Hengstschau Celle 2017 Verden

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von hopplahop Beitrag anzeigen

    Klassisches Zitroneneis beim Italiener um die Ecke ist Sorbet (Wassereis). Deine geronnene Milchsuppe wird wohl den Wenigsten schmecken.
    Wie war das nochmal mit den "alternativen Fakten", derer sich gewisse Kreise bevorzugt bedienen?
    Meines Wissens gibt es sowohl Sahneeis als auch Wassereis mit Zitrone! - Also: leben und leben lassen!

    Du brauchst auch nicht so zu tun, als seist Du hier ein unbeschriebens Blatt. Durch diesen "herben Charm" fällst Du hier nicht zum erstenmal auf.
    Es ist leider nichts ungewöhnliches, dass diejenigen stets am empfindlichsten reagieren, die anderen gegenüber am rücksichtslosesten austeilen!

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  • cps5
    antwortet
    @hopplahop:

    Du hast mich dahingehend missverstanden, dass ich die Reichzucht als überlegen ansehe. Sie ist weder über- noch unterlegen. Es geht lediglich darum, dass man, um die Vererbungskraft von Hengstlinien und Stutenstämmen erhalten will, diese weiterhin nutzen und dabei natürlich an das jeweils aktuelle Anforderungsprofil an ein Sportpferd anpassen muss. Änderungen an das Anforderungsprofil können durch ganz individuelle Wünsche des Reiters, aber vor allem durch Änderungen im Regelwerk (Dressur und Vielseitigkeit) oder Linienführungen im Parcours (Springen) entstehen. Um die Gene, die in der Vergangenheit "funktioniert" haben, nur punktuell zu verbessern und ansonsten zu pflegen, wie es so schön heißt. Dies geht leichter, wenn man sie mit einer anderen sie ergänzenden Linie aus dem eigenen Gen-Pool (Passer-Effekt) kombiniert werden oder sie eben mit Blut aus einer anderen Zucht ergänzt, die diese Anpassung an das neue Anforderungsprofil gewährleisten kann. Damit dieses "fremde" Blut sich in dem gewollten Sinne durchsetzen kann, muss es selbst auf die bestimmte Eigenschaft durchgezüchtet sein, was wiederum am Besten über eine Reinzucht geht.

    Wenn man dann in seinem Verband die entsprechenden Zucht- und Sportpferde erhalten hat, kann man dann, wenn man will, auf weitere Verbände zurückgreifen. Insbesondere wenn man aus Wirtschaftlichkeitsgründen bestimmte Hengste in den beiden vorderen Generationen sehen möchte. Dann kann man bei Bedarf, je nach Geschmack, immer wieder auf die qualitätvolle Basis einer Zucht zurückkommen und sie, falls der Markt wieder einmal etwas anderes möchte, entsprechend modifizieren. Das Problem bei der Pferdezucht ist nun einmal, dass Stutenstämme und Hengstlinien mit dem letzten für die Zucht verfügbaren Nachkommen aussterben und nicht zurückgeholt werden können. Da wo dies wegen offenbarer Untauglichkeit der Nachkommen erwünscht ist, ist dies in Ordnung. Da wo man sie eigentlich aus guten Gründen behalten wollte und es nicht geschafft hat, sie ein wenig an geänderte Gegebenheiten anzupassen, ist das im Einzelfall zumindest schade. Wenn die Einzelfälle sich aber summieren, kann das unerwünschte Folgen haben.

    Es ist für mich auch absolut unwichtig, ob man die einzelnen Verbände in Deutschland belässt oder unter einem Dachverband "Deutsches Reitpferd" zusammenfässt. Die Züchter werden deswegen keine anderen Anpaarungen vornehmen, und es werden dieselben Pferde gezogen werden. Auch wirtschaftlcih ist die Schaffung eines solchen Verbands zumindest fraglich; denn am Anfang wird er eher Geld kosten. Ob sich das auf die Dauer amortisiert, müssten Wirtschaftsmathematiker errechnen. Ein Vorteil wäre, dass die deutsche Zucht mit einem Deutschen Reitpferd in irgendwelchen Ranglisten weiter vorne landet. Das befriedigt aber zunächst einmal nur den Nationalismus-Gedanken und hat mit der Qualität der Pferde selbst nichts zu tun,. Sicher erhoffen sich Einige, dass dadurch dieses Deutsche Reitpferd am Markt interessanter wird und dementsprechend auch mehr Marktanteile bekommt. Dieser einheitliche Verband z. B. der Franzosen, Holländer und Belgier ist aber meiner Meinung nach nicht deren Erfolgsrezept.
    Zuletzt geändert von cps5; 08.02.2017, 09:52.

