also...irgendwie ist das mit dem zitieren und einfügen auch nicht immer einfach... *grübel*
Zeig mir dein Pedigree und ich sag dir, wie dein Pferd ist!!!!
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So, es geht jetzt auch bei mir weiter:
@Morgenmuffel
http://www.paardenfokken.nl/pedigree.php?horseid=578517
Das ist eine sehr schöne Abstammung für dressurambitionierte Reiter, die es etwas leichter und blütiger mögen.
Ich fange mal bei der Großmutter Elfe an, zumal über deren mütterliche Seite nichts mehr bekannt ist. Sie stammt vom Eisenherz-Sohn Eistanz. Diese Linie hat über Eiger I eine Springlinie in Hannover begründen können, aber abgesehen von eben jenem Eiger I leistungsmäßig nichts Bedeutendes gebracht. Im Handling waren viele Pferde, namentlich die Eisenherz-I-Nachkommen immer etwas stur und sich auch ihrer Kraft bewusst. Das Leistungsvermögen war im Prinzip vorhanden, aber kooperativ waren diese Pferde, zumindest für den höheren Sport, nicht unbedingt. Eistanz ist etwas eleganter als die meisten Nachkommen seines Vaters, was sich auf den Muttervater Maigraf xx zurückzuführen ist. Aber auch den Namen Eistanz findet man bei Leistungspferden nicht so häufig in der Abstammung.
Elfe wurde dann mit Warkant angepaart. Warkant hatte einen bedeutenden Passer-Effekt mit dem erwähnten Eiger I. Es kann vermutet werden, dass er auch mit anderen Stuten dieser Hengstlinie harmonierte. Bei der Anpaarung Elfe x Warkant wusste man von diesem Passer-Effekt allerdings noch nichts. Der wurde erst Anfang der 90er Jahre bekannt. Die Warkant-Kinder brachten das Gangvermögen ihres Vaters World Cup I in Verbindung mit der Leistungsbereitschaft des Grande und der Intelligenz und Sensibilität des Pik As xx (über dessen bedeutendsten Sohn Pik König). Das bringt hervorragend veranlagte Dressurpferde, denen man auch einen guten Sprung zutrauen kann, die aber, da alle drei Vererber auch für sehr viel Temperament stehen, nicht gerade anfängertauglich sind. Das fängt bei der für Warkant typischen enormen Schwungentfaltung im Trab an, die Otto Normalreiter kaum aussitzen kann, und hört bei einem Temperament, das man nicht 22 Stunden ungestraft in Boxenhaft nehmen kann, noch lange nicht auf.
Die Anpaarung der aus dieser Verbindung hervorgegangenen Stute Wega mit Prince Thatch xx dürfte all dem eben Gesagten Rechnung getragen haben. Prince Thatch xx ist ein Vollblüter, der sehr gute Dressurpferde hinterlassen hat und als Rittigkeitsvererber galt. Er selbst ist nicht über das GAG anerkannt worden, sondern hat die HLP in Adelheidsdorf abgelegt. Mit sehr guten Ergebnissen im Teilbereich Dressur - trotz Altersabzug. Er selbst wirkte nicht unbedingt wie ein Vollblüter und vererbte sich auch relativ kalibrig. Hervorzuheben neben Rittigkeit und gutem Temperament sowie Charakter waren auch die Grundgangarten - der Schritt war immer erste Sahne. Berühmtester Nachkomme war mit Sicherheit Piccolino, der mit Klaus Husenbeth mehrmals Mannschaftsgold bei Welt- und Europameisterschaften errungen hatte. Mit gekörten Söhnen tat sich Prince Thatch xx schwer. Seine wenigen Hengst-Nachkommen werden wohl keine Hengstlinie begründen können. Die Töchter sind als Zuchtstuten und Reitpferde begehrt. Das Springen liegt seinen Nachkommen eher nicht. Mit einer entsprechend veranlagten Partnerin kann aber schon mal ein interessanter Vielseitigkeits-Nachkomme herauskommen, aber dann liegt die Veranlagung eben auf der Mutterseite.
Diese Anpaarung brachte dann die Mutter Princess Caroline, für die dann Rascalino als Partner ausgewählt wurde. Rascalino ist ziemlich ähnlich gezogen wie seine Partnerin. Die Urgroßmutter Solo hatte über Sender zunächst Springblut (vom Papier her deutlich abgesicherter als dies bei Eiger I der Fall ist). Auch hier wurde ein Woermann-Nachkomme für die Anpaarung gewählt, nämlich World Cup III (der jüngere Vollbruder des Warkant-Vaters World Cup I). Mir persönlich haben die World-Cup-III-Nachkommen besser gefallen als die des älteren Vollbruders. Aber er hatte natürlich keinen Weltmeyer für die Zucht zu bieten. Die Tochter Webb wurde an Velten Third angepaart. Dieser ist über Velten Sohn ein Enkel des schicken Vollblüters Velten xx. Über diesen Vollblüter (und über seinen eigenen Trakehner Patras) hatte sich H.-J. Köhler seinerzeit ernsthaft mit dem Hannoveraner Verband zerstritten. Velten xx wurde trotz einiger guter Verdener Auktionspferde nicht anerkannt. Trotzdem gelangten einige qualitätvolle Töchter in die Hannoveraner Zucht. Hier ist es also eine Tochter des Velten-Enkels Velten Third mit Namen Velvet, die Mutter von Rascalino. Sie wurde dann mit Rotspon angepaart, einem der renommiertesten Rubinstein-Söhne. Über Rubinstein braucht man als Rittigkeits- und Dressurpferdevererber wohl keine Worte mehr zu verlieren. Auf der mütterlichen Seite bringt Rotspon über Argentan den Anschluss an die Abglanz-Linie, dann das wertvolle Frustra-II-Blut und über Lateran dann noch einmal Trakehner-Blut (mit deutlichen arabischen Anteilen) mit. Weiter geht es dann über die Stute mit der Linienzucht auf den DLG-Sieger Futurist als Vater von Frustra II und der Stute Fuchslicht. Auf der Mutterseite von Rotspon dann Leistungsblut von Pik As xx (über Pik König und Pik Bube I) sowie von Ferdinand (über Wendekreis).
