Ich freue mich das wir aktuell auf einer Ebene gelandet sind, wo man tatsächlich diskutieren kann und auch sinnvolle und konstruktive Denkanstöße schreiben kann. Fakt ist jede "Marke" braucht in einem immer globaler werdenden Markt seine "Aushängeschilder" und das wurde bei uns Hannoveranern total vernachlässigt. Hier ist es nicht nur müßig, sondern einfach mal Scheiß egal, was die Gründe dafür waren und sind. Jedem muss klar sein, das man ohne "Werbeträger" im öffentlichen Fokus, sprich Sport, weitere Marktanteile verlieren wird. Das wird zwangsläufig auch das Segment betreffen, was @wilhabi genau beschrieben hat. Auch deine Schlussfolgerungen zur Unerreichbarkeit des oberen Marktsegmentes ist erstmal faktisch korrekt. Doch gerade in diesem Punkt liegt das Grundübel im Detail. Wenn der einst so erfolgreiche Marktplatz keine Pferde mehr für ganz oben anbieten kann, wird er global und auch regional an Attraktivität verlieren. Das ganze funktioniert dann wie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung und hat nur noch die Richtung "abwärts" zur Folge. Jeder Züchter schaut auch immer bei der "Konkurrenz" und so darf man aktuell Westfalen nur gratulieren (und hier schreibe ich sehr bewusst- zum strategischen Signal) zu der Episode "Karajan". Wenn das zur Folge hat, das die besseren Hannoveraner Springpferde zukünftig über diesen Marktplatz gehen, hat man sich bei uns einen bärendienst erwiesen. Der Kontakt zu der Käuferschicht Spitzensport ist leider nicht mehr vorhanden obwohl man logistisch gesehen jeden Service bieten könnte. Die logische Folge daraus wird sein, das noch weniger Züchter daran glauben werden, das man selbst eine Chance hat was für Groß zu züchten...Folgegenerationen werden früher oder später gar nicht mehr im Stande dazu sein wirkliche Spitzenpferde zu generieren...Dem als Gegengewicht bin ich auf die Flandern Embryo Versteigerung gespannt...Das wird 100% ig ein weiterer Nackenschlag für den Glauben von so manch Züchter werden. Ich teile auch nicht die Auffassung das in Holstein alles super ist- wenn neben Casall bereits 3 Söhne zu den Topvererbern gelistet sind, sagt das etwas über die genetischer Verarmung aus und das jetzige gegensteuern mit Fremdblut wird seine Zeit brauchen um zu greifen...Wenn überhaupt. Das ich ein Fan von reingenetik bin und mit Outcross vorsichtig bin, ist kein Geheimnis. Aus meiner Sicht entsteht nur dann eine echte Marke, wenn man eben nicht das macht, was andere tun...Mischmasch Genetik mit aneinander reihen von Namen...Wo ist da die Abgrenzung die für eine Marke unabdingbar ist?...Diese Form der Züchterei ist doch markentechnisch gesehen schon schon von den Holländern oder Belgiern besetzt...Gerade die Belgier hatten hannoveraner Genetik als Basis...Die haben doch aber gar nicht in der Breite unsere Stämme...Hier und nur hier sehe ich den Ansatzpunkt wieder die Marke Hannoveraner Springpferd mit reinzucht zu etablieren und auch damit Erfolg zu haben...
Hengstschau Celle 2017 Verden
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In der Rinderzucht gibt es diese Entwicklung ja bereits. Vergleichbares in der Pferdezucht ist allerdings wesentlich schwieriger zu eatblieren, da hier die Merkmale wesentlich komplexer sind. Grundsätzlich dürfte es aber ebenfalls möglich sein, zumindest bei Merkmalen wie Springveranlagung oder bestimmten Gesundheitseigenschaften. Bei Rittigkeit bzw. Dressureigenschaften dagegen kaum.Zitat von anthea7819 Beitrag anzeigenwilabi
Genotypisierung ändert alles.
Und züchten wird dann etwas nur mehr für Leute/ Organisationen, die richtig viel Geld haben -denn eine valide Datenbasis mit allem Drum und Dran aufzustellen kostet, das Ganze dann noch einmal aktuell zu halten noch mehr.
Das einzelen Tier zu typisieren ist im Verhältnis nicht so teuer -allerdings ist es nur dann aussagekräftig wenn die Datenbasis stimmt.
Die Spitzentiere werden möglichst jung genutzt und gezielt vervielfältigt (ET) auf das genau dazupassende Pendant ebenfalls genotypisiert -auch das kostet.
Die Embryonen oder Jungtiere werden sofort wieder typisiert,... etc.
Zuchtfortschritt läßt sich so deutlich schneller erreichen.
Die Frage wird sein -wer kann das umsetzen und wie finanziert man das.
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anthea, dann kann man sich mal fragen, was ist ein Spitzentier. Ich glaube nicht, das das alle gleich sehen werden.
