Zitat von druenert
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Hengstschau Celle 2017 Verden
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Richtig aber sie konnten (frei)springen / hatten Riss / waren korrekt / konnten traben und er hatte mit Ferdinand/Domspatz eine gute Springabstammung. Bolero hat daraus Reitpferde gemacht jedoch das Springen auf alle Ewigkeit vernichtet.
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Ich frage mich, wie man sich grundsätzlich so auf "ich will nicht verstehen was der andere mir sagen will" versteifen kann. Das waren BEISPIELE!!!!Zitat von druenert Beitrag anzeigen
Jetzt sind wir wieder bei der Märchenstunde:
Wenn Du bei Horsetelex nachsiehst, findest Du bei der Kombination Wendekreis - Bolero ganze 2 Treffer:
http://www.horsetelex.de/horses/sear...reis&ds=bolero
Bei Gardestern-Bolero findest Du nicht einen einzigen Treffer:
http://www.horsetelex.de/horses/sear...tern&ds=Bolero
Davon soll also das "gute hannoversche Springpotential ein für allemal ausgelöscht" worden sein? Prust!!!
Diese Beispiele findet man abertausendfach in den unterschiedlichsten Kombinationen von Springblut/doppelt veranlagtes Blut auf der Mutterseite und Vater als Springen vernichtender Dressurler in Hannover. Nur so ein paar Beispiele von Körungssiegern in Hannover, deren Blutkombinationen maßgeblich das Nutzerverhalten der Züchter beeinflusst haben:
Buenos Aires (Bolero x Argentan x Duft I)
Brentano II (Bolero x Grande x Marcio xx) ... gibt noch einen gekörten Vollbruder.
Wolkenstein II (Weltmeyer x Wendekreis x Grande) ... gibt noch zwei gekörte Vollbrüder.
Borneo (Bolero x Gardestern x Wendekreis) ... war der Körungssieger?
Wenzel I (Woermann x Marconi x Don Carlos x Frustra II) auch so ein Fall, wo auf der Mutterseite gutes Springblut vernichtet wurde.
Hinzu vielleicht noch Bundeschampioness Begum (Bolero x Grande x Wendekreis) als gutes Beispiel
Bekannter von mir hatte eine Stute aus dem Mutterstamm vom Don Carlos (Gralsritter x Goldfalk x Farina). Die Stute und Nachkommen wurde mit Mozart, Einstand, Pinkus, Lemon Park, Derwisch, Argument, Hohenstein, ... angepaart. Pinkus war gar nicht so schlecht von der Blutführung, hat sich aber nicht durchgesetzt. Positano (Rheinsehlen) sagt Dir sicherlich noch was. Das ist ein gutes Beispiel von Vernichtung von bestem hannoverschem Springblut, denn von den vielen Nachkommen ist züchterisch nichts übrig geblieben.
Und wo sind die ganzen Springpferde aus dem Dannenberger Raum geblieben? Entweder nicht weiter gezüchtet weil nicht vermarktbar umgezüchtet zum Dressurler oder an Ausländer verscherbelt.Zuletzt geändert von hopplahop; 08.02.2017, 15:59.
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Ich wette, das sind "Hunter-Leute" aus US oder CAN, die solche Kriterien formulieren . Hab ich vor 2 Jahren selbst erlebt. Möglichst noch breite Blesse und ein gerades Vorderbein. "How niiiiiice ...."Zitat von Ara Beitrag anzeigen
Das ist besonders schön !?
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O.k. Dennoch sind solche Behauptungen wie von @ hopplahop Ammenmärchen. Was sind 53 Pferde von Wievielen? Ich müsste zu Hause nachsehen, wieviel Nachkommen Wendekreis in seinem langen und protegierten Landbeschälerdasein insgesamt hatte. Allein 725 waren bei der FN registriert.Zitat von tina_178 Beitrag anzeigenDafür ist horsetelex die falsche Plattform. Bei der FN in der erweiterten Suche mit Vater Wendekreis und MV Bolero werden 53 Pferde gelistet.
