Reitstunden

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  • Sabine2005
    • 17.06.2005
    • 7751

    Reitstunden

    Mich würde einmal interessieren, was Ihr aktuell für Reitstunden zahlt. Gerne im Hinblick darauf.



    Euer Alter
    Euer Leistungsstand
    Alter des Pferdes
    Aktueller Ausbildungsstand des Pferdes
    Dauer der Stunde
    Einzel- oder Gruppenstunde
    Reitlehrer vor Ort oder kommt dieser raus oder fahrt Ihr hin zur Stunde
    Eure Ziele
    Der Reitlehrer hat welche Qualifikationen
    Häufigkeit der Reitstunde
    Wie zufrieden seit Ihr mit Eurer Reitstunde


    Was zahlt Ihr unter Einbezug meiner obigen Frage.



    Was ist bei Reitstunden Eure finanzielle Schmerzgrenze




  • Tapi
    • 26.10.2020
    • 8

    #2
    Reite auf einem A-Niveau und bekomme auf diesem Stand auch Unterricht. Das Pferd ist auf dem selben Stand. Eine Stunde dauert 45 min. Kommt zu mir. Einzelunterricht. Reitlehrerin ist gelernte Bereiterin und reitet in Dressur sowie Springen bis zur schweren Klasse. Ich zahle dafür 35 €. Bin für Preis-/Leistung sehr zufrieden. Als Leihe würde ich mir aber manchmal noch mehr Tipps wünschen und die Umsetzung genauer erklärt bekommen, gerade zum Sitz. Ich denke hier sind für Profis viele Dinge selbstverständlich.
    Sonst mache ich noch klassische Handarbeit und bekomme dort von einer anderen Trainerin Unterstützung die Ihre Pferde selbst bis zu Piaffe ausgebildet hat und sich selbst immer fortbildet, aber keine klassische Ausbildung in dem Bereich hat. War schon super schwer jemanden zu finden der dies macht. Eine Stunde dauert normalerweise 45 min, manchmal auch 60 min. Demnach zahle ich 40 oder 50 €. Sie hat immer perfekte Tipps und erklärt sehr ausführlich wieso, weshalb, warum. Danach habe ich genügend Input und eine Anleitung um allein für 3-4 Wochen weiterzuarbeiten. Kommt auch zu uns.

    Ich habe aber für Trainer auch schon weitaus mehr gezahlt. Ist ja immer ne Frage was man möchte und auf welchem Niveau. Von jemanden von dem ich sehr profitiere zahle ich gern auch etwas mehr. Aber für eine normale Reitstunde wäre meine Schmerzgrenze bei 70 €.

    Kommentar

    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 70

      #3
      Welch grausamer Verlust - das nächste Olympia findet wohl ohne uns statt. Reitstunden sind so extrem teuer, dass ich sie völlig aufgegeben habe. Es gab Zeiten (Jahre), in denen ich zwei Reitstunden pro Woche, Wochenend- und Wochenkurse geritten bin. Das jeweilige Pferd hatte dann meist einmal pro Woche Beritt.

      Derzeit gäbe es hier folgende Möglichkeiten.

      alter Reitlehrer, traditioneller Unterricht, turniererfahren, 35 min 50€ plus Fahrtkosten. kein Springen
      Junge Teilzeitreitlehrerin, 45 min 50 € plus Fahrt, Ausbildungsgrenze A, vielleicht L, wenn das Pferd das schon sicher kann, kein Springen ….
      Reitlehrerin mit ehemaligen Turniererfahrungen in M, aber seit Jahren ohne Pferd: 45 min 60€ plus Fahrt, auf gar keinen Fall Springen/ Stangen
      Extrem erfahrener, sehr alter Reitlehrer, auch für S Dressur, 45 min 80€ plus Fahrt, auch für Turnierreiter mit Ambitionen
      Springstunde von lokal erfolgreichem Springreiter 30 bis 45 min 50€ plus Fahrt - setzt sich auch drauf/ Korrektur, Beritt
      Geländestunde 60€ plus Fahrt und Anlagengebühr
      Reitlehrerin mit viel Sitzschulung 45 min 80€ plus Fahrt. Ab etwa der 10 Stunde sehr effektiv …
      Von Stunden möchte ich also gar nicht mehr sprechen.
      Alle Stunden sind hier am Stall, denn bis auf den Spring- und den Geländetrainer hat keiner eine eigene Anlage. Wegfahren scheidet für mich auch aus, denn es würde generell einen Zeitaufwand von ca. 4 Stunden bedeuten. Und das nur für den Spaß? Die Fahrtkosten werden meist von zuhause aus berechnet und nicht von dort, wo der Trainer gerade herkommt.

