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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abgelehnter Hengst



rubia
16.11.2009, 12:04
Mein zwejähriger hengst von Alassio`s Boy wurde auf der Vorauswahl für die Süddeutsche Körung abgelehnt!

Es geht ja bestimmt mehreren von euch so und mich würde interessieren, was ihr mit diesen trainierten, geschorenen Hengsten den Rrest des Jahres macht!

Trainiert ihr weiter, lasst ihr sie in Ruhe, wo stellt ihr sie hin, werden sie kastriert, werden sie schon angeritten?

Wäre froh, über einen Info- Austausch!!:rolleyes2:

Ginella NB
16.11.2009, 12:21
Zu Deiner Frage kann ich Dir zwar nichts sagen, aber es würde mich interessieren, wo Du den Hengst zur Vorbereitung hattest * und ob Du eine Liste der angenommenen Hengste hast?

* und wie Du mit der Vorbereitung bzw. Vorstellung in München zufrieden warst

rubia
16.11.2009, 12:57
Zu Deiner Frage kann ich Dir zwar nichts sagen, aber es würde mich interessieren, wo Du den Hengst zur Vorbereitung hattest * und ob Du eine Liste der angenommenen Hengste hast?

* und wie Du mit der Vorbereitung bzw. Vorstellung in München zufrieden warst

Eine Liste gibt es noch nicht, weil heute erst telefonisch informiert wurde!

Mei Hengst ist noch bei Anton Schindele. ich kann nur positiv berichten! 6 seiner 16 vorbereiteten hengste gehen zu Süddeutschen Körung!:rolleyes2:

Calvada
16.11.2009, 14:30
Ich würde ihn noch ein wenig weiterarbeiten, wo er doch jetzt so schön im Training ist und ihn aufs anreiten vorbereiten. Da er jetzt wohl sehr schnell die Muskulatur hat, um einen Reiter zu tragen würde ich dies jetzt über den Winter in Angriff nehmen und ihn dann im Frühjahr nochmal zum Ausspannen und Auskurieren der evtl. Kastration auf die Wiese geben!

Furioso-Fan
16.11.2009, 14:34
Ich würde es den Wachstumsschüben anpassen.
Und auch, was und wieviel die letzten Wochen mit ihm gearbeitet wurde und wie er das verkraftet hat.

Donnerwetter
16.11.2009, 14:47
Ich kenne beide Versionen.
Bei der einen wurde der Hengst wegen eines Chips nicht angenommen. Der wurde dann operiert und im selben Atemzug auch kastriert. Wenn er aus der Klinik kommt, darf er erstmal nach haus und wird nicht mehr groß gearbeitet den Winter über.
Der andere Hengst hatte es bis zur eigentlichen Körung geschafft, wurde aber nicht gekört. Er wurde auch im Zuge der Vorbereitung schon mal unter dem Reiter getestet, und bleibt jetzt im Training, denn er soll den Weg zur Zuchtzulassung nun über den Sport machen.

Ginella NB
16.11.2009, 14:57
Anton Schindele ist ja durchaus ein Begriff in Bayern.

Danke für die Auskunft!

rubia
16.11.2009, 17:48
Herr Schindele rät mir, den Hengst kastrieren zu lassen und ihm dann bis zum anreiten eine Pause zu gönnen. Er ist noch nicht so gut entwickelt, wie die meisten Muskelpakete es auf der Vorauswahl waren, und deshalb meint er, es eile auch nicht mit dem Anreiten. Wenn er sich von der Katration erholt hat, würde er auf- und Absitzen üben, damit er das schon mal kennt! Nach zwei Montaen Pause, soll ich ih dann anreiten lassen. Was haltet ihr davon?:rolleyes2:
Danke übrigens schon mal für eure Ratschläge!!:rolleyes2:

