Online Petition gegen die Ausstrahlung eines N3 Berichtes

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  • wilabi
    antwortet
    Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
    Unrecht was auf Turnierplätzen oder in der Vorbereitung auf Turnierstarts / Körungen etc an Pferden geschieht kann man übrigens nicht argumentativ entkräften, indem man auf durch Freizeitreiter verursachtes Unrecht zeigt. Erst recht nicht, wenn man noch dazu in Verdacht gerät, dass man unliebsame Meinungen einfach verbieten will.
    Beide Parteien nehmen sich vielleicht nichts. Nur: Mir geht es tierisch auf den Senkel, dass die Freizeitreiter sich einen Heiligenschein umhängen oder umgehängt bekommen, mit dem sie als die besseren, pferdefreundlicheren Besitzer dargestellt werden. Und genau das lässt die Vorankündigung des Berichts erwarten. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

    Ich will den Bericht auch nicht verbieten. Nur das nicht. Nachdem die Pferdewelt darauf aufmerksam geworden ist und auch gewisse Hintergründe über die Macher zunehmend öffentlich werden, umso besser. Wenn der Bericht der Vorankündigung und dem ursprünglichen Titel entspricht , dann wird die Pferdeszene hoffentlich mal geschlossen aufstehen und der Schuss geht nach hinten los.

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  • Mondnacht
    antwortet
    Ich möchte nocheinmal die von Silas gestellte Frage aufgreifen: Wer sind wir Reiter eigentlich?

    Wir sind einfach KEINE homogene Gruppe und jeder wähnt sich mit seiner Art der Reiterei an der Spitze der Tierfreundlichkeit.
    Unserer Außenwirkung ist bei vielen Menschen echt beschissen und da fallen mir einfach keine anderen Worte ein. Rücksichtslos, frech und arrogant, egal ob Dressurtussi oder Isi- Reiterlein. Es gibt ganz ganz viele Ausnahmen, keine Frage, aber die GEschichte von silas mit den Misttonnen kann mich wirklich aufregen und schadet uns allen!

    Wir haben bei uns in dem Ausreitgebiet einen Reitweg, der zwischen Golfplatz und FReibad vorbeiführt und nur hintereinander geritten werden kann, weil daneben ein schmaler Fuß- und Radweg ist. Im Winter ist der WEg von der Gemeinde gesperrt worden, weil sich Gemeindemitglieder beschwert haben, dass Reiter auf der Fußgängerseite reiten und auf Ansprache pampig reagiert haben, sie würden eben nebeneinanderreiten wollen und ihre Pferde mögen keinen Matsch an den Füßen!!!
    Was passiert am Ende? Alle Reiter müssen leiden.

    Keine Ahnung was der Filmbeitrag zum Inhalt hat, aber die Inhaltsangabe lässt vermuten, dass damit alle sportlich orientierten Reiter zu bösen Tierquälern gemacht werden sollen. So ist es ja nun auch nicht.

    Mir fehlt gerade die zündende Idee, aber WIR Perdefreunde sollten schleunigst versuchen, das Image zu verbessern. Daran sollten auch die guten Profis ein reges Interesse haben, genug Turniere wurden ja abgesagt. Noch können die Guten in Doha oder sonstwo reiten, aber ist das dann noch der Sport, den wir eigentlich wollen?

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Tambo Beitrag anzeigen
    (...)

    Ansonsten gilt hierzulande glücklicherweise noch die Meinungsfreiheit.

    Außer in diesem Forum natürlich.... wo ganz genau zwischen Meinungen die richtig sind (Turnierreiter) und denen die völlig neben der Spur laufen (Freizeitreiter) unterschieden wird.....

    Und dann nicht zu vergessen die wenigen die keine Turniere reiten aber trotzdem das hoheitliche Wohlwollen der Turnierreiter erwerben dürfen. (Falls sie es denn haben wollen )
    Der Gerechtigkeit halber muss man sagen, dass hier nicht die Turnierreiter die Mehrheit darstellen sondern eher die Züchter, die nun mal nicht automatisch selbst Turnierreiter sind.

    Aber danke für den Begriff "hoheitliches Wohlwollen" - der trifft es ziemlich genau. You made my day!

    Das Ansinnen einen unliebsamen TV Beitrag VOR Ausstrahlung mit einer Online-Petition zu stoppen ist ja schon äusserst ungeschickt, aber aus einer Ankündigung und einem Titel dieser unliebsamen Sendung gleich einen strafrechtlich relevanten Tatbestand herzuleiten finde ich fast schon fahrlässig äh unklug, wenn es um so etwas wie die öffentliche Meinung geht. Mit diesen Mitteln kommt man nicht an gegen geschickte PR-Strategien oder noch weniger gegen Vorurteile.

