Hengstschau Celle 2017 Verden
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fanniemae Ich versuche tapfer zu bleiben. Außerdem läßt es mein Zeitplan eigentlich nicht zu noch irgendwelche Hengste live anzuschauen. Ich warte jetzt erst mal, was da im April hoffentlich gesund auf die Welt kommt. Und Zoom ist ja vermutlich noch länger verfügbar als Belissimo oder Rotspon.
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@fannimae
Der Fortunatus ist tatsächlich erst 4 . Ich hab ihn aber im letzten Jahr in Ankum gesehen und schon als "laufend" und "kraftlos" kommentiert. Damals konnte man das noch verzeihen und noch Hoffnung haben - aber nicht mehr nach einem Jahr Arbeit. Wenn die ohne Zweifel vorhandenen Grundqualitäten auch unter durchschnittlichen Beritt nicht weiter entwickeln lassen, dann muss man aussortieren.
Gerade in der Phase von 3 bis 4 verlieren viele Pferd nach meiner Erfahrung an Glanz und Hoffnung, weil die sie sich eben nicht entwickeln lassen, so dass ich denke ein endgültiges Urteil über tatsächlich vorhandene Grundqualität mit 4 oder von mir aus auch erst mit 5 zu treffen ist. Daher beobachten, werten, entscheiden - mind. 2 Jahre lang. Ich hab mich auch manches Mal von 2,5j/3j Hoffnungträgern täuschen lassen. Plötzlich verschwinden sie dann in der Versenkung.Zuletzt geändert von wilabi; 29.01.2017, 10:08.
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Da Costa und Dohnanyi waren meine persönlichen Dressurfavoriten, kopfklar und locker, für unsere Springstute habe ich jetzt Qualito auf dem Zettel....
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der ist vier und nicht fünf und geradezu das paradebesipiel für die diskussion, die ihr hier soeben führt:Zitat von wilabi Beitrag anzeigen.... Und warum man sich mit einem Fortunatus noch rumschlägt, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht. HLP versemmelt - mit 5 immer noch keinen Saft in den Socken. Der hat alle Chancen gehabt - irgendwann muss man sich von seinen Hoffnungen verabschieden.....
"bei jungen pferden sieht man die naturgegebene qualität am ehsten..."
dieser schimmel hat hier im letzten jahr an gleicher stelle sozusagen den "zoom" gegeben:
brilliantes sattelpferd, gerade erst unterm sattel und geradezu beeindruckend ausbalanciert, geschlossen und von natürlicher selbsthaltung.
mein kommentar dazu von vor einem jahr:
"fortunatus, der sympathische schimmel von der körung
als doppelter sirdonnerhall überraschend gut im hinteren hebel u auch unterm sattel fähig zum drunter schwingen (wenn der auch noch zeit braucht bei den linien und hebeln u ich hoffe die geben sie ihm).
tolles pferd u genetisch interessant zu hinterfragen wie es sein kann dass inzucht auf baustellen sich plötzlich zum besseren kehrt?"
s o beeindruckend, dass ich damals erwogen habe den wider aller prinzipien als junghengst zu nutzen. trotz schimmel. und da hat es durchaus auch den ein oder anderen aufzüchter gegeben, der das ebenso sah.
allein brockmanns konsequenz, den hengst erst nach erbrachter prüfung zu vermarkten, hat mich daran gehindert und im nachhinein davor bewahrt, heute ein fohlen ohne papier zu haben. (@rübchen: siehste, so kann es nämlich auch gehen!)
danke dafür, dr.brockmann.
geärgert hat es mich trotzdem weil ich ne menge sattelqualität in dem pferd zu sehen glaubte.
weshalb ich mich sehr gefreut habe, den gestern erstmals wieder zu sehen.
ich war erschüttert.
auseinandergeritten mit langem hinterbein und völlig ohne takt und rücken - die natürlich selbsthaltung von vor einem jahr dahin. der trabt nicht mehr, der läuft nur noch.
kann ich mich wohl nur ein weiteres mal bei dr. brockmann bedanken, dass seine konsequnezt mich gehindert hat, das pferd zu nutzen.
tut mir bannig leid um das pferd aber schimmelfohlen wird es für mich zumindest von diesem kandidaten in den nächsten jahren eher nicht geben.