Kareen
16.11.2009, 18:28
Finde ich keine schlechte Idee. Wenn das Auf- und Absitzen 'sitzt' kann man den auch getrost noch bis Spätsommer auf der Weide lassen und erst zum Herbst anreiten wenn er tatsächlich gut 3j. ist. Durchgängig weiterarbeiten kann für den Moment zwar schon Sinn machen aber dann würde ich den kommenden Sommer noch komplett Weide anordnen ansonsten würde ich mich doch ein bißchen um die Gelenke sorgen. Ein paar Kilometer Longe haben die ja schon durch die Vorbereitung auf dem Buckel und irgendwann muss man ja auch mal Zeit zum Wachsen haben. Wenn sie viel hin- und herwachsen haben sie nicht viel Freude am Reiten und latschen sich nur irgendwas ab was dranbleiben soll (Eisen, Griffelbeine, Ballen) oder was dran was man nicht haben will (Überbeine). Dann doch besser kosten- und verschleißarm auf die Weide und dann losgelegt wenn sie wieder ausgeglichen sind.

Veracruz9
16.11.2009, 19:14
Eine Bekannte hat ihren gleich locker weiter gearbeitet, so dass er SChritt Trab Galopp unter dem Sattel ging, dann kastrieren lassen. Dann war es Februar und er konnte sich auf die Weidesaison einstimmen.

Der war aber ganz gut in der Entwicklung.

Ansonsten würde ich deinem wenn er noch nicht so fertig ist jetzt die Männlichkeit nehmen, und einen schönen Platz suchen, wo er auch als neu-Wallach viel raus kann und dann im Frühjahr anreiten und noch mal den Sommer auf die Wiese stellen.

Das hängt aber natürlich auch alles davon ab, was du mit ihm weiter vorhast.

rubia
16.11.2009, 22:03
@Kareen
@Veracruz: Danke, das hört sich gut an,so werde ich es machen!Den ganzen sommer Weide kann ich ihm aber nicht gönnen, denn ich möchte ihn verkaufen und das geht im Herbst immer schlecht!:rolleyes2:

Pani
16.11.2009, 22:16
Hallo rubia,

rein aus Interesse: Bekommt man als Besitzer dann auch was schriftliches bzw. Begründung der Ablehnung oder danach nur einen Anruf ?
Wie lange wurde dein Pferd für die Vorauswahl vorbereitet ?

rubia
17.11.2009, 12:54
Man kann mündlich nachfragen, hab ich aber nicht gemacht!
Leider war er ein wenig zu kurz in Vorbereitung, sonst hätte er vielleicht ein Chanc gehabt. Es waren knapp drei Monate, ein Monat mehr, so von Anfang August an wäre gut gewesen.
Ich hatt nicht vor, ihn vorzustellen, als aber dann einige Leute von ih auf der Weide so angetan waren, habe ich es gewagt!
Jetzt wird er Reitpferd, für ihn sicher das angenehmere Leben!:rolleyes2:

Ginella NB
17.11.2009, 14:30
Wobei ich mich jetzt frage, ob es von dem Vorbereiter nicht fairer gewesen wäre, Dir vorher zu erklären, das der Hengst noch nicht weit genug für eine Vorauswahl entwickelt ist.

Gerade dieser Aussteller sollte doch über soviel Erfahrung verfügen, um das vorher reell beurteilen zu können.

Da bekomme ich immer irgendwie das Gefühl, denen steht ihr eigener Geldbeutel näher als alles andere. Dabei sollte man doch auch etwas langfristiger denken, ob man zufriedene oder frustrierte Kundschaft zurücklässt.

Vielleicht sollte man das vorher eine wirklich kompetente Person beurteilen lassen, die neutral ist und weder von der einen, noch der anderen Entscheidung etwas hat?

Wie würdest Du das nächste Mal vorgehen?

Veracruz9
17.11.2009, 14:34
Das kommt doch auch immer auf den Jahrgang an.
Ist es ein guter Jahrgang ist es schwerer das der Junghengst angenommen wird als wenn es ein schwacher ist.
Und so richtig drin in der Entwicklung steckt man doch nie.