      Alter und Ausbildungsstand der Reiters wie des Pferde spielen beim jeweiligen Lehrer keine Rolle beim Preis.
      Es sind so gut wie immer Einzelstunden. Von Stunden zu zweit hat man wenig bis nichts, da entweder die Pferde oder die Aufmerksamkeit des Reitlehrers nicht passen. Außerdem ist die Halle ja nicht für Unterricht gesperrt, so dass man bei Zweierstunden mit etwas Pech zu viert oder gar mit einem Longierpferd in der Halle ist.

      Vor drei Jahren habe ich die Turnierstarts meines Pferdes komplett eingestellt. Alles (das ganze Umfeld/ eigener und pferdiger Alltag) ist viel zu teuer, die Arbeit ist sehr hektisch geworden. Eigentlich wollte ich noch so hin und wieder mal eine Reitstunde reiten oder mein Pferd unter Beritt schön sehen. Aber was man nicht regelmäßig macht, kostet nur und bringt nichts. Deshalb habe ich Ausgaben für durch Lehrer betreutes Reiten jetzt gar nicht mehr. Der Ausbildungsstand meines Pferdes und mir reicht für den Alltag in Bahn und Gelände völlig aus. Auch Kurse scheiden aus. Der Hauch von Gruppenfeeling, der sich an diesen Tagen einstellen mag, ist mir den nötigen 100derter nicht wert.
      Der Übergang meines Pferdes vom Turniersport zum Freizeitzausel war dabei einigermaßen kurios. Es ist nämlich eine echte Bank. Also hieß es „Ach schade, nicht Ernst, oder“. Aber ich sehe einfach nicht mehr ein, dass ich vollen Beritt im Vorfeld und die Turnierkosten (100€ pro Turniertag) zahlen sollte, nur damit der Reiter ein tolles Turnierfeeling hat. Eigentlich wird inzwischen in meinem Kopf eher umgekehrt ein Schuh draus: so ein gutes Pferd muss er sich erst einmal leisten. Dann muss er halt Jungpferde starten …. Und sollte es sich verletzen, dann bin ich der Krankenpfleger. ….

      Kommentar

      • Greta
        • 30.06.2009
        • 3883

        #4
        Also ich wage kaum zu schreiben. Ich bin momentan im idealsten Zustand meines Lebens. Bin in eine anlage gewechselt mit fester Trainerin (Pferdewirtschaftsmeisterin mit erfolgen bis S). Da habe ich freie Wahl. Unterricht pro Einheit 30 euro, Teilberitt (Reiten oder Unterricht) 350 Euro und Vollberitt (auch Reiten oder Unterricht, 5 mal die woche ) 500 Euro..
        ich bin seit Okt dort und genieße es sehr.. Und merke deutliche Fortschritte!

        Ausbildungsstand meiner Pferde, einmal S 2 mal M einmal L.
        Mein alter 62.
        Allegra von Flake aus der Amica