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wilabi
Genotypisierung ändert alles.
Und züchten wird dann etwas nur mehr für Leute/ Organisationen, die richtig viel Geld haben -denn eine valide Datenbasis mit allem Drum und Dran aufzustellen kostet, das Ganze dann noch einmal aktuell zu halten noch mehr.
Das einzelen Tier zu typisieren ist im Verhältnis nicht so teuer -allerdings ist es nur dann aussagekräftig wenn die Datenbasis stimmt.
Die Spitzentiere werden möglichst jung genutzt und gezielt vervielfältigt (ET) auf das genau dazupassende Pendant ebenfalls genotypisiert -auch das kostet.
Die Embryonen oder Jungtiere werden sofort wieder typisiert,... etc.
Zuchtfortschritt läßt sich so deutlich schneller erreichen.
Die Frage wird sein -wer kann das umsetzen und wie finanziert man das.
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Dass sie es in Deutschland nicht sein darf, würde ich nicht sagen. Aber der Löwenanteil der deutschen Züchter, speziell in Hannover, will keine nur auf den Spitzensport fokussierte Zucht! Man kann sie nicht zu ihrem "Glück" zwingen und das braucht man auch nicht. Es ist gut so, dass jeder die Freiheit hat, selbst über sein Zuchtziel zu entscheiden. Gerade Hannover bietet hier ein besonders breites Angebotsspektrum, so dass hier viele verschiedene Richtungen eine Heimat finden könnenZitat von wilabi Beitrag anzeigenUm es noch einmal zu verdeutlichen:
Die Springpferdezucht darf keine ausschliesslich auf den Spitzensport fokussierte Entwicklung sein.
Meines Erachtens muß es innerhalb der Springpferdezucht auch abgestufte Zuchtrichtungen geben , die man toleriert und nicht gleich kaputt oder schlecht redet. Vor ein paar Jahren gab es mal ein "Freizeitreiter-Wahn" und nun einen "Spitzenleistungs-Wahn". Wir sollten mal sachte eine Balance finden. Jeder nach seiner Facon und unterschiedlichen Zielmärkten. Aber auch unter Berücksichtiung des Amateur- und Freizeitsports. Man muss den Leuten auch klar machen, das Springenetik durch andere Prüfungs- und Leistungsanforderungen u.U. auch die besseren Freizeitpartner liefert.
Das Problem der hann. Zucht im internationalen Wettbewerb ist ja nicht unbedingt ein Qualitatives, sondern eher ein Quantitatives. 70% Dressurpferde, davon 80% Junghengste und ein Springpferdeprogramm, in dem noch ganze 800 belegte Stuten gelistet sind. Wenn das über den o.g. Weg mal wieder 2000 würden, sieht die Welt schon anders aus.
Von den insgesamt 800 belegten Stuten des Hannoveraner Springprogrammes wurden 2014 gerade mal 173 Stuten von den 50 bzw. 100 Spitzenhengsten des WBFSH-Ranking belegt. Die höchsten Bedeckungszahlen hatten Diacontinus und Viscount. Kein Wunder, dass es von diesen beiden besonders viele Nachkommen gibt, was trotz unbestreitbarer Qualitäten und Amateurtauglichkeit deren Marktchancen nicht unbedingt verbessern dürfte. Aber für seine Orientierung am Markt ist jeder Züchter selbst verantwortlich.
Wer althannoversches Blut in Reinzucht favorisiert, kann dies selbstverständlich tun. Sicherlich gibt es auch dafür ein Marktsegment.
Allerdings ist dieses ein anderes, als dasjenige des Spitzensportes. Der Spitzensport ist heute internationaler denn je. Lokalpatriotisches Kirchturmdenken hat hier kaum noch einen Platz. Dementsprechend international sind auch die dort weit überwiegend vertretenen Abstammungen. Daran ändern auch die wenigen Paradiesvogel-Ausnahmen nichts, wie z. B. eine "Fine Lady". Sie rechtfertigen weder Dolchstoßlegenden noch Verschwörungstheorien.
Ob ein Pferd tatsächlich "ganz oben" landet, ist von vielen Umständen und Faktoren abhängig. Die Genetik ist davon keineswegs der größte Anteil.
Ein Spezialfall ist allenfalls Holstein. Die Holsteiner haben 20-30 Jahre früher als alle anderen ein klares und konsequentes Leistungskonzept entwickelt, welches von der breiten Züchterschaft mitgetragen und umgestzt wurde. Außerdem haben sie es besser, nachhaltiger und in wesentlich höherer Konzentration als alle anderen geschafft, leistungskompatibles Edelblut in ihrer Population zu verankern. Trotzdem hat auch Holstein immer weniger mit Reinzucht zu tun und der internationale Angleichungsprozess schreitet auch hier unaufhaltsam fort.