Auch glaube ich nicht, dass man Bolero oder Argus eine Alleinschuld für eine Springvernichtung bei Wendekreis andichten kann.
Ich kenne ihn noch selbst. Er war für ein Springpferd viel zu schwer, blutarm und behäbig. Hier musste dringend Edelblut angepaart werden. Dass Bolero trotzdem wenig hilfreich war, war sicherlich auch Pech gewesen. Mit weiteren Treckern wäre es aber kaum besser geworden.
So blieb seine LGS von 810000 relativ schwach, ebenso die S-Springquote der Nachkommen von 8,5% und ein Turnier-ZW Springen von 76.
Zuletzt geändert von druenert; 08.02.2017, 13:52.
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Na ja - so rum angepaart ist ja wenig Springgenetik vernichtet worden. Bolero x Grande/ Bolero x Wendekreis gibt es unter HT von 260 Bolero-Nk schon allein hundert.Zitat von tina_178 Beitrag anzeigenDafür ist horsetelex die falsche Plattform. Bei der FN in der erweiterten Suche mit Vater Wendekreis und MV Bolero werden 53 Pferde gelistet.
Und da hat Bolero nachhaltig alles an Springgenetik vernichtet. Argus hatte z.T: schon vorgearbeitet.
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Dafür ist horsetelex die falsche Plattform. Bei der FN in der erweiterten Suche mit Vater Wendekreis und MV Bolero werden 53 Pferde gelistet.Zitat von druenert Beitrag anzeigenJetzt sind wir wieder bei der Märchenstunde:
Wenn Du bei Horsetelex nachsiehst, findest Du bei der Kombination Wendekreis - Bolero ganze 2 Treffer:
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Also drei weiße Hinterbeine dürfen es nicht sein? Das dritte Hinterbein soll dunkel bleiben? Welches? Das linke, das rechte oder das mittlere? Würde ein Pferd mit drei oder mehr Hinterbeinen (ob weiß oder nicht) auch mehr Abdruck am Sprung bedeuten? Oder ist es nur eine zusätzliche Fehlerquelle (drei Beine reißen mehr als zwei)? Aber mal ernsthaft: Ich habe ja schon mitbekommen, dass es Reiter mit sehr extravaganten Farbwünschen gibt. Aber bei solchen Inseraten denke ich immer, dass jemand zu viel Zeit hat und sich und Anderen (die darum allerdings nicht gebeten haben) diese vertreiben wollen ...
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Neues Zuchtkriterium "zwei weiße Hinterbeine". Springen die besser?
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Ein Gast antworteteDas ist besonders schön !?Zitat von wilabi Beitrag anzeigen, Braune mit zwei weißen Hinterbeinen
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Während ihr hier die 100. Runde über den genetischen Niedergang der Hann. Springpferdezucht und fehlende Spitzenpferde dreht, tickt der Markt ein wenig anders.
Aktuelles Gesuch auf der Homepage des Verbandes:
Hannoveraner Pferdezucht und Verdener Auktion: Entdecken Sie hier die Hannoveraner Pferde und die Angebote des Hannoveraner Verbandes.
Anforderungen u.a.
• Farben: Schimmel, Rappen, Braune mit zwei weißen Hinterbeinen
Bisher dachte ich, dass nur die Dressurschwalben eine Fuchsallergie haben...