@rübchen:
bleib mal schön deinem grundsatz treu und nutz geprüfte hengste!
für mich war das eine echt lehre.
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Der war schon Auktionspferd im letzten Jahr. Nachdem der Verkauf nicht geklappt hat wurde er aufgestellt.Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
Ja, der kommt aus Hunnesrück - die haben ja noch mehr aus Hunnesrück in Reserve - Wenn sie sich über den Sport bewähren und entwickeln (siehe Bilbao) kommen sie ja auch ins Deckgeschäft. Aber in der Form von gestern hat Lontano auf so einer "Premium-Vorführung" nichts verloren. Was nicht heissen soll, das er sich nicht auch noch entwickelt - oder ein gutes AUktionspferd wird....
Ich finde das Blut interessant und mag auch das Pferd, aber die Vorstellung am Freitag hat mit nicht gefallen. Wenig losgelassen mit angezogener Handbremse.
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wilabi
Wie war Da Costa, den habe ich nämlich nicht mehr gesehen?
Ich finde die Abstammung ja interessant und habe den auf meiner Beobachtungsliste stehen.
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wo Du den erwähnst - wie siehst Du Dankeschön unter neuem (ganz altem?) Beritt ?Zitat von Mary-Lou Beitrag anzeigen(Bislang hatte da eigentlich der ehemalige OSM aus Warendorf das Abo drauf.)
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OSM Witte hat schon eine Menge hinbekommen. Hengste von 0 bis S ausgebildet und dabei immer auch gute Bilder geliefert. Gestern habe ich auch bei 2 Vorführungen die Stirn gerunzelt. Aber bei Emilio Sanchez hab ich dann wieder ansatzweise den alten Witte gesehen.Zitat von Mary-Lou Beitrag anzeigenOhne jetzt gegenzuchecken, ob es genau die Pferde sind von denen fanniemae spricht: Durch die Bank war ich enttäuscht von den Pferden, die vom OSM Witte vorgestellt wurde. Alle in gleicher Manier zappelnd ohne Rücken und erkennbar durch den Reiter daran gehindert, sich durch den Körper zu präsentieren. Ich hatte sofort die Vorstellung von Don Romanov in der Sportprüfung vor Augen, die ich damals live gesehen habe, und bin mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob damals das Problem wirklich das Pferd war. Denn die Art sich wehrig und ohne Rücken zu präsentieren konnte man m. E. gestern bei allen Pferden des Reiters erkennen.
Es ist nun mal so: Das Niveau auf dem wir reiten, korreliert auch mit der Qualität der Pferde auf denen wir sitzen. Und der hat sein LEib-Seele-Pferd Lissaro verloren und muss seit dem eine Menge Klappstühle reiten. Ich denke, es hängt schon an den Hengsten.
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Mann - nicht so schüchtern. Nur Mut - hier kann man doch auch ruhig mal daneben hauen - Und: Gemessen an dem, was hier sonst zum Teil abgesondert wird, ist das nach meinem Geschmack doch schon ein Kommentar mit Kennerblick !Zitat von Calliope Beitrag anzeigenMag sein, dass ich mit einigen Sachen falsch liege, ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit meiner Feststellungen, also bitte nicht in der Luft zerreißen, ich lerne gerne dazu.
