie schnell so etwas passieren kann
    im Sport , auf der Koppel , im Stall etc. .

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  • Penfold
    antwortet
    Wahrscheinlich eine normale top down Reaktion. Die berühmten, erfolgreichen Strategen machen es vor und es gibt immer wieder Lämmer die, ohne etwas zu hinterfragen, hinter dem "vorgelebten" hertrotten. Wenn die Großen des Sports das vormachen, dann muss es richtig sein. Die Vorbildfunktion sollte man sich auch in der Reitsportszene bewusst machen. Aber auch ein Großkreutz pinkelt mal in Hotelzimmer. Macht das deshalb jemand nach.......? Jeder ist doch sein eigener Herr..... sollte er zumindest.

    Gesendet von meinem HTC One_M8 mit Tapatalk

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  • CoFan
    antwortet
    Da wir den genauen und detaillierten Befund nicht kennen, ist doch jede Spekulation darüber unsinnig.

    Außerdem: Kennen wir nicht alle aus der Praxis solche Krankheitsverläufe: vorne links lahm, behandelt, ausgeheilt, wieder langsam antrainiert, alles gut, Training startet richtig - nach kurzer Zeit Probleme (sagen wir mal) hinten rechts? Wieder das gleiche Spiel, dann kommt ein neues Problem? Die genauen Kauslitäten solcher Verläufe sind meist nicht festzustellen, aber es gibt sie immer wieder. Keiner weiß genau, ob das immer wirklich nur einzelne Probleme waren, oder ob nicht eines davon schon im Hintergrund bestanden hat, während man ein anderes behandelt hat.

    Unterstellungen, dieses Pferd würde jetzt zum Versicherungsfall werden, finde ich unmöglich um nicht zu sagen unverschämt. Nicht jeder Gedanke, der einem durch den Kopf schiesst oder auf der Zunge liegt, taugt dazu niedergeschrieben zu werden.

    @Ramzes Danke für diese Zahlen, die kannte ich so noch gar nicht.

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