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Kannst du das begründen ?Zitat von Johnny's Beitrag anzeigen@ cordalmé: ich frage mich auch, was wohl in 10 Jahren ist. Ich denke aber, mit Einzug der genomischen Selektion werden sich diese Überlegungen komplett erübrigen.
@ wilabi: danke für diese Schlussfolgerungen
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Um es noch einmal zu verdeutlichen:
Die Springpferdezucht darf keine ausschliesslich auf den Spitzensport fokussierte Entwicklung sein.
Meines Erachtens muß es innerhalb der Springpferdezucht auch abgestufte Zuchtrichtungen geben , die man toleriert und nicht gleich kaputt oder schlecht redet. Vor ein paar Jahren gab es mal ein "Freizeitreiter-Wahn" und nun einen "Spitzenleistungs-Wahn". Wir sollten mal sachte eine Balance finden. Jeder nach seiner Facon und unterschiedlichen Zielmärkten. Aber auch unter Berücksichtiung des Amateur- und Freizeitsports. Man muss den Leuten auch klar machen, das Springenetik durch andere Prüfungs- und Leistungsanforderungen u.U. auch die besseren Freizeitpartner liefert.
Das Problem der hann. Zucht im internationalen Wettbewerb ist ja nicht unbedingt ein Qualitatives, sondern eher ein Quantitatives. 70% Dressurpferde, davon 80% Junghengste und ein Springpferdeprogramm, in dem noch ganze 800 belegte Stuten gelistet sind. Wenn das über den o.g. Weg mal wieder 2000 würden, sieht die Welt schon anders aus.
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@ cordalmé: ich frage mich auch, was wohl in 10 Jahren ist. Ich denke aber, mit Einzug der genomischen Selektion werden sich diese Überlegungen komplett erübrigen.
@ wilabi: danke für diese Schlussfolgerungen
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Ohne Verkauf keine Zucht. Es wird immer ein Spagat sein, Leistung, Marktauglichkeit und Wirtschaftlichkeit zu erzielen.
Ich habe auch keinerlei Lust auf Wendy-Freizeitreiter als Kundschaft. Aber realistisch ist der größte Markt für uns immer noch D mit 1000 Spitzenreitern, 99000 "ländlichen" Reitausweisinhabern und 1,2 Mio Freizeitreitern. (2014). Und die 1000 Spitzenreiter werden inzwischen zu einem erheblichen Anteil von nationalen und internationalen Zucht-/Ausbildungs-/Vermarktungsbetrieben abgedeckt. Die haben ein gewaltiges genetisches Potential angesammelt, vervielfältigen das mit TG und ET . Dagegen werden die Landespferdezuchten nur noch schwer ankommen können. Ich bewundere die Holsteiner, die noch mithalten aber die müssen häppchenweise auch ihre Reinzucht an den Nagel hängen.
Also müssen wir doch den Spagat über Leistung (so viel wie möglich), Rittigkeit und Typ (so viel wie nötig ) und vielseitige Verwendung (ein Minimum) für einen breiten Markt von Amateurreitern aufrecht erhalten können.
Mit Erschrecken habe ich wahrgenommen, dass die Anzahl der angebotenen Hannoveraner (3j uä) unter ehorse nur noch ca. 1000 beträgt, die der Iberer inzwischen 800. Vor 4 Jahren (Siehe Marktlage) waren das noch 2000:750. Die Iberer haben dort inzwischen einen Marktanteil von fast 15% an der Gesamtheit von angebotenen Warmblüter im reitfähigen Alter erreicht. Ich sehe ehemalig auf Hannoveraner/OL fixierte Ausbildungs- und Verkaufsställe, die Iberer in ihr Portfolio aufgenommen haben, um den 1,2Mio-Markt auch bedienen zu können. Das ist für die Pferdezucht im Lande genauso eine fatale Entwicklung, wie der Verlust an Pferden im internationalen Sport.
Heute wird das 1,2Mio-Heer z.T. von den Überschüssen der Dressurpferdezucht bedient, die dort aber mit ihren Degenerationserscheinungen enorme Schäden anrichten. Die verhindern sportliches und vielseitiges Reiten und liefern der Basis viele Glotzköpfe und Weicheier.Da sind die Spinatstamper aus Spanien scheinbar geeigneter. Diese Wechselwirkungen finden immer noch keine Beachtung. Ich sehe es aber jeden Tag bei mir im Pensionsstall. Und genau an der Stelle hat VISCOUNT seine Daseinsberechtigung .
Abschließend auch noch mal der Hinweis:
Bei Hannovers Vorzeige- Springpferdezüchter Kallo Jacobs sind die beiden teuersten Pferde auf der aktuellen Verkaufsliste Grey-Top-Nachkommen. Und Viscount hat der auch im Angebot . So What ?Zuletzt geändert von wilabi; 02.02.2017, 16:12.