        Kommentar

        • Elfi
          • 22.06.2009
          • 374

          #5
          Hm, also ich (Anfang 50) bin grade ohne Unterricht, da gesundheitliche Probleme und Pferd in Rente. Bis 2024 bin ich auf M-Niveau geritten und hatte bei verschiedenen Trainern Unterricht. Regelmäßig (ca. 1x pro Woche) bin ich auf die benachbarte Anlage zu meiner Trainerin gefahren, die ist bis GP erfahren und hat für 30 Minuten 50 EUR genommen. Ein super Preis-Leistungsverhältnis, denn der Unterricht war genial. Würde ich so auch wieder anfangen wenn ich wieder ein Pferd habe. Parallel bin ich auch bei einer Richterin geritten, die war allerdings immer nur sporadisch verfügbar (Terminkalender voll!) und wir haben hier ab und an mal den ein oder anderen Trainingstag bei uns Zuhause gemacht. Die war preislich bei 40,-- EUR, das war auch super. Für Kurse und auch ab und an mal einen Trainingstag haben wir beim Verein eine andere GP-erfolgreiche Trainerin, die verlangt für 45,-- Minuten 80,--. Das ist ein etwas anderes Konzept, weil sie schon beim Abreiten schauen möchte, auch ne gute Sache. Früher bin ich auch noch ab und an bei zwei weiteren Trainern Kurse geritten, beides Kadertrainer, auch toll, der eine hat 60,-- und der andere 70,-- genommen. Sind wahrscheinlich jetzt auch teurer geworden. Insgesamt muss ich sagen, dass alle Trainer echt gut und für mich passend waren, der ein oder andere hat ab ca. A-Niveau unterrichtet, wobei manch einem schon L oder höher lieber war. Die Richterin ist tatsächlich hier am Flexibelsten und bindet in den Unterricht (sogar auch ab E) auch mal Elemente aus der klassischen/barocken/iberischen Reitweise mit ein oder lässt mal einen Roll back reiten wenns Spaß und Sinn macht. Hier reden wir nur von Dressur, Springen ist tatsächlich schwierig. Da bin ich zu lange raus. Die Schmerzgrenze wäre bei Einzelstunde Dressur für mich tatsächlich bei 70,-- EUR pro 30 Minuten, man muss ja auswärts oft noch Anlagennutzung zahlen, auch wenn alles teurer wird... irgendwo hört der Spaß auf. Das Beste für mich waren tatsächlich die beiden "billigsten" Trainer in Kombi, vielleicht auch weil ich zu der Einen halt einfach öfters gefahren bin. Hab dann auch mal ausgenutzt wenn ich Urlaub hatte und hab mir 2-3 Stunden in einer Woche gegönnt. Da hab ich unheimlich viel gelernt, tatsächlich ist es ein himmelweiter Unterschied ob ich A oder L/M reite, das merkt man aber erst wenn man sich weiter entwickelt hat... O Mann, das geht mir echt ab, mal sehen ob ich vielleicht nächstes Jahr wieder durchstarten kann.

          Kommentar

          • Schimmeltier
            • 15.01.2019
            • 1103

            #6
            In meiner Reitschulzeit kostete die Reitstunde um die 10 Mark, egal ob man sich beim Pferdeverleih ein Pferd zum Ausreiten mietete, oder in der Reitstunde in der Abteilung ritt.
            Eine Reitstunde dauerte da auch eine volle Stunde!

            Die meisten Reitschüler hatten damals wohl weniger die Verbesserung ihrer Reitkünste im Visier, sondern sie ritten weil's reiten einfach Spaß machte! Klar lernte man Bahnregeln, Galopp, Trab, Paraden und Co, aber nur, weil es ja dazu gehörte....

            Vielleicht gabs zu der Zeit auch für Reitschüler Einzelunterricht??, --es war aber nicht üblich (jedenfalls nicht in den Reitschulen, wo ich ritt). Definitiv unbekannt waren Kurse jeglicher Art; oder auch Bodenarbeit, Dominanz-tralala oder innovativen Unterricht.
            Es war alles ein bisschen robuster im Umgang als heute. Schön ist, dass früher wie heute das Pferd immer noch im Mittelpunkt steht, und dass Reitbetriebe a) ihren "Mitarbeiter" Pferd heute idealerweise artgerechter halten, und b) es schaffen, wirtschaftlich zu arbeiten.

            Mein Reitunterricht endete bereits im zarten Teenager- Alter; nach dem Tag, als ich mein erstes Pferd bekam, sah mich die Reitschule nie wieder.

            Kommentar


            • Nickelo
              Nickelo kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Historisch interessant. Wie steht es in deiner Umgebung heute?

            • hufschlag
              hufschlag kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Da bist du falsch abgebogen, erklärt aber einiges

            • Schimmeltier
              Schimmeltier kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Für Wen? Hufschlag, für wen bin ich falsch abgebogen??
              Ich lehne mich zufrieden zurück:

              Wo dein reiterliches Ziel die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft war, fand ich Erfüllung bei der Planung & Durchführung von Mehrtagesritten auf meinen Zossen....so sind die Leute verschieden--- und das ist gut so.
          • July
            • 28.08.2011
            • 397

            #7
            In der deutschsprachigen Schweiz zahle ich aktuell bei meiner Trainerin (Erfolge bis 1.50m) für 30min Einzelspringstunde 50 Fr (=ca. 50 Euro) auf ihrer Anlage und wir sind mit meiner Nachwuchsstute auf L Niveau unterwegs. Das ist schon sehr günstig. Bis 2023 bin ich mit meinem anderen Pferd auf S-Niveau geritten, da habe ich bei einem Trainer (Erfolge int. bis 1.60m) für 30 min 100 Fr (inkl. 20 Fr. Anlagennutzung) gezahlt.