Ginella NB
17.11.2009, 14:41
OK - aber bei 16 Hengsten, die bei demjenigen in der Vorbereitung standen, kann man das doch schon an der eigenen Auswahl reell beurteilen, findest Du nicht?

Ich hab immer das Gefühl, da wird auch absichtlich etwas "Kanonenfutter" mitgenommen.

Das soll Rubia jetzt aber nicht persönlich auf ihren Hengst beziehen.

Ich stehe dieser ganzen Branche nur grundsätzlich etwas skeptisch gegenüber und bin daher vielleicht etwas voreingenommen ..... das muss ich ehrlich zugeben.

ich werde immer das Gefühl nicht los, das da immer welche dran glauben müssen, die von vorneherein - ohne jede Aussicht auf Erfolg - nur "abgezockt" werden sollen.

rubia
17.11.2009, 19:04
Mir wurde immer wieder gesagt, dass mein Hengst noch etwas jugendlich ist, man es aber wegen der Abstammung versuchen könnte. Er springt überraschend gut und so hab ich es halt probiert. Mit mir wurde immer ehrlich diskutiert und den Hengst haben einige neutrale Leute gesehen und keiner hat mir abgeraten. Zumal ja nicht vviel kaputt ist, im Gegesatz dazu, wenn er zur Körung darf und dann nicht gekört wird! Da ist dann schon ein ganzer Sack voll Geld weg bis Mitte Januar.
Ich sehe das bei meinem Hengst als eine Art Grundausbildung- und erziehnung, die ihm sicher nicht geschadet hat, zumindest nicht dort wo er war! Das Anreiten in zwei Monaten wird sicher einfacher, und geht auch in weniger Zeit, als bei einem ganz Rohen!
So haben wir auch gesprochen, bvor ich ihn zu Herrn Schindele gestellt habe. Tja, so sehe ich das und jetzt freu ich mich schon ein bisschen auf ihn und seine weitere Entwicklung.:D

Francis
18.11.2009, 14:42
Was zahlt man denn so für die Vorbereitung zur Körung mtl?

Was ist mit bayerischer Nachkörung?
Ist das keine Option?

Ginella NB
18.11.2009, 15:22
Mir wurde immer wieder gesagt, dass mein Hengst noch etwas jugendlich ist, man es aber wegen der Abstammung versuchen könnte. Er springt überraschend gut und so hab ich es halt probiert. Mit mir wurde immer ehrlich diskutiert und den Hengst haben einige neutrale Leute gesehen und keiner hat mir abgeraten.

Das ist dann in Ordnung.

Wie lange war er denn zur Vorbereitung auf die Vorauswahl im Training?

sprich: was muss man dafür löhnen, bei so einer Kapazität?

rubia
18.11.2009, 23:56
590.-Box und Training, sehr passabel, wie ich finde!
Der beste Zeitrahmen sind wohl drei Monate!:rolleyes2:

rooby94
19.11.2009, 00:53
3 monate vorbereitung ???
da frag ich mich, warum die meisten hengste bei den profis schon ab dem frühjahr vorbereitet/ gearbeitet werden!

wie pferdefreundlich usw soetwas ist, steht auf einem anderen blatt.

Hondadiva
19.11.2009, 01:09
nicht kastrieren, sondern erstmal anreiten - der hengst ist jetzt schon sehr gut trainiert, das muss man ausnutzen - ist besser, als wegstellen und dann nochmal neu an der longe auftrainieren, geht meiner meinung nach dann doppelt auf die gelenke.
lieber anreiten, schauen, wie er sich macht, wenn das ganze klappt, nochmal pausieren, bis er wirklich alt genug ist und dann entscheiden, wie weiter verfahren wird.

wenn er brav ist sehe ich einem hengstdasein nicht im wege.
wenn er so gut ist, dass er seine zulassung über den sport holen kann, auch gut.

sonst je nach laune eier ab oder auch nicht...
ich würde ihn auf jeden fall jetzt schon anreiten und danach nochmal pause machen....

zausibaer
19.11.2009, 01:27
3 monate vorbereitung ???
da frag ich mich, warum die meisten hengste bei den profis schon ab dem frühjahr vorbereitet/ gearbeitet werden!

wie pferdefreundlich usw soetwas ist, steht auf einem anderen blatt.
Das machen immer weniger Profis!

