GAMBLER'S CUP - MYTENS - Gemeinsamkeiten?

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    wenn das dein geistiger Intellekt ist sorry, spricht nicht für Dich...

    Ich möchte kein stress und Gewitter oder Wörter die gerade für solche "Diskussionen" passen lönnten... Ich würde mich auf einen Gedanken Austausch freuen der auf einer soliden Basis beruht und nicht auf Vorwürfen!!!...
    Deshalb bitte ICH - DICH und lade DICH sehr sehr gerne ein DEINE GEDANKEN über BEURTEILUNG.EINSATZ von VB usw. hier wieder zu geben .. Freue mich da ehrlich sehr darüber!!!

    Und wenn das Dein sozialer Intellekt ist - wunderts Dich, dass wenige mit Dir diskutieren wollen? Von carlo kennen wir das ja auch aus diversen anderen topics. Und einige Reaktionen hier erklären sich übrigens genau aus diesen Erfahrungen.

    Keine Angst, ich halte mich hier inhaltlich komplett raus - da meine zuchttechnische Ahnung sich darauf beschränkt, dass man ein männliches und ein weibliches Wesen zum biologisch richtigen Zeitpunkt zusammenbringen muss um überhaupt Nachwuchs zu bekommen.

    Es wäre vielleicht mal angebracht, auch darüber nachzudenken, warum ihr immer wieder genau solche Reaktionen hervorruft. Wenn Ihr dann wieder zu dem Ergebnis kommt, dass die anderen einfach zu dumm sind Euch zu verstehen - dann habt IHR ein Problem.

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  • Lilly go lucky
    antwortet
    @ Schandor: ich nehme mal an, du hast Fanniemaes Beitrag hier kopiert, um daran zu erinnern, dass sie pro VB ist, auch in den letzten Jahren regelmäßig einen HB "produzierte" , aber trotzdem in der Lage ist, kritisch zu bleiben???
    Das scheinen hier einige ja nicht mitbekommen zu haben.

    @OBdB: ebenfalls danke für deine sachlichen Beiträge und folgende Aussage von dir ist mir sehr wichtig:

    "Wie schon oft gesagt, erwartet keiner von den VBs, dass ihre NK in der F1 Generation Wunder vollbringen, bzw der avisierte Züchter unterstützt von seiner Zuchtleitung erwartet es nicht. Dass es Ausnahmen gibt wo die F1-Generation gut, bzw sehr gut ist, ist klar. Aber diese bestätigen die Regel, wenn es auch viele Ausnahmen gibt."

    Denn das sind aller Voraussicht nach die Züchter, die genügend kalten (kritischen) Sachverstand mitbringen, um auch noch zur F2/3 in ihrer Zucht zu kommen.

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  • monti
    antwortet
    *hüstel*
    wir sind uns alle einig, dass man xx braucht in der Sportpferdezucht.....nur diese großen Sprüche "Denken in Generationen"....sind leicht in den Raum geworfen aber - WER SOLL DAS BEZAHLEN ?......

    Wieviele Züchter hier im Forum bleiben auf ihren Halbblütern sitzen (Titania z.B. hat eine junge Stute zum Niederknien - billig im Angebot)....die Halbblut-Fohlen gehen gar nicht....und die wenigsten Züchter können es sich leisten, die Pferde 4 bis 5jährig durchzufüttern und Profiberitt zu bezahlen, um sie nach einer Turniersaison verkaufen zu können.....und meist gehen sie dann doch mit Verlust weg....

    die bäuerlichen Züchter hören reihenweise auf - und die Wendyzüchter, die aus ihrer geliebten kaputten Sportstute noch ein Fohlen für den Eigenbedarf züchten wollen....denken die in Generationen ?

    Wo bleibt da die Realität ?
    Wie soll es in Zukunft mit der Vollblutzucht weitergehen ?
    Wie soll es in Zukunft mit der Warmblutzucht weitergehen ?
    Beide Zuchten (incl. Renn- und Reitsport) haben im Moment Überlebensprobleme - Wettgelder-Einbußen - Dopingprobleme im Dressur- und Springsport ......da wird die Experimentierfreudigkeit noch geringer.......

    Tatsache ist, dass im Moment jede Menge Vollbluthengste für die WB-Zucht angeboten werden und auch aufgestellt sind ....von früher her kann ich mich an so eine große Auswahl nicht erinnern - die Gestüter hatten damals immer gejammert, dass sie an die xx-Hengste nicht drankamen und nehmen mußten was da war......da aber die meisten xx-Hengste wenig decken - ist der xx-Einsatz nach wie vor ein Lotteriespiel.....

    meine persönliche Meinung zum xx-Einsatz:

    ein Vollblüter - angepaart an eine Stute aus einer guten Dressur-Stutenfamilie - KANN ein sehr gutes Dressurpferd bringen - genauso gut aber auch eine Nähmaschine....

    ein Vollblüter - angepaart an eine Stute aus einer guten Springstutenfamilie - wird mit einiger Sicherheit einen guten Springer/VS-Pferd bringen....evtl. wenig Bascule, evtl. etwas heiß.....jedoch fast immer schnelle Reflexe und Luft/Galoppiervermögen genug....

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Schandor Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung,dass eine Besinnung auf eine sachliche Form der Diskussion sehr wichtig wäre. Ich denke, es geht hier und allgemein nicht darum Recht zu haben (denn wer Recht hat zeigt sich oft erst später), sondern um den Austausch von Gedanken.

    Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread.

    Viel Spaß noch im Krieg!