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@wilhabi: ich denke du verstehst mich nach wie vor falsch...Mein persönliches Zuchtziel ist mein persönliches Bier und ich erwarte keines Wegs, das dem alle folgen sollen. Ich gebe lediglich zu bedenken, daß eine Population nur dann eine sichere Überlebenschance hat, das es für alle Qualitäten etwas anbieten kann. Wenn ich aus einer Uhr nur ein Zahnrad entferne- egal ob groß oder klein, bleibt die Uhr stehen. Mein größtes "Problem" ist darin begründet, das mir der Brand wichtig ist und ich nicht sage "wenn es Hannoveraner nicht mehr ist gehe ich zu OS"...Ich empfinde es persönlich als Schande, wenn man um den Kampf um die Spitze im Sport aufgibt und sich mit Mittelmäßigkeit zufrieden gibt...Aber das ist auch eine persönliche Sicht der Dinge, die sicher mit meiner Kinder und Jugendzeit im DDR Leistungssport begründet ist. Natürlich habe ich Verständnis für deine Sicht auf deine züchterische Ausrichtung und sie ist auch ganz sicher richtig. Es nervt mich nur von Verbandsseite das die Gewichtung nicht mehr stimmt und damit die Aushängeschilder für die Hannoveraner verloren gehen und damit eines der "Zahnräder" in der Uhr. Prinzipiell freue ich tatsächlich mit jedem Züchter Kollegen der mit seinen Produkten und egal in welchem Segment zufrieden ist...Muss ja nicht zwangsläufig für jeden der Verkaufserlös als Maßstab gelten...Alles kein Problem...Nur wo ist die Zukunft?...Was kann mir Hannover oder Celle in 10 Jahren anbieten, wenn ich mein Zuchtziel nicht mehr repräsentiert sehe?...
Auch noch ein Satz zu dem Springfehler von Diacontinus...Auch ging es mir nicht darum dem Hengst das zerreißerisch anzulasten...Nur darauf hinzuweisen das es bessere Gleichaltrige gibt...Nicht mehr und nicht weniger...
Generell vermisse ich nur bei den Gedankengängen, wie es danach weiter gehen soll. Ich habe sehr oft den Eindruck, dass es einen erheblichen Unterschied gibt, wenn Züchter für einen vermeintlichen Markt züchten oder für sich selbst eine Generation generieren wollen, mit der es züchterisch weitergehen soll...Und genau darin sehe ich die Gefahr für die Population Hannoveraner Springpferd.
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OT So sieht also bei Dir Alltag aus. Für viele ist das Luxus ;-)Zitat von wilabi Beitrag anzeigenCordalmé
....., sondern der Off-Roader miit 300 Ps und 3Liter-Maschine für den Alltag.
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Cordalmé
Offenbar bist du der Meinung, dass nun alle deinem Zuchtziel "Internationales hannoversches Springpferd" folgen müssen und das es das Einzige ist, das uns wieder voran bringt.
Das sehe ich nicht so Die Zucht ist heute eine ganz andere, als noch vor 30-40 Jahren und die Vermarktung schon lange.
Wenn du für die 1% der Turnierreiter züchten willst und damit mit Paule und Co. konkurrieren möchtest, dann wünsche ich viel Erfolg. An das Klientel komme ich nicht ran, die Verdener nicht mehr und die anderen verbandsgestützten Auktionsplätze auch nur noch sporadisch - Ausnahme vll Holstein.
Am Ende des Tages hilft mir kein "Papier", keine "Identität" und auch kein Brandzeichen, wenn ich als 2-STuten-Züchter überleben will. Es hilft nur eins: EIN GUTES PFERD für einen breiten Markt, das ich selbst managen kann. Und das in schöner Kontinuität ohne Totalausfälle - da gehören 3 guten Grundgangarten dazu. Das hat mich im Gegensatz zu meinen Nachbarn, die längst in den Sack gehauen haben überleben lassen. Hier steht nicht der Formel-1-Schlitten als Ziel, sondern der Off-Roader miit 300 Ps und 3Liter-Maschine für den Alltag. Jeder muss sich seinen Platz in dem Chaos suchen. Aber "blutmässige Arroganz und Überheblichkeit " ist die denkbar schlechteste Haltung für den Markt.
Und so sind auch deine negativen Statements zu einigen Hengsten ein einziges Missverständnis:
Viscount - der ist doch schon lange nicht mehr für dich als Züchter von Olympiapferden gedacht. Der ist für Lieschen Müller und wenn er jetzt unter einer Azubine des LG seine Rittigkeit und Einstellung über M* zeigt, dann ist das zielgruppenspezifisches Marketing. Genau passend - das müssen sie auch bedienen. Wozu regst du dich ständig über den auf ? Lass den Mädels doch ihre Lieblinge. Sonst gehen die alle zu den Iberern. Zur Vermarktbarkeit habe ich ganz andere Dinge gehört. Die sind erst 4 aber schön und rittig - das ist beim Verkauf ab Stall heute schon die halbe Miete. Nicht als Springpferd - aber als Reitpferd. das ist die Realität.Stakkato-Gold-Nk brauchst du dem Klientel nicht anbieten.
