Gut durchgezüchtet: Definition und Modehengste

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  • monti
    • 13.10.2003
    • 11746

    #41
    ....weil es schwierig ist - verschiedene Faktoren gibt und auch verschiedene Auslegungen dieses Begriffs....

    ich würde einen gut durchgezüchteten Stutenstamm so definieren:

    Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Tochter ähneln sich alle irgendwie im Gebäude, im Typ und im Verhalten.....meine "alte" Stutenlinie war z.B. seit mehreren Generationen schwarzbraun oder Winterrappen - alle hatten sehr gute Hornqualität....und ALLE waren sehr dickköpfig und wollten ihre Vielseitigkeit.....egal ob sie jetzt mehr oder weniger xx- oder Trakehneranteil hatten....schwerer oder leichter im Körperbau waren....länger oder kürzer....

    dann gibt es Stutenfamilien, wo die Stuten konsequent erst jahrelang im Sport liefen und dann erst zur Zucht eingesetzt wurden.....je mehr Generationen - desto besser .....natürlich dürfen auch "Nur"-Zuchtstuten dazwischen sein - anders ist es für die meisten Züchter gar nicht machbar....aber so eine Stutenfamilie ist einer reinen "Schaustutenfamilie" vorzuziehen...
    Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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    • tina_178
      • 18.03.2007
      • 3701

      #42
      Zitat von arosa Beitrag anzeigen
      Ein gut durchgzüchteter Mutterstamm - Beispiel Stamm 33 Hannover nachzulesen bei Schridde wenn jemand den hier mal einstellen kann - ich bin zu blond dafür
      @ arosa - Der Stamm 33 bei paardenfokken

      Durchgezüchtet ist für mich, ganz nebenbei bemerkt, ein Begriff, den ich als (Jung)Züchter nicht richtig fassen kann. In meiner Nachbarschaft habe ich einen älteren Herrn, der bei seinen Stuten 5 x StPr in Folge hat und begehrte Hengste meistens dann benutzt hat, wenn sie um 15 J alt waren. Da ist dann z. B. eine Abstammung dabei:
      Sandro Hit - Donnerhall - Lauries Crusador xx - Argentan - Grande - Frustra II

      Sportlich Leistung sucht man in dem Stamm irgendwie vergeblich. Bisher ist über L kein Pferd hinaus gekommen...
      Lerne Schweigen, ohne zu platzen !

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      • Veracruz9
        • 26.03.2002
        • 3848

        #43
        Zitat von Donna Beitrag anzeigen

        Ist denn hier niemand, der mir auf meine Frage: "Was ist ein gut durchgezüchteter Mutterstamm und was nicht" mal eine "PROFESSIONELLE" Antwort geben kann?

        ...

        Es geht hier darum, was genau einen gut durchgezüchteten Mutterstamm ausmacht, bzw. charakterisiert , woran man ihn erkennt (ich kann doch nicht jeden Vorfahren meiner Stuten auf Eigenleistungen nachrecherchieren, oder muss ich das doch? Macht ihr das auch?), woran ich an einem Modehengst den Mutterstamm erkennen kann, etc. Gefrage habe ich nach einer sachlichen Definition!!!!!
        Natürlich schaut man sich die Generationen an.
        Je abgesicherte diese Informationen, desto weniger Risiko trägt man bei der Anpaarung.

        Die erste und einfachste Möglichkeit sich über den Stamm zu informieren, ist z.B. bei Paardenfokken sich die Stutenlinie anzusehen.
        Das ist je nachdem mehr oder weniger Vollständig, aber mit 3 Klicks hast du schon einige Infos - zudenen von Arosa.

        Und einen durchgezüchteten Stamm bewertet jeder ein wenig anders.
        Der eine legt mehr Wert auf Staatsprämienstuten und gekörte Hengste, der andere legt mehr Wert auf sporterfolgreiche Pferde aus dem Stamm.