In der aktuellen Rheinlands Reiter-Pferde steht ein ausführlicher Bericht über den Ausbildungsweg junger Hengste, in dem Herr Wilbers (Ferienhof Stücker) und Herr Bender (Ausbildungsleiter Pferdezentrum Wickrath) unabhängig voneinander genau diese 3 Monate Vorbereitung auf die Vorauswahl als ideal erachten. Klar sehen die Hengste, die bereits ab dem Winter gearbeitet und gemästet werden, anders aus. Aber die Hannos beispielsweise schicken in den letzten Jahren gerade solche "unnatürlich gemachten Pferde" ebenso wie die beim Freispringen speziell auffallenden Kandidaten ohne viel Fragerei heim. Da wird sich nicht mal mehr die Mühe gemacht, den propperen Futterwerter vom Dopingkandidaten zu differenzieren!

Ein guter Ausbildungsstall holt in optimaler Zeit das Beste aus den Jungs raus.

Astas
19.11.2009, 01:52
Kenn das auch so von "unserem" Züchter. Unser war auch nur 8 Wochen zur Vorbereitung weg. Hat zwar nicht geklappt, aber dieses Jahr ging einer seiner Hengste nach Celle und soweit ich weiß wurde der auch nur 3 Monate vorbereitet. Frag aber gerne noch mal nach.

rooby94
19.11.2009, 07:54
ok, dann kenne ich nur die hinterwäldler.

und auch klar- es hört sich in einem interview immer nett an, wenn man auf seine pferdeschonende ausbildungsmethodik durch kurze vorbereitungszeit verweist ...

Titania
19.11.2009, 08:02
..., Dir vorher zu erklären, das der Hengst noch nicht weit genug für eine Vorauswahl entwickelt ist.

Gerade dieser Aussteller sollte doch über soviel Erfahrung verfügen, um das vorher reell beurteilen zu können.



Häufig (fast immer?) werden Hengste, die noch "zu jungendlich" in die Vorbereitung gehen, bei der Vorauswahl später nicht mitgenommen - mein Eindruck.
Oder habt Ihr gerade spektakuläre Gegenbeispiele zur Hand?

Timo
19.11.2009, 09:07
Häufig (fast immer?) werden Hengste, die noch "zu jungendlich" in die Vorbereitung gehen, bei der Vorauswahl später nicht mitgenommen - mein Eindruck.
Oder habt Ihr gerade spektakuläre Gegenbeispiele zur Hand?

ich glaube das hat nullkomma nix mehr mit den Hengsten und deren Futter/Trainingszustand zutun sondern mit den Personen die dahinter stehen. Sieht man doch daran das gr. Hengsthalter sich sogar extreme Gebäudemängel leisten können und da keine Komission durchgreift :cursing:

Ginella NB
19.11.2009, 11:04
In gewisser Weise hat Timo leider auch recht.

Nicht umsonst erscheinen bei solchen Events teilweise andere Besitzer/Aussteller in den Listen als die wahren Eigentümer.

Pearl
19.11.2009, 22:08
@Timo: Das ist mir auch schon aufgefallen!
Und auch wenn man nie etwas daran ändern wird können, finde ich es jedes Mal wieder schade...