Die Kombination Eleganz, Rittigkeit und Leistungsblut ist sowohl beim Vater Rascolino als auch bei der Mutter Princess Caroline verankert. Wobei - wie schon erwähnt - das althannoversche Leistungsblut der Mutter über Eisenherz durchaus eher über die Leistungsfähigkeit als über die Leistungsbereitschaft zu interpretieren ist. Danach wurden jeweils mit Vollblut (Prince Thatch xx bzw. Velten xx) Rittigkeit und Sensibilität und schließlich mit Rascalino der letzte Schliff in Sachen Eleganz, Leichtfüßigkeit und Rittigkeit hergestellt.
Die ja jetzt erst 4-jährige Stute wird sicherlich einige Freude in der Ausbildung machen. Sie ist deutlich von Rascalino (Rubinstein und Velten xx) sowie von Prince Thatch xx geprägt mit ihrer mittleren Größe und dunklen Farbe. Sollte dies auch für die Bewegungen und das Interieur gelten, haben wir hier ein hochintelligentes, feinfühliges Pferd mit wunderbarer Leichtfüßigkeit ohne übertriebene Effekthascherei. Ein perfektes Damen- oder Juniorenpferd und natürlich auch hochinteressant für den Zuchteinsatz. Vor Sprüngen wird sie nicht kneifen, sich eventuell sogar ganz geschickt anstellen. Aber die Dressureignung steht natürlich deutlich im Vordergrund.Zuletzt geändert von cps5; 06.08.2010, 13:33.
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@Sarah-Marie
http://www.allbreedpedigree.com/inde...small_font=1&l
Das ist eine Abstammung mit deutlichen Springblut-Anteilen.
Waldmeister ist einer von mehreren Söhnen des Vollblüters Waidmannsdank xx, die möglicherweise ein wenig früh ausrangiert wurden. Waidmannsdank xx machte in der Regel große, langlinige Pferde, die in Typ und Exterieur mitunter zu wünschen übrig ließen. Allerdings waren sie meist sehr gut in Temperament und Charakter und als Reitpferde für alle Disziplinen mit einigem Leistungsvermögen beliebt. Auch seine Söhne machten überaus nützliche Pferde und brachten auch gute Stuten. Da den Nachkommen aber das letzte Charisma fehlte, merkte man das meist erst, wenn sie erwachsen waren, und dann war der Hengst schon weg. Mit Ferdinand auf der Mutterseite ist das Springblut natürlich absolut gefestigt. Danach kam Anselmo, der zunächst der Star seiner Deckstation werden sollte. Als Dreingabe ging sein Jahrgangsgefährte Duellant mit ihm auf Station. Schließlich wurde Duellant der große Star und Anselmo, der zwar recht schick, aber ansonsten ohne große Bedeutung war, verschwand in der Versenkung. Die weitere mütterliche Abstammung von Waldmeister geht dann über Florett, der auch in Ferdinands Ahnenreihe zu finden ist. Auch dahinter ist althannoversches Springblut.
Die Mutter Samoa dürfte über die väterliche Linie des Senator (der auf Trakehner Blut über Semper idem in Verbindung mit althannoverschem Leistungsblut über Alderman I und Feiner Kerl zurückgeht) und ihren Muttervater, den Vollblüter Endspurt xx, eine Menge Pfiff und Drahtigkeit abbekommen haben. Im Hinblick auf die weitere mütterliche Abstammung, die wenig Vollblut, aber durchaus interessante Leistungsgene in puncto Springen (z. B. Flingarth) führt, eine sinnvolle Ergänzung. Die Senator-Linie war quasi schon erloschen, ist derzeit abre dank Stakkato wieder hochaktuell.
Inwieweit sich bei Wibeau die Eltern größenmäßig durchgesetzt haben, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall wird er bei der Anhäufung von Vollblut durch Waidmannsdank xx und Endspurt xx in den ersten Generationen lange Linien erhalten haben. Das Springblut dominiert deutlich. Wibeau wird für Springen und Gelände sehr gut geeignet gewesen sein. Die Grundgangarten werden hinsichtlich Schritt und Galopp sicher ansehnlich gewesen sein. Der Trab könnte möglicherweise etwas zurückgestanden haben. Die Rittigkeit war sicherlich in Ordnung bis gut. Aber der Spaß am Springen war wohl größer als der an Dressurlektionen.Zuletzt geändert von cps5; 06.08.2010, 22:15.
