Boxenhaltung vs. Aktivstall

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  • Neuzüchter
    • 09.04.2003
    • 2149

    Boxenhaltung vs. Aktivstall

    Es gibt hoffentlich keine zwei Meinungen zu 23 Stunden Box und an Wochenenden und im Urlaub vielleicht auch 24.

    Aber

    Ist Aktivstall die Lösung?

    Vor dem Hintergrund das Pferde ja gerne Dinge als Herde oder zumindest als Gruppe machen, finde ich Automatenfütterung ehr fraglich, auch wegen Futterneid und engen Stationen mit zum Teil mechanisch auszulösenden Türen

    Schlafen für alle sicher zu machen, finde ich auch schwer, weil je nach Rangordnung, Alter und Gebrechen die Individualabstände kaum berechenbar sind.
    Wie geht Eingliederung, auch neue Pferde brauchen Ruhe in Sicherheitszonen. Weiß ich gibt´s schon, aber dann wieder mit Mechanischen Verschlüssen und nicht für Gruppen.

    Was ist mit kranken Pferden. Oft gibt es Notboxen, aber fühlt sich dort ein Pferd wohl, wenn es krank ist und isoliert wird? Für sediert nach Zahnarzt toll, aber Kolik, Lahmheit, Fieber?

    Feuerwerk gehört wenn nicht verboten so zumindest zentralisiert, aber das ist nur meine Meinung. Bis es soweit ist sind Offenstallpferde/ Aktivstallpferdedeutlichgefährdete als solche in der Box, allen weil die Überwachung schwieriger ist.

    was denkt Ihr?
    Auch Freizeitpferde sin Profis!
  • schnuff
    • 09.08.2010
    • 4294

    #2
    Gute Denkansätze, finde ich. Bei aller Mechanisierung und Automatisierung darf der Moment der Kontrolle und notwendige Reaktion auf "Auffälligkeiten" nicht entfallen. Letztlich ist es wie mit allen Tierhaltungen.
    ... die technischen Anlagen sind für menschliche Annehmlichkeiten, sauberes Arbeiten, Futterersparnis, ect.
    Die Rationen werden berechnet, die Fresszeit festgelegt,
    ...ich finde das nicht physiologisch. Das Auge der Th wird weder geschult, noch kann dauerhaft eine Veränderung herbei geführt werden.
    Ich kenne keine Aktivstallhaltung, aber der Grundgedanke ist ein aktives Herdenleben, das finde ich wirklich sehr gut.
    Dann muss man aber auch damit leben, dass nicht jedes Pferd dafür geeignet ist, schon weil es sich nicht in die Herrenstruktur einfügt. Eine homogene Herde zu haben, ist wahrlich ein Segen
    ...und das dauert und funktioniert schon gar nicht ständiger Fluktuation.

    ...unsere Pferde sind im Winter nachts in Einzelboxen aufgestallt, werden individuell gefüttert, gehen morgens satt auf Paddocks und erhalten auch dort nochmals Heu ( ohne Netze).
    Die alten Pferde bekommen temperiertes Wasser, ich kann sehen ob sie ihre Ration Futter auch wirklich fressen. Auf den Paddocks haben wir eine gemischte Herde. Unser Stall ist ein Außenklimastall mit Windschutznetzen. Die Pferde werden täglich zu den Paddocks geführt.
    ...eine Menge Arbeit, aber nur so sieht man ob es allen gut geht.
    ... zusätzlich gibt auch bei uns Kameras über den Boxen.
    Die werden sporadisch bzw. bei Auffälligkeiten genutzt, um die Pferde besser zu überwachen. ( Abfohlung, Krankheit ect.)

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