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  • Penfold
    antwortet
    Ich habe doch gesagt, dass es Ärger gibt. Jetzt bitte wieder zurück zum Thema. Trump, Reichsbürger und anderer Humbuck gehört in andere Posts ;-)

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Lieber druenert, der Begriff "Reichsbürger" ist nicht strafbewehrt, wenn man sich über dieses Thema unterhält oder über diese Gruppe informieren will.
    Im Gegensatz dazu, ist es strafbewehrt, eine Person wider besseren Wissens als Reichsbürger zu bezeichnen. Diesen juristischen Rat gebe ich dir gratis.

    Man könnte sich hier auch mal für seine Wortwahl entschuldigen. Auch wenn es viele User glauben, aber das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
    Zuletzt geändert von Gast; 08.02.2017, 09:13.

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  • hopplahop
    antwortet
    Zitat von druenert Beitrag anzeigen

    Also, ich finde Zitroneneis hervorragend!
    Klassisches Zitroneneis beim Italiener um die Ecke ist Sorbet (Wassereis). Deine geronnene Milchsuppe wird wohl den Wenigsten schmecken.
    Zuletzt geändert von hopplahop; 08.02.2017, 06:40.

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  • hopplahop
    antwortet
    Wenn hier jemand was von Blutreinheit und Überlegenheit der Reinzucht geschrieben hat, dann cps5 in seinem unglaublichen Beitrag #113. Und selbst den hätte ich nie gewagt als Reichsbürger zu bezeichnen, denn es gibt ethisch einen Unterschied zwischen der Weiterpflanzung der menschlichen Rasse und der gezielten Zucht von (Nutz)Tieren ... zumindest in meinem Weltbild.

    @druenert

    Ziemlich hilfloser Versuch die Benutzung solcher Terminologien (übrigens nicht zum ersten Mal!) zu rechtfertigen, die bewusst verunglimpfen sollen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass von mir hier in diesem Thema lediglich in einem einzigen Beitrag mit einem einzigen Satz ein anderer Beitrag pauschal abqualifiziert wurde, ohne es überhaupt inhaltlich näher zu begründen. Eine Kritik an meiner Äußerung, dass jegliche Begründung fehlt (welche übrigens vorerst bewusst weggelassen wurde) und daher schlechter Stil, hätte ich ja nachvollziehen können. Aber den Begriff Reichsbürger zu verwenden ist mit absolut NICHTS begründbar ... im übrigen auch gegenüber Oh Gloria, aus dessen alten Beiträgen ich nie solches Gedankengut rauslesen konnte.Von daher kann ich wilabis ironischen Beitrag auch nicht liken, obdenn er ansonsten meine Kritik am Zeitgeist wiederspiegelt.
    Zuletzt geändert von hopplahop; 08.02.2017, 09:26.

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  • wilabi
    antwortet
    ...wobei die Uhren in manchen Teilen unserer Welt scheinbar wieder rückwärts laufen.

    Wohl auch bei mancher Pferdezucht.
    Trumpismus ala oh Gloria

    "Make Hannover great again" mit "alternativen Fakten" gegen "genetischen Mischmasch".

    Aber man gewöhnt sich an alles.
    Zuletzt geändert von wilabi; 08.02.2017, 10:47.