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morgenmuffel: Rascalino - Prince Thatch xx - Warkant
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Sarah-Marie: Waldmeister-Salpeter-Abendstern
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ilvi: Waterford-Don Primero-Acapulco
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Rudilore: Quaterback-Rubinstein-Landadel
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LavalOLD: Embassy-Quasi Roi-Disput
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Friedrich: Metternich-Rubinstein
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garfield37 Don Frederico-Rotspon-Lauries Crusador
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Simonne: Contendro-Acord II-Wendekreis
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Krisi: De Niro-Lavauzelle AA-Wildfang
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Ratinchen:Santorini-Filigrant-Exponent
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Dickerchen: V:Waidmannsdank (Neckar-Alchimist)
M:v.Lukas(Lugano-Der Löwe) aus Florentiner II-Mutter
Anathema: Damsey-Domino-Argentan
http://www.allbreedpedigree.com/doogan
Fly: Paroli-Rosentau-Pil Bube II
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Dark-Angel: 3-jährige Stute Highlight Vater: Hotline MV: Don Davidoff
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Dark-Angel: 1-jährige Stute Dancing Dream Vater: Diamond Hit MV: Florestan
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so kann ich mich ich mich mit einklinken?Liebe die Pferde und sorge gut für sie,denn sie verdienen deine Zärtichkeit.
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@ilvy
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Hier haben wir eine sehr abwechslungsreiche, interessante und vielseitige Abstammung, auch wenn die bekannteren Namen in den vorderen Reihen mehr für Dressur sprechen.
Zunächst der Vater Waterford. Über Wolkenstein II ist er ein Enkel des Hannoveraner Jahrhunderthengstes Weltmeyer. Diese auf Wöhler (Flügeladjutant) basierende Linie steht für enormes Bewegungspotenzial, Korrektheit und lebhaftes Temperament. Die Mutter von Wolkenstein II - Wolke - ist selbst vielseitig gezogen. Ihr Vater Wendekreis ist der beste Sohn des Springlinienbegründers Ferdinand, der erste Nachkommengewinnsummen-Millionär in der Warmblutzucht Deutschlands. Ihr Muttervater Grande ist ein Doppelvererber ersten Ranges. Er lieferte sowohl das Springblut seines (schlecht deckenden) Vater Grafs und die Ausstrahlung und Bewegungsqualität seines Muttervaters Duellant (von dem er zum Glück auch die Vitalität geerbt hat). Danach kommt Marcio xx, der schöne, rittige und korrekte Pferde machte.
Auf der Mutterseite von Waterford findet man wiederum vielseitiges Blut mit leichten Vorteilen in puncto Springen. Der schöne Anglo-Araber Matcho war HLP-Sieger und hat sich wirklich vielseitig vererbt, wenn auch ein wenig klein im Stockmaß. Zwar wurden ziemlich viele seiner Söhne gekört, aber durchsetzen konnte sich so recht keiner. Seine Töchter waren im Schnitt besser als die männlichen Nachkommen und vererben sich gut hinsichtlich Typ, Rittigkeit und Doppelveranlagung. Weiter geht es mit Pik As xx (über Pik König), der Leistungspferde für alle Sparten bis zur höchsten Klasse brachte. Danach der etwas herbe und auch vom Exterieur her nicht ganz unproblematische Wolfsburg, der sehr gute Springpferde mit der gewünschten Einstellung brachte. Wolfsburg führte über Florentiner II das Blut des Flügeladjutant und über seine Mutterseite über Tropenwald Trakehner Blut. Seine Vererbung war in leistungsmäßiger Hinsicht gut, aber leider vererbte sich auch ziemlich hölzern. Um mehr Geschmeidigkeit zu erreichen, hätte er mehr Blutstuten benötigt als man ihm gab.
Die Mutter Diana stammt von Don Primero, der wohl der erste herausragende Hengst-Nachkomme der Passer-Anpaarung des Gröhnwoldhofes Donnerhall x Pik Bube I ist. Über Pik Bube I wird hier der Blutanschluss an Pik As xx hergestellt. Über Donnerhall, der althannoversches Springblut führt, weswegen seine Nachkommen auch selten mit Sprüngen Probleme haben, haben wir hier auch den Blutanschluss an das Blut des sehr guten Hannoveraners Detektiv, der auf der Vaterseite durch Duellant vertreten ist. Weiter geht es dann mit Acapulco aus der vielseitigen Linie des Trakehners Abglanz (über Akzent II und Absatz), der auf der Mutterseite wiederum das Springblut des Ferdinand (über Wendepunkt und Wendekreis) sowie ein weiteres Mal Pik As xx und schließlich noch einmal Springblut durch Goldfisch II (über Goldfalk) führt. Danach findet sich auf der fallenden Mutterlinie von Wolkenherz über Cavalier (der als Vererber leider nicht vollständig überzeugen konnte) das Blut des Vollblüters Cardinal xx. Dieser war ein sehr guter Dressurpferdemacher, der auch in Springstämmen vorkommt; seine dressurbegabten Kinder galten aber als eine Klasse besser. Die Cardinal-Nachkommen waren nicht gerade Anfängerpferde - sehr sensibel, aber durchaus auch selbstbewusst und dominant. Da brauchte es gleichzeitig Einfühlungsvermögen und Konsequenz. Auf der Mutterseite von Cavalier findet sich erneut Ferdinand. Die weitere mütterliche Abstammung von Wolkenherz geht dann auf reines Vollblut zurück.