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Ja, der kommt aus Hunnesrück - die haben ja noch mehr aus Hunnesrück in Reserve - Wenn sie sich über den Sport bewähren und entwickeln (siehe Bilbao) kommen sie ja auch ins Deckgeschäft. Aber in der Form von gestern hat Lontano auf so einer "Premium-Vorführung" nichts verloren. Was nicht heissen soll, das er sich nicht auch noch entwickelt - oder ein gutes AUktionspferd wird....Zitat von carolinen Beitrag anzeigenDen habe ich im Sommer in Celle auf der Hengstparade ganz anders gesehen, fand ihn sehr gut und würde ihn mir gerne noch weiter begucken. Aber ja - das gefiel mir gestern nicht. Wo kommt der denn her ? Via Hunnesrück ?
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Den habe ich im Sommer in Celle auf der Hengstparade ganz anders gesehen, fand ihn sehr gut und würde ihn mir gerne noch weiter begucken. Aber ja - das gefiel mir gestern nicht. Wo kommt der denn her ? Via Hunnesrück ?Zitat von wilabi Beitrag anzeigen
Lontano - allenfalls durchschnittliche Grundgangarten - Der wird keine Kundschaft bringen.
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Das sehe ich auch so und man muss es sich bei den begrenzten Möglichkeiten einer weitergehenden Ausbildung in den LG klar machen.Zitat von anthea7819 Beitrag anzeigen...ich glaube nicht, falls ich es richtig verstanden habe, dass das alles Pferde von oben genanntem Reiter waren.
Nur ich gebe zu Bedenken, dass der Beritt nichts über die Grundqualität oder die Vererbungsleistung eines Hengstes aussagt.
Da bin ich bei HDT relativ jung sieht man die Grundqualität noch besser, später ist der Reitereinfluss höher -wohlwissend, dass sie sich ausbilden lassen müssen.
Ich habe nicht alle Dressurhengste gesehen, mir fielen aber einige Junghengste auf, denen genau diese Grundqualität fehlte. Gerade am Anfang, als die Halle noch voll war, müssen die nicht gezeigt werden. Lontano - allenfalls durchschnittliche Grundgangarten - Der wird keine Kundschaft bringen. Und warum man sich mit einem Fortunatus noch rumschlägt, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht. HLP versemmelt - mit 5 immer noch keinen Saft in den Socken. Der hat alle Chancen gehabt - irgendwann muss man sich von seinen Hoffnungen verabschieden. Ivanhoe on Top - grauenhaft. Livaldon bestätigt seine Mängel immer wieder aufs neue.
Aber es gab neben Zoom auch seinen Jahrgangsgefährten Dohnanyi, der m.E. sogar über die wesentlich höhere Grundgangartenqualität verfügt. Sicher noch nicht mit der Balance - ich bin aber sicher, das dieser Hengst aufgrund seiner im Bewegungsablauf liegenden Qualität in einem Jahr auf der Überholspur ist. Darüber hinaus gibt es ganz wenige blutgeprägte DeNiro-Söhne mit so einer Typausprägung.
Rock Springs hat erneut deutlich an Ausstrahlung gewonnen, DaCosta ist nach wie vor hochinteressant, Floris Prince zeigte an dem Tag mehr Grundqualität, als sein Vater.
Spätestens dann, wenn erste Nachkommen-Jahrgänge zur Beurteilung zur Verfügung stehen, sollte der starke Fokus der HV's und auf die Nk-Leistung gelenkt werden.
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Weil ich im letzten Jahr schon meinem Vorsatz nur einen bewährten Vererber einzusetzen über den Haufen geworfen habe und For Dance genutzt habe. In diesem Jahr ist der feste Vorsatz da, nicht nochmal schwach zu werden. Mal gucken, ob das klappt.Zitat von HDT Beitrag anzeigenRübchen, warum keinen Junghengst? Nehmen wir mal Zoom. er hat einen absolut Spitzenmutterstamm. Seine Mutter ist Schwester zu Dannebrog und Schwester zu einer ehemaligen Ruller Siegerstute. Esgeht dann weiter mit einem sehr guten Trak. Mutterstamm. Junghengste gehen noch relativ unverfälscht und sind noch nicht so gemacht. ich finde, gerade bei Junghengsten kann man die Qualität, die sie haben, erkennen.