GreyTop - 30 Auktionspferde für den Amateurmarkt zu einem guten Durchschnittspreis sind für max. 4 J eine Empfehlung. Ich gebe dir aber Recht. Die besten Pferde gehen nicht mehr über Verden - und so habe ich die besten und teuersten GreyTops hier auch auf Turnieren gesehen und unter ehorses..
Diacontinus - Nach meiner Meinung zusammen mit Qualito die beiden Hengste, bei denen man durchaus noch Hoffnung auf internationale Klasse haben kann. Wer sich allerdings an diesem eine Fehler hochzieht, beweist nur, das er selbst wahrscheinlich nicht viel im Springsattel saß. Kein Springreiter wäre so unfair, für diesen Fehler das Pferd verantwortlich zu machen.
Hier läuft übrigens bei einem Springpferdezüchter im Nachbarort seit 2 Jahren der Ausverkauf. Von 40 sind wohl immer noch 20 da. Alles hochspezialisierte Springpferde - beste Pedigrees. Der lernt jetzt den Unterschied zwischen schlecht verkaufen und "rien ne va plus". Ich kann dir gern mal die Kontaktdaten geben - "altes Blut" läuft da auch noch zahlreich rum.
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@july: zun�chst habe ich diacontinus nicht mit viscount verglichen...Da liegen in der Tat Welten dazwischen. Ich habe nur darauf hingewiesen das es zahlreiche Z�chter gibt, die von beiden Hengsten aktuell M�he haben, die Nachkommen an den K�ufer zu bekommen und das zu einem Preis der akzeptabel ist. Der Bezug zur n�tigen Turnierh�rte war im Bezug auf Grey Top. Auch der Punkt Hochglanz Hengste zu Gest�tshengsten hinkt in deiner Sichtweise...Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und dem dazugeh�rigen Konkurrenzkampf...und ob uns das gef�llt oder nicht, dem muss man sich stellen. Frag mal in Redefin oder Prussendorf nach, wenn man nicht mehr wirtschaftlich und auf der H�he der Zeit ist. Jedes Landgest�t schickt, sofern vorhanden, die tats�chlich guten in Profih�nde...In Moritzburg bei uns um die Ecke sind Dypilon und der junge Colorfox bei Michael K�lz, als Chefbereiter in Staatsdienst hat man einen Andre Stute...Das ist der der einst Fine Lady auf S- Niveau gebracht hat. WAF hat ja einen ganz �hnlichen Weg...Da gibt es ja nicht nur Cornado NRW...Es gibt den Spruch "wer nicht mit der Zeit geht- geht mit der Zeit"...Und das wird dem Hannoveraner Springpferd bl�hen...mittelm��ig x mittelm��ig wird immer nur mittel��igkeit bringen...Und wenn die die vor uns stehen besser werden, sind wir in absehbarer Zeit nicht mal mehr zweitklassig. In jedem Sport ist es so, wenn du R�ckstand zur Spitze hast, musst du mehr tun, als die die an der Spitze sind. Da unser Markt inzwischen global zu betrachten ist und bei uns nach FP, Stakkato, Stakkato Gold oder Argentinus nix nachkommen wird, wird auch die Nachfrage und das Interesse an unseren Springpferden weiter nachlassen. Man sollte auch mal im Auge behalten, das die Stuten die von diesen vorgestellten Hengst gezeugt werden, ja auch wieder in Zucht gelangen...Wo ist dann der Fortschritt?...Wenn ich in ein Konzentrat immer nur Wasser gie�e wird es nun mal d�nner und d�nner. Mir braucht auch keiner mit doppelvererbung kommen...In den 70igern wo Hannoveraner Springpferde die besten der Welt waren, gab es Leistungsvererber die beides sehr gut bedienen konnten. Eine Dohlenf�rstin alias Daniela von Domspatz war zu ihrer Zeit eines der besten Springpferde und ist 2. Mutter von Wem?...Einen Werther sieht man durchaus gleicherma�en gern im Dressur und Springpferde Papier. Ebenso einen Grande oder Frustra II...Und was haben wir heute?...Einen Grande- Preistr�ger Comte...Na herzlichen Gl�ckwunsch...Ich Reihe mich auch nicht in die applaudieren Menge ein, die den ersten Jahrgang von Diacontinus bejubeln...Alles Augenwischerei und der Tod auf raten f�r unsere Springpferde...All das darf jeder so sehen wir es sehen mag...Aber wir sind jetzt schon auf den besten Weg, zu Hauf Pferde ohne jegliche Identit�t zu produzieren...Einen echten Hannoveraner finde ich heutzutage bei manch Hengsten erst ab 4. Generation...Ich habe nix gegen ein sinnvolles Outcross...aber wir sind ja bei Outcross x Outcross x Outcross...Haben uns unserer eigenen St�rken beraubt und feiern uns �ber einen aufgew�lbten R�cken �ber L- Niveau und strafen Leistungspferde/Vererber mit Missachtung die �ber Jahre konstant auf Weltcup- Niveau mit geradem R�cken und nicht mal angeklappten Vorderbein fehlerfreie ihre Runden drehen...Wir verkennen das die Pferdezucht sehr stark vom Leistungssport abh�ngt und wundern uns im mittleren und unterem Preis- Segment �ber zu viel Konkurrenz...Oder noch schlimmer...jammern �ber den verlorenen Marktanteil zugunsten von alternativ Pferderassen...Sind auch alle f�r Freizeitreiter geeignet und kosten noch weniger.