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  • druenert
    antwortet
    Das allgemeine Denken hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewaltig verändert. Da haben sicherlich einige nicht ganz so bewegliche Menschen große Schwierigkeiten, hinterherzukommen.
    Wer hätte vor 40 Jahren gedacht, dass eines Tages die Homo-Ehe breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
    Früher gab es z. B. auch die Apartheid. In Südafrika oder vorher auch in den USA war "Rassentrennung" oberstes Gebot. Eine Paarung weißer und schwarzer Menschen war lange Zeit verpönt. Entsprechende Kinder wurden als "Mischlinge" verunglimpft und herabgewürdigt. Dies war z. B. zur Zeit des Deutschen Reiches Gang und Gäbe.
    Heute weiß man, dass die damaligen Ängste und Vorbehalte völlig unsinnig waren. Verbindungen zwischen Weißen und Schwarzen, Gelben oder Roten haben großartige Persönlichkeiten hervorgebracht, die unsere Welt nachhaltig bereichert haben.
    Gleichwohl gibt es in gewissen Kreisen auch heute noch rassistische Vorurteile, die nicht auszurotten sind. "Reichsbürger" sind ein Teil davon. (Dieser Begriff ist übrigens nicht strafbewehrt)
    Genauso wenig wie rassistische Denkkategorien in Bezug auf Menschen rational und zeitgemäß sind, sind sie es bei den Pferden!
    Neue Denkweisen brauchen aber eben ihre Zeit, bis sie sich durchsetzen. Das ist ganz normal.

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  • one
    antwortet
    rooby94: ich finde, die DRP Zucht ist im Vergleich zur Reitpferdezucht wesentlich moderner und zukunftsorientierter.

    In den letzten 30 Jahren sind aus Wald- und Wiesenponys, echt tolle Sportpferde im Kleinformat geworden.
    Der Mix einer Genetik von Welsh und ox auf Reitponys hat der deutschen Ponyzucht jedenfalls nicht geschadet, im Gegenteil. Und dieses sehr wohl erfolgreiche Rezept wird auch alle paar Generationen gern erneut angewandt. Das finde ich absolut richtig, der falsche Stolz vieler deutschen Großpferdezüchter ist beinahe lächerlich. Es ist vielleicht oberflächlich von mir ausgedrückt, ich bin da eher der Beobachter bei den Ponys, aber so ist jedenfalls mein Eindruck.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Im besten Fall ist es "nur" schlechter Stil, andere User als Reichsbürger zu bezeichnen. Zwischen "Blödsinn" und der Bezeichnung als Reichsbürger gibt es einen entscheidenen Unterschied. Blödsinn ist allgemeiner Sprachgebrauch und nicht strafbewehrt- die Bezeichung als Reichbürger ist dagegen eine Verunglimpfung. Wie wir alle wissen, stehen Reichsbürger außerhalb unserer verfassungsmäßigen Ordnung, blöde oder dumme Mitbürger im Allgemeinen nicht.
    Zuletzt geändert von Gast; 07.02.2017, 22:07.

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  • Calliope
    antwortet
    Ich finde dieses Thema gerade auch furchtbar spannend, eines der interessantesten seit Monaten! Ich kann zwar nicht viel dazu beitragen, aber ich lese gebannt mit. Nur ein bisschen freundlicherer Umgangston wäre wünschenswert.

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  • Drenchia
    antwortet
    so ist es

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  • druenert
    antwortet
    Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück. Statt nach den Mods zu schreien, solltest Du vielleicht mal Deinen eigenen Tonfall überdenken.
    Man kann ja gerne eine andere Meinung haben. Deswegen muss man noch längst nicht diejenige seines Gegenübers als "Quark" oder "Blödsinn" verunglimpfen. Kein guter Stil!

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  • hopplahop
    antwortet
    Hier sollten die Moderatoren mal einschreiten, bei Leuten, die solche Vergleiche bemühen.

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  • druenert
    antwortet
    Zitat von hopplahop Beitrag anzeigen
    Hey cps5, so einen Quark habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen, den Du da zum Besten gibst.
    Ah, der nächste Charmeur ist in den Ring gestiegen. Dem Tonfall nach bestimmt auch ein "Reichsbürger"!

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  • hopplahop
    antwortet
    Hey cps5, so einen Quark habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen, den Du da zum Besten gibst.