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Ein Gast antworteteStimmt, hast recht, das waren sicherlich verschiedene Reiter.
Ohne Frage sieht man bei den jungen Pferden die naturgegebene Qualität noch am besten; ich bin nicht in der Lage bei einem GP-Pferd noch eine Aussage zu wagen, was bewegungsmäßig Natur und was Ausbildung ist. Nur hatte ich in diesen konkreten Fällen den Eindruck, dass teilweise naturgegebene Qualität weggeritten wurde und das ist nun wirklich ein Jammer.
(Bislang hatte da eigentlich der ehemalige OSM aus Warendorf das Abo drauf.)
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...ich glaube nicht, falls ich es richtig verstanden habe, dass das alles Pferde von oben genanntem Reiter waren.
Nur ich gebe zu Bedenken, dass der Beritt nichts über die Grundqualität oder die Vererbungsleistung eines Hengstes aussagt.
Da bin ich bei HDT relativ jung sieht man die Grundqualität noch besser, später ist der Reitereinfluss höher -wohlwissend, dass sie sich ausbilden lassen müssen.
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Ein Gast antworteteOhne jetzt gegenzuchecken, ob es genau die Pferde sind von denen fanniemae spricht: Durch die Bank war ich enttäuscht von den Pferden, die vom OSM Witte vorgestellt wurde. Alle in gleicher Manier zappelnd ohne Rücken und erkennbar durch den Reiter daran gehindert, sich durch den Körper zu präsentieren. Ich hatte sofort die Vorstellung von Don Romanov in der Sportprüfung vor Augen, die ich damals live gesehen habe, und bin mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob damals das Problem wirklich das Pferd war. Denn die Art sich wehrig und ohne Rücken zu präsentieren konnte man m. E. gestern bei allen Pferden des Reiters erkennen.
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genau so.Zitat von Mary-Lou Beitrag anzeigen... Ivanhoe in der Tradition seines Vaters mit starker Tendenz "nach oben" und bei Schwarzgold hab ich fasziniert gestaunt, wie unabhängig vom Vorderpferd sich die schwankende, instabile Hinterhand bewegte. ....
dieser bewegungsablauf war in der tat bemerkenswert.
die beiden trakkis waren in erster linie eines:
schwarz und schön.
darüberhinaus grenzwertig schrittbefreit.
als einzige trakehner in einer landespferde-hengstschau vor landespferdezucht-publikum haben sie genau das getan, wovor trakehner sich heute im ur-eigensten interesse hüten sollten:
vorurteile befügelt.
der höhepunkt des abends war sicherlich zoom (der immerhin aus einem trakehner mutterstamm kommt...) und anders als zunächst angekündigt bereits unterm sattel u nicht an der hand erschien. ich habe ausdrücklich nachgefragt, ob der was im tee habe, die antwort war nein, das habe der nicht nötig.
ich will es gern glauben.
bemerkenswert souveräne vorstellung von einer bemerkenswert reellen reiterin.
kein quetschen, kein rupfen, und einfach mal entspannt geradeaus.
und eines der wenigen pferde mit d r e i sichtbaren grundgangarten.
zweites persönliches highlight für mich die wiederauferstehung des sarotti mocca sahne. von dem hatte ich im letzten jahr ein hengstfohlen und war mega enttäuscht, als der hengst in der versenkung verschwand. der gestrige auftritt hat voll entschädigt. ich hätte den burschen nicht wiedererkannt, so ist der gereift, in der textur aufgetrocknet und riss und linie dran. versöhnlicher schritt dazu. auf dem niveau noch schwerer dran zu kommen als roh unterm sattel.
das ganze litt extrem unter überlänge und miserablem zeitmanagement.