    Unrecht was auf Turnierplätzen oder in der Vorbereitung auf Turnierstarts / Körungen etc an Pferden geschieht kann man übrigens nicht argumentativ entkräften, indem man auf durch Freizeitreiter verursachtes Unrecht zeigt. Erst recht nicht, wenn man noch dazu in Verdacht gerät, dass man unliebsame Meinungen einfach verbieten will.

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  • silas
    antwortet
    Die Sendung wird unter einem anderen Titel ausgestrahlt, wurde hier im Thread doch schon erwähnt. Bitte nachlesen!

    Aendert aber sicherlich NICHTS am Inhalt.

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  • Tambo
    antwortet
    Druenert, wenn du überzeugt bist, dass der Titel des TV Beitrags die Voraussetzungen für eine strafbare Handlung erfüllt...... dann sollte sich Wilabi einen guten Anwalt suchen.

    Allerdings ist sein Beitrag länger als der TV "Titel" ist eine Verurteilung deshalb einfacher

    Ansonsten gilt hierzulande glücklicherweise noch die Meinungsfreiheit.

    Außer in diesem Forum natürlich.... wo ganz genau zwischen Meinungen die richtig sind (Turnierreiter) und denen die völlig neben der Spur laufen (Freizeitreiter) unterschieden wird.....

    Und dann nicht zu vergessen die wenigen die keine Turniere reiten aber trotzdem das hoheitliche Wohlwollen der Turnierreiter erwerben dürfen. (Falls sie es denn haben wollen )

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  • CoFan
    antwortet
    Wenn Du davon überzeugt bist, solltest Du genau diesen Weg gehen.

    Aber (Rechtsstaat hin oder her) Du hast hoffentlich dann schon mit einkalkuliert, was das wieder für Schlagzeilen befeuert (egal, ob es klappt oder nicht).

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Hast Du den Film schon gesehen?

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  • druenert
    antwortet
    Es stellt sich ernsthaft die Frage, ob mit dieser Sendung unter dem ursprünglichen Titel "Gnadenloser Reitsport" der Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung (übler Nachrede) gegeben ist.
    Dies müsste m. E. vor einer Ausstrahlung überprüft werden. Da die FN die Interessen des Reit-, Fahr- und Voltigiersports gegenüber der Öffentlichket vertritt, wäre dies eindeutig die Aufgabe von FN-Juristen.
    Offensichtlich werden hier schwere Anschuldigungen gegen bestimmte Vertreter des Reitsportes erhoben, mit denen der Reitsport insgesamt in den Dreck gezogen werden soll.
    Da wir in in Anspruch nehmen, in einem Rechtsstaat zu leben, gilt für jedermann die Unschuldsvermutung.
    Das heißt, Pauschalverurteilungen sind rechtswidrig und Vorwürfe gegen Einzelpersonen müssen konkret sauber, überprüfbar belegt werden. Hierzu bedarf es des entsprechenden Sachverstandes. An beidem bestehen hier erhebliche Zweifel.

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  • CoFan
    antwortet
    Klar, so muss die Diskussion natürlich geführt werden - der eine polarisiert gegen die Turnierreiter, ziehen wir gleich wieder die tierquälenden Freizeitreiter aus dem Argumentationshut.

    Was glaub Ihr denn, wer am Ende beim Durchschnittszuschauer die Meinungspunkte holt?

    Sich in den Schmollwinkel zurückzuziehen und mit dem Finger auf andere zu zeigen ist wirklich keine gute Lösung, aber eine vielfach praktizierte.

    Die Gräben vertiefen bringt überhaupt nichts. Nein, stimmt nicht - es macht es "denen" nur leichter, die gutes Geld damit verdienen, auf der "böse Reiter"-Welle weiter zu reiten.

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  • wilabi
    antwortet
    Ich denke jeder, der sich das ansieht sollte wissen, dass Fr. Kattwinkel mit dem Produzenten Michael Nieberg. Geschäftsführender Gesellschafter. 6w-Film fast jährlich einen solchen Bericht produziert. Im letzten Jahr der Umstrittene zur Rollkur, 2010 über Planet Wissen ein Bericht über ihr "Pferderettungszentrum"
    Die scheinen für ihr jeweiliges Geschäft ein gemeinsames Thema gefunden zu haben. Die Sender beauftragen ja nicht aus einem öffentlichen Interesse, sondern kaufen bei den Produktionsgesellschaften Themen ein.

