Das Erfolgsgeheimnis der Belgischen Pferdezucht
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Naja, im Hause Ehning haben die ehemaligen Erfolgsstuten alle Fohlen "bei Fuss" gehabt.
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oder man ist nicht so von ihrer Genetik überzeugt, dass man sie als ET Spenderstute hernimmt? Ihre Vollschwester ging "nur" bis M und steht jetzt im BLRFS als Schulpferd.Zitat von wilabi Beitrag anzeigenErfolgsstute Küchengirl alias "die Küche" hat am vergangenen Samstag ein gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht. Der Kleine hört auf den Namen Cookie. Cookies Vater ist Comme il faut.
Der macht's noch auf natürlichem Wege. Scheinbar auch altmodisch.
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@wilabi Sicher altmodisch, aber das Rezept Erfolg zu Erfolg ist dahinter auch zu erkennen. Küche, Cornet, Ratina ^^
Aber noch einmal die Frage: Was schätzt Ihr denn, wie sich dieses Modell weiter entwickeln wird? Weiterhin eher für die lukrativen Spitzenpferde oder wird das auch ein breiteres Segment erobern?
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Nur mal nebenbei: Meldung unter Horsetelex von getster:
Der 8jährige Hengst Baltik Sitte (Ogano Sitte x Clinton), im vergangene Jahr noch erfolgreich von dem Belgier Dirk Demeersman in der Youngster Tour international vorgestellt, wurde an die griechische Amazone Melissa Cardinoyianni verkauft
Der Hengst ist auch das Produkt einer sporterfolgreichen Stute aus ET.
Erfolgsstute Küchengirl alias "die Küche" hat am vergangenen Samstag ein gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht. Der Kleine hört auf den Namen Cookie. Cookies Vater ist Comme il faut.
Der macht's noch auf natürlichem Wege. Scheinbar auch altmodisch.
DAS sind die Unterschiede.
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Schon richtig. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass Hengste der jetzt noch zahlreichen kleineren HH bei dem Spiel noch zum Zuge kommen werden. Das Kapital der Zuchtkonzerne bei den genannten Tierarten ist der exklusive Besitz eigener Genetik; sozusagen die Coca-Cola-Formel der Legehennen.Zitat von Benny Beitrag anzeigenMeine Aussage dazu bezog sich nicht auf die genetisch Vielfalt, sondern auf die Situation der Hengsthalter. Und für die ändert sich nichts. Auch jetzt decken manche Hengste sehr viel und sehr viele Hengste fast nichts. Und egal ob mit ET oder konventionell: Für jedes Fohlen brauche ich mindestens eine Portion Samen.
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Guck mal, wem viele der Unternehmen davon gehören: Das W steht für Wesjohan, der Name findet sich auch unter ownership von Lohmann. Denk mal nach, Weltmarkt, das sind nur 5 Kontinente; it`s a really small world!Zitat von Ramzes Beitrag anzeigenArielle , da muß ich Dich leider enttäuschen , denk doch mal nach : WELTMARKT , das sind alle 5 Kontinente zusammen !
"The Aviagen Group is privately owned by the EW GROUP. Based in Germany, this family-run holding company purchased Aviagen in 2005 and has been a key influence in our growth, providing support and encouragement for our acquisition and development plans."
Hubbard gehört zu Grimaud (F)
History
Through aquisitions and mergers since 1991, we had the privilege to bring together the best of the best genepools, geneticists, production and sales professionals. The companies and genepools that came together are the following:
- Bovans, CPI, Hypeco, Hendrix Poultry Breeders, the Netherlands-EU
- Babcock Poultry Farm, USA
- Dekalb Poultry Research, Inc., USA
- Golden Comet, USA
- Hisex, Euribrid, the Netherlands-EU
- Institut de Sélection Animale (ISA), France-EU
- Kimber Farms, USA
- Ross Brown, UK (Ross layer genepool acquired by Dekalb Poultry)
- Shaver Breeding Farms Ltd., Canada
- Studler S.A., France-EU
- J.J.Warren Inc., USA
ISA as we know it today, was established in 2005 under the management of Hendrix Genetics, when the French based ISA company merged with the Dutch based company Hendrix Poultry breeders .Bemerkenswert die vertikale Wertschöpfungskette ist dort von der Brutei-Erzeugung bis zum Wiesenhof TG-Hähnchen bei Edeka in einer Hand.
Im Pferdemarkt soll es einen Anbieter geben, der seinen Kunden auf Wunsch sogar den Beritt mit anbietet! Musst Du nix mehr selber machen, nicht mal mehr Reiten, nur noch dran freuen.Zuletzt geändert von Arielle; 26.02.2015, 10:00.