        Wobei man sagen muss - man züchtet ja nun an sich kein Schaupferd - sondern ein SPortpferd.
        Drehe dich in den Wind damit er dir die Haare aus den Augen wehen kann

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        • monti
          • 13.10.2003
          • 11746

          #44
          man sagt auch:
          eine Stute aus einem gut durchgezüchteten Stamm, bringt mit fast jedem Hengst gute Nachkommen....sie setzt sich auch gegen einen durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Hengst durch....

          ....sehr wichtig ist ein solch gut durchgezüchteter Stutenstamm z.B., wenn man einen Vollblüter einsetzen will.... bei den Vollblütern wird in der Zucht ja nicht nach Fundamentskorrektheit und Hornqualität selektiert ....
          Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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          • arosa
            • 14.10.2004
            • 2817

            #45
            Danke fürs Einstellen - auch wenn nciht alle Infos über den Stamm dort vollzählig sind ... das nur nebenbei bemerkt.

            Der Stamm 33 hat alles anzubieten. Gekörte Hengste, Staatsprämienstuten, GP erfolgreiche gekörte Hengste sei es in Dressur oder in Springen, sporterfolgreiche Nachkommen aller Arten und Sorten.

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            • Veracruz9
              • 26.03.2002
              • 3848

              #46
              Zitat von arosa Beitrag anzeigen
              Danke fürs Einstellen - auch wenn nciht alle Infos über den Stamm dort vollzählig sind ... das nur nebenbei bemerkt.
              Das ist das Problem bei Paardenfokken, aber es kann ja jeder abhilfe schaffen, indem er ergänzt was er weiß.
              Drehe dich in den Wind damit er dir die Haare aus den Augen wehen kann

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              • Fife
                • 06.02.2009
                • 4329

                #47
                Zitat von Veracruz9 Beitrag anzeigen
                Das ist das Problem bei Paardenfokken, aber es kann ja jeder abhilfe schaffen, indem er ergänzt was er weiß.
                Stimmt, ist aber ne Sau Arbeit sich die Informationen zusammenzusuchen.

                beim Stamm von meinem Pferdchen bin ich noch nicht fertig, aber schon mal recht zufrieden mit meiner Arbeit.

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                • Hobbyzüchter

                  #48
                  Zitat von Fife Beitrag anzeigen
                  Stimmt, ist aber ne Sau Arbeit sich die Informationen zusammenzusuchen.

                  beim Stamm von meinem Pferdchen bin ich noch nicht fertig, aber schon mal recht zufrieden mit meiner Arbeit.

                  http://www.paardenfokken.nl/progeny.php?horseid=240743
                  Das Schwierige ist, das Einige User dort nicht über den Tellerrand hinaus schauen.
                  Bei den Abstammungen ab 1920 abwärts sollte man z.Bsp. wissen, dass damals die Landgestüte über die preußische Gestütsverwaltung gelenkt wurden.
                  Dabei kam es oftmals zu einem Austausch zwischen den Landgestüten bzw. einer Abgabe von Hengsten in andere Zuchtgebiete.
                  Aus diesem Grunde werden die Holsteiner in Ihren Ahnen vielfach Hannoveraner und auch Trakehner Hengste finden.

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                  • Benjie
                    • 02.06.2003
                    • 3226

                    #49
                    wenn ich jetzt über meinen tellerrand schau, frag ich mich aber trotzdem, ob von den hengsten aus dem jahre 1920 heute noch was da ist?
                    stammbaumforschung ist ja ne nette spielerei, aber nach spätestens fünf generationen (warscheinlich eher früher) ist doch kein einfluss mehr vorhanden.
                    die ersten zwei generationen schlagen gerne durch. da finde ich es viel wichtiger, das man diese pferde kennt und zwar nicht nur auf dem papier!
                    ...ich rate euch vor allem, die Zuchtstuten in Ehren zu halten;
                    ihr Rücken ist ein Thron der Ehre und ihr Unterleib ein unerschöpflicher Schatz.
                    (100.Koransure)
                    http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4094841
                    http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4095145

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                    • Flaemmli
                      • 30.07.2007
                      • 1521