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Dies sehe ich genauso. Und zwar z. B. Der Löwe xx an Domspatz oder Ferdinand (statt Marcio xx) und Pik As xx an Gotthard! Auch Valentino xx hätte m. E. viel stärker in diesem Zusammenhang genutzt werden können. Auch Cor de la Bryere, Sacramento Song xx, Ramzes oder Ladykiller xx hätten in Hannover ebenso segensreich wirken können, wie in Holstein, wenn sie denn dort gelandet wären. Aber solche Überlegungen helfen uns heute nicht weiter.Zitat von cps5 Beitrag anzeigenDie Hannoveraner Springpferde sind ein gutes Beispiel für das, was nicht geklappt hat. Meiner - halt theoreitsch geprägten - Meinung, wäre es sinnvoller gewesen, Vollblüter an Domspatz und Ferdinand anzupaaren und so eine Veredelung der Springbasis zu erreichen, die dann besser mit Gotthard harmoniert hätte.
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In Bezug auf die Reitponys muss ich einmal widersprechen. Das Deutsche Reitpony ist eine Mixtur aus vielem. Wildbahn, ox, Warmblut, Welsh usw.... Es konnte keine Population veredelt werden, weil es in der Zeit, als viel ox eingesetzt wurde, gar keine Population Reitponys gab. Die Zuchtverbände gingen hier teilweise recht unterschiedliche Wege, was man den heutigen Ponys häufig auch immer noch ansieht Die positiven wie negativen Effekte einzelner Rassen sind hier immer noch sichtbar. Nach wie vor wird in der Ponyzucht auf das Blut anderer Rassen zurückgegriffen; auch hier verfolgen die Zuchtverbände unterschiedliche Wege. Sicher wird inzwischen vielfach die Reinzucht (also DR x DR) favorisiert, dennoch ist der Weg immer noch offen, andere Wege zu gehen. Die Ponyzucht ist hier liberal und wenn ich mir die Diskussion hier durchlesen, doch um einiges weiter. Den Verband oder einen Zuchtleiter allein für die Fehlentwicklung verantwortlich zu machen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich als Züchter verfolge doch ein Ziel, und wenn ich hier immer alles richtig gemacht habe, dürften im Stall überdurchschnittlich viele Spitzensportler stehen, oder?Zuletzt geändert von ReitponyOWL; 08.02.2017, 12:05.
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Ja, schön gesehen, hopplahop!
Meine Gedanken sind in der Tat theoretisch (hatte das in anderen Threads auch erwähnt und weise immer auch noch mal darauf hin, wenn sich jemand privat bei mir meldet) - und werden es auch bleiben, da meine Lebensweg ein anderer ist. Ich finde Pferdezucht spannend und beobachte sie deshalb extrem genau, und zwar auch unter historischen Gesichtspunkten. Dabei geht es mir darum zu sehen, was irgendwann mal schiefgelaufen ist und natürlich auch warum. Praktisch mag dies zunächst keinen Wert haben. Meine Intention ist aber eigentlich eher, Reiter, die sich mit der Zucht nicht befassen, etwas dazu zu bringen, diesen Zuchtaspekt etwas näher zu bringen. Damit soll dann sowohl Reitern als auch Züchtern geholfen werden, sich effektiver zu "finden". Das geht aber nur, wenn der Reiter hinsichtlich des Zuchtgeschehens im Allgemeinen etwas sensibilisiert wird und weg von dem Auf-dem-Papier-reitet-man-nicht-Gedanken kommt.
Die Hannoveraner Springpferde sind ein gutes Beispiel für das, was nicht geklappt hat. Meiner - halt theoreitsch geprägten - Meinung, wäre es sinnvoller gewesen, Vollblüter an Domspatz und Ferdinand anzupaaren und so eine Veredelung der Springbasis zu erreichen, die dann besser mit Gotthard harmoniert hätte. Dann wäre auch der Blutanschluss an For Pleasure leichter gewesen. Lässt sich im Nachhinein alles weder beweisen noch widerlegen. Hätte, hätte - Fahrradkette. Eine Rückzüchtung mit Hilfe von eventuell irgendwo noch vorhandenen Genen zur Wiederauflebung alter Hengstlinien, die dann erst noch wieder modifiziert werden müssten, ist natürlich totaler Quatsch. Dann besser andere hinzuziehen, die das gekonnt vorgenommen haben, wenn man sich (auch) als Springpferdezucht bzw. Springpferdezüchter sieht.