Sowohl Weltmeyer als auch Matcho und Pik As xx haben sich hinsichtlich des Stockmaßes sehr knapp vererbt. Auch Wolkenherz ist mit 161 cm ein eher kleines Pferd. Allerdings wird er durch selbstbewusstes Auftreten und lebhaftes Temperament sowie die dadurch entstehende Selbsthaltung größer wirken als er ist und sich auch unter dem Reiter groß machen können. Es ist viel Springblut in ihm - prozentual gesehen sogar mehr als Dressurblut. Er sollte also auch einen guten Sprung hinlegen können, zumal er kaum aus Angst zurückschrecken wird. Es ist eine wunderbare Leistungsabstammung, die unterhalten werden will. Viel Abwechslung wird ihm gut tun und Spaß bereiten. Die Ausbildung sollte feinfühlig sein, da er sich gegen schlechte Behandlung sicher wird wehren können. Allerdings ist in diesem Pferd auch so viel Leistungsbereitschaft, dass es da nicht sehr viel Anstrengung bedarf, um gute Ergebnisse zu erzielen. Vermutlich kein Anfängerpferd, aber andererseits würde hier wohl ein etwas unsicherer Reiter weniger kaputt machen als ein übermotivierter Profi(t)-Reiter. Bei sachgemäßer Ausbildung etwas für hohe Ansprüche; in welcher Richtung wird man sehen.Zuletzt geändert von cps5; 06.08.2010, 22:19.
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Hm, irgendwie habt ihr mich aus der Liste genommen
Lemka: Cavalier-Saloniki-Kurland 2morgenmuffel: Rascalino - Prince Thatch xx - Warkant
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Sarah-Marie: Waldmeister-Salpeter-Abendstern
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ilvi: Waterford-Don Primero-Acapulco
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Rudilore: Quaterback-Rubinstein-Landadel
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LavalOLD: Embassy-Quasi Roi-Disput
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Friedrich: Metternich-Rubinstein
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garfield37 Don Frederico-Rotspon-Lauries Crusador
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Anthony: Varus-Goetz
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M:v.Lukas(Lugano-Der Löwe) aus Florentiner II-Mutter
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Dark-Angel: 3-jährige Stute Highlight Vater: Hotline MV: Don Davidoff
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Dark-Angel: 1-jährige Stute Dancing Dream Vater: Diamond Hit MV: Florestan
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Traumfängerin:
so kann ich mich ich mich mit einklinken?
Vielleicht kann da ja jemand etwas zu sagen.
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@cps5: Die Beschreibung ist wirklich sehr gut getroffen! Man kann ein Pferd also sehr wohl doch nach dem Papier beurteilen. Vorausgesetzt man hat die nötige Fachkenntnis dazu... Mir hat damals z.B. jemand erzählt, daß Warkant ein super Rittigkeitsvererber wäre...
Ihre GGA sind wirklich sehr gut, alle im 8er-Bereich, für den Schritt gab es schon desöfteren die 9
Also vielen lieben Dank für Deine Mühe! Ich werde mir diese Beschreibung auf jeden Fall kopieren und speichern, damit sie nicht verloren geht!
Und hier ein paar Fotos von der Stute:
CIMG5778_klein.jpgCIMG5796_klein.jpgCIMG5801_klein.jpgCIMG5813_klein.jpgAngehängte DateienZuletzt geändert von morgenmuffel; 07.08.2010, 22:11.
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So, weiter im Text:
@rudilore
Es tut mir Leid, aber hierzu kann ich nichts sagen. Die Stute ist offenbar in Hannover eingetragen und somit auch eine Hannoveranerin. Ihre Abstammung setzt sich aber in erster Linie aus brandenburgischem Blut, Holsteiner Blut, Westfalen-Blut und auch ein bisschen hannoversches Blut zusammen. In den anderen Zuchten bin ich nicht bewandert genug. Ich kann zwar sagen, wie sich ein Rubinstein oder ein Landadel in der Hannoveraner Zucht ausgewirkt haben, aber eine Rubinstein-Landadel-Inschallah-Stute in Verbindung mit dem Brandenburger Quarterback - da müsste ich zuviel raten.
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@LavalOLD
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Springabstammung pur, auch wenn Pedigree-Puristen hier aus verschiedenen Gründen etwas Zahnweh bekommen könnten.
Der Vater Embassy stammt aus der Springlinie des Eiger I. Wieso diese Springlinie entstehen konnte, gehört zu den Dingen im Leben, die man halt mal akzeptieren muss, ohne sie unbedingt verstehen zu können. Eiger selbst ist im Grunde der einzige Leistungsvererber dieser althannoverschen E- (vormals A-) Linie, die sehr viel Reitpferde brachte, die zwar typvoll waren und auch gute Gänge hatten, aber dazu neigten, sich unter dem Reiter sehr stark zu machen. Auch auf der Mutterseite von Eiger I über Abermals (von dem als Leistungsbremse verschrieenen Abdulla) und Cid (über den DLG-Sieger Cyklon, deren Pferde auch nicht gerade kooperativ waren) kann man keinen Grund für die Leistungsexplosion in Eiger I erkennen. Seine jüngeren Vollbruder Eiger II und Eiger III haben dann auch nichts bewirkt. Eiger II war zudem früh dämpfig und hat schlechte Gesundheit vererbt. Eiger III wurde in Ostfriesland zunächst gut angenommen, mag auch das eine oder andere auf dem etwas am Rand gelagerten Teil des Zuchtgebiets verbessert haben, aber Leistungsvererbung kann man das auch nicht nennen.
