Vollbluthengste in der WB Zucht

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  • Benny
    antwortet
    Ich setze schon immer VB in meiner Zucht ein.So sind in diesem Jahr 5 (selbstgezogene)HB Stuten tragend und ich habe auch Duke of Hearts xx und Jaguar Mail eingesetzt. Ich finde es aber sehr schwer,überhaupt noch passende Hengste zu finden. Meiner Meinung nach muss auch ein VB Hengst im Reitpferdetyp stehen,einen guten Schritt und einen runden (bergauf)Galopp haben. Ich will Reitpferde (VS;SPR) züchten. Wie soll das sonst funktionieren?Veredeln muss ich nicht,aber Grösse und Rahmen erhalten. Also brauche ich auch solche Hengste. Und nun mal eine Frage. Viele VB Hengste in der WB Zucht stammen von Dashing Blade.Kennt jemand einen von ihnen,der klar Springen vererbt?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Bei aller verständlichen Suche nach Leistungsmerkmalen ist mir doch der Einfluß des Reiters zu groß um dies als Kriterium bei der Hengstsuche zu berücksichtigen.
    Sogar ein sehr wichtiger Faktor!
    Vermutlich sogar der alles entscheidende Faktor, ob das Pferd auch oben ankommt. Bei den Rennpferden ist mal eine Erfolgswahrscheinlichkeit errechnet worden, die die Wichtigkeit der Abstammung mit unter 20% gewichtet. (Jedes Züchterherz muss doch an dieser Stelle bluten!)
    Vermutlich ist der Reiter (bzw. das Management) im Reitsport noch deutlicher für den Erfolg eines Pferdes verantwortlich. Man muss sich immer vor Augen halten: Wir betrachten nicht diejenigen Pferde, die erfolgreich über S-Parcours springen können, sondern diejenigen, die die Chance hatten zu zeigen, dass sie über S turnen können.
    Bei den VB sind das eindeutig weniger Pferde die die Chance erhalten und witzigerweise auch über 15 Jahre betrachtet trotz der sehr unterschiedlichen Starterzahlen in den unterschiedlichen Sparten der Reiterei in allen Sparten gleich viele Pferde. Das kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass ab einem gewissen Leistungsniveau der Reiter dafür der entscheidende Faktor ist und nicht das Pferd.
    Food for thought.

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  • monka
    antwortet
    @ xxfreak

    von der Theorie zur Praxis. Ich werde diese Stute


    nächstes Jahr mit diesem Vollblüter

    anpaaren.
    Gründe für meine Entscheidung
    Blutführung des Hengstes
    Exterieur und Interier- hab ihn mir life angesehen
    die Tatsache, daß er erst Flachrennen lief, dann mit der 15 jährigen Tochter der Besitzerin Vielseitigkeit/ Springen, dann wieder auf die Bahn ging, weil das Kind nicht mehr reiten wollte, Hindernissrennen lief, und schließlich wieder Springen.
    Sein GAG ist nicht so toll, aber die Aussage eines Freundes (Besitzertrainer+Jockey), daß Papellito im Hürdenrennen genauso gut war, wie sein Pferd Van Vürden reicht mir.
    Zuletzt geändert von monka; 01.12.2011, 18:36.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    So liebe ich es, alle wieder nett und freundlich - ist doch bald Weihnachten - auch wenn's draussen zum Glück nicht so aussieht.

    Zum Thema Leistungsgeprüft: Hier ist es doch geradezu absurd, dass die Ergebnisse voen Vielseitigkeitsprüfungen nicht relevant sind, bzw nicht gewertet werden.

    Hierzu ein Artikel der vlt. einigen schon bekannt ist.

    Gesundheit, Härte, Leistungsbereitschaft, und dazu gute GGA und Springveranlagung wird von einem Buschpferd erwartet. Die Möglichkeiten zu manipulieren sind sehr gering.
    Ich kann nicht verstehen, daß man ausgerechnet diese kompletteste aller Leistungsprüfungen so vollkommen aussen vor lässt.

    Wir haben mit unserem Hengst diesen Weg jetzt eingeschlagen. Mal sehen wohin er uns bringt.

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  • xxfreak
    antwortet
    Nö,den hätte ich nicht auf der Liste gehabt. Das ist ja genau der Ansatz, den ich meine. Deswegen bin ich ja hier Eben nicht pauschal, sondern am praktischen Beispiel.
    Weiter so, bitte. Name Hengst (bitte mit Bildchen), Leistungsdaten, dann dazugehörige Anpaarungen und Produkte. Da werde ich auch schlauer draus und kann das nachvollziehen Links sind doch dein Spezialgebiet, oder?