    Das möchte ich auch und für KRIEG hab ich eh nix übrig das soll machen wer will, ich nicht!!!
    Freu mich immer auf eine Konstruktive Diskussion

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    wenn das dein geistiger Intellekt ist sorry, spricht nicht für Dich...

    Ich möchte kein stress und Gewitter oder Wörter die gerade für solche "Diskussionen" passen lönnten... Ich würde mich auf einen Gedanken Austausch freuen der auf einer soliden Basis beruht und nicht auf Vorwürfen!!!...
    Deshalb bitte ICH - DICH und lade DICH sehr sehr gerne ein DEINE GEDANKEN über BEURTEILUNG.EINSATZ von VB usw. hier wieder zu geben .. Freue mich da ehrlich sehr darüber!!!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich bin der Meinung,dass eine Besinnung auf eine sachliche Form der Diskussion sehr wichtig wäre. Ich denke, es geht hier und allgemein nicht darum Recht zu haben (denn wer Recht hat zeigt sich oft erst später), sondern um den Austausch von Gedanken.

    Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread.

    Viel Spaß noch im Krieg!
    Zuletzt geändert von Gast; 29.12.2009, 08:40.

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  • rooby94
    antwortet
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    Dann unterstelle ich DIR auch gleich mal das du kein WB Pedigree lesen kannst ..wundert mich nicht!!!
    mich auch nicht. ich hab vor pferden angst.

    der hier offensichtlich benötigte geistige intellekt scheint bei mir nicht vorhanden zu sein, tut mir leid. deswegen kann ich auch bei den anderen topics dieser sorte, die jetzt wie pilze aus dem boden sprießen, nicht mitreden.

    warum muß ich eigentlich die ganze zeit an den avatar-spruch von marco denken... ?!

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von rooby94 Beitrag anzeigen
    was mir ganz neutral auffällt: carlo hat einiges mit seinem namensvetter bei der micky maus gemeinsam. carlo reiht irgendwelche abstammungen auf und erwartet dann wohl ein AHA-erlebnis bei der hier allgemein als nicht sehr intelligent angesehenen breiten masse. (das kommt aber irgendwie nicht). oh-gloria scheint carlos gedanken allerdings verstehen zu können, na wenigstens eine.

    komische diskussion irgendwie. reden alle aneinander vorbei oder ist es einfach schon zu spät für mich?

    Dann unterstelle ich DIR auch gleich mal das du kein WB Pedigree lesen kannst ..wundert mich nicht!!!

    Und wenn du meinst das meine Wenigkeit diese Pedigrees lesen *können* dann frage bitte Otmar(OBDB),bagatelle,Ramzes,bella,Schandor usw... was die machen??? Ist schon komisch das sie auch *wissen* wovon Carlo redet...

    Sorry...dann komm bitte mit ARGUMENTEN und beteilige DICH konstruktiv an einer Diskussion und jeder, und VORALLEM I C H würde mich SEHR SEHR FREUEN WIE DU VOLLBLÜTER beurteillst!!!!...

    Ich Danke hier nochmal Kareen sehr das uns/mir gezeigt hat wie ihre Gedanken sind...Da Danke Ich hier ihr noch SEHR!!!

    und fannimae, überarbeite HP an Infos wenn du etwas anderes Predigst und hier auch auf Fragen nicht Antworten möchtest...wenn du dich hier wieder auf eine Art beteiligst die nicht um Diskussion geht sondern schon Vorwürfe dann hole ich meine ALTE Frage wieder von vor Seiten vor...da möchte ich IMMER noch eine Antwort drauf!!!

    @Vielen Dank Schandor :-)
    Zuletzt geändert von Gast; 29.12.2009, 08:26.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Fortsetzung:
    Ob wir also wollen oder nicht: wenn wir weiterhin ein „modernes“ Sportpferd züchten wollen werden wir wohl oder übel immer wieder zwischendurch 'ne Tüte Blut dazukippen müssen.
    Zumindest was die nächsten paar hundert Jahre angeht. Noch ist der Warmblüter noch lange keine genetisch konsolidierte eigenständige Rasse. Schon allein um die Blutanteile aus den Generationen davor nicht verwässern zu lassen.
    Weil die Evolution numal so ausgerichtete ist, dass sie im Zweifel dazu neigen wir sich zur einen oder anderen Seite des Erbmaterials auszurichten – und das ist bei den heutigen Warmblütern mit ihrer kurzen Geschichte von (einigen) hundert Jahren in der Masse eben nicht der Edel- sondern der Schwerblutanteil. Lehndorff's Ausspruch: "Blut ist der Saft der Wunder schafft!" ist also heute so aktuell wie eh und jeh - wenn wir auch morgen noch auf "dem Auge gefälligen Pferden" durchs Dressurviereck schweben wollen...
    Womit wir wieder bei meiner Ionia xx wären, von der ich mir erhoffe, daß sie auf Dauer zur Linienbegründerin eines modernen, leistungsfähigen und sportgerechten Stutenstammes wird - denn ein Lauries in Hannover allein, der kann sie eben nicht alle schaffen. Münster, im Januar 2009