Damit sind wir bei Try and Error, ohne das es zurzeit noch nicht geht. Was die Wissenschaft in Zukunft herausfinden wird und ob entsprechende Maßnahmen rentabel sind, wird man sehen. Aber dieselben Fehler wie früher zu machen, ist fahrlässig. Ich weiß auch nicht, ob es dem Selbstverständnis eines Zuchtverbandes und dessen Züchter entspricht, einmal federführend gewesen zu sein und jetzt hinterherzuhinken und seine Erfolge mit dem Blut zu feiern, auf das man früher naserümpfend herabgesehen hat. Und es kann auch nicht das Zuchtziel sein, ein Pferd zu züchten, das es - Reinzuchtgedanken hin und Offenheit gegenüber anderen Zuchtverbänden her - alleine überhaupt nicht mehr "bringen" würde.
Reinzucht in ihrem eigentlichen Sinn gibt es ja ohnehin nicht. Die von mir ins Spiel gebrachten Franzosen und Holsteiner haben - genau wie die Reitponys und die Trakehner - ihren Standard erreicht, weil sie die eigene Population mit Vollblut veredelt haben und deswegen die Pferde hervorbringen, die sie wollten. Bei Holsteinern und Franzosen mit besonderem Augenmerk auf das Springen. Bei den Trakehnern mit dem Wunsch auf ein hartes, vielseitiges Gebrauchspferd mit Spitzen für Dressur und Springen (hinsichtlich des Springens müssen die Fehler aus den 70ern bis in die 90er hinein ausgebügelt werden, und das dauert halt - auch ein Beispiel für Versäumnisse). Und bei den Ponys, um sie als ideale Vorbereitung junger Reiter für eine etwaige spätere Sportkarriere zu nutzen.
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Jetzt sind wir wieder bei der Märchenstunde:Zitat von hopplahop Beitrag anzeigenMan hat Wendekreis und Gardestern Stuten mit Bolero verpaart - damit ist das genetische Springpotential für immer ausgelöscht - nicht von den Gardestern- und Wendekreis-Stuten, sondern von den Produkten aus der Anpaarung mit Bolero. Gleiches gilt für doppeltveranlagte Stuten von Grande, Werther, oder Argentan, wenn man sie z.B. Wenzel oder World Cup zugeführt hat. Weiterhin hat man einen For Pleasure nicht erkannt (Bade wollte den nicht nach der HLP) dann irgendwann versucht (nachdem er berühmt war) und schließlich wieder fallengelassen. Fatales Management einer Springpferdezucht, die nicht selber an sich glaubt.
Wenn Du bei Horsetelex nachsiehst, findest Du bei der Kombination Wendekreis - Bolero ganze 2 Treffer:
http://www.horsetelex.de/horses/sear...reis&ds=bolero
Bei Gardestern-Bolero findest Du nicht einen einzigen Treffer:
http://www.horsetelex.de/horses/sear...tern&ds=Bolero
Davon soll also das "gute hannoversche Springpotential ein für allemal ausgelöscht" worden sein? Prust!!!
For Pleasure war in jungen Jahren bei Hans-Hermann Maack in Neuenfelde jedem hannoverschen Züchter verfügbar. Außerdem im LG Celle per TG, wo ich ihn selbst 2001 genutzt habe zum Spottpreis von 500,- DM.