ich hätte keinen hengst missen wollen, frage mich aber wieso die einzlen rein mussten?
immer zwei zusammen und schon spart man erheblich zeit, kann gerade die springbilder sehr viel konditionsgerechter gestalten (mit ergiebigen schrittpausen für den jeweils inaktiven nämlich) und ganz vor allem tut man den jungen u jüngsten hengsten einen grossen gefallen:
der bub im sattel des 3jrg celler hengstes hat einen guten job gemacht, keine frage (das pferd war deutlich überzeugender als zur körung freilaufend als sich alle welt fragte was celle mit dem bloss will....? wenns denn ein sattelpferd wird: umso besser!). aber wieso muss der in dem alter überhaupt allein in so eine halle? führpferd vorweg und schon gehts deutlich stressreduzierter, spart darüberhinaus allen anwesenden zeit und macht es auch für die zuschauer interessanter.
enttäuscht war ich vom leistungsniveau einiger hengste.
dies ganz besonders so, weil da kandidaten darunter waren, die ich anl ihrer körung sehr geschätzt habe u durchaus auch mal genutzt hätte.
allerdings - s o sicher nicht:
6jrg und auf dem niveau eines 4jrg aussenrum - und das ganze nicht einmal über den rücken.
9(!)jährig und ebenso auf dem niveau eines 4jrg aussenrum, wenn auch mit kandare und eilig gemacht durch die diagonale geschrubbt... hinterbein weit raus u selbst die galoppade inzwischen impulslos und horizontal (und der k o n n t e damals galoppieren..)
dieser hengst war einer der deutlich besseren seinerzeit auf der körung im hinblick auf grundschwung und ablauf.
davon ist nicht nur nichts geblieben, der hat auch nichts dazu gelernt.
ein weiterer 7jähriger, für den ich seinerzeit 3jrg extra nach a-dorf zur HLP gefahren bin weil auch auf den zutriftt, was ich oben schrieb:
einer der besten seiners körjahrgangs in sachen schubkraft und grundschwung nebst galoppade und da gab es damals reichlich sportställe, die den gern gehabt hätten. heute komplett auseinander und in den boden geritten, kein takt, kein schub, kein gar nichts.
wer immer hier für die ausbildung verantwortlich zeichnet:
das geht gar nicht.
über den rücken und reell durchs genick ist das mindeste.
dann klappt's vielleicht auch mit der geraderichtung.
von lastaufnahme wollen wir gar nicht reden.
ansonsten lässt man die pferde besser im stall.
der fairnesshalber sei gesagt:
es gab auch andere beispiele:
vom anderen stern ein junges talent im springsattel, das selbst weniger begehrenswerten typen unter dem sattel noch etwas abgewinnen liess.
alexander ueckermann.
junge, wenn du das hier liest und dir mal die pferde ausgehen, melde dich bei mir!
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Ich habe nur auf CMH geschaut und bin auch nur interessierter zukünftiger "Zuchtlaie".
Ich muss mich anschließen und zugeben, dass ich die Veranstaltung aufgrund der Quantität der Hengste zu langatmig empfand. Einige Hengste hätten sie besser zu Hause gelassen.
Beeindruckt hat mich Dankeschön, der hatte M.E. wumms in der HH und hat eine tolle Versammlung gezeigt, sehr lektionssicher und beim Schritt war ich echt baff! Also ein wirklich toller, schreitender Schritt durch den Körper mit viel Übertritt und vorne räumend! Leider von der Erscheinung her eher altmodisch, recht viel Kaliber, viel Rumpf wenig Bein. Aber dennoch sehr funktional bis in die hohen Lektionen.
Der Carridam ist mir auch absolut positiv aufgefallen, den hatte ich vorher gar nicht aufg dem Schirm. Habe ehrlich wenig Ahnung vom Springen, aber der wirkte sehr rittig, beim Reiter und sprang schön durch den Körper. Und bei den GGA war ich auch sehr angetan. Den könnte ich mir als Doppelvererber vorstellen. Wurde auch vom Reiter schön vorgestellt, bei manchen Springreitern (und auch Dressurreitern) hätte ich mich schütteln können.