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zur Erinnerung:
    fanniemae

    ein paar Gedanken zur bewusst provokativen Frage:
    Vollbluteinsatz in der Warmblutzucht - warum eigentlich?
    Ich würde das Pferd gern einmal ganz von hinten aufzäumen und alle neuzeitlichen Aspekte (und Klischees) hinten anstehen lassen – also mich bewusst über die allgemein gültigen Floskeln hinwegsetzen die in den letzten Jahren unisono wiederholt werden bis hin zu Lehndorffs Ausspruch „Blut ist der Saft der Wunder schafft!“ von anno dunnemal. – weil ich auch annodunnemal noch als Neuzeit in diesem Hinblick betrachten würde.
    Fakt ist, dass wir bis heute nicht ganz viel weiter gekommen sind in der „Beweisführung“ wenn man mal davon absieht, daß die Fotos der Sportpferde im Jahr 2000 ganz sicher „harmonischere“ und „schönere“ (und damit für das Auge "gefälligere) Typen zeigen als das noch vor dem Krieg der Fall war. Aber ob die heute deshalb wirklich leistungsstärker und härter sind?
    Ich weiss es nicht.
    Und wenn man sich die Anforderungen gerade an Spring- und Jagdpferde von vor dem Krieg ansieht und wie sie das gemeistert haben – Hut ab!
    Denke nicht, daß da heute viele mithalten könnten, vor allem nicht im Hinblick auf Lebensdauer unter der Belastung und OHNE die heute üblichen medizinischen Dauerbehandlungen. Und die gabs damals definitiv nicht.
    Sicherlich tun sich ein Teil unserer heutigen Warmblüter leichter mit den Ansätzen zur Passage und Piaff als das noch bei den alten Schärgen der Nachkriegszeit der Fall war weil wir das Exterieur dahingehend züchterisch ver"bessert" (besser: ver"ändert" haben) - aber ob sie deswegen haltbarer und vor allem belastbarer sind?

    Also.
    Wo bringt uns das hin?
    Gehen wir mal ein paar Jahrunderte zurück, oder auch gern ein Jahrtausend, und sehen uns die Verteilung des Gebrauchspferdes über die Kontinente an und was die Evolution daraus gemacht hat.
    Da gabs Vollblutaraber in den Wüstenstaaten und derbe Ackerpferde und Schlachtrösser auf dem Kontinent. Alle irgendwann mal dem selben Urpferdchen entsprungen aber dann völlig unterschiedlich im Hinblick auf Nutzung und Anpassung an ihre jeweilige Umwelt entwickelt.
    Und ich denke die Umwelt hat sich was dabei gedacht.
    Und ich unterscheide hier bewusst nur in zwei Typen, nämlich "Kaltblut" u Vollblutaraber. Weil das englische Vollblut nunmal nur ein Derivat des Vollblutarabers ist und selber erst sehr viel später kam.
    Dass die Natur aber gerade im Vollblutaraber wohl schon früh den „Idealtyp“ im Hinblick auf Anforderungen an sein natürliches Umfeld (und ich rede nicht von den heute üblichen Schau-Araber Exzessen) geschaffen hat, liegt klar auf der Hand – in einer kargen Wüste zu überleben, dazu gehören nunmal in allererster Linie Härte und Anspruchslosigkeit. Nicht umsonst sind diese Pferde bis heute in Reinzucht ihrem Typ erhalten und wenig verändert gegenüber noch vor hunderten von Jahren.

    Ich denke wir sind uns einig, dass ein Wüstenpferd auf Steppen- oder Sandboden bei geringem Futterangebot und gleichzeitiger Nutzung als Beduinen/Wanderpferd und auch der Kriegsführung dienend sicherlich zurecht als hart und zäh bezeichnet werden kann – und diese Pferde sind nach der Überlieferung sehr alt geworden und das sicher nicht nur weil sie ihren Stämmen heilig waren.

    Dann haben wir die derben Ackerpferde die gemäss ihres beständigen etwas untertouringen aber eben „pferdegerechten“ weil bewegungsintensiven Einsatzes in der Landwirtschaft auf dem Kontinent ebenfalls ein längeres Leben fristeten als das im Schnitt unsere heutigen Sportpferde tun, dem Anspruch eines höhertourig drehenden Motors für Kriegs- und später Sportzwecke aber nicht wirklich gerecht wurden.
    Der Ruf nach Veredlung wurde laut.

    Und seitdem befindet sich die sog. „Warmblutzucht“ im stetigen Wandel – ein dynamischer Prozess über Jahrhunderte mit Höhen und Tiefen der sich stetig und dynamisch weiterentwickelt – ob zum positiven oder negativen im Hinblick auf natürliche Beschaffung des Pferdes, das lassen wir mal dahingestellt.
    Fakt ist, dass der Warmblüter aber eine Mischzucht ist, ein Hybrid, entstanden aus zwei Extremen – Vollblut und Kaltblut, wenn man so will. Wobei die Begriffe in ihrem Ausmass völlig wertfrei zu definieren sind.
    Der Punkt auf den ich hinaus will:
    Der Vollblutaraber ist eine Reinform die sich stetig bis heute gehalten hat. Das mag bei dem Kaltblüter oder schlicht „Ackerpferd“ ebenso sein – weil sich dort bei beiden Rassen auch die Ansprüche über die letzten hunderte von Jahren nicht geändert haben. Diese Pferde musste man im Hinblick auf ihre natürliche Beschaffenheit und Gebrauchsfähigkeit nicht mehr verändern – sie haben offensichtlich ihre idealtypische Rasseform gefunden.
    Bei dem Warmblut ist das aber mitnichten so.
    Was der Warmblüter in den letzten hundert Jahren (ein winziger Zeitraum eigentlich vor dem Hintergrund der Entwicklung seiner Vorfahren) an Experimenten im Hinblick auf Kreuzungen und Mischzuchten über sich hat ergehen lassen müssen das ist schon eine ziemlich revolutionäre Menge – und bis heute sind wir nicht mit dem Ergebnis „zufrieden“ und bemühen uns gemäß den Zuchtzielen der diversen Verbände nach dem "idealen" Sportpferd zu trachten. Wir befinden uns also nach wie vor in einem dynamischen Prozess.