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das sehe ich inzwischen nicht mehr so, im gegenteil.Zitat von cps5 Beitrag anzeigen...Es ist für mich auch absolut unwichtig, ob man die einzelnen Verbände in Deutschland belässt oder unter einem Dachverband "Deutsches Reitpferd" zusammenfässt. Die Züchter werden deswegen keine anderen Anpaarungen vornehmen, und es werden dieselben Pferde gezogen werden.....
ein zentraler bundesdeutscher verband kann im eigenen interesse kräfte bündeln und gezielt die individuellen lokale seilschaften aushebeln, die derzeit den zuchtfortschritt bremsen. handicapper und pöstchenpfleger unserer aktuellen verbandsstrukturen (nebst FN), die im eigenen interesse u nicht im interesse des zuchtfortschrittes handeln und nur aufgrund der traditionellen gremienstruktur des machtmisbrauches befähigt sind (bsp sperrminorität, mehrheitsbeschlüsse blockieren etc)
ein beispiel:
individuelle bedeckungszahlen
ich habe mir die mühe gemacht und bei zwei bedeutenden deutschen verbänden den antrag eingereicht, individuelle bedeckungszahlen zu veröffentlichen (die zahlen sind KOSTENLOS verfügbar und liegen vor!)
in beiden fällen wurde das schreiben dem jeweiligen vorstandsgremium zur diskussion vorgelegt.
in beiden fällen unabhängig voneinander gab es rege diskussionen dafür und wider.
in beiden fällen wurde das gesuch mangels mehrheit abgelehnt.
das an sich ist nicht dramatisch.
dramatisch jedoch ist die begründung:
1. das haben wir noch nie gemacht, wieso sollen wir es heute machen?
2. was geht es die züchter an wieviel ich verdiene?
in beiden fällen sind es nicht sachlich begründete ablehnungen sondern pauschale floskeln, die den nötigen mehrheitsbeschluss verhindern.
ein intellektuelles armutszeugnis für unser gremienwesen das nur deshalb noch existenzberechtigung geniesst, weil die gremienstruktur von natürlich gewachsenen althergebrachten individuen dominiert wird. diese leute sitzen dort allein, sondern weil sie immer dort gesessen haben und nicht, weil sie ich durch intelligente proaktivität i.s. des zuchtfortschtrittes hervortun.
bemerkenswert in diesem zusamenhang:
bei den gegnern der veröffentlichung der deckzahlen handelt es sich ausdrücklich nicht um bedeutungsvolle hengsthalter (die dieser diskussion dem vernehemen nach eher neutral gegenüber stehen) sondern lediglich um sog. hengstaltervertreter mit stimmberechtigung kraft gremienzugehörigkeit. unbedeutende privatleute mit einzelnen hengsten, deren namen ich nie zuvor gehört habe (weder den der hengste noch den der person).
ähnlich verhält es sich mit der veröffentlichung von tüv-protokollen der körung.
im vgl zur geplanten gesundheitsdatenbank sind auch diese daten verfügbar und ohne zusätzlichen mehraufwand veröffentlichbar.
darüberhinaus geben sie wertvollen aufschluss über die aktuelle generation und lassen sich gezielt in geplanten anpaarungen mit berücksichtigen.
vorausschauend.
die gesundheitsdatenbank dagegen bezieht sich erst auf die nachfolgende generation und lässt nur bedingt rückschlüsse zu, von welchem elterntier welchen gesundheitsmerkmale stammen.
rückblickend vs. vorausschauend.
belastbart vs. vermutend.
ein ganz erheblicher qualitätsunterschied in der einbeziehung und nutzung von daten, die bekannt sind, aber bewusst vorenthalten werden, gegenüber einer datenbank, die geplant ist und noch sehr viel personellen und monetären aufwand erfordert.
gewiss nicht.Zitat von cps5 Beitrag anzeigen...Es ist für mich auch absolut unwichtig, ob man die einzelnen Verbände in Deutschland belässt oder unter einem Dachverband "Deutsches Reitpferd" zusammenfässt. Die Züchter werden deswegen keine anderen Anpaarungen vornehmen, und es werden dieselben Pferde gezogen werden.....