Waluga
20.11.2009, 01:00
ich glaube das hat nullkomma nix mehr mit den Hengsten und deren Futter/Trainingszustand zutun sondern mit den Personen die dahinter stehen. Sieht man doch daran das gr. Hengsthalter sich sogar extreme Gebäudemängel leisten können und da keine Komission durchgreift
@Timo: Volltreffer! :thumbup1:


Nicht umsonst erscheinen bei solchen Events teilweise andere Besitzer/Aussteller in den Listen als die wahren Eigentümer.
@GinellaNB: Wie macht man das? Am besten fände ich es ja, wenn man den Züchter vorübergehend abändern könnte - aber ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll :confused:

rubia
24.11.2009, 17:18
ich glaube das hat nullkomma nix mehr mit den Hengsten und deren Futter/Trainingszustand zutun sondern mit den Personen die dahinter stehen. Sieht man doch daran das gr. Hengsthalter sich sogar extreme Gebäudemängel leisten können und da keine Komission durchgreift :cursing:

Da hast du leider in vielerlei Hinsicht Recht!
Manchmal haben auch Neulinge eine Chance: eine Bekannte von mir hatte zwei Hengste zur Vorbereitung, beide als Fohlen auf Auktionen gekauft! Beide sind zugelassen zur Süddeutschen Körung!! Sie ist mit Kornes und Schwaiganger die Einzige Beschickerin, die zwei auf der Körung hat!
Die Beiden waren übrigens auch 3 Monate bei Herrn Schindele, sie waren aber richtig gut entwickelt!
Man bedenke auch i dieser Runde, dass wir im Süden bis zur Körung nochmal zwei Monate Zeit haben unddas wird bestimmt auch von der Auswawahlkommisson der Vorauswahl berücksichtigt!
ich weiß nicht genau, wie viel Zeit in den norddeutschen Zuchtgebieten zwischen Auswahl und Körung liegt!?!:rolleyes2:

Balthasar
24.11.2009, 21:02
Timo:
Stimme Dir voll und ganz zu und habe es selbst miterlebt!
Nur traut man sich fast gar nicht das Laut auszusprechen!

rubia
02.12.2009, 15:21
So, nun ist mein Avanti Wallach und nächste Woche hole ich ihn heim. Er gahet dann haupsächlich auf die Koppel und ich werde ihn ab und zu ein bisschen bewegen! Auf- und Absitzübungen sind gemacht, er ist grundanstänig, laut Herrn Schindele!
Drei Monate werde ich ihm Pause geben und ihn dann anreiten lassen!
Ich freu mich auf ihn und bin gespannt, wie er sich weiter entwickelt!!:rolleyes2:

Pani
03.12.2009, 09:47
Alles Gute und viel Freude mit deinem Pferd.

rubia
05.12.2009, 19:40
Anton Schindele ist ganz begeistert von meinem kastrierten Avanti. Sie haben in mittlerweile ein bisschen an der Longe "geritten" und er muss so fein im Maul sein und sich so schön an die Hand stellen und kauen, dass mich Herr Schindle heute gleich angerufen hat!
Ich hoffe, dass man über andere Nachkommen des Hengstes auch so viel Postives hören wird!:rolleyes2:

suznQ
09.01.2010, 18:28
Bin da vielleicht ein bissl "spät" beim Thema, muss da aber auch was los werden.
Wenn Hengste bereits 2-jährig zur Vorauswahl kommen, ist es ein riesen Unterschied ob die im Jänner oder Mai zur Welt kamen. Wobei mir (und die allgemeine Tendenz geht ebenfalls in diese Richtung) lieber ein Frühjahrsfohlen ist, auch schon wegen der ganzen Chip-Problematik.
Zudem noch ein Spätentwickler, dann ist es nicht verwunderlich, wenn auch Profis den tatsächlichen Wert des jungen Hengstes im Moment-Zustand nicht erkennen. Ich find bei 2-jährigen ists immens schwierig, die Qualität richtig zu beurteilen (welches 2-Jährige ist durchgehend hübsch?)
Schade ist dann, wenn ein an sich interessant gezogener Hengst mit gutem Interieur, keine Chance bekommt seine wahre Qualität zu zeigen.
Wenn er als Fohlen ausserordentlich gut war und sich als 2 Jähriger im Moment nicht so toll zeigt, wie erwartet, würde ich ihm schon noch ne Chance geben. Ist natürlich auch mit Kosten verbunden, aber wie oft hat man schon die Chance einen wirklich guten Hengst zu ziehen. ;)