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  • rooby94
    antwortet
    Bin nur ein Pony und kann nichts wichtiges zu diesem Thema beisteuern - aber ich lese begeistert mit und finde es sehr interessant hier!
    Vielleicht sind wir Ponys den Warmblütern schon ein bisschen voraus, gefragt ist das "Deutsche Reitpony", Brand für den Endverbraucher ist bei 95% vollkommen egal.
    Diese ganzen theoretischen Aspekte bzgl der Zucht mit altem Blut finde ich hochspannend, muß allerdings oft schmunzeln. Meine größten Reinfälle in der Reitponyzucht waren bislang die, wo ich jahrelang drüber überlegt habe und zT uraltes TG benutzt habe, von wegen "der Geist der Ahnen" usw. Mich holte und holt die Realität immer wieder ein und ich wäre mit meiner Zucht weiter, hätte ich nicht so historisch verklärte Anpaarungen gewählt.
    Spannend übrigens auch, was euch alle Oh-Gloria polarisiert. Es gab schon so viele Revolutionäre und auch Fundamentalisten - wie lange und auf Dauer erfolgreich (und das heißt bei einem Springpferd für mich jetzt nicht ländliches M-Springen) haben die sich alle gehalten....
    Zuletzt geändert von rooby94; 07.02.2017, 16:54.

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  • cps5
    antwortet
    @Penfold: Das ist relativ leicht zu beantworten: Schau dir mal die aktuell führenden Springhengste an. Dann wirst du sehen, dass sie entweder direkt aus Holstein oder Frankreich (mit mehr oder weniger Edelblut, also Vollblut) stammen. Oder aus aus einem z. B. oldenburgischen oder niederländischen Stamm entstanden sind, der ausschließlich mit diesen Hengsten (Holsteinern, Franzosen, Vollblut) sukzessive verbessert worden ist. Und diese entstammen nun einmal der völligen Reinzucht (Edelblut und wohl auch Franzosen) oder der relativen Blutreinheit mit nur wenig Fremdblut-Anteilen (Holsteiner). Wenn du die dritte Generation durchcheckst, wirst du da einen Hannoveraner, Holländer, Oldenburger oder einen Hengst einer anderen auf Endprodukte spezialisierten Zucht nur zu einem sehr kleinen Anteil finden.

    In der Dressur ist das ein wenig anders, weil man da auch schon mal mit weniger qualitätvollen, aber zunächst ins Auge springenden Pferden Geld verdienen kann, wenn man sie nur entsprechend vorstellt. Aber selbst hier gehen die Hengste, die den Stutenstamm veredelt haben, zu 80 % auf Vollblut, Trakehner, Holsteiner (weniger Franzosen) zurück. Selbst hier findet man Hannover nur selten und wenn dann über Donnerhall, der selbst ein veredelter Oldenburger mit Vaterlnie aus Hannover ist, als Hannover noch die Vererbungsstärke hatte, um selbst andere Zucht mitzuprägen - namentlich Oldenburg und Westfalen. Das ist heute nur noch selten der Fall.

    Natürlich stimmt es, dass sich die Anforderungen an ein Pferd geändert haben. Es kann aber nicht der Sinn einer Zucht sein, alles, was jetzt nicht mehr so ganz in den Kram passen will, einfach wegzuwerfen und mich überall sonst zu bedienen, weil dies im Moment so erfolgreich zu sein scheint. Die Holsteiner und Franzosen haben deswegen ihre Vererbungsstärke, mit deren Hilfe sie auch andere Zuchten verbessern können, erhalten, weil sie ihre Basis verbessert und nicht achtlos weggeworfen haben. Würden sie - genauso wie Vollblüter und Trakehner - "quer durch Europa" anpaaren, würden auch sie ihre Vererbungskraft verloren haben, und zumindest die Reiter mit Turnierambitionen würden heute weltweit in die Röhre gucken.

    Bei der Philosophie des weit geöffneten Zuchtbuches waren vor allem Oldenburger und Holländer erfolgreich. Und wenn du dir die dort gezüchteten Qualitätspferde für Zucht und Sport anschaust, wirst du sehen, dass die Basis nur mit den (weitgehend) reinblütigen Zuchten verbessert wurde. In Oldenburg findet man halt bis etwa Mitte der 80er Jahre auch noch Hannoveraner. Danach nicht mehr. Sie haben sich dann die Holsteiner zum Vorbild genommen und ihre Basis hauptsächlich mit diesen sowie Vollblut veredelt - im Springen zusätzlich mit Franzosen.

