Reitstunden

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  • Sabine2005
    • 17.06.2005
    • 7751

    Reitstunden

    Mich würde einmal interessieren, was Ihr aktuell für Reitstunden zahlt. Gerne im Hinblick darauf.



    Euer Alter
    Euer Leistungsstand
    Alter des Pferdes
    Aktueller Ausbildungsstand des Pferdes
    Dauer der Stunde
    Einzel- oder Gruppenstunde
    Reitlehrer vor Ort oder kommt dieser raus oder fahrt Ihr hin zur Stunde
    Eure Ziele
    Der Reitlehrer hat welche Qualifikationen
    Häufigkeit der Reitstunde
    Wie zufrieden seit Ihr mit Eurer Reitstunde


    Was zahlt Ihr unter Einbezug meiner obigen Frage.



    Was ist bei Reitstunden Eure finanzielle Schmerzgrenze




  • Tapi
    • 26.10.2020
    • 8

    #2
    Reite auf einem A-Niveau und bekomme auf diesem Stand auch Unterricht. Das Pferd ist auf dem selben Stand. Eine Stunde dauert 45 min. Kommt zu mir. Einzelunterricht. Reitlehrerin ist gelernte Bereiterin und reitet in Dressur sowie Springen bis zur schweren Klasse. Ich zahle dafür 35 €. Bin für Preis-/Leistung sehr zufrieden. Als Leihe würde ich mir aber manchmal noch mehr Tipps wünschen und die Umsetzung genauer erklärt bekommen, gerade zum Sitz. Ich denke hier sind für Profis viele Dinge selbstverständlich.
    Sonst mache ich noch klassische Handarbeit und bekomme dort von einer anderen Trainerin Unterstützung die Ihre Pferde selbst bis zu Piaffe ausgebildet hat und sich selbst immer fortbildet, aber keine klassische Ausbildung in dem Bereich hat. War schon super schwer jemanden zu finden der dies macht. Eine Stunde dauert normalerweise 45 min, manchmal auch 60 min. Demnach zahle ich 40 oder 50 €. Sie hat immer perfekte Tipps und erklärt sehr ausführlich wieso, weshalb, warum. Danach habe ich genügend Input und eine Anleitung um allein für 3-4 Wochen weiterzuarbeiten. Kommt auch zu uns.

    Ich habe aber für Trainer auch schon weitaus mehr gezahlt. Ist ja immer ne Frage was man möchte und auf welchem Niveau. Von jemanden von dem ich sehr profitiere zahle ich gern auch etwas mehr. Aber für eine normale Reitstunde wäre meine Schmerzgrenze bei 70 €.

    Kommentar

    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 70

      #3
      Welch grausamer Verlust - das nächste Olympia findet wohl ohne uns statt. Reitstunden sind so extrem teuer, dass ich sie völlig aufgegeben habe. Es gab Zeiten (Jahre), in denen ich zwei Reitstunden pro Woche, Wochenend- und Wochenkurse geritten bin. Das jeweilige Pferd hatte dann meist einmal pro Woche Beritt.

      Derzeit gäbe es hier folgende Möglichkeiten.

      alter Reitlehrer, traditioneller Unterricht, turniererfahren, 35 min 50€ plus Fahrtkosten. kein Springen
      Junge Teilzeitreitlehrerin, 45 min 50 € plus Fahrt, Ausbildungsgrenze A, vielleicht L, wenn das Pferd das schon sicher kann, kein Springen ….
      Reitlehrerin mit ehemaligen Turniererfahrungen in M, aber seit Jahren ohne Pferd: 45 min 60€ plus Fahrt, auf gar keinen Fall Springen/ Stangen
      Extrem erfahrener, sehr alter Reitlehrer, auch für S Dressur, 45 min 80€ plus Fahrt, auch für Turnierreiter mit Ambitionen
      Springstunde von lokal erfolgreichem Springreiter 30 bis 45 min 50€ plus Fahrt - setzt sich auch drauf/ Korrektur, Beritt
      Geländestunde 60€ plus Fahrt und Anlagengebühr
      Reitlehrerin mit viel Sitzschulung 45 min 80€ plus Fahrt. Ab etwa der 10 Stunde sehr effektiv …
      Von Stunden möchte ich also gar nicht mehr sprechen.
      Alle Stunden sind hier am Stall, denn bis auf den Spring- und den Geländetrainer hat keiner eine eigene Anlage. Wegfahren scheidet für mich auch aus, denn es würde generell einen Zeitaufwand von ca. 4 Stunden bedeuten. Und das nur für den Spaß? Die Fahrtkosten werden meist von zuhause aus berechnet und nicht von dort, wo der Trainer gerade herkommt.