    Da ich gemessen an der Hengstauswahl so richtig praktisch über die meisten VB-in-WB-Zucht-Hengste nicht viel weiß, sind ja genau diese Beispiele aus der Praxis das, was mich so sehr interessiert.
    Zuletzt geändert von xxfreak; 30.11.2011, 11:55.

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  • Ramzes
    antwortet
    Ja , sie dreht sich im Kreise und zu Deinem letzten Absatz , ...das kann man so pauschal doch gar nicht sagen .
    Oder hättest Du Diego xx auf dem Schirm gehabt ??


    Mit der passenden Stute eines Züchters , der neulich in einem Artikel besprochen wurde , schon!

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  • xxfreak
    antwortet
    Ist mMn doch völlig richtig, was kittyhawk schreibt.
    Das rein theoretische Können eines Hengstes lt. Papier, Exterieur usw. ist ein wesentlicher Punkt, der mich bei ungelaufenen VB-Hengsten stört. Habe ich ja nicht nur einmal geschrieben und will keinen langweilen damit. Für die Stuten gilt das gleiche. Nur die Harten komm`in den Garten....
    Es geht doch nicht um Freizeitsport oder Hobbyzucht. Ausgangsfrage war eher, welche Hengste bringen die Zucht voran? Vollblut-Blut ist so wertvoll, weil es, wie kittyhawk schreibt, einer reinen Leistungszucht entstammt. Ergo muß die Leistung auch praktisch erbracht werden. Bei den Damen und den Herren gleichermaßen. Das ist doch der Bonus, der das VB so wertvoll macht, oder nicht?

    Irgendwie verstehe ich diese Box nicht mehr so richtig. Die Diskussion dreht sich im Kreise....
    Interessant wäre doch einfach die ganz praktische Seite. Wer weiß wirklich in echt was genaues?
    Welcher Hengst? Name, Deckstation. Warum dieser Hengst? Leistung, Nachkommen, reale Fakten. Wer hat wen auch wirklich angepaart? Wie war der Nachkomme? Welche Mutter?
    Theoretisch kann man doch dabattieren, wie man will.

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  • Ramzes
    antwortet
    , dann habe ich Dich in einigen Punkten tatsächlich mißverstanden !
    Wohlstandsverwahrlosung , ...muß ich mir merken .
    Trifft ja auch auf den Zweibeiner zu . Wehe , wenn der Strom ausfällt .

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Ramzes

    Wielange braucht man , um 3000 km Distanzerfolge zu erreiten ?
    Und das bei Hengsten , die unter der größtmöglichen Belastung , die es überhaupt im Pferdesport gibt , also Flachrennen schon über Jahre auf Herz und Nieren geprüft wurden ?
    Da hast Du mich missverstanden...Nicht zur Rennleistung dazu (nach der Rennkarriere), sondern ANSTATT - als Prüfung der konstitutionellen Härte.
    Die Vollblutzucht ist einer reine Leistungszucht. Die Warmblutzucht hat sich zum Gegenstand von Stammtischgesprächen entwickelt, die reinste Realsatire in Sachen Leistung und Härte. Irgendwie verständlich, denn wer braucht schon noch wirklich Pferde? Ausser für sein Seelenheil und als sog. Sozialpartner natürlich...

    Dadurch, dass wir die Pferde weder in der Landwirtschaft, noch zu Militär- oder sonstigen Transportzwecken mehr wirklich brauchen, entfällt die "Gebrauchsprüfung im Alltag" fast gänzlich - mit all den damit für die Zucht verbundenen Nachteilen. Die sog. Zuchtstuten, die nicht auf den Hänger wollen oder können, kann man heute mittels KB besamen. Damit entfällt bei Tausenden von Taugenixen sogar das winzige, positive Selektionsmerkmal "geht auf den Hänger"...

    Somit stört ein später Zuchteintritt geeigneter und harter Vollbluthengste kaum, auch wenn sie dadurch während ihrer Deckhengstkarriere, weniger Nachkommen erzeugen können. Wenn eine derart konsequente Vorgehensweise (ebenso stutenseitig) praktiziert werden würde, hätten wir zwar erheblich weniger Pferde, aber diese könnten - nach einigen Generationen des Aussortierens - wenigstens vom Stall bis zum Padock lahmfrei und ohne tierärztlicher Betreuung, Physiotherapeuten und Hufschuhe & Co laufen...

    Wohlstandsverwahrlosung ist so ein Begriff - irgendwie diskutabel...Aber für die Pferdeszene, wie gemacht...