            Guter Dressurunterricht ist hier tatsächlich Mangelware. Da zahlt man für 45 min. ca. 120 Fr.

            Bin in Deutschland bis Kl. M in der Dressur/ Springen Kl. S erfolgreich gewesen als Amateurin mit selbst ausgebildeten Pferden und wage zu behaupten, dass ein Grossteil der lokalen Trainer nicht in in solchen Dressursphären unterwegs ist geschweige denn junge Pferde ausbilden kann.
            Der Springunterricht ist dagegen bei meinen Trainern auf einem sehr guten, technischen Niveau. Wobei meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr auf den Sitz eingegangen werden könnte.

            Im Vergleich ist mir aufgefallen, dass auch die Parcoure in der Schweiz deutlich anspruchsvoller sind als in Deutschland auf den ländlichen Turnieren. Ab 1m hast du oftmals schon zwei Kombinationen drin, Dreifache ab 1.10m . Offener Wassergraben im 1.30m. Auch sind die Höhen tatsächlich so gebaut, wie ausgeschrieben. Vielleicht hat sich das in DE mit der Einführung der Höhenbezeichnung geändert, das kann ich nicht mehr beurteilen.

            Kommentar

            • Mondnacht
              • 01.12.2009
              • 2459

              #8
              Oh, wenn ich mir die Preise anschaue, dann bin ich ähnlich wie Greta in einer sehr glücklichen Lage!
              Ich zahle für 30 Minuten Unterricht bei einem Pferdewirtschaftsmeister, der selber bis S- Springen geritten ist und nachweislich mehrere Schüler bis S- Dressur gebracht hat (bis zur Teilnahme an den Deutschen Amateurmeisterschaften vor zwei Jahren) rund 30 €. Meisten guckt er nicht auf die Minute, es kann auch mal länger dauern und wenn alles gut ist, dann auch mal etwas kürzer. Er kommt zu uns in den Offenstall, wenn es nicht regnet oder zu kalt ist oder wir fahren in die Halle. Der Preis bleibt gleich (in der Halle kommt die Hallennutzungsgebühr dazu).
              Dazu kommt, dass ich den Unterricht wirklich sehr gut und immer pro Pferd finde. Ich reite gefühlt schon immer und habe schon einige Ausbilder regelmäßig oder auf Lehrgängen. Aktuell bin ich super zufrieden. Meine Stute ist 18 und wir sind beide auf M- Dressur Niveau. Eigentlich würde ich gerne noch mal aufs Turnier (PFerd ist sehr fit und arbeitswillig), aber es ist so aufwändig und es soll sich dann auch lohnen...
              Ohne Unterricht würde ich nicht Reiten wollen, es schleicht sich immer mal wieder eine schlechte Haltung und daraus resultierende schlechte Hifelngebung ein...

              Kommentar

              • Sabine2005
                • 17.06.2005
                • 7751

                #9
                Seufz.... Ich muss gestehen..

                Habe ich Bock auf Reitunterricht - ja

                Brauche ich ihn - ja
                (Will ja auch Pferd nicht gesundheitlich schaden, weil ich aus Faulheit falsch sitze)

                Habe ich Tallent - leider nein.

                Würde aktuell gerne wechseln, aber mir fehlt die Alternative.

                Zum Teil spielt da meine eigene Komfortzone leider mit.

                Je älter ich werde, desto weniger möchte ich mit dem Gedanken spielen, abends nach der Arbeit um 18/19 Uhr irgendwohin zu fahren, um dann gegen 23 Uhr gerade mal wieder heimzukommen.

                Bin ich der Typ Reitschüler, an den favorisierte Reitlehrer Bock haben - wohl eher nicht mit meinem Otto Normalo Pferd.