    Wer beschafft mir mal eine Produktionsgesellschaft, die mit mir mal berichtet, wie viele Pferde in den Händen von Freizeitreitern zugrunde gepflegt werden ? Pferde, die mal solide ausgebildet wurden und die in den Händen dieser von den neuen Gurus gesteuerten "Reitsportler" regelreicht runtergewirtschaftet werden. Da meint man, mit 1-2 mal Reiten die Woche die Grundmuskulatur eines Pferdes erhalten zu können, Rest OFfenstall, Weide und dann aber aufladen und 2x im Jahr die 5-stündige Neuwerk-Tour reiten. Danach fühlt sich das arme Pferd nicht mehr gut an und der Renker wird angefordert. Da wird dann solange mit denWIrbeln ohne Muskelunterstützung Jo-Jo betrieben, bis der endgültig platt ist.
    Ich kenne da mehr als genug Beispiele. Da werden mehr kaputt gemacht, als durch Rollkur. Ist aber eine Massenbewegung, mit der eine Heerschar von s.g. Physiotherapeuten ihr Brot verdienen und gegen solche Gurus mit selbst aufgesetztem Heiligenschein kann man schwer populistische Berichte aufsetzen, mit denen man die Masse beeindruckt, da das Verderben der Pferde viel subtiler abläuft.

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  • silas
    antwortet
    1.Ich stimme wilabi und dunert zu, ich sehe diese Verallgemeinerung als Gefahr für jeden Tierhalter.

    2. Wo bleibt eine gute, oeffentlich wirksame Gegendarstellung der FN?

    Und dann erlebe ich eine Onlinediskussion einer kleinen Gemeinde, die ihren Reitern Tonnen und Stallboys an eine vielbefahrene Strasse stellt, damit die Hinterlassenschaften beseitigt werden koennen. Gleichzeitig wurden alle Reiter oeffentlich auf der Gemeinde HP daran erinnert, sich beim ausreiten an die StVo zu halten, also auch mit Gebiss zu reiten und zu führen. Ihr glaubt gar nicht, WAS sich Reiter da herausnehmen und wie sie reagieren! Von der arroganten Aeusserung, den Ritt nicht unterbrechen zu wollen, um eben mit bereitstehenden Material mal die Aeppel zu beseitigen, bis hin zur Frage warum man sein Pferd mit einem Gebiss tierschutzwidrig quaelen soll ist alles dabei. Die wenigen Stimmen, welche die Aktion der Gemeinde loben und hier einen neuen Ansatz zum Miteinander sehen, gehen unter bzw muessen sich noch beschimpfen lassen.

    Da stellt sich dann doch die Frage, wer sind wir Reiter eigentlich? Eine solche Diskussion schadet unserem Ansehen gewaltig und macht es den Kritikern leicht, sich erfolgreich zu formieren.

    Nur stellt sich mir die Frage, sind die hier vertretenen kritischen Stimmen zu diesem Beitrag die Mehrheit der Reitermeinung oder befinden wir uns bereits im eigenen Lager in der Minderheit?

    Ich bin auf jeden Fall nach dieser Diskussion einmal mehr bedient von Reiterleins oeffentlicher Meinungsäußerung und stelle fest, ich kann nur bei mir selber anfangen. Ehrlich, mit den Leuten, die sich dort so vehement und dann auch noch mit dem Tierschutzargument zu Wort meldeten, moechte ich rein gar nichts zu tun haben.
    Zuletzt geändert von silas; 18.04.2014, 06:46.

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  • Waterloo
    antwortet
    Ich kenne diese Dame nicht, kann also nichts zu einer entsprechenden einseitigen Berichterstattung sagen.
    Ich frage mich allerdings auch, warum über die FN nicht mal ein Film erarbeitet werden kann, wie es eben auch anders geht.

    Leider sieht man immer das Negative und das nicht nur im Reitsport. Warum wird nicht über das Positive berichtet? Aber sind wir mal ehrlich. Ist doch ein wenig wie hier im Forum. Die meisten Kommentare sind negativ, wie böse doch der und der ist und diese Jugend von heute und diese bösen Freizeitreiter. Wenn etwas gut läuft, wird das gerne überlesen oder gar nicht erst kommentiert.

    Vielleicht sollten wir mal eine Online Petition starten:-)

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
    Ich habe jedenfalls keine Lust, als Reiter und Züchter bei weiten Teilen der Bevölkerung als "gnadenloser" Tierschänder hingestellt zu werden - nur weil einige WIchtigtuer meinen, sie müssten sich durch Pauschalverurteilung eines ganzen Metiers profilieren.
    Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind kein Freibrief, hemmungslos mit unqualifizierten, sachlich falschen oder unbelegten Behauptungen andere Menschen verunglimpfen zu dürfen.
    Hier kommt zum wiederholten Mal eine Frau daher, die über keinerlei ernstzunehmende Qualifikationen verfügt ("Hufpflegerin"=Wochenendkurse an 26 Tagen) und in Rattenfängermanier mit einer Mischung aus undifferenzierten ideologischen Vorurteilen und esotherischem Gesülze massive eigene Geschäftsinteressen verfolgt. Ihre Behauptungen sind ehrabschneidend und niederträchtig und stellen hunderttausende unschuldiger Pferdesportler unter Generalverdacht.
    Als Gebührenzahler des Öffentlich-Rechtlichen reklamiere ich sehr wohl ein Einspruchsrecht, wenn einerseits die objektive Live-Pferdesportberichterstattung immer weiter zurückgefahren, aber andererseits solchen Scharlatanen zum wiederholten Mal eine Plattform geboten wird.