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    1. Könntet Ihr vielleicht bitte wieder aufhören sarkastisch zu werden.

    2. Bei aller verständlichen Suche nach Leistungsmerkmalen ist mir doch der Einfluß des Reiters zu groß um dies als Kriterium bei der Hengstsuche zu berücksichtigen.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Irislucia Beitrag anzeigen
    @ramzes: Im Text ist durchaus differenziert einmal vom direkten Stutenstamm und einmal von der Vollblutfamilie 8 allgemein die Rede. Eine lediglich alphabetisch erfolgte Aufzählung von gekörten Hengsten aus der restlichen Vollblutfamilie ist volle Absicht, weil jede weitere Aufdröselung einen WB-Züchter zu Tode langweilen dürfte.

    P.S.: Wenn du beim weiterem Korrekturlesen noch auf Rechtschreibfehler stoßen solltest, kannst du mich da aber gern drauf aufmerksam machen. Jeder eifrig bemühte Fehlergucker hilft weiter.
    Deine Aufzählung bringt WB-Leuten noch viel weniger , wenn lediglich 1728 die mt-DNA im Mutterstamm
    noch eine Gemeinsamkeit ist und die Zahl 8 .
    Alles andere überlasse ich Deiner " künstlerischen Freiheit " , incl. Rechtschreibfehler .
    Im übrigen war es lediglich ein Beispiel - eine Antwort auf Deine " Fehlerguckerei " bezüglich gewisser Hengste und der Kritik der " künstlerischen Freiheit " derjenigen , die ihn benutzt haben.

    OBdB ,...noch dazu , wo Vollbluthengste viel später als die WB-Hengste in den aktiven Zuchtstatus treten , nach der mehrjährigen Rennkarriere sind sie ca. 8 Jahre alt , wenn sie den ersten Jahrgang stellen , der dann in vielen Fällen auch noch klein ausfällt aufgrund der Zurückhaltung der Züchter .
    Bei den WB - Hengsten besteht ja die Möglichkeit , die Bedeckungen zu staffeln - zu begrenzen , je nach
    Selektionsstufe Körung - Eigenleistung etc. , NK-Begutachtung , uneingeschränkte Bedeckung .
    Und eine Samengewinnung während der Rennkarriere/ Eigenleistung fällt bei einem Vollblüter ja nun mal komplett aus . Diese Möglichkeit haben aber WB-Hengste auch während der Turnierkarriere .
    Kittyhawk , dann kommen nach der Rennkarriere noch einmal 2 - 3 Jahre Ausbildung im Turniersport dazu .
    Wielange braucht man , um 3000 km Distanzerfolge zu erreiten ?
    Und das bei Hengsten , die unter der größtmöglichen Belastung , die es überhaupt im Pferdesport gibt , also Flachrennen schon über Jahre auf Herz und Nieren geprüft wurden ?
    Guter - TÜV ist doch sowieso Standard .
    Die Distanzprüfung sollte doch vornehmlich bei den Arabern bleiben , da haben sie die Trümpfe in der Hand .
    Von daher sehe ich den Zuchtfortschritt in Richtung Vollbluteinsatz / Junghengste ähnlich wie OBdB .

    PS : ...95 kg GAG ist eine DEUTSCHE Spezialität - bei einer Popultion von knapp 1000 Fohlen / Jahr .
    Alle anderen globalen xx-Zuchten haben das so nicht .
    Zuletzt geändert von Ramzes; 30.11.2011, 08:07.

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kittyhaw



    in kürzester Zeit zum kränklichen Krüppel umzuzüchten - den Warmblütern auch gelungen...
    Hat aber auch mit den Haltungsbedingungen zu tun. "23 Stunden eingesperrt". Und mit den Methoden wie viele WB geritten werden, zusammengeknallt werden.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @OBdB

    Die Frage die sich mir sofort stellte, Kittyhawk, ist, warum Du dies auf Vbs beschränkst ?
    Das beschränke ich keinesfalls auf VBs, doch gerade Leistung und Härte ist bei deren Einsatz von unermässlicher Bedeutung...

    In diesem Fall wäre aber der Zuchtfortschritt noch langsamer als er ohnehin schon ist, da dann die meisten Pferde erst in einem gewissen Alter in die Zucht kämen
    In diesem Punkt sind wir offensichtlich verschiedener Meinung...Mein Credo: Ohne zuerst erbrachtem Leistung- und Gesundheitsnachweis, keine Zucht. Der Schaden, der leistungsungeprüfte und genetisch kranke Tiere (der berühmte "Lahmheitsadel") einer Zucht zufügen können, ist ungleich größer als das Warten auf eine Leistungsaussage durch Sport/Rennen, etc. Bei den Vollblütern funktioniert es auch: Decken erst mit 95 GAG. Ist der Vollblüter an seiner Leistungsprüfung und hohen Eingangsanforderungen kaputt gegangen? Eher nicht...