                Ein Reilehrer ist jetzt umgezogen und verlangt für die 50 km Anreise deutlich mehr

                Nun, dass er umgezogen ist, ist seine Entscheidung....aber deswegen bin ich jetzt auch nicht bereit noch tiefer in die Tasche zu schauen.

                Ich selber muss länger als 1 Std arbeiten, um 60 Euro zu verdienen.

                Die 20 jährigen, mit 30 Jahren Reiterfahrung sind keine Alternative für mich. Einfach aus dem Grund, dass ich zwar kein Talent habe, dennoch mehr als nur "betreutes Reiten" machen möchte.

                Mir gefällt unter anderem von diesen Nutzern die Muskulatur der Pferde rein gar nicht....und diese verbessert sich interessanterweise auch nicht.

                Die Reitgurus schießen aus dem Boden wie Pilze, aber überzeugen die mich reiterlich? Nein, teilweise klappt mit der Unterkiefer runter, welche "Rosinanten" die ihr eigen nennen.

                Bin da gerade in meiner persönlichen Depriphase

                Kommentar


                • Sabine2005
                  Sabine2005 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Yoga und co interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Für die Zeit und Geld gibt es für mich interessantere Freizeitinteressen.

                  Habe auch schon genug "nebenbei" Krankengymnastiken...die mir allerdings nix bringen
                  Zuletzt geändert von Sabine2005; 25.02.2026, 21:15.

                • Nickelo
                  Nickelo kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Das ist sehr schade. Trotzdem noch drei Hinweise: Krankengymnastik und Körperschulung durch Gymnastik sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und der Monatsbeitrag im Fitnessstudio mit soviel Übung, wie man nur mag, kostet weniger als eine einzige Reitstunde. Bei vielen Übungen weiß man danach auch, was man seinem Pferd so abverlangt.

                • Sabine2005
                  Sabine2005 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  @Nicelo Das muss so nicht stimmen. Im Fitnessstudio würde ich - da ja doch immer ohne ständige Kontrolle den Trainers bei jeder Bewegung mehr oder weniger doch nur die Muskeln nutzen, die mein Körper eh irgendwie bewegt. Bei mir muss aber der Bewegungsreiz in die Tiefen Muskelgruppen. Ich arbeite hier unter anderem mit Stromeinfluss dran, und da mache ich nur minimalste Bewegungen. Mein Arzt sagt, für mich wäre Fitnessstudio Grund verkehrt. Demnächst muss ich manuelle Therapie machen, wo mir der Masseur explizit in die Tiefe Muskulatur ansetzt. 20 min mit Strom und ich fühle mich wie 50 Bahnen im Schwimmbad mit Elefant hinter mir her ziehend.

                  Hat auch nix mit reiten zu tun. Mein Thema heißt ja nicht, welche alternative Freizeitbeschäftigungen ich machen soll.
              • schnuff
                • 09.08.2010
                • 4296

                #10
                Mittlerweile sind online Stunden auch möglich, ganz ohne aufladen Fahrzeit ect. Einfach von zu Hause aus.
                Equipment sind Kameras, Headset und eine gute Verbindung.
                Da gibt es Einige , die sowas anbieten.

                Kommentar


                • Sabine2005
                  Sabine2005 kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Wäre für mich persönlich jetzt nix. Ich gehöre zu der alten Garde, die beizeiten auch mal körperliche angefasst werden muss, die Gräten gerichtet werden müssen und über den Muskelstrang, der mir dann "weh" tut, muss ich fühlen, wie ich aktiv sitzen muss. Das bringt mir kein Onlinetrainer bei. Ich halte davon wirklich rein gar nix.

                  Hab ja nicht mal die Garantie, dass dieser Trainer gerade nebenbei Netflix schaut
              • Elfi
                • 22.06.2009
                • 374

                #11
                Hm, @ Sabine...... Du bist wirklich nicht leicht abzufrühstücken ;-)