    Dennoch liegt der Focus der Entwicklung des Warmblüters auf weniger als 100 Jahren – vor dem Hintergrund der Evolution die ja nun in der Fertigstellung eines Idealproduktes eher mal Jahrtausende beansprucht kann und ist das kein endgültiger „Reife-“ und Entwicklungszustand. Die Reinzucht Warmblut gibt es also eigentlich noch gar nicht -? Nicht vor dem weiten Jahrhunderte beinhaltenden Anspruch den die Evolution und damit genetische Verankerung einer Rasse mit all ihren Vor – und Nachteilen fordert. Wobei: "Nachteile" soll sie bei stetig gleichbleibendem Umfeld eigentlich im Idealfall gar nicht haben weil es Ziel der Evolution ist sich letztendlich einem stetig gegebenen IST Umfeld anzupassen – und damit eben das Ideal zu schaffen.
    aber: für den Warmblüter gibt es bis heute eben (noch) kein Idealbild weil wir, der Sportzüchter, seit hundert Jahren dieses Ideal eben stetig verbessern u verändern wollen.
    Will meinen:
    zehn Generationen Mischblut oder Vollblut ist gut und schön – aber mitnichten hinreichend um die Rasse so weit zu konsolidieren dass dauerhaft eine Reinzucht unter Warmblütern möglich wäre die dann auch dem Idealbild
    a) weiterhin entsprächen oder
    b) dieses sogar noch weiter zu entwickeln (Zuchtfortschritt) in der Lage ist.
    Hundert Jahre sind eben nichts im Hinblick auf Jahrtausend die sowas normalerweise braucht.
    Weshalb selbst zehn Generationen "St.Pr.St." sich vergleichsweise lächerlich ausnehmen vor dem Hintergrund des Bestandes einer Rasse über einen perspektivischen Zeitraum von tausend Jahren und mehr, die diese Bestand haben sollte.

    Prominentes Beispiel ist sicherlich ein Donnerhall der immer wieder -häufig eben bei blutleerer Anpaarung- durch herbe derbe Typen auffällt. kein Wunder eigentlich, liegt doch sein Mutterstamm noch im alten Oldenburger, einem reinen Gebrauchspferd. Da kann auch der einmalig in 3. Generation auftretende Vollblüter Markus dauerhaft wenig gegen ausrichten - jedenfalls wenn man ihm nicht immer wieder weiter vorn Blut mal wieder frisch zuführt. Sicherlich gibt es hierzu reichlich Beispiele auch in anderen Zuchtgebieten, man denke nur an den alten Frühling oder Grande und wie sie alle heissen. Nur liefert Donnerhall eben aufgrund seiner hohen Nachkommendichte und der weiten Verzweigung, die der Stamm mittlerweile hat, hierfür ein anschauliches Beispiel. Dieses "alte" schwere Blut ist eben sehr dominant. Krasses Gegenbeispiel m.e. die Linie des Rubinstein, insbesondere über Rohdiamant, wo man doch sehr viel häufiger leichtere moderne Pferde auch aus blutleerer Anpaarung findet - m.e. sicherlich dem dichter geführten Edelblut des Angelo und Inschallah geschuldet.

    Man kann darüber streiten ob es nun ausgerechnet das englische Vollblut sein muss welches der nachhaltigen Veredlung am besten dient, ich bin sicher der Vollblutaraber täte es genauso, aber die heutigen Idealvorstellungen an ein modernes Sportpferd sprengt letzterer nunmal noch mehr als das englische Vollblut es tut, also hat man sich mehrheitlich auf das englische Vollblut als das geringere von beiden Übeln geeinigt.

    Ich bin aber ziemlich sicher, wenn wir unsere Stutenstämme in zwei Lager unterteilen würden, solche die künftig konsequent ohne Vollblutanteil weiter bedient werden, und solche die nach den modernen Ansprüchen immer wieder mit Edelblut angereichert werden, dann hätten wir in 50 – 100 Jahren zwei krasse unterschiedliche Lager von Warmblütern:
    Die, bei denen mangels „Konsolidierung“ von Edelblut sicherlich eher mal wieder rückfällig werden in den schwereren sportungerechteren Typ, und die, die dem heute proklamierten Idealtyp eines Sportpferdes nahe kommen. Weil die Donnerhalls und Frühlings dieser Welt eben ohne weitere Blutzufuhr eher mal dazu neigen werden dem derben Typ rückzuverfallen. Es sind eben die stärker und dichter basierten Gene der Mutterstämme die hier dominieren. Weil die Basis unserer kontinentalen Stutenstämme eben Ackerpferde waren - und keine Vollblutaraber.

    Und weil hundert Jahre Zuchtfortschritt eben bei weitem nicht ausreichen die genetische Grundlage soweit zu konsolidieren dass die entsprechenden Rasse"vorteile" (schlechtes Wort: Rasse"merkmale" wäre angemessener) des Blutpferdes auch nachhaltig in der Zukunft erhalten bleiben.

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von rooby94 Beitrag anzeigen
    ah, endlich versteh ich mal einen satz !!!

    ich habe von xx keine ahnung, hatte deswegen erst gedacht, blicke das ganze theater hier deswegen nicht.

    was mir ganz neutral auffällt: carlo hat einiges mit seinem namensvetter bei der micky maus gemeinsam. carlo reiht irgendwelche abstammungen auf und erwartet dann wohl ein AHA-erlebnis bei der hier allgemein als nicht sehr intelligent angesehenen breiten masse. (das kommt aber irgendwie nicht). oh-gloria scheint carlos gedanken allerdings verstehen zu können, na wenigstens eine.

    komische diskussion irgendwie. reden alle aneinander vorbei oder ist es einfach schon zu spät für mich?
    Warum glaubst Du denn ,dass ich (Kater) carlo heisse?