    Du sprichst in Deinem Posting von "Zuchtfortschritt". Um diesen festzustellen, muss man erst den Status Quo von Hengst und Stute feststellen. Wie soll das funktionieren, OHNE erbrachtem Leistungsnachweis?

    Ein aktuelles Beispiel, hier aus dem Forum: Die aktuelle Diskussion um Criollos. In ihrem Heimatland, müssen Hengste vor ihrem Deckeinsatz die "Marcha" überstehen - 750km unter dem Sattel in nur 14 Tagen...Was das hinsichtlich Härte bedeutet, haben wir hierzulande nicht verstanden, denn die deutschen Anforderungen an einem Criollo-Hengst, glaubt man in einem seichten Eintagestest abrufen zu können (!!!).
    Wir werden es wohl noch schaffen, eine der härtesten und genügsamsten Pferderassen der Welt, in kürzester Zeit zum kränklichen Krüppel umzuzüchten - ist uns schliesslich mit einigen Hunderassen und den Warmblütern auch gelungen...

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von OBdB Beitrag anzeigen
    In diesem Fall wäre aber der Zuchtfortschritt noch langsamer als er ohnehin schon ist, da dann die meisten Pferde erst in einem gewissen Alter in die Zucht kämen ... Und ganz zu schweigen dann von den frisch gekörten, die ja erst am Anfang ihrer Karriere (oder ihres Leidens !) stehen ... diese könnte mann dan ja gar nicht benutzen ...
    Jung und frisch muß aber nicht oft besser bedeuten. Alt und schon leicht ergraut muß nicht schlechter bedeuten. Der erste Jahrgang eines Hengstes wird sicherlich gleich sein wie sein 17. oder 18.Jahrgang.

    Junghengste könnten z.B. in den ersten Jahren nur mit einer begrenzten Anzahl hochbewährter älterer Stuten angepaart werden, bzw. mit Stuten aus deren Mutterlinie bewährte Nachkommen hervorgegangen sind.

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  • OBdB
    antwortet
    Will man objektive Aussagen zu einem VB hinsichtlich seines Einsatzes in die WB-Zucht gewinnen, so gibt es nur drei Wege, die objektive Aussagen erlauben:

    1. Rennerfolge über Jahre UND Super-TÜV -- > Aussagen über seine Härte, dauerhafte Leistungsbereitschaft, etc.
    2. Klassische Turniersportprüfungen (Dressur, Springen, VS) --> Wenn er vorher im Rennsport war und anschliessend Platzierungen gegen 30-60 Konkurrenten holt, dann heisst das WOHL, dass er sich grundsätzlich als REITPFERD eignet
    3. Distanzritte und Super-TÜV --> Nach erfolgreich absolvierten 3.000 Km (über Kurz- und Langdistanzen) und bei Vorliegen eines Super-TÜVs, ist es auch eine Aussage
    Die Frage die sich mir sofort stellte, Kittyhawk, ist, warum Du dies auf Vbs beschränkst ? Gleiches gilt doch, bzw sollte gelten, für jeden Hengste (und Stuten ...)
    In diesem Fall wäre aber der Zuchtfortschritt noch langsamer als er ohnehin schon ist, da dann die meisten Pferde erst in einem gewissen Alter in die Zucht kämen ... Und ganz zu schweigen dann von den frisch gekörten, die ja erst am Anfang ihrer Karriere (oder ihres Leidens !) stehen ... diese könnte mann dan ja gar nicht benutzen ...

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @ramzes: Im Text ist durchaus differenziert einmal vom direkten Stutenstamm und einmal von der Vollblutfamilie 8 allgemein die Rede. Eine lediglich alphabetisch erfolgte Aufzählung von gekörten Hengsten aus der restlichen Vollblutfamilie ist volle Absicht, weil jede weitere Aufdröselung einen WB-Züchter zu Tode langweilen dürfte.