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...vor allem brauche ich auch eine austragende Mary und Platz dafür. Dürfte der größte Engpass derzeit sein, der die Entwicklung bremst . In B und NL (siehe die o.g. Vermarktungsplattform) suchen die.Zitat von Benny Beitrag anzeigenMeine Aussage dazu bezog sich nicht auf die genetisch Vielfalt, sondern auf die Situation der Hengsthalter. Und für die ändert sich nichts. Auch jetzt decken manche Hengste sehr viel und sehr viele Hengste fast nichts. Und egal ob mit ET oder konventionell: Für jedes Fohlen brauche ich mindestens eine Portion Samen.
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Meine Aussage dazu bezog sich nicht auf die genetisch Vielfalt, sondern auf die Situation der Hengsthalter. Und für die ändert sich nichts. Auch jetzt decken manche Hengste sehr viel und sehr viele Hengste fast nichts. Und egal ob mit ET oder konventionell: Für jedes Fohlen brauche ich mindestens eine Portion Samen.Zitat von Arielle Beitrag anzeigenZu 2.: Durch ET gibt es nicht automatisch weniger Fohlen, aber sehr viel weniger genetisch unterschiedliche Fohlen. Denn die Produktion von gleichen Individuen in möglichst großer Zahl ist ja wohl einer der ganz wesentlichen Gründe ET zu betreiben. Zur Verdeutlichung mal extrem gedacht: Wenn ET Standard würde und aus jeder Topstute in ihrem Leben nur 20 NK produziert würden, hätten wir, bei gleicher Fohlenzahl, nur noch 5 % genetisch unterschiedliche Fohlen. Das wäre schon eine sehr erhebliche Reduktion der Blutströme.
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Arielle , da muß ich Dich leider enttäuschen , denk doch mal nach : WELTMARKT , das sind alle 5 Kontinente zusammen !Zitat von Arielle Beitrag anzeigenZu 3.: Die Bedeutung des Spitzensports für das Zuchtgeschehen insgesamt sehe ich aber deutlich wichtiger: Für den Absatz-Marktanteil (Stückzahl) trifft es zu dass er relativ klein und nicht bedeutungsvoll ist. Beim Umsatz-Marktanteil sieht das aber schon ganz anders aus. Und beim Anteil an der Wertschöpfung ist es wahrscheinlich eines der größten Segmente, vielleicht sogar das größte überhaupt? (Zum Vergleich: Wieviel Umsatz macht allein die PSI, und welchen Umsatz machen alle Verbandsauktionen zusammen? Und welche Deckungsbeiträge bleiben dabei jeweils hängen?)
Und die Entwicklung der Zucht wird m.E. auch weiterhin von 'oben nach unten' geprägt werden. Herr Mittelprächtigreiter wird eher nach dem NK eines Olympiateilnehmers als nach einem (wenn auch sehr, sehr gutem!) Unbekannten suchen. "Kauf Dir einen A x B x C von PS, da weiss man was man hat!"
Zu 2.: Durch ET gibt es nicht automatisch weniger Fohlen, aber sehr viel weniger genetisch unterschiedliche Fohlen. Denn die Produktion von gleichen Individuen in möglichst großer Zahl ist ja wohl einer der ganz wesentlichen Gründe ET zu betreiben. Zur Verdeutlichung mal extrem gedacht: Wenn ET Standard würde und aus jeder Topstute in ihrem Leben nur 20 NK produziert würden, hätten wir, bei gleicher Fohlenzahl, nur noch 5 % genetisch unterschiedliche Fohlen. Das wäre schon eine sehr erhebliche Reduktion der Blutströme.
Aber muss das ein Problem werden? Wie machen es die Zucht- und Produktionskonzerne bei Hühnern, bei Schweinen, bei Rindern? Bis jetzt ist es meines Wissens dort nicht zu negativen Entwicklungen gekommen die man nicht in den Griff bekommen hätte, oder?
Zum Stichwort Hühnerzucht fällt mir ein: Dort gibt es m.W. zwei Konzerne - ein deutscher und ein holländischer!!! - die zusammen dem Weltmarkt ihren Stempel aufdrücken.
Daneben gibt es aber weiterhin noch sogenannte Rassehühner-Züchter, die "über dem Zaun hängend" tiefgreifende zuchtpolitische Erwägungen mit dem Nachbar besprechen und "Sonntagmorgens Hähne und Hennen gucken fahren". Das kann ich mir für die Pferdezucht ebenso lebhaft vorstellen. Mit wirtschaftlichen Aspekten hat das allerdings 0 zu tun und trotzdem kann es schön sein.
https://www.landwirtschaft-bw.info/p...l%C3%BCgel.pdf 2013
Für den nationalen Markt GER mag das zutreffen : Lohmann
Weltweit führend sind Aviagen ,Cobb - Vantress , Hubbard (F) , Hybrid Turkeys , Hy Line , ISA Hendricks , Grimaud ( F) ...Indbro ...etc.