    Aber wie waere es denn,wenn nicht immer alle anklagen wuerden,die hier reinlesen,sondern mich erst mal freundlich fragen wuerden,was sie nicht verstehen?

    Ich habe hier keine Verpflichtung : leicht schluckbare und verdauungs-freundliche Haeppchen anzubieten!

    Ist sogar genau das,was ich in unserer Zeit verabscheue :

    LEICHTE KOST - wo man vor allem nicht viel denken brauch!


    Aber wenn Du wirklich interessiert bist und Fragen hast,dann habe ich ueberhaupt kein Problem die Fragen so zu beantworten,dass Du es verstehen kannst!

    Mache dir aber noch einen Vorschlag,dieses Thema ist nicht typisch,wenn Du Dir ein altes Thema von mir vornimmst,wo es keine Streitereien gab,wirst Du weitaus mehr verstehen koennen.

    Was Dir aber nicht erspart bleiben wird,ist
    http://www.pedigreequery.com/index.php aufzumachen oder
    http://www.sporthorse-data.com/index.htm oder
    http://www.allbreedpedigree.com/ oder
    http://www.horsetelex.de/index.php damit Du nachvollziehen kannst,worum es in den Pedigrees geht.

    Und zur Berichtigung es sind weitaus mehr als nur Oh-Gloria,die verstehen,wovon ich spreche.

    Aber nochmals,warum sollte ich interessiert sein,wenn ich schon fuer Stunden daran arbeite die Infos auszuarbeiten und hier reinzustellen,mir auch noch zu ueberlegen,wie ich mehr Zeit verschwenden koennte,dass sie Leute hier verstehen,die es eh fuer Unsinn halten ein Pedigree zu analysieren?

    Eine gute Nacht,

    carlo

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  • rooby94
    antwortet
    Zitat von carlo Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja,ob hier noch einer,der neu reinkommt,versteht worum es eigentlich geht?
    ah, endlich versteh ich mal einen satz !!!

    ich habe von xx keine ahnung, hatte deswegen erst gedacht, blicke das ganze theater hier deswegen nicht.

    was mir ganz neutral auffällt: carlo hat einiges mit seinem namensvetter bei der micky maus gemeinsam. carlo reiht irgendwelche abstammungen auf und erwartet dann wohl ein AHA-erlebnis bei der hier allgemein als nicht sehr intelligent angesehenen breiten masse. (das kommt aber irgendwie nicht). oh-gloria scheint carlos gedanken allerdings verstehen zu können, na wenigstens eine.

    komische diskussion irgendwie. reden alle aneinander vorbei oder ist es einfach schon zu spät für mich?

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  • OBdB
    antwortet
    Und was das Editorial vom Klosterhof Mehdingen angeht ... Genau dieses predigt der Zuchtleiter im Rheinland seit Jahren : Springstute an Dressurler ...
    und wo das Rheinische Zuchtbuch heute in der Dressur steht, dass weiss doch wohl jeder ... (sogar ich !)

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von bella Beitrag anzeigen


    Meinte ich ja. Alles INTERPRETATIONSSACHE -----


    Ich glaube, ich mache Schluss für heute. Das hast du mir nun wirklich eingebläut -Son in Law- Muttervater von Furioso.
    Frag mich morgen noch mal. *gg*


    lg
    Aber nicht HURRY ON vergessen,der vaeterlicher Grossvater war,oder FURIOSO's so wichtige vaeterliche GrossmutterOUBLE LIFE,die auch Mutter von PERSIAN GULF(1/2 Bruder zu FURIOSO's Vater,PRECIPITATION) dem Vater von TAMERLANE (MARLON,SHOGUN) war.
    Wo immer heute MONSUN drin ist,ist ueber KOENIGSSTUHL natuerlich auch TAMERLANE zu finden!

    Und zu guter letzt : THURIO ,auf den FURIOSO 5X5 ingezogen ist!

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Ich frage mich ja,ob hier noch einer,der neu reinkommt,versteht worum es eigentlich geht?

    Moechte noch einmal was grundsaetzliches sagen:

    Wenn ich hier dieses Thema aufgemacht habe,dann meine ich,was ich im ersten Beitrag gesagt habe:


    aGAMBLER'S CUP - MYTENS - Gemeinsamkeiten?
    GAMBLER'S CUP ist by RAISE A CUP aus der GAMBREL von A GAMBLER

    MYTENS ist von SPECTACULAR BID(v.BOLD BIDDER) aus der PHOTOGRAPHIC v.HOIST THE FLAG

    A GAMBLER stammt ab von BOLD RULER aus der HIGH BID v.TO MARKET

    BOLD BIDDER stammt ab von BOLD RULER aus der HIGH BID v.TO MARKET

    TO MARKET kommt by MYTENS doppelt vor.

    MYTENS' vaeterlicher Grossvater BOLD BIDDER und GAMBLER'S CUP muetterlicher Grossvater A GAMBLER sind also Vollbrueder !

    Ausserdem erscheint NASRULLAH bei beiden Hengsten 2X .Ueber NASHUA bei G'S C und durch POSTER GIRL,der 3.Dam bei MYTENS.
    Ausserdem finden wir PRINCEQUILLO (Reitpferde-Vererber) bei beiden und auch TOURBILLON.


    Nicht mehr und nicht weniger!
    Ich habe nicht - zeige mir jemand wo - gesagt ich faende einen der Hengst gut oder schlecht.