    P.S.: Wenn du beim weiterem Korrekturlesen noch auf Rechtschreibfehler stoßen solltest, kannst du mich da aber gern drauf aufmerksam machen. Jeder eifrig bemühte Fehlergucker hilft weiter.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @OBdB

    Stelle ein Pferd in einer Reithalle 20 Fachmännern vor ... Modell, GGA, Springen ... und trotzdem haste hinterher wengistens 10 verschiedene Meinungen zu diesem Pferd ...
    Das ist ja das Problem: Meinungen von selbsterklärten oder vermeintlichen "Fachleuten" haben mit der Realität und Fakten des REITSPORTS nichts zu tun. Will man objektive Aussagen zu einem VB hinsichtlich seines Einsatzes in die WB-Zucht gewinnen, so gibt es nur drei Wege, die objektive Aussagen erlauben:

    1. Rennerfolge über Jahre UND Super-TÜV -- > Aussagen über seine Härte, dauerhafte Leistungsbereitschaft, etc.
    2. Klassische Turniersportprüfungen (Dressur, Springen, VS) --> Wenn er vorher im Rennsport war und anschliessend Platzierungen gegen 30-60 Konkurrenten holt, dann heisst das WOHL, dass er sich grundsätzlich als REITPFERD eignet
    3. Distanzritte und Super-TÜV --> Nach erfolgreich absolvierten 3.000 Km (über Kurz- und Langdistanzen) und bei Vorliegen eines Super-TÜVs, ist es auch eine Aussage

    Dahingegen auf hohles und reichhaltiges Wortgeschwurbel von "Fachleuten" zu bauen, ist mehr als naiv. Oder kennst Du viele Betriebe, die Mitarbeiter OHNE jeglichen nennenswerten Leistungsnachweis und nur nach optischer Begutachtung einstellen?
    Obwohl - wenn man manch Pappnase in den Verbänden betrachtet, könnte man auf die Idee kommen, dass sein Beschäftigungsverhältnis unter den oben erwähnten Umständen zustande gekommen ist....

    Ich baue diesbezüglich eher auf vorliegende Fakten, als auf Momentaufnahmen und deren theoretischen Erörterung, die mit dem Reitsport nichts zu tun haben - meine Meinung. Wenn man Fakten und objektive Gegebenheiten (erfolgreiche Starts unter Turnierbedingungen gegen Konkurrenz) ignoriert, dann könnte man auch an die Jungfräulichkeit einer 40-jährigen Prostituierten glauben....

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  • Fife
    antwortet
    Zitat von OBdB Beitrag anzeigen
    Stelle ein Pferd in einer Reithalle 20 Fachmännern vor ... Modell, GGA, Springen ... und trotzdem haste hinterher wengistens 10 verschiedene Meinungen zu diesem Pferd ...
    so isses !!

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  • Ramzes
    antwortet
    Danke , OBdB , so isses .
    Irislucia , manche " überschwänglichen " Kommentare auf div. priv. websites bezüglich VOLLBLUT sind in Passagen auch eher künstlerischer Freiheit zuzuordnen !
    Im übrigen gibt es "viele Wege nach Rom ", und diejenigen , die den betreffenden Hengst eingesetzt haben , werden sich schon ein "Bild" von ihm gemacht haben , ob er zu der betreffenden Stute passt .
    PS :hier geht die künstlerische Freiheit reichlich weit in die Historie !

    Monsun,Mormone , Mordskerl , Malachit - Fam. Morning Breeze (imp.GER) Fam. 8a Regulus Mare
    über Clinkerina - Zweig Pretty Quick ( 1905)
    Tipsy´s Pet Fam. 8b spot Hutton´s Mare - Lizzie Branch - Tactique - Treue
    mit Tannenhain , Tempelherr , Templer , Tiroler
    Oglio , Ostermond , Oldtimer - Fam. 8a Regulus Mare - Termagent - Reciprocity - Osterfreude mit Orsetto , Ordos , Oberbootsmann , Olymp !! für xx-Zucht

    Sunset Boulevard Fam. 8c Beeswing -Woodbine - Aileen - Schiaparelli s.xx- Shantung,Djakao,Last Tycoon
    Motley Fam. 8 Beeswing- Honeydew-Tetragynia
    Fam. 8g Beeswing - Violet Melrose -Brig of Ayr - über Olympia : mit Ocamonte,Ocos,Obrigado ,über Windlette : Windesi , Windhauch .

    Gemeinsam ist all diesen Familien mit der Nummer 8 die Stamm-Mutter
    Bay Bolton Mare 1728 !!!

    Soviel zur " künstlerischen Freiheit " priv. websites , die sich seitenweise über Vollblut auslassen .

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  • OBdB
    antwortet
    Stelle ein Pferd in einer Reithalle 20 Fachmännern vor ... Modell, GGA, Springen ... und trotzdem haste hinterher wengistens 10 verschiedene Meinungen zu diesem Pferd ...

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