                      #50
                      Zitat von tina_178 Beitrag anzeigen
                      Da ist dann z. B. eine Abstammung dabei:
                      Sandro Hit - Donnerhall - Lauries Crusador xx - Argentan - Grande - Frustra II

                      Sportlich Leistung sucht man in dem Stamm irgendwie vergeblich. Bisher ist über L kein Pferd hinaus gekommen...
                      Ich glaube das liegt an dem Problem, daß die meisten sehr guten Reiter nicht selbst züchten, die Züchter aber selbst nicht gut (bzw. aktiv, oder turnierintensiv oder wie auch immer man das bezeichnen will) reiten. Bevor ich geschlagen werde: es gibt ausnahmen!
                      Noch dazu dürfen sich viele gute Reiter ihre Pferde nicht selbst aussuchen (dahinter steht dann der Sponsor, der Marketingleiter etc. pp).
                      www.flaemmli.de
                      ------------------------------------------------
                      Man muß den Weg gehen, um zu wissen, was der Weg ist!
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                      Avatar: meine beiden Mädels (Schimmel: Lucky Lionell x Flacon x Bajar, Rappe: Landjonker x Grannus x Waidmannsruf)

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                      • Flaemmli
                        • 30.07.2007
                        • 1521

                        #51
                        Zitat von Benjie Beitrag anzeigen
                        stammbaumforschung ist ja ne nette spielerei, aber nach spätestens fünf generationen (warscheinlich eher früher) ist doch kein einfluss mehr vorhanden.
                        Das sehe ich anders. Ich schaue gern "weit hinten" nach (insbesondere bzgl. Härte und Charakter). Dort kann sich manchmal unerwartet etwas aufsummieren (und mir ist es wichtig, dies dann zu wissen!!!).
                        www.flaemmli.de
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                        Man muß den Weg gehen, um zu wissen, was der Weg ist!
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                        Avatar: meine beiden Mädels (Schimmel: Lucky Lionell x Flacon x Bajar, Rappe: Landjonker x Grannus x Waidmannsruf)

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                        • Benjie
                          • 02.06.2003
                          • 3226

                          #52
                          woher weisst du das dann?
                          du siehst nur die väter, die mütter kennst du höchstwarscheinlich nicht.
                          es ist ja in der heutigen zeit nicht so, das hengste ihre points immer zu 100% vererben, warum soll das also früher so gewesen sein?
                          irgendwelche eigenschaften von den hinteren generationen herleiten, ist doch kaffesatzleserei. ich weiss doch gar nicht welche gene sich durchgesetzt haben.
                          vererbung wird viel zu gerne pauschal gesehn (mach ich auch viel zu oft), es ist aber eine sehr individuelle sache.
                          ...ich rate euch vor allem, die Zuchtstuten in Ehren zu halten;
                          ihr Rücken ist ein Thron der Ehre und ihr Unterleib ein unerschöpflicher Schatz.
                          (100.Koransure)
                          http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4094841
                          http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4095145

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                          • #53
                            Zitat von Flaemmli Beitrag anzeigen
                            Ich glaube das liegt an dem Problem, daß die meisten sehr guten Reiter nicht selbst züchten, die Züchter aber selbst nicht gut (bzw. aktiv, oder turnierintensiv oder wie auch immer man das bezeichnen will) reiten. Bevor ich geschlagen werde: es gibt ausnahmen!
                            Noch dazu dürfen sich viele gute Reiter ihre Pferde nicht selbst aussuchen (dahinter steht dann der Sponsor, der Marketingleiter etc. pp).
                            Genau das ist es, was Zuchtwertschätzungen ungenau macht. Der Faktor "Mensch" und dessen Beeinflussung der Leitsungsfähigkeit oder des Leistungswillens des Pferdes in positive oder negative Richtung.

                            Beispiele in beide Richtungen gibt es zu Hauf.

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                            • monti
                              • 13.10.2003
                              • 11746

                              #54
                              @BEnjie
                              das sage ich ja auch immer:
                              wenn in der 1. bis 5. Generation Abstammungen mehrfach auftreten, kommt es noch durch....danach nicht mehr....