Sein Sohn Espri aus einer Tochter des DLG-Siegers Diplomat (aus der Duellant-Linie) hat mütterlicherseits vielseitiges Leistungsblut erhalten mit eben Duellant, Der Löwe xx und Adlerschild xx und eine Linienzucht auf den Springlinien-Begründer Senator.
Der nächste auf der Vaterseite ist dann Escudo I. Der hat zunächst über den allerdings ziemlich bedeutungslos gebliebenen Schimmel Arkansas, der eine Linienzucht auf Absatz (vom Trakehner Abglanz) in Verbindung mit dem Vollblüter Novum xx aufweist, ziemlich vielseitiges Blut. Danach kommt dann allerdings Woermann. Die armen Springpferdezüchter: Da haben sie sich gerade von dem Eiger-Schock berappelt und fallen dann bei Woermann gleich wieder hinten über. Woermann ist sicher alles andere als ein Springpferdevererber. Andererseits finden sich auf seiner Mutterseite immerhin die Namen Alderman I, Feiner Kerl und Goldammer II (Vater des Goldfisch II, der seinerseits Vater von Gotthard und Großvater von Grande war). Damit kann bei einer entsprechenden Paarung nicht per se ausgeschlossen werden, dass er das Springblut nicht auskreuzt, sondern zumindest in Einzelfällen weitertransportieren kann. Und er wird bei den teilweise reichlich heftigen Espri-Nachkommen etwas mehr Rahmen und Rittigkeit hineingebracht haben, was so schlecht ja nun auch nicht ist. Ab und zu kann ein wenig Dressurblut in einer Springabstammung auch nicht schaden, kam in früheren Zeiten sogar häufiger sehr erfolgreich vor. Umgekehrt wird das ja auch zu Recht behauptet.
Mit Embassy I wird es dann vom Blutaufbau "logischer". Muttervater Silvio I ist als Vater von Shutterfly bestens bekannt und hat auch andere gute Springpferde gemacht. Calypso II hat von jeher sehr gut mit Hannoveraner Blut harmoniert. Wendelin führt väterlicherseits die Springhengste Ferdinand (über dessen besten Sohn Wendekreis) und Domspatz. Seine Mutter ist eine der sehr guten Töchter des Vollblüters Marcio xx. Sie sollte sicher ein wenig Chic und Rittigkeit in die doch sehr herbe und auch vom Exterieur manchmal nicht ganz unproblematische Abstammung bringen.
Die Abstammung der Mutter Quatega liest sich weit weniger spektakulär; allerdings führt sie definitiv einiges Springblut. Quasi Roi hat in Hannover das eine oder andere gute bis sehr gute Springpferd hinterlassen; auch für die Vielseitigkeit geeignete Pferde waren dabei. Der Großvater mütterlicherseits Ibrahim sagt sogar mir etwas, obwohl ich mich bei den Franzosen nun wirklich nicht auskenne. Danach kommt Disput, der althannoversches Springblut führt (sein im Grunde relativ unbedeutender Vater Diskant ist auch der Vater von Paul Schockemöhles Deister). Disput selbst ist über Donnerwetter der Großvater von Donnerhall und dürfte einer der Hauptgründe sein, warum die Donnerhall-Nachkommen auch gute Sprünge machen. Auf der weiteren Mutterseite von Disput dann wieder Alderman I und Feiner Kerl, womit der Blutanschluss insbesondere an den wichtigen Hauptvererber Feiner Kerl hergestellt ist. Danach geht es über Gospodin und Gouverneur noch einmal zurück auf den bereits bei Woermann erwähnten Goldammer II und weiter hinten noch einmal Alderman I.
Emmerson ist springmäßig gezogen, und genau das wird er auch tun: Springen, springen und weiter springen - mit Freude, mit Mut und über alles, was sich in den Weg stellt. Wie hoch es am Ende gehen wird, wird von der Ausbildung und dem Ehrgeiz und Können des Reiters abhängen. Durch die mütterliche Seite von Embassy und durch Quasi Roi (auch durch Woermann auf der Mutterseite von Escudo) wird er mehr Rahmen und Größe bekommen haben als dies ansonsten in der Eiger-Espri-Linie üblich ist. Das sind auch gern mal kompakte "Kugelblitze". Es mag auch sein, dass die Rittigkeit im Vergleich zu vielen direkten Espri-Nachkommen verbessert ist. Hinsichtlich der Grundgangarten dürfte er vor allem im Galopp überzeugen. Schritt geht vielleicht auch, Trab möglicherweise nicht ganz so gut. Und ob ihm die "Kringelei" Spaß machen wird, ist auch fraglich. Aber Springen - das macht Spaß!
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@Friedrich
http://www.paardenfokken.nl/pedigree.php?horseid=552372
Sehr vielseitige Abstammung auf der väterlichen Seite. Die Mutter führt mit ihrem Vater Rubinstein natürlich sehr gutes Dressurblut (das hier vor allem für Rittigkeit, Eleganz und leichtfüßige Bewegungen steht). Leider ist über ihre Mutter nichts bekannt.