"vermutete" deckzahlen und "geflüsterte" tüv-protokolle fliessen beriets heute ganz erheblich in meine anpaarungen mit ein.
lägen in beiden fällen fakten auf dem tisch würde das grössere sicherheit und damit auch berücksichtigung bei allen züchtern in ihren anpaarungen finden.
im sinne des zuchtfortschritts.
ich wage daher die behauptung, dass ein gesamtdeutscher verband zwar auch aus vertretern der gegenwärtigen verbandsstrukturen organisiert wäre, gleichwohl böte eine neuorganiation die möglichkeit zur straffung und fokus auf induviduen, die mehrheitlich und proaktiv von züchtern und mitgliedern gewollt&gewählt werden und ausdrücklich nicht in die gremien geboren wurden, wo man sie heute nicht mehr los wird.
will heissen:
eine neue gesamtdeutsche verbandstruktur bietet möglicheit zur reform von beidem, inhalten und personen.
westfalen hat vorgemacht, dass so etwas nur aus der notlage heraus funktionert.
dort hat es hervorragend funktioniert.
gleichwohl ist es unsinn, wenn alle anderen deutschen verbände erst den selbstzerstörerischen westfälischen weg gehen müssten um sich neu zu strukturieren.
ein geordneter gemeinschaftlicher neuanfang ist daher für alle beteiligten eine sinnvolle und ressourcen schonende methode und der einzige weg, sich der konkurrenz aus benelux und skandinavien zu stellen.
wieso das?Zitat von cps5 Beitrag anzeigen...Auch wirtschaftlich ist die Schaffung eines solchen Verbands zumindest fraglich; denn am Anfang wird er eher Geld kosten. Ob sich das auf die Dauer amortisiert, müssten Wirtschaftsmathematiker errechnen....
wir müsssten nicht mehr im duchschnitt 5 x 12 köpfe füttern sondern nur noch einmal 30 oder 40.
darüberhinaus zahlt heute die merhheit der züchter in zwei oder mehr verbänden teure beiträge, gesamtdeutsch wäre es nur einer.
so wie mir geht es jedem züchter, der jenseits von verbandsgrenzen und hinderlichen statuten anpaart und auch das kostet stets extra.
züchter werden in erster linie von einer gestrafften struktur profitieren.Zuletzt geändert von fanniemae; 08.02.2017, 11:58.
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Da habe ich kein Problem damit. Falls ich Dich unberechtigterweise mit "Reichsbürgern" in Zusammenhang gebracht haben sollte, entschuldige ich mich hiermit.Zitat von hopplahop Beitrag anzeigenHast Du schon mal hier im Forum gelesen dass druenert sich für irgendetwas entschuldigt hätte? Ich nicht.
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Zitat von druenert Beitrag anzeigen
Wie war das nochmal mit den "alternativen Fakten", derer sich gewisse Kreise bevorzugt bedienen?
Meines Wissens gibt es sowohl Sahneeis als auch Wassereis mit Zitrone!Zum einen war die Rede von Milch und Zitrone (siehe Beitrag #118 von Schwippe) - nicht von Wasser und Zitrone mit Sahne . Zum anderen ist das gute klassische Zitroneneis Sorbet (ohne Sahne!) auch wenn Du es nicht wahrhaben will. Schlußendlich sollte mein Beitrag im übertragenen Sinne eigentlich etwas anderes aussagen ... aber auch wenn Du es nicht verstehst vielleicht verstehen es andere Mitleser. Mit "alternativen Fakten" hat meine Beitrag zum Thema Speiseeis ebensowenig zu tun wie die Benutzung des Begriffs "Reichsbürger" in Verbindung mit meiner Person.Zitat von hopplahop Beitrag anzeigen
Klassisches Zitroneneis beim Italiener um die Ecke ist Sorbet (Wassereis). Deine geronnene Milchsuppe wird wohl den Wenigsten schmecken.
Gast
Hast Du schon mal hier im Forum gelesen dass druenert sich für irgendetwas entschuldigt hätte? Ich nicht.