                              @Caspar
                              das sehe ich auch so:
                              wenn ein "normaler" Reiter ein Spitzenfohlen kauft und nicht weggibt in Teil- oder Vollberitt (zum für das Pferd passenden Ausbilder), hat er später ein normales Reitpferd....

                              wenn ein Spitzen-Ausbilder ein solides Pferd mit 3 sehr guten GGA kauft und dieses Pferd später gute Nerven, gute Stressverträglichkeit und gute Gesundheit mitbringt und auch behält - hat er vielleicht ein Spitzenpferd für den großen Sport....völlig egal welche Abst.....
                              Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

                              Kommentar

                              • Hobbyzüchter

                                #55
                                Zitat von Benjie Beitrag anzeigen
                                wenn ich jetzt über meinen tellerrand schau, frag ich mich aber trotzdem, ob von den hengsten aus dem jahre 1920 heute noch was da ist?
                                stammbaumforschung ist ja ne nette spielerei, aber nach spätestens fünf generationen (warscheinlich eher früher) ist doch kein einfluss mehr vorhanden.
                                die ersten zwei generationen schlagen gerne durch. da finde ich es viel wichtiger, das man diese pferde kennt und zwar nicht nur auf dem papier!
                                Wenn Du das einzelne Pferd im Stammbaum nimmst, hast Du sicherlich Recht.
                                Aber wir oft gehen die Pferde in der 4. Genration dann wieder auf die gleichen Ursprünge zurück.

                                Wir wissen noch lange nicht, wie weit Vererbung längerfristig Einfluss nimmt.
                                Da steht die Wissenschaft nach wie vor am Anfang.

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                                • rubia
                                  • 09.12.2002
                                  • 3248

                                  #56
                                  Laut einem renimmierten Stammbaumforscher kann ein durchgezüchteter Mutterstamm bis zu fünf Generationen schlechte Väter überbrücken und die positiven Einflüsse immer noch weiter geben kann. Das habe ich in einem Vortrag mit vielen Beispielen gelernt!
                                  Wenn nur die ersten beiden Generationen zählen, dann bräuchte doch keiner Lnienzucht betreiben. Und diese hat sich doch tausendfach bewährt, gerade wenn man nach Holstein schaut!!
                                  Rapphengstfohlen v. Royal Classic x Carprilli

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                                  • rubia
                                    • 09.12.2002
                                    • 3248

                                    #57
                                    Zitat von St.Pr.St Beitrag anzeigen
                                    Es ist ja nicht unbekannt das Weltmeyer im Vererbung der Hintergliedmaßen nicht der beste ist!! Korrektheit ist oberstes Gebot und das ist er in der Hinterhand sicher nicht und das weiß man auch!!
                                    Habe nie behauptet er hätte keinen Erfolg gehabt.......... Das weiß auch jeder das er super Erfolge gefeiert hat.......
                                    Aber auch er wurde gut vermarktet und gepuscht wie mancher Junghengst zur jetztigen Zeit......
                                    Und die einfachsten sind die Nachkommen auch nicht immer....

                                    Zitat: Das müssen andere erst mal machen.........
                                    Wer die Musik bezahlt der sagt auch was gespielt wird!!!!!!!!!!!!!!!
                                    Oh Mann! Jetzt lese ich das erst! Wenn ich nach einem guten, aktiven und elektrischem Hinterbein suche, dann mit Weltmeyer- Genen! Das weiß auch jeder!
                                    Rapphengstfohlen v. Royal Classic x Carprilli

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                                    • St.Pr.St
                                      • 06.03.2009
                                      • 5224

                                      #58
                                      Na dann viel Glück rubina mit den Super Hinterbein
                                      http://www.christianwoeber.com

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                                      • Linaro3
                                        • 28.09.2003
                                        • 8068

                                        #59
                                        Ich habe mich über drei Jahre am Stück mit einem Stutenstamm befasst - zugegebenerweise ist es ein kleiner Stamm aus dem großen hannoverschen Zuchtgebiet, so dass dieser überschaubar war. Ich bin zu sämtlichen Zuchtstätten gefahren, die sich mit diesem Stamm befasst haben und habe mir lang und breit erklären lassen, wer welche Philosophie verfolgt hat. Habe einen riesen Stapel Zuchtbuchauszüge mit sämtlichen Stuten der Linie hier liegen und durchgearbeitet.