Da Rubinstein sich selbst sehr gut vererbt hat, nehme ich an, dass dies auch bei Riva der Fall war. Allerdings hat man mit Metternich einen Hengst gewählt, der seinerseits sehr viel Vollblut hat und gleichermaßen Springen wie Dressur vererbt hat. Es kann also durchaus sein, dass auf der weiteren (unbekannten) Mutterseite schwereres Blut war, das auch Springanteile hatte, die man, nachdem mit Rubinstein ein eleganter Rittigkeitsvererber ohne eigene besondere Springleistung gewählt wurde, wieder festigen wollte. Zusätzlich sollte wohl der weitere Blutanteil verstärkt werden.
Für diese These spricht, dass Ma Donna trotz der Vaterschaft des selbst gerade mittelgroßen Hengstes Metternich (der die regelmäßig eher klein vererbenden Matcho x und Pik As xx vorn in seinem Pedigree hat und dementsprechend auch nicht groß vererbte) immer noch auf stattliche 171 cm Stockmaß kommt. Sie wird sehr vielseitig sein analog ihrer väterlichen Abstammung. Metternich ist mit Matcho x (Doppelveranlagung, auch Vielseitigkeit), Pik As xx (Doppelveranlagung für höchste Ansprüche) Ernö (Springblut), Duellant (Dressurblut) und dem seinerzeit hochmodernen DLG-Sieger Futurist absolut vielseitig gezogen, hat diese Vielseitigkeit in der HLP absolut unter Beweis gestellt und auch vererbt. Das Problem war, wie bei so vielen doppelt veranlagten Vererbern, dass er es weder in der einen noch in der anderen Sparte bis in die höchste Klasse geschafft hat. Mit Rubinstein auf der Mutterseite mag der Dressuraspekt bei Ma Donna stärker zum Vorschein treten. Aber springen (insbesondere auch im Gelände) wird ihr gar nichts ausmachen.
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@Nessi
Nessi: Amatcho-Mozart-Ibikus
http://www.allbreedpedigree.com/schwadroness
Tabaluga-Amatcho-Mozart
http://www.allbreedpedigree.com/summa+summarum
Königsmark-Amatcho-Mozart
http://www.allbreedpedigree.com/smirnoff+b
Die Stute Schwadroness ist für Dressur und auch Vielseitigkeit bestens gezogen. Noch interessanter dürfte allerdings der Einsatz in der Zucht sein.
Die Mutter Burgschwalbe entstammt dem Trakehner "Schwalbennest" der Totilas-Tochter Schwalbe. Totilas war wahrscheinlich der wichtigste Hengst beim Wiederaufbau der Zucht in Westdeutschland. Er stammte von dem im Krieg verschollenen Pythagoras (der seinerzeit als der beste Hengst Trakehens galt) und war ein herausragender Stutenmacher. Von den vielen sehr guten Stuten, die ihn zum Vater haben, galt Schwalbe als die bedeutendste. Sie war enorm fruchtbar und lieferte in 20 Zuchtjahren 19 Fohlen. Von ihren Töchtern war wiederum die Schwarze Schwalbe die beste; sie stand ihrer Mutter in Fruchtbarkeit und Vererbungsstärke nicht nach. Schwalbe führt über Totilas nicht nur Pythagoras und somit auch Tempelhüter (diesen gleich dreimal über die Vaterseite) und den auch für die Hannoveraner Zucht wichtigen Dampfroß, sondern über ihre Mutter Tontaube auch den starken Pilger, der herausragende Bewegungen und sehr viel Kaliber vererbte.
Ihre Tochter Schwarze Schwalbe entstammt aus einer Anpaarung mit dem Vollblüter Traumgeist xx, der einige gekörte Söhne und gute Stuten hinterlassen hat. Er ist auch Vater des Dressurhengstes Hirtentraum (Uwe Sauer).
Schwarze Schwalbe wurde dann an Impuls angepaart. Dieser hat sehr viele gekörte Söhne und beste Zuchtstuten hinterlassen. Sein Vater war Humboldt, mit dem - aus Mangel an geeigneten Hengsten in der Nachkriegszeit - vielfach Inzest-Zucht (also Anpaarung an die eigenen Töchter) betrieben wurde. Das birgt natürlich ein hohes genetisches Risiko, ist aber mit ihm gut gegangen. Die Impuls-Mutter Italia war eine hocherfolgreiche Schaustute, die der damals bereits bekannten und auch jetzt noch erfolgreichen Züchterfamilie Scharffetter gehörte. Die Stutenherde der Scharffetters bestand aus kräftigen, braunen Mutterstuten, die sehr viel in der Landwirtschaft eingesetzt wurden und überragende Gänge mit viel Aktion hatten. Italia kam mit dem Treck nach Westdeutschland. Eine im Krieg erlittene Verletzung (Treffer durch einen Granatensplitter), von der sie zeitlebens ein verdicktes Hinterbein behielt, bereitete ihr im weiteren Lebenslauf keinerlei Schwierigkeiten. Sie wurde auch nach dem Krieg in der Landwirtschaft und in der Zucht eingesetzt.