Die größte asiatische Fachausstellung ist in Indien ! .
China und Indien sind weltweit die größten Erzeuger Geflügel/Eier .
In EU gibt´s noch Tetra ( Ungarn ) , ...CZ ...Zuletzt geändert von Ramzes; 26.02.2015, 09:27.
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Ich habe zum Marktanteil nichts anderes geschrieben: " klein , aber lukrativ"Zitat von Arielle Beitrag anzeigenZu 3.: Die Bedeutung des Spitzensports für das Zuchtgeschehen insgesamt sehe ich aber deutlich wichtiger: Für den Absatz-Marktanteil (Stückzahl) trifft es zu dass er relativ klein und nicht bedeutungsvoll ist. Beim Umsatz-Marktanteil sieht das aber schon ganz anders aus. Und beim Anteil an der Wertschöpfung ist es wahrscheinlich eines der größten Segmente, vielleicht sogar das größte überhaupt? (Zum Vergleich: Wieviel Umsatz macht allein die PSI, und welchen Umsatz machen alle Verbandsauktionen zusammen? Und welche Deckungsbeiträge bleiben dabei jeweils hängen?)
Und die Entwicklung der Zucht wird m.E. auch weiterhin von 'oben nach unten' geprägt werden. Herr Mittelprächtigreiter wird eher nach dem NK eines Olympiateilnehmers als nach einem (wenn auch sehr, sehr gutem!) Unbekannten suchen. "Kauf Dir einen A x B x C von PS, da weiss man was man hat!"
und zu den Auktionspreisen ist meine Meinung ja relativ bekannt. Wer die glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
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Ein Gast antworteteZitat von CoFan Beitrag anzeigen@Benny Sicher, aber da als zweites Beispiel Lewitz angeführt wurde, kam bei mir die Frage nach der Dressur-Sparte auf.
Das wird in der Lewitz auch für Dressurpferde gemacht. For Romance ist ein ET aus der Lewitz.
Die Stute Weihegold OLD hat sch mehrere ET-NK.
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Beim Vergleich mit Hühner- oder Rinderzucht fällt mir immer spontan die Frage ein, ob man das überhaupt vergleichen kann.
Das klassische Endprodukt in diesen Zuchtzweigen wird gegessen und hat keinerlei Zweck für die Zucht selbst, gibt also seine Genetik nicht mehr weiter. Da fällt es nicht auf, wenn die Genetik eng ist und sich wiederholt.
Aber dieser Zweig der Pferdezucht setzt darauf, dass sich die Sportpferde doch wieder fortpflanzen, so dass zu enge Genetik irgendwann zum Problem werden kann.
Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler in der Überlegung?
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Zu 3.: Die Bedeutung des Spitzensports für das Zuchtgeschehen insgesamt sehe ich aber deutlich wichtiger: Für den Absatz-Marktanteil (Stückzahl) trifft es zu dass er relativ klein und nicht bedeutungsvoll ist. Beim Umsatz-Marktanteil sieht das aber schon ganz anders aus. Und beim Anteil an der Wertschöpfung ist es wahrscheinlich eines der größten Segmente, vielleicht sogar das größte überhaupt? (Zum Vergleich: Wieviel Umsatz macht allein die PSI, und welchen Umsatz machen alle Verbandsauktionen zusammen? Und welche Deckungsbeiträge bleiben dabei jeweils hängen?)Zitat von Benny Beitrag anzeigen@CoFan
zu 1. Belgien ist nur in der Zucht von Springpferden führend. Über was sollten wir hier denn sonst diskutieren?
zu 2. Es werden durch ET ja nicht automatisch weniger Fohlen geboren. Für jedes Fohlen braucht man auch mindestens 1 Portion Sperma. Es ändert sich also für die Hengsthalter nich so viel. Die Fokussierung auf bestimmte Hengstze gibt es ja heute auch schon, egal ob der internat. erfolgreiche Springhengst oder der 3 jährige, strampelnde Strahlemann von der letzten Körung.
zu 3. Das ist eben die große Frage. ET ist etwas teurer als "herkömmliche " Zucht. Klonen ist erheblich teurer und "bewahrt" ja nur. Man hat keinen Zuchtfortschritt.