    Ich habe Tatsachen dargestellt,was jemand damit machen will,wie sie/er es sehen will,ist mir doch vollkommen egal.


    Deswegen findet Ihr auch ein FRAGEZEICHEN hinter dem Titel !

    Wenn dann jemand meine persoenliche Meinung wissen will,werde ich sie geben und wer diskutiern will,kann auch dies tun.

    Nur nicht alles verdrehen !
    Zuletzt geändert von Gast; 29.12.2009, 00:37.

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    ... so schlimm isses nu auch wieder nich ,...daß die mods vom SEK schließen müssen ! Aber vielleicht hilft ja die Drohung , Carlo - political correctness , please (...aber nicht wie in US-Filmen : ...keine Brustwarze zu sehen , ...aber die schlimmsten F..-Ausdrücke ) ,...also auch keine abgewandelteten I....aus dem Lateinischen , Griechischen , Hopi ,
    Du wirst doch nun nicht auch noch zu denen gehoeren,die sich an einem Wort aufhaengen,aber einen Sachverhalt uebergehen?

    Ich bin kein Christ,also halte ich nicht die Backe hin - wie es ja soviele Christen tuen( war der letzte vor 2000 jahren geboren?)besonders im religioesen Amerika!!!

    Aber ich denke,dass ich sehr deutlich erklaert habe,wie die Zusammenhaenge bei der oder dem HARRY liegen.
    Das ist aber genau das Problem in unserer Gesellschaft dieses " korrekt Sein" wo jeder sich nur an Worten stoesst,nicht an beleidigenden,verzerrenden Inhalten.

    Wovon wird hier eine Qualitaet der Zucht abhaengig gemacht,welchen Preis sie auf dem Markt erzielt hat.Dann sind ja die PSI-Pferde die Besten!

    Wenn eine Firma ein Produkt auf den Markt bringt,das Mist ist,aber die Kassen klingeln laesst,weil : GEIZ GEIL IST ! Der diesen duemmsten aller Sprueche erfunden hat,steht genau fuer den Sachverhalt,von dem ich spreche - er hat sich bestimmt teuer verkauft!

    Wenn eine andere Firma ein Qualitaets-Produkt heraus bringt,aber Pleite geht,dann waere das Produkt auf einmal nicht mehr gut,weil es sich nicht mehr verkauft hat ! Arme Welt - dass so heute wahrscheinlich viele denken!

    Aber dann bist Du der Ansicht,dass wer dies nicht auseinander halten kann - nicht als ein idiotos bezeichnet werden kann?

    Ja es gibt noch eine Moeglichkeit - und ich denke mit der haben wir es hier zu tun - dass der liebe Schreiber es wohl auseinander halten kann,sich aber bloed stellen will,dann ist er kein IDIOTOS,dann ist er schlicht:
    BOESARTIG !!!

    Und dies faellt nicht unter die Regeln des Umgangs ?

    Wiederum: Arme Welt - wenn so die Regeln hier und draussen aufgebaut und durchgesetzt werden!

    Und ich sage gleich ,daran werde ich mich nie anpassen,dann gehe ich gerne von alleine,denn davon will ich kein Teil sein!


    Trotzdem liebe Gruesse,

    carlo
    Zuletzt geändert von Gast; 29.12.2009, 00:24.

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  • bella
    antwortet
    Zitat von OBdB Beitrag anzeigen
    ôoohhhh, nee nicht Dark Ronald, sein Sohn Son in Law ist Muttervater von Furioso !




    Meinte ich ja. Alles INTERPRETATIONSSACHE -----


    Ich glaube, ich mache Schluss für heute. Das hast du mir nun wirklich eingebläut -Son in Law- Muttervater von Furioso.
    Frag mich morgen noch mal. *gg*


    lg

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  • OBdB
    antwortet
    Und falls es das nicht tun sollte, weiß ich jetzt zumindest für alle Ewigkeiten, dass Dark Ronald der Muttervater von Furioso ist.
    ôoohhhh, nee nicht Dark Ronald, sein Sohn Son in Law ist Muttervater von Furioso !

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  • bella
    antwortet
    Zitat von OBdB Beitrag anzeigen
    Wir sollten diesen Thread wirklich umbenennen ... in (xxxx xxxx xxxx xxx NDLR : von den Moderatoren nicht zugelassen)


    Aber hier mal einige Klarstellungen ... ich bitte die (anderen) Holsteinerzüchter sich hier mal zu äussern !

    Man kann die systematische Zucht des Holsteiners bis in die 60/70iger Jahre des 19. Jahrhunderts belegen, teilweise gehen die Belege weiter zurück.

    Zur damaligen Zeit ähnelte der Holsteiner unseren modernen Pferden (siehe Rossow). Dann gab es 4 Perioden die grosse Umschwünge brachten :
    1) eine verstärkte Remontenzucht durch Einsatz von xx und auch teilweise ox
    2) der Niedergang der Remontenzucht nach dem WW I
    3) die von Berlin vorgeschriebene Vestärkungsperiode (1935 - 45)
    4) und nach dem 2. WK dann der langsam ansetzende Niedergang des Pferdes in der Landwirtschaft (ab Mitte der 50iger Jahre verstärkt)

    Die Holsteiner der 50iger Jahre waren also entschieden schwerer als die Holsteiner der Jahrhundertwende vorher.
    Diese Umschwünge wurden im Holsteiner reguliert durch verstärkten Einsatz von Veredlern, bzw den Ausschluss von xx-Veredlern bei gleichzeitiger Selektion auf Masse und Kraft (Verstärkung).