                                        Das Gründerhaus der Linie befindet sich gerade aus Altersgründen am Aufgeben und dort sind mittlerweile gute 6 Generationen auf die Welt gekommen. Der Stamm schlägt immer und immer wieder mit selben Attributen durch und das sehr konsequent! In seinen Wurzeln ein Springstamm und zum Glück auch an passionierter Stelle so erhalten worden, staune ich bis heute, wie Springleistung verwurzelt ist, auch wenn die Hengstwahl mal etwas von der Norm abwich. Ein guter Stamm bürgt immer für Leistung - auch Negativvererber können durchaus verkraftet werden - für mich war diese intensive Arbeit sehr prägend und hat mich persönlich sehr auf einen guten Stamm im Background sensibilisiert.
                                        Avatar: Stutfohlen von Lord Z a.d. St.Pr.St. Actress von Acord II / Mytens xx (Stutenstamm der Platina), geb. 2009

                                        www.pferdezucht-nordheide.de

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                                        • Benjie
                                          • 02.06.2003
                                          • 3226

                                          #60
                                          wenn ich fünf generationen negativvererber mit nur bedingt zuchttauglichen stuten eines guten stutenstammes anpaare, dann kommt da 100% nix gescheites bei rum!
                                          den grössten einfluss auf die vererbung haben ja wohl mutter und vater und der einfluss nimmt dann ja wohl von generation zu generation ab. das dürfte wohl zweifellos sein.
                                          ein guter stutenstamm kommt dadurch zu stande, das man eine strenge selektion mit den zuchttieren betreibt und dadurch einen wohldurchdachten zuchtvortschritt erziehlt.
                                          das ist aber kein selbstläufer, es gibt in jedem stamm gute und weniger gute pferde. die alten erfolgszüchter sind die, die nach qualität selektiert haben, die ihre pferde, mit all ihren stärken und schwächen seit generationen kennen.
                                          ein zuchterfolg mit einer stute die zwar einen guten stamm hat, selber aber nicht die beste qualität hat und auch in den darauffolgenden generationen nichts herausragendes geleistet hat. wird sich mit ziemlicher sicherheit nicht einstellen.
                                          wenn man das beispiel holstein nimmt, muss man doch auch dort sehen, das über den langen zeitraum, der hier angeführt wird. eine verdrängungszucht stadtfand. es gibt keine alten holsteiner linien mehr. die väterlichen linien gehen alle auf xx, ox und sf zurück. die linienzucht hat dort auch in den väterlichen linien sehr unterschiedliche erfolge. was wiederrum dazu führt, das man um den bestand einst blühender linien jetzt fürchten muss.
                                          wenn man sich dort jetzt die ganze linien und inzucht ansieht, muss man bei dem grossen erfolg aber auch sehen das es in puntko exterieur und die sich daraus ergebende haltbarkeit, bedenkliche tendenzen abzeichnen.
                                          ich behaupte das es um ein vielfaches wichtiger ist, die vererbungstendenzen der ersten drei generationen zu kennen ( was vor allem mit einschliesst das man, mutter und grossmutter sowie deren nachzucht kennt), als jetzt zu wissen auf welchen beschäler mein pferd in der siebten generation in gezogen ist.
                                          ...ich rate euch vor allem, die Zuchtstuten in Ehren zu halten;
                                          ihr Rücken ist ein Thron der Ehre und ihr Unterleib ein unerschöpflicher Schatz.
                                          (100.Koransure)
                                          http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4094841
                                          http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...lbumID=4095145

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