      Alter und Ausbildungsstand der Reiters wie des Pferde spielen beim jeweiligen Lehrer keine Rolle beim Preis.
      Es sind so gut wie immer Einzelstunden. Von Stunden zu zweit hat man wenig bis nichts, da entweder die Pferde oder die Aufmerksamkeit des Reitlehrers nicht passen. Außerdem ist die Halle ja nicht für Unterricht gesperrt, so dass man bei Zweierstunden mit etwas Pech zu viert oder gar mit einem Longierpferd in der Halle ist.

      Vor drei Jahren habe ich die Turnierstarts meines Pferdes komplett eingestellt. Alles (das ganze Umfeld/ eigener und pferdiger Alltag) ist viel zu teuer, die Arbeit ist sehr hektisch geworden. Eigentlich wollte ich noch so hin und wieder mal eine Reitstunde reiten oder mein Pferd unter Beritt schön sehen. Aber was man nicht regelmäßig macht, kostet nur und bringt nichts. Deshalb habe ich Ausgaben für durch Lehrer betreutes Reiten jetzt gar nicht mehr. Der Ausbildungsstand meines Pferdes und mir reicht für den Alltag in Bahn und Gelände völlig aus. Auch Kurse scheiden aus. Der Hauch von Gruppenfeeling, der sich an diesen Tagen einstellen mag, ist mir den nötigen 100derter nicht wert.
      Der Übergang meines Pferdes vom Turniersport zum Freizeitzausel war dabei einigermaßen kurios. Es ist nämlich eine echte Bank. Also hieß es „Ach schade, nicht Ernst, oder“. Aber ich sehe einfach nicht mehr ein, dass ich vollen Beritt im Vorfeld und die Turnierkosten (100€ pro Turniertag) zahlen sollte, nur damit der Reiter ein tolles Turnierfeeling hat. Eigentlich wird inzwischen in meinem Kopf eher umgekehrt ein Schuh draus: so ein gutes Pferd muss er sich erst einmal leisten. Dann muss er halt Jungpferde starten …. Und sollte es sich verletzen, dann bin ich der Krankenpfleger. ….

      Kommentar

      • Greta
        • 30.06.2009
        • 3883

        #4
        Also ich wage kaum zu schreiben. Ich bin momentan im idealsten Zustand meines Lebens. Bin in eine anlage gewechselt mit fester Trainerin (Pferdewirtschaftsmeisterin mit erfolgen bis S). Da habe ich freie Wahl. Unterricht pro Einheit 30 euro, Teilberitt (Reiten oder Unterricht) 350 Euro und Vollberitt (auch Reiten oder Unterricht, 5 mal die woche ) 500 Euro..
        ich bin seit Okt dort und genieße es sehr.. Und merke deutliche Fortschritte!

        Ausbildungsstand meiner Pferde, einmal S 2 mal M einmal L.
        Mein alter 62.
        Allegra von Flake aus der Amica