Spitzensport ist aber im Markt auch nur ein relativ kleines Marktsegment, allerdings, wenn man die passenden Pferde hat, ein lukratives. Der einzelne Züchter wird sich seinen Weg selber suchen müssen.
Und die Entwicklung der Zucht wird m.E. auch weiterhin von 'oben nach unten' geprägt werden. Herr Mittelprächtigreiter wird eher nach dem NK eines Olympiateilnehmers als nach einem (wenn auch sehr, sehr gutem!) Unbekannten suchen. "Kauf Dir einen A x B x C von PS, da weiss man was man hat!"
Zu 2.: Durch ET gibt es nicht automatisch weniger Fohlen, aber sehr viel weniger genetisch unterschiedliche Fohlen. Denn die Produktion von gleichen Individuen in möglichst großer Zahl ist ja wohl einer der ganz wesentlichen Gründe ET zu betreiben. Zur Verdeutlichung mal extrem gedacht: Wenn ET Standard würde und aus jeder Topstute in ihrem Leben nur 20 NK produziert würden, hätten wir, bei gleicher Fohlenzahl, nur noch 5 % genetisch unterschiedliche Fohlen. Das wäre schon eine sehr erhebliche Reduktion der Blutströme.
Aber muss das ein Problem werden? Wie machen es die Zucht- und Produktionskonzerne bei Hühnern, bei Schweinen, bei Rindern? Bis jetzt ist es meines Wissens dort nicht zu negativen Entwicklungen gekommen die man nicht in den Griff bekommen hätte, oder?
Zum Stichwort Hühnerzucht fällt mir ein: Dort gibt es m.W. zwei Konzerne - ein deutscher und ein holländischer!!! - die zusammen dem Weltmarkt ihren Stempel aufdrücken.
Daneben gibt es aber weiterhin noch sogenannte Rassehühner-Züchter, die "über dem Zaun hängend" tiefgreifende zuchtpolitische Erwägungen mit dem Nachbar besprechen und "Sonntagmorgens Hähne und Hennen gucken fahren". Das kann ich mir für die Pferdezucht ebenso lebhaft vorstellen. Mit wirtschaftlichen Aspekten hat das allerdings 0 zu tun und trotzdem kann es schön sein.Zuletzt geändert von Arielle; 26.02.2015, 08:31.
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Die Daten sind nicht valide. Man kann das nicht statistisch auswerten. Mich hatZitat von DINA Beitrag anzeigenDeine These ist ja interessant, aber wo stammen Deine Daten her? sind die valide ?
Sind es wirklich die ET Produkte oder wird gezielte Nachzucht aus teuren Anpaarungen nicht doch
viel gezielter, qualitätsvoller ausgebildet und eher von besseren Reitern auf internationalem Veranstaltungen vorgestellt ?
Ich stimme Dir zu,daß der ET in der Zukunft eine noch weit aus größere Rolle spielen wird,
aber die belg. Spitzenpferde Darco, Toulon, Vncouver de A., Nabab de Reve , Vigo de. A, die älteren de Muze Hengste ,Lys de Damen, Heartbreker , Jus de pomme.... sind doch aus der Vor-Et Zeit
es nur gewundert, das sporterfolgreiche Stuten 10 und mehr Fohlen hatten oder aber mehrere Nachkommen pro Jahr. Das dürft nur mit ET möglich sein. Besonders gehäuft in den jüngeren Jahrgängen ab 2005 und besonders, wenn die teuren Hengste im Spiel sind. Kannan, Diamant de semilly, Nabab, Heartbreaker. Kann man ja selbst mal stichprobenartig nachvollziehen.
Wie ich jetzt gesehen habe, ist Cornet Obolensky auch ein ET-Produkt.
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Benny, danke - erinnere mich an einen Bericht aus Lewitz, wo ein TA den ganzen Tag, in drei Untersuchungsstaenden nebeneinander, nichts anderes macht, als Stuten zu spuelen......
Ist einfach nicht mein Ding und auch wenn man gezielter "bessere" Fohlen produzieren kann, bleiben die benoetigten Empfaengerstuten, also eigentlich Ausschuss, der benoetIgt wird - passt fuer mich wieder von der Logik nicht.
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Deine These ist ja interessant, aber wo stammen Deine Daten her? sind die valide ?
Sind es wirklich die ET Produkte oder wird gezielte Nachzucht aus teuren Anpaarungen nicht doch
viel gezielter, qualitätsvoller ausgebildet und eher von besseren Reitern auf internationalem Veranstaltungen vorgestellt ?