Schwarze Schwalbe und Impuls wurden oft angepaart; es bestand ein sehr großer Passereffekt zwischen diesen beiden Zuchttieren. Die Tochter Schwalbenlied, die Ur-Großmutter von Schwadroness, war Elitestute. Unter ihren Nachkommen waren vier gekörte Hengste und eine Elitestute. Diese Elitestute war Schwalbenburg, also die Großmutter von Schwadroness. Sie entstammt aus einer Anpaarung mit dem sehr guten Dressurhengst Ibikus, der wiederum Impuls zum Muttervater hat. Diesmal in Verbindung mit der wichtigen Stutenfamilie der Isola Longa, deren Großvater wieder Pilger ist, und die in Anpaarung mit Pythagoras die Stute Isola Madre brachte. Väterlicherseits geht Ibikus über die Mutterseite seines Vaters Hertilas auf Herbstgold zurück, die wiederum die schon erwähnten Totilas und Pilger in der Ahnentafel zu stehen hat. Über den Großvater der väterlichen Seite - Loretto - führt Ibikus das Blut des vererbungsstarken Pindar xx, der mit Griseldis eine der bedeutendsten Stuten für die Trakehner Zucht lieferte.
Mit Mozart, der mütterlicherseits wiederum auf Impuls (diesmal in Verbindung mit dem Vollblüter Maigraf xx) zurückgeht und der auf der Vaterseite den in Hessen stark benutzten Komet sowie über dessen Mutter Kokette den wichtigen Springvererber Cancara hat, brachte Schwalbenburg die Staatsprämienstute Burgschwalbe, die Mutter von Schwadroness.
Auf der Mutterseite ist Schwadroness also sehr im Sinne der braunen Herde Trakehnens gezogen. Das bedeutet starke, rumpfige und harmonische Modelle im klaren Trakehner Typ mit ergiebigen Grundgangarten, die auch, nicht unbedingt trakehner-typisch, einiges an Knieaktion aufzuweisen haben. Die "Handschrift" der Züchterfamilie Scharffetter ist durch die dreifache Linienzucht auf Impuls deutlich erkennbar.
Angepaart wurde Burgschwalbe schließlich mit Amatcho. Dieser führt auf der Vaterseite den schönen Anglo-Araber Matcho x, der vielseitig veranlagte, mitunter etwas kleine Pferde machte. Seine Mutter ist Anna Karenina, die Vollschwester des Caprimond-Großvaters Arogno. Hier findet sich als Mutter weiteres Vollblut über die irische Vollblutstute Arcticonius xx. Der Vater Flaneur konnte selbst gut springen. Sein Vater Maharadscha ist über die Tochter Abiza der Muttervater von Abdullah. Auch der Muttervater Gabriel hat Springvermögen vererbt. Weiter geht es dann wiederum mit Blut über den Vollblüter Go Go.
Schwadroness wird bei dem durchgezüchteten und vererbungssicheren Stamm, der quasi nur Elitestuten in den ersten Generationen aufweist, wie oben beschrieben, sehr viel von ihrer der braunen Herde Trakehnens entstammenden Mutter haben. Durch Amatcho wird sie etwas mehr Linie und Rahmen bei mittlerer Größe erhalten haben. Auch könnte sie etwas mehr Biss am Sprung erhalten haben. Alles in allem eine sehr gute Zuchtstute.
Und entsprechend wird sie ja auch genutzt.
Das diesjährige Fohlen von Tabaluga ist konsequent auf dieser Basis weitergezüchtet. Nachdem mit Amatcho die ersten Schritte hinsichtlich Rahmenerweiterung und frischer Blutzufuhr unternommen wurden, geht es folgerichtig weiter. Die Mutterseite von Tabaluga führt in eine Linienzucht zu Maharadscha, der neben dem oben erwähnten Springblut auch das arabische Element in die Abstammung bringt. Der Vollblüter Swazi xx ist als Vater des vererbungs- und leistungsstarken Consul bekannt. Mit der Consul-Mutter Cornau verband ihn offenbar ein Passer-Effekt; denn die Vollschwester Corna wurde unangefochtene Bundeschampionesse der Dressurpferde und wurde bis zur höchsten Klasse ausgebildet. Die Swazi xx-Tochter Tamora wurde dann an Balzflug angepaart. Dieser ist ein Sohn des Vielseitigkeits-Hengstes Habicht (Martin Plewa) der über seinen Vater Burnus x wiederum Blut mitbringt. Seine Großmutter mütterlicherseits Handschelle, die in den Westen gerettet konnte, führt das Blut des im Krieg verschollenen, aber später wieder aufgefundenen Polarstern in Verbindung mit dem kalibrigen und bewegungsstarken Hauptvererber Ararad. Sie entstammt somit der schweren, bewegungsstarken Rappherde Trakehnens. Auch die Balzflug-Mutter Balzjagd führt gutes altes Leistungsblut über den leistungsmäßig (auch springmäßig) stark vererbenden Hirtensang und Dampfroß, der über Abglanz und Semper idem auch die Hannoveraner Zucht stark beeinflusst hat. Ihre Mutter Ballyvergin Lady ist eine reine Vollblutstute, die auch arabische Anteile in ihrer Ahnentafel aufweist.
Es sieht so aus, als wenn Summa Summarum als Vielseitigkeitspferd aufgebaut werden soll. Hoher Vollblutanteil auf der Vaterseite und ebenso hohe Rittigkeitswerte auf der Mutterseite lassen viel hoffen.