    Daraus können wir schlussfolgern : Veredlung hat es in Holstein immer gegeben, selbst zu den dunkelsten Zeiten. Blutanschluss war dadurch potentiel immer möglich.

    Der richtige und definitve Umschwung kam durch die Motorisierung der Landwirtschaft.
    Vom Wirtschaftspferd kommen wir zum Reitpferd und dadurch auch zum Sportpferd. Sportpferde waren auch in den 50iger Jahren noch eine Seltenheit.
    Diese Umzüchtung wurde bewältigt durch den Einsatz von, hauptsächlich, xx oder schwer xx-lastigen AA.
    Aber richtig, die Situation war damals anders : es hiess 'Reitpferde züchten oder untergehen'.

    Und die in Holstein eingesetzten xx waren auch nicht viel grösser als Der Löwe : Anblick, Theoderich, Trebonius, Slavkov, Feuergeist lagen alle bei um 160cm.
    Aber, was hat die Grösse mit der Umzucht zu tun ? Nichts ! Denn sonst hätte Laudanum (161cm) nie eine Chance gehabt !

    Und Ladykiller, Marlon, Cottage Son, Sacramento Song lagen alle bei mehr als 164 (je näher zu uns desto grösser). Und muss den ein Reitpferd oder ein Sportpferd 1,80m gross sein ?

    Aber ohne diese VB, die über ihre Ahnen direkt Anschluss fanden an die vorher eingesetzten VB (Trebonius ist ein Dark Ronald Sohn - genau wie Son in Law und Son in Law ist z.B. der Muttervater von Furioso und 4. Vater von Rantzau), gäbe es heute keine Holsteiner Zucht, bzw nicht die, die wir kennen.

    Was heisst das jetzt in unserer heutigen Situation ? Wie schon oft gesagt, erwartet keiner von den VBs, dass ihre NK in der F1 Generation Wunder vollbringen, bzw der avisierte Züchter unterstützt von seiner Zuchtleitung erwartet es nicht. Dass es Ausnahmen gibt wo die F1-Generation gut, bzw sehr gut ist, ist klar. Aber diese bestätigen die Regel, wenn es auch viele Ausnahmen gibt.
    In der heutigen Situation muss der Züchter alle Fäden ziehen, um zu rechtfertigen warum er VB einsetzt, und die Reiter, die Ottonormalverbrauchreiter, sehen keinen Grund dafür. Die Spitzenreiter wohl, die haben sich oft genug für blutgeprägte Pferde ausgesprochen ! Aber es ist doch schon seltsam, dass ein Züchter seine Entscheidungen RECHTFERTIGEN muss, nicht erklären oder darstellen oder diskutieren. Nein er steht unter Anklage ! Unter Anklage die konsolidierten Stutenstämme zu vernichten. Aber diese Stutenstämme stehen doch seit Jahrhunderten unter VB-Einfluss, manchmal stark und manchmal weniger stark, aber der Einfluss ist da. Und man braucht sich doch nur einmal die Modelle der Althengste der Holsteiner Zucht anzuschauen um zu wissen, dass sie in Masse (nicht im Modell, aber rein von der Masse her) nicht hinter den Hengsten der 50iger Jahre zurückstehen. Dass das Modell anders ist, ist vollkommen klar, welches unserer geliebten Reitpferde pflügt und eggt und erntet noch oder zieht tonnenschwere Wagen über vermatschte lehmige Wege ...
    Und wenn dann jemand kommt und dem Züchter ein Hilfsmittel gibt seine Entscheidung zu verteidigen, warum sollte dies schlecht sein ? Es ist doch vollkommen klar, dass die Pedigreeanalyse nur ein Faktum in der Entscheidung ist : das Modell muss ja auch passen, und der Charakter und das Temperament und die GGA und der Verwendungszweck ...

    Und wenn die Pedigreeanalyse erklärt, dass Montaval oder Sicambre oder Sir Gaylord oder Sir Ivor viele Nachkommen in der WB-Zucht (oder auch im Sport) haben, dann ist das doch schon einmal was Wert.
    Und alle diese gerade genannten Hengste führen doch die Springvererber der VB-Zucht gehäuft !
    Es kann nicht angehen, dass Springanlage wenn sie von Cor de la Bryere kommt besser ist als die von Sacramento Song, nur weil letzterer ein VB ist !
    Und jeder WB-Züchter (Holstein) untersucht doch seine Pedigrees und die der ausgewählten Hengste um Angelpunkte (= Blutanschluss) zu finden.


    TOP !

    V.a. weil es in Holstein die Inzuchtkomponente ist, die zum Erfolg geführt hat.

    Ich persönlich bin auch für die Pedigree-Analysen dankbar, weil so die abstrakten Namen, die sich auf meinen Papierzetteln finden, Bedeutung bekommen. Ich weiß, wer das ist, welchen Einfluss der und der hatte und kann mir etwas darunter vorstellen.
    Klar ist das nur der viel erwähnte Mosaikstein. Aber wenns einem dem Erfolg auch nur ein Quäntchen näher bringt - warum nicht ?
    Und falls es das nicht tun sollte, weiß ich jetzt zumindest für alle Ewigkeiten, dass Dark Ronald der Muttervater von Furioso ist.


    lg


    P.S. Danke für diesen guten Beitrag !

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  • OBdB
    antwortet
    Wir sollten diesen Thread wirklich umbenennen ... in (xxxx xxxx xxxx xxx NDLR : von den Moderatoren nicht zugelassen)


    Aber hier mal einige Klarstellungen ... ich bitte die (anderen) Holsteinerzüchter sich hier mal zu äussern !