Livaldon: Ja, er hat sich weiter entwickelt. Aber sobald der Reiter mal mehr hat "laufen" lassen fiel er komplett auseinander. Nach wie vor scheint die HH von der VH abgekoppelt zu arbeiten. Zudem hat er den "WOW"- Effekt, den er früher mal hatte verloren.
Habe das erste mal Emilio Sanchez gesehen. Den mag ich leiden, auch wenn er sehr viel Pferd -jetzt schon- ist. Aber der scheint sich reiten zu lassen und im Gegensatz zu einigen anderen NK des Vaters arbeitet die HH nicht so stark raus. Ausstrahlung hat er auch. Da bin ich gespannt wie der sich weiter entwickelt.
Floriscount: Für mich immer wieder eine Erscheinung! Ein sehr komplettes Pferd mit drei sehr guten GGA, mit Hankenbiegung und er wirkte auch sehr cool und mit der Aufmerksamkeit bei der Reiterin, die glaube ich ihn doch eher als Lehrpferd bekommen hat, so habe ich das aufgefasst?
Zoom: Da schließe ich mich den anderen an: gefiel mir auch sehr gut und wirkte für sein Alter schon sehr abgeklärt und ausbalanciert. Ich mochte Dannebrog den Vollbruder der Mutter sehr gerne. Ich fand es schade zu lesen, dass er als Beschäler verkauft wurde Ende des Jahres. Wahrscheinlich kam er zu unmodern daher. Aber vielleicht kann Zoom da mehr bei den Züchtern begeistern, da er doch moderner daher kommt und mit Zack auch einen momentan sehr gefragten Hengst als Vater hat.
Ivanhoe: außer schön und schwarz fällt mir da wenig Positives zu ein.
Schwarzgold stand sehr unter Strom, Schritt hat er gar nicht gezeigt und ich habe mich zwischendurch gefragt, ob der hinten was hat? Der lief ja dermaßen taktunrein teilweise und auf der Schlussgeraden ist er ja quasi beim Zurücknehmen fast hinten eingeknickt! Sehr schade, da ich die Familie sehr mag, habe selbst eine Stute aus der Vollschwester zu seiner Mutter. Und die ist total abgeklärt und cool, alle loben sie immer für ihre Rittigkeit und ihren Charakter. Schwarzgold scheint sich da eher oft selbst mit seinem Gemüt im Weg zu stehen.
Don Darius: War ich gespannt drauf, da er ja selber höchst erfolgreich mit seinem Reiter unterwegs ist und der erste veröffentlichte Zuchtwert fantastisch ist. Aber auch wenn er sehr souverän daher kommt, ich kann ihm nicht so richtig was als Hengst abgewinnen. Eher klein, wahnsinnig viel Hals, der aber sehr aufgekröpft wirkt und rumpfig.
Zum Schluss noch SMS: Sehr harmonische schöne Vorstellung durch HL, ich schau ihr gerne zu. Die Pferde wirken unter ihr auch immer sehr motiviert und zufrieden. Ich mag den Hengst sehr, da ich seinen Vater auch schon als einen der wenigen gelungenen SH Vertreter gesehen habe. Aber ich kann nicht umhin zu sagen, dass ich da kaum Versammlung erkennen konnte. Die Traversalen waren mit wenig Biegung und eher im AT geritten. Frage mich bei ihm, ob er sich noch weiter auf die HH setzen lassen wird, immerhin sind die beiden ja scheinbar noch nicht lange wieder im Training. Ich würde es mir wünschen.
Mag sein, dass ich mit einigen Sachen falsch liege, ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit meiner Feststellungen, also bitte nicht in der Luft zerreißen, ich lerne gerne dazu.
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