Der jetzt fünfjährige Halbbruder Smirnov ist genauso konsequent, aber mit anderer Zielrichtung gezogen worden. Auf der Mutterseite der väterlichen Abstimmung findet sich zwar auch wieder Habicht, aber Großvater Tuareg und seine Vaterseite sind deutlich dressurorientiert, wobei wiederum Pilger eine Rolle spielt. Und zwar wieder über die Totilas-Tochter Herbstgold, diesmal durch ihren Sohn Herzbube. Die "Herz"- bzw. "Herbst"-Pferde verbinden beste Bewegungen mit deutlichem Trakehner Typ und vererben sich durch die Bank sehr sicher. Die Tuareg-Mutter Tilsit III gilt als eine der besten Trakehner Stuten der jüngeren Vergangenheit. Tuaregs Vater führt väterlicherseits das Blut des leider früh eingegangenen Vererbers Mahagoni, der wiederum ein Sohn des eher klein und leicht vererbenden Vollblüters Pasteur xx war. Auf der Mutterseite findet sich Kassius, väterlicherseits ein Sohn des Impuls, womit der Blutanschluss an die Mutterseite über Schwadroness hergestellt ist. Auf der Mutterseite dann Sporn, einer von nur zwei Hengsten, die aus der sowjetischen Besatzungszone vom Landstallmeister Dr. Heling herausgebracht werden konnten, und schließlich über Kassandra die Vollblutaraber-Tochter Kassette (von Harun al Raschid), die nach dem Krieg die weitverzweigteste Stutenlinie gründete. Kassette über Kaskade in Verbindung mit Totilas und damit Pilger findet sich auch auf der fallenden Mutterseite von Königsmark, der dann mit dem Vollblut-Sohn Sterndeuter (von Stern xx) und dem bereits erwähnten Habicht (über Seeadler) weiteres Blut einbringt.
Bei dieser Abstammung überwiegen die Dressuranteile, aber über die Stangen stolpern wird Smirnoff sicher auch nicht. Er wird deutlich im Trakehner Typ stehen und erstklassige Bewegungen haben.Zuletzt geändert von cps5; 11.08.2010, 22:43.
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Sandro Hit/Wienerwald/FuriosoII - Kurzversion
klingt nach was ganz tollem - doppelveranlangt bis in die Zehenspitzen. Mit sehr gutem Springpotential.
Vielleicht nicht unbedingt ganz einfach zu händeln - die Sandro Hits habens in sich.
Aber insofern interessant, dass da mal ein "Dressurhengst" seine Top-Springgene einbringen kann, weil auf sehr gute Springgenetik trifft.
Wenn der Stutenstamm in die Richtung weitergeht - ist da sicher ein hocherfolgreicher Stutenstamm dahinter. Mit Potential für Beides!!
Aber: Frage: tatsächlich Sandro Hit x Wienerwald - oder ist da noch was dazwischen?
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@cps5:
es ist einfach nur beeindruckend,intressant und wirklich toll wie du die Pedigrees analysierst!!!!
(Ich weiß, dass hab ich dir schonmal gesagt, aber ich musste das nochmal sagen

)
Und nochmal danke, dass du dir auch bei meiner Stute "privat" die Mühe gemacht hast.
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Zuletzt geändert von Elke; 12.08.2010, 06:18.
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Vielleicht sind auch so einige SH-Nachkommen deshalb etwas schwierig - weil sie lieber Springen würden.


Würd mich jetzt echt interessieren, aus welchem Stutenstamm sie ist. Und wie es nach dem Furioso weitergeht.
Die hat sicher auch überdurchschnittliche Gänge.
Vor allem: Mutig die Wahl mit Sandro Hit. Oder besser gesagt: da hatte wer ne Ahnung bei der Anpaarung und ging nicht nach allgemeinen Richtgrundsätzen. Gerne auch per PM - wenn das nicht so öffentlich machen willst. Hast Du die Stute schon gekauft - oder bist beim Überlegen.Zuletzt geändert von Gast; 12.08.2010, 09:25.
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cps5, Deine Pedigree-"Aufdröselungen" sind wirklich Spitze, sehr informativ und interessant zu lesen und zeugen von enormem Wissen - ABER:
Corna ist keine Vollschwester zu Consul (leider gibt es keine), sie stammt von dem Vollblüter Illuster. Diese Anpaarung wurde wiederholt und es gibt die Vollschwester Cornu, die dann Mutter des Ravelsohnes Cornus wurde.Avatar: Csica AA (Hun) v. Gazal I u.d. Csipke v. Csako/Fenek VI
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@cps 5 - WOW !!!! Und weil ich immer noch sprachlos bin - nochmals Wow. Du hast mir soviel Input geliefert und Erklärungen warum "bei Meinen" Dinge so sind wie sie sind, wie z. B. die vorhandene Großahmigkeit, sowie die vorhandene Knieaktion und, und, und....das ist wirklich der "Hammer" !!!
(Bin immer noch ganz hin und weg -> DANKE !!!! )
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Hmpf, das stimmt! Den Fehler hatte ich vor Jahren schon einmal gemacht, und den habe ich noch nicht wieder aus meinem Gedächtnis rausgekriegt. Sie stammt tatsächlich von Illuster, allerdings ist dieser kein Vollblüter, sondern ein Vollblutsohn von Osterglanz xx aus der Indiana von Kurfürst (v. Pregel) und der Isolda (v. Impuls). Das liest sich auch nicht gerade schlecht!Corna ist keine Vollschwester zu Consul (leider gibt es keine), sie stammt von dem Vollblüter Illuster.
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