                Da kann man nur sagen: Halt die Augen offen.... es gibt schon immer mal den ein oder anderen vernünftigen Reitlehrer (ich meine jetzt hier nicht irgendwelche Gurus, die sind auch so gar nicht mein Fall!) der sich mit solchen Fällen abgibt (bei mir ist das z.B. die Richterin die den Quarter-Araber-Pony-Mix auch mal nen Roll-Back reiten lässt). Ich drück die Daumen, dass Dir so einer zeitnah begegnet. Und abgesehen davon ist Dein angeblich "mangelndes Talent" oder die Rasse Deines Pferdes in meinen Augen keine Ausrede die ich akzeptieren würde. Ich hatte auch mal nen VA, der war auch noch überbaut und hab den auf M-Lektionen gebracht, halt nur zuhause, klar, Mitteltrab war dem halt nicht in die Wiege gelegt. UND ich habe schon Leute gesehen die wirklich talentfrei waren.....da würd ich Dich nicht drunter zählen. Vielleicht hast Du nicht megamäßig VIEL Talent. In meiner 40-jährigen Reitkarriere habe ich aber eines gelernt: Was man nicht an Talent hat, kann man größtenteils durch Fleiß und Plage ausgleichen. Ist das anstrengend? JA!!! Dauert das seine Zeit? JA!! Man muss halt willens sein sich richtig zu quälen. Und man muss die Fähigkeit entwickeln, selbständig zu arbeiten und auch wirklich sich an der Nase zu packen, zusammenzureissen und weiterzumachen. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern regelmäßig (immer will ich gar nicht sagen, Reiter und Pferd brauchen ja auch mal Pause). ICH meine, das kann man tatsächlich lernen. Vielleicht habe ich auch nicht Recht, bin kein Psychologe. Auf Neudeutsch würde man wohl von "Mindset" sprechen. Und ich weiß wie schwer es ist sich zu motivieren. Ich sitze auch ohne Halle im Offenstall, zum Reitplatz muss ich einen Kilometer reiten und wenn es Frost hat wie die letzten Wochen, dann kann ich das knicken, dann reite ich sicherer auf der Strasse Schritt, die ist wenigstens schön eben. Oder komme gar nicht vom Stall weg wegen Glatteis... Ich kann auch nicht eben mal in eine Halle fahren, die wollen das alle nicht, außer ich buche Unterricht.....also keine idealen Voraussetzungen. Aber es geht doch. Mir persönlich hat früher geholfen, mir nach einem Kurs/Unterricht am selben Abend noch in ein kleines Büchlein zu schreiben, was für Tipps ich bekommen habe, wo die Probleme liegen, was für Lektionen wir wie geübt haben. Anfangs hab ich das Büchlein sogar in meine Reithose gesteckt wenn ich wieder "alleine" geritten bin. Wenn es dann mal wieder so gar nicht klappen wollte, hab ich das Büchlein rausgezogen und nachgelesen. Hab mir mantramäßig im Kopf immer die aktuellen "Leitsätze" vorgesagt. Auch das hilft mir. Nicht einfach in seinem alten Trott weiterzumachen, sondern dauernd sich bemühen sich an der Nase zu packen und zu hinterfragen. Um die eingefahrenen, teils falschen/ungünstigen Verhaltensmuster aufzubrechen und umzuprogrammieren. Oder wie oft hab ich mir echt Pläne notiert was ich wann wie üben will, allein durch das notieren hab ich da irgendwie eine bessere Struktur reingebracht. Sicher muss da jeder für sich selbst eine Methode entwickeln, die passt. Auch hilfreich finde ich, sich selbst zu filmen und dann anzuschauen.
                Diese Videoreitstunden bietet z.B. der Markus Scheibenpflug an, der ist Tierarzt und macht diese Stunden aus der Schweiz aus. Bekannte von mir sind erst Kurse bei dem geritten und halten sich seither immer mit diesen Videostunden über Wasser. Das klappt wirklich gut und für Netflix nebenbei hat der da sicher keine Zeit mehr. Du hörst den über Ohrstöpsel, wie bei normalem Unterricht auch. Nur dass der eben nicht an der Bande steht oder so. Den Scheibenpflug muss man mögen, ich kann über den sonst nix sagen, kenne ihn nicht persönlich, hab aber gesehen, dass meine Bekannte mit ihrem Traber (Thema Galopp z.B.) da echt gute Fortschritte gemacht hat. Du findest den z.B. auch auf FB. Vielleicht probierst Du sowas einfach doch mal aus? Muss ja nicht beim Scheibenpflug sein...
                Ich hoffe Du findest vielleicht doch noch eine Möglichkeit wieder zufrieden mit der Situation zu sein!

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