        Kommentar

        • Elfi
          • 22.06.2009
          • 374

          #5
          Hm, also ich (Anfang 50) bin grade ohne Unterricht, da gesundheitliche Probleme und Pferd in Rente. Bis 2024 bin ich auf M-Niveau geritten und hatte bei verschiedenen Trainern Unterricht. Regelmäßig (ca. 1x pro Woche) bin ich auf die benachbarte Anlage zu meiner Trainerin gefahren, die ist bis GP erfahren und hat für 30 Minuten 50 EUR genommen. Ein super Preis-Leistungsverhältnis, denn der Unterricht war genial. Würde ich so auch wieder anfangen wenn ich wieder ein Pferd habe. Parallel bin ich auch bei einer Richterin geritten, die war allerdings immer nur sporadisch verfügbar (Terminkalender voll!) und wir haben hier ab und an mal den ein oder anderen Trainingstag bei uns Zuhause gemacht. Die war preislich bei 40,-- EUR, das war auch super. Für Kurse und auch ab und an mal einen Trainingstag haben wir beim Verein eine andere GP-erfolgreiche Trainerin, die verlangt für 45,-- Minuten 80,--. Das ist ein etwas anderes Konzept, weil sie schon beim Abreiten schauen möchte, auch ne gute Sache. Früher bin ich auch noch ab und an bei zwei weiteren Trainern Kurse geritten, beides Kadertrainer, auch toll, der eine hat 60,-- und der andere 70,-- genommen. Sind wahrscheinlich jetzt auch teurer geworden. Insgesamt muss ich sagen, dass alle Trainer echt gut und für mich passend waren, der ein oder andere hat ab ca. A-Niveau unterrichtet, wobei manch einem schon L oder höher lieber war. Die Richterin ist tatsächlich hier am Flexibelsten und bindet in den Unterricht (sogar auch ab E) auch mal Elemente aus der klassischen/barocken/iberischen Reitweise mit ein oder lässt mal einen Roll back reiten wenns Spaß und Sinn macht. Hier reden wir nur von Dressur, Springen ist tatsächlich schwierig. Da bin ich zu lange raus. Die Schmerzgrenze wäre bei Einzelstunde Dressur für mich tatsächlich bei 70,-- EUR pro 30 Minuten, man muss ja auswärts oft noch Anlagennutzung zahlen, auch wenn alles teurer wird... irgendwo hört der Spaß auf. Das Beste für mich waren tatsächlich die beiden "billigsten" Trainer in Kombi, vielleicht auch weil ich zu der Einen halt einfach öfters gefahren bin. Hab dann auch mal ausgenutzt wenn ich Urlaub hatte und hab mir 2-3 Stunden in einer Woche gegönnt. Da hab ich unheimlich viel gelernt, tatsächlich ist es ein himmelweiter Unterschied ob ich A oder L/M reite, das merkt man aber erst wenn man sich weiter entwickelt hat... O Mann, das geht mir echt ab, mal sehen ob ich vielleicht nächstes Jahr wieder durchstarten kann.

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          • Schimmeltier
            • 15.01.2019
            • 1103

            #6
            In meiner Reitschulzeit kostete die Reitstunde um die 10 Mark, egal ob man sich beim Pferdeverleih ein Pferd zum Ausreiten mietete, oder in der Reitstunde in der Abteilung ritt.
            Eine Reitstunde dauerte da auch eine volle Stunde!

            Die meisten Reitschüler hatten damals wohl weniger die Verbesserung ihrer Reitkünste im Visier, sondern sie ritten weil's reiten einfach Spaß machte! Klar lernte man Bahnregeln, Galopp, Trab, Paraden und Co, aber nur, weil es ja dazu gehörte....

            Vielleicht gabs zu der Zeit auch für Reitschüler Einzelunterricht??, --es war aber nicht üblich (jedenfalls nicht in den Reitschulen, wo ich ritt). Definitiv unbekannt waren Kurse jeglicher Art; oder auch Bodenarbeit, Dominanz-tralala oder innovativen Unterricht.
            Es war alles ein bisschen robuster im Umgang als heute. Schön ist, dass früher wie heute das Pferd immer noch im Mittelpunkt steht, und dass Reitbetriebe a) ihren "Mitarbeiter" Pferd heute idealerweise artgerechter halten, und b) es schaffen, wirtschaftlich zu arbeiten.

            Mein Reitunterricht endete bereits im zarten Teenager- Alter; nach dem Tag, als ich mein erstes Pferd bekam, sah mich die Reitschule nie wieder.

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