Ich stimme Dir zu,daß der ET in der Zukunft eine noch weit aus größere Rolle spielen wird,
aber die belg. Spitzenpferde Darco, Toulon, Vncouver de A., Nabab de Reve , Vigo de. A, die älteren de Muze Hengste ,Lys de Damen, Heartbreker , Jus de pomme.... sind doch aus der Vor-Et ZeitZuletzt geändert von DINA; 26.02.2015, 01:35.
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Das ist nicht richtig. Wenn man die Mütter der FEI-eingetragenen BWP-Pferde mal stichprobenartig kontrolliert, dann hat fast jede 2.Stute mal mehr als einen NK in einem Jahr. Das deutet auf ET-Einsatz. Dunkelziffer plus. Bei OS auch. Aus den 300 ET-Nk resultieren überpopotional viele Nk im internationalen SportZitat von DINA Beitrag anzeigenHier im Thread vermischen sich die Themata:
der ET ist allein wegen der geringen Anzahl zur Zeit nicht das Geheimnis des Erfolgs der
belgischen (Spring)pferdezucht, sondern m.E. die Offenheit nach aller Genetik egal wo sie herkommt
?
Sicher kommen hier viele Faktoren zusammen - Aber der Faktor ist bedeutend und der Anteil steigt in den jüngeren Jahrgängen.
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Hier im Thread vermischen sich die Themata:
der ET ist allein wegen der geringen Anzahl zur Zeit nicht das Geheimnis des Erfolgs der
belgischen (Spring)pferdezucht, sondern m.E. die Offenheit für alle Genetik egal wo sie herkommt
(auch Traber!) egal aus welchem Land (Mexiko..) sie kommt, wenn sie nur geeignete Eigenschaften mitbringt (Stichwort: keine Scheuklappen) und den konsequenten Einsatz Eigenleistungsgeprüfter Hengste, strenge Selektion auf eine Gebrauchsrichtung: hier Springpferd
Das gleiche machen uns die Niederländer und Dänen mit den Dressurpferden vor:
strenge Selektion auf Mutter- und Vaterseite durch im Hochleistungssport bewährte Hengste, gezielte
Förderung der Talente und Management in Profi Hände: nach dem Motto:" tue Gutes und lass viel darüber reden.."., die Erfolge bei Championate sprechen für sich, und das lockt auch Sponsoren an,
die Geld einfließen lassen um Spitzenpferde im Land zu halten, was nicht Deutschland schon lange nicht mehr gelingt...
Ich finde das Thema: "ET- Fluch ? oder Segen ?" ist so brisant, daß dieses Thema, weil wichtig und im Fluß einen eigenen Thread wert wäre.
So wie die Oldenburger mit dem Spartenverband OS offen sind für geeignete Genetik und dem klaren Ziel Springpferde mit internationalen Anspruch zu züchten und das in wenigen Jahren mit überragendem Erfolg, sieht man in dieinternationalen Ergebnisslisten der Tuniere,
so werden sich auch die Hardcore Dressurpferdezüchter in eigenen Zirkeln zusammen tun und Austausch suchen. Ich bin überzeugt, daß die Zucht von Grand Prix Pferden nicht dem Zufall überlassen bleiben darf, sondern nur durch die gezielte Kombination von eigenleistungsbewerten Hengsten und Stuten und strenge Selektion wieder ein Anschluß an die Weltspitze und
den Weltmarkt herstellen kann. Viele ,viele internationale Kunden landen in Niederlanden oder Belgien und werden dort bedient.
So wie in Hannover , viel zu spät- , ein Springpferdeprogramm aufgelegt wurde, so schreit es nach einem Grand-Prix-Dressurpferdeprogramm,
z.B. mit eigenen Fohlenringen und neu gefaßten Selektionskriterien.
Vielleicht auch an neuer Thread: Brauchen wir ein Grand-Prix-Dressurpferde-Programm ?Zuletzt geändert von DINA; 25.02.2015, 22:36.
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@co-fan
Für die Dressursparte ist das erst in den Anfängen. Oben hab ich das Beispiel Sisher de Jeu angeführt. Über einen Testzugang in o.g. Embryonen-Verkaufsplattform habe ich jedoch diverse Negro-Embryonen gesehen. Alles aus NL.
Allerdings halte ich ein Weltklasse-Dressurpferd für sehr viel schwieriger zu reproduzieren. Hier spielen m.E. die Ausbildungswege die entscheidende Rolle. Aber wie die ersten Versteigerungen der Sisther de Jeu-Embryonen gezeigt hat, wecken auch da Pedigrees Begehrlichkeiten, die das wirtschaftlich interessant machen. Es wird bei diversen KWPN-Auktionen in diesem Jahr auch zu den Fohlen wieder Embryonen im Angebot geben.
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