    Man kann die systematische Zucht des Holsteiners bis in die 60/70iger Jahre des 19. Jahrhunderts belegen, teilweise gehen die Belege weiter zurück.

    Zur damaligen Zeit ähnelte der Holsteiner unseren modernen Pferden (siehe Rossow). Dann gab es 4 Perioden die grosse Umschwünge brachten :
    1) eine verstärkte Remontenzucht durch Einsatz von xx und auch teilweise ox
    2) der Niedergang der Remontenzucht nach dem WW I
    3) die von Berlin vorgeschriebene Vestärkungsperiode (1935 - 45)
    4) und nach dem 2. WK dann der langsam ansetzende Niedergang des Pferdes in der Landwirtschaft (ab Mitte der 50iger Jahre verstärkt)

    Die Holsteiner der 50iger Jahre waren also entschieden schwerer als die Holsteiner der Jahrhundertwende vorher.
    Diese Umschwünge wurden im Holsteiner reguliert durch verstärkten Einsatz von Veredlern, bzw den Ausschluss von xx-Veredlern bei gleichzeitiger Selektion auf Masse und Kraft (Verstärkung).

    Daraus können wir schlussfolgern : Veredlung hat es in Holstein immer gegeben, selbst zu den dunkelsten Zeiten. Blutanschluss war dadurch potentiel immer möglich.

    Der richtige und definitve Umschwung kam durch die Motorisierung der Landwirtschaft.
    Vom Wirtschaftspferd kommen wir zum Reitpferd und dadurch auch zum Sportpferd. Sportpferde waren auch in den 50iger Jahren noch eine Seltenheit.
    Diese Umzüchtung wurde bewältigt durch den Einsatz von, hauptsächlich, xx oder schwer xx-lastigen AA.
    Aber richtig, die Situation war damals anders : es hiess 'Reitpferde züchten oder untergehen'.

    Und die in Holstein eingesetzten xx waren auch nicht viel grösser als Der Löwe : Anblick, Theoderich, Trebonius, Slavkov, Feuergeist lagen alle bei um 160cm.
    Aber, was hat die Grösse mit der Umzucht zu tun ? Nichts ! Denn sonst hätte Laudanum (161cm) nie eine Chance gehabt !

    Und Ladykiller, Marlon, Cottage Son, Sacramento Song lagen alle bei mehr als 164 (je näher zu uns desto grösser). Und muss den ein Reitpferd oder ein Sportpferd 1,80m gross sein ?

    Aber ohne diese VB, die über ihre Ahnen direkt Anschluss fanden an die vorher eingesetzten VB (Trebonius ist ein Dark Ronald Sohn - genau wie Son in Law und Son in Law ist z.B. der Muttervater von Furioso und 4. Vater von Rantzau), gäbe es heute keine Holsteiner Zucht, bzw nicht die, die wir kennen.

    Was heisst das jetzt in unserer heutigen Situation ? Wie schon oft gesagt, erwartet keiner von den VBs, dass ihre NK in der F1 Generation Wunder vollbringen, bzw der avisierte Züchter unterstützt von seiner Zuchtleitung erwartet es nicht. Dass es Ausnahmen gibt wo die F1-Generation gut, bzw sehr gut ist, ist klar. Aber diese bestätigen die Regel, wenn es auch viele Ausnahmen gibt.
    In der heutigen Situation muss der Züchter alle Fäden ziehen, um zu rechtfertigen warum er VB einsetzt, und die Reiter, die Ottonormalverbrauchreiter, sehen keinen Grund dafür. Die Spitzenreiter wohl, die haben sich oft genug für blutgeprägte Pferde ausgesprochen ! Aber es ist doch schon seltsam, dass ein Züchter seine Entscheidungen RECHTFERTIGEN muss, nicht erklären oder darstellen oder diskutieren. Nein er steht unter Anklage ! Unter Anklage die konsolidierten Stutenstämme zu vernichten. Aber diese Stutenstämme stehen doch seit Jahrhunderten unter VB-Einfluss, manchmal stark und manchmal weniger stark, aber der Einfluss ist da. Und man braucht sich doch nur einmal die Modelle der Althengste der Holsteiner Zucht anzuschauen um zu wissen, dass sie in Masse (nicht im Modell, aber rein von der Masse her) nicht hinter den Hengsten der 50iger Jahre zurückstehen. Dass das Modell anders ist, ist vollkommen klar, welches unserer geliebten Reitpferde pflügt und eggt und erntet noch oder zieht tonnenschwere Wagen über vermatschte lehmige Wege ...
    Und wenn dann jemand kommt und dem Züchter ein Hilfsmittel gibt seine Entscheidung zu verteidigen, warum sollte dies schlecht sein ? Es ist doch vollkommen klar, dass die Pedigreeanalyse nur ein Faktum in der Entscheidung ist : das Modell muss ja auch passen, und der Charakter und das Temperament und die GGA und der Verwendungszweck ...

    Und wenn die Pedigreeanalyse erklärt, dass Montaval oder Sicambre oder Sir Gaylord oder Sir Ivor viele Nachkommen in der WB-Zucht (oder auch im Sport) haben, dann ist das doch schon einmal was Wert.
    Und alle diese gerade genannten Hengste führen doch die Springvererber der VB-Zucht gehäuft !
    Es kann nicht angehen, dass Springanlage wenn sie von Cor de la Bryere kommt besser ist als die von Sacramento Song, nur weil letzterer ein VB ist !
    Und jeder WB-Züchter (Holstein) untersucht doch seine Pedigrees und die der ausgewählten Hengste um Angelpunkte (= Blutanschluss) zu finden.

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