    @Drenchia: Wenn es mit zwei Blutlinien nicht passt, dann passt es nicht. Wenn du dann in der vierten oder dritten Generation tatsächlich einen Guten hast, dann nur, weil sich mindestens einer der nicht passenden wollenden Hengste wegen mangelnder Stempelung "verabschiedet" hat und von den Vorfahren der neuen ersten und zweiten Generation überlagert hat.
    Zuletzt geändert von cps5; 07.02.2017, 16:14.

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  • Cordalmé
    antwortet
    @Penfold: die Fragen sind doch völlig in Ordnung und ich sehe da kein Ärgerpotential...Die Pferdezucht in Deutschland ist aus unterschiedlichsten Gründen, so entstanden ohne jetzt über Landwirtschaft oder militärische Zwecke zu weit ins Detail zu gehen...Ich denke diesbezüglich gibt es gute Quellen wo man sich belesen kann.

    Die andere Frage lässt sich nicht ohne weiteres klar beantworten, da es in Summe heute einfach zu wenig reinerbige Pferde gibt um sie signifikant auswerten zu können. Wie du sicher schon festgestellt hast, gibt es in mancher Diskussion bisweilen sehr hitzige Debatten und emotionale Teilabschnitte. Vieles hängt logischer Weise von persönlichen Wahrnehmungen/Geschmäcker und unterschiedlichen Schlussfolgerungen aus der Datenlage ab. Was mir vielleicht nicht weit genug geht, ist für den Nächsten schon too much...Das ist auch völlig in Ordnung so. Keiner von uns wird behaupten den Stein der Weisen gefunden zu haben. Auch wenn das manchmal so den Anschein macht, als würde ich einen Privatkrieg gegen Druenert, Verband oder andere Institutionen führen, ist das keines Wegs so...Es gibt und gab auch schon genügend Punkte wo ich nicht wiedersprechen kann, weil Äußerungen einfach richtig sind.

    Zurück zur Frage ob die heute noch einen Blumentopf gewinnen würden...

    Das kann dir kein Mensch beantworten...

    Es ist historisch auffällig, wieviele sporterfolgreiche Pferde aus den von mir genannten Hengsten hervorgingen und wieviele Töchter den Grundstein für eine starke Zucht anderswo legten und diese Linien bis heute erfolgreich sind. Das Gegenseitige "befruchten" gab es somit ja früher schon...Aber in Maßen...

    Schau dir zum Beispiel die Stute as cold as ice Z an...Vaters Artos Z ist ein Sohn von Almé aus einer Gotthard x Agram Mutter...Die Mutter Cold as ice ist Tochter von Carthago aus einer Ramiro x Agram Mutter...Diese Agram Stute ist Vollschwester zu Agent der Olympia ging...

    Ich könnte jetzt sagen, die Stute ist auf Agram ingezogen und weil auch Gotthard aus einer Amateur I Mutter stammt, sogar 3 mal Rückvergütet auf Amateur I...Der nächste sagt dann Moment...Auch Ramiro,Almé und Carthago haben tolle Pferde gebracht und das hat nix mit Agram oder Gotthard zu tun...Du siehst das Dilemma?



    Zucht bedeutete und bedeutet zu allen Zeiten die Stärken seiner Stute(n)/stammes nach Möglichkeit auszubauen/konsulidieren und neue gewünschte Eigenschaften hinzuzufügen bzw. Schwächen/Mängel abzustellen, um der an den Nachkommen gesetzten Erwartung zu entsprechen.









    Hannoveraner Pferdezucht Behr. 597 likes · 1 talking about this. Springpferdezucht- Stamm Brdg.119/NL161 aus unserer Zucht- Quintilius CCI4*-L & Pirate Smile WM


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  • druenert
    antwortet
    Zitat von Schwippe Beitrag anzeigen
    Wenn man Zitrone in Milch schüttet, dann gerinnt die Milch.
    So gibt es eben auch - pauschal gesagt - Blutkombinationen die eben einfach nicht passen. Und das weiß man eben genau aus langjähriger Erfahrung.
    Also, ich finde Zitroneneis hervorragend!

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