Zuletzt geändert von Cordalmé; 01.02.2017, 19:43.
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Cordalme,Zitat von Cordalmé@wilabi: du hast absolut recht, wenn du sagst es hängt vieles vom persönlichen Zuchtziel ab. Über allem sollte aber eben auch, der Gesamtfortschritt einer Population im Auge behalten werden. Wenn ich lapidar meine Enttäuschung weiter vorn zum Ausdruck gebracht habe, das mich kein Einziger überzeugen konnte, dann sicher aus den gleichen gerade erwähnten Beweggründen. Lässt man mal außer acht, das ich persönlich schon aus genetischer Sicht keinen interessant finde, war der beste Sportler der OS Lord Pezi Junior...Und auch wenn der Sprecher hoch bemüht war den Fehler eines Diacontinus wegzureden...Mit aus der Ecke und wenig Routine u.s.w. - Sorry...Es gibt auch für 6 und 7 jährige schon schwierigere Aufgaben zu lösen. Genau darin habe ich auch mein größtes Problem- es gibt international gesehen Hengste die deutlich besser sind- setzt man dann auch noch den "Ist- Zustand" der Hannoveraner Springpferde an und die absehbare nähere Zukunft als Vergleich an, so frage ich mich, mit was wir in 10 Jahren decken wollen. Freilich soll bitte schön jeder für sich entscheiden und gewichten aber wo ist da der Fortschritt für den Hannoveraner?...Eine breite Masse an Pferden in unterschiedlichen Qualitäten dem Markt anzubieten und dies auch zukünftig tun zu können, setzt vorraus, das man unterschiedliche Qualitäten hat...Wir haben in Zukunft hauptsächlich Einheitsbrei ohne jegliche Spitze. Du schriebst auch das Grey Top schon 30 Auktionspferde lieferte...Was sagt das aus?...nix...gar nix...Ich als Züchter freue mich mehr über einen Gavi x Drosselklang II der 90'000 bringt, als über 3 Grey Top's die 20-25 bringen. Schau dir doch in Summe mal an, was bei uns auf Auktionen für "Springpferde" angeboten werden und setze das mit anderen Marktplätzen in Vergleich. Der Verband bekommt doch die besseren gar nicht mehr auf die Auktionen. Es wird genug von Züchterseite gejammert, wenn die auf ihren Viscount's oder Diacontinus sitzen bleiben...Der Markt ist doch genau in dem Segment, was diese Hengste im Stande sind zu vererben, rappelvoll. Bei Grey Top wäre es doch schon mal ein Fortschritt wenn der mal 1-2 Turniersaison ohne seine üblichen Auszeiten durchläuft. Ich kann dieser Oberlinie und dieser mit schwammiger Texturierten Hinterhand nix abgewinnen. Natürlich kann man sich auch weiter einreden das es wichtig ist, das ein Springpferd super GGA haben muss...Bei mir steht das bei einem Springpferd nicht an erster Stelle...
Viscount mit Diacontinus zu vergleichen hinkt ebenso wie Äpfel mit Birnen.
Ich denke Diacontinus hat bisher eine gute Saison nach der anderen abgeliefert und einen überragenden Einstand auf der Körung gegeben.
Bei Viscount sehe ich das anders. Da sieht man auch als Laie, dass da am Sprung eher gekrabbelt als abgedrückt wird. Ich will ihm da nicht unrecht tun, vll wurde er nicht optimal in Verden letzte Woche vorgestellt?
Aber Diacontinus nicht als fortschrittlichen Sportler zu sehen finde ich schon ein bisschen schwach.
Eine Stange fiel- so what. Dafür sind es Tiere und wer weiß, vll war er gerade nicht 100% bei der Sache?
Der nächste Sprung war wieder voll in Ordnung mit ordentlicher Technik und Abdruck.
Ich möchte einmal ein Pferd sehen, egal ob 4 oder 14, der nicht auch mal einen Flüchtigkeitsfehler macht.