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  • CoFan
    antwortet
    Meinungsbildung - ja, das ist ein hoch spannendes Thema. Andere Meinungen akzeptieren, auch wenn sie nicht der eigenen entsprechen ist nach meiner Erfahrung keine verbreitete Vorgehensweise in Reiter/Züchterkreisen. Da geht einfach viel nach Gutsherrenart, bist Du nicht für mich bist Du gegen mich, Glaubenskrieg statt Diskussion - vielfach ja auch hier im Forum erlebt.

    Sollte diese unsägliche Petition tatsächlich wie von St.Georg vermeldet aus dem Umfeld eines Profistalles kommen, kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Denn genau solche Aktionen können wir NICHT gebrauchen. Die wirken noch wie ein Turbo im Bestätigen von oberflächlichen vorgefassten negativen Meinungen über den Reitsport.

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  • Ramzes
    antwortet
    Acryl , Acryl .

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  • greyrodent
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Isses wahr ? ...wußte ich noch gaaaar nicht .
    Ramzes, Schätzchen, fühlst Du Dich schon wieder zu Unrecht angesprochen oder suchst Du bloß wieder was?
    Ich bezog mich nicht auf Dich, sondern auf Santanas
    Ich denke nicht, dass durch uns paar Hanseln die Quote deutlich erhöht wird.
    . Aber wenn ich damit auch zu Deiner Wissenserweiterung beigetragen habe, dann isses doch gut. Freu Dich drüber!

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von greyrodent Beitrag anzeigen
    Die Quote wird doch eh anhand einer repräsentativ(?) ausgewählten Stichprobe von Haushalten mit entsprechenden technischen Vorrichtungen ermittelt. Also isses von dem Aspekt aus völlig egal, wieviele von uns die Sendung gucken.
    Isses wahr ? ...wußte ich noch gaaaar nicht .

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  • greyrodent
    antwortet
    Die Quote wird doch eh anhand einer repräsentativ(?) ausgewählten Stichprobe von Haushalten mit entsprechenden technischen Vorrichtungen ermittelt. Also isses von dem Aspekt aus völlig egal, wieviele von uns die Sendung gucken.

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  • Santana_AF
    antwortet
    Zitat von Hannoveranero Beitrag anzeigen
    Weil sie sich im ersten Teil der Reportage als Gutmensch ausgibt, der die ganzen seelischen und körperlichen Wracks therapiert, die die bösen Sportreiter hinterlassen und dann entsorgen wie Restmüll. Meiner ansicht nach völlig undifferenziert.
    Mh ok, also geht es eher um die Art wie sie dargestellt wird bzw. sich darstellt und damit (teilweise) den Sport negativ betrachtet...
    Gegen ihre Methoden (ich kenne auch eine von ihr ausgebildete Trainerin) spricht weniger?


    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Beitrag anschauen , ...Quote erhöhen ( Ironie - aus ) und dann sehen wir weiter .
    ( Ironie - an )
    Ich denke nicht, dass durch uns paar Hanseln die Quote deutlich erhöht wird. Ich freue mich vielmehr über jedes pferdige Programm (das war doch früher mehr?), ärgern tue ich mich relativ oft aber eher bei Filmen aller Fury...

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  • greyrodent
    antwortet
    Ach genau, sollte man vielleicht noch erwähnen bzgl. Pressekodex. Der gilt ja für Printmedien, wenn auch die niedergelegten Grundsätze ganz allgemein den Vorgaben der publizistischen Ethik entsprechen und insofern sinngemäß auch auf's Fernsehen übertragbar sind.
    Bei einer Fernsehsendung, insbesondere einer öffentlich-rechtlichen, hat man allerdings am Ende mehr Eingriffs- und Beschwerdemöglichkeiten als bei Printmedien. Während der Presserat lediglich Rügen aussprechen kann, haben die Landesmedienanstalten/Rundfunkräte weitaus größere Sanktionsmöglichkeiten bzw. es sind hier tatsächlich gesetzliche Vorgaben zu beachten. Voraussetzung: man muß halt erst mal kennen, was man beanstanden will. Es wäre also weitaus klüger, ERST zu gucken und DANN 'ne Welle zu machen.

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