P.S.: Entschuldigung für die fehlende Kommatasetzung - irgendwie kann mein PC das heute morgen nicht.Zuletzt geändert von hopplahop; 08.02.2017, 10:37.
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Danke Dir csp5 für Deine Klarstellung - was sich für mich deutlich anders liest als Dein Beitrag #113.
Zum Inhalt:
Deine Gedankengänge erscheinen mir sehr theoretisch. Wieviel Erfahrung hast Du selber bereits als Pferdezüchter gemacht wenn man fragen darf? Eine Pferdezucht ist chaotischer und viel mehr mit "Try and Error" verbunden als Du es Dir anscheinend vorstellen kannst. Sie wird auch nicht von der Zuchtleitung bestimmt sondern von jedem einzelnen Züchter selber. Auch ist eine Population nicht homogen und konsolidiert selbst wenn es eine Reinzucht ist da sich Selektionskriterien über die Zeit verändern und jeder Züchter seine eigenen Vorstellungen hat womit er weiterzüchten will und es diverse andere Zwänge gibt die nichts mit Zucht im eigentlichen Sinne zu tun haben. Outcross-Verpaarungen sind dennoch immer etwas Besonderes da hierbei Potential und Risiko sehr eng beieinander liegen - das sieht man beim Einsatz von Vollblütern. Von den vielen Anpaarungen an einen Vollblüter resultieren in der Regel immer nur sehr wenig Individuen die einen Zuchtfortschritt darstellen den man aber ohne Vollbluteinsatz nie hinbekommen hätte. Hinzu kommt der mögliche Heterosiseffekt, sobald man mit diesen Outcrossprodukten weiterzüchtet. Schlußendlich sind keine Deiner Behauptungen irgendwie belegt dass z.B. die ganzen Guten heutzutage auf Holsteiner und Franzosen zurückzuführen sind - sie dominieren zur Zeit das Sportgeschehen was sicherlich Gründe hat genauso wie lange Zeit Hannover das Ah und Oh im Sportbereich war. Das hat meines Erachtens aber weniger im Reinzucht zu tun sondern mit falscher Selektion und falscher Ausrichtung. Man hat Wendekreis und Gardestern Stuten mit Bolero verpaart - damit ist das genetische Springpotential für immer ausgelöscht - nicht von den Gardestern- und Wendekreis-Stuten, sondern von den Produkten aus der Anpaarung mit Bolero. Gleiches gilt für doppeltveranlagte Stuten von Grande, Werther, oder Argentan, wenn man sie z.B. Wenzel oder World Cup zugeführt hat. Weiterhin hat man einen For Pleasure nicht erkannt (Bade wollte den nicht nach der HLP) dann irgendwann versucht (nachdem er berühmt war) und schließlich wieder fallengelassen. Fatales Management einer Springpferdezucht, die nicht selber an sich glaubt.Zuletzt geändert von hopplahop; 08.02.2017, 10:44.
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Ich persönlich brauche den Brand nicht unbedingt. Langfristig glaube ich sowieso nicht, dass er sich halten wird. Bereits jetzt schotten sich manche Länder gegenüber Pferden mit Brandzeichen ab, so dass der Brand zunehmend zum Wettbewerbsnachteil wird.Zitat von cps5 Beitrag anzeigen@ Druenert: Soweit kann ich dir zwar folgen - aber warum um alles in der Welt dann der Trara, wenn der Brand abgeschafft werden soll?
Ich halte einen solchen Einfuhrstopp zwar für völlig blödsinnig. Aber wenn die jeweilige Gesetzgebung derartiges beschließt, ist schwer etwas dagegen zu machen.
Der Brand hat für mich einen traditionellen Wert. Ich schätze Traditionen solange, wie sie unumgängliche Neuerungen nicht behindern.
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@ Druenert: Soweit kann ich dir zwar folgen - aber warum um alles in der Welt dann der Trara, wenn der Brand abgeschafft werden soll?
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