Und eines darfst du nicht vergessen. Diese ganzen toll gemanagten Hengste von den Privaten und aus dem Ausland haben bestimmt ganz andere Möglichkeiten was den beritt angeht.
Damit möchte ich Herrn Tietzes Leistung in keinster Weise schmälern. Trotzdem kann das LG wohl nicht mit den Freeses, Ahlmännern und Co. mithalten.
Und Eva B. Gibt's nun auch nicht geklont....
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@wilabi: du hast absolut recht, wenn du sagst es hängt vieles vom persönlichen Zuchtziel ab. Über allem sollte aber eben auch, der Gesamtfortschritt einer Population im Auge behalten werden. Wenn ich lapidar meine Enttäuschung weiter vorn zum Ausdruck gebracht habe, das mich kein Einziger überzeugen konnte, dann sicher aus den gleichen gerade erwähnten Beweggründen. Lässt man mal außer acht, das ich persönlich schon aus genetischer Sicht keinen interessant finde, war der beste Sportler der OS Lord Pezi Junior...Und auch wenn der Sprecher hoch bemüht war den Fehler eines Diacontinus wegzureden...Mit aus der Ecke und wenig Routine u.s.w. - Sorry...Es gibt auch für 6 und 7 jährige schon schwierigere Aufgaben zu lösen. Genau darin habe ich auch mein größtes Problem- es gibt international gesehen Hengste die deutlich besser sind- setzt man dann auch noch den "Ist- Zustand" der Hannoveraner Springpferde an und die absehbare nähere Zukunft als Vergleich an, so frage ich mich, mit was wir in 10 Jahren decken wollen. Freilich soll bitte schön jeder für sich entscheiden und gewichten aber wo ist da der Fortschritt für den Hannoveraner?...Eine breite Masse an Pferden in unterschiedlichen Qualitäten dem Markt anzubieten und dies auch zukünftig tun zu können, setzt vorraus, das man unterschiedliche Qualitäten hat...Wir haben in Zukunft hauptsächlich Einheitsbrei ohne jegliche Spitze. Du schriebst auch das Grey Top schon 30 Auktionspferde lieferte...Was sagt das aus?...nix...gar nix...Ich als Züchter freue mich mehr über einen Gavi x Drosselklang II der 90'000 bringt, als über 3 Grey Top's die 20-25 bringen. Schau dir doch in Summe mal an, was bei uns auf Auktionen für "Springpferde" angeboten werden und setze das mit anderen Marktplätzen in Vergleich. Der Verband bekommt doch die besseren gar nicht mehr auf die Auktionen. Es wird genug von Züchterseite gejammert, wenn die auf ihren Viscount's oder Diacontinus sitzen bleiben...Der Markt ist doch genau in dem Segment, was diese Hengste im Stande sind zu vererben, rappelvoll. Bei Grey Top wäre es doch schon mal ein Fortschritt wenn der mal 1-2 Turniersaison ohne seine üblichen Auszeiten durchläuft. Ich kann dieser Oberlinie und dieser mit schwammiger Texturierten Hinterhand nix abgewinnen. Natürlich kann man sich auch weiter einreden das es wichtig ist, das ein Springpferd super GGA haben muss...Bei mir steht das bei einem Springpferd nicht an erster Stelle...
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hah!
der hat mich umgehauen am sonntag!
mit abstand der bildschönst aufgemachte CO den ich je gesehen habe u die typische technik u bascule dazu...
den hatte ich auf der körung gar nicht auf der karte u ist nun spontan zum plan B avanciert sollte capistrano aus irgendeinem grunde nicht klappen u die kohle schon in waf liegen....
für mich der grund die beiden kommenden züchtertage in waf nicht auszulassen u würde mich freuen dich dann dort zu sehen - werde dich auch ganz bestimmt nicht "necken" :-)
ich erinnere mich noch an den "anderen" hassmann hengst aus diesem stamm von coronas vor ein paar jahren. mit dem verband ich allerdings wenig gutes (das war der grund, weshalb ich diesen hier auf der körung schon vom papier ignoriert habe), jetzt muss ich also erstmal meine notizen ausklopfen, welche vorbehalte ich damals hatte.
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Tja - hab mich da als hann. Züchter ganz heimlich, still und leise reingeschlichen, in die Ecke gesetzt und wurde doch von einigen aus dem Reisebus aus OWL entdeckt und es hagelte Neckereien. Die Zeiten ändern sich.Zitat von fanniemae Beitrag anzeigenmensch wilabi, warst du sonntag in handorf?
da wird ja noch ein richtiger westfale aus dir!!!!!!!
stimme dir zu , die veranstaltung hat durchaus ihren eigenen thread verdient.
pflege derzeit den boykott-modus in diesem forum solang die sortierfunktionen u.v.m nicht funktionieren - unmöglich, insbes per mobilphone die eigenen beiträge zu verfolgen und gerade wenn man selber kritisch kommentiert möchte ich up to date sein können ohne mir nen wolf zu suchen.
stimme dir ebenso zu in sachen BR. habe exakt das selbe gedacht als er sonntag ein paar mal in die klamottenkiste griff. authentisch, schnörkelos, informativ und immer wieder gut. der mann kommentiert hengste/stämme/anekdoten aus dem bauch raus und muss nicht erst nachschlagen u recherchieren um dann den falschen hengst mit dem falschen reiter u der falschen abstammung zu zelebrieren, wie das der bezahlte clown beim K&K u.v.m. so pflegen...
Im Kern wollte ich Valenciso sehen, den ich beobachte und schon in A-Dorf während der Prüfung beobachtet hab und den Cornet/Lordanos von der Körung, der leider noch nicht unter dem Reiter gezeigt wurde.
Aber ich werden wieder hinfahren, spätestens wenn der Cornet unter dem Sattel gezeigt wird. Ein toller Hengst.
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mensch wilabi, warst du sonntag in handorf?
da wird ja noch ein richtiger westfale aus dir!!!!!!!
stimme dir zu , die veranstaltung hat durchaus ihren eigenen thread verdient.
pflege derzeit den boykott-modus in diesem forum solang die sortierfunktionen u.v.m nicht funktionieren - unmöglich, insbes per mobilphone die eigenen beiträge zu verfolgen und gerade wenn man selber kritisch kommentiert möchte ich up to date sein können ohne mir nen wolf zu suchen.
stimme dir ebenso zu in sachen BR. habe exakt das selbe gedacht als er sonntag ein paar mal in die klamottenkiste griff. authentisch, schnörkelos, informativ und immer wieder gut. der mann kommentiert hengste/stämme/anekdoten aus dem bauch raus und muss nicht erst nachschlagen u recherchieren um dann den falschen hengst mit dem falschen reiter u der falschen abstammung zu zelebrieren, wie das der bezahlte clown beim K&K u.v.m. so pflegen...
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Leider gibt es dazu keinen Thread. Die Vorführung fand ich insgesamt besser, als in Verden und war über einige Vorstellungen sehr positiv überrascht.Zitat von Calliope Beitrag anzeigenZu Zoom: Das Video zu der HV ist auf FB von den Züchtern (DJM Horses ?) eingestellt worden.
Off Tonic:
@Wilabi
Wo du die HV des LG Warendorfs erwähnst, gibt es dazu gar keinen eigenen Thread? Es soll doch auch Benicio aufgetreten sein, mich würden die Eindrücke zu ihm interessieren.
Benicio zeigte sich unter seiner Reiterin ANderson optimal. Letzte Nummer - der Höhepunkt. Kam in der Passage rein, 2er, 1er Wechsel, optimale Übergänge. Alle 3 GGa am Optimum, Hinterbein, Takt, Schwung alles da - vor allem ein Schritt der nach jedem Übergang sofort klar, raumgreifend und im Takt war. EInzig das leichte Bügeln vorn könnte man anmerken.
EIne Lanze möchte ich für den Kommentator B. Richter brechten. Über den ist viel Negatives geschrieben worden - seine Kommentierung am SO war ganz hervorragend - immer die passenden Worte an der richtigen Stelle. Nie langweilig und fachlich/hippologisch das Beste, was ich kenne.
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Es sind nicht die Geschmäcker, die auseinandergehen. Es sind die ganz persönlichen Zuchtziele unter deren Blickwinkel die Hengste von jedem beurteilt werden - bei mir die gesunde Doppelveranlagung und auch dert Typ. Dabei wurde kein Hengst als Springhengst schlecht geredet - sie gefallen uns nicht und damit fertig. Wenn die 3 Westfalen durch unser Raster fallen , ist das nicht schädlich - im übrigen habe ich in Handorf bessere doppelt veranlagte Hengste gesehen, als in Verden (z.B. Baldessarini).Zitat von Jule89 Beitrag anzeigenTja so gehen die geschmäcker halt auseinander....das einzige was ich dazu noch sage, nicht dass ich hier noch jemandem auf die Füße trete...gott bewahre
Gesendet von meinem GT-I9195 mit Tapatalk
Es macht aber keinen Sinn, sich mit LEuten auseinander zu setzen, die nur ein paar giftige Spitzen verteilen können, ohne in der Lage zu sein, eine eigene fundierte Beurteilung aus eingener Sicht zu formulieren. Genau das ist arm und macht dieses Forum zunehmend ärmer.
Du bis niemanden auf die Füße getreten, sondern nur eine Meinung geäußert. Damit haben heutzutage offensichtlich viele Leute ein Problem. Aber durch dieses Verhalten sollte man sich nicht irritieren lassen. Ignorieren ist der beste Weg.
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Erstellt von Linu, 20.02.2025, 10:36
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